Guten Tag ans Forum. Vielleicht mag mir jemand helfen... Wir übernachten Brandberg Camping, wollten weiter zum Elephant Rock. Nun habe ich gelesen, dass man mit GPS Unterstützung recht gut auf der D2342 weiter, auf Pisten am Doro Krater vorbei fahren kann (quasi um den Berg herum), Richtung Twyfelfontein und dort wieder auf die C39 kommt, auf der wir die 100 km bis zur Palmwag Lodge fahren wollen. Nun finde ich im Reiseführer (Iwanowski) "gesamt- Kilometer ab Twyfelfontein: etwa 100km/3 Fahrstunden auf z.T. schlechter Strasse" Das würde die Tour doch etwas lang werden lassen. Kennt sich jemand mit dieser Strecke aus? Wäre toll, einen Hinweis zu bekommen. Dank und Gruß
Ich bin schon oft vom Ugab Save the Rhino Camp aus nach Palmwag gefahren. Auf meiner Route braucht man dafür um die fünf Stunden. Vom Elephant Rock aus ca. eine Stunde mehr. Ihr fahrt dann aber am besten am Doros Krater vorbei und nehmt die direkte Route gegen Norden. Jede andere Variante ist für einen Tag schon sehr lang.
Herzliche Grüsse Chrigu
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das ist aber nicht so unbedingt die Strecke, die man mal so eben fährt. Also ohne Navi und SatPhone etc. pp kann das ziemlich schnell zu einer echten Herausforderung werden. Der niederländische Kollege Jan Snel (siehe rote Pfeil) hats schon einmal vorgemacht.
Ja, da hast du absolut Recht. Normalerweise schreibe ich das auch immer dazu, dass es nicht so easy ist und man nicht ohne Plan B so eine Strecke fahren sollte. Das habe ich diesmal eher unbewusst weggelassen.
Es ist aber auch so, dass die Strecke bedeutend einfacher ist als früher und halt genau dieser Weg recht gut machbar ist.
Natürlich braucht es 4x4 mit Erfahrung, ein Navi und halt einen Plan B. Also zwei Fahrzeuge oder ein Satelliten-Telefon oder zumindest Leute die genau informiert werden, was man macht, auf welcher Strecke und wann man sich wieder meldet. Genug Wasser, Lebensmittel und Treibstoff verstehen sich hoffentlich von selbst.
Ausserdem kommt es auch immer etwas auf die Reisezeit an.
Herzliche Grüsse Chrigu
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dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200729. Mai 2022 · #6
Hi, wir sind heuer im Jänner vom Rhino Ugab Camp bis zum Mowani Mountain Camp gefahren. Durchs Desolation Valley und dann durch den Ugab entlang. Hat einen ganzen Tag gebraucht. Den ganzen Tag kein anderes Auto gesehen. Die Hinweise von Chrigu sind jedenfalls unbedingt zu beachten. Ich persönlich find' die Strecke, die du da vor hast, für einen Tag zu lang. Kommt auch auf die Jahreszeit und die Tageslänge drauf an. Im nambischen Winter halte ich das für fast ausgeschlossen. Im Sommer, wenn du früh weg fährst, könntest einen sehr langen Fahrtag machen und das schaffen. Tracks4Africa sagt hier für 200 Kilometer 6:15 voraus. Da kannst dir schon ungefähr ausmalen, was das bedeutet. Vor allem, weil 70 davon auf der C43 nach Palmwag rund eine Stunde dauern. lg Wolfgang
dergnagflow schrieb:Hi, wir sind heuer im Jänner vom Rhino Ugab Camp bis zum Mowani Mountain Camp gefahren. Durchs Desolation Valley und dann durch den Ugab entlang. Hat einen ganzen Tag gebraucht. Den ganzen Tag kein anderes Auto gesehen. Die Hinweise von Chrigu sind jedenfalls unbedingt zu beachten. Ich persönlich find' die Strecke, die du da vor hast, für einen Tag zu lang. Kommt auch auf die Jahreszeit und die Tageslänge drauf an. Im nambischen Winter halte ich das für fast ausgeschlossen. Im Sommer, wenn du früh weg fährst, könntest einen sehr langen Fahrtag machen und das schaffen. Tracks4Africa sagt hier für 200 Kilometer 6:15 voraus. Da kannst dir schon ungefähr ausmalen, was das bedeutet. Vor allem, weil 70 davon auf der C43 nach Palmwag rund eine Stunde dauern. lg Wolfgang
Durch Desolation Valley und den Huab und Aba Huab braucht viel mehr Zeit als die gerade Strecke nach Norden hoch. Ich bin, wie schon geschrieben, die Strecke von Save the Rhino nach Palmwag schon oft gefahren. Wir fahren dann meist noch ein Stück weiter zur ersten Campsite in der Palmwag Konzession. Die Fahrzeit beträgt vom Save the Rhino Camp bis Palmwag rund fünf Stunden.
Herzliche Grüsse Chrigu
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wir kennen den Desolation Trail bereits und möchten nun beim nächsten Mal evtl. einen "landschaftlichen Umweg" (grüne Route und dann pinke Route) von Rhino Camp nach Palmwag nehmen. Ich bin etwas irritiert hinsichtlich des blauen Abschnitts. Auf meiner alten T4A Karte 2016 waren die Huab Swamps noch weitläufiger eingezeichnet....da wäre die blaue Route wohl noch schwieriger gewesen (zumindest laut Karte). Vielleicht bin ich auch etwas benebelt 😗 Laut neuer Karte 2023 scheint der blaue Abschnitt nicht sehr sumpfig - kann jemand berichten - v.a. wenn man nicht in der absoluten Trockenzeit geht ? (Huab-Überquerung nicht geplant). Vielen Dank für Eure Infos. Schnuppe
ich versuchs nochmal mit dem Thema Huab - vielleicht hat nun jemand eine aktuelle Antwort 😗 Ich weiss die Huab-Querung ist an den meisten Stellen schwierig.... Wie schätzt Ihr die hellblaue Route ein ? Im Dezember eventuell (natürlich nur nach Sichtung) eine Chance zum queren - oder grundsätzlich (auch schon in Trockenzeit) Risiko zu groß und lieber aussen herum (pinke Route) ?
ich kann dir zur hellblauen Route nichts sagen, wollte aber doch darauf hinweisen, dass die Huab-Querung der pinken Route etwas geändert hat. Sie geht nun gleich vom "Picknick-Baum" weg und ist soweit zu finden, wenn auch etwas holpriger als die alte Querung. (Stand: Ende Oktober 2023)
Etwas entsetzt hat mich, dass bei der Quelle auf dem Weg zum Viewpoint Nord gecampt wird, inkl. grosser Feuerstelle. Dabei sollte es doch jedem klar sein, dass die Tiere auf das Wasser angewiesen sind und man da nicht campen darf. Es hat ja auch so viele andere hübsche Plätzen in der Region.
Nicht, dass ich denke, dass ihr das machen wollt! Einfach als allgemeiner Hinweis, wenn jemand diese Region plant und wild campen will 😉
AOaos1'166 Beiträge · seit 200813. Nov. 2023 · #11
Hallo Schnuppe,
die türkise (hellblau ist das nicht wirklich ;-)) Route sollte ohne Probleme zu fahren sein - vorausgesetzt, dass es nicht kürzlich geregnet hat. Im April 2019 bin ich so vom Norden kommen gefahren.
Die Querung zwischen dunkelgrün und lila war im April 2022 weggespült - nicht passierbar. Die westlichste Querung (lila) endete damals in einem schlammigen See. Musste dann wieder kehrt zur C39 machen.
pollux1'678 Beiträge · seit 200714. Nov. 2023 · #12
@Fridolin: Du schreibst nicht, was Deine Erfahrung mit solchen Strecken ist. Wenn sie so ist wie von Chrigu, ist sein Vorschlag natürlich machbar. Aber warum wollt Ihr Euch das in einem Tag antun? Habt Ihr so wenig Zeit? Und ja nach Jahreszeit kann die Querung des Huab eben Probleme machen. Ich würde eher planen, auf der Strecke von Chrigu vor dem Huab zu campen. Oder eben bei S 20/48/59, E 14/07/18 nach Osten zu Organ Pipes/Verbrannter Berg abbiegen, und bei Abu Huab zu übernachten.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten