Reisebericht

SA + Botswana 02+03/2026

von bayern schorsch · begonnen 19. März 2026 · 16 Teile

Teil 119. März 2026
Hallo liebe Forumsgemeinde,

wenn jemand die Kommentare, falls es überhaupt welche gibt, nicht lesen möchte, dann einfach bitte auf die Sonne oben rechts klicken.

Zur Sache: eigentlich, ja eigentlich wollten wir bzw. ich gar keinen Reisebericht schreiben. Und eigentlich wollten wir ja überhaupt nicht nach Afrika reisen. Schließlich waren die letzten Ziele im vergangenen Jahr noch nicht so lange her, und bekanntlich zehrt man ja doch eine Zeit lang von vergangenen Reisen. Nur – irgendwie war das halt alles nicht Afrika. Egal ob Skifahren, eine dreiwöchige Kreuzfahrt von Chile über Kap Hoorn bis hinüber nach Buenos Aires, ein Familienurlaub mit „Allen“, also immerhin 13 Personen insgesamt in den Bergen, eine klasse Reise in die Toskana zu unseren besten Freunden Astrid und Hermann (unsere Trauzeugen bei unserer Hochzeit in Namibia), ein supertoller Urlaub mit einem Teil der Kid´s auf Samos – alles toll, aber alles halt nicht Afrika. 😉

Und zu allem Überfluss und wenn man mal zwischendrin Zeit hat, dann schaut man sich um. Man schaut bei den verschiedenen Portalen, wie denn so die Preise für Flüge ab München nach Capetown oder nach Johannesburg liegen, und siehe da, irgendwann im Winter (und der war doch dieses Jahr wirklich lang), sehen wir einen Flug von Muc nach Johannesburg. Kostenpunkt 499 Euro incl. Gepäck pro Person.
Gute Flugzeiten, zwar über Frankfurt, aber mit Condor war das ein Preis, der uns einfach hat schwach werden lassen. Wir haben nicht lange überlegt, und schwups, schon haben wir ein bisschen leichtsinnig einfach mal so zwei Flugtickets nach Johannesburg in der Tasche. WOW!

Die Tour hat dann zum größten Teil die Schorschine ausgeklügelt und das hat sie super gemacht. Auch jetzt im Nachhinein denken wir uns, Mensch, was haben wir da für eine schöne Reise gehabt. Und das alles zur Regenzeit. 🤨
Die Regenfälle mit den damit verbundenen Überschwemmungen im Krügerpark haben wir zur Kenntnis genommen, und auch wenn wir dann letztendlich die Tour nicht so fahren konnten, wie ursprünglich geplant, so haben wir das Alles sehr gelassen hingenommen. Gemessen an dem, wie es vielen Menschen rund um den Krügerpark ergangen ist – und das war ja nun wirklich fürchterlich und hat etlichen Menschen das Leben gekostet, dann ist doch das im Vergleich zu uns, wo wir halt die ein oder andere Unterkunft nicht so erleben konnten wie geplant, absoluter Pippifatz.

Der langen Vorrede kurzer Sinn – wir sind am 21.02.2026 nach Johannesburg gedüst, und wir haben uns unglaublich auf unsere knapp drei Wochen gefreut. Viel mehr zum Beispiel als auf unseren Norwegenurlaub, der jetzt dann Ende Mai auf uns wartet. Irgendwie ist das Afrikafieber permanent präsent, und wir laden Euch gerne ein, uns auf unserer Reise nach SA und Botswana zu begleiten. Erwartet bitte keinen total detaillierten Reisebericht, aber ich gebe mir Mühe, auch in Kurzfassung all das widerzugeben, was wir in diesem Urlaub erlebt haben.

Nachdem es ja schon bald zur Mode geworden ist, zu Beginn eines Berichtes ein paar teaser-pics hier reinzustellen, haben wir uns Folgendes überlegt: nachdem unsere Bilder ja nun mal wirklich und bei Weitem mit den hier gezeigten supertollen Bildern anderer Fomis ganz einfach nicht mithalten können, gibt´s "zum teasern" ein Bild von der Schorschine und von mir, nicht dass uns der Ein oder Andere gar nicht mehr kennt:

(mal schauen, ob das Handybild jetzt auch richtig erscheint, das ist ja immer so ein kleines Problemchen)

k-20260222_180042.jpg


Oha, das ist ja perfekt, dass das Bild nicht auf dem Kopf oder gar quer steht, dann kann´s ja auch gleich weitergehen.

Hier unsere Tour:
3 Nä Abendruhe Lodge SA
5 Nä Serolo Camp Botswana
2 Nä Mapungubwe SA
1 Na Sirheni Krüger (storniert), dafür
1 Na Villa Landdrift am Phalaborwa Gate / Krüger
2 Nä Tamboti Tented Camp / Krüger
3 Nä Crocodile Bridge Safari Lodge / Krüger

So also hat unsere Tour ausgeschaut, und weil´s grad zeitlich gut passt, lasst mich ein bisschen was über den Flug mit CONDOR erzählen:

21.02.206, Flug von München über Frankfurt nach Johannesburg

Gebucht haben wir mir Condor, und wer Condor kennt, der weiß, dass man dann kurz vor Abflug alle paar Tage eingeladen wird, bei der Versteigerung von besonders bequemen Sitzen mitzumachen. Ich persönlich halt ja von diesen Mätzchen gar nichts, aber Schorschine hat sich´s nicht nehmen lassen, und hat für die „Premium-Klasse“ geboten. 119 Euro war das Mindestgebot, mit 120 Euro waren wir die Glücklichen. Dafür bekommt man einen deutlich bequemeren Sitz als den in der Holzklasse, dazu Alkohol so viel man will (wobei das Personal sehr schwach nachgeschenkt hat), und so hat man doch das Glück, die rund 11 Stunden Flugzeit von Frankfurt nach Johannesburg etwas angenehmer zu gestalten. Geschlafen haben wir relativ gut, das Essen war in meinen Augen voll in Ordnung (Trüffelnudeln, kleiner Salat, Snickers ….), nur der Getränkenachschub war schwach. Da denken wir doch gerne an die Zeiten mit South African Airways 🙂 zurück.
Da hast du selbst in der billigen Klasse ein Getränkeangebot gehabt, das seinesgleichen sucht.

k-20260221_221358.jpg


die Beiden hier freuen sich - endlich wieder AFRIKA !!!

k-20260221_194708.jpg


Morgen geht´s dann weiter mit der "Abendruhe Lodge",
Teil 220. März 2026
Flug nach Johannesburg, Übernahme Leihwagen - wir sind auf dem Weg zur Abendruhe-Lodge

Der Flug selbst war überpünktlich, und so landen wir früh morgens um ca. 8.ooh auf dem O.R. Tambo. Schorschine kümmert sich um die Koffer, während ich mich auf den Weg zum Tempest Schalter mache, der gleich gegenüber des Terminals liegt. So bin ich auch diesmal wieder der Erste, und zu unserer Überraschung möchte man uns einen Toyota Corolla andrehen. 🤩
Da waren wir natürlich nicht einverstanden, denn schließlich haben wie mit „Aroundaboutcars“ einen SUV der Klasse M ausgehandelt. Dumm nur, dass die Papiere für das cross border nach Botswana nun nochmals neu ausgestellt werden mussten, aber die Dame von Tempest hat das sehr gut gelöst, indem sie uns die cross border Papiere per mail zugeschickt hat, die wir dann in der Abendruhe-Lodge ausdrucken konnten.

Bezüglich des Autos muss der bayernschorsch einfach mal ehrlich sein: selbstverständlich wäre ein 4x4, speziell dann, wenn man in Botswana herumgurkt, schon angebracht. Aber nein, wenn schon der Flug günstig war, dann muss auch das Auto günstig sein. Sehr zum Ärger seiner Schorschine, die schon immer und eher für die größeren Autos eingestellt war, aber wie willst Du so einen alten Herrn zur Vernunft bringen. Vorab: die Kiste, die wir hatten, war wirklich ein recht nettes Auto, nämlich ein Nissan Magnite. Den gibt´s bei uns in Germany nicht, aber das Auto hatte Automatik, war relativ hoch und dadurch auch recht gut geeignet für einigermaßen normale Straßen – in Botswana und dann auch noch nach Regen, na ja, dazu aber später mehr. 😉

Wir steuern unsere erste Unterkunft an. Die „Abendruhe Lodge“, grad mal kanpp 100 km vom Flughafen entfernt, und sie liegt genau auf unserem Weg nach Botswana. Von unserer Forumsbekannten Logi 😘 und auch von einigen anderen Fomis wurde uns die Abendruhe Lodge wärmstens empfohlen, der Preis hat mehr als gepasst, und so haben wir uns hier für drei Nächte eingebucht. Cabin Nummer 1, das nächstgelegene zum Pool und zum Wasserloch. 🙂

Vorher aber müssen wir einkaufen. Auf Empfehlung von unserem Freund Carsten Casimodo schauen wir bei der „Irene-Village-Mall“ vorbei. Dort werden wir bei Pick n Pay fündig:

229,99 Rand für eine Coolerbox
2.762,09 Rand für Essenseinkauf
809,93 Rand im bottlestore.

Der Pick N Pay ist mehr als gut sortiert, eine klare Empfehlung, auch wenn uns der Checkers vom Grundsatz her lieber ist, denn für den Checkers haben wir eine Checkerscard 🙂 😉 , wo wir so manches Schnäppchen erstehen können.

Und dann sind wir auch schon bald in der Abendruhe Lodge. Hier ein paar Bilder, leider ist gleich das erste Bild gar nicht gut, das haben wir von der homepage runtergeklaut. Man sieht aber aber recht schön die 4 Cabins, wir hatten das Cabin links vom Pool.

k-Screenshot2026-03-18170207Abendruhe.png


Die Cabins sind ewig groß, ich schätze jedes Cabin auf um die 50 qm, picco-bello sauber, und was für uns mehr als Wichtig ist, ein Kuschelbett, und das ist vom Allerfeinsten:

20260223_104432.jpg


k-20260222_143153.jpg


k-20260223_104443.jpg


Kurz vor unserem ersten game-drive mit Günther, dem Besitzer der Abendruhe-Lodge, gönnen wir uns zur Feier des Tages und weil wir einfach glücklich sind, wieder in Afrika zu sein, unseren Simonsig Hochzeitssekt, der uns in dieser schönen Kulisse natürlich besonders gut schmeckt:

k-20260223_121533.jpg

Wir drehen noch ein paar Runden im kleinen Pool und dann steht noch ein Stündchen "relaxen" auf dem Programm:

k-20260223_111648.jpg


k-20260223_121800.jpg


Die beiden Inhaber, Anita und Günther, das sind zwei ganz liebe Menschen. Die schauen jeden Tag vorbei, ob man irgendwas braucht oder ob irgendwas eventuell nicht in Ordnung ist. Wirklich sehr angenehme Leute, und mit Günther und einem anderen Paar haben wir gleich am ersten Tag einen Game-Drive gemacht. Für wenig Geld bekommt man hier wenig Tiere geboten. Aber es ist schön, einfach nur schön, wir gondeln durch das Dinokeng Reserve (angeblich big 5 Reserve), und wir sehen Zebras, Giraffen und alle üblichen Verdächtigen. Erwartet haben wir uns eh nicht viel, und wir sind auch nicht enttäuscht. Das passt alles, die Abendruhe Lodge ist grad das Richtige zum Runterkommen.



k-P1012068.JPG


k-P1012083.JPG


k-P1012090.JPG


Am Abend fallen wir nach unseren üblichen Braaigeschichten, garniert mit einem guten Flascherl Wein, todmüde ins Bett.

k-20260223_184103.jpg


k-20260225_054636.jpg


Und siehe da, selbst der bayerschorsch schafft es mit ein paar wenigen Pinkelunterbrechnungen, immerhin 12 Stunden in der Falle zu schlummern. Was für eine schöne Nacht, das Bett zum Glück ein Kuschelbett, wir wollten gleich gar nicht mehr aufstehen.

Die beiden anderen Tage haben , wir game-drives mit dem eigenem Auto unternommen. Gemütlich sind wir durch die Landschaft gekurvt, uns hat das für die ersten Tage wieder mal sehr gut gefallen und einfach nur gutgetan. Absolut nichts dramatisches, die Tiersichtungen waren eher "mau" - es ist halt Regenzeit.

Fazit Abendruhe-Lodge: ( 3 Nächte 22.02. – 25.02.2026)

..... bitte immer wieder und mehr als gerne. Wenn es auf dem Weg liegt, dann ist das für uns zumindest eine super Adresse. Perfekt nach einem langen Flug zum Runterkommen, die Chalets sind hervorragend ausgestattet, wir würden sogar so weit gehen, dass die Cabin´s der Abendruhe-Lodge mit das Beste war, was wir in puncto self catering jemals erlebt haben. Zwei Grill´s, einer draußen neben der Terrasse mit Holzfeuer, einer oben auf dem Terrassendeck mit Holzkohle. Sowohl Holz als auch Briketts als auch Kohle- und Holzanzünder kann man in der Lodge zu kleinem Preis kaufen, das hat wirklich alles sehr sehr gut gepasst. Wir haben uns nach zwei Nächten hier gefragt, ob wir mit der dritten Nacht nicht etwas zu viel des Guten gebucht haben.

Nein – es war grad recht, wir haben das alles hier sehr genossen. Übrigens gibt es seit Neuestem auch ein besonderes Luxus-Chalet mit eigenem Pool Wir haben uns das angeschaut und ja, das hat schon seinen Reiz. Und außerdem, dass hier nicht der Eindruck entsteht, im Dinokeng gibt´s wenig Tiere – ja, all zu viele sind es nicht, aber immerhin ist gleich am ersten Tag ein prächtiger Elefant entlang von unserem Zaun gelaufen. Leider hatten wir keine Kamera dabei, aber als Empfangskomitee grad am ersten Tag hat sich der Eli schon recht gut gemacht. 🙂
Teil 323. März 2026
25.02.2026, Botswana, wir kommen! 🙂 🙂 🙂

Und ganz ganau wollten wir es wissen – wie ist denn das mit Fleisch und Alkohol an der Platjan Border. Wie stark wird kontrolliert, wie läuft das alles ab?

Aber der Reihe nach. Lange sind wir unterwegs gewesen, denn von der Abendruhe-Lodge bis zum Serolo-Camp in Botswana sind es immerhin 452 km, das braucht schon mal anpacken. Außerdem mussten wir noch einen Einkauf in Polokwane erledigen, denn im Serolo-Camp waren wir, wie fast auf der kompletten Reise, Selbstversorger. Übrigens waren wir in Polokwane in der Vleislapa und dort sehr freundlich bedient. Gute Preise, gute Qulität, das hat recht gut gepasst.

Frühes Aufstehen war angesagt, und tatsächlich waren wir um 06.00h on the road. 🤩 Uns macht das frühe Aufstehen nichts aus und die Erfahrung zeigt, dass es nie ein Fehler ist, zeitig unterwegs zu sein. Denn in der Summe inclusive Einkauf in Polokwane brauchten wir doch 8 ½ Stunden, ein langer und zäher Ritt bis hoch nach Botswana.

Die Platjan-Border – da waren wir um ca. 12.30h immerhin das dritte Auto, das an diesem Tag die Grenze passiert.
Hier die Zufahrt zur Grenze:

k-20260225_124757.jpg


k-P1012665.JPG


und beim Blick auf den Limpopo-River wird uns schon klar, dass wir es hier im Tuli-Block mit ordentlichen Wassermassen zu tun bekommen:

P1012125.JPG


Die Zollbeamten machen auf uns einen schon fast erschreckten Eindruck, als wir mit unserem Kleinwagen Richtung Grenze tuckern. Unser Fleisch haben wir vorsorglich ein paar km vor der Grenze „versteckt“, ein geeigneter Platz für solche Dinge ist die Schmutzwäsche, wir sind da ziemlich ideenreich, was das anbelangt. Julie vom Serolocamp hat uns im Vorfeld schon berichtet, dass es an der Platjanborder meistens sehr relaxt zugeht. Und – das ganze Spektakel gestaltete sich zu unserer Freude total entspannt, es wurde zwar in den Kofferraum geschaut, aber nicht mal die Coolerbox erweckte irgendein Interesse der Zollbeamten. Klar brauchst Du einige Stempel in deinem Pass, und dass man durch die Veterinärsschleuse durchwatschen muss, ist selbstredend. Das ist aber alles kein Problem und so sind wir innerhalb 20 Minuten von Südafrika in Botswana.

Eine total schlechte Straße haben wir nun vor uns. Rund 40 oder 50 km, und die haben´s in sich. Nicht nur Wellblech, sondern einfach nur eine grottenschlechte Piste, draußen hat es mittlerweile sage und schreibe 43 Grad (!!!). Wer hätte das gedacht, dass es derart heiß ist. Aber wir sitzen ja im klimatisierten Auto, von daher also alles kein Problem. Unser Fleisch kommt raus aus dem Versteck und rein in die Coolerbox, und was sind wir froh, als wir dann endlich am Gate zum TULI Wilderness stehen. Von dort ist der Weg bis zum Serolo-Camp nicht mehr weit, es sind grad mal zwei Kilometer, und dann ist es geschafft.

k-P1012127.JPG


Unsere Unterkunft ist sehr sehr schön. Es gibt hier im Serolo-Camp 5 oder 6 Zelte, nicht all zu groß und mit wenig Aussicht. Mag sein, dass es in der dry season anders ist, zu unserem Zeitpunkt war alles grün, grün und nochmals grün. Das Herzstück war die offene Lounge mit schöner Bestuhlung im Freien, abends wird die gesamte Szenerie mit vielen Petroleumlampen romantisch beleuchtet. Dort im Loungebereich werden für die Halb- bzw. Vollpensionsgäste das Frühstück, Lunch und Dinner serviert. Das sieht alles sehr heimelig aus, und das kleine Tauchbecken hat herrlich frische Temperaturen, ein Platz, wo man gern mal ein Bierchen zu sich nimmt.

k-20260225_153347.jpg


k-20260226_153134.jpg


k-20260226_153402.jpg


Der Blick zum Wasserloch – dort ist außer Pavianen, Antilopen und Zebras auch mal ein Elefant zu sehen, das hat schon was.

k-20260227_123714.jpg


Wir haben die Variante „self-catering“ gebucht, denn es gibt hier im Serolo auch ein Zelt, das auf self-catering ausgerichtet ist. Ein großes Schlafzimmer, eine Küche mit allen Utensilien, die man braucht, im Freien ein riesiger Feuerplatz, dort werden wir abends Grillen und unser Lagerfeuer haben.

k-20260225_150810.jpg


k-P1012131.JPG


k-P1012130.JPG


k-P1012129.JPG


k-P1012128.JPG


Im nicht eingezäunten Freibereich gibt´s für uns einen langen Tisch, man sieht hier auf dem Bild im Hintergrund auch die Außendusche, und wenn man ganz genau hinsieht, dann sieht man, dass wir sogar einen "eigenen" Funkmasten haben 😁

k-20260225_151629.jpg


k-20260301_092530.jpg


Nochmal zurück in die Küche – eins steht fest, verhungern tun wir hier im Serolo-Camp auf keinen Fall! 🤩 🤩 🤩

k-20260225_150857.jpg


k-20260225_150911.jpg


Hmm.... ich muss mal schauen, wie ich die Bilder noch mehr verkleinern kann, denn die sind ja nun mal entschieden zu groß. 🙁

Bei unserem Arrangement sind jeden Tag zwei Game-drives includiert, und die haben es durchaus in sich. So weit wir wissen, gibt es zwei game-drive Autos im Camp, und wir hatten sehr großes Glück mit unserem Driver. SK, so die Kurzform seines Namens, ausgesprochen Sekeo und zu deutsch Zacherias. Ein wirklich super Typ, der uns am Treffpunkt pünktlich um 16.30h „aufgesammelt“ hat. Zudem hatten wir das Glück, an Tag 1 und Tag 5 die einzigen Gäste zu sein, exclusiver geht nicht.

Also gondeln wir los, und wir wussten ja von vielen Berichten, dass die Landschaft der absolute Traum sein muss. Und die Landschaft war in der Tat unglaublich, so was Schönes haben wir selten zuvor gesehen. Man muss schon sagen, dass wenn man in der green-season unterwegs ist, dann hat man herrlichste Landschaften in einem durchgehenden Grün. Das ist sehr schön und wohl schöner als in der dry-season, wo man mehr oder weniger viel Grau und noch mehr Staub hat. Andererseits sind dann die Tiere auf keine Wasserlöcher und auf keine Flussläufe angewiesen, womit sich die Tiersichtungen zwangsläufig in Grenzen hielten.

P1012134.JPG


P1012135.JPG


P1012136.JPG


P1012137.JPG


P1012138.JPG


P1012148.JPG


Unser Driverguide SK meinte, dass wir heute mal zunächst im Serolo-Gebiet bleiben sollten, unterm Strich war das aber wohl die falsche Entscheidung, denn Tiere haben wir bei unserem Game-drive nur sehr spärlich entdeckt, und die von uns erhofften Elefantensichtungen blieben leider Fehlanzeige. Das macht uns aber nichts aus, schließlich sind wir 5 Nächte hier im Camp, und die Landschaftt entschädigt uns mehr als großzuügig.

Ein sundowner an schöner Stelle, der übliche smalltalk, das hat für die ersten paar Stunden auf Pirsch ganz gut gepasst und wir freuen und schon auf den nächsten Morgen, da geht´s nämlich schon um 05.30h los.



P1012160.JPG




P1012161.JPG
Teil 424. März 2026
Tag 2 Serolo-Camp:

Der Wecker klingelt gnadenlos um 05.00h, (!!!) wir machen uns ein schnelles Tässchen Kaffee, schließlich müssen wir rüber zum Haupthaus, wo SK bereits auf uns wartet.

Verpflegung,Knabbereien und Getränke während eines game-drives:
ja, das war natürlich schon ein bisschen witzig und wir mussten mehr als einmal schmunzeln. Gestern bei unserem Abenddrive hat man uns vor der Abfahrt gesagt, wir sollen uns für den sundowner entweder aus dem Kühlschrank der Lodge ein Getränk mitnehmen und auf der Liste stricheln, ober wir können auch unsere eigenen Getränke mit an Bord bringen, SK legt das Zeugs dann in die Coolerbox. Also haben wir Gin-Tonic geordert, Knabbereien gab´s beim sundowner keine. Alles gut, alles in Ordnung, wir waren ja self-caterer. Nur haben wir uns gefragt, wie das denn vor sich geht, wenn hier außer uns Selbstversorgern auch Halb- bzw. Vollpensionsgäste mit unterwegs sind.
Denn - an Tag 2 beim Abenddrive war ja dann noch ein weiteres Paar mit an Bord, und die waren Vollpensiongäste. Wir waren gespannt, wie das von der Logistik her von statten geht, schließlich hat man ja dann auf dem Fahrzeug eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“. Spätestens am Abend werden wir sehen, wie sich das ausgeht. 😉

Zurück zum Morgendrive, denn da sind wir ja noch allein unterwegs:
gut, dass wir ein Tässchen Kaffee schon intus haben, denn es gibt, außer ein bisschen „stretching“, keine Pausen, zumindest keine Kaffeepausen. Also düsen wir los, SK meinte, dass wir jetzt gleich am Morgen mal schauen, ob die braunen Hyänen 🙂 schon wach sind, die hier grad mal ne halbe Stunde von unserem Serolo-Camp entfernt in ihr eigenes Camp eingezogen sind. Eine Großfamilie mit zwei kleinen Balgen, einem schon deutlich größeren Burschen, der aber immer noch gierig an Mama´s Brust gehangen hat, und die Mama dazu. Von unserer Forumsfreundin Bele, die ja mit Ihrer Gruppe ein paar Wochen vor uns vor Ort war, waren wir schon „vorgewarnt“.
Einmalige Sichtungen sind garantiert, die braunen Hyänen ziehen eine Show ab, die sich gewaschen hat.

Also sind wir hoch zum Aussichtspunkt, das ist eine kleine Plattform, wo wir völlig allein mit SK auf unser Sichtungsglück hofften. Aber irgendwie ist ja bei uns grundsätzlich der Teufel drin 😈 , und nach rund 20 Minuten Wartezeit war unsere und SK´s Geduld am Ende. SK war sich sicher, dass wir die Hyänen bestimmt noch sehen werden, denn wir sind ja insgesamt 5 Nächte hier, da wird das schon irgendwann. Na ja ….

Es geht weiter mit unserem game-drive. Ein paar Elefanten und Schildkröten, ein paar Vögelchen, alles ganz nett, aber nichts, was uns jetzt vom Hocker haut. Was uns gut gefallen hat, dass uns SK das wirklich sehr schöne Camp Mohave gezeigt hat. Wir sind da mal ganz ehrlich und beneiden Bele´s Gruppe schon ein bisschen – was für ein schöner Platz, das Wasserloch, der kleine Pool, man kann sich sehr gut vorstellen, wenn die Chemie innterhalb der Gruppe passt, dass das dort ein perfekter Platz ist. Vielleicht sogar einer der schönsten Plätze in ganz Afrika.

k-P1012165.JPG


k-P1012166.JPG


k-P1012171.JPG


k-P1012174.JPG


k-P1012176.JPG


Der Morgendrive dauert um die 4 Stunden, das ist ein langer Ritt wenn man bedenkt, dass wir nicht all zu viel gesehen haben. Und es ist heiß, richtig heiß, so dass wir direkt froh sind, um ca. 09.30h / 10.00h wieder im Camp zurück zu sein. Wir machen unser Frühstück mit Toast und Schinken, drauf ein Spiegelei, ein bisschen Müsli, ein bisschen Obst, noch ne Tassee Kaffee, alles Bestens. Der Splashpool tut gute Dienste, dort kann man die Hitze doch deutlich leichter ertragen. Dann ein kleines Mittagsschläfchen, bevor es am späten Nachmittag schon wieder losgeht, es startet der Game-Drive pünktlich um 17.30h.

Und wir sind nicht mehr allein – ein äußerst sympathisches Paar aus Australien gesellt sich zu uns, Kim und Bruce, zwei weitgereiste und supernette Leute, mit denen wir uns sehr gut verstanden haben. Die Beiden machen bald ihre zwanzigste Reise ins südliche Afrika und die nächsten Stationen sind bei ihnen Mashatu, danach der Krüger Park mit Mala Mala. Jetzt sind sie aber für 3 Nächte im Serolo Camp, also kann´s losgehen, vielleicht sehen wir ja zu Viert + SK ein bisschen mehr als Schorschine und der bayern schorsch am Vormittag.

Wieder auf dem Weg Richtung Mohave-Gebiet, und siehe da, ein paar wenige Tiere laufen uns doch über den Weg:



k-P1012187.JPG


k-P1012194.JPG


k-P1012201.JPG


k-P1012204.JPG


k-P1012209.JPG


Was halt immer wieder unglaublich faszinierend ist - die Landschaft ist ein Traum, einfach nur wunderbar

k-P1012182-2.JPG


In der Abenddämmerung sehen wir noch ein paar Löffelhunde. Über diese Sichtung freuen wir uns sehr,

k-P1012224.JPG


k-P1012234.JPG


k-P1012242.JPG


außerdem tummeln sich Löwen im trockenen Flussbett, leider sehr weit entfernt:

k-P1012249.JPG


k-P1012251.JPG


und SK meint, wir könnten doch die nächsten Tage mal zu diesem Felsplateau hoch wandern, dort kreisen „fast immer“ die Adler, und die Aussicht mit 360 ° soll gigantisch sein.

k-P1012246.JPG


Es wird Zeit für den sundowner und wir sind gespannt, wie das ablaufen wird. Für uns haben wir wieder Gin Tonic geordert, die Australier trinken Bier und Cola. SK hat ein paar Knabbereien dabei, und siehe da, ganz anders als noch beim gestrigen game-drive werden auch wir gebeten, zuzugreifen, die Knabbereien sind auch für die Gäste der "zweiten Klasse". Das freut uns natürlich, und so teilen wir uns Biltong, Nüsschen und ein paar Chips.


k-P1012223.JPG


k-P1012270.JPG
Teil 526. März 2026
Tag 3, Serolo-Camp:

Zu Viert begeben wir uns auf Achse. Zuvor gibt´s bei Schorschine und mir noch das tägliche Tässchen Kaffee, und dann geht´s um 05.30h los. Die Australier sind zum Glück pünktlich, und wie gestern schon ausgemacht, wollen wir heute nach den braunen Hyänen schauen. Und diesmal haben wir Glück, es sind wunderbare Sichtungen und sicherlich auch gleichzeitig das highlight in puncto Tiere in diesem Urlaub. SK erzählt uns, dass man an den Platz, wo die braune Hyänenfamilie ihr „Lager“ aufgeschlagen hat, sich ganz langsam und quasi Tag für Tag immer näher an die Tiere angepirscht hat. Irgendwann waren sie dann an die ein oder zwei Autos, die hier täglich vorbeikommen, so gewöhnt, dass sie sich von den begeisterten Gästen nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen.

So kommt es, dass man hier in aller Seelenruhe dieser putzigen Familie beim Familienleben zuschauen kann, und das, so lange man will. Eine wahrlich außergewöhnlich schöne und sehr intensive Tiersichtung.

k-P1012277.JPG


k-P1012282.JPG


k-P1012287.JPG


k-P1012296.JPG


k-P1012349.JPG


k-P1012355_Kopie.JPG


Schade, dass die Tiere zunächst noch etwas im Schatten waren, denn bei Sonnenschein 🙂 präsentierte sich das dann so:

k-P1012368.JPG


Einen kleinen Film haben wir auch gedreht, das Ergebnis ist nicht mal schlecht geworden:

(am Besten in 1.080p anschauen, also die Einstellung ändern)
https://youtu.be/KIfKpjGRn8M

Dann verabschieden wir uns von der Hyänenfamilie. Wir waren lange genug am Bau und denken, dass es auch mal wieder genug sein soll.

k-P1012375.JPG


Hab ich eigentlich schon erzählt, dass meine gute Panasonic-Filmkamera am ersten Tag in der Abendruhe-Lodge den Geist aufgegeben hat?, 😠 😠 😠
Ein Dilemma, und zwar ein großes Dilemma, grad wenn man weiß, dass der schorsch aus bayern ja nun wirklich ein leidenschaftlicher Filmer ist. Foto´s sind Sache von Schorschine, und nun hatten wir natürlich täglich die Diskussion, wer jetzt filmen und wer jetzt fotografieren darf. Wirklich blöd, aber man kann´s nicht ändern. Im Urlaub hab ich alles versucht, den Camcorder wieder zum Laufen zu bringen – ob Reset, ob Austausch der Speicherkarte, ob Aku wechseln, egal was, alles war ohne Erfolg. Der Bildschirm blieb schwarz, da war nichts zu machen. Und ich hab das im Urlaub nicht nur einmal versucht, weil ich´s ja einfach nicht fassen konnte, dass meine gute Panasonic defekt ist. Aber so ist es halt, man steckt ja im Gerät nicht drin.

Und siehe da – zu Hause, einfach mal nochmal probiert, der Camcorder läuft wie geschmiert. Aber ich trau ihm nicht mehr. Eine weitere Investition in die Filmtechnik steht an. Leider! Die Leute von Panasonic, mit denen ich zu Hause Kontakt aufgenommen habe, die meinten, dass es wohl an der Luftfeuchtigkeit und den unterschiedlichen Temperaturen gelegen hat, die wir in unserem Urlaub hatten. 😕

Zurück zum game-drive – nach dieser wunderschönen Hyänenshow gibt´s coffee and muffins. Dachten wir noch, ja klar, das gibt´s bestimmt nur für die upper-class, so durften auch wir uns am Buffet bedienen. Tolle Sache, da lob ich mir doch den guten SK, dass er auch an uns gedacht hat.

Die Wanderung zum Felsen im Mohave-Gebiet wird aus Zeitgründen gestrichen, und so gondeln wir langsam aber sicher wieder in Richtung Camp, dabei sehen wir große Antilopenansammlungen, immer wieder eine schöne Sache:

k-P1012377.JPG


k-P1012384.JPG


k-P1012391.JPG


Zum Abschluss des morning-game-drives haben wir noch einen Martial Eagle, wir freuen uns sehr über diesen tollen Vogel:

k-P1012413.JPG
Teil 627. März 2026
Tag 3, Serolo Camp, mittags und nachmittags:

Mittagspause – es ist Relaxen angesagt.
Hier das Hauptcamp

k-P1012428.JPG


Und hier unsere Bude, da freut man sich auf´s Heimkommen:

k-20260225_151226.jpg


Hier gibt´s sehr viele Vögel. Wenn man Birder wäre, hätte man seine größte Freude.
Einer, der uns immer mal wieder über den Weg geflattert ist, ist der da:

k-P1012427.JPG


Wir genehmigen uns ein recht spätes breakfast und hauen uns noch für ein Stündchen auf´s Ohr. Eigentlich so wie immer, das passt uns recht gut und anschließend laufen wir runter zum Haupthaus, wo mittlerweile eine Familie aus Gaborone ein paar Zelte bezogen hat. Oh je dachte ich mir, das wird eng am Abend beim game-drive, aber zu unserem Glück sind die Leute mit dem zweiten Game-Drive-Auto der Lodge mitgefahren, so dass wir immer nur mit den Australiern zusammen waren.

Als die Australier Kim und Bruce uns sehen, wie wir in Richtung Pool marschieren, winken sie uns zu, wir sollen doch zu ihrem Tisch kommen. Das „kleine“ Mittagessen, das ihnen die Köchin zubereitet hat, ist viel zu viel, und bevor es weggeschmissen wird, sollen wir uns bedienen. Und zwar ohne Widerrede. Einfach nur nett ist so eine Geste, genau so nett wie am nächsten Tag die Familie aus Gaborone. Da hatte eine der Frauen Geburtstag, und es war ihnen eine Ehre, uns zu einer pappsüßen Geburtstagstorte einzuladen. Hat grauselig geschmeckt, aber wir waren glücklich. So nette Menschen, die wir da kennengelernt haben. So was erweitert den Horizont und wir sind speziell für solche kleinen Dinge arg dankbar, dass wir das erleben dürfen.

Zurück zum game-drive. Abfahrt 17.30h, wir düsen los. Wir kennen die Zebras und Antilopen bereits beim Vornamen, hier sind mal ausnahmsweise zwei Wasserböcke zu sehen:

k-P1012448.JPG


und über den kingfisher freuen wir uns sehr, vor allem aber auch, weil wir den Burschen sogar mal einigermaßen „scharf“ erwischt haben:

k-P1012463.JPG


k-P1012460.JPG


k-P1012461.JPG


Wobei sich Schorschine, wie man hier auf dem Bild sieht, schon ganz schön ins Zeug gelegt hat.

k-20260227_172119.jpg


Die Landschaft ist einmalig. Dazu eine entsprechende Wolkenstimmung, das ist schon alles recht schön hier:

k-20260226_170213.jpg


und das nächste Bild steht unter dem Motto „man versteht sich“:

k-20260227_182547.jpg


Abends wird gegrillt, was der Kühlschrank hergibt. Wir genießen das sehr. Nicht nur, weil Rinderfilet in Südafrika für 15 Euro das Kilo zu haben ist 🙂 , sondern auch hier im Serolo-Camp steht alles im Zeichen von „easy-self-catering“. Ehrlich, alles total easy. Selbst das Lagerfeuer brennt, wenn man abends nach dem game-drive zurück kommt. Das ist ein ganz toller Service, aber bald noch besser ist, dass unser Esstisch, der nah am Lagerfeuer steht, jeden Abend wunderschön hergerichtet ist. 😘 😘 😘

Da ist der ganze Tische penibel eingedeckt, die Gläser stehen parat, ringsrum hängen und stehen Petroleumlampen, und wir brauchen grad noch das Fleisch aufzulegen. Ein Service der absoluten Extraklasse, es geht nicht besser. Dazu noch die entsprechende Geräuschkulisse vom Busch, ein Flascherl Wein und ja, wieder einmal stellen wir fest, wie schön es in Afrika ist.

k-20260228_194908.jpg


k-20260228_202012.jpg
Teil 728. März 2026
Tag 4 Serolo – Camp:

Wir fahren pünktlich los, und auf dem Weg ins Mohave-Gebiet entdeckt SK doch tatsächlich einen prächtigen Leoparden. Der Bursche thront auf seinem Hausfelsen wie ein König, und mit dem Scheinwerfer von SK beleuchtet gelingen mehr oder weniger schlechte Bilder. Schade, dass wir beim Leo nicht für längere Zeit bleiben konnten, denn das zweite Auto vom Serolo-Camp mit den Gaboroner´n kam angerauscht, und SK wollte dann weiterfahren.

Übrigens blieb es während dieser 5 Tage in Botswana bei diesem einen Leoparden. Für uns war das schon eine kleine Enttäuschung, aber was willst Du machen. Ist halt so …. 🙁 😐

k-P1012475.JPG


k-P1012481.JPG


k-P1012485.JPG


Auf Nachfrage hat uns SK dann erklärt, dass er es etwas eilig hat, denn heute will er mit uns die Wanderung auf das Felsplateau unternehmen, das Felsplateau, wo die Adler ihre Flugkünste präsentieren.

Unterwegs sehen wir viele Zebras, Antilopen und Gnu´s, und auch etliche Klippspringer geben sich ein Stelldichein …

k-P1012489.JPG


k-P1012492.JPG


… und dann sind wir auch schon da. Eine leichte Wanderung, da braucht man nicht mal besonders sportlich zu sein, und SK ist bewaffnet mit seinem Gewehr, das er laut seinen Aussagen aber noch nie benützt hat:

k-P1012510.JPG


k-20260228_071208.jpg


Die Aussicht von dort oben ist unglaublich. Es kann nicht schöner sein, und die Dimensionen lassen sich beim nächsten Bild eigentlich am Besten erahnen ….

20260228_072910.jpg


20260228_072951.jpg


Die Australier, Schorschine und ich sind total begeistert ….

20260228_072338.jpg


20260227_084701.jpg


k-P1012497.JPG

... und dem bayern schorsch sieht man seine Zufriedenheit an ...

k-P1012499.JPG

... spätestens dann, wenn er sich umdreht:

k-P1012500.JPG


ein sensationelle Landschaft:

k-P1012506.JPG


k-P1012516.JPG


Zurück am Auto gibt´s noch eine Tasse Kaffee, dazu ein paar Muffins, und Schorschine und der bayern schorsch sind wieder mal mit sich und allem „drumherum“ sehr zufrieden:
Handy hoch

k-20260228_082409.jpg


k-20260228_082505.jpg


Es geht zurück ins Serolo-Camp und unterwegs haben wir noch eine kleine Elefantensichtung, die wir gerne in unsere Träume beim Mittagsschläfchen mitnehmen:

k-P1012523.JPG


k-P1012529.JPG


k-P1012535.JPG


Immerhin können wir von ein paar Elefanten träumen, denn von kreisenden Adlern und deren Flugkünsten haben wir nichts gesehen. Adler Fehlanzeige 😈 😈 😈 , aber na ja ….

Dieser Klippspringer stellt sich ins totale Gegenlicht, man könnte meinen, es wäre knapp vor Sonnenuntergang:

k-P1012536.JPG


So war das mit unserer Vormittagsfahrt. Unsere australischen Begleiter Kim und Bruce wollten dann, als wir mittags wieder zu Hause waren, unbedingt was loswerden. Nämlich, so meinten sie, haben sie mitbekommen, dass man ja zum game-drive auch seine eigenen Getränke mitbringen könnte. Und darum möchten sie es sich nicht nehmen lassen, zum sundowner eine Flasche Wein, die sie in Kapstadt erstanden haben, mitzubringen. Wir sind dazu eingeladen, und so was lassen wir uns nicht zwei mal sagen. 🙂

Das übliche Mittagsprogramm mit spätem Frühstück, schlafen, schwimmen und ein bisschen rumlaufen, und schon sitzen wir um 17.30h wieder alle auf dem Auto.
SK hat stilgerecht 4 Weinkelche + ein sehr gute Flasche Weißwein im Cooler, und schon geht´s los:

Zebras, Gnu´s, ein Sektetär, Vögel

k-P1012554.JPG


k-P1012589.JPG


k-P1012589-2.JPG


k-P1012590.JPG


k-P1012590_Kopie.JPG


Schakal

k-P1012601.JPG


… alles recht nett, aber einfach keine dramatischen Sichtungen. Löwen Fehlanzeige, Leo´s sowieso, und selbst Elefanten waren absolute Mangelware. Trotzdem (warum auch) lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Denn die ist gut, sehr gut sogar, denn überhaupt in Botswana sein zu dürfen und im Endeffekt einfach eine klasse Reise zu machen, da kann man doch mehr als dankbar sein und es ist einfach nicht entscheidend, ob man eine supertolle Sichtung mehr oder weniger hat.
Das, was wir haben, ist wunderbar und wir sind damit absolut „fein“. 🙂 😘 🙂

Es wird zum sundowner geladen –

k-P1012612.JPG


k-P1012608.JPG


k-P1012613.JPG


k-P1012614.JPG


und das letzte Bild des Tages, das gebührt unserem Driver SK ....

k-20260228_183007.jpg



Handy hoch 183007
Teil 830. März 2026
Tag 5 und unser letzter Tag im Serolo-Camp:

Für Kim und Bruce, unsere Australier, ist heute Abreise, sie nehmen aber selbstverständlich am Morgendrive teil, denn erst nach dem anschließenden Frühstück geht für sie die Fahrt weiter nach Mashatu.

Wir fahren nochmal bei der Hyänenfamilie 🙂 vorbei, denn obwohl unsere australischen Begleiter schon zig mal in Afrika waren, so haben sie braune Hyänen vorgestern hier im Serolo-Camp das erste mal gesehen. Und wir haben Glück- die „brownies“ zeigen sich gut gelaunt und (ich hab ja nicht auf die Uhr geschaut) aber ich mein, dass wir bald eine Stunde bei den Hyänen verbracht haben. Einfach nur sensationell:


k-P1012618.JPG


k-P1012623.JPG


k-P1012627.JPG


k-P1012628.JPG


Und mit diesem letzten Bild reißen wir uns los. Unbeschreiblich schön und intensiv

k-P1012635_Kopie.JPG


Irgendwo zwischendurch (ich glaub es war am trockenen Riverbed) erspähen wir noch eine Löwenfamilie. 🙂 🙂 🙂
SK hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben, wir sind hin und her gefahren, wir haben geschaut und geschaut, aber leider hatten die Löwen keine Einsicht mit uns. Bestimmt eine Stunde oder etwas mehr haben wir zu Fünft alles gegeben, und was rausgekommen ist, das sind diese beiden Fotos.

k-P1012642.JPG


k-P1012644.JPG


Am frühen Vormittag sind wir dann wieder im Camp, es heißt Abschied nehmen von den Australiern, die uns doch tatsächlich ein klein wenig ans Herz gewachsen sind. An meiner Schorschine hat die gute Kim gleich direkt „einen Narren gefressen“, denn als sie sich von uns und dann von SK verabschiedet hat, da fließen dann doch die ein anderen Tränen, und Kim hat Schorschine einen kleinen Schlüsselanhänger geschenkt.
Motiv – ein Känguru aus Australien.
Unglaublich – was für eine nette Geste. Wir haben uns darüber sehr gefreut. 🙂 🙂 🙂

Am Abend sind wir dann mit SK noch einmal alleine unterwegs. Irgendwie ist die Luft raus. Man merkt das, denn die Begeisterung ist nicht mehr so recht da, Kim und Bruce gehen uns ein bisschen ab, und ich hab ja schon mal erwähnt, dass die Tiere sich vor uns versteckt haben.

Ins Mohave-Gebiet fahren wir erst gar nicht rüber, die Holplerei 😈 über die verschiedenen Bergrücken ist uns zu viel, und wir lassen die Landschaft an uns vorbeiziehen. Am Limpopo-River machen wir ein bisschen Halt ….

k-20260226_170213-2.jpg


… und die düsteren Wolken verheißen nichts Gutes ….

k-20260301_173124.jpg


Aber zumindest haben wir dieses nette Bild gemacht, uns gefällt es sehr gut

k-P1012655.JPG


k-P1012657.JPG


Und ganz am Ende, als wir grad so mitten im sundownern drin waren, hat sich tatsächlich noch ein Single-Elefant blicken lassen

k-P1012662.JPG


Schorschine macht hier einen etwas unglücklichen Eindruck. Vielleicht waren ihr unterm Strich Löwen, Leo´s, Elefanten & Co doch ein bisschen zu wenig, oder vielleicht war´s der Gedanke an unser Toastbrot, das einer Maus anscheinend sehr gut geschmeckt hat ...

k-P1012648.JPG


k-20260301_183434.jpg


…. aber wer SK kennt und dann auch noch mich, der weiß, dass wir die Schorschine dann doch immer wieder zum Lachen bringen …

k-20260301_183437.jpg


Fazit Serolo Camp:
Jederzeit und gerne wieder! 🙂 🙂 🙂
Uns hat´s „sauguad“ gefallen, wir haben im Camp nichts vermisst, die Stimmung war sehr gut, der Service wird von A bis Z groß geschrieben, mit unserem Fahrer SK hatten wir großes Glück, die Reisebegleitung mit den beiden Australiern hätte nicht besser sein können, es gab nichts, was wir zu beanstanden hätten. Die Regenzeit ist speziell, von daher war es schwierig mit den Tiersichtungen. Da würden wir bei einem nächsten mal wohl eine andere Reisezeit wählen. Unterm Strich aber würden wir dem Serolo-Camp eine glatte 1 geben.

Zum Schluß möchte ich noch eine kleine Geschichte über Kreditkarten erzählen:

Wir haben das Serolo-Camp in zwei Raten bezahlt. 50 % bei Buchung, 50 % hab ich dann ein paar Wochen später bezahlt. Die erste Zahlung war über die Visa-Card von der DKB, die zweite Zahlung war über die Mastercard Gold von der Sparkasse. Beide Zahlungen waren in gleicher Höhe in Pula, nur mit dem Unterschied, dass die Mastercard um sage und schreibe 80 Euro (!!!) billiger abgerechnet wurde als die Visa-Card. Ich finde so was bodenlos, denn der offizielle Kurs vom Pula zum Euro war bei beiden Zahlungen in etwa der Gleiche, ebenso wie die Gebühren (1 oder 1,5 % hin oder her).

Ich hab mich da sehr geärgert, denn wie kommt es, dass Visa 😈 einen deutlich schlechteren Kurs abrechnet als Mastercard. Die Nachfragen haben nichts ergeben, ein cash-back war bei Visa nicht möglich. Gut – uns bringt jetzt das nicht unbedingt um, es ist nur ärgerlich und zeigt uns, dass wir in Zukunft noch besser darauf achten müssen, wie die Banken abrechnen. Hätten wir vorher gefragt, dann wäre es wohl besser gewesen, alles über die Mastercard zu belasten.

Und – man muss wissen, dass die Abrechnungen bei Visa oder Mastercard, was den Rand anbelangt, beinah identisch waren. Da gab es beim ZAR keinen Unterschied, bei Pula sehr wohl. Dies aber alles nur am Rande, da braucht man nicht groß drüber zu diskutiere. Eigentlich selbst schuld 🙁
Teil 931. März 2026
Montag 02. März, Mapugubwe / Leokwe Camp:

Der Mapungubwe Nationalpark liegt ganz weit oben im äußersten Norden Südafrikas, direkt an der Grenze zu Botswana. Es ist ein kleiner aber wunderschöner Nationalpark, der vor allem für seine dramatischen Felsformationen und die vielen großen Baobabs bekannt ist. Wir wollten diesen Park ja schon mal vor etlichen Jahren besuchen, damals aber hatten wir eine Autopanne, so dass wir diesen Park jetzt mit jahrelanger Verspätung in unsere Route einbauen durften.

Bevor man aber in Mapunbugwe einläuft, muss man zuerst mal im Tuli-Block auslaufen !!! 😊 🤪

Und das war nun eine Herausforderung der Extraklasse. SK fragte uns noch am Abend, wie wir uns das vorstellen, am nächsten Tag aus dem Tuliblock auszureisen. Denn, so weit er das gesehen hat, haben wir ja nicht mal einen 4x4, und in der Nacht wird es heftig regnen, was ein Fahren auf verschlammten und lehmigen Straßen, die sich zu wahren Schmierseifepisten entwickeln, mehr oder weniger unmöglich macht. Zumindest mit unserer kleinen Kiste.

Na toll, so dachten wir, es wird schon nicht so schlimm werden. Aber es hat die ganze Nacht durch geregnet- und wie! Es hat aus allen Kübeln geschüttet, so was sieht man bei uns zu Hause alle paar Jahre mal und wenn, dann mal für ein paar Minuten. Der blanke Horror, aber zum Glück hat uns SK schon signalisiert, dass entweder er selbst oder sein Kollege uns eskortieren wird.
Dachte ich mir noch, was redet denn der Mann für einen Unsinn, war ich im Nachhinein dankbar, dass ich das nur gedacht habe. Denn in der Tat, um 07.30h sind wir los, und hätte nicht der Kollege von SK uns bis weit hinter das Gate vom Tuli-Block eskortiert - wir wären wahrscheinlich heute noch nicht zu Hause. Und das ist jetzt keine Übertreibung! Wenn der gute Mann nicht Voraus gefahren wäre, wir hätten ja gar nicht gewusst, ob wir links oder rechts oder mittendurch durch die hohen Wasserlöcher hätten fahren sollen. Ganz abgesehen davon, dass es natürlich ein sehr beruhigendes Gefühl war, im Fall des Falles jemand dabeizuhaben, der uns hätte helfen bzw. schleppen können. 😮

Der langen Rede kurzer und guter Sinn – wir sind relativ gut durchgekommen und nicht einmal stecken geblieben, aber bestimmt zehnmal „knapp davor“. Da steigt der Adrenalinspiegel und schießt regelrecht in die Höhe. Ich bilde mir ein, ein sehr guter Autofahrer zu sein, aber diesmal wär´s wirklich um ein Haar in die Hose gegangen. 15 km (!!!) hinter dem Tuli-Gate wurde die Straße dann endlich besser, und wir haben unseren Begleitservice ganz feste geknuddelt und gedrückt. Ohne dem Mann wäre das nicht gut ausgegangen und wir waren ihm sehr sehr dankbar. 🙂

Irgendwann mittags sind wir dann in Alldays, dort füllen wir sowohl die Essens- als auch die Getränkevorräte auf. Hier geht doch alles sehr afrikanisch zu, und Sorge machen uns die vielen jungen Menschen, die entlang der Straße und vor dem Supermarkt herumlungern. Nicht, dass wir Angst hätten, aber wir machen uns da schon Gedanken, wo die Zukunftsperspektive für die jungen Leute dort liegt.

k-20260302_122142.jpg


k-20260302_122211.jpg


Von Alldays aus ist es dann nicht mehr all zu weit bis zum Leokwe Camp. 90 Kilometer, eine Teerstraße, allerdings übersäht mit vielen kratergroßen Schlaglöchern. Also heißt es aufpassen, aber um ca. 14.00h checken wir ein.

k-P1012668.JPG


Der erste Baobab wartet schon auf uns:

k-20260302_140339.jpg


Die Nummer 15 haben wir reserviert, und die bekommen wir auch, denn Nummer 15 ist relativ nah am Pool. Von Bildern her wissen wir, dass es im Leokwe-Camp einen Felsenpool gibt, recht hübsch angelegt, und wenn man das Glück hat, dann kommen Elefanten bis an den Pool, um dort ihren Durst zu stillen. Schau ma mal ….

Die Nummer 15 gefällt uns gut. Für San-Parks Verhältnisse ist die Bude sogar wirklich recht komfortabel. Dass das Bett kein kingsize-bed ist, das wussten wir schon vorher, da müssen wir jetzt einfach mal durch. Die Küche ist gut ausgestattet, der Grill im Freien passt super, die Klimaanlage tropft sehr stark, aber gut, das ist halt San-Parks. Wobei wir zur Ehrenrettung sagen müssen, dass nach Reklamation die Klimaanlage am nächsten Morgen anstandslos gerichtet wurde. Kein Tropfen mehr, das nenn ich mal Service.
Hier unsere Nummer 15, es tropft und tropft:

k-P1012757.JPG



Terrasse abends - den Esstisch vom Wohnzimmer stellen wir raus auf die Terrasse

k-20260303_190426.jpg


Schlafzimmer und Wohnzimmer:

k-20260303_110949.jpg


k-20260303_111100.jpg


Terrasse mit Grill

k-P1012670.JPG


Bald haben wir uns eingerichtet. Meint man am Anfang immer, dass die ewige Umzieherei von Ort zu Ort ein bisschen stressig sein könnte, so sind wir auf diesem Gebiet ein eingespieltes Team. Wir genehmigen uns nach getaner "Arbeit" einen Gin-Tonic und sind wirklich froh, dass wir diese Horrorfahrt vom Camp Serolo hierher so gut gemeistert haben. Eigentlich wäre jetzt Zeit, ein Mützchen Schlaf zu nehmen, aber das haben wir zum Glück nicht gemacht. Denn wie aus dem Nichts wimmelt es auf einen Schlag nur so von Elefanten.

Elefanten, wo das Auge hinblickt, eine Herde von ca. 20 Köpfen - und die Eli´s marschieren in aller Seelenruhe direkt an unserer Terrasse vorbei Richtung Felsenpool. Was für eine Freude.

k-20260302_160804.jpg


k-20260302_161928.jpg


k-P1012687.JPG


k-P1012689.JPG


k-P1012697.JPG


k-P1012700.JPG


k-P1012706.JPG


k-P1012733.JPG


k-P1012736.JPG


Nachdem die Eli´s weitermarschieren, schauen wir schnell noch am Pool vorbei, denn ein Teil der Herde ist dorthin unterwegs. Und auch da, was für ein Spektakel, leider nur ein paar Handyaufnahmen, aber das war schon wirklich supertoll, was wir dort erlebt haben:

k-20260302_163217.jpg


k-20260302_163052.jpg


Was für ein Tag! Am Morgen noch diese unglaubliche Fahrt auf Schmierseife, raus aus dem Serolocamp unter „Begleitschutz“, dann der Einkauf in Alldays, das Einchecken im Leokwe-Camp, und dann noch diese wunderbare Elefantenbegegnung. Wir sind sehr zufrieden und auch ein bisserl stolz, dass wir das mit der Fahrerei recht gut hinbekommen haben. Glücklich und zufrieden geht´s dann nach dem Abendessen ab in die Kiste, wo wir, kaum dass wir das Kopfkissen berührt haben, auch schon im Land der Elefantenträume sind.
Teil 1002. Apr. 2026
Tag 2 im Nationalpark Mapungubwe, 03.03.2026, Dienstag

Gemütlich ist es hier. 🙂
Zwar bekommen wir heute Morgen keinen Besuch von den Elefanten, dafür aber sind zwei Sanparks Leute hier, um die Klimaanlage zu richten. Knapp eine Stunde später sind sie fertig und alles ist Bestens. Die beiden Männer haben sogar noch den Boden rausgewischt. Das nenn ich mal einen super Service. Geschimpft wird ja eh genug über San-Parks, dann darf man ruhig auch mal was Positives berichten.

Wir machen uns auf zum game-drive. Hier mit dem eigenem Auto rumzukurven, das gibt schon was her. Es gibt reichlich Tiere, es ist schon bald wie im Zoo, wirklich alles außerordentlich schön. Die Landschaft ist ein einziger Traum. Riesige Baobabs überall, dazu diese unglaublichen Felsformationen, ja, das ist wirklich sehr schön hier.
Hier eine kleine Auswahl von dem, was wir hier gesehen haben, und ich fang mal gleich mit dem Lieblingsbild meiner Schorschine an. Das Zebra ist wirklich beautiful:

k-P1012746.JPG


k-P1012746_Kopie.JPG


k-P1012766.JPG


k-P1012769.JPG


k-P1012784.JPG


k-P1012790.JPG


k-P1012798.JPG


k-P1012812.JPG


k-P1012818.JPG


... und der Bilderkatalog geht noch weiter ...

k-P1012827.JPG


k-P1012853.JPG


k-P1012871.JPG


k-P1012879_Kopie.JPG


k-P1012897.JPG


k-P1012917.JPG


Den Park umrundet man mit dem Auto in ein paar Stunden, ich schätze, dass wir so um die drei Stunden unterwegs waren, bevor wir dann mittags eine kleine Siesta eingelegt haben. Vorher fahren wir im Camp auch noch eine kleine Nebenstraße zu anderen Unterkünften und beobachten einige Vervet Monkeys, die auf dem Dach einer Unterkunft ihr Unwesen treiben. Die Vervets sind uns deutlich lieber als die Baboons, sie sind einfach viel hübscher anzuschauen, wahrscheinlich aber noch frecher als die Baboons.
Und während wir da so dastehen, kommt eine Frau, aus dem Häuserl und fragt, wonach wir denn Ausschau halten. Wir erklären uns, sie lacht freundlich, winkt ab und wackelt wieder in ihre Unterkunft zurück. Wahrscheinlich eine Angestellte - denken wir uns.

Nach unserer Verschnaufpause fahren wir abends zum viewpoint. 🙂

Leider ist der Treetop-Walk wegen Renovierungsarbeiten nicht begehbar. 😈 🙁
Das ist sehr schade, denn wir wissen von anderen Fomis, dass es ein sehr schöner Walk entlang des Limpopo-Rivers sein soll. Also müssen wir uns mit dem viewpoint „begnügen“. Wobei „begnügen“ sicherlich nicht die richtige Formulierung ist, denn der viewpoint ist ein herrlicher Platz, einen sundowner zu genießen. Unseren Gin Tonic haben wir in der Coolerbox, und das, was sich uns hier landschaftlich präsentiert, ist in Worte kaum zu beschreiben:

k-20260302_174412.jpg


k-20260303_145954.jpg


k-20260303_165606.jpg


k-20260303_170601.jpg


k-20260303_170707.jpg


k-20260303_170812.jpg


k-20260303_171047.jpg


k-20260303_171412.jpg


Ein Traum, anders kann man das gar nicht sagen. Wir fahren gemütlich zurück, sehen noch Elefanten in der Dämmerung und dann gibt´s, als wir in unser Häuschen zurückkommen, einen großen Schreck:
von unserem Haustürschlüssel ist der Bart abgebrochen, somit war das Aufschließen des Chalets nicht mehr möglich. Was nun? In der ersten Aufregung war für mich klar, wir müssen zurückfahren zum Gate, dort wird uns bestimmt geholfen. Aber was wäre ich ohne meiner Schorschine. Der nämlich war völlig klar, dass die Frau, bei deren Häuschen wir heute die Vervets beobachtet haben und die uns dann so freundlich gefragt hat, nach was wir denn eigentlich Ausschau halten, uns bestimmt weiterhelfen kann. Und siehe da, die Dame war sogar die Campleiterin und sofort wurde uns weitergeholfen.

Zwar konnten wir unser Chalet durch die Haustüre nach wie vor nicht betreten, aber durch den Hintereingang, wo im Regelfall die Putzfrau reingeht, für diese Tür hat sie uns den Schlüssel gegeben. Also – alles gut, zwar war das am nächsten Tag morgens dann nicht grad der bequemste Weg, unsere Utensilien ins Auto zu schaffen, aber immerhin. TIA – this is africa. Und es wird einem ganz unkompliziert und unbürokratisch geholfen. 🙂

Nach dieser kleinen „Aufregung“ schmeckt´s uns auch heute Abend wieder so richtig gut.
Der Mond zeigt sich fotogen und verleiht dem Ganzen eine romantische und tolle Stimmung ....

P1012755.JPG


Eine Flasche Weißwein, dazu Rinderfilet, Käsegriller, Toastbrot mit crashed garlic, dazu ein bisschen griechischen Salat, und auch heute fallen wir wieder todmüde, aber auch total zufrieden, in die Kiste.

Fazit Leokwe Camp:

Der Geheimtipp schlechthin. 🙂
Klein – aber fein, so könnte man es in Kurzfassung sagen. Wirklich, uns hat Mapungubwe sehr gut gefallen. Eine klare Note 1, für die Unterkunft vielleicht die Note 2. Für die Tierwelt die Note 1 (mit STERN), das war unglaublich intensiv hier. Die Eli´s, die bis zum Pool vormarschierten, die vielen Tiere im Park, die eigentlich gar keine Scheu haben, uns hat das unglaublich gut getan. Und so ist das halt im Safarileben. Vom Tuli-Block hatten wir uns sehr viel erwartet und waren leicht enttäuscht, und von Mapungubwe hatten wir uns sehr wenig erhofft und waren total begeistert.
P.S. und grad ist mir noch eingefallen - wir waren im kompletten Park bald die einzigen Gäste. Im Leokwe Camp waren 3 Hütten belegt, und dementsprechend "leer" war es auf den Straßen im Park. Wir haben das sehr genossen.
Teil 1104. Apr. 2026
Mittwoch, 04. März, Krügerpark, wir kommen 🙂

.... wir haben umbuchen müssen, denn der Plan war, von Mapunbugwe über das Pafuri Gate in den Krüger rein zu fahren und dann weiter ins Sirheni-Camp. Das Sirheni-Camp war zwar nach den katastrophalen Überschwemmungen wieder zugänglich, aber von dort hätten wir nicht direkt im Krüger weiter in den Süden fahren können, da die Letaba-Bridge zu dieser Zeit noch nicht passierbar wer. Das nächste Ziel wäre dann Tamboti gewesen. So war der Plan. 😉

Also haben wir Sirheni storniert (das Geld ist von San-Parks bis heute noch nicht zurückerstattet), und haben umgebucht. Und wir haben nicht lange gezaudert, denn mit der VILLA LANDDRIFT, 3 Minuten vom Phalaborwa-Gate entfernt, ist uns eine ganz schicke und stylische Unterkunft über den Weg gelaufen.

Von Mapunbugwe bis zum Phalaborwa-Gate sind es rund 400 km, und die Zeitangabe für diese Strecke passt bei google-maps wie meistens nicht. Lange waren wir unterwegs, und wir waren froh, als wir im frühen Nachmittag Phalaborwa erreichten. Und wir haben Hunger, wobei uns da das Bushveld-Terrace-Restaurant gerade recht kommt. Dort waren wir schon öfter zum lunch, und auch wenn es wieder mal recht nett war, so müssen wir feststellen, dass die Esserei dort und auch der Service nicht mehr das ist, was es einmal war. Trotzdem hat´s recht gut gepasst:

k-20260304_122223.jpg


k-20260304_122447.jpg


Bs zur Villa Landdrift ist es nicht mehr weit. Grad mal ein paar Kilometer, und schon sind wir da. Im „Hans-Merensky-Golf-Estate“ befindet sich diese riesengroße Villa, wobei hier das Wort große Villa tatsächlich groß geschrieben wird. Es ist wirklich eine Villa von überdimensionaler Größe. Viel zu groß für die Schorschine und mich, denn es könnten 4 Paare hier sehr gut unterkommen. Trotzdem gefällt es uns sehr gut, und wir bewegen unseren Allerwertesten, nachdem wir ganz schnell eingecheckt haben, keinen Meter mehr. Der Pool macht sich gut, das Lagerfeuer knistert, das hat schon alles seinen Charme, und das für 90 Euro für uns Zwei für eine Nacht, da gibt´s nichts zu meckern.

k-20260304_143100.jpg


k-20260304_142947.jpg



k-20260304_142904.jpg


k-20260304_143157.jpg


k-20260304_143305.jpg


k-20260304_143408.jpg


Am Lagerfeuer sitzen wir abends noch recht lange und lassen ein bisschen unseren Urlaub Revue passieren. Wir sind zufrieden mit dem, was bisher alles war. Wir haben viel erlebt und wir hatten bisher eine gute Zeit.
Jetzt kommt der Krüger, Tamboti ist unser nächstes Ziel, und vor lauter Reden und der gemütlichen Stimmung am Feuer wär der bayern schorsch um ein Haar am Lagerfeuer eingeschlafen!

k-20260304_182859-2.jpg
Teil 1207. Apr. 2026
Donnerstag, 05.03., von der Villa ins Tamboti Tented Camp LST3

Wir packen unser Zeugs ins Auto und dann gibt´s mit den restlichen Kartoffeln ein leckeres Safari-breakfast. Das hat richtig gut geschmeckt …

k-20260304_191539.jpg


…und schon bald stehen wir am Phalaborwa-Gate und holen uns unser permit mittels unserer Wildcard, die wir schon von zu Hause aus gekauft haben. Das ist ja, wenn man von außen in den Park will, immer ein unsägliches Getue, aber diesmal bin ich direkt erstaunt über mich selbst. Der übliche smalltalk von wegen „how are you“ usw., die Prozedur im Office bis man dann das permit hat, dann am gate wieder das übliche „how are you“ und die Frage nach Schießgewehr und Drohnen – hat mich das die letzten Jahre hier im Krüger eigentlich grundsätzlich genervt, so ertrag ich das mit stoischer Ruhe. Das ist an sich gar nicht typisch für mich, aber anscheinend hat man im Alter eine höhere Ausgeglichenheit, und so lässt sich das alles hier recht gut an.

Kaum im Park sehen wir das hier:
Rhino, leider (oder soll ich sagen zum Glück) mit abgesägtem Horn:

k-P1023209.JPG


k-P1023213.JPG


dann Gnu´s, Warzensau, Elefant …

k-P1023224.JPG


k-P1023226.JPG


k-P1023232.JPG


… eine ganze Ansammlung Federvieh …

k-P1023240.JPG


k-P1023238.JPG


k-P1023244.JPG


k-P1023252.JPG


k-P1023260.JPG


k-P1023263.JPG


… und irgendwann dann weiter ein „Elefanten-road-block“ …

k-P1023267.JPG


k-P1023271.JPG


Ein schönes Bild ist hier gelungen. Eine Spinne – zwar jetzt nicht grad eines unserer Lieblingstiere, aber in diesem Fall recht fotogen:

k-P1023276.JPG


Die Strecke zieht sich recht lang dahin, denn es sind vom Phalaborwa-Gate bis zu unserer nächsten Unterkunft, dem Tamboti-Tented-Camp doch immerhin um die 160 km, und mit entsprechenden Fotopausen braucht das halt alles seine Zeit. Im Olifants-Restcamp machen wir einen Zwischenstop und genehmigen uns am viewpoint ein Savannah. Das Olifants-Restcamp steht eigentlich immer auf unserer Buchungsliste, denn grad die Bungis vorne in erster Reihe haben einfach einen herrlichen Blick über den Olifants-River, und grad dort ist es immer wieder ein tolles Schauspiel, wenn man das Glück hat, einer Elefantenherde beim Queren des Flusses zuschauen zu dürfen. Diesmal ging sich das Olifants zeitlich nicht aus, aber ein Zwischenstop muss drin sein:

k-20260305_112814.jpg


Viel Wasser hat der Olifants-River, es ist schon fast wie ein reißender Strom:

k-20260305_120249.jpg

Langsam aber sicher geht´s weiter zum Orpen Gate, denn dort bekommen wir die Schlüssel für unser Zelt im Tamboti-Camp. Vorher sehen wir noch diesen Elefanten, der so aussieht, als würde er einen Mittagsschlaf zu sich nehmen. 10 Minuten sind wir gestanden, 10 Minuten hat er sich keinen Zentimeter bewegt 🤩

k-20260305_142643.jpg


Von dieser Stelle aus sind es ein paar wenige Kilometer vor zum Orpen Gate, wo wir im Office unsere Schlüssel abholen.

k-P1023216.JPG


Im Tamboti-Camp haben wir Zelt Nummer 40 bestellt, bekommen haben wir die Nummer 35. Haben wir uns noch mächtig geärgert, dass die Reservierung nicht geklappt hat, so waren wir mit der Nummer 35 sehr zufrieden. Renovierte Küche, es war in der Außenküche alles da, was man braucht, und der Blick von der Terrasse war sehr schön.

k-20260305_171514.jpg


k-20260306_101905.jpg


k-20260306_101942.jpg


k-20260305_171527.jpg


k-20260305_171829.jpg


Wir sind sehr flott installiert, füllen den Kühlschrank und drehen gleich nochmal ein kurze Runde im Park, schließlich braucht man erst um 18.00h zurück sein, und unser Nachbar (der von Zelt 36) hat uns erzählt, dass man hier nicht so genau auf die Uhr schaut, wann die Gäste abends wieder zu Hause sind. Also sind wir los und schauen, was der Park in der letzten Stunde noch zu bieten hat.

Und das war eine ganze Menge, denn kurz, bevor es nach unserer Runde wieder nach Hause ging, machen uns die Tüpfelhyänen noch eine rechte Freude:

k-P1023292.JPG


k-P1023306.JPG


k-P1023310.JPG


k-P1023313.JPG


Wir haben Glück, dass die Hyänen sehr nah am Camp waren, und so war es immerhin schon 18.30h, bis wir am Gate vom Tamboti-Camp waren. Gott sei Dank nicht verschlossen, also nix wie vor zu unserem Tent, wir haben Hunger!


20260306_054757.jpg


20260305_182828.jpg


20260305_182758.jpg
Teil 1308. Apr. 2026
Freitag, 06.03.2026, Tag 2 im Tamboti-Camp

Wir haben verhältnismäßig einigermaßen gut geschlafen. Es war heiß, und der Propeller tat zwar seine Dienste, aber angenehm kühl ist was anderes.
Egal – 06.00h ganz schnell ein Tässchen Kaffee und ein leichtes breakfast, und dann geht´s auch schon los. Von Tamboti geht es auf Tar Richtung Satara, und dann biegt man nach ca. 20 km rechts ab Richtung Hamiltons-Camp, gravel road. Dort im Hamiltons hatten wir vor einigen Jahren ein paar perfekte Tage (und damals vor allem noch bezahlbare Tage), also versuchen wir hier unser Safariglück.

Kaum sind wir auf gravel, läuft uns doch tatsächlich ein stattlicher Löwe über den Weg. Das Wetter war schlecht, die Lichtverhältnisse katastrophal, so dass uns (neben ein paar schönen Filmaufnahmen) eigentlich kaum Fotos gelungen sind. Hier eine klitzekleine Auswahl …

k-20260306_072548.jpg


k-20260306_072550.jpg


Wir haben uns die Jahre über angewöhnt, dass wenn mal eine besondere Sichtung ist, wir auf den Tacho schauen. So kann man anderen Fahrzeugen auch mal einen Tipp geben, wo was los ist. Und so wissen wir, dass dieser Löwe sage und schreibe 4 km vor uns auf dem Feldweg gelaufen ist, wir knapp hinter ihm, und hinter uns noch zwei Autos. Von daher war das natürlich das highlight des heutigen Tages, auch wenn fototechnisch nix Großes draus geworden ist. 4 km, jeder Strauch wurde vom Löwen beschnuppert, danach markiert, und so kam es, dass wir eine Stunde lang eine exklusive Kleinsafari hatten. Irgendwann ist er dann in die Büsche bzw. ins hohe Gras verschwunden, das war absolut spitze!

Außer Löwen hatten wir dann noch viele Zebras und Antilopenherden von unglaublichem Ausmaß. 100 Tiere in der Gruppe reichen nicht, das war sehr schön anzuschauen

k-20260306_131227.jpg


k-20260306_140221.jpg


Hier grüßt Familie Frankolin …

k-P1023319.JPG


…. und hier streckt uns ein Schakal seine Zunge raus …

P1023327.JPG


… und so sehen die Nebenstraßen aus – die Meisten gesperrt und mit Baumstämmen abgesichert:

k-P1023337.JPG


Ein Wort zu den Straßenverhältnissen im Krügerpark: das Hochwasser hat seine Spuren hinterlassen. Teilweise hat´s ausgeschaut, als wären ganze Bomben explodiert. Die Brücken teilweise in einem denkbar schlechten Zustand, ohne Sicherung, ohne Zaun und ohne Leitplanke. Man muss sich drauf einlassen, und uns hat das jetzt nicht groß gestört. Aber – 90 % der Nebenstraßen, und das sind ja grad die interessanten Straßen zur Tierbeobachtung, waren gesperrt. Zum Glück war zu unserer Zeit Nebensaison und entsprechend wenige Touristen waren unterwegs. Nicht auszudenken, wie das wäre in der Hochsaison, wenn praktisch alle Autos nur auf den mainroads unterwegs sind. Die Letababrücke ist komplett zerstört, wie lange der Wideraufbau dauern kann, wissen wir nicht. Bei uns war´s noch nicht so weit, und das war ja dann letztlich auch der Grund, weshalb wir Sirheni stornieren mussten. Aber nochmal: uns hat das alles nicht weiter gestört und uns den Urlaub keinesfalls vermiest. Man kann´s ja eh nicht ändern und man könnte noch sie viel lamentieren – das ist einfach so und gegen die Naturgewalten sind wir machtlos. Punkt um Basta!

Wir fragen uns, nach was die Schakale hier so neugierig Ausschau halten:

k-P1023338.JPG


Und bei genauerem Hinschauen wissen wir, wonach die Schakale schauen:

k-P1023343.JPG


k-P1023348.JPG


k-P1023354.JPG


k-P1023357.JPG


k-P1023358.JPG


k-P1023360.JPG


Mittags machen wir einen Boxenstop in Satara, wo wir uns einen Cheeseburger und panierten Fisch schmecken lassen. Wir mögen diese Art von Küche recht gern, auch wenn wir wissen, dass das möglicherweise nicht grad die gesündeste Ernährung ist. Meistens gibt´s dazu noch ein Flascherl Wein oder auch mal ein Bierchen, und egal ob im Cattle Baroon, bei Mug & bean oder auch im Bushveld Terrace, du zahlst hier überall eine in etwa gleiche Rate. 450 bis 500 Rand, da gibt´s wahrlich nix zu meckern. Und schmecken tut das Zeugs ja sowieso und immer einfach gut!

Wir pirschen weiter und sehen u.a. Wildhunde ….

k-P1023364.JPG


k-P1023384.JPG


k-P1023367.JPG



… Büffel, allerdings nur einen prächtigen Single-Mann …

k-P1023398.JPG


und sonst natürlich noch die üblichen „Verdächtigen“:


k-P1023399.JPG


k-P1023409_Kopie.JPG


Zum Abschluss des heutigen Tages noch zwei Bilder – hier sieht man doch deutlich, dass die Wassermassen wirklich enorm sind.

k-P1023403.JPG


k-P1023404-2.JPG






Egal wo man fährt, ob auf Tar oder Gravel, man sieht überall, dass es hier im Krügerpark unglaublich viel geregnet hat. Diese Sintflutartigen Regenfälle vor einigen Monaten haben schwere Verwüstungen angerichtet und man geht davon aus, dass SAN-Parks lange Zeit brauchen wird, die gesamte Infrastruktur wieder zum laufen zu bringen. Wollen wir hoffen, dass bald wieder alles einigermaßen gut ist.

Zu Hause auf unserer Terrasse des Tamboti-Camps legen wir uns nochmal mächtig ins Zeug. Es wird gegrillt, was noch übrig ist, denn schließlich geht es Morgen in den Süden des Parks zur Crocodile Bridge. Dort haben wir, ganz entgegen unserer self-catering-Gewohnheit, eine Unterkunft auf Halbpensionsbasis gebucht. Mal schauen, ob uns das „taugt“.
Teil 1410. Apr. 2026
Samstag, 07.03.2026, vom Tamboti-Camp zur Crocodile Bridge Safari Lodge

Es kommt der Endspurt.

3 Nächte haben wir uns in der Crocodile Bridge Safari Lodge eingebucht, und diesmal wollten wir uns kulinarisch verwöhnen lassen, denn wir haben Halbpension gebucht. Wir nehmen im strömenden Regen Abschied von Tamboti - die zwei Tage hier haben uns sehr gut gefallen, und starten wieder recht früh am Morgen, denn es liegen 180 km Strecke vor uns. Eigentlich ja kein all zu langer Weg, aber wer den Krüger kennt, der weiß, dass man mit Fotostops, Kaffeepausen usw. doch eine relativ lange Zeit unterwegs ist.

Dem Adler hier hat´s seine Federn sauber durchnässt,

k-P1023431.JPG


aber nach ein paar Flügelschlägen ist er schon wieder trocken.

P1023429.JPG


Was zu Hause jeden Gartenfreundes „Todfeind“ ist - hier im Krügerpark gibt´s grad bei diesem nassen Wetter einige Prachtexemplare von Schnecken

P1023455.JPG


Wir sehen etliche Vögelchen, und zwischendurch lässt sich sogar mal ein Rhino sehen, auch diesmal wieder mit zugestutzem Horn,

P1023459.JPG


P1023467.JPG


P1023472.JPG


Kurze Zeit später dann ein stattlicher Elefant am Wegesrand,

P1023477.JPG


P1023478.JPG


bevor wir dann viel Freude mit diesem riesengroßen Martialeagle haben. Der Adler hat im wahrsten Sinn des Wortes fette Beute in seinen Krallen …

P1023481.JPG


P1023489.JPG


P1023499.JPG


P1023501.JPG


P1023503.JPG

Irgenwann im Lauf des frühen Nachmittags sind wir dann da – die Crocodile Bridge Safari Lodge, eine kleine Unterkunft direkt neben der Crocodile Bridge.
Wir waren ja in dieser Gegend schön öfter, aber derartige Wassermassen wie dieses Jahr hatten wir hier am bzw. im Crocodile-River noch nie. Hier ein Bild bei der Fahrt über die Brücke ….

k-20260307_120038.jpg


Es gibt hier in der Lodge 6 tents und 2 gemauerte Chalets, allesamt recht nett und tiptop sauber, wir haben die Nummer 5, nämlich das letzte Zelt vorne am Crocodile-River bekommen. Die Lage hier ist sehr schön, der Blick über den Crocodile-River bis hinüber zum Krügerpark ist super, denn man sieht häufig schon von der Terrasse aus die ein oder anderen Tiere. Die Brücke selbst ist tatsächlich nur 5 Minuten entfernt, das passt alles recht gut.

k-20260307_134621.jpg


k-20260307_134706.jpg


Der Pool ist hier einwandfrei sauber, das hat der Lodgebetreiber gut im Griff …

k-20260307_134829.jpg


k-20260309_121204.jpg


… und die Schorschine und der bayern schorsch genießen es, ein paar Runden im Pool zu drehen:

k-20260309_121117.jpg


k-20260309_122159.jpg


Am späten Nachmittag könnte man locker nochmal in den Park rüberfahren, denn es ist ja nicht weit. Wir sind zu müde, schlummern ein bisschen, bevor man sich mit den anderen Gästen am Lagerfeuer trifft, um bei einem Gin Tonic Afrikalatein auszutauschen. Uns gefällt das gut, und um 19.00h gibt´s dann Abendessen. Gute Hausmannskost und natürlich keine 2-Haubenküche, aber es hat geschmeckt und es war sehr reichlich. Lang bleiben wir mit den anderen Gästen, mit denen man zusammen an einer großen Tafel sitzt, nicht mehr im Gespräch, denn wir sind todmüde und es wartet zum Glück ein Kuschelbett auf uns. Das Moskitonetz brauchen wir nicht, es wird eine ruhige und wunderbar kühle Nacht.
Teil 1512. Apr. 2026
Das Wochenende ist fast vorbei, die Enkelkinder sind wieder zurückgebracht, und so hat man Zeit, wieder einen Teil des Reiseberichtes hier reinzustellen. Es dauert eh nicht mehr lange, wir sind nämlich schon am vorletzten Tag unserer Reise angelangt:

Tag 2, Crododile Bridge Safari Lodge, 08.März 2026

Der Wecker bimmelt gnadenlos um 05.30 h, denn wir wollen heute ganz früh eine der Ersten sein, die in den Park fahren. Mit Fotoapparat und einer Thermoskanne Kaffee bewaffnet stehen wir vor dem Tor der Safari-Lodge, und wir freuen uns arg auf unseren vorletzten Tag hier im Krügerpark.

Nur – das Tor lässt sich mit der Fernbedienung dummerweise nur gut einen Meter weit öffnen – breit genug, dass man zwar durchlaufen kann, aber nicht breit genug für unser Auto. Da probiert man natürlich die Fernbedienung zig male, man versucht, das Tor mit der Hand aufzuschieben, alles ohne Erfolg. Oh Mann, haben wir uns geärgert. Da stehst Du sehr zeitig auf, und dann das! 🙁

Irgendwie muss der Lodgebetreiber mitbekommen haben, dass da zwei Leute schimpfend am Tor stehen und schauen, wie sie aus der Lodge rauskommen, und „ruckizucki“ war das Malheur behoben, so dass wir mit 20-minütiger Verspätung starten konnten.
Irgendwie ist bei uns ganz einfach der Wurm drin. Da denkst du Wunder was und stehst total früh am Tor, und dann bewegt sich dieses Teil einfach nicht so weit auf, dass man rausfahren könnte. Ich muss schon ehrlich sein, Tor und Lodgebetreiber sind in dem Moment nicht meine Freunde gewesen.

Aber – alles im Leben seine zwei Seiten. Wären wir nämlich rechtzeitig im Park gewesen, dann hätten wir die folgende Sichtung leider nicht miterlebt, denn nur wenige Kilometer im Park, wo´s links abgeht Richtung Malalane, da fahren vor uns zwei Game-Drive-Autos von SanParks rein und bleiben nach ein paar hundert Meter stehen. Na ja, und wo SanParks Autos stehen, ist meist (nicht immer) auch etwas los. Geparden:

k-P1023515.JPG


k-P1023520.JPG


k-P1023524.JPG


k-P1023525.JPG


Leider ist die Fotoausbeute nicht ganz so toll, denn wir mussten ja mit dem Fotoapparat auch ein bisschen Filme machen, aber wir stehen bei den Geparden fast eine ganze Stunde. Waren wir zu Beginn mit den beiden SanPark Autos noch allein, so sammelten sich innerhalb einer halben Stunde bestimmt um die 20 Autos um uns herum, wir ganz vorne in der Pool-Position. Und wir blieben auch ganz vorne stehen, schließlich konnten die größeren 4x4 Hiluxe & Co locker über unseren Kleinwagen drübersehen. Übrigens waren die beiden Fahrer von SanParks sehr nett zu uns. Sie haben uns nämlich regelrecht dazu aufgefordert, uns mit dem Auto in eine gute Position zu bringen.

Wir düsen weiter, 3 Kilometer vor uns am Gezantfombi Dam sehen wir Hippos, teilweise im Gras, teilweise im Wasser oder auf der Sandbank …

k-P1023509.JPG


k-P1023596.JPG


k-P1023598.JPG

Mittags machen wir Rast in Lower Sabie. Man mag es kaum glauben, aber auch hier, wie auch schon ein paar Tage zuvor in Letaba treffen wir wieder die zwei frischverliebten Südafrikaner, mit denen wir uns am Felsenpool im Leokwe-Camp so freundlich unterhalten haben. Klein ist die Welt, denn am letzten Tag auf unserem letzten Game-Drive hier im Krüger haben wir sie nochmals auf der Straße getroffen. Einfach nur nett.

Der Burger schmeckt ausgezeichnet, und bald schon geht es weiter. Auch hier sieht man die enormen Wassermassen, wenn man auf den Sabie schaut. Unglaublich, auch wenn man über die Brücke fährt – du brauchst nicht mal auszusteigen, denn man sieht außer Wasser nichts. Buchstäblich nichts.
Irgendwo laufen uns lautgackernd „african chicken“ über den Weg …

k-P1023532_Kopie.JPG


… ein Schreiseeadler hält Ausschau nach Beute …

k-P1023655.JPG


… kurz vor dem Gate sehen wir noch einen Elefanten ganz nah an den Unterkünften der SanParks Leute …

k-P1023604.JPG


… und auf dem Nachhauseweg zur Safari-Lodge sehen wir noch dieses große Krokodil, hier noch mit einer Schildkröte, die sich anscheinend nichts dabei denkt, sich so nah an das Krokodil heran zu wagen ….

k-P1023590.JPG


… und jetzt? Die Schildkröte sehen wir nicht mehr …

k-P1023610.JPG


k-P1023613.JPG


Am Abend dann das selbe Programm wie immer, 18.00h Lagerfeuer, 19.00h Abendessen. Das Essen ist auch heute sehr gut, da gibt´s nix zu bemängeln, nur sind wir auch heute wieder sehr müde und verziehen uns bald auf unsere Terrasse, um bei einem Gläschen Wein dem Grunzen der Hippos und den vielen anderen Buschgeräuschen zu lauschen.

So war das mit dem zweiten Tag hier in der Crocodile Bridge Safari Lodge. Morgen kommt dann noch der dritte Tag hier, und dann geht´s auch schon wieder nach Hause.
Teil 1613. Apr. 2026
3. Tag in der Crocodile-Safari-River-Lodge, Montag 09.03.2026

Heute wird mal „anständig“ in der Lodge gefrühstückt – wir sind also heute nicht die Ersten, die frühmorgens in den Krügerpark wollen. (ob wohl das Tor heute aufgegangen wäre ?!?)

Das Frühstück ist lecker, der Blick hinüber in den Krüger sehr schön. Heute haben wir vor, die Crocodile-River-Road zu fahren, das ist gleich nach dem Gate links weg Richtung Malalane-Gate, die Strecke sind um die 50 Kilometer, ein langer, aber sehr schöner Weg, den wir in den letzten Jahren schon öfter gefahren sind.
Als Erstes geht´s runter zum Hippopool, wo wir vor ein paar Jahren ganz tolle Elefantenbegegnungen hatten.

Diesmal Fehlanzeige, aber schon nach kurzer Zeit später sehen wir die ersten Dickhäuter …

k-P1023646.JPG


k-P1023648.JPG


k-P1023657.JPG


Die Straße zieht sich und es ist auch landschaftlich in diesem Teil des Parks wie immer wunderschön

k-P1023658.JPG




k-P1023668.JPG

Irgendwo zwischendrin sehen wir am Wasser diese hübschen Vögel:

k-P1023699.JPG


k-P1023700.JPG


Und kurze Zeite später haben wir schon wieder Elefanten, und das in wunderschönstem Sonnenlicht:

k-P1023659.JPG


k-P1023660.JPG


k-P1023662.JPG


k-P1023666.JPG


k-P1023706.JPG


Zebras

k-P1023716.JPG


Marabou

k-P1023721.JPG


Und ganz am Ende noch eine kleine Ansammlung Giraffen:

k-P1023723.JPG


Wir verlassen den Krügerpark beim Malelane-Gate und fahren auf der Hauptstrasse, der N4, zurück Richtung Crocodile-Bridge, wo wir aber bald eine halbe Stunde an einer ewig langen Baustelle halten mussten. Na ja, es gibt Schlimmeres.

Den späten Nachmitten vertrödeln wir am Pool, wir lassen´s uns einfach gutgehen. 🙂

So war das mit unserem letzten Tag hier im Krügerpark, morgen geht´s wieder heimwärts, und irgendwie war auch diesmal die Zeit wieder zu kurz. Der Tag müsste nicht 24 sondern 34 Stunden haben, und dann wäre er immer noch zu kurz. Aber wir kommen ja wieder, sofern die Gesundheit das alles zulässt.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass wir einen wirklich sehr schönen Urlaub hatten, den wir ja eigentlich nur so „reingeschoben“ haben, denn dass wir in 2026 nach SA fliegen, das stand überhaupt nicht auf dem Programm.
Dinokeng würden wir immer wieder mit einbauen, wenn es denn einigermaßen in die Route passt. Ein sehr schöner Platz
Botswana / Serolo-Camp war nicht das, was wir uns erwartet haben, die Tiersichtungen im Tuli-Block waren, auch jetzt im Nachhinein mit dem nötigen Abstand, äußerst schwach. Dafür hat aber die Location sehr gut gepasst, es gab nichts zu kritisieren.

Der Krüger hat zuverlässig wie immer geliefert, und Mapungubwe war für uns das highlight schlechthin, dort würden wir gern nochmal hinfahren.

Die Crocodile River Safari Lodge wäre für uns ein Platz, wo wir sehr sehr gerne nochmals hinfahren würden. Wir werden diese schöne Lodge bestimmt in einer nächsten Planung mit berücksichtigen, denn hier hat alles gepasst. Die gute Lage am River, die Nähe zum Krüger, das war spitzenmäßig, und die Location ist eigentlich genau so, wie wir es uns wünschen.

Irgendwann im Bericht hab ich beim Zebrabild dazugeschrieben, dass das Schorschine´s Lieblingsbild ist. Ja, es ist schon ein sehr schönes Bild, mir persönlich aber gefällt das hier fast noch besser, und damit möchte ich diesen Reisebericht auch beenden.

k-P1023642.JPG


Bedanken möchte ich mich noch bei all denen, die bis zum Ende durchgehalten haben. Auch wenn man einen Reisebericht in erster Linie für sich selbst schreibt, so freut man sich trotzdem über jeden Kommentar und über jeden Danke-Button-Drücker. Gleichzeitig kann ich aber auch sehr gut verstehen, dass beim gefühlt hundertsten Reisebericht über Südafrika gähnende Langeweile aufkommt, da es im Endeffekt nur Wiederholungen sind. Von daher absolutes Verständnis, wenn so ein RB wie dieser hier kaum noch jemanden vom Hocker reißt. Ich denke, das ist ganz normal und der bayern schorsch nimmt sich da auch selbst an der Nase - denn schon während des Schreibens haben ihn die Zweifel geplagt, ob man über SA überhaupt noch viel schreiben muss, obwohl es für die Schorschine und den schorsch ein richtig schöner Urlaub war. 😘 😘 😘

Herzliche Grüße,
der bayern schorsch

Zur Diskussion mit allen 84 Beiträgen