Fernreise vs. Klimaschutz

141 Antworten · 7’707 Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2024 von Maecs
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80 Beiträge · seit 201328. Aug. 2024 ·
R51 schrieb:Hallo,
Nur hat Kanada dabei vergessen, seinen Ölsandabbau einzustellen. Das würde dann scheinbar zu weit gehen. In der Beziehung ist dann Klima doch nicht so wichtig....
VG
https://images.app.goo.gl/T68kXbK4nbw4QH1N8
Auch das. Aber schon meine Pointe (zweiter Link) zeigt deutlich, wie ernst es westlichen Regierungen wie z.B. Kanada mit der Verhinderung der Klima-Apokalypse, mit jenem angeblichen "Klimaschutz" und der CO2-Reduzierung tatsächlich ist:
die Bevölkerung zwecks "Klimaschutzes" mit engmaschigen Richtlinien zu belästigen und zu drangsalieren passt nicht zu der Entscheidung die Einfuhr von Elektroautos mit prohibitiven Zöllen zu belasten. Ganz einfach.
USA, Kanada und EU, die die Bevölkerungen dazu drängen Verbrenner abzuschaffen und Elektroautos zu kaufen, damit die Erde nicht verkocht, verhängen Zölle auf Elektroautos, und das nur deshalb, weil China damit Geld verdienen würde.

Aber hier machen sich Leute Gedanken darüber, ob sie mit gutem oder mit schlechtem Gewissen ihre Urlaubsreise ins Ausland antreten können.
ROFL
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
557 Beiträge · seit 201428. Aug. 2024 ·
picco schrieb:...

von mir wurde verlangt dass ich Infos zu den Windkraft-Förderbeiträgen In der Schweiz (2131 Gemeinden und Städte, 26 Kantone und Halbkantone, etliche private Fördervereine, die alle sich zum Teil gegenseitig ausschliessende eigene Förderreglemente haben) aufliste...

Meine Güte...

Geht es vielleicht auch mal eine Nummer kleiner und weniger theatralisch?
Verlangt hat hier keiner etwas, ich habe Dir lediglich in einer Diskussion eine Frage gestellt.

Das, was Du da jetzt anführst, war eben NICHT die Frage. Die Frage war, wie es denn in der Schweiz aussieht, wenn eine Anlage aus der fixen Einspeisevergütung rausgelaufen ist. Nennt sich bei Euch übrigens KEV und die Vergütung läuft über einen Zeitraum von 15 Jahren (waren wohl schon mal 20). Hat mit der Förderung VOR der Errichtung und den ganzen Richtlinien ziemlich wenig zu tun. Es hätte ja sein können, dass jemand, der sich beruflich scheinbar unter anderem auch mit erneuerbaren Energien (ein Mittel zum Klimaschutz) beschäftigt, sowas weiß und antworten kann.

Insofern sind wir da bei deinem eigenen Beitrag …
picco schrieb:Ach Henning... 😄

Deine Interpretationen und meine Worte sind nicht dasselbe, lern das bitte mal...und ja, jetzt ists mir echt zu dumm geworden dir zu antworten.
In diesem Sinne:

verlangen…
…darf man hier Respekt und Toleranz


erwarten…
…darf man Antworten auf Fragen, wie die obige.

Denn wenn das Gegenüber bei jeder Aussage rumkrittelt, dass das Geschriebene nicht zutrifft und in der Schweiz sowieso alles anders ist, wird man doch fragen dürfen, wie es denn dort läuft.
Kannst oder willst Du nicht antworten, ist das Deine Sache, dann brauchst Du aber auch nicht wie obig antworten, dass Dir das alles zu dumm ist und Stunden später, nachdem Dir nochmal eine ‚bessere‘ Reaktion einfällt mit dem Mittel der kompletten Übertreibung reagieren. Sinn ist klar, das Gegenüber gerne nochmal lächerlich machen. Kann man so machen … muss man aber nicht.


wünschen…
…darf man sich ganz viel, geht aber sowieso selten in Erfüllung.

Zum Beispiel darf man sich wünschen, dass jemand, der bei einer Diskussion zu Aspekten eines Fachthemas (nehmen wir mal fiktiv „Windkraft“) wiederholt selbst schreibt, dass er da nur begrenztes Wissen hat, in der Folge nicht laufend alles Geschriebene als nicht zutreffend bewertet und seine eigenen, ziemlich realitätsfernen Ideen als das Maß der Dinge präsentiert.


Gruß
Henning
Gast28. Aug. 2024 ·
my4seasons schrieb:
die Bevölkerung zwecks "Klimaschutzes" mit engmaschigen Richtlinien zu belästigen und zu drangsalieren passt nicht zu der Entscheidung die Einfuhr von Elektroautos mit prohibitiven Zöllen zu belasten. Ganz einfach.
USA, Kanada und EU, die die Bevölkerungen dazu drängen Verbrenner abzuschaffen und Elektroautos zu kaufen, damit die Erde nicht verkocht, verhängen Zölle auf Elektroautos, und das nur deshalb, weil China damit Geld verdienen würde.L
Du schreibst halt Quatsch. Im Leben ist nicht alles schwarz-weiß und dann muss man Kompromisse eingehen.

Niemand - weder die EU, noch die USA, noch Kanada haben Zölle auf chinesische Elektroautos verhängt, weil, wie Du behauptest, "China damit Geld verdienen würde." Es wurden Strafzölle verhängt, weil China seine Automobilindustrie stark subventioniert und dann für europäische und nordamerikanische Hersteller kein fairer Wettbewerb möglich ist. Dann muss man abwägen, was schlimmer ist: Eine möglicherweise verzögerte Durchdringung mit E-Autos oder die mögliche Zerstörung der heimischen Autoindustrie. Es ist dabei ja mitnichten so, dass chinesische Elektroautos alternativlos sind, also niemand ein Elektroauto kaufen kann, wenn man die chinesischen Autos verteuert. In Nordamerika bauen auch Ford, Chevrolet, Cadillac, Dodge, Jeep, Tesla usw. Elektroautos. Daneben bieten auch VW, Mercedes, BMW, Honda, Audi, Toyota und wie sie alle heißen, Elektroautos in Nordamerika an. Und in Europa bieten alle europäischen Marken auch schon lange Elektroautos an.

Die klassischen "Big Four" der chinesischen Autokonzerne (SAIC, FAW, Dongfeng, Changan) mit ihren unzähligen Marken sind alles Staatskonzerne. Und für die hat die EU höhere Strafzölle festgelegt als für BYD, Geely oder in China gebaute Teslas.

Das gleiche Thema kommt übrigens - völlig losgelöst von Klimathemen - u.a. beim Maschinenbau auf, wo die deutschen Anbieter unter die Räder der (angeblich) subventionierten chinesischen Maschinenbauer kommen und nun Zölle diskutiert werden.

Grüße

Berserker
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
181 Beiträge · seit 202028. Aug. 2024 ·
Mitglied19210
Hallo.mal eine einfache Frage,was ist eigentlich Dein Beitrag zum Klimaschutz?
682 Beiträge · seit 202428. Aug. 2024 ·
hansilein schrieb:Mitglied19210
Hallo.mal eine einfache Frage,was ist eigentlich Dein Beitrag zum Klimaschutz?
....das würde mich auch brennend interessieren. Hab mich aber nicht gewagt, es direkt zu fragen. Obwohl ich weiß, was herauskommt.
VG
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
80 Beiträge · seit 201328. Aug. 2024 ·
mitglied19210 schrieb:
my4seasons schrieb:
die Bevölkerung zwecks "Klimaschutzes" mit engmaschigen Richtlinien zu belästigen und zu drangsalieren passt nicht zu der Entscheidung die Einfuhr von Elektroautos mit prohibitiven Zöllen zu belasten. Ganz einfach.
USA, Kanada und EU, die die Bevölkerungen dazu drängen Verbrenner abzuschaffen und Elektroautos zu kaufen, damit die Erde nicht verkocht, verhängen Zölle auf Elektroautos, und das nur deshalb, weil China damit Geld verdienen würde.L
Du schreibst halt Quatsch. Im Leben ist nicht alles schwarz-weiß und dann muss man Kompromisse eingehen.
Du wolltest bestimmt einfach nur sagen, dass du meine Meinung nicht teilst. 😎
Du meinst, man muss manchmal Kompromisse eingehen und Prioritäten setzen. Stimmt. Dabei sind Bedeutung und Dringlichkeit wichtige Kriterien.
In diesem Fall geht es darum, dass die angeblich dringende ("5 vor 12") VERHÜTUNG des WELTUNTERGANGS eine geringere Priorität hat als das Geschäft, das man sich nicht vermasseln lassen will.

Es soll (angeblich) eine Industrie geschützt werden, die den Politikern völlig schnuppe ist, wenn es z.B. um die Folgen der Russlandsanktionen geht. Wir erinnern uns alle an die berühmte Antwort eines Wirtschaftsministers auf Alarmrufe der Industrie und des Handwerks wegen sanktionsbedingter und ideologiebedingter Verteuerung von Energie: "Wenn Unternehmen eine Zeitlang nichts produzieren, dann gehen sie nicht insolvent; sie hören nur auf zu arbeiten".
Niemand - weder die EU, noch die USA, noch Kanada haben Zölle auf chinesische Elektroautos verhängt, weil, wie Du behauptest, "China damit Geld verdienen würde." Es wurden Strafzölle verhängt, weil China seine Automobilindustrie stark subventioniert und dann für europäische und nordamerikanische Hersteller kein fairer Wettbewerb möglich ist.
Dann sind also deutsche Prämien für den Kauf von Elektroautos oder Steuervorteile für die Ansiedlung von Unternehmen keine Subventionen?- Wieder was gelernt.

Boeing hat Airbus übrigens mal vor dem WTO-Gericht verklagt, weil Airbus in Europa Subventionen erhalte. Blöd nur, dass die Europäer beweisen konnten, dass die US-Regierung Boeing quersubventioniert, über Mondpreise für Boeings militärische Produkte. - So ist das mit den Subventionen: sie sind gut, wenn sie einem selber nützen, schlecht, wenn sie der Konkurrenz nützen.

Nun also ALAAARM, weil China (angeblich) die Automobilindustrie subventioniert.
Da muss die Verhütung des Weltuntergangs ("Klimakatastrophe") halt warten. 😈

Es geht ums Prinzip des "freien und fairen Wettbewerbs". Oder ums Geld. Oder um beides. Und natürlich bei USA immer ganz oben in der Begründung: die "nationale Sicherheit", sprich die eigene Dominanz.
Da muss man eben Prioritäten setzen.
So ungefähr, wie ja auch der Feuerwehrmann erst Brotzeit macht und dann - selbstverständlich unter Einhaltung der Arbeitszeitordnung - Häuserbrände löscht. - Prioritäten! Kompromisse!
Die klassischen "Big Four" der chinesischen Autokonzerne (SAIC, FAW, Dongfeng, Changan) mit ihren unzähligen Marken sind alles Staatskonzerne.
Ja, und? Autokonzerne sind Autokonzerne, ob sie nun einer Milliardärsfamilie gehören, oder einem Fonds von Blackrock oder einem Staat.
Das kommunistische System Chinas war bisher kein Hindernis Geschäfte zu machen - es haben so ziemlich alle großen Unternehmen des Westens die Wettbewerbsvorteile Chinas sehr gerne genutzt. Auch zum Schaden hiesiger Arbeitnehmer und Unternehmen.
Dann muss man abwägen, was schlimmer ist: Eine möglicherweise verzögerte Durchdringung mit E-Autos oder die mögliche Zerstörung der heimischen Autoindustrie.
Die deutsche Autoindustrie hat vor solchen Strafzöllen ausdrücklich GEWARNT!
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/elektroautos-china-102.html

Wer glaubt, dass es um den Schutz der heimischen Autoindustrie geht, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Die USA haben ganz offiziell beschlossen, dass China der neue Feind ist.
Es geht darum, den unaufhaltsamen Aufstieg Chinas als Wirtschaftsmacht mit allen erdenklichen Mitteln zu bremsen. Um den Chinesen Knüppel zwischen die Beine zu werfen, ist keine Begründung dämlich genug. Es ist auch völlig egal, was die dadurch angeblich geschützte eigene Industrie von solchen Manövern hält - und überhaupt - kanadische Autoindustrie …? *kopfkratz*
Das gleiche Thema kommt übrigens - völlig losgelöst von Klimathemen - u.a. beim Maschinenbau auf, wo die deutschen Anbieter unter die Räder der (angeblich) subventionierten chinesischen Maschinenbauer kommen und nun Zölle diskutiert werden.
Unsere Maschinenbauer - und nicht nur die - kommen unter die Räder, weil ihnen die Russland-Sanktionen die Beine weg gehauen haben. Das sollte sich inzwischen eigentlich herumgesprochen haben.
Außerdem gibt es dieses Inflation Reduction Act, mit dem die USA europäische Unternehmen abwerben will. Durch was: durch Subventionen. 😈
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-subventionen-foerderung-ira-michel-1.5737590

Wir können dagegen zwar nichts machen, aber deshalb muss man sich doch nicht für dumm verkaufen lassen. Oder wie ein kluger Mann einst sagte: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
80 Beiträge · seit 201328. Aug. 2024 ·
P.S.
Mein Hinweis auf die Strafzölle des Westens gegen chinesische e-Autos soll bitte nicht so verstanden werden, als wäre ich dafür, dass chinesische e-Autos den Markt fluten. Im Gegenteil. Wir haben für e-Autos überhaupt nicht die Stromkapazität - und dabei ist es egal, ob es sich nun um chinesische oder US-amerikanische oder europäische e-Autos handelt.
So behaupten böse Zungen, Tesla etc. laufe auf Kohlestrom...
Es sei nicht eine Frage des Ob, sondern nur des Wann eines Blackouts.
Die beste Regierung von allen spricht gar von der "angebotsorientierten Energieversorgung" (!!) - und das, lange bevor e-Autos bei uns überhaupt eine Rolle spielen.
Man könnte sogar ganz frech eine neue Verschwörungstheorie kreieren: China will uns billige e-Autos verkaufen, um uns in den Blackout zu treiben. 😗 😉

Mir geht es nicht um die chinesischen e-Autos, die gern bleiben können, wo der Pfeffer wächst.
Mir geht es um die Entlarvung des Klima-Narrativs.
1’177 Beiträge · seit 202228. Aug. 2024 ·
Wow, die letzten paar Seiten habe ich nur mehr diagonal überflogen (Afrikaträumerin ausgenommen).

Nachdem die meisten Protagonisten sich am CO2-Thema des Fliegens und KFZs beim Fernreisen festgebissen haben (was für mich eigentlich nur ein Randthema ist) und auch Fernreisen quasi zum Menschenrecht erhoben wurde, folgender Versuch einer anderen Perspektive. Dass man sich damit in dieser Runde lächerlich machen kann/wird, nehme ich in Kauf.

1) Ich gehöre wahrscheinlich zu den älteren Diskutanten hier und bin mit dem (erweiterten) Thema kurz nach Robert Jungk und ab Club of Rome „sozialisiert“ worden (so alt ist diese Diskussion schon) und erlebe hier gerade den xx-ten Aufguss. Es war ein ständiges Auf und Ab zwischen Aufbruch und Katzenjammer.
Konrad Lorenz hat (sinngemäß) postuliert: Die Frustrationsschwelle der Menschen sinkt von Generation zu Generation. Heißt: Wenn man der Nachfolgegeneration etwas von den „wohlerworbenen“ (auch wenn tw in den Schoß gelegten) Goodies wegnimmt, greint sie. Diese Diskussion hier untermauert seine These. Auf welcher Verstandes- und vor allem Geschichtsgrundlage wird eigentlich erwartet, dass das Schöne und Angenehme immer mehr wird und nie aufhört?
Kann sich wirklich niemand mehr erinnern, dass „Fernreisen“ in der hier abgehandelten Weise erst 30 bis 40 Jahre alt ist und wie Reisen überhaupt und Fernreisen i. Bes. für die Normalverbraucher, die es trotzdem machten (Wohlhabende und Reiche also ausgenommen), ablief? Nämlich so bescheiden, dass es sehr viele oder die meisten der jetzt Afrikaverrückten nicht gemacht hätten. Hier wird (mE!) auf echt hohem Niveau gejammert. Das führt zum nächsten Punkt.

2) Reisen ist nicht gleich Reisen und Fernreisen schon gar nicht. Die Palette reicht von hardcore Minimalisten, wie z. B. BikeAfrica, über, ich nenne sie Mal: mit Augenmaß Reisende, bis zu einem Reisestil und –aufwand, der schon an Dekadenz anstreift. Dementsprechend unterschiedlich ist der Ressourcenverbrauch, auch wenn der Spritanteil im Flieger für alle (fast) gleich ist. Der „sonstige Aufwand“ ist für BikeAfrica fast Null (denn Essen würde er ja zu Hause auch) und dann, eben je nach Ansprüchen, ansteigend. Es ist also nicht auf einen Nenner zu bringen oder über einen Kamm zu scheren.
Das für mich bisher Interessanteste ist, dass sich nur die am unteren Teil obiger Skala Angesiedelten gemeldet haben bzw. angegriffen fühlen.

3) ist (mE!) die Verengung des Themas auf den CO2-Ausstoß der Verkehrsmittel beim Reisen eine (volkswirtschaftliche) Themenverfehlung. Der Ressourcenverbrauch für/beim Reisen (oder irgendeines anderem Vergnügungskonsums) entsteht, trotz der o. a. Unterschiede im Reisestil, nicht erst beim Reisen selber sondern bereits und u. U. vor allem bis dorthin, dass das Reisen überhaupt möglich wird (Infrastruktur, Flieger, Auto, Unterkünfte und und) und man sich das selber leisten kann. Gereist wird immer von volkswirtschaftlichen und persönlichen „Überschüssen“ und die müssen ein Mal (mit rauchenden Schloten) verdient werden; oft über Jahrzehnte, da kommt was zusammen. Der CO2-Austoß beim „Endverbrauch“ (hier Reisen), ist, gemessen am „Davor und Rundherum“ manchmal peanuts.
Die Konsequenz dessen wollen nicht ein Mal die Grünen andenken oder aussprechen.....
……… denn, wir haben zwar durch technischen Fortschritt den spezifischen Energie – und Rohstoffverbrauch in allen Lebensbereichen (teils dramatisch) reduziert, und da ist noch mehr drin, aber diese Ersparnis immer nur in Mehr, Größer, Schneller usw. umgesetzt.

Ich habe alles nochmals durchgelesen und denke mit guten Gewissen, dass es nicht als Polemik gegen das Reisen aufgefasst werden kann (ich habe reichlich „mE“ gesetzt 😎 ) sondern als Anregung zu mehr Augenmaß dabei und i. A. Das würde schon mal helfen.

Über die "Umverteilung" zwischen Nord und Süd durch Reisen ließe sich noch einiges sagen, es wurde aber sowieso schon zu lange und ich muss mich ja jetzt auf Tauchstation begeben 😎
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
398 Beiträge · seit 202128. Aug. 2024 ·
Ich versuche der Diskussion jetzt die Krone aufzusetzen, noch globalgalaktischer gehts nimmer 😄

Haben die Fatalisten recht mit ihrer Prognose, dass die Menschheit ihre Hausaufgaben nicht auf die Reihe kriegt und daher die Welt dem Untergang geweiht ist? Wenn man die Diskussion hier verfolgt, könnte man es glauben und ich, der ich eigentlich positiv zum Leben steht, denke auch, dass wir es nicht rechtzeitig hinbekommen werden und die Menschheit in nicht allzu ferner Zukunft von dieser Erde verschwinden wird:

die einen leugnen, dass es einen Klimawandel gibt, andere sehen den Klimawandel, glauben aber nicht dass er menschengemacht ist. Wieder andere meinen, dagegen ist nichts zu machen, und eine weitere Kategorie Mensch sagt, eigentlich müssten wir was machen aber solange bestimmte Mitmenschen übervorteilt werden, mach ich gar nichts. Nur ein geringer Anteil in diesem Forum hat sich mit Wortbeiträgen gemeldet, die zum dringenden Handeln auffordern. Dies ist sicherlich ein Abbild unserer Gesellschaft und wird an der demokratischen Wahlurne die Politik der nächsten Jahre bestimmen. In anderen Ländern steht ähnliches zu befürchten, insbesondere in USA. Die USA würden unter Trump sicherlich eine Vorreiterrolle in dieser Hinsicht übernehmen.

Dazu kommen weitere Herausforderungen. Jedes Jahrzehnt wird die Welt mit einer weiteren Milliarde Menschen beglückt. Wir hoffen alle, dass Wohlstand in die Armutsviertel dieser Erde Einzug erhält mit der klimaschädlichen Folge, dass zB der weltweite Pkw-Bestand noch schneller wächst als die Weltbevölkerung. Die Prognosen über den weltweiten Hunger nach Energie kennen ebenfalls alle nur eine Richtung: nach oben. Die Folge: der Verbrauch an Kohle, Gas und Öl sinkt nicht, obwohl die Nutzbarmachung regenerativer Energien rasant steigt. Die Kurve des Artensterbens sieht genauso aus. Dieser Planet ist einfach nicht gemacht für 8, geschweige denn für 10 Mrd. Menschen. Die Industrienationen haben ihr Bevölkerungswachstum im Griff, Asien und Afrika für absehbare Zeit noch lange nicht.

Mein Fazit: wir kriegen die Kurve nicht, sondern wir werden aus der Kurve fliegen. Die Menschheit wird als Gesamtheit nicht klimaneutral wirtschaften. Lohnt es sich trotzdem, sich anzustrengen und über u.a. Flugverbote zu sinnieren, oder sollten wir alle zusammen nochmal so richtig Spass haben und die Sau (d.h. CO2) rauslassen, bevor nachfolgende Generationen daran elendig zugrunde gehen werden? Meine Prognose: noch maximal 150 Jahre, mit klimaschonenden Anstrengungen vielleicht 200 Jahre. Ob das Artensterben meine Prognose schon vorher zunichte macht?

Bitte macht mir Hoffnung mit optimistischeren Sichtweisen.
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
80 Beiträge · seit 201328. Aug. 2024 ·
JP K schrieb:
Mein Fazit: wir kriegen die Kurve nicht, sondern wir werden aus der Kurve fliegen. Die Menschheit wird als Gesamtheit nicht klimaneutral wirtschaften. Lohnt es sich trotzdem, sich anzustrengen und über u.a. Flugverbote zu sinnieren, oder sollten wir alle zusammen nochmal so richtig Spass haben und die Sau (d.h. CO2) rauslassen, bevor nachfolgende Generationen daran elendig zugrunde gehen werden? Meine Prognose: noch maximal 150 Jahre, mit klimaschonenden Anstrengungen vielleicht 200 Jahre. Ob das Artensterben meine Prognose schon vorher zunichte macht?

Bitte macht mir Hoffnung mit optimistischeren Sichtweisen.
Pistorius will in 5-7 Jahren "kriegstüchtig" sein. Israel sinniert, ob es nicht am besten gleich eine Atombombe auf Gaza oder Iran abwirft, damit der Ärger mit den Nachbarn ein Ende hat. US-Think Tanks streiten darüber, ob die USA zwei oder drei Kriege gegen starke Gegner gleichzeitig oder kurz hintereinander führen können. Jeder rüstet auf, wie verrückt.

Ich kann nicht nachvollziehen, wieso wir Angst vor einem imaginären Klimatod haben sollten, während die Politik aktiv den dritten Weltkrieg vorbereitet.
1’177 Beiträge · seit 202228. Aug. 2024 ·
Hallo JP K
Ich bin zwar auf Tauchstation, aber noch nicht ganz unten angekommen.
Also, das
JP K schrieb:.... Nur ein geringer Anteil in diesem Forum hat sich mit Wortbeiträgen gemeldet, die zum dringenden Handeln auffordern. ...
sehe ich genauso, aber hier ist eben ein Reisforum. Anderes ist nicht zu erwarten, weil Differenzierung und Reflexion, mE unberechtigt, als "feindlich" angesehen werden. Die Naturgesetze kann man trotzdem nie überlisten. Nachhaltigen „Luxus“ gibt es nicht, es bleibt nur die Wahl zwischen verschwenderischer oder sparsamerer „Abarbeitung“ der Ressourcen. Letzteres verlängert allerdings die Lebensdauer.

Mitglied19210* argumentiert zwar leidenschaftlich für die Transformation zu erneuerbarer Energie, Effizienzsteigerung udgl., die auch ohne den CO2-Gottseibeiuns Sinn machen, hat offensichtlich Sachwissen auf diesem Gebiet, steht aber bei Leuten, die nur SO oder SO und Nix dazwischen kennen, in der Sache selber auf verlorenem Posten.
* und PS Picco, wird aber nicht deswegen derart angegangen.


Grüße

PS: Der Weltuntergang steht mE deswegen trotzdem nicht bevor, „Man“ wird sich halt anpassen, wie immer. Aber der Anpassungsprozess könnte rascher kommen als die großen Vereinfacher glauben machen wollen und gravierender sein. Vor allem für den Tourismus, der hier Thema ist. Z. B. Können zwei Grad mehr im globalen Durchschnitt, = bis 4 bis 5 Grad mehr vor Ort, lebensbedrohlich werden für körperlich Arbeitende. Vom Funwert für Touristen gar nicht zu reden.

Übrigens heißt es in Florida, der jetzigen Heimat Trumps und damit Tempel des US-amerikanischen Finanzkapitalismus schon seit Jahren: Sell low, buy high!! Und das in USA, wem das nichts zu denken gibt, ist nicht zu helfen
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
Gast28. Aug. 2024 ·
my4seasons schrieb:In diesem Fall geht es darum, dass die angeblich dringende ("5 vor 12") VERHÜTUNG des WELTUNTERGANGS eine geringere Priorität hat als das Geschäft, das man sich nicht vermasseln lassen will.
Ich habe gerade erklärt, warum der Umstieg auf Elektromobilität weder in Europa noch in Nordamerika an chinesischen Elektroautos hängt, die im Übrigen bislang weder in Europa noch in Nordamerika eine große Rolle gespielt haben und Du behauptest einfach dasselbe wieder: Man lässt angeblich die Verhütung des Weltuntergangs zugunsten des Autogeschäfts. Ohne chinesische Elektroautos angeblich keine Elektromobilität in Europa und Nordamerika.
my4seasons schrieb:Dann sind also deutsche Prämien für den Kauf von Elektroautos oder Steuervorteile für die Ansiedlung von Unternehmen keine Subventionen?- Wieder was gelernt.
Die chinesischen Subventionen kommen nur chinesischen Autoherstellern zugute, auch beim Export. Die deutsche Kaufprämie für Elektroautos wurde auch für Autos aus Japan, China, Korea, USA usw. gezahlt und nicht nur für Modelle deutscher Hersteller. Wenn Du den Unterschied nicht erkennst, zeigt das exakt das intellektuelle Niveau, auf dem ich Dich sehe. Und nein, Du willst gar nichts lernen. Du willst die Diskussion mit primitivsten Parolen und Gülle fluten, bis jede Diskussion von der Gülle erstickt ist. Deswegen ignoriere ich Dich ab jetzt.

Grüße

Berserker
682 Beiträge · seit 202428. Aug. 2024 ·
Ei Berserker.....Nun hast du aber Gülle zu den Subventionen geschrieben......
Deutschland subventioniert nicht nur über die Kaufprämie.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/autoindustrie-subventionen-101.html#:~:text=Subventionen%20und%20Kaufpr%C3%A4mien%20So%20f%C3%B6rdert%20der%20Staat%20die%20Autoindustrie&text=Der%20Automobilbau%20ist%20eine%20deutsche,und%20Beg%C3%BCnstigungen%20%2D%20direkt%20und%20indirekt.
VG
PS: Manchmal fällt man auch aus dem Fenster, wenn man sich zu weit herauslehnt.
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2024
580 Beiträge · seit 200628. Aug. 2024 ·
Die Ausgangsfrage wurde ja nun durch mannigfache Beiträge teilweise ganz ordentlich verschwurbelt. Wie üblich von Höcksken aufs Stöcksken. Und natürlich muss die Coronastrategie auch für die Frage nach der Klimaverträglichkeit von Fernreisen herhalten (btw.: wieviel der hier Reisenden ist statistisch betrachtet eigentlich aufgrund der getroffenen Maßnahmen noch am Leben und damit in der Lage, nach Afrika zu reisen? Hat das mal jemand untersucht?). Und klar, bei Gegenwind wird die Demokratie bemüht und das Recht auf Meinungsäußerung eingefordert. Nun denn, da ich nicht mehr so häufig im Forum bin, konnte ich auf diese Weise neben altbekannten Schwurblern auch ein paar neue kennenlernen 🙁 .
Da der zweite Post von Seyko sich auf das individuelle Verhalten und auf eine moralische Instanz – ihn selbst – bezog, möchte ich dazu kurz etwas beisteuern. Ich finde es ja schon förderlich, wenn jemand überhaupt eine Idee von sittlichem, moralischen Verhalten hat. Das kam ja nicht in jedem Beitrag so durch 😵 .
‚Morgens in den Spiegel schauen können‘ oder ‚dem Gegenüber in die Augen .. ‚ sind gute Bilder dafür. Letztlich wollen wir doch hoffentlich unseren Nachkommen in die Augen schauen können, ihnen keine zu große Last hinterlassen. Wenn wir denn zu sittlichem Verhalten fähig sind.
Was mich ein wenig stört, ist bei Dir, Seyko, die Aussage, dass Du allein hier den Maßstab bestimmst. Da musst Du ja ein ziemlicher ‚Übermensch‘ sein, wenn Du hier nicht Gefahr laufen willst, aufgrund neuer Bedürfnisse oder Befindlichkeiten mal kurz Deine Maßstäbe zurecht zu rücken.
Ich denke, wir benötigen sehr wohl eine Instanz außerhalb unseres individuellen, interesse- und bedürfnisgeleiteten Handelns. Und da Religionen, Philosophien und Ideologien nicht jeden erreichen, und auch teils fragwürdig sind), wird das nun mal irgendwann von Regierungen und Behörden geregelt. Durch Preise, Kontingente, Verbote. Das wird nicht ‚gerecht‘, aber wahrscheinlich wirksam . Insofern: die Welt wird sich weiterdrehen (hoffentlich), ‚Massen‘ -tourismus in Afrika und Asien braucht es nicht dafür.

steinbeisser
1’222 Beiträge · seit 201028. Aug. 2024 ·
R51 schrieb:Ei Berserker.....Nun hast du aber Gülle zu den Subventionen geschrieben......
Deutschland subventioniert nicjt nur über die Kaufprämie.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/autoindustrie-subventionen-101.html#:~:text=Subventionen%20und%20Kaufpr%C3%A4mien%20So%20f%C3%B6rdert%20der%20Staat%20die%20Autoindustrie&text=Der%20Automobilbau%20ist%20eine%20deutsche,und%20Beg%C3%BCnstigungen%20%2D%20direkt%20und%20indirekt.
VG
PS: Manchmal fällt man auch aus dem Fenster, wenn man sich zu weit herauslehnt.
***lach
Mit dieser Verklärung eines untadeligen Deutschland bin ich auch mal Anfang der 80iger Jahre gelandet.
Die Realität hat mich im Ingenieurbereich ganz schnell eingeholt, besonders bei Großprojekten, im Außenhandel, bei Entwicklungshilfe-Projekten für die damalige GTZ/ KfW, im Forschungsbereich, bei Beraterverträgen, und dann auch noch im arabischen und chinesischen Raum, wo die Deutschen bis heute mitmischen.

Subventionen werden nicht pro Auto bezahlt. Das ist nur für die naiven MSM Leser und ÖRR Zuschauer.
Eines von vielen Beispielen: Schon mal etwas gehört von sog. Forschungsgeldern ?
Wo landen denn die hunderte Millionen und Milliardensummen?
Natürlich dort wo offiziell angeblich keine Subventionen gezahlt werden...

Dann als Beispiel für Korruption: Weltmeister im Tricksen waren die Franzosen in den 1980iger Jahren, heute genauso.
Dann kamen die ganzen schlauen Gesetze der EU-Gutmenschen gegen Korruption. Aber nur für den deutschen Michel.
Schmiergelder durften keine mehr gezahlt werden (damals genannt bei der GTZ: "nützliche Abgaben").
Die Michels standen vor der Tür, die französischen Präsidenten übergaben diese Schecks bei Staatsbesuchen.
Dann war das keine Korruption mehr.

Viel Spaß beim Raten!
H.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2024
Gast29. Aug. 2024 ·
tacitus schrieb:PS: Der Weltuntergang steht mE deswegen trotzdem nicht bevor, „Man“ wird sich halt anpassen, wie immer. Aber der Anpassungsprozess könnte rascher kommen als die großen Vereinfacher glauben machen wollen und gravierender sein.
Manchmal möchte ich mehrfach "Danke" drücken können.

Meine persönliche Meinung: Wir haben lange die Technologie, um viele Folgen aufzufangen. Aber nicht jeder hat das Geld dafür.

Höhere Temperaturen:
Schlimmer als in Dubai, Doha, Riad, wo wir im Sommer schon heute lebensfeindliche Temperaturen von an die 50 Grad haben, wird es nicht werden. Man muss da nicht wegen unerträglicher Hitze wegziehen. Man zieht da hin, weil es sich trotzdem komfortabel leben lässt. Wo es heiß wird, ist in der Regel auch billiger Solarstrom für Klimatisierung zu haben.

Wassermangel:
Lässt sich, soweit es den Bedarf für Haushalte und Gewerbe betrifft, durch Meerwasserentsalzung und bessere Abwasseraufbereitung/Kreislaufwirtschaft auffangen.

Steigende Meeresspiegel:
Dämme, Sperrwerke, Polderflächen, siehe Niederlande wo schon heute 26 % des Landes unter dem Meeresspiegel liegen.

Oben drauf kommt eine Häufung von Wetterextremen. Kategorie Ahrtal mehrfach pro Jahr. Dazu verheerende Stürme. Ich habe keine Vorstellung, was es kostet, 40 Millionen Gebäude in Deutschland wetterfest für deutlich höhere Windgeschwindigkeiten und Regenmengen zu machen. Das ist eine andere Aufgabe, als ein bisschen Dämmung an die Fassade zu kleben und eine Wärmepumpe einzubauen. Ich überblicke auch nicht, was Artensterben alles an Folgen hat. Zuletzt gab es eine Reihe an Studien, die eine starke Häufung von Fehlernten durch Dürren oder zu viel Regen vorhersagen, was in Verbindung mit zurückgehenden Fischbeständen in den Weltmeeren zu gravierendem globalen Nahrungsmangel führen wird.

Wir können auch Wassermassen bezwingen, können Häuser orkanfest bauen, für Landwirtschaft passende Bedingungen künstlich in Gewächshäusern schaffen oder Vegetarier werden. Dass wir theoretisch all die Technologien, all die Lösungen haben, heißt allerdings noch lange nicht, dass wir praktisch auch rechtzeitig die nötigen Investitionen tätigen. Ob wir das dann alles bezahlen können, weiß ich nicht. Ich weiß, dass wir die präventiven Maßnahmen bezahlen könnten, um das Schlimmste zu verhindern.

Klar ist, dass ärmere Länder die Investitionen allein nicht stemmen können und wenn die Investitionen ausbleiben, eben von den Auswirkungen voll getroffen werden. Am Ende haben wir vermutlich die Wahl, rechtzeitig ärmeren Ländern unter die Arme zu greifen (werden wir aus Egoismus wie gewohnt nicht machen) oder ganz andere Migrationsströme auszulösen und teuer zu helfen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Dritte Option: Wir bleiben egoistisch, bauen die Festung Europa und mähen an den Grenzen alles nieder, was rein will. Würde auch viele Anhänger finden.

Grüße

Berserker
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2024
Gast29. Aug. 2024 ·
R51 schrieb:Ei Berserker.....Nun hast du aber Gülle zu den Subventionen geschrieben......
Deutschland subventioniert nicht nur über die Kaufprämie.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/autoindustrie-subventionen-101.html#:~:text=Subventionen%20und%20Kaufpr%C3%A4mien%20So%20f%C3%B6rdert%20der%20Staat%20die%20Autoindustrie&text=Der%20Automobilbau%20ist%20eine%20deutsche,und%20Beg%C3%BCnstigungen%20%2D%20direkt%20und%20indirekt.
VG
Oh Wow. Ein Link aus 2017 und knapp 2 Milliarden Subventionen über zehn Jahre im Zeitraum von 2007-2016 für die Deutsche Autoindustrie. Für China werden seit 2009 215 Mrd. Euro an Subventionen unterstellt, allein 2023 sollen es 42 Mrd. gewesen sein. Ist das selbe nicht?
R51 schrieb:PS: Manchmal fällt man auch aus dem Fenster, wenn man sich zu weit herauslehnt.
PS: Manchmal blamiert man sich bis auf die Knochen, wenn man fehlende Lese- und Themenkompetenz ins Schaufenster stellt.

Grüße

Berserker
1’177 Beiträge · seit 202229. Aug. 2024 ·
my4seasons schrieb:..... Ich kann nicht nachvollziehen, wieso wir Angst vor einem imaginären Klimatod haben sollten, während die Politik aktiv den dritten Weltkrieg vorbereitet.....
Was für eine abstruse Ansage. Hör' doch bitte auf, das Thema zu missbrauchen und solche Botschaften auszusenden. Sie sind auch nicht anders als die von Extinction Rebellion u. a. Fundis. Die Polarisierung ist schon schlimm genug.
MM.
Aber bez. Bescheidenheit im Leben und beim Reisen haben wir eine gute Meinungsschnittmenge 😎
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2024
682 Beiträge · seit 202429. Aug. 2024 ·
Zwecklos... Es gibt nur einen intelligentenhier.
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2024
Gast29. Aug. 2024 ·
tacitus schrieb:
my4seasons schrieb:..... Ich kann nicht nachvollziehen, wieso wir Angst vor einem imaginären Klimatod haben sollten, während die Politik aktiv den dritten Weltkrieg vorbereitet.....
Was für eine abstruse Ansage. Hör' doch bitte auf, das Thema zu missbrauchen und solche Botschaften auszusenden. Sie sind auch nicht anders als die von Extinction Rebellion u. a. Fundis.
Man kann die Menschen meines Erachtens heute grob in 2 Gruppen teilen. Die eine Gruppe will noch irgendwie die Zukunft gestalten. Die andere Gruppe will in der Vergangenheit leben. Alles soll so bleiben wie es ist oder wieder so werden wie es war. Weil ja niemand zu den Schlechten gehören will, braucht letztere Gruppe ein ideologisches Konstrukt, um das eigene (Nicht-)Handeln als richtig zu rechtfertigen. Dann wird der Klimawandel von einem kleinen Teil ganz geleugnet. Oder es wird von einem großen Teil behauptet, dass man selbst gar nichts bewirken kann. Oder dass man selbst erst was tun müsste, wenn Politiker nicht mehr fliegen, wenn China keine Kohle mehr verstromt, Israel keine Atombomben auf Gaza wirft (neu gelernt) und wenn die Ukraine endlich aufhört, mit Krankenhäusern, Schulen und Kraftwerken unschuldige russische Raketen zu zerstören. Weil alles andere unangenehm ist, konsumiert man dann vor allem Quellen und sucht sich Freunde, die einen darin bestärken. Natürlich gibt es in der ersten Gruppe auch Extremisten und Ideologen und das hilft so gar nicht, triggert nur Abwehrreflexe.

Am Ende gibt es zwischen diesen beiden Gruppen keine gemeinsame Faktenbasis mehr und wir streiten dann über alles Mögliche, über Atombomben auf Gaza, über Autosubventionen, über durch grünen Wasserstoff bedrohte Sukkulenten in der Namib. Über die besten Lösungswege streiten wir nicht, weil wir damit ausgelastet sind, den ganzen Schrott zu besprechen, der in die Diskussion geworfen wird.

Hier zerbricht man sich den Kopf, ob man nicht doch besser einen Land Cruiser statt einem Hilux mietet, was die Reisekosten um 10% nach oben treibt. Aber 2% der Reisekosten, um den Flug klimaneutral zu machen? Unerträglich diese Linksgrünversifften, die mir alles verbieten wollen.

Grüße

Berserker
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