MEMelonheadThemenstarter5 Beiträge · seit 202413. Dez. 2024 · #1Hallo zusammen,
wir sind seit einiger Zeit in der Planung unserer Namibiareise Ende August bis Ende September 2025. Viele, sehr viele Fragen wurden dabei bereits durch Lesen in diesem Forum beantwortet. Das ist echt unglaublich, wie viel Wissen hier zusammen getragen wurde. Inzwischen haben wir eine Route erstellt und würden uns sehr freuen, wenn jemand sich die Zeit nimmt, um da mal drüber zu schauen und uns Feedback zu geben.
Kurz zu uns: Wir sind beide Ende 30 und werden das erste mal in Afrika unterwegs sein. Und das erste Mal im Linksverkehr... Außer in Swakopmund möchten wir nur campen. Da ergibt sich auch direkt unsere erste und vielleicht wichtigste Frage: Wie wichtig ist es, die Campingplätze vorzubuchen? Uns ist bewusst, dass der September in die Hauptreisezeit fällt. Andererseits habe ich häufig den Eindruck, dass v.a. die Lodges so früh ausgebucht sind und das auf Campingplätze vielleicht gar nicht so zutrifft. Es wäre schön, wenn ihr hier ein paar Erfahrungen mit uns teilen könntet.
Wir haben uns die Hochsaison ausgesucht, weil wir uns v.a. auf Tiersichtungen freuen. Darüberhinaus möchten wir aber auch gerne in dieser sehr besonderen Landschaft wandern gehen. Wir sind beide sportlich und werden auch einfach einen Ausgleich zum vielen im-Auto-sitzen brauchen.
Hier mal unsere bisherige Planung:
| Tag | tagsüber | nachts | km | Fragen/Gedanken |
| 1 | Ankunft und Mietwagenübernahme | Windhoek Urban Camp | | |
| 2 | Einkauf, Fahrt und Sundowner Drive | Bagatelle Kalahari | 276 km | |
| 3 | Morning Drive, Auto sortieren etc. | Bagatelle Kalahari | | |
| 4 | Fahrt | Klein Aus Vista | 415 km | |
| 5 | Kolmanskop und evtl. Lüderitz | Klein Aus Vista | 249 km | evtl. die 2. Nacht Bagatelle streichen und stattdessen eine weitere Nacht Klein Aus Vista und dort den Eagle Trail wandern |
| 6 | Fahrt | Sesriem/Sossusvlei | 381 km/347 km | Nach langem hin und her haben wir uns gegen eine Übernachtung an der D707 entschieden. Dauert es zu lange, auf der Strecke die D707 zu fahren ohne Übernachtung? |
| 7 | Sossusvlei | Sesriem/Sossusvlei | | |
| 8 | Waterkloof Trail | Naukluft Campsite NWR | 78 km | Ist das realistisch? Morgens früh am Camp aufbrechen, zur Naukluft Campsite fahren und hier den 7 stündigen Waterklooftrail machen? |
| 9 | Fahrt | Swakopmund | 340 km | |
| 10 | Living Desert Tour | Swakopmund | | |
| 11 | div. Aktivitäten denkbar | Swakopmund | | |
| 12 | Fahrt und Wanderung Ameib | Erongo Rocks | 255 km | |
| 13 | Wanderung auf Gelände der Unterkunft | Erongo Rocks | | |
| 14 | Besuch San Dorf Omandumba und Fahrt | Madisa | 184 km | |
| 15 | Wüstenelefantentour | Madisa | | |
| 16 | Fahrt und Twyfelfontein | Palmwag Campsite Gondwana | 149 km | Bei Palmwag und der Konzession bin ich mir am unsichersten, ob das so Sinn macht. |
| 17 | Rhino Tracking und Konzessionsgebiet | Hein’s Camp | ? | evtl. Tag 16 und 17 tauschen? |
| 18 | Fahrt | Ugab Terrace | >250 km | Ist das realistisch vom Hein's Camp aus? |
| 19 | Spaziergang Ugab Terrassen und Fahrt | Okaukuejo | 207 km | |
| 20 | Etosha | Okaukuejo | | |
| 21 | Etosha | Halali | | |
| 22 | Etosha | Halali | | |
| 23 | Etosha | Namutoni | | Zu viel? Vielleicht auch nur 4 Nächte Etosha |
| 24 | Fahrt | Waterberg | 321 km | * |
| 25 | Wanderung | Waterberg | | |
| 26 | Fahrt | Windhoek | 289 km | |
| 27 | Flug | | | |
* Wir sind unsicher, ob sich ein Aufenthalt am Waterberg lohnt. Die Überlegung ist, dass die Region wohl auch in der Trockenzeit noch etwas grün ist. Wenn das stimmt, wäre es vielleicht eine willkommene Abwechslung am Ende der Reise hier einen Wandertag einzuplanen. Andererseits sind viele von der Region wohl auch enttäuscht. Die Alternative wäre, zwischen Etosha und Windhoek nur eine Nacht zu bleiben und dann näher an Windhoek dran (vielleicht Omatozu), am letzten Tag noch mehr von Windhoek sehen zu können und die frei gewordene Nacht woanders zu investieren.
Die Aktivitäten sind so nicht in Stein gemeißelt. Aber wir haben uns zumindest mal überlegt, was Sinn machen könnte, um abschätzen zu können, wie lange man an einem Ort bleiben sollte. Falls die Rückmeldung so ausfällt, dass es gar nicht notwendig ist alles vorzubuchen, würden wir ohnehin alles etwas flexibler halten.
Unsere größte Unsicherheit betrifft wie gesagt Palmwag bzw. das Konzessionsgebiet. Macht es überhaupt Sinn für so kurze Zeit dahin zu fahren? Wie gut können Ungeübte die Strecke im day visitor Bereich fahren? Lohnt sich das Rhino Tracking dort etc.
Wir freuen uns sehr über Feedback zu unserer Planung. Konkret zu unseren Fragen, aber auch allgemein zu Unstimmigkeiten, Punkten, die man besser gestalten könnte etc.
Vielen Dank schon einmal im Voraus!
Melanie1982635 Beiträge · seit 202313. Dez. 2024 · #2Hallo Melonhead!
Erst mal beneide ich euch um die lange Zeit, die ihr in Namibia habt 🙂
Wir waren dieses Jahr das erste Mal dort, deswegen kann ich nicht zu allem was sagen. Aber zum Bereich Etosha: wir waren 4 Nächte dort (allerdings außerhalb) und ich war unglaublich traurig, als wir weiter „mussten“. Für uns war es das erste Mal, dass wir Tieren so nah sein konnten und es hat uns total überwältigt. Deswegen machen wir nächstes Jahr 6 Nächte (3 innerhalb, 3 außerhalb), um das ganze einfach noch mehr genießen zu können. Wenn ihr also so viel Zeit habt, würde ich auf jeden Fall lieber mehr Tage dort einplanen. Oder ihr überlegt, auf dem Rückweg noch in Okonjima zu campen. Das werden wir im September auch 2 Nächte machen.
Wir lassen den Waterberg auch dieses Mal weg, allerdings haben wir auch nur 2 Wochen Zeit. Wir haben bereits alles vorgebracht. Wie es mit Campingplätzen spontan aussieht, kann ich dir leider nicht sagen.
Bin gespannt, was noch so an Tipps kommt 🙂
D und M435 Beiträge · seit 201213. Dez. 2024 · #3Hallo Melonhead
Eine schöne Tour. Wir sind auch passionierte Wanderer und Trekker. Hier ein paar Kommentare:
ad 4. Uns hat Klein Aus Vista sehr gut gefallen. Wir waren schon mehrmals dort. Das letzte Mal haben wir nach unserer Ankunft am Nachmittag noch den Schutztruppen-Trail gemacht. War sehr schön und gibt einen guten Einblick in die Landschaft, Flora und Fauna. Wir waren auch schon auf dem Geister-Trail und Mountain-Trail. War alles schön. Wir haben allerdings nie einen ganzen Tag dort verbracht, nur An- oder Abreise plus Trail.
ad 5. Lüderitz und Kolmanskop: Kolmanskop ist ein spezielles Erlebnis. Uns hat es gefallen. Lüderitz lohnt sich m.E. nur, wenn ihr da übernachtet, damit ihr am Morgen eine Bootstour machen könnt. Am Nachmittag nach der Ankunft noch zum Kap raus oder am nächsten Tag nach der Bootstour. Der Ort an sich hat ein paar historische Gebäude aber ist sonst nicht sehr aufregend.
ad 8: Naukluft ist toll. Allerdings hat es auf der Campsite marodierende Baboons, die auch Autos aufbrechen. Also Auto bei der Reception stehen lassen und erst nach der Wanderung einchecken. Oder nur als Day-Visitor und dann raus und in Tsauchab River camp oder Büllsport campen. In Büllsport gibt es auch eine tolle Wanderung. Die meisten lassen sich (teuer) rauffahren, aber man kann direkt von der Campsite aufs Plateau laufen und durch die Köcherbaumschlucht zurück. Ist eine stramme aber tolle Wanderung.
ad 9: Wenn ihr in Sesriem ein Permit kauft könnt ihr die Fahrt von Sesriem nach Swakopmund mit der Wanderung auf dem Rock Sculpture Hiking Trail bei der Blutkuppe machen.
ad 16/17: Für mich macht der Abstecher keinen Sinn. Ist zu viel holprige Fahrerei
ad 18: Wart ihr schon mal im Südwesten der USA. Die Ugab Terrassen geben meiner Meinung nach nicht so viel her. Wandern ist dort auch nicht wirklich angesagt, nur spazieren.
Etosha: Da ihr ja noch nie in Afrika wart, könnt ihr Etosha ruhig noch ausbauen. WEnn ihr genug vom Gamdriven habt, könnt ihr euch auch mal ein paar Stunden in Okaukuejo oder Halali ans Wasserloch setzen. Ist immer ein Erlebnis.
In Etosha in den Camps unbedingt die Sichtungsbücher oder -Tafeln anschauen. Wenn am morgen Löwen gesehen wurden, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie am Abend wieder zum entsprechenden Wasserloch kommen resp. in der Nähe unter den Büschen am Schatten liegen.
ad 24/25: Waterberg gefällt uns sehr gut. Waterberg Wilderness hat die besseren Wandermöglichkeiten. Allerdings ist der Aufstieg auf das Plateau kosenpflichtig und nicht besonders interessant. Den Plaeauhike im NP könnt ihr auf eigene Faust machen. Bei Waterberg Wilderness gibt es auch einen Rhino Walk, bei denen man den Rhinos offenbar sehr nahe kommt. Die Campsite kriegt am Abend immer Besuch von Stachelschweinen - Achtung alle Nahrungsmittel und Abfall sicher verstauen.
Wenn ihr Palmwag und Ugab streicht, 1 Tag Etosha und 1 Tag Spitzkoppe. Da kann man auch weglos rumkraxeln.
Campingplätze reservieren? Sesriem und Etosha unbedingt. Sonst findet man wohl auch kurzfristig noch etwas. Ich würde 1-2 Tage vorher anrufen und fragen.
Viel Spass bei der weiteren Planung.
Viele Grüsse
Daniela
Logi16,9k Beiträge · seit 201213. Dez. 2024 · #4D und M schrieb:... Lüderitz lohnt sich m.E. nur, wenn ihr da übernachtet, damit ihr am Morgen eine Bootstour machen könnt. Am Nachmittag nach der Ankunft noch zum Kap raus oder am nächsten Tag nach der Bootstour. Der Ort an sich hat ein paar historische Gebäude aber ist sonst nicht sehr aufregend. ...
Lüderitz besticht durch seinen nahezu intakten Jugendstil. Dadurch, dass die Stadt nach dem Abzug der Diamantenindustrie in einen "Dornröschenschlaf" fiel, kam es zu keinerlei nennenswerten Investitionen und somit wurden auch keine Neubauten hochgezogen.
Wer sich dafür interessiert, dem sei eine
historische Stadtführung empfohlen.
LG
Logi
JohannaHen132 Beiträge · seit 202313. Dez. 2024 · #5Melonhead schrieb:
* Wir sind unsicher, ob sich ein Aufenthalt am Waterberg lohnt. Die Überlegung ist, dass die Region wohl auch in der Trockenzeit noch etwas grün ist. Wenn das stimmt, wäre es vielleicht eine willkommene Abwechslung am Ende der Reise hier einen Wandertag einzuplanen. Andererseits sind viele von der Region wohl auch enttäuscht
Wir mochten den Waterberg gerne. Ich habe das Gefühl die Enttäuschung bezieht sich häufig auf die dort ansässigen Lodges und nicht unbedingt auf die Region. Wir waren als Camper auf dem Waterberg Andersson Camp im, von Daniela bereits angesprochenen, Waterberg Wilderness Nature Reserve und haben uns sehr wohl gefühlt 🙂 Zur Palmwag Concession kann ich nichts sagen.
Liebe Grüße!
DGDG84 Beiträge · seit 201513. Dez. 2024 · #6Hey,
wir waren im August auf Omatozu. Für eine Nacht würde ich es empfehlen. Die Fahrt nach Windhoek geht schnell und unproblematisch, falls ihr dort noch mehr Zeit verbringen wollt. Auch auf Omatozu gibt es übrigens ganz nette Wanderwege.
Habt ihr mal über den Tok Tokkie Trail nachgedacht? Haben wir selbst noch nicht gemacht, aber wird hier im Forum in höchsten Tönen gelobt 🙂
VG,
Dennis
Tini___107 Beiträge · seit 201714. Dez. 2024 · #7Wenn ihr Bewegungsmenschen seid, finde ich 5 Nächte Etosha zu lange. Da hat man kaum "Auslauf", die Tage bestehen aus Sitzen, Sitzen und Sitzen (im Auto während der Gamedrives, am Wasserloch in den Camps, am Pool). Ich finde, da reichen 3-4 Nächte.
Lieber noch eine Nacht außerhalb, wo man auch viele Tiere sehen kann aber es auch Wanderwege gibt, zb Okonjima.
Bzgl Zwischenstopp bei den Ugab Terrassen: da könnt ihr die (kurze) Wanderung zur Vingerklip machen, und dann auf der Lodge für einen Lunch einkehren.
MEMelonheadThemenstarter5 Beiträge · seit 202415. Dez. 2024 · #8Herzlichen Dank für die ganzen Rückmeldungen!
@Melanie
Wir freuen uns auch sehr, so lange unterwegs sein zu können! Deine Antwort spricht auf jeden Fall dafür, dass fünf Nächste Etosha nicht zu viel sind 🙂 Okonjima hatte ich so gar nicht auf dem Zettel. Das guck ich mir auf jeden Fall genauer an.
@Daniela
Wow, vielen vielen Dank für die ausführliche Antwort. Das ist richtig toll.
-zu Klein Aus: Wir haben die Planung bei zwei Nächten gelassen und hoffen noch eine kleine Wanderung an einem der beiden Tage zu machen. Ich fürchte zwar, dass das nach der langen Fahrt zu spät wird genauso, wie es am zweiten Tag zu spät sein wird, falls wir nach Lüderitz rein fahren. Aber vielleicht machen wir das einfach nicht und gehen dann nach der Besichtigung von Kolmanskop noch wandern.
-zu Naukluft: Vielen Dank für die Warnung vor den Baboons! Ich hatte schon zweimal beim Campen unangenehme Bekanntschaft mit Affen und möchte künftig gerne darauf verzichten. In Büllsport scheint man spätestens um 16 Uhr ankommen zu müssen als Camper. Das wird glaube ich etwas knapp, wenn wir morgens in Sesriem starten, dann den Waterkloof Trail machen und dann nach Büllsport fahren. Tsauchab habe ich gar nicht auf dem Schirm. Das wäre vielleicht eine gute Alternative. Oder komplett Büllsport und dort wandern gehen. Das klingt auch gut, was du dazu schreibst. Im NWR Camp übernachten ist aber raus.
-zur Blutkuppe: Meintest du man könnte den Sculpture Hiking Trail auf der Fahrt von Naukluft nach Swakopmund machen oder mit Übernachtung? Vielleicht überschätze ich das mit den Fahrtagen völlig - bisher scheint mir das alles gar nicht in so einen Tag zu passen.
-zu Palmwag: Das wäre schade, die Palmwag-Konzession zu streichen. Aber danke für die Rückmeldung - wird auf jeden Fall noch mal kritisch hinterfragt.
-zu Ugab: Im Südwesten der USA waren wir noch nicht. Uns hat die Landschaft auf den Bildern im Netz so gefallen, dass wir den Stop deshalb aufgenommen haben. Aber vielleicht machen wir das als Mittagspausenstop.
-zu Etosha: Vielen Dank für den Tipp mit den Sichtungsbüchern. Auf Etosha freuen wir uns noch mal mehr nachdem was wir hier so lesen.
-zu Waterberg: Das Rhino Tracking ist jetzt auch nicht unbedingt ein Must Do. Ich stelle mir einfach vor, dass es ein sehr eindrückliches und intensives Erlebnis ist. Wenn wir Palmwag streichen, wäre es aber eine Variante das hier ranzuhängen oder in Okonjima soweit ich gesehen habe.
Vielen Dank jedenfalls 🙂
@Logi
Da Städte und Architektur insgesamt einfach nicht so unser Schwerpunkt sind fällt das bei uns raus, aber ich muss sagen, es klingt schon besonders, das so zu lesen.
@JohannaHen
Dass jetzt schon zwei Menschen zu Waterberg raten hat uns sehr bestärkt, dabei zu bleiben.
@Dennis
Über den Tok Tokkie Trail haben wir nachgedacht. Eigentlich machen wir bei jeder größeren Reise eine Mehrtagestour. Tatsächlich wäre es hier fast die Tour von der Fish River Lodge geworden. Wir haben uns für diesen Urlaub jetzt aber dagegen entschieden. Dieses Land ist so riesig und wir verzichten auf die Mehrtagestour, um einfach mehr vom Land sehen zu können.
@Tini
Genau diese Abwägung zwischen Im-Auto-Sitz-Koller und dem Erlebnis, zum ersten Mal in Afrika Tiere zu sehen, hat uns uns fragen lassen, ob 5 Nächte zu viel oder zu wenig sind. Nachdem zwei Menschen jetzt zu mehr und einer zu weniger geraten hat, bleiben wir jetzt glaube ich einfach dabei 🙂 Da du schon die zweite mit der Idee Okonjima bist, werden wir uns das auf jeden Fall genauer angucken. Auf den ersten Blick sah das super aus!
Auch gut gefällt mir die Idee, bei der Vingerklip Lodge eine Mittagspause mit Spaziergang und Lunch zu machen. V.a. wenn wir Palmwag streichen und direkt von Madisa aus nach Okaukuejo fahren lässt sich das glaube ich gut einbauen.
Vielen, vielen Dank euch!
D und M435 Beiträge · seit 201215. Dez. 2024 · #9zur Blutkuppe: Meintest du man könnte den Sculpture Hiking Trail auf der Fahrt von Naukluft nach Swakopmund machen oder mit Übernachtung? Vielleicht überschätze ich das mit den Fahrtagen völlig - bisher scheint mir das alles gar nicht in so einen Tag zu passen.
Wenn ihr das Permit schon vorgängig in Sesriem besorgt habt und früh losfahrt, hat der Trail meines Erachtens Platz. So lange ist der Trail auch wieder nicht - oder ihr kehrt nach 45 Min. oder so um... Nicht die Distanz ist das Problem, sondern die vielen Photos, die man machen möchte... und ja - übernachten in der Gegend ist auch toll.
Gruss Daniela
MEMelonheadThemenstarter5 Beiträge · seit 202415. Dez. 2024 · #10Super, danke. Sowas ohne Vorkenntnisse einzuschätzen ist schwierig. Dann kommt das auf jeden Fall auf den Zettel an Möglichkeiten 🙂
CoM1'055 Beiträge · seit 201616. Dez. 2024 · #11Halli- hallo Melonhead,
Klein Aus vista mindestens 2 Nächte - zumindest , was mich betrifft .
1. tolle Landschaft
2. Fahrt nach Kolmannskoppe - Diazpoint - Lüderitz - Garub und Wildpferde - kann man in einem Tagesausflug bei zeitigem Aufbruch schaffen ( siehe meinen RB " Abschied für immer")
3. man kann super wandern ( was ich nur durch Erfahrungsbericht meines Sohnes weiss- leider )
4. da hängt die Fahne unseres Dorfes und mein signiertes T - Shirt an der Bar 🤩
Ansonsten gibt es sooooo viele schöne Orte in Namibia - ich war 4x dort und habe nicht das Gefühl zu oft dort gewesen zu sein - die Entscheidung müßt ihr für euch treffen . Ich empfehle auch : Blutkoppe , Spitzkoppe , Omandumba ...
Etosha sowieso ....
Erindi , Okonjima kenne ich nicht , aber ich habe auch nicht unbedingt den Wunsch dort zu sein , da dies ja mehr so "angelegte" Zoos sind - nach meinem Gefühl - kann auch total falsch liegen
Auf jeden Fall wird es eine tolle Reise für euch , egal für welche der unzähligen Möglichkeiten ihr euch entscheidet
LG
Conny .
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
busko807 Beiträge · seit 201816. Dez. 2024 · #12Hallo Melonhead!
als bekennender "Lüderitz-Fan" gebe ich Logi (#699022) vollkommen Recht!.....ein Verbleib in Lüderitz lohnt sich meines erachtens wirklich.....auch wenn Architektur nicht besonders interessiert.
Die"Kollonialzeit", egal wie man dazu steht, ist nirgendswo in Namibia so gut konserviert wie in dieser Stadt.
Für mich ist allerdings nicht die Architektur, sondern die "Dramaturgie" einer Fahrt nach Lüderitz schlechthin eines der Highlights einer Namibia Reise;
Man fährt von Aus grösstenteils durch absolute Wüste, (Sand, Stein, Geröll,) sieht zwischendurch bei Garub den alten, sich im "freien Verfall" befindlichen Bahnhof, wenn man Glück hat auch einige der "wilden" Pferde und stösst dann,völlig unerwartet, auf deutsche Architektur der vorletzten Jahrhundertwende.....für mich ist es dieses total "unpassende", krass kontrastierende Bild welches dieses Erlebnis so unvergesslich macht!.....das aufeinander-prallen von kargstem Afrika mit Architektur die man vielleicht in einem "Museumsdorf" in einem lieblich grünem Tal im Schwarzwald erwarten würde! Es ist ein wenig als würde man einen Eisbären in Manaus, oder einen Flachlandgorilla auf 'ner Eisscholle sehen!
Dazu kommen dann noch die geographisch/geologisch interessante umgebung, Kollmanskuppe, die verschiedenen Buchten, Diaz Point, Robben, Haifischinsel, Achatstrand usw......wenn wir im Süden Namibias unterwegs sind, ist Lüderitz immer dabei!
Man könnte eine Übernachtung zwischen Sesriem und Swakopmund bei Mirabib einbauen. Die Morgen- und Abendstimmungen sind einfach einmalig und wandern/herumkraxeln könnte man hier auch nach Herzenslust. Dazu braucht man nur ein Permit, den man in Sesriem (oder Swakopmund) bekommt.
Liebe Grüße,
busko.
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
Tini___107 Beiträge · seit 201716. Dez. 2024 · #13Melonhead schrieb:
Auch gut gefällt mir die Idee, bei der Vingerklip Lodge eine Mittagspause mit Spaziergang und Lunch zu machen. V.a. wenn wir Palmwag streichen und direkt von Madisa aus nach Okaukuejo fahren lässt sich das glaube ich gut einbauen
Genau, das passt gut in die Strecke rein. Von der Vingerklip aus habt ihr auch einen schönen Ausblick auf die Ugab Terrassen.
Und dann noch einen Zwischenstopp in Outjo zum Einkaufen, Tanken und guten Kaffee trinken (Outjo Bakkery), bevor ihr in den Etosha einfährt.
MEMelonheadThemenstarter5 Beiträge · seit 202422. Dez. 2024 · #14Vielen Dank auch an Busko und Conny für eure Beiträge. Das hat uns bei unserer Planung noch mal bestärkt.
Wir haben uns jetzt entschieden, Palmwag zu streichen und eine der "gewonnenen" Nächte an Klein Aus zu hängen. Dann fahren wir nach der Besichtigung von Kolmanskoppe doch nach Lüderitz und haben noch einen ganzen Tag für eine Wanderung in Klein Aus.
Wie schätzt ihr denn den Zeitbedarf am Ende der Reise so ein?
Wir fliegen mit EA, also schon um 14:30 Uhr.
Da wir Palmwag auslassen würden wir gerne spontan entscheiden, das Rhino Tracking am Waterberg zu machen oder nicht. Das endet wohl spätestens gegen 12 Uhr.
Eine Variante wäre dann, danach bis zu einer Unterkunft zwischen Waterberg und Windhoek zu fahren - Omatozu z.B. - und am Folgetag dann nach Windhoek. Dort dann das Auto waschen lassen, noch ins Namibia Craft Centre, packen und Essen gehen. Und am nächsten Morgen das Auto abgeben.
Also
2N Waterberg
1N Omatozu
1N Windhoek
Eine andere Variante wäre es, von Waterberg direkt nach Windhoek zu fahren, das Auto morgens noch waschen zu lassen und dann zurückzubringen und zum Flughafen. Dann verzichten wir auf das Craft Center, einen Zeitpuffer und einen vermutlich entspannteren Urlaubsausklang, hätten aber einen Tag mehr zur Verfügung an einem insgesamt attraktiveren Ort.
Also
2N Waterberg
1N Windhoek
Wie viel Zeit plant ihr so am Ende der Reise ein? Und ist die Strecke Waterberg-Windhoek zu weit für den letzten Urlaubstag für den Fall, dass was schief läuft?
Tini___107 Beiträge · seit 201722. Dez. 2024 · #15Das muss jeder für sich selber entscheiden, ob man die Safety Variante bevorzugt oder eben nicht. Das kann euch keiner abnehmen.
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200722. Dez. 2024 · #16Hi,
Melonhead schrieb:
Wie viel Zeit plant ihr so am Ende der Reise ein? Und ist die Strecke Waterberg-Windhoek zu weit für den letzten Urlaubstag für den Fall, dass was schief läuft?
Wir fliegen meistens mit Ethiopean, also um 14:30 aus WDH weg. Wir geben das Auto immer einen Tag vorher am späten Nachmittag wieder zurück und bleiben die letzte Nacht in Windhoek. Koffer wieder packen, gemütlich Essen gehen, den einen oder anderen Drink nehmen und gut schlafen. Am nächsten Tag dann gemütlich frühstücken, uns gegen 12 von der Mietwagenfirma abholen lassen und zum Flugplatz bringen.
Wenn man erst Abends mit Discover fliegt, mag das auch anders aussehen. Aber drei bis vier Stunden für Unwägbarkeiten (Panne, Reifenschaden, ev. notwendige Diskussionen bei der Rückgabe des Fahrzeugs, etc. solltet ihr immer einplanen.
lg Wolfgang
MEMelonheadThemenstarter5 Beiträge · seit 202424. Dez. 2024 · #17Klar, am Ende müssen wir das selbst entscheiden. Aber ich finde es schon hilfreich zu hören, wie andere hier das so machen.
Wir nehmen mal die drei bis vier Stunden für Unwägbarkeiten als guten Maßstab.
Kornado323 Beiträge · seit 202024. Dez. 2024 · #18Hallo Melonhead,
wir waren dieses Jahr auch mit Ethiopian unterwegs und vorher in Waterberg gewesen. Sind dann morgens zur Immanuel Lodge nach Brakwater gefahren. Schöne Unterkunft, lecker Essen, alles was man für die letzte Nacht so braucht. Und nur noch 20 km bis Windhoek. Zeit genug bis zum Abflug.
Gruß Peter