trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201519. Nov. 2018 ·
Liebe Fomies
Von Ende September bis anfangs November bereisten wir Namibia und den KTP. Einiges kannte ich schon, anderes war Neuland.
Ich erzähle keine Heldentaten, zeige keine Klodeckel - ja, es wird nicht mal wirklich einen Reisebericht geben (ich rufe also auch nicht nach Mitfahrenden 😄 ), sondern vielmehr eine Sammlung von Informationen zu Flug, Auto, Unterkünften und ein paar Aktivitäten. Ok, ein paar Bilder baue ich auch noch ein, um die Bleiwüste etwas zu durchbrechen 🤩
Vielleicht kann der eine oder die andere etwas aus unseren Eindrücken für die eigene Planung gebrauchen. Und gerne könnt ihr nachfragen, falls etwas unklar bleibt oder ihr ergänzende Informationen wünscht.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201519. Nov. 2018 ·
Flug
Mit Qatar Business Class. Meist sehr bequem. Sehr aufmerksamer Service, gutes Essen. Umsteigen in Doha völlig ok, sehr moderner Flughafen. Vorgängig gab es, wie schon mehrfach berichtet, immer wieder Zeitanpassungen. Auch der Flugzeugtyp änderte regelmässig, so dass Sitzplatzreservationen etwas zur Lotterie verkamen und nicht immer wunschgemäss möglich waren. Das war etwas ärgerlich, wobei es andere noch ungünstiger traf. Ich würde aber jederzeit wieder mit Qatar fliegen.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201519. Nov. 2018 ·
Auto
Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen haben wir zu Safari Car Rental gewechselt. Fahrdienst vom und zum Flughafen einwandfrei. Autoübernahme und –abgabe problemlos und ohne Wartezeit.
Mit dem Auto (Hilux Automatik, Camping) waren wir in vielem zufrieden – das Auto lief wie am Schnürchen.
Nicht sehr erfreut waren wir über die Bereifung. Das Profil war zwar genügend tief, die Pneuoberfläche jedoch sehr porös, rissig. Dies fiel uns leider bei der Übernahme noch nicht auf. Dank defensiver und vorsichtiger Fahrweise kamen wir aber schlussendlich gut durch und mussten auch keinen Reifen wechseln.
Ebenso war die Ausrüstung teilweise eher knapp ausreichend. Als wir noch in Windhoek die Dachzelte bereits einbetten wollten, bemerkten wir, dass das eine Dachzelt kaputt ist – der Boden schloss nicht bündig, so dass ein Unterschied von rund 10 cm entstand. Wir gingen das Zelt austauschen. Leider war auch das nächste nicht von viel besserer Qualität und der Boden konnte beim Aufklappen nur mit viel Kraft bündig geschlossen werden. Die Ösen für die Stangen waren teilweise weg und so flatterte das Zelt bei starkem Sturm – und den hatten wir reichlich – umso mehr. Die läppische Schlafdecke gab kaum Wärme, eine Zusatzdecke konnten wir dann erst in Swakopmund kaufen und schlotterten so manche Nacht bei 10°. Ich war meist eingepackt wie beim Biwakieren in den Bergen.
Ansonsten litt einiges am Material, Alunieten lösten sich etc. Natürlich auch kein Wunder bei den teilweise katastrophalen Schotterpisten und der entsprechenden Belastung. Zumal ich aufgrund der Fahrweise vieler annehmen muss, dass das Auto von den Vormietern teilweise vielleicht auch übermässig geschunden wurde.
Der Kühlschrank war gut und hielt auch alles schön kalt. Bei der Rückgabe erfuhren wir, dass künftig alle Kühlschränke auf Schienen sein sollen, was den Zugang doch sehr erleichtert. Wir waren wohl eine der letzten, die noch ein altes Exemplar erhielten …
Unterwegs hatten wir einen Materialschaden (wofür weder der Vermieter noch wir etwas für konnten), was wir nach Rücksprache problemlos beheben lassen konnten. Die Whatsapp-Kommunikation von unterwegs mit Vincent, dem Besitzer, war gut, wenn auch für meinen Begriff teilweise etwas ruppig. Im persönlichen Gespräch erlebte ich ihn ganz anders.
Fazit
Wahrscheinlich hatten wir einfach Pech und ein eher altes Auto mit altem Material erhalten. Doch gerade bei einer 5-wöchigen Reise ist es umso ärgerlicher. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, SCR auch das nächste Mal zu berücksichtigen, sofern die Preise so deutlich tiefer als bei meinem vorangehenden Vermieter bleiben. Mein Augenmerk wäre bei der Übernahme aber sicher vermehrt auf Reifen und Material, insb. Dachzelt. Bzw. ich würde schon vorankündigen, dass ich mir hier bessere Qualität wünschte als beim letzten Mal. Andere SCR-Autos, die wir unterwegs sahen, hatten übrigens alle deutlich bessere Reifen drauf.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201519. Nov. 2018 ·
Unterkünfte und Aktivitäten (Wie beim letzetn Mal nach meinen Wünschen von Magic Vibes gebucht - hat alles tadellos geklappt.)
Windhoek – Maison Ambre Guesthouse, 3 Nächte
Selbst fast ein Jahr im Voraus war es schwierig, eine Unterkunft für die drei Nächte zu bekommen. Alle unsere Wunschunterkünfte waren in der einen Nacht (Sa auf So) ausgebucht. Wir haben mit dem Maison Ambre aber eine gute Alternative gefunden, die ich jederzeit wieder berücksichtigen würde.
Sehr schöne, übersichtliche Anlage, zum Wohlfühlen. Ilona und ihre Frauen engagiert und freundlich. Sehr leckeres Frühstück. Zimmer sauber, eher klein, aber zweckmässig. Badezimmer nur teilweise zum Schlafraum abgegrenzt. Tolle grosse Dusche. Andere Zimmer mögen etwas grösser sein, mit ganz separatem Badezimmer. Preis-Leistung war super, sehr empfehlenswert, wer es klein und ruhig mag.
The Stellenbosch Wir liefen hin und fanden es erst nach langem Suchen – keine Beschilderung. Aber das Suchen hat sich gelohnt! Sehr schönes Fleckchen mit superleckerem Essen, sehr empfehlenswert.
Sardinia Ebenfalls fussläufig vom Maison Ambre. Nettes Lokal, sehr gut besucht, toller Kellner. Die Pizza war auch ganz ok, aber kein Highlight. Wenns unkompliziert sein soll, würde ich sofort wieder hingehen.
Katutura Über Beziehungen kamen wir an die Handynummer eines Taxidrivers aus Katutura, der interessierte Besucherinnen und Besucher durch seine Heimat führt und auch sein Zuhause zeigt. Er holt einem in der Unterkunft ab und bringt einem auch wieder zurück. Eine sehr eindrückliche und authentische Begegnung. Würde ich sofort wieder machen!
(Open Market Soweto - lecker wars!)
Übrigens ... -> Wer schon die Permits besorgen muss: Das erfolgt nicht im Gebäude, das mit „Permit“ angeschrieben ist, sondern in jenem, das mit „Gaming“ beschildert ist. 😄 -> Die Metzgerei Klein Windhoek lag auf dem Weg, so dass wir das vorbestellte Fleisch selber abholen gingen. Öffnungszeiten beachten 😎 … und wer eine Vorbestellung abholt, braucht nicht anzustehen, sondern kann gleich durch die Tür vorne rechts ins Office.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201521. Nov. 2018 ·
Waterberg – Wilderness Plateau Camp, 2 Nächte
Schöner Platz, etwas Sicht, leider recht uneben, aber es hat genügend Steine rundherum, um das Auto auszugleichen. Feuerstelle mit grosszügiger Arbeitsfläche. Überdachter Sitzplatz mit festem Tisch und zwei Korbstühlen (ungewiss, wie lange die noch halten und ob sie dann wohl ersetzt werden 😉 ). Grosszügiger eigenener Ablutionblock in etwas Entfernung. Donkey wird abends eingefeuert.
Wandern
Es gibt verschiedene, recht gut ausgeschilderte Wanderwege, die man alleine gehen kann. Tiersichtungen möglich. Wir genossen es sehr. An der geführten Wanderung aufs Plateau nahmen wir nicht Teil.
Rhino-Drive
Wir konnten die fünf Breitmaulnashörner, die sie auf ihrem Gelände halten, sehen. Sie werden bewacht und so war auch klar, wo sie zu finden sind. Es ist möglich, vor Ort aus dem Auto zu steigen und allenfalls etwas durch den Busch zu laufen. Bei uns waren alle unmittelbar neben der Pad. War ganz ok, wer einmal Breitmaulnashörner sehen möchte – aber „wild“ fühlt es sich definitv nicht an 🤨
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201521. Nov. 2018 ·
Auf dem Weg nach Etosha Ost
Hoba-Meteorit
Sehr schöne Anlage, der metallene Stein aus dem All durchaus imposant. Für einen Zwischenstopp gut, einen grossen Umweg würde ich aber nicht unbedingt dafür fahren.
Grootfontein – Cafe Purple Fig
Sehr empfehlenswert für einen leichten Lunch oder Kaffee und Kuchen. Schöne Gartenanlage.
Tsumeb – Museum
1975 eröffnet, präsentiert es sich immer noch in diesem Charme … Einiges war sehr spannend, vieles aber auch einfach nur verstaubt. Die anwesende Frau strahlte nicht sehr viel Herzlichkeit aus. Ein Gespräch mit ihr kann je nach eigener Haltung relativ schwierig werden. Sie wusste zwar extrem viel Spannendes zu erzählen, aber für meine Ohren war unglaublich viel Verbitterung drin. Irgendwie auch traurig.
Ich hätte mir da und bei manch anderem Gespräch eine etwas differenziertere Sichtweise gewünscht. Die Haltung "schwarz=dumm" dünkt mich doch etwas zu einfach 😐
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201521. Nov. 2018 ·
Etosha Ost – Onguma Tamboti Campsite, 2 Nächte
Kaum Schatten, dafür schön ebener Platz. Feuerstelle mit Blick in den Busch. Eigener, sehr grosszügiger Ablutionblock. Pool und Verpflegungsmöglichkeit (mit Blick aufs Wasserloch) auch von den entfernteren Plätzen gut fussläufig erreichbar. Zu empfehlen.
Tipp: Foto Hide
Man kann sich für den Foto Hide anmelden. Im Bunker kann man ebenerdig auf ein gut besuchtes Wasserloch schauen. Gibt eine spannende Perspektive. Wer gerne fotografiert und einigermassen ausgerüstet ist eine absolute Empfehlung. Wasser und Gebäck inkludiert – auch wenn das Gebäck gerne von einer vorwitzigen Manguste angeknabbert wird 🤩
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201521. Nov. 2018 ·
Etosha – Halali Campsite, 1 Nacht
Freie Platzwahl, wir fanden etwas am Rand mit ruhigen Nachbarn, daher soweit passabel. Ansonsten gross und staubig, kaum Schatten. Leider kein Wasser am Platz. Dafür ausgiebiger Besuch zweier Honigdachse. Ablutions mässig. Für eine Nacht ok.
Die ganze Anlage als solches fanden wir soweit auch ok. Der Imbiss neben dem Pool war erstaunlich schmackhaft (Lunch). Das Wasserloch ist recht schön gelegen, bot aber an unserem Abend wenig Sichtung.
Etosha – Okaukuejo Campsite, 1 Nacht
Zugewiesener Platz, am Rande, staubig und schattenlos. Kein Wasserhahn, dafür übelstinkende Mülltonnen, die wir zum Nachbarplatz trugen, der leer blieb. Ablution bescheiden, etwas schmuddelig.
Kiosk und Shop lausig. Die ganze Anlage fanden wir schrecklich. Ich schwor mir: Nie wieder Okaukuejo! Die tolle Sichtung von fünf Nashörnern am beleuchteten Wasserloch, darunter eine Mutter, die noch ihr Junges säugte, entschädigte dann doch noch für fast alles.
Etosha – Olifantsrus Campsite, 1 Nacht
Zugewiesener Platz neben Zaun mit schöner Fernsicht. Schattendach. Ablutionblock klein, aber erfreulich sauber. Kleines, beschauliches Camp. Nicht ausgebucht. Auch der Aufenthaltsort für Tagesbesucher machte einen guten Eindruck. Wasserloch ganz ok, schön über einen Holzsteg zu erreichen.
Etosha allgemein
Wir hatten sehr grosses Sichtungsglück, was natürlich immer toll ist. Landschaftlich fand ich Etosha aber über weite Strecken vor allem eintönig und langweilig. Die Pads waren teilweise katastrophal. Die Wasserlöcher waren meist sehr gut besucht (mit Tieren und anderen Fahrzeugen). Gegen Westen hin besser. Die Unmenge an Tieren erschreckte mich teilweise, ich empfand es als „unnatürlich“. Das ist aber wohl auch der Trockenzeit geschuldet gewesen
Ich wunderte mich übrigens oft, mit welchem Tempo die Menschen unterwegs waren und ruhelos von einem zum nächsten Wasserlos rasten. Ich habe mich auf den letzten Reisen standhaft geweigert, Etosha zu besuchen – und nun weiss ich, dass das auch gut war so. Ich werde wohl so bald nicht mehr den Etosha besuchen.
Zugewiesener Platz, am Rande, staubig und schattenlos. Kein Wasserhahn, dafür übelstinkende Mülltonnen, die wir zum Nachbarplatz trugen, der leer blieb. Ablution bescheiden, etwas schmuddelig.
Diese staubigen schattelosen Plätze gefielen uns auch gar nicht. Wir konnten dann noch egegen einen ein wenig bessern tauschen. Aber nach Okaukuejo würde ich auch eher nicht mehr. Olifantsrus und Tamboti gefielen uns auch viel besser. Und den Etosha fanden wir super.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201522. Nov. 2018 ·
Hoada Campsite, 2 Nächte
Die einzelnen Sites liegen schön verteilt. Sonnendach, hübscher Ablutionblock in die Felsen gebaut, etwa die Hälfte der Wasserhähne waren aber kaputt. Zumindest derzeit (Oktober) nicht empfehlenswert, denn die Mopane Bees waren grausam. Zu hunderten flogen sie einem stundenlang in Augen, Nasen und Ohren. Das muss man aushalten wollen. Wir wollten es nicht. Wir konnten dann den geplanten „Ruhetag“ in der Grootberg Lodge verbringen – sonst wären wir abgereist.
Ebenfalls irritierend war, dass der Pool ausser Betrieb war, dies aber beim Check-In nicht mitgeteilt, ja, der Pool gar noch angepriesen wurde. So gab es dann ein Badehosenstelldichein an der Bar … 🤩
Man kann da gut etwas Spazieren. Und am Abend ist auch möglich, dass man Besuch von Oskar bekommt, einer afrikanischen Wildkatze 😉
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201523. Nov. 2018 ·
Twyfelfontein – Mowani Mountain Camp, 2 Nächte
Sehr schön zwischen Kugelfelsen gelegen, mit herrlichem Ausblick. Toller Ablutionblock und gute Kücheneinrichtung. Grosser, sonnengeschützter Ess-/Sitzplatz. Service (Feuerstelle sauber machen, Donkey einfeuern) war nicht ganz so überzeugend. Auch hier recht viele Mopane Bees und Fliegen, aber auszuhalten. Kälteste Nacht mit 10°.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201523. Nov. 2018 ·
Mir gefällt die Gegend um Twyfelfontein sehr gut. Wunderschöne Landschaft und es gibt doch einiges zu entdecken:
Wüstenelefanten
Wir waren in unserem Auto mit einem privaten Guide unterwegs. Er fand einen imposanten Bullen, den wir länger beobachten konnten. Auf der Rückfahrt kreuzten wir zufälligerweise noch eine grössere Herde. Es war toll!
Petriefied Forest
Die versteinerten Baumstämme waren teilweise noch recht gut erhalten, eindrücklich. Der kleine Umweg (von der Hoada Campsite her kommend nach Twyfelfontein) hat sich für uns gelohnt.
Felszeichnungen
Unser Guide erzählt vieles, schaut aber auch immer wieder auf die Uhr und drängt zum Weitergehen. Ich hatte Zeit… Es ist ein kleines Gelände, auf dem doch recht viele Leute unterwegs sind. Nachdem mein letzter Besuch fast 10 Jahre zurücklag, wars trotzdem ganz nett, es wieder einmal anzuschauen.
Organ Pipes
Aufgrund der zahlreichen eher „negativen“ Berichten war ich dann durchaus positiv überrascht. Es war ein unerwartet grosses Feld mit kleineren und grösseren „Orgelpfeifen“. Für einen kurzen Stopp durchaus spannend. Wir kamen sowieso daran vorbei.
Burnt Mountain (Verbrannter Berg)
Auch hier kamen wir sowieso daran vorbei. Nichts Weltbewegendes, aber doch spannend anzusehen. Extra hinfahren würde aber selbst ich hierfür eher nicht mehr 😄
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201523. Nov. 2018 ·
Twyfelfontein – Brandberg 4x4
Wir fuhren am verbrannten Berg vorbei weiter stetig südwärts. Es war eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke. Teilweise mit sehr spitzen Steinen, teilweise über Grasland, teilweise im (Tief-)Sand. Wir waren langsam unterwegs und die Strecke gut zu befahren. Auch das Flussbett des Goantagab ging problemlos. Wir genossen die Stille und Einsamkeit ungemein 😎
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201523. Nov. 2018 ·
Brandberg – White Lady Lodge Campsite, 1 Nacht
Wir fanden einen relativ windgeschützten Platz mit angenehmem Abstand zu den Nachbarn. Dusche morgens und abends eingeheizt. Ablution soweit ok. Nach Sonnenuntergang krochen ganz viele Raupen aus dem Boden (2-3 cm lang), war etwas gruselig und brachten mich sehr zeitig ins Zelt… Ansonsten als Zwischenübernachtung völlig ok.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201524. Nov. 2018 ·
White Lady Painting
Schöne, geführte Wanderung. Zumindest an heissen Tagen lohnt sich ein möglichst früher Start. Sehr schöne Felsmalereien, auch wenn die White Lady, eigentlich ein Schamane, kaum noch zu erkennen ist. Ganz in der Nähe sahen wir noch einen alten Wüstenelefantenbullen 🤪
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201524. Nov. 2018 ·
Uis – Cactus and Coffee
Kleine Pause bei Kaffee und Kuchen. Sehr schön und gepflegt, absolut empfehlenswert für eine (kleine) Rast. Der Shop bei der Tankstelle gab übrigens wenig bis nichts her. Der Rest der Stadt war aufgrund von Teerarbeiten nicht zugänglich. Ich empfand Uis trotzdem als erstaunlich gepflegte Oase inmitten trostloser Umgebung.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201524. Nov. 2018 ·
Spitzkoppe – Campsite, 2 Nächte
Eine eigentlich tolle Anlage, aber komplett unorganisiert... Viele müssen gefühlt stundenlang überall herumfahren auf der Suche nach einer freien Campsite. Einige stellen sich dann irgendwo hin, egal, ob es ein Platz ist oder nicht … scheint niemanden zu stören. Sehr schade. 🤨
Wir haben die zwei Nächte auf unterschiedlichen Plätzen verbracht. Einmal unterhalb der Spitzkoppe (mit vielen Klippschliffern), einmal in der Nähe des Bogens. Vorsicht bei Platz 5: Es parken da viele und/oder latschen relativ rücksichtslos vorbei, wenn sie zum Bogen wollen. Wir waren froh, dass wir uns für einen anderen Platz entschieden hatten.
Bushmans Paradies
Netter, geführter Walk. Es machte mir Spass, der Kette entlang nach oben zu laufen. Guide wusste viel zu erzählen. Am meisten beeindruckte mich die fantastische Aussicht.