1. Namibiareise

16 Antworten · 1'977 Aufrufe · gestartet 05. Feb. 2023 von Lunamaus
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Themenstarter5 Beiträge · seit 202305. Feb. 2023 · #1
Hallo liebe Forenmitglieder,

wir haben uns entschieden Namibia kennenzulernen. Der Flug wird im Mai d. J. starten und wir haben 3 Wochen Zeit. Ich bin jetzt schon fleißig am planen, und habe leider schon feststellen müssen, dass diese Zeit bei Weitem nicht ausreicht 🙄
Aber gut, dann muss man seine Ziele wohl sortieren und weitere Reisen nicht ausschließen 😄

Hauptziel wird wohl dieses Mal Tierbeobachtungen (Etosha, Robben) werden. Da wir ungerne "vorbuchen", sondern lieber spontan entscheiden wo es als nächstes hingehen soll, gibt es nur einen sehr groben Routenplan. Das Auto + Dachzelt ist schon gebucht.
Unsere sehr grobe Route sieht zurzeit wie folgt aus:
Windhoek - Waterberg (Rhino-Tracking) - Tsumeb - Etosha - Palmwag (Wüstenelefanten) - Twyfelfontain - Vingerklip - Spitzkoppe - Cape Cross - Swakopmund - Sesriem - Luderitz - Fish River Canyon - Kalahari - Windhoek.

Erschreckt jetzt bitte nicht ob der vielen Punkte. Wir werden spontan sehen wie weit südlich wir kommen, auf alles ab der Robbenkolonie können wir verzichten (und kommen später wieder).

Obwohl wir den Rest der Reise die Campingplätze nicht vorbuchen, sieht das bei der ersten Nacht anders aus. Da liegt auch mein Problem. Ich kann schlecht einschätzen wie viel Zeit die Wagenübergabe dauert und wie die Straßenverhältnisse sind.
Wir landen um 8 Uhr.
Eigentlich hat mir das Waterberg-Plateua (Rhino-Tracking) gut gefallen, aber da scheint mir die Entfernung zu unsicher (Flugverspätung? 🙄 )
Dann bin ich auf das Okonjima- Camp gestoßen. Das könnte allerdings bereits ausgebucht sein. Es gibt aber - bei richtigem Wetter - auch eine Schuppentiertour.
Düstenbrook-Farm?
Habt ihr alternative Tipps (evtl. schon mit Tiersichtungsmöglichkeiten?)

Gibt es noch an anderen Orten Schuppentier-Touren?
Nilpferde hätte ich auch gerne gesehen. Die gibt es ja in Richtung Osten. Von dieser Idee habe ich mich aber schon ein wenig verabschiedet, weil wir nur 3 Wochen Zeit haben.
Habt ihr auch für dieses Problem Tipps? Erfahrungswerte?
Könnte man die Nilpferde in die Tour einarbeiten, wenn man anderswo etwas streicht?

Es ist also wie immer: Man will immer zu viel aka Man hat immer zu wenig Urlaub 😄 😄

Ich freue mich auf einen guten Austausch
2'610 Beiträge · seit 200705. Feb. 2023 · #2
Hallo,

willkommen im Forum.

3 Wochen für Namibia sind im Grunde nichts. Deshalb ist hier weniger mehr.

Ankunftstag: Wagenübernahme und Einkauf, da ist der Tag schon "gegessen". Hier im Forum wird immer wieder angeraten, entweder in Windhoek oder max. 50 KM entfernt die erste Nacht zu verbringen.

Du musst dir klar darüber sein, was du willst - Hippos ja oder nein. Falls ja, dann würde ich in den Caprivi, aber alles südl. von Windhoek weglassen:
Waterberg, Caprivi, Etoscha, Palmwag, Spitzkoppe, Windhoek.

Aber auch ohne Caprivi ist es zu weit bis zum Fishriver:
Kalahari , Sossousvlei, Swakopmund, Robben, Palmwag, Etoscha, Waterberg, Windhoek.

Grüße und viel Spaß
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
7'296 Beiträge · seit 200605. Feb. 2023 · #3
Lunamaus schrieb:
Luderitz - Fish River Canyon - Kalahari - Windhoek.

Erschreckt jetzt bitte nicht ob der vielen Punkte. Wir werden spontan sehen wie weit südlich wir kommen, auf alles ab der Robbenkolonie können wir verzichten (und kommen später wieder).

Denkt besser gar nicht erst über die zitierten Punkte nach. Macht es lieber langsamer und intensiver.
Natürlich kannst Du alles in eine Reise packen, aber dann wirst Du Dich hinterher vermutlich darüber ärgern, dass an jeder Stelle nicht genug Zeit war. Das ist nicht so wirklich sinnvoll.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
75 Beiträge · seit 201905. Feb. 2023 · #4
Hallo lunamaus

Ich würde auch einiges streichen..... Schau dir gerne mal unsere erste Tour an: "our Adventure of a lifetime im Okt. 21.
Wir waren als Neulinge 3 Wochen unterwegs und es war viele Highlights in Namibia dabei.

Drei volle Tage Etosha waren prima. Ebenso ein Highlight waren für uns Spitzkoppe. Mirabib und das Deadvlei.... Auch am Brandberg/ (white Lady Campsite )Wüstenelefanten war mega.
Waterberg dagegen fanden wir nicht so toll, mag am schlechten Wetter gelegen haben.

Fishriver, Lüderitz usw. haben wir auch weggelassen.
Vielleicht ist der Süden Namibia zusammen mit Sperrgebietstour für uns irgendwann mal eine neue Reiseidee.

Jetzt bei unserer 2. Reise werden wir mutiger und suchen noch mehr die Wildnis und Einsamkeit und "streifen" auch schon mal Botswana....

Falls du Fragen hast, kannst du dich gerne melden.
- Namibia Okt. 2021- Our Adventure for a Lifetime - Namibia-Apr./Mai 2023 -Ein Abenteuer mit Hindernissen- - Namibia/Botswana in Planung April/Mai 2025
158 Beiträge · seit 202006. Feb. 2023 · #6
Hi.,
Hippos gibt es einige auf Mt. Etjo.
LG, Christine
33,1k Beiträge · seit 200606. Feb. 2023 · #7
Hippos gibt es einige auf Mt. Etjo.
und Erindi und Omaruru Game Lodge und Düsternbrook...

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
39 Beiträge · seit 202106. Feb. 2023 · #8
Hippos und Krokodile gibt es auch im Ovita Wildlife Restcamp keine 2 Stunden von Windhuk



zuletzt bearbeitet 06. Feb. 2023
8'672 Beiträge · seit 201006. Feb. 2023 · #9
travelNAMIBIA schrieb:
Hippos gibt es einige auf Mt. Etjo.
und Erindi und Omaruru Game Lodge und Düsternbrook...
........... und im Zoo!!!! Sorry, das konnte ich mir jetzt echt nicht verkneifen.
Lunamaus schrieb:
Gibt es noch an anderen Orten Schuppentier-Touren?
Nilpferde hätte ich auch gerne gesehen.
Habt ihr auch für dieses Problem Tipps?
Könnte man die Nilpferde in die Tour einarbeiten, wenn man anderswo etwas streicht?
Welches Problem? 🙄 😗 Was bringt euch das, wenn Ihr euch Hippos anschaut, die dort normalerweise gar nicht leben? Entweder Ihr fahrt tatsächlich in den Caprivi (dann müsst Ihr aber, wie du selber gemerkt hast, anderes weglassen). Ich wette mit dir, dass euch ein Springböckchen, das Ihr zufällig irgendwo ganz alleine seht, oder gar eine Giraffe oder ein Elefant schlussendlich mehr Freude bereitet, als solche "Exoten"....

Ihr seid doch im Etosha, da seht Ihr Tiere, und wenn Ihr ein Wüstenelefanten-Tracking macht, dann ist das wirklich ein naturnahes Erlebnis - mit dem Risiko, sie nicht zu finden! Aber auf jeden Fall authentischer, als sich irgendwelche besenderten Tiere "vorführen" zu lassen.

Namibia ist ein wunderschönes wildes Land, genießt es und lasst euch auf spontane Tierbegegnungen ein....

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Feb. 2023
2'610 Beiträge · seit 200706. Feb. 2023 · #10
Hallo Bele,

das mit dem "Zoo" habe ich genauso auch gedacht, wollte mich aber nicht gleich (wieder 😗 ) unbeliebt machen.

Liebe Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
39 Beiträge · seit 202106. Feb. 2023 · #11
Wenn es um Zoo geht und eingezäunte Tiere und Landschaften, bleibt wohl nicht viel übrig in Namibia oder ? Da darfst Du auf keine Lodge keine Parks keine Etosha ... evtl noch Caprivi da gibt es wenigstens keine Zäune aber trotzdem sind die Tiere dort beschützt von Rangern und werden bewacht. Also auf zur richtigen Wildnis in den Dschungel Borneos, Kolumbiens, Peru oder Brasilien aber nicht nach Süd Afrika und Namibia. Doch warum muss Mann / Frau hier gleich kritisieren ? Jeder macht seinen Urlaub wie ER/SIE/ES es möchte .
Und wenn jemand Tiere sehen will, Warum nicht ob die Hippos im Kwando schwimmen oder im Stausee in Erongo So What ?
699 Beiträge · seit 201006. Feb. 2023 · #12
Du erwähntest Düsternbrook, da gibt es auch Hippos.
Giselbert
2'462 Beiträge · seit 200606. Feb. 2023 · #13
Sambafisch schrieb:Wenn es um Zoo geht und eingezäunte Tiere und Landschaften, bleibt wohl nicht viel übrig in Namibia oder ? Da darfst Du auf keine Lodge keine Parks keine Etosha ... evtl noch Caprivi da gibt es wenigstens keine Zäune aber trotzdem sind die Tiere dort beschützt von Rangern und werden bewacht. Also auf zur richtigen Wildnis in den Dschungel Borneos, Kolumbiens, Peru oder Brasilien aber nicht nach Süd Afrika und Namibia. Doch warum muss Mann / Frau hier gleich kritisieren ? Jeder macht seinen Urlaub wie ER/SIE/ES es möchte .
Und wenn jemand Tiere sehen will, Warum nicht ob die Hippos im Kwando schwimmen oder im Stausee in Erongo So What ?
Das sehe ich ähnlich und nicht jeder fährt dann noch zig Mal nach Namibia, um nun jede Ecke angeschaut zu haben. Erindi, Düsternbrook und Co. werden oft empfohlen, sollte man dann ja konsequenter Weise auch nicht.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
605 Beiträge · seit 201206. Feb. 2023 · #14
Servus,
Nehmt Euch für den ersten Tag ausser Auto übernehmen (locker 2 Stunden), einkaufen (dito) und ein bisschen vom Flug erholen nicht zu viel vor. Denkt dran, dass es auch passieren kann, dass das Gepäck nicht mitkommt (hatten wir 2 x), und wenn Ihr dann schon weit, weit weg von WDH seid, dann müsst Ihr wieder zurück zum Gepäck...
Allerhöchstens 50 km von Windhoek weg für die 1. Übernachtung planen oder gleich im Urban Camp bleiben und am nächste Tag in aller Frühe los.
Gruß, HeiVi
605 Beiträge · seit 201206. Feb. 2023 · #15
Ach ja, ganz vergessen: Im Mai sind die Tage schon sehr kurz und die Nächte wahrscheinlich schon ordentlich kühl.
Daher eher in den Norden fahren, da ist es noch wärmer, und den Süden ein anderes mal abklappern. Ihr kommt eh wieder 😉
Grüße, HeiVi
Themenstarter5 Beiträge · seit 202306. Feb. 2023 · #16
Das ist ja ein sehr aktives Forum hier. Das ist wirklich schön. Ich habe mir ja schon einige Tipps bei vorherigen stöbern herausziehen können, aber auch bei "meinem" Thread gab es gute Hinweise. Vielen Dank dafür.
Da die Hippos wohl wirklich nur in der Caprivi- Region zu finden sind, werde ich mich wohl endgültig von dem Besuch verabschieden. Meine Frage nach alternativen Orten für die Hippo-Sichtung war lediglich ein letzter Strohhalm. Es kommt ja doch häufig vor, dass Länder-Experten noch mal einen "Geheimtipp" auf Lager haben 😁
Aber seit der Planung dieser Reise sitzt mir bereits die Route - Caprivi- Victoria Falls - Botswana - auch schon arg im Nacken. Für die 1. Namibiareise ist es uns die Route noch nichts, aber so lohnt sich ein Wiederkommen noch mehr.

Also vielen Dank noch mal für die Hinweise und noch viele gute Reisen 😁 😁
7'296 Beiträge · seit 200606. Feb. 2023 · #17
Lunamaus schrieb:
Da die Hippos wohl wirklich nur in der Caprivi- Region zu finden sind, werde ich mich wohl endgültig von dem Besuch verabschieden. Meine Frage nach alternativen Orten für die Hippo-Sichtung war lediglich ein letzter Strohhalm. Es kommt ja doch häufig vor, dass Länder-Experten noch mal einen "Geheimtipp" auf Lager haben 😁

Das Problem in diesem Zusammenhang ist, dass die Flusspferde permanent Wasser und große Mengen Gras zum Fressen brauchen. In dieser Kombination gibt es das halt nur oben am Kunene oder in der Sambezi-Region.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...