SA + Botswana 02+03/2026

Reisebericht 83 Antworten · 6'118 Aufrufe · gestartet 19. März 2026 von bayern schorsch
2'460 Beiträge · seit 200601. Apr. 2026 · #41
bayern schorsch schrieb:
Du fragst wegen self catering im Serolo Camp und ob wir self catering aus Kostengründen gewählt haben.
Teils / teils, einerseits ist es natürlich ein klare Ersparnis, andererseits lieben wir self catering schon sehr, denn da legen wir uns das auf den Grill, was uns schmeckt und was uns reicht.
Die Ersparnis zwischen self catering und VP ist 2026 nicht so viel wie 2025, deswegen ist es einerseits verlockend, sich mal verwöhnen zu lassen, andererseits finde ich, ein eigener Kühlschrank ist Gold wert (u.a. wegen Medikamenten).
Dann hast Du den Carsten gefragt wegen seiner bereits gebuchten und ganz besonderen Reise:
Also ich weiß schon, dass Carsten tatsächlich eine "ganz besondere" Reise macht. 🙂 😉 🙂
Wohl nicht nur Carsten 🙂 Er hat mir schon was über die "ganz besondere" Reise verraten…

Da habt ihr ja mehr als Glück mit eurem Begleitservice gehabt 😮 Aber es ist ja alles gut gegangen.
Das überrascht mich, dass es für euch der erste Besuch im Mapungubwe war. Toll, die Elis am Pool - ich bin ja bekennender Eli-Fan 😁 Ich bin gespannt, was ihr vom Tree Top Walk berichtet. Unser zweiter und bisher letzter Besuch im Park ist schon mehrere Jahre her.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2026
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200902. Apr. 2026 · #42
Grüss Dich Chrissie,

Du schreibst wegen "eigener Kühlschrank". Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, dass in den anderen Tents evtl. sogar ein Kühlschrank steht. Bei uns self caterer war natürlich ein Kühlschrank in der Küche.
Ob der Unterschied in 2026 nicht mehr so groß ist als in 2025, weiß ich nicht. Du könntest das aber via mail mit Julie abklären. Eine wirklich sehr nette und kompetente Ansprechpartnerin für all diese Dinge.

Was den Mapungubwe anbelangt ist es so, dass wir den Park vor etlichen Jahren schon mal besuchen wollten, damals hat uns aber eine Autopanne einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Glück hat´s diesmal gepasst.

Schön, dass Du uns noch immer begleitest. 🙂


Herzliche Grüße,
der bayern schorsch
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Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200902. Apr. 2026 · #43
Tag 2 im Nationalpark Mapungubwe, 03.03.2026, Dienstag

Gemütlich ist es hier. 🙂
Zwar bekommen wir heute Morgen keinen Besuch von den Elefanten, dafür aber sind zwei Sanparks Leute hier, um die Klimaanlage zu richten. Knapp eine Stunde später sind sie fertig und alles ist Bestens. Die beiden Männer haben sogar noch den Boden rausgewischt. Das nenn ich mal einen super Service. Geschimpft wird ja eh genug über San-Parks, dann darf man ruhig auch mal was Positives berichten.

Wir machen uns auf zum game-drive. Hier mit dem eigenem Auto rumzukurven, das gibt schon was her. Es gibt reichlich Tiere, es ist schon bald wie im Zoo, wirklich alles außerordentlich schön. Die Landschaft ist ein einziger Traum. Riesige Baobabs überall, dazu diese unglaublichen Felsformationen, ja, das ist wirklich sehr schön hier.
Hier eine kleine Auswahl von dem, was wir hier gesehen haben, und ich fang mal gleich mit dem Lieblingsbild meiner Schorschine an. Das Zebra ist wirklich beautiful:

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... und der Bilderkatalog geht noch weiter ...

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Den Park umrundet man mit dem Auto in ein paar Stunden, ich schätze, dass wir so um die drei Stunden unterwegs waren, bevor wir dann mittags eine kleine Siesta eingelegt haben. Vorher fahren wir im Camp auch noch eine kleine Nebenstraße zu anderen Unterkünften und beobachten einige Vervet Monkeys, die auf dem Dach einer Unterkunft ihr Unwesen treiben. Die Vervets sind uns deutlich lieber als die Baboons, sie sind einfach viel hübscher anzuschauen, wahrscheinlich aber noch frecher als die Baboons.
Und während wir da so dastehen, kommt eine Frau, aus dem Häuserl und fragt, wonach wir denn Ausschau halten. Wir erklären uns, sie lacht freundlich, winkt ab und wackelt wieder in ihre Unterkunft zurück. Wahrscheinlich eine Angestellte - denken wir uns.

Nach unserer Verschnaufpause fahren wir abends zum viewpoint. 🙂

Leider ist der Treetop-Walk wegen Renovierungsarbeiten nicht begehbar. 😈 🙁
Das ist sehr schade, denn wir wissen von anderen Fomis, dass es ein sehr schöner Walk entlang des Limpopo-Rivers sein soll. Also müssen wir uns mit dem viewpoint „begnügen“. Wobei „begnügen“ sicherlich nicht die richtige Formulierung ist, denn der viewpoint ist ein herrlicher Platz, einen sundowner zu genießen. Unseren Gin Tonic haben wir in der Coolerbox, und das, was sich uns hier landschaftlich präsentiert, ist in Worte kaum zu beschreiben:

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Ein Traum, anders kann man das gar nicht sagen. Wir fahren gemütlich zurück, sehen noch Elefanten in der Dämmerung und dann gibt´s, als wir in unser Häuschen zurückkommen, einen großen Schreck:
von unserem Haustürschlüssel ist der Bart abgebrochen, somit war das Aufschließen des Chalets nicht mehr möglich. Was nun? In der ersten Aufregung war für mich klar, wir müssen zurückfahren zum Gate, dort wird uns bestimmt geholfen. Aber was wäre ich ohne meiner Schorschine. Der nämlich war völlig klar, dass die Frau, bei deren Häuschen wir heute die Vervets beobachtet haben und die uns dann so freundlich gefragt hat, nach was wir denn eigentlich Ausschau halten, uns bestimmt weiterhelfen kann. Und siehe da, die Dame war sogar die Campleiterin und sofort wurde uns weitergeholfen.

Zwar konnten wir unser Chalet durch die Haustüre nach wie vor nicht betreten, aber durch den Hintereingang, wo im Regelfall die Putzfrau reingeht, für diese Tür hat sie uns den Schlüssel gegeben. Also – alles gut, zwar war das am nächsten Tag morgens dann nicht grad der bequemste Weg, unsere Utensilien ins Auto zu schaffen, aber immerhin. TIA – this is africa. Und es wird einem ganz unkompliziert und unbürokratisch geholfen. 🙂

Nach dieser kleinen „Aufregung“ schmeckt´s uns auch heute Abend wieder so richtig gut.
Der Mond zeigt sich fotogen und verleiht dem Ganzen eine romantische und tolle Stimmung ....

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Eine Flasche Weißwein, dazu Rinderfilet, Käsegriller, Toastbrot mit crashed garlic, dazu ein bisschen griechischen Salat, und auch heute fallen wir wieder todmüde, aber auch total zufrieden, in die Kiste.

Fazit Leokwe Camp:

Der Geheimtipp schlechthin. 🙂
Klein – aber fein, so könnte man es in Kurzfassung sagen. Wirklich, uns hat Mapungubwe sehr gut gefallen. Eine klare Note 1, für die Unterkunft vielleicht die Note 2. Für die Tierwelt die Note 1 (mit STERN), das war unglaublich intensiv hier. Die Eli´s, die bis zum Pool vormarschierten, die vielen Tiere im Park, die eigentlich gar keine Scheu haben, uns hat das unglaublich gut getan. Und so ist das halt im Safarileben. Vom Tuli-Block hatten wir uns sehr viel erwartet und waren leicht enttäuscht, und von Mapungubwe hatten wir uns sehr wenig erhofft und waren total begeistert.
P.S. und grad ist mir noch eingefallen - wir waren im kompletten Park bald die einzigen Gäste. Im Leokwe Camp waren 3 Hütten belegt, und dementsprechend "leer" war es auf den Straßen im Park. Wir haben das sehr genossen.
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zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2026
638 Beiträge · seit 202302. Apr. 2026 · #44
Wieder ganz tolle Bilder! Ein kleines bisschen traurig bin ich, weil wir Mapungubwe für dieses Jahr erst schon mit eingeplant hatten, aufgrund der Kürze der Zeit aber wieder rausgenommen haben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Bilder sagen ganz eindeutig, dass wir dort auch mal "vorbeischauen" müssen. Herrliche Aussicht vom Sundowner-Platz, das muss ich schon sagen. Und Elis am Pool - ein Träumchen!

Liebe Grüße
Melanie
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200903. Apr. 2026 · #46
Guten Morgen in die Runde,

@Melanie 1982:
... 1982, bist Du noch jung !

Du schreibst:
Ein kleines bisschen traurig bin ich, weil wir Mapungubwe für dieses Jahr erst schon mit eingeplant hatten, aufgrund der Kürze der Zeit aber wieder rausgenommen haben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Bilder sagen ganz eindeutig, dass wir dort auch mal "vorbeischauen" müssen.
Ein guter Vorsatz, und Ihr würdet es nicht bereuen. Es ist wirklich sehr sehr schön dort. Ob aber die Eli´s jeden Tag am Pool vorbeikommen, kann ich Dir nicht versprechen.

@Nacho:
Du schreibst:
Das Zebra verdient den Titel " schönstes Foto" absolut.
Silvia, es gibt ja so viele und schöne Fotos von Zebras, aber dieses Zebra schaut einfach so lieb drein und wird es bei uns im Wohnzimmer auf die pin up Wand schaffen.

Danke an Alle, die uns noch immer auf der Reise begleiten. 🙂

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
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Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200904. Apr. 2026 · #47
Mittwoch, 04. März, Krügerpark, wir kommen 🙂

.... wir haben umbuchen müssen, denn der Plan war, von Mapunbugwe über das Pafuri Gate in den Krüger rein zu fahren und dann weiter ins Sirheni-Camp. Das Sirheni-Camp war zwar nach den katastrophalen Überschwemmungen wieder zugänglich, aber von dort hätten wir nicht direkt im Krüger weiter in den Süden fahren können, da die Letaba-Bridge zu dieser Zeit noch nicht passierbar wer. Das nächste Ziel wäre dann Tamboti gewesen. So war der Plan. 😉

Also haben wir Sirheni storniert (das Geld ist von San-Parks bis heute noch nicht zurückerstattet), und haben umgebucht. Und wir haben nicht lange gezaudert, denn mit der VILLA LANDDRIFT, 3 Minuten vom Phalaborwa-Gate entfernt, ist uns eine ganz schicke und stylische Unterkunft über den Weg gelaufen.

Von Mapunbugwe bis zum Phalaborwa-Gate sind es rund 400 km, und die Zeitangabe für diese Strecke passt bei google-maps wie meistens nicht. Lange waren wir unterwegs, und wir waren froh, als wir im frühen Nachmittag Phalaborwa erreichten. Und wir haben Hunger, wobei uns da das Bushveld-Terrace-Restaurant gerade recht kommt. Dort waren wir schon öfter zum lunch, und auch wenn es wieder mal recht nett war, so müssen wir feststellen, dass die Esserei dort und auch der Service nicht mehr das ist, was es einmal war. Trotzdem hat´s recht gut gepasst:

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Bs zur Villa Landdrift ist es nicht mehr weit. Grad mal ein paar Kilometer, und schon sind wir da. Im „Hans-Merensky-Golf-Estate“ befindet sich diese riesengroße Villa, wobei hier das Wort große Villa tatsächlich groß geschrieben wird. Es ist wirklich eine Villa von überdimensionaler Größe. Viel zu groß für die Schorschine und mich, denn es könnten 4 Paare hier sehr gut unterkommen. Trotzdem gefällt es uns sehr gut, und wir bewegen unseren Allerwertesten, nachdem wir ganz schnell eingecheckt haben, keinen Meter mehr. Der Pool macht sich gut, das Lagerfeuer knistert, das hat schon alles seinen Charme, und das für 90 Euro für uns Zwei für eine Nacht, da gibt´s nichts zu meckern.

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Am Lagerfeuer sitzen wir abends noch recht lange und lassen ein bisschen unseren Urlaub Revue passieren. Wir sind zufrieden mit dem, was bisher alles war. Wir haben viel erlebt und wir hatten bisher eine gute Zeit.
Jetzt kommt der Krüger, Tamboti ist unser nächstes Ziel, und vor lauter Reden und der gemütlichen Stimmung am Feuer wär der bayern schorsch um ein Haar am Lagerfeuer eingeschlafen!

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zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2026
638 Beiträge · seit 202304. Apr. 2026 · #48
Ha, jung ist immer relativ, das würden meine Kinder so nicht sagen 😎
Aber ja, es ist mir durchaus bewusst, dass mein Mann und ich in unserem Alter schon tolle Reisen machen konnten und dass wir (wenn gesundheitlich alles passt) in den nächsten Jahren vermutlich noch mehr solcher toller Reisen machen können. Du sagst selbst immer, es ist ein Privileg und das ist es auch.

Ich finde deinen Schreibstil immer super und fahre unglaublich gerne bei deiner Schorschine und dir mit. Außerdem habt ihr immer wieder ganz tolle Unterkünfte, die auf meine Liste kommen. So wie jetzt eben auch wieder. Diese Villa zu diesem Preis, das ist schon sehr toll.

Ich bin gespannt, wie es euch im Kruger ergangen ist, was euch alles begegnet ist etc.
16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2026 · #49
bayern schorsch schrieb: „Hans-Merensky-Golf-Estate“
Da waren wir auch schon 2x.
Die Villen sind alle in der Aufteilung ähnlich und auch die verbauten Materialien kommen identisch daher.

Hin und wieder ist der Zaun, der das Estate vom Krüger abtrennt, kaputt und dann hat man plötzlich schlechtgelaunte Büffel oder einen Elefanten vor dem Auto stehen. 🤩

LG
Logi
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200907. Apr. 2026 · #50
Hallo zusammen,

kaum sind die Ostereier aufgesammelt, geht´s auch schon wieder weiter im Reisebericht.

@ Melanie:
es ist mir durchaus bewusst, dass mein Mann und ich in unserem Alter schon tolle Reisen machen konnten und dass wir (wenn gesundheitlich alles passt) in den nächsten Jahren vermutlich noch mehr solcher toller Reisen machen können. Du sagst selbst immer, es ist ein Privileg und das ist es auch.
Na das möchte ich doch hoffen, dass bei Euch noch viele tolle Reise anstehen. Und Ihr habt ja früh mit dieser Art von Reisen angefangen, vielleicht schafft Ihr das Meiste auf Euerer "to-do-Liste". 🙂 Ich drück Euch die Daumen.

@ Logi:
Da waren wir auch schon 2x. Die Villen sind alle in der Aufteilung ähnlich und auch die verbauten Materialien kommen identisch daher. Hin und wieder ist der Zaun, der das Estate vom Krüger abtrennt, kaputt und dann hat man plötzlich schlechtgelaunte Büffel oder einen Elefanten vor dem Auto stehen.
Oh ja, die Zäune sind halt doch immer nicht ganz "stabil". Einen Elefanten oder einen Büffel hatten wir zwar nicht an unserem Pool, sehr wohl aber einen mittelgroßen Waran. 🤩
Was auch (leider) allgegenwärtig war, das waren die Affen. Wenigst sind´s sie weggelaufen, sobald wir uns ins Freie bewegt haben.

Jetzt geht´s dann gleich weiter im Reisebericht. Danke für´s Mitfahren!

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
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Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200907. Apr. 2026 · #51
Donnerstag, 05.03., von der Villa ins Tamboti Tented Camp LST3

Wir packen unser Zeugs ins Auto und dann gibt´s mit den restlichen Kartoffeln ein leckeres Safari-breakfast. Das hat richtig gut geschmeckt …

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…und schon bald stehen wir am Phalaborwa-Gate und holen uns unser permit mittels unserer Wildcard, die wir schon von zu Hause aus gekauft haben. Das ist ja, wenn man von außen in den Park will, immer ein unsägliches Getue, aber diesmal bin ich direkt erstaunt über mich selbst. Der übliche smalltalk von wegen „how are you“ usw., die Prozedur im Office bis man dann das permit hat, dann am gate wieder das übliche „how are you“ und die Frage nach Schießgewehr und Drohnen – hat mich das die letzten Jahre hier im Krüger eigentlich grundsätzlich genervt, so ertrag ich das mit stoischer Ruhe. Das ist an sich gar nicht typisch für mich, aber anscheinend hat man im Alter eine höhere Ausgeglichenheit, und so lässt sich das alles hier recht gut an.

Kaum im Park sehen wir das hier:
Rhino, leider (oder soll ich sagen zum Glück) mit abgesägtem Horn:

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dann Gnu´s, Warzensau, Elefant …

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… eine ganze Ansammlung Federvieh …

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… und irgendwann dann weiter ein „Elefanten-road-block“ …

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Ein schönes Bild ist hier gelungen. Eine Spinne – zwar jetzt nicht grad eines unserer Lieblingstiere, aber in diesem Fall recht fotogen:

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Die Strecke zieht sich recht lang dahin, denn es sind vom Phalaborwa-Gate bis zu unserer nächsten Unterkunft, dem Tamboti-Tented-Camp doch immerhin um die 160 km, und mit entsprechenden Fotopausen braucht das halt alles seine Zeit. Im Olifants-Restcamp machen wir einen Zwischenstop und genehmigen uns am viewpoint ein Savannah. Das Olifants-Restcamp steht eigentlich immer auf unserer Buchungsliste, denn grad die Bungis vorne in erster Reihe haben einfach einen herrlichen Blick über den Olifants-River, und grad dort ist es immer wieder ein tolles Schauspiel, wenn man das Glück hat, einer Elefantenherde beim Queren des Flusses zuschauen zu dürfen. Diesmal ging sich das Olifants zeitlich nicht aus, aber ein Zwischenstop muss drin sein:

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Viel Wasser hat der Olifants-River, es ist schon fast wie ein reißender Strom:

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Langsam aber sicher geht´s weiter zum Orpen Gate, denn dort bekommen wir die Schlüssel für unser Zelt im Tamboti-Camp. Vorher sehen wir noch diesen Elefanten, der so aussieht, als würde er einen Mittagsschlaf zu sich nehmen. 10 Minuten sind wir gestanden, 10 Minuten hat er sich keinen Zentimeter bewegt 🤩

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Von dieser Stelle aus sind es ein paar wenige Kilometer vor zum Orpen Gate, wo wir im Office unsere Schlüssel abholen.

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Im Tamboti-Camp haben wir Zelt Nummer 40 bestellt, bekommen haben wir die Nummer 35. Haben wir uns noch mächtig geärgert, dass die Reservierung nicht geklappt hat, so waren wir mit der Nummer 35 sehr zufrieden. Renovierte Küche, es war in der Außenküche alles da, was man braucht, und der Blick von der Terrasse war sehr schön.

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Wir sind sehr flott installiert, füllen den Kühlschrank und drehen gleich nochmal ein kurze Runde im Park, schließlich braucht man erst um 18.00h zurück sein, und unser Nachbar (der von Zelt 36) hat uns erzählt, dass man hier nicht so genau auf die Uhr schaut, wann die Gäste abends wieder zu Hause sind. Also sind wir los und schauen, was der Park in der letzten Stunde noch zu bieten hat.

Und das war eine ganze Menge, denn kurz, bevor es nach unserer Runde wieder nach Hause ging, machen uns die Tüpfelhyänen noch eine rechte Freude:

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Wir haben Glück, dass die Hyänen sehr nah am Camp waren, und so war es immerhin schon 18.30h, bis wir am Gate vom Tamboti-Camp waren. Gott sei Dank nicht verschlossen, also nix wie vor zu unserem Tent, wir haben Hunger!


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zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2026
2'460 Beiträge · seit 200607. Apr. 2026 · #52
Natürlich begleite ich euch noch gerne weiter 🙂
Ihr könnt euch glücklich schätzen, gleich ein Nashorn - noch dazu relativ "unverbuscht" gesehen zu haben. Wir haben in den drei Wochen über den Jahreswechsel gerade mal eins gesehen und das warsehr im Busch versteckt. Ich bin traurig, wenn ich daran denke, wie leicht es früher war, im Kruger NP ein Nashorn zu finden.
bayern schorsch schrieb:
Wir haben Glück, dass die Hyänen sehr nah am Camp waren, und so war es immerhin schon 18.30h, bis wir am Gate vom Tamboti-Camp waren. Gott sei Dank nicht verschlossen, also nix wie vor zu unserem Tent, wir haben Hunger!
Uih, ihr seid mutig : 🤩 , nicht nur ein paar Minuten über der Zeit sondern gleich eine halbe Stunde.
Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200908. Apr. 2026 · #53
Hallo zusammen,

@Chrissie schrieb bezüglich später Rückkehr ins Camp:
Uih, ihr seid mutig : 🤩 , nicht nur ein paar Minuten über der Zeit sondern gleich eine halbe Stunde.
Ein klein wenig muss ich mich korrigieren, denn ich hab nochmal meine Schorschine gefragt. Es waren nicht 30 Minuten, sondern höchstens 20 Minuten. Trotzdem - es wurde überhaupt nicht kontrolliert und ich hatte schon bald den Eindruck, dass man auch erst um 19.00h hätte zurückfahren können. Vielleicht täusch ich mich aber.

Es geht gleich weiter mit dem nächsten Tag im Tamboti. 🙂

Bis dann,
der bayern schorsch
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Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200908. Apr. 2026 · #54
Freitag, 06.03.2026, Tag 2 im Tamboti-Camp

Wir haben verhältnismäßig einigermaßen gut geschlafen. Es war heiß, und der Propeller tat zwar seine Dienste, aber angenehm kühl ist was anderes.
Egal – 06.00h ganz schnell ein Tässchen Kaffee und ein leichtes breakfast, und dann geht´s auch schon los. Von Tamboti geht es auf Tar Richtung Satara, und dann biegt man nach ca. 20 km rechts ab Richtung Hamiltons-Camp, gravel road. Dort im Hamiltons hatten wir vor einigen Jahren ein paar perfekte Tage (und damals vor allem noch bezahlbare Tage), also versuchen wir hier unser Safariglück.

Kaum sind wir auf gravel, läuft uns doch tatsächlich ein stattlicher Löwe über den Weg. Das Wetter war schlecht, die Lichtverhältnisse katastrophal, so dass uns (neben ein paar schönen Filmaufnahmen) eigentlich kaum Fotos gelungen sind. Hier eine klitzekleine Auswahl …

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Wir haben uns die Jahre über angewöhnt, dass wenn mal eine besondere Sichtung ist, wir auf den Tacho schauen. So kann man anderen Fahrzeugen auch mal einen Tipp geben, wo was los ist. Und so wissen wir, dass dieser Löwe sage und schreibe 4 km vor uns auf dem Feldweg gelaufen ist, wir knapp hinter ihm, und hinter uns noch zwei Autos. Von daher war das natürlich das highlight des heutigen Tages, auch wenn fototechnisch nix Großes draus geworden ist. 4 km, jeder Strauch wurde vom Löwen beschnuppert, danach markiert, und so kam es, dass wir eine Stunde lang eine exklusive Kleinsafari hatten. Irgendwann ist er dann in die Büsche bzw. ins hohe Gras verschwunden, das war absolut spitze!

Außer Löwen hatten wir dann noch viele Zebras und Antilopenherden von unglaublichem Ausmaß. 100 Tiere in der Gruppe reichen nicht, das war sehr schön anzuschauen

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Hier grüßt Familie Frankolin …

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…. und hier streckt uns ein Schakal seine Zunge raus …

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… und so sehen die Nebenstraßen aus – die Meisten gesperrt und mit Baumstämmen abgesichert:

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Ein Wort zu den Straßenverhältnissen im Krügerpark: das Hochwasser hat seine Spuren hinterlassen. Teilweise hat´s ausgeschaut, als wären ganze Bomben explodiert. Die Brücken teilweise in einem denkbar schlechten Zustand, ohne Sicherung, ohne Zaun und ohne Leitplanke. Man muss sich drauf einlassen, und uns hat das jetzt nicht groß gestört. Aber – 90 % der Nebenstraßen, und das sind ja grad die interessanten Straßen zur Tierbeobachtung, waren gesperrt. Zum Glück war zu unserer Zeit Nebensaison und entsprechend wenige Touristen waren unterwegs. Nicht auszudenken, wie das wäre in der Hochsaison, wenn praktisch alle Autos nur auf den mainroads unterwegs sind. Die Letababrücke ist komplett zerstört, wie lange der Wideraufbau dauern kann, wissen wir nicht. Bei uns war´s noch nicht so weit, und das war ja dann letztlich auch der Grund, weshalb wir Sirheni stornieren mussten. Aber nochmal: uns hat das alles nicht weiter gestört und uns den Urlaub keinesfalls vermiest. Man kann´s ja eh nicht ändern und man könnte noch sie viel lamentieren – das ist einfach so und gegen die Naturgewalten sind wir machtlos. Punkt um Basta!

Wir fragen uns, nach was die Schakale hier so neugierig Ausschau halten:

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Und bei genauerem Hinschauen wissen wir, wonach die Schakale schauen:

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Mittags machen wir einen Boxenstop in Satara, wo wir uns einen Cheeseburger und panierten Fisch schmecken lassen. Wir mögen diese Art von Küche recht gern, auch wenn wir wissen, dass das möglicherweise nicht grad die gesündeste Ernährung ist. Meistens gibt´s dazu noch ein Flascherl Wein oder auch mal ein Bierchen, und egal ob im Cattle Baroon, bei Mug & bean oder auch im Bushveld Terrace, du zahlst hier überall eine in etwa gleiche Rate. 450 bis 500 Rand, da gibt´s wahrlich nix zu meckern. Und schmecken tut das Zeugs ja sowieso und immer einfach gut!

Wir pirschen weiter und sehen u.a. Wildhunde ….

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… Büffel, allerdings nur einen prächtigen Single-Mann …

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und sonst natürlich noch die üblichen „Verdächtigen“:


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Zum Abschluss des heutigen Tages noch zwei Bilder – hier sieht man doch deutlich, dass die Wassermassen wirklich enorm sind.

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Egal wo man fährt, ob auf Tar oder Gravel, man sieht überall, dass es hier im Krügerpark unglaublich viel geregnet hat. Diese Sintflutartigen Regenfälle vor einigen Monaten haben schwere Verwüstungen angerichtet und man geht davon aus, dass SAN-Parks lange Zeit brauchen wird, die gesamte Infrastruktur wieder zum laufen zu bringen. Wollen wir hoffen, dass bald wieder alles einigermaßen gut ist.

Zu Hause auf unserer Terrasse des Tamboti-Camps legen wir uns nochmal mächtig ins Zeug. Es wird gegrillt, was noch übrig ist, denn schließlich geht es Morgen in den Süden des Parks zur Crocodile Bridge. Dort haben wir, ganz entgegen unserer self-catering-Gewohnheit, eine Unterkunft auf Halbpensionsbasis gebucht. Mal schauen, ob uns das „taugt“.
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zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2026
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200910. Apr. 2026 · #55
Samstag, 07.03.2026, vom Tamboti-Camp zur Crocodile Bridge Safari Lodge

Es kommt der Endspurt.

3 Nächte haben wir uns in der Crocodile Bridge Safari Lodge eingebucht, und diesmal wollten wir uns kulinarisch verwöhnen lassen, denn wir haben Halbpension gebucht. Wir nehmen im strömenden Regen Abschied von Tamboti - die zwei Tage hier haben uns sehr gut gefallen, und starten wieder recht früh am Morgen, denn es liegen 180 km Strecke vor uns. Eigentlich ja kein all zu langer Weg, aber wer den Krüger kennt, der weiß, dass man mit Fotostops, Kaffeepausen usw. doch eine relativ lange Zeit unterwegs ist.

Dem Adler hier hat´s seine Federn sauber durchnässt,

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aber nach ein paar Flügelschlägen ist er schon wieder trocken.

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Was zu Hause jeden Gartenfreundes „Todfeind“ ist - hier im Krügerpark gibt´s grad bei diesem nassen Wetter einige Prachtexemplare von Schnecken

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Wir sehen etliche Vögelchen, und zwischendurch lässt sich sogar mal ein Rhino sehen, auch diesmal wieder mit zugestutzem Horn,

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Kurze Zeit später dann ein stattlicher Elefant am Wegesrand,

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bevor wir dann viel Freude mit diesem riesengroßen Martialeagle haben. Der Adler hat im wahrsten Sinn des Wortes fette Beute in seinen Krallen …

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Irgenwann im Lauf des frühen Nachmittags sind wir dann da – die Crocodile Bridge Safari Lodge, eine kleine Unterkunft direkt neben der Crocodile Bridge.
Wir waren ja in dieser Gegend schön öfter, aber derartige Wassermassen wie dieses Jahr hatten wir hier am bzw. im Crocodile-River noch nie. Hier ein Bild bei der Fahrt über die Brücke ….

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Es gibt hier in der Lodge 6 tents und 2 gemauerte Chalets, allesamt recht nett und tiptop sauber, wir haben die Nummer 5, nämlich das letzte Zelt vorne am Crocodile-River bekommen. Die Lage hier ist sehr schön, der Blick über den Crocodile-River bis hinüber zum Krügerpark ist super, denn man sieht häufig schon von der Terrasse aus die ein oder anderen Tiere. Die Brücke selbst ist tatsächlich nur 5 Minuten entfernt, das passt alles recht gut.

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Der Pool ist hier einwandfrei sauber, das hat der Lodgebetreiber gut im Griff …

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… und die Schorschine und der bayern schorsch genießen es, ein paar Runden im Pool zu drehen:

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Am späten Nachmittag könnte man locker nochmal in den Park rüberfahren, denn es ist ja nicht weit. Wir sind zu müde, schlummern ein bisschen, bevor man sich mit den anderen Gästen am Lagerfeuer trifft, um bei einem Gin Tonic Afrikalatein auszutauschen. Uns gefällt das gut, und um 19.00h gibt´s dann Abendessen. Gute Hausmannskost und natürlich keine 2-Haubenküche, aber es hat geschmeckt und es war sehr reichlich. Lang bleiben wir mit den anderen Gästen, mit denen man zusammen an einer großen Tafel sitzt, nicht mehr im Gespräch, denn wir sind todmüde und es wartet zum Glück ein Kuschelbett auf uns. Das Moskitonetz brauchen wir nicht, es wird eine ruhige und wunderbar kühle Nacht.
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zuletzt bearbeitet 10. Apr. 2026
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200912. Apr. 2026 · #56
Das Wochenende ist fast vorbei, die Enkelkinder sind wieder zurückgebracht, und so hat man Zeit, wieder einen Teil des Reiseberichtes hier reinzustellen. Es dauert eh nicht mehr lange, wir sind nämlich schon am vorletzten Tag unserer Reise angelangt:

Tag 2, Crododile Bridge Safari Lodge, 08.März 2026

Der Wecker bimmelt gnadenlos um 05.30 h, denn wir wollen heute ganz früh eine der Ersten sein, die in den Park fahren. Mit Fotoapparat und einer Thermoskanne Kaffee bewaffnet stehen wir vor dem Tor der Safari-Lodge, und wir freuen uns arg auf unseren vorletzten Tag hier im Krügerpark.

Nur – das Tor lässt sich mit der Fernbedienung dummerweise nur gut einen Meter weit öffnen – breit genug, dass man zwar durchlaufen kann, aber nicht breit genug für unser Auto. Da probiert man natürlich die Fernbedienung zig male, man versucht, das Tor mit der Hand aufzuschieben, alles ohne Erfolg. Oh Mann, haben wir uns geärgert. Da stehst Du sehr zeitig auf, und dann das! 🙁

Irgendwie muss der Lodgebetreiber mitbekommen haben, dass da zwei Leute schimpfend am Tor stehen und schauen, wie sie aus der Lodge rauskommen, und „ruckizucki“ war das Malheur behoben, so dass wir mit 20-minütiger Verspätung starten konnten.
Irgendwie ist bei uns ganz einfach der Wurm drin. Da denkst du Wunder was und stehst total früh am Tor, und dann bewegt sich dieses Teil einfach nicht so weit auf, dass man rausfahren könnte. Ich muss schon ehrlich sein, Tor und Lodgebetreiber sind in dem Moment nicht meine Freunde gewesen.

Aber – alles im Leben seine zwei Seiten. Wären wir nämlich rechtzeitig im Park gewesen, dann hätten wir die folgende Sichtung leider nicht miterlebt, denn nur wenige Kilometer im Park, wo´s links abgeht Richtung Malalane, da fahren vor uns zwei Game-Drive-Autos von SanParks rein und bleiben nach ein paar hundert Meter stehen. Na ja, und wo SanParks Autos stehen, ist meist (nicht immer) auch etwas los. Geparden:

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Leider ist die Fotoausbeute nicht ganz so toll, denn wir mussten ja mit dem Fotoapparat auch ein bisschen Filme machen, aber wir stehen bei den Geparden fast eine ganze Stunde. Waren wir zu Beginn mit den beiden SanPark Autos noch allein, so sammelten sich innerhalb einer halben Stunde bestimmt um die 20 Autos um uns herum, wir ganz vorne in der Pool-Position. Und wir blieben auch ganz vorne stehen, schließlich konnten die größeren 4x4 Hiluxe & Co locker über unseren Kleinwagen drübersehen. Übrigens waren die beiden Fahrer von SanParks sehr nett zu uns. Sie haben uns nämlich regelrecht dazu aufgefordert, uns mit dem Auto in eine gute Position zu bringen.

Wir düsen weiter, 3 Kilometer vor uns am Gezantfombi Dam sehen wir Hippos, teilweise im Gras, teilweise im Wasser oder auf der Sandbank …

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Mittags machen wir Rast in Lower Sabie. Man mag es kaum glauben, aber auch hier, wie auch schon ein paar Tage zuvor in Letaba treffen wir wieder die zwei frischverliebten Südafrikaner, mit denen wir uns am Felsenpool im Leokwe-Camp so freundlich unterhalten haben. Klein ist die Welt, denn am letzten Tag auf unserem letzten Game-Drive hier im Krüger haben wir sie nochmals auf der Straße getroffen. Einfach nur nett.

Der Burger schmeckt ausgezeichnet, und bald schon geht es weiter. Auch hier sieht man die enormen Wassermassen, wenn man auf den Sabie schaut. Unglaublich, auch wenn man über die Brücke fährt – du brauchst nicht mal auszusteigen, denn man sieht außer Wasser nichts. Buchstäblich nichts.
Irgendwo laufen uns lautgackernd „african chicken“ über den Weg …

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… ein Schreiseeadler hält Ausschau nach Beute …

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… kurz vor dem Gate sehen wir noch einen Elefanten ganz nah an den Unterkünften der SanParks Leute …

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… und auf dem Nachhauseweg zur Safari-Lodge sehen wir noch dieses große Krokodil, hier noch mit einer Schildkröte, die sich anscheinend nichts dabei denkt, sich so nah an das Krokodil heran zu wagen ….

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… und jetzt? Die Schildkröte sehen wir nicht mehr …

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Am Abend dann das selbe Programm wie immer, 18.00h Lagerfeuer, 19.00h Abendessen. Das Essen ist auch heute sehr gut, da gibt´s nix zu bemängeln, nur sind wir auch heute wieder sehr müde und verziehen uns bald auf unsere Terrasse, um bei einem Gläschen Wein dem Grunzen der Hippos und den vielen anderen Buschgeräuschen zu lauschen.

So war das mit dem zweiten Tag hier in der Crocodile Bridge Safari Lodge. Morgen kommt dann noch der dritte Tag hier, und dann geht´s auch schon wieder nach Hause.
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zuletzt bearbeitet 12. Apr. 2026
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200913. Apr. 2026 · #58
Guten Morgen Konni,
ich bin gerne mit euch gereist, aber kurz vorm Ende muss ich mich nun erst einmal abmelden - Etosha ruft!!!! Lese den Rest dann später nach.
Du bist und bleibst eine "treue Seele". 😘
Danke Dir für Deine Begleitung und sag mir an den Etosha schöne Grüße!
Da würd´ ich jetzt auch gern sein.

Herzlichst,
der bayern schorsch
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Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200913. Apr. 2026 · #59
3. Tag in der Crocodile-Safari-River-Lodge, Montag 09.03.2026

Heute wird mal „anständig“ in der Lodge gefrühstückt – wir sind also heute nicht die Ersten, die frühmorgens in den Krügerpark wollen. (ob wohl das Tor heute aufgegangen wäre ?!?)

Das Frühstück ist lecker, der Blick hinüber in den Krüger sehr schön. Heute haben wir vor, die Crocodile-River-Road zu fahren, das ist gleich nach dem Gate links weg Richtung Malalane-Gate, die Strecke sind um die 50 Kilometer, ein langer, aber sehr schöner Weg, den wir in den letzten Jahren schon öfter gefahren sind.
Als Erstes geht´s runter zum Hippopool, wo wir vor ein paar Jahren ganz tolle Elefantenbegegnungen hatten.

Diesmal Fehlanzeige, aber schon nach kurzer Zeit später sehen wir die ersten Dickhäuter …

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Die Straße zieht sich und es ist auch landschaftlich in diesem Teil des Parks wie immer wunderschön

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Irgendwo zwischendrin sehen wir am Wasser diese hübschen Vögel:

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Und kurze Zeite später haben wir schon wieder Elefanten, und das in wunderschönstem Sonnenlicht:

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Zebras

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Marabou

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Und ganz am Ende noch eine kleine Ansammlung Giraffen:

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Wir verlassen den Krügerpark beim Malelane-Gate und fahren auf der Hauptstrasse, der N4, zurück Richtung Crocodile-Bridge, wo wir aber bald eine halbe Stunde an einer ewig langen Baustelle halten mussten. Na ja, es gibt Schlimmeres.

Den späten Nachmitten vertrödeln wir am Pool, wir lassen´s uns einfach gutgehen. 🙂

So war das mit unserem letzten Tag hier im Krügerpark, morgen geht´s wieder heimwärts, und irgendwie war auch diesmal die Zeit wieder zu kurz. Der Tag müsste nicht 24 sondern 34 Stunden haben, und dann wäre er immer noch zu kurz. Aber wir kommen ja wieder, sofern die Gesundheit das alles zulässt.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass wir einen wirklich sehr schönen Urlaub hatten, den wir ja eigentlich nur so „reingeschoben“ haben, denn dass wir in 2026 nach SA fliegen, das stand überhaupt nicht auf dem Programm.
Dinokeng würden wir immer wieder mit einbauen, wenn es denn einigermaßen in die Route passt. Ein sehr schöner Platz
Botswana / Serolo-Camp war nicht das, was wir uns erwartet haben, die Tiersichtungen im Tuli-Block waren, auch jetzt im Nachhinein mit dem nötigen Abstand, äußerst schwach. Dafür hat aber die Location sehr gut gepasst, es gab nichts zu kritisieren.

Der Krüger hat zuverlässig wie immer geliefert, und Mapungubwe war für uns das highlight schlechthin, dort würden wir gern nochmal hinfahren.

Die Crocodile River Safari Lodge wäre für uns ein Platz, wo wir sehr sehr gerne nochmals hinfahren würden. Wir werden diese schöne Lodge bestimmt in einer nächsten Planung mit berücksichtigen, denn hier hat alles gepasst. Die gute Lage am River, die Nähe zum Krüger, das war spitzenmäßig, und die Location ist eigentlich genau so, wie wir es uns wünschen.

Irgendwann im Bericht hab ich beim Zebrabild dazugeschrieben, dass das Schorschine´s Lieblingsbild ist. Ja, es ist schon ein sehr schönes Bild, mir persönlich aber gefällt das hier fast noch besser, und damit möchte ich diesen Reisebericht auch beenden.

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Bedanken möchte ich mich noch bei all denen, die bis zum Ende durchgehalten haben. Auch wenn man einen Reisebericht in erster Linie für sich selbst schreibt, so freut man sich trotzdem über jeden Kommentar und über jeden Danke-Button-Drücker. Gleichzeitig kann ich aber auch sehr gut verstehen, dass beim gefühlt hundertsten Reisebericht über Südafrika gähnende Langeweile aufkommt, da es im Endeffekt nur Wiederholungen sind. Von daher absolutes Verständnis, wenn so ein RB wie dieser hier kaum noch jemanden vom Hocker reißt. Ich denke, das ist ganz normal und der bayern schorsch nimmt sich da auch selbst an der Nase - denn schon während des Schreibens haben ihn die Zweifel geplagt, ob man über SA überhaupt noch viel schreiben muss, obwohl es für die Schorschine und den schorsch ein richtig schöner Urlaub war. 😘 😘 😘

Herzliche Grüße,
der bayern schorsch
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zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2026
2'462 Beiträge · seit 200613. Apr. 2026 · #60
Immer, wenn ich denke, wir könnten mal von Südafrika lassen und uns Richtung Südamerika orientieren, kommt Ihr oder die Casimodos mit einem so schönen Reisebericht, so tollen Fotos um die Ecke, dass ich denke: "ach ja, da müsstest Du eigentlich auch mal wieder hin". 😄 Ganz lieben Dank, dass ich virtuell mitfahren durfte und in meinem Kopf schon eine neue Route für 2027 entsteht..

Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo