Namibia's Süden - mit oder ohne KTP

31 Antworten · 3'051 Aufrufe · gestartet 12. Okt. 2022 von hhdkram
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Themenstarter502 Beiträge · seit 201612. Okt. 2022 · #1
Moin aus dem Norden,
wir planen für März/April eine 21-Tage-Runde durch Namibia's Süden. Jetzt die Frage um die Einbeziehung des KTP in die Planung. Lohnt es sich, den KTP einzubeziehen? Die Unterkünfte dort sind alle mit Selfcatering. Heißt das, dass man in Namibia einkaufen und die Verpflegung mitnehmen muß? Gibt es vor Ort keine Möglichkeit sich zu verpflegen (Restaurant oder so)?
Es wäre schön, von Euch Weitgereisten ein paar Informationen zu bekommen.
Danke und Gruß,
Dieter
1'059 Beiträge · seit 200612. Okt. 2022 · #2
Hallo Dieter

Als bekennender und grosser KTP-Liebhaber würde ich natürlich immer dafür einstehen, dass sich das lohnt. Wie immer auch Geschmacksache, es gibt viele Fans aber auch immer wieder Stimmen, die diese Begeisterung halt nicht so teilen können. Es kommt letztendlich sehr auf eure Erwartungshaltung bzw. Vorstellung davon an, was die südliche Kalahari zu bieten hat.

Der KTP unterscheidet sich schon sehr darin, was man sich von anderen Schutzgebieten gewohnt ist. Einerseits eine viel geringere Artenvielfalt (keine Zebras, Elefanten, Nashörner, Hippos, Büffel, etc.), dafür karge, weite Landschaften, weite Distanzen, viele künstliche Wasserlöcher mit sehr guten Chancen auf Grosskatzen und eine herausragend gut vertretene Greifvogel-Welt.

Das mit dem Selfcatering ist grundsätzlich richtig, wobei es in Twee Rivieren ein Restaurant gibt und ich meine das Kalahari Tented Camp und die Rooiputs sowie Polentswa Lodges (auf botswanischer Seite) drüften «serviced» sein. Alle anderen Campsites, Restcamps und Wilderness Camps sind selbstversorgend. In den südafrikanischen Restcamps Mata Mata, Nossob und Twee Rivieren gibt es auch kleine Shops, wo man sich mit dem nötigsten und, je nach Liefertag, auch einigen Frischwaren sowie Fleisch aus dem TK versorgen kann.

Liebe Grüsse
Sam
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441 Beiträge · seit 201412. Okt. 2022 · #3
Moin

wir waren bisher 2 mal dort.
Einmal vor einigen Zeiten nur im RSA Teil als es noch der Gemsbokpark war und "demnächst" Mata-Mata öffnen solle 😉 ,
Wir sind dann komplett "untenrum" gefahren.
Und dann vor ca 5 Jahren auf der Tour von CPT nach WDH. Beide Male fanden wir es super. Besonders der einsame Bereich in BOT war klasse.
Ja, man sollte alles mitnehmen. Im östlichen Teil geht es auch nur mit 4x4.
Genervt hat, das man uns, als wir umbuchen wollten, am BOT Counter eröffnet hatte das mal wieder alles "fully booked" sei. In Matopi 1 waren wir alleine. Nix ausgebucht.

PS unser Avatar Bild ist damals dort entstanden. Das müsste am Nossob gewesen sein, da der Grenzstein zu sehen ist
Danke und Gruß Matze
zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2022
2'610 Beiträge · seit 200712. Okt. 2022 · #4
Hallo Dieter,

ich schließe mich den Vorschreibern 😎 voll und ganz an. Entweder liebt man den KTP oder nicht. Wir sind demnächst (toi,toi,toi) 23 Nächte im Park und nur auf südafr. Seite, da wir nicht mehr campen.

Du solltest allerdings sehen, was noch frei ist und schnell zuschlagen. Der KTP ist begehrt und die guten Unterkünfte sind oft schon 11 Monate im voraus weg.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'059 Beiträge · seit 200612. Okt. 2022 · #5
Jambotessy schrieb:(...) Entweder liebt man den KTP oder nicht. Wir sind demnächst (toi,toi,toi) 23 Nächte im Park
😮 Ihr gehört definitiv zu ersteren Sorte 😁 Wow! Da beneide ich euch ein bisschen und wünsche schon jetzt einen wunderbaren Aufenthalt und viele spannende Sichtungen. 🙂

Liebe Grüsse
Sam
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2'610 Beiträge · seit 200712. Okt. 2022 · #6
@ kalachee

Vielen Dank - und wenn ich dir jetzt sage, dass wir 4 + 3 x Uri. 4x Grootkolk, 4x Kieli, 2x Nossob RF2 + 4+2x KTC/Honeymoon gebucht haben, dann beneidest du uns sicher noch etwas mehr 😄 😄 😎

LG
Jambotessy
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16,9k Beiträge · seit 201212. Okt. 2022 · #7
Hallo Dieter,

was es in den Camps gibt wird sehr gut hier zusammen gefasst: https://www.suedafrika.net/reisefuehrer/northern-cape/kgalagadi-restcamps/kgalagadi-park-suedafrika-reisehinweise.html

und natürlich auch bei Carsten Möhle: https://www.bwana.de/botswana/botswana-info/kgalagadi-transfrontier-park/allgemeines.html

Wir mögen den KTP auch sehr und beabsichtigen ebenfalls einen erneuten Besuch für 2023.
Nicht verschweigen möchte ich allerdings das Fledermausproblem in Twee Rivieren, das für empfindlichere Gemüter sicherlich unangenehm sein kann. Weiterhin muss man sich, da man eben in einem staatlichen südafrikanischen Camp weilt, auch auf die zunehmende "Loadshedding"-Problematik einstellen bzw. vorbereiten - sofern die Unterkünfte überhaupt über Strom verfügen.

LG
Logi
1'003 Beiträge · seit 200812. Okt. 2022 · #8
Hallo Dieter,

ich denke, die Frage ist, ob Du Wert auf Tiere legst, oder lieber Landschaft genießen willst. Im KTP hast Du gute Chancen Katzen zu sehen. Die Unterkünfte sind fast alle Selbstversorger, aber die Küchen sind echt gut ausgestattet, alles sehr sauber und nicht teuer.
Wir würden immer wieder ein paar Tage KTP machen. Sind jetzt nicht so begeistert, dass wir ganze Wochen da verbringen würden, aber ein paar Tage, um Tiere zu schauen, immer gerne. Für nicht-Camper sind die Wilderness Camps die spannendsten, da klein und nicht eingezäunt, aber die sind tatsächlich auch für März/April schon fast ausverkauft. Aber es wird immer mal wieder etwas frei.
Alternativ kannst Du auch in einer Lodge vor den Toren übernachten und einen Tagesausflug machen.

Viele Grüße
Doro
Themenstarter502 Beiträge · seit 201612. Okt. 2022 · #9
Hallo Doro,
kann ich Dich so verstehen, dass die Tiere das highlight des KTP sind und die Landschaft dann eher unspektakulär?
Gruß, Dieter
131 Beiträge · seit 200812. Okt. 2022 · #10
Hallo Jambotessy,

wie habt Ihr es geschafft so oft Urikaarus zu ergattern? Mit Geduld oder gibt es einen Trick, den Ihr verraten wollt?
Das Camp ist ja i.d.R. schon ausgebucht wenn man am ersten Buchungstag in Südafrika anruft.

Gruß,
Marion
131 Beiträge · seit 200812. Okt. 2022 · #11
Hallo Dieter,

falls Ihr auch Interesse am Mabuasehube-Teil (nur Camping) habt, gibt diese Seite einen tollen Einblick in die Camps
https://www.travel4wildlife.com/mabuasehube-campsites-botswana
Ansonsten finde ich sowohl die Tierwelt, als auch die Landschaft beeindruckend.
Aber wie schon erwähnt wurde, die ganz großen Tiere wie Elefanten, Nashörner etc. gibt es nicht. Dafür hat man wirklich gute Chancen Löwen zu sehen.
Da bei Mata Mata die Grenze wieder geöffnet ist, ist die Anfahrt auch nicht soo weit. Also wenn Ihr Zeit übrig habt, könnt Ihr Euch ja selbst ein Bild vom KTP machen, beim nächsten Mal wisst Ihr dann, ob Ihr wiederkommen wollt.

Gruß,
Marion
1'059 Beiträge · seit 200612. Okt. 2022 · #12
hhdkram schrieb:Hallo Doro,
kann ich Dich so verstehen, dass die Tiere das highlight des KTP sind und die Landschaft dann eher unspektakulär?
Gruß, Dieter
Bin zwar nicht Doro, möchte da aber gerne auch noch drauf eingehen.

Ich persönlich würde die Landschaft jetzt sicher nicht als unspektakulär bezeichnen, gerade die extreme Weite, sanfte Dünen, wogendes Gras und in den Trockenflusstälern des KTP die vielen knorrigen Bäume üben auf mich eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Aber ich kann sehr wohl nachvollziehen, wenn es jemand als eher langweilig bezeichnen würde, denn sehr abwechslungsreich ist die Landschaft in der südlichen Kalahari sicherlich nicht. Das muss einem schon gefallen, aber wenn man auf einsame, weite, offene Landschaften steht - was ja als Namibia-Reisende für euch jetzt nich sooo abwegig sein dürfte 🙂 - ist es allemal einen Besuch wert.

Die Tierwelt ist natürlich ein besonderes Highlight des KTP, aber wie schon erwähnt, sollte man nicht die ganz grosse Menge an Sichtungen erwarten wie in anderen populären Schutzgebieten. Aber: die Dichte an Katzen ist sehr hoch, die Vogelwelt ist sehr spannend und da es innerhalb des KTP entlang der Trockenflusstäler Auob und Nossob eben viele künstliche Wasserlöcher hat, sind die Herbivoren sehr auf diese beiden Gebiete konzentriert - was natürlich auch die Predatoren entsprechend anzieht. Daher hat man immer sehr gute Chancen auf tolle Sichtungen, in fünf Besuchen bisher wurde ich diesbezüglich nun wirklich noch nie enttäuscht. Auch hat man sehr gute Chancen auf Braune Hyänen, die in anderen Schutzgebieten nun wahrlich nicht so häufig vorkommen. Wildkatzen ebenfalls und auch Servale und Karakale kann man mit Glück sehen.

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2022
1'567 Beiträge · seit 201512. Okt. 2022 · #13
Moin Dieter,
wir mögen den Süden und sind auch bekennende KTP-Liebhaber.
In so eine Südtour lässt sich der KTP super einbauen. Wir haben das 2018 gemacht und, weil es uns so gut gefallen hat, im Folgejahr noch einmal. Beide Male waren wir allerdings nicht im botswanischen Teil des Parks. Falls es dich interessiert, kannst du in meine Signatur schauen und den RB lesen. 2019 waren wir auch in Twee Revieren. Ich hatte Sorge wegen besagter Fledermäuse, aber es gab keine (s.RB „Erfahrungsschätzchen Familienabenteuer4“.
Ich würde den KTP in jedem Fall mitnehmen an eurer Stelle!
Liebe Grüße
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
155 Beiträge · seit 201812. Okt. 2022 · #14
Hi,
ich war dieses Jahr zu der betreffenden Zeit (April) im KTP. Da Mata Mata geschlossen war, musste ich den riesigen Umweg über Ariamsvlei fahren, was sich meiner Meinung nach nicht gelohnt hat. Schon erwähnt wurde ja die geringe Artenvielfalt, und Katzen an den Wasserlöchern kann man sich abschminken, da nach der Regenzeit. Ich hatte einen tollen Plan, wie ich die Wasserlöcher abfahren wollte, aber außer Vögeln war da kein einziges Tier zu sehen, ebenso auf den beiden Verbindungsstrassen zwischen den Flusstälern. Auch insgesamt waren sehr wenige Tiere zu sehen, ich konnte die vorhandenen quasi jeden Tag wiedererkennen (Oryx mit 1 Horn bzw. nach vorn gebogenes Horn) und mit Handschlag begrüßen. Schlechte Sicht kam noch dazu, nicht nur durch hohes Gras nach der Regenzeit (was ich wusste), sondern die Pad lag oft so tief, erst 40cm steile Böschung, dann 30cm flache Böschung, oben drauf noch der Bewuchs, dass man vielfach durch einen "Tunnel" fuhr, ohne Möglichkeit, rechts oder links überhaupt etwas zu sehen.
Beweisfoto:

IMG_6105.jpg


Das war besonders im Bereich von Nossob so, der ja besonders gelobt wird. So lag ein Löwe direkt neben der Strasse, aber man konnte fast nur den Schopf sehen.
Beweisfoto:

IMG_6080.jpg


Die wenigen schönen Sichtungen hatte ich im Bereich Twee Revieren. Man hat auch fast keine Möglichkeit, mal auf eine "Nebenstrasse" auszuweichen, um näher an die Tiere heranzukommen. Was nutzt der Löwe, der in 300m Entfernung auf der anderen Seite des Tales liegt?
Die Chalets in Nossob und Twee Revieren waren okay, Wilderness Camps habe ich trotz vieler Versuche nicht bekommen. Fairerweise muss ich sagen, okay, ich habe 2x Löwen, 2x Geparde und 1x Leoparde gesehen, aber für 7 Tage Safari fand ich es insgesamt, auch wegen der geringen Tierdichte und Artenvielfalt, enttäuschend. Ich kann natürlich nur für die Zeit April sprechen.
Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, ist das Löwentracking in der Kalahari Game Lodge, an der man auf dem Weg nach Mata Mata vorbeikommt und wo man auch campen kann. Kein Gedränge, nur dein offenes Fahrzeug, genug Zeit und nah dran. Dort konnte ich die Fotos machen, die ich mir für den KTP erhofft hatte.

IMG_6216_DxO.jpg


IMG_6208_DxO_2.jpg


VG Tommy
1'003 Beiträge · seit 200812. Okt. 2022 · #15
hhdkram schrieb:Hallo Doro,
kann ich Dich so verstehen, dass die Tiere das highlight des KTP sind und die Landschaft dann eher unspektakulär?
Gruß, Dieter
Hallo Dieter,
Es ist sind schon eine schöne Dünenlandschaft, aber wir fahren schon eher wegen der Tiere hin. Ein Urlaub in Namibia ohne Tiere wollten wir nicht.
Ich glaube mich stört eher auch, wie vorhin jemand schrieb, dass man nur die wenigen Strassen fahren kann und es fahrtechnisch nicht so spannend ist. Deshalb gefällt uns die Botswana Seite mit den Camp Sites auch besser.
Wir waren auch dieses Jahr in der Regenzeit und das Gras war schon hoch, aber das war vielleicht auch eine Ausnahme, da die letzte Regenzeit sehr gut war? Die Löwen lagen manchmal einfach auf der Pad. Wahrscheinlich war ihnen das Gras auch zu hoch 😉 Trotz dem hohem Gras haben wir mehr gesehen, als vor ein paar Jahren davor in der Trockenzeit. Man muss halt auch Glück haben.
Mata Mata ist offen und da bist Du von Windhoek gleich. Das Kalahari Tented Camp ist ganz nett und da gibt es oft noch was. Da gibt es aber keine Klimaanlage. Die haben die großen Camps und das ist oft auch sehr wertvoll, da es schon sehr heiss werden kann.
Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest?
Gruss
Doro
571 Beiträge · seit 200612. Okt. 2022 · #16
krausimausi schrieb:Hallo Jambotessy,

wie habt Ihr es geschafft so oft Urikaarus zu ergattern? Mit Geduld oder gibt es einen Trick, den Ihr verraten wollt?
Das Camp ist ja i.d.R. schon ausgebucht wenn man am ersten Buchungstag in Südafrika anruft.

Gruß,
Marion
Da bin ich auch auf die Antwort gespannt 😁 Heute war Telefontag für kommenden September / Oktober. Da habe ich von 7:30 bis 9:30 nur Bandansage und Freizeichen gehört. Bin dann 1 Stunde weg gewesen, um 10:30 Musik und endlich eine Stimme in Realzeit 😄 Uri und Grootkolk und Killi schon weg, es blieb immerhin Gharagab und Nossob Camping 🙂 😛 😉 Wir sind jedenfalls froh 🙂 😛 . Ach ja, Frühlingsferien enden nächstes Jahr vor unserem Buchungszeitraum, daran kann es also nicht liegen. Aber Jambotessies fahren vielleicht zu anderen Zeiten?
steinbeisser
2'610 Beiträge · seit 200713. Okt. 2022 · #17
@Krausimausi @steinbeisser

Nix da, meinen "Trick" verrate ich nicht 😛

Aber ich als Rentnerin habe Zeit und kann immer wieder schauen, ob etwas frei geworden ist. Am besten ist es, wenn man genau um 00.01 Uhr nach dem ersten Zahlungstermin schaut (viele Südafrikaner lassen buchen bzw. gehen direkt ins SanParks Office, zahlen müssen sie dann die ersten 50% nach 30 Tagen) . Da kann man sich ja selbst ausrechnen nach Beginn der Buchungsperiode, wann das ungefähr ist. Und da schaut man noch öfter. Und dann reisen wir nicht zu Ferienzeiten. Dieses Jahr z B. Ende Oktober in den November hinein.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'137 Beiträge · seit 201113. Okt. 2022 · #18
Jambotessy schrieb:@ kalachee

Vielen Dank - und wenn ich dir jetzt sage, dass wir 4 + 3 x Uri. 4x Grootkolk, 4x Kieli, 2x Nossob RF2 + 4+2x KTC/Honeymoon gebucht haben, dann beneidest du uns sicher noch etwas mehr 😄 😄 😎

LG
Jambotessy
Als ausgesprochener KTP Fan beneide ich euch da wie S.. 🤩
Auch für uns war und ist es überhaupt kein Problem auch einen ganzen Urlaub im KTP zu verbringen.
Alle Ecken und auch alle Unterkünfte haben ihren Reiz, schön kann man es sich überall machen.... aber du hast hier schon die Highlights ergattert. Hut ab!!!

lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
1'125 Beiträge · seit 202213. Okt. 2022 · #19
Guten Abend Tommy, du hast es zwar gewissermaßen gut beschrieben aber mE trotzdem nicht verstanden. Wie auch immer, der Park ist durch langjährige Übernutzung beschädigt, die Gründe lassen sich hier gut erkennen. Z. B. ist die Ursache für die „tiefgelegten“ Straßen die viel zu hohe Besucherzahl, nicht angepasste Fahrweise und das ständige Geseier über das selbst verursachte Wellblech; das bedeutet dann eben mehr Hobeln als der Piste gut tut. Wegen der Topografie und Wasserverfügbarkeit ist der KTP im bestehenden Nutzungskonzept grundsätzlich „künstlich“, was aber sicher besser ist als überhaupt kein KTP. Dies bedingt aber auch die Konzentration, was die vorhandene Naturschönheit zwar beeinträchtigt dafür aber Sichtungen begünstigt. Aber die Mehrheit fühlt sich pudelwohl dort und kürte den KTP zu Lieblingsgrillplatz im südlichen Afrika. Siehe hier.
April ist übrigens keine grundsätzlich schlechte Zeit im KTP, aber Sichtungsgarantie gibt es eben keine. Für garantierte Sichtungen und Fotos ALLER afrikanischen Großtiere, empfiehlt sich ein Reiseführer, Safaripark oder Zoo daheim.

Geschmäcker unterscheiden sich eben. Für Manche ist der KTP z. B. einer der besten Plätze überhaupt für Greifvögel, andere maulen, dass sie NUR Vögel und Dünen gesehen haben. Hoffentlich werden davon einige abgeschreckt, der Park wird’s danken 😁 .
zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2022
485 Beiträge · seit 202013. Okt. 2022 · #20
hhdkram schrieb:wir planen für März/April eine 21-Tage-Runde durch Namibia's Süden. Jetzt die Frage um die Einbeziehung des KTP in die Planung. Lohnt es sich, den KTP einzubeziehen? Die Unterkünfte dort sind alle mit Selfcatering.
😈 gab ja schon viele Antworten, blickst du da überhaupt noch durch ..... 🙂

ich will dann mal deine Frage beantworten aus meiner Sicht:
Ja, lohnt sich, ich mache es nächstes Jahr zum 4. Mal , bis jetzt war ich immer für 3 Tage im Park und mir hat es immer ausgesprochen gut gefallen

Übernachten tue ich wie immer in Mata Mata (kein Camping....) in den River View Chalets
Einen Laden gibt es dort, erwarte aber keinen frischen "Schlachter" mit Gourmet Filets, da gab es bis jetzt immer reichlich Grundnahrungsmittel (Nudeln, Toast, etc.), Dosen und Tiefkühlfleisch sowie reichlich Bier und Wein .... , an der Rest erinnere ich mich nicht mehr 😈 . Abends haben wir dann einfach ein Stück Fleisch auf den Grill (hat jedes Chalet dort...) geworfen und das Auob-Tal von der Terrasse beobachtet (Tiere an den Wasserlöchern ....)

Tagsüber haben wir Touren mit dem Auto gemacht so lange wir eben Lust hatten, einfach die anderen Wasserlöcher neben der "Haupt-Straße 🤪 ) über die Loops abgeklappert und mal rüber nach Nossob ....

Macht es einfach, auch das Hauptcamp Mata Mata ist an sich sehr schön und ausreichend mit Infrastruktur (Laden, Tankstelle) versehen zur Versorgung. Die anderen genannten Wilderness-Camps (habe ich nur von außen angesehen) sehen auch Klasse aus, aber wenn ich eh´ nur wenige Tage vorhabe sollte Mata Mata auch ausreichen.

Und meine Vermutung, deine Rundreise durch Süd-Namibia soll ja vermutlich auch noch woanders hingehen in 21 Tagen ..... 😎
Gruß Burkhard