BikeAfricaThemenstarter7’326 Beiträge · seit 200604. März 2026 ·
picco schrieb: Für den Zweitürer kann ich nicht reden, aber wir waren im Februar 2025 mit dem 5-Türer meines Bekannten in Kenya unterwegs, Top-Auto! Von der Geländegängigkeit braucht sich der aktuelle Jimny auch vor grossen Geländewagen nicht zu verstecken, auch wenn er es dank seiner kleinen Abmessungen durchaus könnte 😉 Im Gelände, insbesondere bei weichem Boden ist geringer Bodendruck fast alles, und da hilft geringes Gewicht definitiv um den Bodendruck pro cm2 gering zu haben.
Daher sind Jäger und Förster auch fast alle mit einem Jimny oder Lada Niva unterwegs, in seltenen Fällen noch mit einem älteren Land Rover. Ich habe noch keinen Förster mit Hilux , Ranger oder Navara gesehen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Kapstrauss schrieb:@ Kirsten und Christian Dann mal Tacheles. 🙂 Was zahlt ihr denn für den Jimny? Ich habe da bisher keinen unschlagbar günstigen Preis gesehen. Ich zahle aktuell bei AfriCarCarhire rund 65 € pro Tag für den Hilux Budget Wie schon gesagt mit voller Campingausrüstung, Double Cab, Automatik und 140 Liter Tank.
Namibia2Go gibt für die Nebensaison ab 15 Tagen inkl. Premium Cover folgendes an: Jimny 3-Türer: 1141 NAD Jimny 5-Türer: 1255 NAD 4x4 Fortuner oder 4x4 Double Cab (ich denke das ist ein Hilux): 2160 NAD Das halte ich schon für einen beträchtlichen Unterschied ... Dein Preis bei AfriCar ist vermutlich ohne Versicherung, oder? Sonst muss ich mir das noch genauer anschauen ... Viele Grüße, Christian
dergnagflow2’572 Beiträge · seit 200704. März 2026 ·
Hi ,
picco schrieb: Von der Geländegängigkeit braucht sich der aktuelle Jimny auch vor grossen Geländewagen nicht zu verstecken, auch wenn er es dank seiner kleinen Abmessungen durchaus könnte 😉 Im Gelände, insbesondere bei weichem Boden ist geringer Bodendruck fast alles, und da hilft geringes Gewicht definitiv um den Bodendruck pro cm2 gering zu haben. Auch wenn die Reifen kleiner sind, was wieder eher ein Nachteil ist.
wie immer hängt's von den Bedürfnissen ab. Klar ist, dass auf europäischen weichen, tiefen Waldwegen weniger Gewicht von Vorteil ist. Zudem sind die Jimnys kostentechnisch natürlich auch in einer anderen Liga als Landcruiser, Hilux, Navara oder Konsorten. Weiche Böden hat man halt in Namibia eher selten und ins leichtere steinige Gelände im Kaokoveld würde ich mit einem Jimny aus mehreren Gründen nicht fahren wollen. Erstens schon die angesprochene Reichweite, die nur mit zwei oder mehr Kanistern am Dach gelöst werden kann. Dann die Ersatzreifen, die ebenfalls am Dach liegen. Kann man alles machen, allerdings wandert der Schwerpunkt durch das generell leichtere Gewicht des Fahrzeugs dann sehr weit nach oben, was Schräglagen wirklich reduziert. Wer dort oben schon mal einen Pass gefahren ist, weiß, dass die schnell vorkommen können. Da hat es sich dann schnell beendet mit "Geländegängigkeit vergleichbar mit größeren Fahrzeugen".
Ich mag den Jimny nicht schlechtreden, aber man sollte wissen, worauf man sich einlässt und - falls man auch nur ein wenig "härtere" Dinge im Kaokoveld fahren möchte - diese Dinge mitberücksichtigen. Da ist möglichst tiefer Schwerpunkt, gute Gewichtsverteilung und breites Fahrzeug unter Umständen dann doch die bessere Wahl.
BikeAfricaThemenstarter7’326 Beiträge · seit 200604. März 2026 ·
chrischris schrieb: Dein Preis bei AfriCar ist vermutlich ohne Versicherung, oder? Sonst muss ich mir das noch genauer anschauen ...
Die (und andere) bieten -soweit ich es verstanden habe, zwei Kategorien an. Einmal sind das neuere Fahrzeuge zu höheren Preisen und dann günstige in einem Alter von vier Jahren, mit dem sie anderswo ausgemustert werden.
Ich habe mir solche Fahrzeuge mal vor Jahren bei Bushlore angeschaut, wo sie in dem Alter dann verkauft werden. Die haben dann halt schon so 220.000-280.000 km hinter sich.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Der Budget Hilux inklusive Campingausrüstung wird bei AfriCarCarhire aktuell für 1500 NAD in der Nebensaison angeboten. Auf meine einfache Nafrage wurden mir hierauf noch einmal 15% Discount gewährt. Versichert ist dann nur Standard, nicht Premium. Mein Auto hatte bei Übernahme ca. 180.000 km gelaufen. Wie schon geschrieben, befindet sich der Wagen im einem ausgezeichneten Wartungszustand. Ich bin jetzt aktuell rund 10.000 km, durchaus auch unter üblen Bedingungen gefahren und hatte bisher nicht einmal eine defekte Glühlampe. 🙂 Dies entspricht auch meinen bisherigen Erfahrungen mit diesen Fahrzeugen. Die diversen Einschränkungen des Jimny würde zumindest ich nicht in Kauf nehmen. Grüße Jan
Hallo Jan, da hast Du dann wirklich einen guten Preis bekommen, das habe ich so nicht gefunden allerdings auch nicht bei AfricaCar Hire nachgefragt. Ich zahle wie schon geschrieben 65 Euro. Ich denke, für die Standardroute und wir sind 2 Frauen wird es reichen und ich bin echt gespannt auf das Auto. Wahrscheinlich kommt Christian (ChrisChris) im KTP im Sand damit auch gut zurecht. Liebe Grüße Kirsten
BikeAfricaThemenstarter7’326 Beiträge · seit 200604. März 2026 ·
Hier noch ein ähnliches Angebot eines anderen Vermieters ...
Hallo Wolfgang, die Ausführung habe ich auch schon einmal gemietet. Was mir da nicht gefallen hat, war zum 1. das Single Cab. Ich liebe es, mein Gepäck auf der Rückbank und im Fußraum hinten parat zu haben. Zum 2. hast du nur ganz hinten den Zugang zum Canopy und keine seitlichen Klappen. Das fand ich unheimlich anstrengend. Viele Grüße Jan
Daher sind Jäger und Förster auch fast alle mit einem Jimny oder Lada Niva unterwegs, in seltenen Fällen noch mit einem älteren Land Rover. Ich habe noch keinen Förster mit Hilux , Ranger oder Navara gesehen.
Gruß Wolfgang
Also, ich kenne viele Jäger, die mit Pickups aller Art rumfahren, weil einfach unschlagbar praktisch. Sehr robust und geländegängig, viel Bodenfreiheit. Die kleinen wie Jimny und Lada Niva werden immer seltener, weil sie eben nicht mehr zu bekommen sind... Momentan gewinnt der Duster immer mehr an Anteilen. Mit so einem bin ich auch schon mal durch NAM gefahren, hat funktioniert. Komfortabler ist aber ein Pickup. Mit dem Jimny kommt man überall hin, wo auch die großen hinkommen, meistens sogar noch ein bissle weiter...
LG
BikeAfricaThemenstarter7’326 Beiträge · seit 200604. März 2026 ·
Hallo Jan, danke für den Hinweis mit den fehlenden seitlichen Klappen. Das habe ich auf dem Foto nicht erkannt. Wenn der dann keinen Laderaumauszug hat und man da jeden Tag da hinten drin rumkrabbeln muss, ist das natürlich ätzend. Darauf habe ich auch keine Lust. Single Cab würde mich als Alleinfahrer aber nicht stören.
Es scheint für etwas mehr Geld aber auch Fahrzeuge mit Seitenklappen zu geben und vermutlich weitere Vermieter in der Preisklasse. Auf jeden Fall bleibt man etwa in der Preisklasse des Jimny und meine drei Fragen aus dem ersten Beitrag stellen sich erst gar nicht.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
die Fahrzeuge sehen nicht nur aus, wie von Asco ... es sind offenbar die Fahrzeuge von Asco (Budget). Das scheint ein 'Vermittler' (aus NL), nicht Vermieter zu sein und seine Adresse in Windhoek entspricht der von Asco.
Auch wenn der Jimny nunmehr 'raus' zu sein scheint. Der kann im Gelände schon richtig was. 😉
Gruß Henning
BikeAfricaThemenstarter7’326 Beiträge · seit 200604. März 2026 ·
MaHe schrieb: Auch wenn der Jimny nunmehr 'raus' zu sein scheint. Der kann im Gelände schon richtig was. 😉
Deshalb hatte ich ihn auch im Visier. Es bringt aber nichts, wenn die Reichweite zu gering ist und die nötigen Kanister die Fuhre dann so kopflastig machen, dass die Herstellerangaben weit überschritten werden.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Vom 01.06 bis 19.06. hatte ich einen Suzuky Jimny 5Door, von Namibia2Go. Über die Größe des Fahrzeuges lässt sich streiten, für eine Person war beim Fünftürer jedenfalls ausreichend Platz. Der Koffer war gut im Kofferraum verstaut, alles was ich während der Fahrt griffbereit haben wollte, Getränke, Jause ect. war auf der Rückbank leicht erreichbar. Meine Fotoausrüstung (gut 14kg Rucksack, zwei Kameras, mit Tele, Drohne ect. lag immer griffbereit am Beifahrersitz.
Der Jimny ist wendig und zuverlässig, er hat seine Sache sehr gut gemacht, obwohl ich das Auto sehr oft an die Grenzen gebracht habe. Weder tiefer Sand, noch steile Abhänge oder Gelände stellten ein Problem dar. Die Fahrt ins Sossusvlei, bis ganz hinten, war ein Highligt und großes Vergnügen mit dem kleinen Monster, so dass ich immer wieder tief sandige Pisten aufsuchte.
Einzig auf den Gravelroads war Vorsicht geboten, aber bei Einhaltung von max. 70-80 km/h war auch das kein Problem. Die ersten zwei Tage waren gewöhnungsbedürftig, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, wenn ich die 80km/h auf einer Gravelroad mal kurz übersehen habe und wesentlich zu schnell wurde. Fuß vom Gas, der Kleine hat sich schnell eingependelt und gut war´s.
Der Verbrauch des kleinen Monsters hat es allerdings in sich gehabt, was mir bei den Spritpreisen in Namibia aber fast nebensächlich erscheint. Da ich aber einen Reservekanister am Dach hatte, war auch der Verbruach kein Problem.
In den 18 Tagen habe ich 3.975 km zurückgelegt, selten Asphalt unter den Rädern.
Ob es beim nächsten Mal wieder ein Jimny wird ? Ich weiß es nicht. Für mich alleine von der Größe und Leistung für eine Person jedenfalls ausreichend, Hil Lux und Co wären mir als Alleinreisender definitiv zu groß, etwas dazwischen vielleicht. Für zwei Personen definitv zu klein. Da ich die Nächte in Lodges verbrachte, war ein Dachzelt oder Campingausrüstung nicht notwendig, würde ich mir beim Jimny aber auch schwierig vorstellen.
Ach ja, last but not least in 18 Tagen bin ich 3.975 km gefahren und hatte dabei nur selten Asphalt unter den Rädern, vorwiegend Gravelroads, teilweise tiefen Sand und einfach Gelände.
Vielleicht nicht unwichtig: Meine letzte Wüstenerfahrung mit Tiefsand und Gravelroads liegt 40 Jahre zurück, damals als 24-26 Jähriger machte ich drei Saharadurchquerungen. Seitdem war ich weder im Gelände, noch auf Gravelroads unterwegs, kann also meine Erfahrungen dahingehend als "bescheiden" einstufen, dennoch hatte ich mit dem Jimny auf keinen Untergrund ein Problem.