Tag 3 – 23.03.26
Bagatelle Teil 2 oder Shit happens!Zum Frühstück gibt es heute unser frisch gebackenes Brot !
(Ihr erinnert euch, haben wir gestern Abend in der letzten Glut gebacken)
Heute Morgen unternehmen wir eine Wanderung durch die Dünen.
Mein erklärtes Ziel „Erdmännchen“ finden.
Mir fällt auf, dass die Sträucher und Bäume voll von diesen Schrecken sind.
Und sie sind auch sehr schreckhaft und lassen sich nur schwer fotografieren.
Mit Hilfe eines Angestellten, der sich zu uns gesellt, finden wir auch eine Erdmännchenkolonie.
Leider suchen sie meist Schutz im Gebüsch … es macht und jedoch große Freude ihrem Tun zuzuschauen.
Zurück von der Exkursion relaxen wir wieder etwas am Pool und fahren anschließend zurück zu unserer Campsite.
Nur leider funktioniert das haargenaue Einparken diesmal nicht. 🤩
Dies bemerken wir aber nicht gleich. Wir öffnen die Hecktür und damit schwenken die beiden Ersatzreifen nach außen. Dann öffnen wir die linke Seitenklappe … weshalb weiß ich schon nicht mehr. Wahrscheinlich um etwas aus dem Kühlschrank zu holen.
Als wir das Dachzelt öffnen wollen, bemerken wir, dass wir zu weit hinten stehen.
War das, was nun folgt ein Kommunkationsfehler? 🤨
Auf jeden Fall setzt sich Jürgen in das Auto und fährt es ein Stück nach vorne.
Und da ist es auch schon passiert.
Es knirscht, kracht und splittert! Wir haben die linke Seitenklappe an einem Pfosten des Shelters demoliert.
Was für eine SCH…..! Und das an unserem dritten Tag.
Da hilft nun auch kein „wer ist schuld?“
Es ist wie es ist !!!! SCH…
Während Jürgen die demolierte Seitenklappe abbaut telefoniere ich schon mal mit Bianca von Savanna. Da wir auf der Campsite kein Netz haben, mache ich das über das Satphone.
Wir vereinbaren, dass wir später zur Lodge fahren und dann über das Mobilnetz anrufen.
Sie weiß ja nun, um was es geht.
Bei unserem späteren Telefonat bietet sie uns an, dass sie am Mittwoch eine neue Seitenklappe nach Mariental oder Keetmanshoop liefern könnten.
Ein Autovermieter ist so gut, wie er einem im Schadensfall helfen kann.
Nur passt die mögliche Lösung natürlich überhaupt nicht in unsere Planung.
Heute ist Montag und morgen fahren wir nach Namibrand Family Hideout und hier wollen wir auf keinen Tag verzichten.
Wir schauen uns die Karte nochmals genau an und beschließen, auf einen Tag im Tsauchab Rivercamp zu verzichten und dann von dort nach WDH zurück zufahren, das Auto reparieren zu lassen und unsere geplante Route fortzusetzen
Also teilen wir Savanna mit, dass wir am Freitag gegen 10.00 Uhr zu Ihnen kommen.
Vielleicht war diese Entscheidung im Nachhinein sogar gut.
Wir atmen tief durch, trinken noch ein Bier auf unseren Urlaub und fahren zurück zur Campsite.
Denn schließlich haben wir für heute Abend noch einen Nacht-Drive gebucht.
Um 21.00 Uhr werden wir abgeholt.
Wir sind die einzigen Gäste.
Der Guide hat noch eine Frau dabei, ob es seine Freundin oder ein Staff-Mitglied ist kann ich schwerlich sagen. Jedenfalls legt er sich schwer ins Zeug und redet die ganze Zeit auf seiner Sprache auf sie ein.
Er ist Fahrer und „Beleuchter“ in einer Person.
Links lenken und mit der rechten Hand die Gegend ableuchten.
Sobald er Augen sieht, hält er an.
Sichtungen: Springhase (ohne Bild), Oryx und Sprinböcke (ohne Bild)
Bat-eared Fox
Zur Halbzeit gibt es einen Amarula und wir entdecken noch einen kleinen Skorpion.
Der Drive war ganz nett, jedoch würde ich ihn nicht noch einmal machen.
Und damit endet dieses Kapitel
Morgen sehen wir uns im Namib Rand
Liebe Grüße
Dagmar