Driver Guide oder nicht?

10 Antworten · 2'521 Aufrufe · gestartet 16. Jan. 2022 von waterlike
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Themenstarter873 Beiträge · seit 201416. Jan. 2022 · #1
Hallo liebe Fomis und Uganda Kenner,
Ich möchte eine Reise durch Uganda bei Roadtrip Uganda buchen.
Würdet ihr einen Driver Guide mitnehmen oder würdet ihr selbst fahren. Bezüglich der Pisten bei Regen tendiere ich zu einem Driver/Guide, bin mir aber unsicher, ob ich dann trotzdem so frei bin, wie ohne Driver.
Danke für eure Hilfe
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2022
1'557 Beiträge · seit 201116. Jan. 2022 · #2
Hallo waterlike,
die meisten Straßen in Uganda sind inzwischen geteert und gut zu fahren.
Der Stadtverkehr in und um Kampala ist die Hölle, da permanent alles verstopft ist. Aber der Expressway von Entebbe nach Kampala ist super zum Fahren.
In den Nationalparks findest du oft lehmige Gravelroads. Bei Trockenheit lassen die sich gut fahren, kein Tiefsand, wie in Namibia, aber bei Regen werden die Pisten zu Rutschpartien. Ich kenne deine "Fahrerfahrungen" nicht, aber wir sind immer selber gefahren.

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
6'369 Beiträge · seit 201117. Jan. 2022 · #4
Hoi waterlike

Und wie stehts mit Fahrerfahrung mit Geländewagen/PickUp im Schnee?
Oder überhaupt Erfahrung im Schnee?

Wenn Du Dich da nicht wohl fühlst solltest Du fahren lassen.

Warum meinst Du Du wärst weniger frei wenn Du mit Driver oder Driverguide (ist nicht dasselbe) unterwegs bist?
Du bestimmst!
Ausser Du bist nicht fähig zu sagen was Du willst...dann hättest Du aber ein grundsätzliches Problem, nicht nur auf Reisen. 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Gast17. Jan. 2022 · #5
picco schrieb:Warum meinst Du Du wärst weniger frei wenn Du mit Driver oder Driverguide (ist nicht dasselbe) unterwegs bist?
Du bestimmst!
Ja, aber man sitzt da auf engstem Raum 2 Wochen lang mit einem (zumindest zunächst) Fremden im Auto. Wenn die Chemie nicht stimmt, ist das geeignet, den ganzen Urlaub zu versauen.

Uganda hat keine richtige Trockenzeit, aber schon Zeiten, in denen es statistisch mehr oder weniger regnet und insofern ist auch die geplante Reisezeit relevant. Tiggi hat es schon geschrieben: Teils ist es Lehm/Ton und das ist mit Wasser ist ein üble Kombi. Das ergibt dann keinen tiefen Matsch sondern "Schmierseife" mit weniger Grip als auf Eis. Nur ist es nicht so, dass die Driver/Guides da geheime Skills haben, die die Physik überlisten. Wenn es feucht ist, dann besonders langsam fahren und auch auf harmlos wirkenden Pisten (weil nicht matschig) mit Allrad, um schon mal die Kräfte zu verteilen, die an jedem Rad wirken. Wenn Du mit 20 km/h von der Piste rutscht, passiert nicht viel. Hilfe ist meist auch nicht weit.

Wenn man selbst keinen Zeitdruck hat, finde ich auch den Verkehr in Kampala lustig. Für 2-3 Stunden macht das Chaos durchaus Spaß. Ich finde Kampala ist eine art freundliches Chaos. Nairobi ist dagegen ein aggressives Chaos. Wir reisen doch, um Erlebnisse und Erinnerungen zu sammeln. Das ist auch ein Erlebnis.

Von meiner Seite wäre die Empfehlung: selbst fahren.

Grüße, Torsten
6'369 Beiträge · seit 201117. Jan. 2022 · #6
Hoi zämä
mitglied19210 schrieb:Ja, aber man sitzt da auf engstem Raum 2 Wochen lang mit einem (zumindest zunächst) Fremden im Auto. Wenn die Chemie nicht stimmt, ist das geeignet, den ganzen Urlaub zu versauen.
Ja, das Problem bleibt definitiv bestehen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'191 Beiträge · seit 201617. Jan. 2022 · #7
Hallo,

wir waren im August in Uganda und sind selbst gefahren. Die meisten Straßen sind asphaltiert und daher kein Problem.

Die abenteurlichste Straße war vom Lake Mutanda nach Ishasha. Ansonsten sind eher die Mopeds das Problem. Da muss man echt aufpassen, dass man nicht einen auf der Motorhaube hat.

Im Murchison hat es ziemlich geregnet, da haben wir uns dann für 10 oder 20 Dollar einen Ranger in's auto gepackt. Nach dem Motto: wenn wir steckenbleiben, wird er schon Hilfe holen.

Ansonsten hat uns das Selbstfahren gut gefallen und wir würden es zumindest außerhalb der Regenzeit wieder machen.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
16,9k Beiträge · seit 201217. Jan. 2022 · #8
picco schrieb:Hoi zämä
mitglied19210 schrieb:Ja, aber man sitzt da auf engstem Raum 2 Wochen lang mit einem (zumindest zunächst) Fremden im Auto. Wenn die Chemie nicht stimmt, ist das geeignet, den ganzen Urlaub zu versauen.
Ja, das Problem bleibt definitiv bestehen...
Guten Morgen in die Diskussionsrunde,

ich möchte noch einwerfen, dass ich persönlich in Zeiten von Corona auf gar keinen Fall mit einer fremden Person zusammen in einem Auto reisen möchte.

LG
Logi
460 Beiträge · seit 201817. Jan. 2022 · #9
Ich würde es von der Reisezeit abhängig machen. In der Regenzeit würde ich zum Fahrer raten, in der Trockenzeit würden wir selbst fahren. Wir waren in der Regenzeit mit Fahrer unterwegs, aber im trockenen Zustand hätte man die Pisten relativ problemlos auch selbst fahren können (für unsere persönliche Einschätzung!).
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter873 Beiträge · seit 201417. Jan. 2022 · #10
Hallo an alle die geantwortet haben. Vielen Dank für die Tipps. Ich tendiere wegen der vielen Mopeds (das sehe ich auch als das größte Problem) und wegen evtl. Regen mit extrem rutschigen Straßen zum Fahrer Guide. Da die Reise erst 2023 stattfinden wird, sehe ich auch eine Entspannung am Corona Himmel... da bin ich jetzt etwas optimistischer. Ansonsten würde ich evtl doch selbst fahren.
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)