MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202324. Juni 2023 · #1
Hallo zusammen,
mein Freund und ich haben gestern recht spontan Flüge nach und von Windhoek sowie einen Toyota Hilux (Africar) gebucht und werden vom 24.08.-14.09. Zeit haben, Namibia zu erkunden.
Es handelt sich zwar um unsere erste Namibia-Reise, allerdings sind wir Roadtrip-erfahren und würden unglaublich gerne auch die Viktoriafälle und Devils Pool mitnehmen.
Unsere erste Routen-Idee sieht gerade so aus: 1. Tag - Windhoek 2. Tag - Sesriem/Sossusvlei (2 ÜN) 4. Tag - Swakopmund (2 ÜN) 6. Tag - Omaruru (Erongo Gebirge, 1 ÜN) 7. Tag - Etosha (Okakuejo, Onguma Camp, 3 ÜN) 10. Tag - Grootfontein (1 ÜN) 11. Tag - Rundu (Okavango Fluss, 1 ÜN) 12. Tag - Divundu (Popa-Fälle/Bwabwata NP, 2 ÜN) 14. Tag - Kongola (Kwando Fluss, 1 ÜN) 15. Tag - Kasane (Viktoria-Fälle, Chobe, 3 ÜN) ab 18. Tag - Rückfahrt nach Windhoek
Seht ihr irgendwelche Probleme oder Denkfehler in der Route? Wir sind uns vor allem nicht ganz sicher, ob wir über Botswana zurückfahren und dafür vorher etwas Zeit einsparen sollten (z.B. kein Stopp bei Grootfontein). Mögliche Stopps wären Chobe, Maun und Ghanzi. Allerdins sind wir zwiegespalten, ob das nicht etwas zu sportlich wird. Wir haben auch gelesen, dass man sich bei Fahrten durch Botswana aufgrund des Sands besser mit anderen Fahrern zusammentun sollte.
Habt ihr vielleicht Tipps oder würdet evtl. sogar sagen, wir sollten uns erstmal auf den Süden beschränken und Caprivi, VicFalls usw. auf eine weitere Reise verschieben?
Vielen Dank schon mal und beste Grüße Marina & Tom
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202324. Juni 2023 · #2
Update: hier mal ein Vorschlag, wie wir uns die Rückfahrt durch Botswana vorstellen könnten. Bitte seid ganz ehrlich und gebt Bescheid, falls ihr das zu sportlich findet.
Tag 1 - Windhoek Tag 2 - Sesriem/Sossusvlei (2 ÜN) Tag 4 - Swakopmund (2 ÜN) Tag 6 - Omaruru (Erongo Gebirge, 1 ÜN) Tag 7 - Etosha (Okakuejo, Onguma Camp, 2 ÜN) Tag 9 - Rundu (Okavango Fluss, 1 ÜN) Tag 10 - Divundu (Popa-Fälle/Bwabwata NP, 2 ÜN) Tag 12 - Kongola (Kwando Fluss, 1 ÜN) Tag 13 - Kasane (Viktoria-Fälle, Chobe, 2 ÜN) Tag 15 - Savuti (2 ÜN) Tag 17 - Khwai River (1 ÜN) Tag 18 - Moremi, Third Bridge (1 ÜN) Tag 19 - Maun (1 ÜN) Tag 20 - Zwischenstoop Maun - Windhoek Tag 21 - Windhoek
Sie werden in relativ kurzer Zeit viele Kilometer zurücklegen und viel Zeit im Auto verbringen. Persönlich denke ich, dass Ihr Zeitplan zu überlastet ist und Sie kaum Zeit zum Genießen oder für eine Pirschfahrt haben. Namibia hat für eine 22-tägige Reise genug zu sehen. Ich würde Botswana für ein anderes Mal aufheben. Dann könnten Sie auch nach Spitzkoppe und Damaraland fahren und etwas länger in Etosha bleiben (sofern dort während der Reisezeit noch Platz ist...).
Gruß, Klaas
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202326. Juni 2023 · #4
Hallo Klaas,
herzlichen Dank für Ihre Einschätzung. Wir sind mittlerweile auch zu dem Schluss gekommen, dass wir uns zunächst auf Namibia beschränken sollten. Die Viktoriafälle und ein Tagesausflug in den Chobe Nationalpark würden uns dennoch sehr reizen. Hätten Sie vielleicht noch eine Meinung zu der Idee, diese Stationen mit Namibia zu kombinieren? Oder ist auch das für eine Reise von 22 Tagen zu sportlich? Uns ist es sehr wichtig, zwar viel zu sehen, aber uns dennoch nicht derart mit Eindrücken und Fahrten zu überlasten, dass wir den Urlaub nicht mehr genießen können.
mein Freund und ich haben gestern recht spontan Flüge nach und von Windhoek sowie einen Toyota Hilux (Africar) gebucht und werden vom 24.08.-14.09. Zeit haben, Namibia zu erkunden.
Hallo Marina und Tom,
mal eine reine Verständnisfrage: Ihr wollt in rund 2 Monaten starten?!?
Die Route auszuarbeiten ist bestimmt gut und schön, aber wie wollt ihr reisen - sprich Camper oder Lodgehopper?
22 Tage ist eine ausreichende Zeit um in aller Ruhe einiges zu sehen, aber ich weiß nicht wie ich so aussagen wie :
marylu schrieb:Hallo Klaas,
herzlichen Dank für Ihre Einschätzung. Wir sind mittlerweile auch zu dem Schluss gekommen, dass wir uns zunächst auf Namibia beschränken sollten. Die Viktoriafälle und ein Tagesausflug in den Chobe Nationalpark würden uns dennoch sehr reizen. Hätten Sie vielleicht noch eine Meinung zu der Idee, diese Stationen mit Namibia zu kombinieren? Oder ist auch das für eine Reise von 22 Tagen zu sportlich? Uns ist es sehr wichtig, zwar viel zu sehen, aber uns dennoch nicht derart mit Eindrücken und Fahrten zu überlasten, dass wir den Urlaub nicht mehr genießen können.
Viele Grüße Marina und Tom
einordnen soll.
Die Stationen mit Namibia zu kombinieren würde wieder auf die eigentlich geplante Tour hinauslaufen, wenn man von der Möglichkeit absieht bis Katima Mulilo oder so zu fahren, dass Auto da abzugeben und zurück zufliegen!
Und nur als Tagesausflug einbauen, hat so asiatische (bitte nicht falsch verstehen wollen 😣 ) Ansätze, 27 Länder in acht Tagen!
Guckt euch doch mal die Ersttäter-Touren an.
Gruß Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012
Namibias Süden & KTP 2018
Cuba 2019
Eifel 2020
Ostfriesische Nordseeküste 2021
Schottland 2022
Australien 2023
Stockholm 2024
Dublin 2024
Edinburgh 2024
Al Andalus 2025
Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
marylu schrieb: Hätten Sie vielleicht noch eine Meinung zu der Idee, diese Stationen mit Namibia zu kombinieren?
Hallo Marylu,
habt Ihr die potentiellen Grenzübertritte denn überhaupt mit Eurem Leihwagenvermieter abgesprochen? Habt Ihr für den Wagen die nötigen Papiere um das Fahrzeug außer Landes zu verbringen? Denn sonst endet Eure Reise schneller als Ihr Euch das vorstellt.
LG Logi
Burkhard485 Beiträge · seit 202026. Juni 2023 · #7
marylu schrieb:... Wir sind mittlerweile auch zu dem Schluss gekommen, dass wir uns zunächst auf Namibia beschränken sollten. Die Viktoriafälle und ein Tagesausflug in den Chobe Nationalpark würden uns dennoch sehr reizen. Hätten Sie vielleicht noch eine Meinung zu der Idee, diese Stationen mit Namibia zu kombinieren? Oder ist auch das für eine Reise von 22 Tagen zu sportlich? ...
wo ist denn das Problem, so schlecht finde ich den Reiseplan gar nicht. Für vergleichbare Fahrten habe ich nie mehr als 14 Tage gebraucht mit dem Auto (von Kasane dann Rückflug über JoBurg). Kann ja sein (und ist auch so ...) dass das manchem zu viel Fahrerei wäre, mich stört es nicht.
Kasane passt doch mit 3 Tagen (1 x Chobe River Front, 1 x Tagesausflug VicFalls). Und der ganze nördliche Bereich von Rundu bis Grenze Botswana an der Chobe River Front ist grundsätzlich sehr interessant. Ihr könnt den Hinweg mit völlig anderen Übernachtungs-Orten einplanen als den Rückweg (Rundu, Divundu, Kongola, ...) dann ist der Rückweg wieder wie eine neue Tour.
Die Fahrt nach Maun etc. durch die Parks würde ich mit allerdings auch sparen.
Gruß
Burkhard
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202326. Juni 2023 · #8
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Ja, wir werden in rund zwei Monaten bereits starten - die Reisemöglichkeit hat sich sehr kurzfristig so ergeben und wir wollten diese sehr gerne nutzen, auch wenn wir uns der Spontanität durchaus bewusst sind.
Ein Toyota Hilux mit Dachzelt ist bereits gebucht und mögliche Grenzübertritte werden wir der Mietwagenfirma (Africar Hire) in den kommenden Tagen melden. Und ganz herlichen Dank an Burkhard für die ermutigenden Worte - wir sind beide fahrerfahren und offroad-vertraut, generell haben wir auch keine Probleme mit längeren Fahrtstrecken, d.h. vielleicht könnten wir dennoch überlegen, die Viktoriafälle mitzunehmen und über den Caprivi-Streifen zurückzufahren.
@Lommi: ich bin grundsätzlich auch kein Fan davon, nur einen Tagesausflug in eine Gegend zu machen. Falls wir aber ohnehin zu den Viktoriafällen fahren und nicht die Zeit haben, länger in den Chobe zu fahren, würde ich die Möglichkeit eines Tagesausflugs für eine Boots- oder Pirschfahrt in Erwägung ziehen. Wir werden uns die Ersttätertouren aber auf jeden Fall ansehen - danke für den Hinweis!
in 2 Monaten ist in meinen Augen sportlich, denn selbst als Camper werdet ihr bei der planungskürze Probleme bekommen, stehts da unterzukommen wo ihr es wollt. Im Etosha könnte es z.B. schwierig werden.
Zu:
Burkhard schrieb:
wo ist denn das Problem, so schlecht finde ich den Reiseplan gar nicht. Für vergleichbare Fahrten habe ich nie mehr als 14 Tage gebraucht mit dem Auto (von Kasane dann Rückflug über JoBurg). Kann ja sein (und ist auch so ...) dass das manchem zu viel Fahrerei wäre, mich stört es nicht.
Sowas muss man schon mögen, aber im Urlaub in Namibia nur Asphalt abzuspulen ist es doch auch nicht, oder? Selbst wenn der Weg das Ziel ist, irgendwie war für mich die Auslegung da stehts anders gemeint. Und du fährst halt größtenteils nicht Asphalt, und der Zustand der Straßen kann schon Einschränkungen mit sich bringen, oder da steht plötzlich was auf der Straße, oder...! Und wenn der Weg das Ziel ist/wird/sein kann, und du nach jeder zweiten Kurve etwas neues entdeckst, kann sich so eine Strecke auch ziehen!
Gruß Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012
Namibias Süden & KTP 2018
Cuba 2019
Eifel 2020
Ostfriesische Nordseeküste 2021
Schottland 2022
Australien 2023
Stockholm 2024
Dublin 2024
Edinburgh 2024
Al Andalus 2025
Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201626. Juni 2023 · #10
Hallo Marina,
meiner Ansicht nach kann man die Tour fahren. Mir käme dabei der Kwando etwas kurz, aber vielleicht geht hier auf dem Rückweg ja noch ein Stopp. Oder man lässt Grootfontein aus? Im Norden werdet ihr auf den Transferstrecken sowieso auf Teer unterwegs sein - der Weg durch den Caprivi ist nicht der spannendste, aber man kommt gut voran, wenn man Vorsicht in Bezug auf Menschen, Kühe, Schafe auf der Straße walten lässt... Eure Rückfahrt wäre mir persönlich etwas sportlich. Ihr werdet hier wahrscheinlich drei Einzelübernachtungen einbauen, um die weite Strecke aufzuteilen. Machbar ist das aber auf jeden Fall. Was ich jetzt tun würde, ist es zu prüfen, ob an den Hotspots zu euren Tagen noch freie Campsites zu haben sind. Die Anzahl ist an schönen Orten glücklicherweise durchaus begrenzt.
Ich wünsche viel Spaß bei der weiteren Planung! Sascha
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202326. Juni 2023 · #11
Hallo zusammen,
zunächst @Markus, ich kann die Bedenken durchaus nachvollziehen - wie bereits gesagt, sind wir uns der Kurzfristigkeit jedoch bewusst und uns ist es zudem nicht wichtig, immer direkt an den Hotspots zu übernachten. Die Reise hat sich nun einfach so ergeben und aufgrund einer chronischen Erkrankung bin ich ein großer Fan davon, Gelegenheiten nicht aufgrund möglicher Hindernisse verstreichen zu lassen - wer von uns weiß schon, was nächstes Jahr ist? Für mich ist es tatsächlich etwas sehr Besonderes, die Reise überhaupt in dieser Form machen zu können. Daher hoffe ich einfach, dass wir trotz in Kauf zu nehmender Abstriche und mit etwas Flexibilität bei der Unterkunftswahl eine tolle Zeit haben werden.
@Sascha: vielen Dank für die weiteren Anregungen. Dann planen wir nochmal mehr Zeit am Kwando River ein. Wenn wir über den Caprivi Zipfel auch wieder zurück fahren, werden wir aus meiner Sicht ohnehin etwas mehr Zeit für Verfügung haben, als wenn wir auch noch Botswana mitnehmen würden. Botswana können wir ja für eine hoffentlich weitere Reise einplanen.
Nun machen wir uns erstmal an die Routenanpassung sowie die Buchung von Unterkünften gerade an Hotspots wie dem Etoscha.
Danke euch allen nochmal!
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202302. Juli 2023 · #12
Hallo zusammen,
wir sind nun zu dem Schluss gekommen, dass wir den Caprivi-Zipfel zwar bereisen, jedoch nicht über Botswana zurück nach Windhoek fahren werden. Dabei ist folgende Routenidee entstanden. Vielleicht habt ihr dazu noch Tipps/Einwände oder Empfehlungen?
Tag 1 - Sesriem/Sossusvlei (2 ÜN) Tag 3 - Swakopmund (2 ÜN) Tag 5 - Omaruru (Erongo Gebirge, 1 ÜN) Tag 6 - Etosha (Okakuejo, Onguma Camp, 3 ÜN) Tag 9 - Zwischenstopp (1 ÜN) Tag 10 - Bagani/Divundu (Bwabwata NP, Popa-Fälle, 2 ÜN) Tag 12 - Chobe River Front (mit Tagesausflug VicFalls, 3 ÜN) Tag 15 - Kongola (Kwando Fluss, 2 ÜN) Tag 17 - Rundu (1 ÜN) Tag 18 - Grootfontein (1 ÜN) Tag 19 - Otjiwarongo (2 ÜN) Tag 21 - Windhoek (1 ÜN)
Vielen Dank und Grüße Marina und Tom
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202323. Juli 2023 · #13
Hallo zusammen,
unsere Route inklusive Unterkünften steht jetzt soweit fest.
23.08.: Abflug Frankfurt 24.08.: Übernahme Mietwagen, Einkauf Windhoek, 1 ÜN Kalahari Farmhouse 25.08.: Nach Sesriem/Sossusvlei, 2 ÜN Sossus Oasis Group Campsite 27.08.: Nach Swakopmund, 1 ÜN Hotel à la Mer 28.08.: Über Spitzkoppe ins Erongo-Gebirge, 1 ÜN Ameib-Ranch 29.08.: Twyfelfontein, 2 ÜN Desert Elephant Camp 31.08.: Etosha, 1 ÜN Etosha Trading Post Camp 01.09.: Etosha, 1 ÜN Okakuejo 02.09.: Etosha, 1 ÜN Namutoni 03.09.: über Grootfontein zu Roy‘s Rest Camp, 1 ÜN 04.09.: Rundu, 1 ÜN Mukuku Rest Camp 05.09.: Divundu, 2 ÜN Riverdance Lodge 07.09.: Kongola, 2 ÜN Kazondwe Camp 09.09.: Rückgabe Mietwagen in Kasane, 2 ÜN Chobe River Cottages 11.09.: Transfer nach Victoria Falls, 2 ÜN Pennywise Cottages 13.09.: Flug VicFalls - Windhoek, 1 ÜN Chameleon Backpackers & Guesthouse 14.09.: Rückflug Windhoek - Frankfurt
Im Etosha noch Unterkünfte zu bekommen bzw. auch anderswo, die Unterkünfte zu bekommen, die wir wollten, war trotz der Kurzfristigkeit nicht schwer. Wir überlegen gerade noch, ob es Sinn machen würde unseren Mietwagen am Chobe River noch zu behalten oder ob die Buchung von Game Drives besser ist (so wie aktuell geplant). Und wir schwanken auch noch zwischen Chobe River Cottages und Chobe River Camp. Habt ihr zu den Punkten noch Tipps? Oder auch allgemein zu unserer Route/den gewählten Unterkünften?
Noch eine praktische Frage: aktuell planen wir, unsere Schlafsäcke von Africar Hire zu leihen und unsere Inlays (Hygiene) mitzunehmen. Zusätzlich hätten wir noch eine Campingdecke dabei. Oder würdet ihr empfehlen, dass wir uns eigene Schlafsäcke mitnehmen?
Danke und liebe Grüße Marina
Champagner8'672 Beiträge · seit 201023. Juli 2023 · #14
Hallo Marina,
zu den Schlafsäcken (wurde ja auch schon in einem anderen Thread von dir thematisiert): ich habe schon beides gemacht (auch mit eigenem Seideninlet) und fand beides okay. Da kann dir vermutlich niemand richtig raten, das ist so ein Bauchdingens und wer weiß schon, welchen Schlafsack genau du vom Vermieter bekommst? 😉 .
marylu schrieb: Wir überlegen gerade noch, ob es Sinn machen würde unseren Mietwagen am Chobe River noch zu behalten oder ob die Buchung von Game Drives besser ist (so wie aktuell geplant).
Es kommt natürlich ein bisschen drauf an, was Ihr euch zutraut oder könnt, die Chobe River Front ist nicht immer einfach zu befahren, da teilweise recht sandig. Die buchbaren Game Drives sind sosolala, je nachdem wie du es erwischst. Ich würde versuchen, eine Privatfahrt und diese möglichst früh am Morgen oder nicht zu spät am Nachmittag zu buchen, um azyklisch unterwegs zu sein. Wenn die ganzen Lodges ihre Gäste reinfahren, wird es etwas ungemütlich 😉 . Da ist man mit dem eigenen Fahrzeug etwas unabhängiger. Was aber nicht bedeuten muss, dass du weniger Autos siehst... Ich würde dir auf jeden Fall raten, Bootstouren von Kasane aus zu machen, und auch da: nimm ein bisschen mehr Geld in die Hand und versuche, eine Privattour zu buchen zu einer etwas anderen Zeit, als die Lodges ihre Gäste aufs Wasser schicken, das ist wunderschön!
Und wir schwanken auch noch zwischen Chobe River Cottages und Chobe River Camp. Habt ihr zu den Punkten noch Tipps?
Meinst du das Chobe River Camp in Namibia? Da würde ich, da Ihr ja eh noch nach Vic Falls weiterreist, auf jeden Fall die Chobe River Cottages in Kasane empfehlen, da bist du viel näher am Geschehen dran.
Ich mag die Cottages sehr, aber man darf sich darunter keine Luxusunterkunft mit riesigem Gelände und Chobe-Blick (wie zum Beispiel in der Chobe Safari Lodge) vorstellen. Sie sind mitten in der Stadt, sechs Stück in einem Garten mit Pool. Die Häuschen sind aber sehr großzügig, sauber und mit allem ausgestattet, was man braucht, auch um sich selber zu versorgen. Die Betten sind bequem, das Badezimmer völig ausreichend, der Wohn/Essraum sehr großzügig. Man ist zu Fuß auch schnell beim SPAR und bei anderen Geschäften und Lokalen. Es gibt sogar ein Deck am Chobe, das zu erreichen ist aber etwas tricky. Gerne mehr dazu, falls es dich interessiert.
Die Damen dort an der Rezeption der Chobe River Cottages sind sehr freundlich und können euch alle Gamedrives und Bootstouren buchen, wenn Ihr das wollt.
Edit: ich habe eben mal geschaut, am 9.9. sind die Cottages ausgebucht! Oder habt Ihr die eh schon gebucht?
Sangwali311 Beiträge · seit 201723. Juli 2023 · #15
marylu schrieb: 02.09.: Etosha, 1 ÜN Namutoni 03.09.: über Grootfontein zu Roy‘s Rest Camp, 1 ÜN 04.09.: Rundu, 1 ÜN Mukuku Rest Camp 05.09.: Divundu, 2 ÜN Riverdance Lodge
Warum wollt ihr denn zwischen Namutoni und Divundu 2 (!) Zwischenübernachtungen machen? Das ist doch gar nicht nötig. Die Parks sind doch die eigentlichen POIs. Wenn ihr z. B. nur eine Nacht Grootfontein oder Rundu einlegt, hättet ihr eine Nacht mehr, die ihr noch am Kavango, am Kwando oder am Chobe einbauen könntet. VG Robert
helen1'489 Beiträge · seit 200623. Juli 2023 · #16
Hallo, Habt ihr einen Direktflug? Ankunft, Autoübernahme und dann noch bis Stampriet fahren, finde ich sehr sportlich. Bleibt die erste Nacht in oder um Windhoek und fahrt dann am nächsten Tag entspannt Richtung Sesriem/Sossusvlei. LG helen
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202324. Juli 2023 · #17
Liebe alle,
danke für eure wirklich sehr hilfreichen Antworten.
@Bele: genau, das mit dem Schlafsack hatte ich schon gefragt, war mir aber immer noch sehr unschlüssig. Aber ich werde es jetzt wirklich so machen, dass ich es diesmal mit angemietetem Schlafsack und einem Seideninlett probiere. Zusätzlich nehme ich Skiunterwäsche, Fleecejacke etc. und meinen Sommer-Ultraleichtschlafsack mit. Ab Etosha soll es ja nachts nicht mehr ganz so kalt sein, vielleicht reicht der dann temparaturmäßig auch aus. Danke auch für die Tipps zum Aufenthalt am Chobe River. Ich schaue dann auf jeden Fall nach Privattouren und lasse die Buchung bei den Chobe River Cottages bestehen (war bereits reserviert, d.h. wir haben schon ein Zimmer). Falls du mehr zum Deck am Chobe sagen kannst, super gerne.
@Robert: die zwei Zwischenübernachtungen haben wir drin, weil wir am letzten Tag Etosha (nach ÜN Namutoni) noch ein bisschen im Park rumfahren möchten und dann nur noch bis Grootfontein fahren wollen. Rundu wollten wir als Eintrittstor in den Caprivi auch mitnehmen und dort evtl. schon mal eine Bootstour machen. Ich überlege aber nochmal, ob wir noch was schieben könnten.
@Helen: danke für den Hinweis. Mit der längeren Fahrt am ersten Tag waren wir uns auch nicht so ganz sicher und haben uns nun doch etwas bei Windhoek für die erste Nacht gesucht. Dann gehts am nächsten Tag ausgeschlafen weiter.
Eine Frage ist heute noch aufgekommen: wir hätten die Option, für 126USD einen Transfer durch die Unterkunft an den VicFalls von Kasane aus zu buchen. Freunde von uns haben ihren Transfer von Kasane nach VicFalls selbst organisiert (Taxis) und kamen dabei wesentlich günstiger weg. Habt ihr Erfahrungen, welche die bessere Option ist?
Liebe Grüße Marina
Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Juli 2023 · #18
marylu schrieb: @Bele: genau, das mit dem Schlafsack hatte ich schon gefragt, war mir aber immer noch sehr unschlüssig. Aber ich werde es jetzt wirklich so machen, dass ich es diesmal mit angemietetem Schlafsack und einem Seideninlett probiere. Zusätzlich nehme ich Skiunterwäsche, Fleecejacke etc. und meinen Sommer-Ultraleichtschlafsack mit. Ab Etosha soll es ja nachts nicht mehr ganz so kalt sein, vielleicht reicht der dann temparaturmäßig auch aus. Danke auch für die Tipps zum Aufenthalt am Chobe River. Ich schaue dann auf jeden Fall nach Privattouren und lasse die Buchung bei den Chobe River Cottages bestehen (war bereits reserviert, d.h. wir haben schon ein Zimmer). Falls du mehr zum Deck am Chobe sagen kannst, super gerne.
Hallo Marina, zum Thema "Deck" verlinke ich dir einfach mal das entsprechende Kapitel in meinem Reisebericht. Wenn du ein bisschen zurückblätterst, siehst du auch Fotos von den Chobe River Cottages und von den Bootstouren, dann hast du mal einen Eindruck. Wobei damals tote Hose auf dem Fluss war wegen Corona, so wird das nicht mehr sein, du musst mit vielen Booten rechnen.
Wenn du wirklich Privattouren buchen willst, dann schreib die Chobe River Cottages jetzt gleich an (E-Mail-Adress hast du?) und buche das schon vorab, damit du auf der sicheren Seite bist.
Nochmal zum Schlafsack: Anfang September solltest du nicht mehr frieren ab Etosha, da hast du Recht. Und lange Unterwäsche & Co. habe ich auch immer dabei 😄 . Allerdings ist bei mir eher das Problem, diese Sachen morgens verlassen zu müssen - das Umziehen bei ein paar Grad über Plus ist für mich Höchststrafe. Zum Glück wird es aber nach Sonnenaufgang schnell warm!
Daumenhoch fürs Umbuchen und Übernachten bei Windhoek!
Noch ein Wort zur Bootstour bei Rundu: als Einstieg in den Caprivi ist die ganz nett (wobei ich nur die von der Hakusembe Lodge kenne), aber es ist landschaftlich und tiermäßig sicher nicht der Burner. Den Sonnenuntergang können sie dort aber sehr gut! Von Roys Restcamp kannst du bis zur Riverdance Lodge durchfahren. Wenn die dort noch eine Nacht haben, dann würde ich die dort einbauen und lieber von da aus Bootstouren und Drives in den Mahanho und die Buffalo Core Area machen. Das jetzt alles im Caprivi eine Nacht weiterschieben ist sicher schwierig. Aber gerade die Divundu-Gegend bietet wirklich viel Unternehmungen. Riverdance liegt zwar sehr weit nordwestlich, aber Ihr hättet dann ja auch recht viel Zeit, so dass das nicht sooo schlimm ist.
MAmaryluThemenstarter18 Beiträge · seit 202324. Juli 2023 · #19
Hallo Bele,
das mit dem Deck liest sich super, werde ich im Hinterkopf behalten. Hast du zufällig noch den Kontakt zu den Guides, die du in deinem Bericht genannt hast? Oder soll ich besser direkt bei den Chobe River Cottages fragen?
Danke auch für den Tipp, zur Riverdance Lodge durchzufahren und drei Nächte dort zu verbringen. Ich frage dort mal an. Hatte auch überlegt, in Swakopmund noch eine Nacht dranzuhängen anstelle des Stopps in Rundu, aber dafür müssten wir alle Buchungen bis Roy‘s Restcamp um eine Nacht verschieben, inkl. Etosha. Ich befürchte, das ist nicht so wirklich praktikabel und könnte bei den Unterkünften zu Verwirrung führen.
Auf die Temperaturen bin ich allgemein gespannt. Mein Partner überlegt, sich doch noch einen Schlafsack zuzulegen (liebäugelt seit gestern mit einem Gruezi Bag). Dann haben wir den direkten Vergleich.
Liebe Grüße Marina
Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Juli 2023 · #20
marylu schrieb:Hallo Bele, das mit dem Deck liest sich super, werde ich im Hinterkopf behalten. Hast du zufällig noch den Kontakt zu den Guides, die du in deinem Bericht genannt hast?
Schick ich dir per PM (ist eine Handynummer) ! Falls die keine Zeit haben, dann frag bei den Cottages an. Die kennen auch viele gute Guides. Es gibt aber auch noch andere Kontakte, Marcel/skotch, der gerade auch über den Chobe berichtet (sehr schöne Fotos!), hat bei Nkwe gebucht, wenn ich das richtig im Kopf habe: