MOMoni68Themenstarter19 Beiträge · seit 202224. Nov. 2022 · #1
Hallo,
wir (54+53) planen unsere erste Namibia-Reise für 2024. In Afrika waren wir bis jetzt 2 x in Südafrika unterwegs, immer selbst geplant und gebucht. Unsere Interessen liegen auf Landschaft und Tieren, Städte sind weniger unser Ding. Leider passiert mir bei Namibia wie bei allen anderen geplanten Reisen erstmal dasselbe, je mehr ich lese desto mehr reizvolle Ziele tun sich auf. Diese muss ich jetzt in eine für uns annehmbare Route bringen und hoffe auf euer Feedback/Tipps. Eins möchte ich noch erwähnen, in unserer Reiseroute sind vermutlich je Ziel mehr Nächte eingeplant als in vielen der hier vorgestellten Routen, uns ist wichtig nicht sooft umzuziehen sondern wir möchten das jeweilige Ziel in Ruhe geniessen, lieber an einem Tag viele km fahren als öfter umziehen.
Aktuell sieht mein Plan so aus: Reisezeit: Ende Mai/Anfang Juni 2024
Ankunft in Windhoek, hier hoffe ich auf einen Nachtflug und weiter nach Sossusvlei. Den Eintrag über Fahrten am Ankunftstag hab ich gelesen und gehe jetzt mal von unserer Erfahrung in Südafrika aus. Linksverkehr hat uns beide noch nie gestört und wir können uns abwechseln beim Fahren. G…-maps gibt 4,75 Std. an, d.h. ich rechne für uns mal mit 6 Std.
4 ÜN Sossusvlei (Dead Valley Lodge) – erstmal ankommen und Urlaubsmodus einstellen, Dünen besichtigen und erklimmen, schöne Fotos machen, Canyon besichtigen 4-5 ÜN Erongo (evtl. Hohenstein Lodge) – wandern (lt. Homepage soll es von dort aus Wanderrouten geben), Tagesausflug Spitzkoppe, Tagesausflug Swakopmund und Walvis-Bay). 7 ÜN Etosha aufgeteilt auf 2 Camps. Wo und ob drinnen oder draussen haben wir noch nicht festgelegt. Da kämpfe ich noch mit meinen beiden Wünschen – Komfort und Vorteil im Park übernachten. 2-3 ÜN Waterberg-Region
Rückflug ab Windhoek Insgesamt 18 ÜN, es gibt noch Puffer von 1 Nacht die ich entweder bei Abreise mit 1 ÜN Windhoek einbauen möchte, oder doch bei Ankunft.
Alternativ ist noch angedacht Waterberg weg zu lassen und die Nächte doch auf die Gegend Swakopmund / Erongo aufzuteilen und von Swakopmund aus z.B. die Desert Tour zu buchen. Dann mit 3 ÜN Swakopmund / 4 ÜN Erongo
Zum Dolomite-Camp im Etosha hätte ich noch eine Frage: - die Lage sieht für mich top aus. Aus Reiseberichten habe ich jetzt gelesen, dass man zur Hütte mit dem Golf-cart gefahren wird und man sich innerhalb des Camps (da nicht eingezäunt) nicht frei bewegen kann. Andere Reiseberichte schreiben wieder, dass sie z.B. von der Hütte zum Restaurant gelaufen sind. Das hört sich für mich widersprüchlich an. Muss ich im Camp immer warten bis mich jemand abholt und von A nach B bringt?
Vielen Dank schon mal für euer Feedback Viele Grüße Monika
Ankunft in Windhoek, hier hoffe ich auf einen Nachtflug und weiter nach Sossusvlei. Den Eintrag über Fahrten am Ankunftstag hab ich gelesen und gehe jetzt mal von unserer Erfahrung in Südafrika aus. Linksverkehr hat uns beide noch nie gestört und wir können uns abwechseln beim Fahren. G…-maps gibt 4,75 Std. an, d.h. ich rechne für uns mal mit 6 Std.
Musst Du selber wissen, aber 6+Stunden am Ankunftstag, das meiste auf ungeteerter Straße, davor Ankunft, Einreise, Autoübernahme und dann herbstlich früher Sonnenuntergang...
4 ÜN Sossusvlei (Dead Valley Lodge) – erstmal ankommen und Urlaubsmodus einstellen, Dünen besichtigen und erklimmen, schöne Fotos machen, Canyon besichtigen 4-5 ÜN Erongo (evtl. Hohenstein Lodge) – wandern (lt. Homepage soll es von dort aus Wanderrouten geben), Tagesausflug Spitzkoppe, Tagesausflug Swakopmund und Walvis-Bay). 7 ÜN Etosha aufgeteilt auf 2 Camps. Wo und ob drinnen oder draussen haben wir noch nicht festgelegt. Da kämpfe ich noch mit meinen beiden Wünschen – Komfort und Vorteil im Park übernachten. 2-3 ÜN Waterberg-Region
Ungewöhnlich! Also 4 Nächte würde ich mit bei den Dünen aber ordentlich langweilen. 2 reichen zum Ankommen und dann mind 2. in Swakopmund (da kommt ihr ja eh praktisch vorbei, wenn ihr von Sesriem ins Erongo fahren wollt). Von einem Tagesausflug halte ich wenig vom Erongo dahin. Es geht ja mehr um die Aktivitäten an der zentralen Küste, als um die Ortschaft Swakopmund selber. Etosha 7 Nächte ist recht viel, aber wenn ihr das so wollt, natürlich kein Problem. Es gibt Reisende die verbringen 2 Wochen nur in Etosha, anderen reicht ein halber Tag. Würde es auf 3 Camps aufteilen: Westen, Süden (außerhalb, z. B. Vreugde) und Osten (außerhalb, z. B. Onguma, Mushara, Mokuti..)
Muss ich im Camp immer warten bis mich jemand abholt und von A nach B bringt?
Das ist je nach Lust und Laune, ob einem das selber Laufen verboten wird oder nicht. NWR eben...
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Schneewie725 Beiträge · seit 201724. Nov. 2022 · #3
Spontan hätte ich auch gesagt, zwei volle Tage Sesriem (Soussusvlei) reichen auch. Wir haben gerade unsere Ersttäter Tour hinter uns und haben, genau wie Ihr, möglichst immer 2 Übernachtungen pro Destination gemacht. 4 Übernachtungen in Sesriem sind nicht nötig. Daher vielleicht lieber einen der Tage dafür verwenden, auf der Strecke Windhuk - Sesriem eine Übernachtung einzuplanen.
Wir waren zwischen Sesriem und Windhuk im Barkhan Dune Resort (Nähe Spreetshoogte Pass). Auch wir sind Leute, die nach einem Langstreckenflug in der Lage sind, noch weiterzufahren (mehrmals gemacht in SA, USA, AUS), aber 6 Std. plus Autoübernahme (dauert), kleiner Einkauf (das kannst du in Sesriem fast nicht machen - nur ein kleiner Markt), wären dann doch zu viel.
Was ist, wenn die Maschine Verspätung hat? Dann wird es knapp.
SÜSüdwesten158 Beiträge · seit 202024. Nov. 2022 · #5
Hi., wir haben dieses Jahr auf 2 Reisen insgesamt 9 Reisende kennen gelernt, die mit EW/LH geflogen sind, aber wegen Überbuchung des Fluges oder aus anderen Gründen erst einen Tag später als geplant in Windhoek ankamen. In einem Fall waren es sogar 3 Tage. Daher würde ich immer die erste und letzte Nacht im Raum Windhoek verbringen, um notfalls einen Puffer zu haben. Und nach einem Nachtflug noch bis Sesriem? mutig und stressig. Alles andere ist sicher Ansichtssache. Wir würden keine Woche im/am Etosha verweilen. Dann lieber 2-3 Tage davon z. B. Mt. Etjo. LG, Christine
Hallo, ich dagegen finde 7 Nächte Etosha super und kann das Dilemma, ob außerhalb übernachten oder nicht, nachvollziehen. Eine Unterkunft im Park würde ich aber schon wählen, abends am Wasserloch bekommt man schon einiges an Tieren zu sehen. Aufgrund meiner Erfahrung vom letzten Jahr Okaukuejo ja, Halali nur, wenn das Mäuseproblem behoben wurde. Die erste Nacht würde ich auch in der Nähe von Windhoek einplanen oder wenigstens nicht ganz nach Sesriem fahren, für den Fall einer Verspätung, Gepäckverlust oder Ähnlichem. Auch macht es für mich keinen Sinn, an Swakopmund vorbei zu fahren, um es dann bei einer Tagestour zu besuchen. Da verliert man viel zu viel Zeit im Auto auf einer teils nicht besonders aufregenden Strecke. Auch den Waterberg fanden wir jetzt nicht so überragend, das kann aber durchaus an der Lodge gelegen haben, die trotz des hohen Preises nur den vorletzten Rang in unserer Unterkunftsliste einnahm. Der Rhino Drive, den wir dort unternommen haben, war aber auf jeden Fall super.
MOMoni68Themenstarter19 Beiträge · seit 202225. Nov. 2022 · #7
Erstmal herzlichen Dank für euer Feedback.
Wir werden jetzt (vor allem mein Mann ) unsere Route nochmal überdenken. Die erste Nacht werden wir auf jeden Fall mal in Windhoek verbringen, evtl. wenn alles glatt läuft gleich mit einer kleinen Stadtbesichtigung am Nachmittag. Für den Abschluss unserer Reise hab ich noch so gar keine Idee, von Etosha am Rückreisetag nach Windhoek zu fahren ist zu weit. Aber wo dazwischen macht 1-2 Nächte Sinn vorm Rückflug. Wieder Windhoek ? 7 Tage Etosha werden wohl bleiben, wir waren dieses Jahr über 2 Wochen im Kruger NP unterwegs und kein Tag davon war langweilig.
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200725. Nov. 2022 · #8
Hi, ich mach immer die erste und letzte Nacht in Windhoek. Man kann die Koffer bzw. großen Taschen in der Unterkunft lassen, hat am Tag vor dem Abflug nicht den super Stress (nur, dass man rechtzeitig am Nachmittag das Auto zurück gibt), kann in Ruhe alles wieder für den Flug packen, abends nochmal schön essen gehen und am Abflugtag - je nach Abflugzeit - noch ein wenig Mitbringsel kaufen oder einfach ausschlafen und den Tag genießen. lg Wolfgang
Bezüglich der generellen Tips schließe ich mich meinen Vorschreibern an. Auch ich würde die letzte Nacht in Windhoek verbringen, ist einfach entspannter. Solltet ihr doch auf halber Strecke übernachten wollen, können wir die Aloegrove Safari Lodge in Otjiwarongo empfehlen, hat uns dort im Februar auf dem Weg nach Etosha sehr gut gefallen. Daneben liegt die Frans Indongo Lodge, über die wir auch gutes gehört haben.
Eins habe ich noch vergessen. Wir hatten im Februar kein Mäuseproblem in Halali, weder in Chalet noch am Wasserloch. Die Bush Chalets haben alle einen Braai, ich empfehle dringend sich dort selbst zu verpflegen. Das Restaurant sah miserabel aus und wir haben dort lediglich Morgens einen Kaffee abgeholt...
An die Empfehlung der Aloe Grove Safari Lodge schließe ich mich an. Das waren letztes Jahr definitiv unsere herzlichsten Gastgeber und das Essen war auch sehr lecker. Wir waren zwei Nächte dort, am ersten Nachmittag haben wir einen Game Drive mit Fütterung der Raubkatzen gemacht und am zweiten Tag sind wir zum Cheetah Conservation Fund gefahren. Wir durften die Abkürzung über das Farmgelände nehmen und hatten so auch noch einen kleinen Game Drive.
MOMoni68Themenstarter19 Beiträge · seit 202229. Dez. 2023 · #12
gelöscht - neu erstellt
MOMoni68Themenstarter19 Beiträge · seit 202215. März 2024 · #13
Hallo zusammen,
in 3 Wochen geht es los, wenn denn nicht mal wieder irgendwer streikt, das erste Mal Namibia. Zur Zeit bin ich an der Planung der Tagesetappen mit der T4A-Karte und da sind noch ein paar Fragen zu einzelnen Strecken offen. Ich habe zwar schon sehr viel hier im Forum dazu gelesen, aber alles gelesene hat nicht so unbedingt genau zu unserer Route gepasst.
• Sossusvlei - Swakopmund: Ich würde gerne auf die Nebenstrecken ausweichen, also nicht die komplette C14 fahren, sondern auf die D1998 abbiegen. Dort habe ich dann ja die Möglichkeit entweder über die Permit-pflichtigen Straßen weiter zu fahren oder auf die D1982 abzubiegen um wieder auf der C14 rauszukommen. Nun zur Frage: Lohnt die Permit-Pflichtige Straße und könnten wir auch noch den Schlenker über Tinkas und Blutkuppe damit machen ? Oder ist es besser über die D1982 wieder auf die C14 zurück. Hinzufügen muss ich, wir sind mit einem 4x4 Toyota Hilux unterwegs haben aber noch keine Offroad-Erfahrung.
• Swakopmund - Spitzkoppen Lodge: da möchte ich bis Cape Cross fahren um dann bei Henties Bay auf die D1918 abzubiegen um zur Spitzkoppen Lodge zu fahren. Gäbe es dazu noch eine Alternative ? Kann auch gerne etwas länger sein. Da wir immer Entspannungstage eingebaut haben, müssen wir nicht zwingend am Anreisetag bereits am frühen Nachmittag in der Lodge sein
• Spitzkoppen Lodge - Okaukuejo: das wird unsere längster Fahrtag. Meine Route würde jetzt vorsehen über die B2 - C33 bis hinter Kalkfeld und dann die M63 bis rauf nach Okaukuejo. Oder gäbe es eine landschaftlich sehenswertere Route ?
Bevor wir in den Etosha fahren würden wir gerne noch ein paar Snacks und Wasser einkaufen, die T4A-Karte zeigt in Kalkfeld einen Supermarkt ? an, in G.... zeigt es dazu nichts an oder wäre hier Outjo besser ?
Schon mal vielen Danke hier an alle, dieses Forum ist eine unerschöpflicher Ratgeber für die Reiseplanung.
Viele Grüße Monika
boris1'816 Beiträge · seit 200815. März 2024 · #14
Hallo Monika,
auf jeden Fall in Outjo einkaufen. Dort gibt es alles, auch einen großen Super Spar ( ich glaube, es ist ein Spar). Daneben noch die berühmte Bakery und einen ganz netten Craft Shop.
boris schrieb: auf jeden Fall in Outjo einkaufen. Dort gibt es alles, auch einen großen Super Spar ( ich glaube, es ist ein Spar). Daneben noch die berühmte Bakery und einen ganz netten Craft Shop. ...
Außerdem gibt es den OK Markt, quasi der älteste Supermarkt des Ortes, und der Woermann & Brock. Ihr kommt sowieso, von Kalkfeld kommend, am W&B vorbei. Dort ist das Parken entspannt und nicht so mit "Locals" überfüllt, wie beispielsweise der OK.
Zum Lunch-Break in das Farmhouse von Ansta (Anastasia Gabathuler) gehen. Achtung! Ansta ist mit ihrem Farmhouse einmal um die Ecke gezogen und hat jetzt sichere Parkplätze im Hof. Sie befindet sich nicht mehr gegenüber der Bakery bzw. neben dem Gemstone Laden.
Karte:
Ansta ist DIE Anlaufstelle in Outjo bei Problemen jeglicher Art. Im schönen Biergarten (Betonung liegt auf Garten) hat man auch super WiFi-Verbindung.
LG Logi
MOMoni68Themenstarter19 Beiträge · seit 202216. März 2024 · #16
Hallo,
vielen Dank für die Rückmeldung. Zum Einkaufen ist Outjo schon mal notiert, ebenso das Farmhouse zum Essen. Klingt nach der perfekten Pause bevor es in den Etosha geht.
Viele Grüße Monika
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201116. März 2024 · #17
Hallo Moni, "• Sossusvlei - Swakopmund: Ich würde gerne auf die Nebenstrecken ausweichen, also nicht die komplette C14 fahren, sondern auf die D1998 abbiegen. Dort habe ich dann ja die Möglichkeit entweder über die Permit-pflichtigen Straßen weiter zu fahren oder auf die D1982 abzubiegen um wieder auf der C14 rauszukommen. Nun zur Frage: Lohnt die Permit-Pflichtige Straße und könnten wir auch noch den Schlenker über Tinkas und Blutkuppe damit machen ? Oder ist es besser über die D1982 wieder auf die C14 zurück. Hinzufügen muss ich, wir sind mit einem 4x4 Toyota Hilux unterwegs haben aber noch keine Offroad-Erfahrung."
Ich kenne die von Dir angedachten Strecken nicht - aber ich kann Dir sagen, dass ich auf der C14 ( ich weiß ja nicht, wie Du sie Dir vorstellst, aber es ist Gravel!) völlig k.o. und durchgerüttelt in Sossusvlei ankomme, nach ca. 5 Std. Fahrt.
Ich würde nicht auf die Idee kommen, noch mal einen "Umweg" einzubauen. Landschaftlich bietet die Strecke auch Abwechslung, dann Stop am Tropic of Capricorn, Solitaire für eine Pause.
Viel Vorfreude! Strelitzie
PS. Und wenn ihr an Uis vorbeikommt, dann kurze Einkehr in den "Cactus-Garden"! Es ist wirklich sehr nett dort und der Rock Shandy (alkoholfrei) ist erfrischend.
sehr schön für einen Snack und Einkauf ist das "neue" Etosha Corner gleich außerhalb von Outjo an der Abzweigung nach Kamanjab: Großer Laden mit Souvenirs, Snacks etc, Café, schöner Garten und Gärtnerei.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!