Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201627. Aug. 2023 ·
Und tatsächlich hatten wir in Olifantsrus noch freie Platzwahl und entschieden uns für einen Platz nahe des Sanitärgebäudes . S. mußte dabei das Auto zwischen Bäumen rangieren , aber für Micha waren die Wege kürzer . Nachdem wir bei einem Kaffee Kontakt zur Außenwelt hergestellt hatten ( an der Rezeption war WLAN - wenn nicht zu viele Leute es gleichzeitig nutzten ) gingen wir zur Aussichtsplattform .
Schon auf dem Weg dorthin sahen wir einen Elefanten . Das ging ja schon gut los . 2016 war das Wasserloch nicht ergiebig und daher waren meine Erwartungen nicht groß . Aber wie das so ist - kein Tag gleicht dem Anderen .
Auch im Wasser herrschte Leben .
Das Getiergewusel ließ uns verschiedenartige Spezies entdecken und bewundern .
Dann wurde es Zeit zum Essen und nachdem sich Micha ins Zelt begeben hatte , gingen S. und ich nochmals zum Hide . Unser Sohn hatte erfahren , daß nachts öfters N. - Hörner kämen . Es war auch immer was los am Wasserloch , aber die bewußten Tiere kamen nicht . Gegen 22.00 Uhr strich ich die Segel , ich war hundemüde. Am nächsten Morgen erzählte S. , daß mehrere Exemplare um 22.30 gekommen wären und er sie lange beobachten konnte . Gut , daß wir noch eine 2. ( regulär gebuchte) Nacht hier hatten .
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
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franzicke2'085 Beiträge · seit 201227. Aug. 2023 ·
Hallo Conny, an Hoada weckst du bei mir schönste Erinnerungen - das war 2017 unser Treffpunkt mit den Casimodos bevor wir gemeinsam ins Kaokoveld gefahren sind. Allerdings hatten wir damals im September wirklich viele von den kleinen Fliegen-Biestern. Der Casimodo hat mit reichlich Peaceful Sleep dagegen gehalten und mein Ranger mit einer dicken Zigarre, genützt hat beides nicht wirklich ...
Euer Kamanjab-Zwischstopp läuft sicher unter Slapstick, oder??? In dem Moment hat man ja meistens nicht den Nerv, aber wenn man dann später die Situation beschreibt oder auch nur liest, kann man sich ein Lachen kaum verkneifen. Jetzt also Etosha - hoffentlich konntet ihr das alle genießen!!! Liebe Grüße Ingrid
Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201627. Aug. 2023 ·
franzicke schrieb:Hallo Conny, an Hoada weckst du bei mir schönste Erinnerungen - das war 2017 unser Treffpunkt mit den Casimodos bevor wir gemeinsam ins Kaokoveld gefahren sind. Allerdings hatten wir damals im September wirklich viele von den kleinen Fliegen-Biestern. Der Casimodo hat mit reichlich Peaceful Sleep dagegen gehalten und mein Ranger mit einer dicken Zigarre, genützt hat beides nicht wirklich ...
Genau aus deinem und Casimodos Bericht , neben manch anderen, zog ich mein Wissen über die Plage . Habe eure Berichte mehrmals gelesen ( kürzlich erst wieder) , da ursprünglich für 2020 das Kaokoveld geplant war .
Euer Kamanjab-Zwischstopp läuft sicher unter Slapstick, oder??? In dem Moment hat man ja meistens nicht den Nerv, aber wenn man dann später die Situation beschreibt oder auch nur liest, kann man sich ein Lachen kaum verkneifen.
Ob du es glaubst oder nicht , ich habe auch dort nachher lachen können . Zwischendurch zog mich ein " Wachmann " in ein interessantes Gespräch , bis er mir dann eine Makalaninuss verkaufen wollte . Ich erklärte ihm , daß wir leider schon welche für unsere derzeitigen Enkel haben . Aber da besteht bei 3 eigenen Kindern noch berechtigte Hoffnung auf mehr . Dann würde ich zu ihm kommen . Die Erklärung fand er amüsant und verständlich . Leider war er dann nicht mehr zu sehen und wegen der aufdringlichen Verkäuferinnen flüchtete ich ins Auto , bis die Alarmanlage wieder anging 😈 usw. Ich bin ein Mensch , der auch über seine eigene Dummheit oder Unkenntnis lachen kann . Überhaupt haben wir immer versucht , die positiven Dinge des Geschehens zu sehen . Selbst nach der furchtbaren Diagnose haben wir , nach Stunden des Heulens und uns Umarmens, die Situation akzeptiert und versucht , den letzten Lebensabschnitt gemeinsam in Würde zu begehen . Wir haben sogar noch gemeinsam lachen können .
Jetzt also Etosha - hoffentlich konntet ihr das alle genießen!!! Liebe Grüße Ingrid
Ob Micha es genossen hat ? Dazu mehr im nächsten Kapitel. Er saß ja immer hinten im Auto , hatte oft die Augen zu - aber - die meisten Sichtungen machte er. Und war dann putzmunter. " Ein Fuchs schläft nicht - der schlummert nur " - den Spruch hat er seit unserem Kennenlernen vor über 42 Jahren sehr oft gesagt und auch unseren Kindern ist er wohlvertraut .
Liebe Grüße Conny
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201629. Aug. 2023 ·
09.04.23
Olifantsrus- Gamedrive 145 km
Um 8.10 Uhr verließen wir das Camp und fuhren die gestrige Strecke zurück bis zum Wasserloch Okawao. Dort sahen wir sehr viele Springböcke . Auch ein Schakal ließ sich blicken . Sehr viele Vögel hatten ebenfalls Besitz vom Wasserloch genommen und flogen ständig in Scharen herum . Leider waren alle Bilder davon für die Tonne 🙁 .
In der Ferne erblickten wir eine Gnuherde von ca. 30 Tieren . Es war schön anzusehen , wie sie ausgelassen über die weite Ebene liefen , sich gegenseitig jagden und umherliefen .Dabei kamen sie dem Wasserloch stetig näher .
Es war schön , die Tiere beim Trinken zu beobachten , hatten wir doch das Wasserloch für uns ganz allein . Auch während des gesamten Rundkurses trafen wir kaum ein anderes Auto . Auf der Weiterfahrt lief unmittelbar vor unserem Auto ein Honigdachs über die Pad , leider ging das so unverhofft und schnell , daß kein Foto möglich war . Ein paar Meter neben der Pad verschwand er in einem Erdbau - ob dies seiner war?
Unterwegs konnten wir auch einige Tiere entdecken .
Flugobjekte kann ich einfach nicht , will es dennoch zeigen 😄
Um 10.00 Uhr standen wir wieder am Wasserloch Renostervlei . Es wimmelte wieder von Tieren , Kudus ,Springböcke, Zebras und 1 Gnu . Wir hatten noch nicht lange gestanden , da kam ein anderes Auto angefahren . Der Fahrer hielt direkt neben unserem Auto und machte uns auf 3 Löwinnen ( Löwen - danke Sascha) unter etwas entfernteren Büschen aufmerksam . Dann fuhr er weiter. Sofort sahen wir die Tiere , die faul unter 2 Büschen lagen . In dem Moment hätten wir sie von allein womöglich garnicht entdeckt . Allerdings hatten wir ja auch noch keine Zeit gehabt , die Gegend zu scannen . Jedenfalls waren wir sehr dankbar für den Tip. Für eine bessere Sicht parkten wir das Auto nochmals um , wir hatten ja freie Auswahl , da das einzige Auto 🙂 Leider habe ich in der ganzen Aufregung meine Kameraeinstellungen verändert , so daß ich alles als klitzekleine Videosequenzen aufgenommen habe und euch wegen meines technischen "Talentes" nicht zeigen kann . Wir brauchten nicht lange warten , da erhob sich die 1 Dame oder Herr und besuchte die einzeln liegende Löwin unter ihrem Busch . Dann ging sie zurück zu der anderen . Unser erstes Warzenschwein in diesem Jahr lief durch das Bild 😄 und unser Sohn freute sich über seine "Erstsichtung"
Die eine Löwin ( dank Sascha als Löwe identifiziert) erhob sich , schlich sich vorsichtig an das Warzenschwein heran und startete dann einen Scheinangriff. Wenn die Löwinnen es wirklich hätten erlegen wollen , wären sie gemeinsam sicherlich in der Lage gewesen . So aber hatte das Warzi Glück und konnte sich im sprichwörtlichen "Schweinsgalopp" retten . Das sah sehr lustig aus und wir waren froh , daß die "Erstsichtung" unseres Sohnes nicht ebenfalls sein erstes Killerlebnis war.
Danach legte sich die Löwin wieder träge unter den Busch und wir beschlossen , weiter zu fahren . Beim Wasserloch Rateldraf sahen wir viele Zebras und Oryx , auch eine Giraffe ließ sich blicken . Anschließend fuhren wir zum Dolomitcamp , um eine kleine Erfrischungs- und Toilettenpause einzulegen . Kaum daß wir geparkt hatten war auch schon ein Angestellter der Lodge da und fuhr uns nach oben .Das war zwar nur eine kurze Strecke , aber ich hätte sie nicht fahren wollen - so eng und steil . dazu sehr enge Kurven . Die Aussicht war jedoch sehr schön . In der Lodge lotse man uns am Restaurant vorbei in die Bar . Nach geraumer Zeit nahm man unsere Bestellung entgegen um dann ins Restaurant zu gehen , um das Gewünschte zu holen . Das war für uns zwar etwas sinnfrei , aber naja, die werden sich dabei schon etwas denken . Die Wartezeit überbrückte ich damit , meine Kamera wieder in einen vernünftigen Modus zu bringen , was mir auch gelang . Aber wie , weiß ich nicht genau - das Ding hat einfach zu viele Funktionen und ich zu wenig Geduld 😈 . Der Weg zur Toilette ging dann über Holzbohlen und Stufen , welche für Micha doch sehr rutschig waren , sodaß ich ihn begleitet habe. Der Blick auf den Pool und die schöne Landschaft war die Mühe jedoch wert.
Anschließend fuhren wir nach Olifantsrus zurück, wobei wir am Wasserloch Duineveld sehr viele Geier sahen .
keine gute Qualität , aber irgenwie schöne "Gesichter"
Unterwegs entdeckten wir noch einige Tiere auf und neben der Pad.
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201629. Aug. 2023 ·
Für Alle, die den letzten Berichtseintrag schon gelesen haben : Konnte nun noch Bilder der Löwin eingefügen , Micha hatte halbwegs gute Fotos gemacht .
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Hallo Conni, hab vielen Dank dafür, dass du uns an eurer ganz besonderen Reise teilhaben lässt. Ich habe eure bisherigen Erlebnisse teilweise mit einem ganz dicken Kloß im Hals mitverfolgt und bin davon überzeugt, dass es genau die richtige Entscheidung war, trotz der Mahnungen diese Reise anzutreten. Ganz toll finde ich, dass euer Sohn euch begleiten konnte und ihr so eine wertvolle Zeit zu dritt verleben konntet. Ich hoffe, dass die Erinnerungen an diese Erlebnisse dir Kraft spenden können in dieser so schwierigen Zeit. Nun seid ihr also im Etosha NP angekommen - hier sind wir auch immer wieder gern. Und waren es schon (zu) lange nicht mehr. Die Herdentiere an den Wasserstellen - das ist schon einmalig. Und wenn dann noch Löwen dazukommen.... 🙂 Hier erlaube ich mir einen kleinen Korrekturvorschlag. Zumindest das Exemplar, das den Jagdversuch startete, hat einen Mähnenansatz und auch gut erkennbare Genitalien. Eher untypisch für eine Löwin 😉 Ich bin weiter dabei und wünsche dir alles erdenklich Gute! Sascha
Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201630. Aug. 2023 ·
H.Badger schrieb:
. Ganz toll finde ich, dass euer Sohn euch begleiten konnte und ihr so eine wertvolle Zeit zu dritt verleben konntet. Ich hoffe, dass die Erinnerungen an diese Erlebnisse dir Kraft spenden können in dieser so schwierigen Zeit.
Ja , unser Ältester hat das Privileg genossen , die letzten Wochen sehr viel Zeit mit seinem Vater verbringen zu können . Auch nach dem Urlaub war er sehr viel Zeit bei uns . Diese Möglichkeit hatten usere anderen Kinder leider nicht , nutzten jedoch jede Gelegenheit , um bei ihrem Vater , Schwiegervater und Opa zu sein .
Nun seid ihr also im Etosha NP angekommen - hier sind wir auch immer wieder gern. Und waren es schon (zu) lange nicht mehr. Die Herdentiere an den Wasserstellen - das ist schon einmalig.
Schön , daß du gerade zu diesem Tag etwas schreibst , habe ich doch gerade an diesem Tag an dich gedacht . Bei der Sichtung des Honigdachses sagte ich " Der Sascha aus dem Forum würde sich jetzt riesig freuen "
Und wenn dann noch Löwen dazukommen.... 🙂 Hier erlaube ich mir einen kleinen Korrekturvorschlag. Zumindest das Exemplar, das den Jagdversuch startete, hat einen Mähnenansatz und auch gut erkennbare Genitalien. Eher untypisch für eine Löwin 😉
Upps , das ist mir garnicht aufgefallen . Man gut , daß es aufmerksame Leser gibt 🙂 .
Danke , daß du noch dabei bist . LG Conny
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201630. Aug. 2023 ·
Kaum waren wir im Camp angekommen sahen wir schon erste Elefanten am Wasserloch .
Wer keine Elefanten mag kann dieses Kapitel getrost überspringen .
Nachdem die Zelte und die "Stube" hergerichtet waren , machten wir uns auf den Weg zum Hide . Von Weitem sahen wir schon eine Herde Elefanten antraben . S. sprintete los , Micha und ich folgten langsam . Doch in der Mitte des Stegs war M. so erschöpft , daß er zurück wollte . Also begleitete ich ihn dorthin und sprintete dann ebenfalls los . War das ein Spektakel im und am Wasserloch .
Es war ein Kommen und ein Gehen .
Irgendwann wurde es Zeit , sich um unsere Essen zu kümmern und wir rissen uns schweren Herzens los . Nachdem Micha sich zur Ruhe begeben hatte ging S. zur Rezeption um das WLAN auszunutzen , ich starrte in die Glut unseres Feuers . Plötzlich begann ein heftiger Regenguss. Ich konnte mich so eben noch ins Auto flüchten . In Sekundenschnelle war es stockduster und es prasselte nur so . Als der Regen eine Pause einlegte begaben auch S. und ich uns in unsere Zelte wobei wir uns uns doch noch eine Husche von unseren Zeltdächern einfingen . Immer mal wieder regnete es , so daß wir auf den Gang zum Hide verzichteten - also kein N. - Horn gucken 🙁 . Nachts brüllte ganz in der Nähe ein Löwe und es wurde lebhaft im Camp . Mit Taschenlampen wurde die Gegend ausgeleuchtet , aber gesehen hat wohl niemand etwas .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201631. Aug. 2023 ·
Schneewie schrieb:Kleine Elos sind so klasse. Da habt Ihr am Wasserloch aber richtig Glück gehabt.
Ja das war wieder ein tolles Erlebnis . Besonders die Kleinen bieten einem immer wieder eine schöne Unterhaltung .
Habe heute noch einmal die Fotos vom Hide angeschaut , da ich der Meinung war , daß auch Micha eine größere Herde gesehen hat . Zwischen den Bildern liegen insgesamt über 2 Stunden , so dass ich vermute - wir waren erst alle am Hide , legten dann eine Pause ein und als wir das 2.x loszogen , konnte Micha nicht mehr . Im Bericht lasse ich es jetzt aber unverändert stehen .
LG Conny
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201601. Sept. 2023 ·
10.04.23
Olifantsrus - Okaukuejo ? km
Morgens war von dem Regen , bis auf kleine Pfützen , nichts mehr zu sehen . Allerdings waren unsere Zeltabdeckungen mit Wasser gefüllt - sie hingen als prallgefüllte Säcke am Auto herunter . Zum Glück trocknete alles sehr schnell wieder . Von anderen Reisenden hatten wir erfahren , daß in Halali noch freie Plätze wären . Unser Sohn versuchte , an der Rezeption Kontakt dorthin herzustellen . Er bekam die Auskunft , daß in allen Kategorien noch Kapazitäten frei wären und wir nicht vorbuchen bräuchten - beruhigend . Für den heutigen Tag hatten wir eine Campsite in Okaukuejo gebucht , wir wollten allerdings versuchen , für Micha ein Bett zu ergattern . Micha nutzte diese Zeit , um Ostergrüße zu beantworten . Später las ich , daß er unserer Freundin in unserer gemeinsamen Whatsapp- Gruppe geschrieben hatte : Für S. ist es ein unvergessliches Erlebnis .Wir sind jetzt im Etosha und haben unendlich viele Tiere "hautnah" erlebt. Ich zähle schon die Tage bis es zurück geht, ist sehr anstrengend für mich . War es nun beabsichtigt oder aus Versehen, daß er dies in die Gruppe geschrieben hatte - ich wurde jedenfalls sehr nachdenklich nach dem Lesen dieser Zeilen . Zu uns sagte Micha jedoch nichts und irgendwie konnten wir ihn auch nie auf dieses Thema ansprechen .
Um 9.30 Uhr fuhren wir Richtung Okaukuejo , suchten die Wasserlöcher auf und suchten auch ansonsten die Umgebung nach Sichtungen ab . Hauptsächlich sahen wir teilweise riesige Springbockherden .
Auf einer Picnicsite legten wir eine Rast ein . Waren die Toiletten 2016 schon grottig und eklig , war sie nun absolut nicht mehr benutzbar. Das einzig Schöne dort waren die kleinen Sichtungen .
Deshalb ging es auch schnell weiter .
13.45 Uhr hatten wir dann das Camp erreicht .
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franzicke2'085 Beiträge · seit 201203. Sept. 2023 ·
Hey liebe Conny, was für ein toller Blick auf die Elefantenfamilie(n)! Da könnt ihr mit den Sichtungen im Etosha insgesamt wohl sehr zufrieden sein. Und auch wenn es für deinen Mann sicher sehr sehr anstrengend war - es war ganz bestimmt auch für ihn ein sehr besonderes Erlebnis mit dir und eurem Sohn diese Erlebnisse zu haben. Viele Grüße und einen schönen sonnigen Rest-Sonntag Ingrid
Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201604. Sept. 2023 ·
franzicke schrieb:Hey liebe Conny, was für ein toller Blick auf die Elefantenfamilie(n)! Da könnt ihr mit den Sichtungen im Etosha insgesamt wohl sehr zufrieden sein.
Oh ja , das war wieder ein sehr tolles Erlebnis . Obwohl - 2016 hatten wir in Okaukuejo eine Herde mit 40 + am Wasserloch - 2018 im Caprivi , Chobe und Moremi haben wir zum Schluß nicht mehr gezählt , geschweige denn fotografiert ( darum der Titel " Elefantenrunde" . Dennoch war es wieder beeindruckend , vor allem für unseren Sohn .
Und auch wenn es für deinen Mann sicher sehr sehr anstrengend war - es war ganz bestimmt auch für ihn ein sehr besonderes Erlebnis mit dir und eurem Sohn diese Erlebnisse zu haben.
Ich bin im Nachhinein fest davon überzeugt , daß es genau diese Erlebnisse waren , die Micha noch einmal erleben wollte.
LG Conny
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201604. Sept. 2023 ·
....um 13.45 Uhr waren wir in Okaukuejo und uns war schon vorher klar - Micha braucht ein Bett. Nun war uns allerdings auch bewußt , es ist Ostermontag . Also erstmal rein in das unüberschaubare und nicht erklärbare Gewusel der Rezeption . Micha konnten wir zum Glück auf einem freien Sitzplatz deponieren und dann hieß es warten , warten , warten . Natürlich standen wir am falschen Schalter 😈 Dann hatte die etwas distanzierte Dame keine Ahnung , was wir wollten Und da kam unser Sonnenschein - eine sehr junge Angestellte nahm sich unser an , erkläre ihrer Kollegin , was wir wollten - ein Zimmer für Micha und die gebuchte Campsite für uns .Es wurde gerechnet , geprüft , überlegt , wieder gerechnet , nachgefragt - wir haben nicht mehr folgen können . Plötzlich dann die Lösung und ein Zimmerschlüssel und Nummer der Campsite.Was das Ganze letztendlich gekostet hat- keine Ahnung - war uns auch egal . Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir Micha aus seinem Sitzplatz hochhieven und sein Zimmer entern . Es war ein Doppelzimmer und mir war sofort klar , das Nebenbett ist meins . S. besah sich anschließend die Campsite, kam wenig begeistert wieder und war glücklich , seinen Vaterentspannt im Bett vorzufinden . S. und ich begaben uns dann auf Erkundungstour in der Anlage.
Am Wasserloch war tote Hose , also rauf auf den Turm.
Micha schlief indessen und als wir nach ihm sahen, meinte er , fahrt ruhig noch eine Runde , ich ruhe mich aus . Also begaben wir uns noch auf Ausfahrt, die Highlights blieben aus .
Nach unserer Rückkehr schauten wir noch mal zum Wasserloch - tolle Lichtstimmung - aber "tote Hose" . Ich muß gestehen , als alter Pfadfinder - ich bin diesesmal ziemlich verpeilt gewesen und habe ständig die Orientierung verloren . Also bin ich dort hin und her gelaufen um unseren Bungalow zu finden - furchtbar und peinlich. Die Tanke war Orientierungspunkt und Sinnbild für - völlig falsch , verlaufen , aaaber jetzt kenn ich den Weg.. Im Restaurant tauchte die engagierte junge Dame auf und suchte uns einen nah gelegenen Tisch , erklärte , daß Micha Abendbrot inkludiert hätte und kümmerte sich auch sonst um alles - super und Danke. Nachdem wir Micha ins Zimmer gebracht und gut versorgt wußten , gingen wir nochmals zum Wasserloch - Spektakel , leider ohne Beweisfotos . 7 N. - Hörner , Elis und sonstiges Getier - einfach grandios. Danach wieder Suche zum Bungalow - zum Glück habe ich dort illegal übernachtet .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201607. Sept. 2023 ·
11.04.23
Okaukuejo - Düsternbrook ? km
Nachts um 4.00 Uhr weckte mich Micha , er hatte furchtbar starke Schmerzen und kam nicht ohne Hilfe aus dem Bett . Man gut , daß ich bei ihm geschlafen habe und nicht im Dachzelt . Nach Toilettengang und Gabe diverser Schmerzmittel schlief Micha irgendwann wieder ein . Ich wälzte mich im Bett sorgenvoll hin und her . Nach kurzem Schlaf war ich wieder wach , kochte mir einen Kaffee und suchte den Weg zum Wasserloch . Micha schlief immer noch sehr tief und fest . Schon von Weitem entdeckte ich am Wasserloch ein N-Horn , konnte aber wegen des heißen Kaffeeepotts nicht schneller ausschreiten . Deshalb sah ich von Nahem dann nur noch das Hinterteil .
Später erschien noch ein Gnu , aber ansonsten waren wohl keine anderen Tiere durstig.
Deshalb machte ich mich auf den Rückweg , unser Sohn kam auch gerade , Micha war nun auch wach . Nach der katastrophalen letzten Nacht war für mich klar - jetzt noch in den Caprivi fahren ist Wahnsinn und unverantwortlich . Deshalb sprach ich das aus , worauf Micha wohl nur gewartet hatte - wir brechen ab . Von dem Augenblick an wurde Micha lebhaft und geschäftig . Nach Frühstück und auschecken nutzte er das WLAN in der Rezeptionsnähe und rief beim ADAC an . Was ihm das bringen sollte , war mir unklar , aber ich wollte ihn in seinem Aktionismus nicht bremsen . Die Verbindung klappte recht gut und man war sehr bemüht , uns zu helfen . Nach mehreren Telefonkontakten erhielten wir die Auskunft , daß wir über den ADAC nur umbuchen können, wenn Micha ein ärztliches Attest vorweisen kann . Das war jetzt aber für uns keine schnelle Lösung . Lufthansa hatte wohl noch weniger Sinn , haben wir doch bei unseren vorherigen Umbuchungen stundenlang ( nicht übertrieben) in der Warteschlange gehangen . Deshalb schlug ich vor : " Wir fahren Richtung Flughafen , schlafen zwischendurch irgendwo und versuchen am nächsten Tag am Flughafen einen früheren Flug zu bekommen". Eigendlich wollten wir ja noch 2 Wochen bleiben , mein Herz war bei dem Gedanken schwer und traurig . Vor allem , weil Micha nun nicht in seinen favorisierten und geliebten Caprivi kam . Also machten wir uns auf den Weg zum Anderson - Gate , nicht ohne wenigstens das Ombika - Wasserloch anzufahren .
Es war noch einmal ein schöner Abschluß , aber in mir war große Wehmut , den anderen Beiden ging es wohl auch so . Aber wir hatten lange genug gepokert - jetzt mußte die Vernunft siegen .
Gegen 12.00 Uhr verließen wir sehr schweigsam und traurig den Etosha - Nationalpark .
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Den Entschluss, die Reise nun abzubrechen war aus meiner Sicht nur vernünftig. Vor dem Hintergrund, dass ich meine erstgeplante Namibiareise wegen einer Krebserkrankung kurzfristig in 2018 gecancelt habe, bewundere ich allerdings euren Mut und Willen, diese Reise angetreten zu haben. Gruß Olaf
franzicke2'085 Beiträge · seit 201207. Sept. 2023 ·
Liebe Conny, auf diesen Moment hab ich ja fast schon gewartet - und mich immer mal gefragt, was denn den Abbruch der Reise ausgelöst hat. Jetzt, wo du in deinem Bericht an diesem Punkt bist, krampft es mir doch das Herz. Dabei gibt es gar keine Frage: Gut gemacht, richtig entschieden! Herzliche traurige Grüße Ingrid
Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Sept. 2023 ·
Liebe Ingrid und Olaf , ja der Abbruch der Reise war eigendlich schon überfällig , aber ich vermute , daß Micha unbedingt noch " Tieregucken" wollte und dieses Erlebnis seinem Sohn auch nicht vorenthalten wollte . Bei einer Weiterreise hätten wir uns immer mehr vom Flughafen und der " Zivilisation" entfernt . Im Nachhinein war ich sehr , sehr froh , diese Entscheidung getroffen zu haben . Ansonsten wäre Micha wohl in Namibia verstorben .
LG Conny
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Reisemaus1'006 Beiträge · seit 200809. Sept. 2023 ·
Hallo Conny,
Eine schwere Entscheidung, das kann ich mir vorstellen. Aber manchmal macht man intuitiv das Richtige. Es ist gut, dass Ihr den Etosha Park noch gemeinsam geschafft habt. Liebe Grüße Doro
casimodo4'541 Beiträge · seit 200709. Sept. 2023 ·
Hallo Conny,
man reist in Deinem Reisebericht wirklich mit dem (schweren) Herzen mit 🙁 Du beschreibst Deine Erinnerungen mit so passenden Worten........ ach was soll ich mehr sagen ? 😘