Tagesfahrt von Lüderitz über D707 nach Sossusvlei?

48 Antworten · 5'819 Aufrufe · gestartet 23. Juni 2021 von Svenscho
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2'319 Beiträge · seit 201124. Juni 2021 ·
Ja, Silke, das Thema Panne sollte nicht unter den Teppich gekehrt werden.
Zeitlich auf Kante genähte Trips können bei einer Fahrzeugpanne durchaus nicht gewollten Streß generieren.
Dann nämlich, wenn man meint z. Bsp, am letzten Tag nochmal schnell 600 km gen Airport fahren zu wollen, da der eigene Flieger abends startet, und dann dummerweise in der Pampa mit dem Fahrzeug liegenbleibt. Das ist dann der Worst Case.
Generell, und da bin ich wieder beim Thema "Weniger ist Mehr" sollte die Reise doch auch zur Erholung gemacht werden.
Da verstehe ich es nie, wenn Traveller meinen von A nach B hetzen zu müssen.
Obwohl wir i.d.R. stets entspannte Tagesfahrtstrecken planen und immer am vorletzten Tag vor unserem Rückflug in Flughafen naher Lage logieren (sprich max. vier Fahrtstunden entfernt), durften auch wir die Erfahrung mit Fahrzeugproblemen machen -Gott sei Dank geschehen in der Mitte einer einmonatigen Tour. Mit dem Ergebnis, daß wir zweieinhalb Tage als Pannentage verbuchen mußten, wobei wir dann quasi zwei Tage in Lusaka verbringen durften. War nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber aufgrund unserer entspannten Tagesplanung kein Beinbruch. Wäre es aber gewesen, hätten wir nur zwei Wochen für den Trip gehabt.

LG vom Alm
7'315 Beiträge · seit 200624. Juni 2021 ·
Superfanti schrieb:
Und bei Pannen, solltest du oftmals selbst Hand anlegen können, da ja auch die Mietwagenfirma meist einen langen Anfahrtsweg hat.

Hier ein paar Passagen aus Murphy's Law:

- Alles, was kaputtgehen kann, wird irgendwann kaputtgehen.
- Egal, wieviel Werkzeug und Ersatzteile Du mitnimmst - es wird irgendwas kaputtgehen, das du nicht ersetzen kannst.
- Dinge, die so konstruiert sind dass sie nicht kaputtgehen können und daher auch nicht repariert werden können, gehen trotzdem kaputt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
155 Beiträge · seit 200724. Juni 2021 ·
BikeAfrica schrieb:

Hier ein paar Passagen aus Murphy's Law:

- Alles, was kaputtgehen kann, wird irgendwann kaputtgehen.
- Egal, wieviel Werkzeug und Ersatzteile Du mitnimmst - es wird irgendwas kaputtgehen, das du nicht ersetzen kannst.
- Dinge, die so konstruiert sind dass sie nicht kaputtgehen können und daher auch nicht repariert werden können, gehen trotzdem kaputt.
Absolut zutreffend, wobei zusätzlich unbedingt das 1.Gesetz nach McMurphy beachtet werden muss:

Ein Ereignis tritt stets so ein, dass maximaler Schaden erreicht wird.

Der Reifendruck muss dem Fahrzeuggewicht angepasst sein. Ist der Druck zu niedrig (=höherer Fahrkomfort), walkt der Reifen mehr. Der Reifen wird dabei deutlich heißer und durch den Wulst in der Reifenflanke wird diese auf Schotter leicht beschädigt.
Wird ein zu hoher Reifendruck gefahren (=schlechterer Fahrkomfort) werden durch die stärkeren Schläge auf die Lauffläche leicht Stollen aus dem Profil herausgebrochen und spitze Steine durch die Lauffläche gedrückt. Insgesamt hatte ich bei hohem Reifendruck (2.5-2.8 bar) sehr viele Reifenpannen. Bei niedrigerem Reifendruck (2.3-2.5 bar) ist ein kritischer Moment stets, wenn man aus dem Sand/Schotter auf die Teerstrasse wechselt und Gas (100 km/h) gibt. Der ohnehin schon heiße Reifen erhitzt sich übermäßig und platzt sehr leicht mit lautem Getöse und bis zum Überschlag fehlt dann nicht mehr viel.

Gute Pad wünscht
Peter, der Rentner
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
2'391 Beiträge · seit 201625. Juni 2021 ·
Hallo, hier findest du eine Beschreibung dieser Teilstrecke aus meinem Erstlingsbericht. Also aus den Augen eines Newbeees. Vielleicht hilft Dir das weiter.
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter62 Beiträge · seit 202125. Juni 2021 ·
Sasa schrieb:Hallo, hier findest du eine Beschreibung dieser Teilstrecke aus meinem Erstlingsbericht. Also aus den Augen eines Newbeees. Vielleicht hilft Dir das weiter.
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html

Viele Grüße
Sasa
Hallo Sasa,

vielen lieben Dank, das ist wirklich ein ganz toller Reisebericht, der beim Lesen für einen Moment die ganzen Corona-Sorgen mal vergessen lässt und die Vorfreude wieder hervorholt 🙂

VG
173 Beiträge · seit 201928. Juni 2021 ·
Hallo Sven,

ich habe die letzte Zeit hier mitgelesen, da wir auch erstmals die D707 im August fahren wollen. Wir werden allerdings nur von Klein-Aus-Vista bis Namtib fahren und am nächsten Tag weiter zur Sesriem Campsite. Ich habe mir sogar Gedanken gemacht, ob Namtib-Sesriem zu weit ist, nachdem wir jetzt im März immer fast die doppelte Zeit der Google-Maps-Angabe gebraucht haben, vor lauter staunender Foto-Stopps über die faszinierende Landschaft Namibias.

Mich interessiert jetzt, wie ihr euch entschieden habt - fahrt ihr so wie geplant von Lüderitz bis Sesriem und macht ihr die Reise nun überhaupt? Würde mich sehr freuen, dann wieder etwas von euch zu hören, wie es gelaufen ist.

Viele Grüße
Gaby
3 Wochen Namibia Süd und Nord - geführte Campingtour Aug./Sept. 2017, Selbstfahrertour 10 Tage im März 2021 (C28-Swakopmund-Erongo), Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage Namibia Süd und Nord zu dritt Aug. 2021, Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage im Süden als "Wanderurlaub" mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk im Mai 2022. Geführte 4-wöchige Campingtour Kapstadt-Namibia-Botswana-Simbabwe-Johannesburg im August/Sept. 2023 2 Wochen ohne Auto in Namibia zum "Work and Travel" (Swakopmund und Erongo) im Dezember 2023 Bereits gebucht: Dezember 2024 - wieder 2 Wochen "Work and Travel" und 3,5 Wochen Dachzelt-Tour April/Mai 2025 mit KTP https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300182-auszeit-in-namibia-10taegiger-kurztripp-maerz-2021.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301453-die-letzte-familienreise-namibia-august-2021.html
Themenstarter62 Beiträge · seit 202111. Juli 2021 ·
Hallo zusammen,

wir haben die Etappe jetzt so gemacht:

- 7:45 bei Kolmanskoppe gewesen
- 9:30 Losgefahren Richtung Aus, dort nochmal getankt und dann weiter über die D707 bis nach Sesriem. Zahlreiche Fotostopps inklusive und eine längere Pause am Betta Camp.
- 18:00 angekommen in Sesriem, circa 30 Minuten vor Sonnenuntergang

Wir sind nicht gerast und eher langsam mit ca 70 Kmh auf Schotter unterwegs gewesen. Die D707 und die C13 waren gut in Schuss. Als wir um 15 Uhr am Betta Camp waren, haben wir uns erstmal eine großzügige Pause gegönnt. Allerdings wars die C27 dann deutlich schlechter als erwartet, sodass wir nach hinten raus dann doch länger für die letzten 170 km gebraucht haben als gedacht.

Insgesamt kann an die Etappe machen, ist sicherlich etwas anstrenged aber für mich als Fahrer war es in Ordnung - waren natürlich froh am Ende da zu sein. Die Reifen haben gehalten, ansonsten hätte es natürlich nicht gepasst.

Vielen Dank für eure Ratschläge.

Lg
Sven
16,9k Beiträge · seit 201211. Juli 2021 ·
Kolmanskuppe Öffnungszeiten

Montag bis Samstag: 8 - 14 Uhr
Sonntag und Feiertage: 8 - 13 Uhr

Führungen (45-60 min. in Englisch und Deutsch)

Montag bis Samstag: 9.30 und 11 Uhr
Sonntag und Feiertage: 10 Uhr

LG
Logi
279 Beiträge · seit 201311. Juli 2021 ·
Hi Sven, super daß du uns Rückmeldung gibst!
Weiterhin schöne Reise wünscht chrisanna