Kaokoveld & Khaudum Mai 2019

16 Antworten · 5'654 Aufrufe · gestartet 29. Aug. 2018 von Silver
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201829. Aug. 2018 · #1
Hallo,

Bin neu im Forum und wollte mich und meine/unsere Reisplaene kurz vorstellen. Meine Frau - Geli - und ich - Hans-Joerg - planen fuer Mai/Juni naechsten Jahres eine laengere Reise duch Namibia und Botswana. Wir wollen dabei alles selbst fahren (4x4 Hilux) planen fuer die Ubernachtungen eine Mischung zwischen Lodges und Camping. Bin jetzt schon seit ca. 2 Monaten am Recherchieren und dabei natuerlich auch auf dieses tolle Forum mit seinen super Information gestossen. Geli und ich haben schon mehrere Stunden damit verbracht um uns durch all die schoenen Reisebereichte zu lesen und dabei viel ueber unsere zukuenftige Reise gelernt.

Vielen Dank schon mal an dieser Stelle an alle, die zu diesem Forum beitragen.

Ich werde natuerlich weiterhin hauptsaechlich passiv das Forum nach Informationen durchstoebern. Bin jetzt allerdings auf eine aktuelle Frage gestossen, die ich nur ueber einen kleinen Thread klaeren kann.

Da wir beide auch 4x4 Erfahrung aus einer fruehren Zeit und einem anderen Land mitbringen, wuerden wir gerne auch in Namibia und Botswana Strecken erforschen die etwas abseits der Hauptrouten liegen. Wir wissen beide wie wertvoll ein zweites Fahrzeug sein kann, wenn man im Nirgendwo irgendwo haengen bleibt. Aus dem Forum wissen wir nun auch, dass fuer Kaokoveld und Khaudum ein zweites Fahrzeug praktisch ein muss ist.

Hatte das ganze eigentlich schon abgehakt, mir nun aber gedacht, ich frage mal im Forum, ob jemand zufaellg im Mai 2019 entweder im Kakoveld und/oder Khaudum unterwegs ist und darin interessiert ist, ein paar Tag gemeinsam zu fahren.

Freue mich auf Eure Rueckmeldungen und Tipps.

Liebe Gruesse,
HJ
276 Beiträge · seit 201103. Sept. 2018 · #2
Hallo Silver
Ein 2. Auto ist immer besser, auch wenn es nicht immer gefährlich ist, kann das Ab- oder Herausschleppen auf einsameren Strecken teuer kommen.
Meine persönliche Meinung ob 2 Autos unbedingt notwendig sind, ist folgende (war schon mehrmals im Koakoveld und Khaudum):
Khaudum: Habe ich nur 1 Auto würde ich nur die mittlere, tiefsandige Hauptpiste benützen. Natürlich nur, wenn nicht gerade alles unter Wasser steht. Beim unbewachten Parkeingang steht auch nichts von 2 Autos, aber dass nur 4x4 erlaubt ist.
Von der eher schöneren östlichen Piste würde ich bei nur einem Auto dringend abraten. Da haben wir viele kleinere Bäume wegräumen bzw. mühsam im Wald umfahren müssen. D.h. dort kann es sein, dass viele Tage lang keiner durchfährt.
Kaokoveld: Dort über die D3707 hinein oder hinaus zu fahren sollte mit einem Auto kein Problem sein. Flußtäler, vor allem die einsameren würde ich nicht mit einem Auto riskieren. Wir sind immer nur im Nov. dort gewesen, aber da haben wir nur im Hoanib River Tal 2x andere Autos getroffen und im Marienflußtal, sonst nie, auch nicht im Palmwag Konzessionsgebiet.

Bei nur einem Auto einsame Strecken genau planen, sich genau erkundigen wie die Strecke zur betreffenden Jahreszeit üblich beschaffen ist und vor Ort, so möglich, sich nochmals informieren und bei ungünstigerer Wetterlage eine einfachere Alternativstrecke (Plan B ) parat haben.

Viel Spaß in Namibia und Botswana
Norbert
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2018
Themenstarter6 Beiträge · seit 201804. Sept. 2018 · #3
Hallo Norbert,

Vielen Dank fuer Deine Tipps. Nachdem ich etwas im Internet und auch im Forum recherchiert habe scheint mir die D3707 eine Option fuer eine Fahrt mit nur einem Auto zu sein. Gutes Fahrzeug, Ausruestung und Satelitentelefon natuerlich vorausgesetzt. Hatte mir ueberlegt von Opuwo ueber die D3707 nach Purros zu fahren - eventuell ueber Orupembe. Dann von Purros nach Sesfontein. Entweder ueber die westliche Route ueber Hoanib oder direkt die D3707. Falls ich bis naechsten May noch keinen Reisepartner gefunden habe, werde ich das ganze dann vor Ort entscheiden, sobald ich ein Gefuehl fuer das Land and die Zuverlaessigkeit des Autos habe. Auf jeden Fall habe ich noch einen huebschen Riskosensor auf dem Beifahrersitz, der mir mit weiblicher Intuition schon sagen wird was geht oder nicht 🙂. Das hat bisher immer gut funktioniert.

Noch eine Frage and Dich oder jemand anderem im Forum, kennt jemand den Zustand der D3704 von Sesfontein nach Opuwo? Ist das eher was fuer die Van Zyl Fahrer unter uns oder ist das auch fuer normal begabte 4x4 Fahrer machbar?

Liebe Gruesse,
Silver
7'272 Beiträge · seit 200604. Sept. 2018 · #4
Hallo Silver

Wir sind auch immer wieder mit nur einem Fahrzeug unterwegs. Für den Notfall haben wir da ein Satelliten Telefon dabei und ein paar Telefonnummern auf die wir zur Not zählen können. Natürlich fehlt es auch nicht an Wasser und Lebensmitteln.

Wenn wir mit anderen Fahrzeugen unterwegs sind, nehmen wir auch mal etwas mehr Risiko auf uns 🙂
Siehe: Das Experiment: Ohne Buchung unterwegs

Herzliche Grüsse
Chrigu

P.S. Wenn ich meine Satelliten Telefone nicht brauche, dann verleihe ich die auch.
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
276 Beiträge · seit 201106. Sept. 2018 · #5
Hallo Silver
Die D3704 ist doch die "Hauptschotterstraße" Opuwo-Sesfontein, die ist doch 2x4-geeignet. Nur wie wir sie damals gefahren sind wurde sie geradehergerichte, da hat der Gradder solche Schuttberge aufgeworfen, über die man ständig wechseln musste, dass man ohne große Bodenfreiheit die Straße nicht befahren konnte. Für 4x4 doch kein Problem, außer ein Unwetter hat sie stellenweise weggeschwemmt, aber das kann überall passieren.

Wäre es nicht bei einem Auto eine gute Idee von Opuwo die C43/D3700 nach Norden zu den Epupa Falls zu fahren, mit den hübschen Campgrounds am Kunene River Ufer?

Die D3707 zweigt südl. von Opuwo bei Okorosave von der D3704 Richtung Orupembe ab (kenne ich nicht, da wir immer über die D3703 herausgefahren sind).
In Orupembe unbedingt kurzen Stopp am Miniladen machen und ein Cola oder Beer trinken, so sie etwas haben. Die freuen sich über jede kleine Einnahme.
Von Orupembe biegt die D3707 nach Süden Richtung Puros ab. Bis zur Abzweigung Blue Drum war sie OK, aber irgendwann ist sie zu einer fürchterlichen Wellblechpiste geworden, wo mir immer der 2. Gang herausgesprungen ist. Bin sie daher nie wieder gefahren, sondern immer nur über die Piste Khumib/Hoarusib River.
Von Puros geht sie dann nach Sesfontein, kenne nur Teile, da wir in die Flußtäler abgebogen sind. Da war sie OK. Wenn nicht überflutet, solle dieser Teil für dich kein Problem sein.
In Puros den Abstecher zum Overlook Jan Joubert Kuppe machen.

Mein Glaube zu Satellitentelefon ist aber etwas erschüttert. 2016 wollten wir im westlichsten Kaokoveld eine SMS schicken, aber der Satellit hat sich abends und morgens geweigert irgend ein Gespräch/SMS weiter zu leiten. 3 Wochen später in Sambia, wie ich von den anderen Autos alleine gelassen (haben sich dort plötzlich Swakopmund (!!!) eingebildet), habe ich mich in einer überraschend auftretenden überfluteten Piste festgefahren. Musste ich dann 10km zu einer Lodge gehen. Die hat natürlich 3 Tage vorher Saisonschluss gemacht. Die 3 Bewacher in einem Camp hatten nur ein altes Fahrrad und sie haben versucht mit ihrem Satellitentelefon ein Auto heran zu holen, aber die Verbindung hat auch dort nicht geklappt. Also mit den 3 Burschen 10km zurück zum Auto maschiert und es in 6 1/2 Stunden freigeschaufelt.
In den 10 Touren davor nie so stecken geblieben, dass man ein Abschleppseil gebraucht hätte, aber einmal alleine und schon passierts (Murphy lässt grüßen). Und auch auf ein Satellitentelefon ist nicht zu 100% Verlass.

Grüße
Norbert
Themenstarter6 Beiträge · seit 201808. Sept. 2018 · #7
Hallo Chrigu,

Vielen Dank fuer den Link zu Eurem Experiment. Wir wollten urspruenglich auch ohne Buchungen los haben aber nach den ersten Recherchen und Hinweisen uns nun doch entschieden das meiste zumindest vorzubuchen.

LG,
Silver
Themenstarter6 Beiträge · seit 201808. Sept. 2018 · #8
Hallo Norbert,

Vielen Dank fuer Deine Tipps. Hilft mir sehr fuer meine Planung und ein Gefuehl fuer's Kaokoveld zu bekommen. Die D3700 bis zum Kunene habe ich auch schon im Auge. Bin aber noch am Ueberlegen ob ich nicht doch ueber Orumpembe zum Marienflusstal hoch fahre. Werde versuchen die Unterkuenfte so vorzubuchen, dass ich ein paar Optionen habe und dann vor Ort entscheiden kann.

LG,
Silver
Themenstarter6 Beiträge · seit 201808. Sept. 2018 · #9
Vielen Dank Landcruiser1970 fuer Deinen HInweis uaf den Link zum RB von La Leona und natuerlich and dieser Stelle ein herzliches Dankeschoen an La Leona fuer den tollen Reisebericht.

Liebe Gruesse,
Silver
276 Beiträge · seit 201108. Sept. 2018 · #10
Hallo Silver
Von Orupembe nach Westen zur Blue Drum und dann weiter nach Osten zur Red Drum zu fahren ist technisch nicht schwierig, wenn es keine Überflutung oder Zerstörungen gegeben hat. Allerdings sind wir immer erst bei der Red Drum oder später im Marienflußtal auf andere gestossen.
Auch von der Red Drum zum Marienflußtal und weiter zu den Campingplätzen am Kunene ist es nicht schwierig zu fahren und es gibt unterwegs sogar ein paar einheimische Hütten.
Solltest du bei der Rückfahrt den Weg von der Red Drum über den Paß zur Marble Campsite (Übernachtung empfohlen) nehmen, dann sollst du dich vorsehen (erkundigen!), denn der ist sehr eng und steinig und vielleicht nicht befahrbar, wenn von Unwetter beschädigt. Falls nicht passierbar und du den weiten Weg nach Orupembe nehmen musst, schau dass du genung Sprit mithast!
Wie wir den Paß 2016 gefahren sind, war er durch einen umgestürzten Kleinlaster fast blockiert und die zerbrochenen Bierflaschen sind herumgelegen. Wusste aber davon und dass man knapp aber doch vorbeifahren kann.
Lade ein Bild von damals hoch. Auf dem würde man nicht glauben, dass man doch knapp vorbeifahren kann.

Grüße
Norbert
0432-JosefundMarkusbeiderAuffahrtzumRedDrumPaß_k.jpg
Themenstarter6 Beiträge · seit 201808. Sept. 2018 · #11
Hallo Norbert,
Mein Plan sieht jetzt so aus, dass ich von Opuwo wie von der vorgeschalgen die 3707 fahre und im Marble Camp uebernachte. Am naechsten Tag dann zum Camp Synchro. Ob direkt ueber den Pass oder ueber die westliche Strecke mach ich davon abhaengig in welchem Zustand wir - der Pass und ich - zu diesem Zeitpunkt sind. Zurueck vom Camp Synchro bin ich mir noch nicht im Klaren, ob es vom Kunene bis Puros in einem Tag zu schaffen ist. Falls nicht, plane ich noch einen Stopp im Marble Camp ein. Die naechste Etappe ware dann Khowarib, ist aber vielleicht vom Marble Camp wieder zu weit. Vielleicht hast Du hierzu noch einen Tipp fuer mich.

Viele Dank fuer Deine tollen Infos und Dein Foto.

Gruesse,
Silver
1'166 Beiträge · seit 200808. Sept. 2018 · #12
Hallo Silver,

Camo Syncro Purros ist an einem Tag machbar (sinnvoll sei mal dahin gestellt), wenn ihr morgens zum Sonnenaufgang aufbrecht. Allerdings reicht die Zeit nicht aus, um die landschaftlich schöne Strecke über den Khumib und Hoarusib zu fahren (Impression gibt es hier: https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/295559-durch-s-kaokoveld-im-juli-2018-eure-tipps-bitte.html#523823 oder auch https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294425-stippvisite-im-damaraland-und-kaokoveld-2016.html?start=0#504095). Ihr müsstet die D3707 nehmen.

Persönlich würde ich nicht über den Red Drum Pass fahren. Die Anstrengung lohnt meiner Meinung nach nicht. Schöner finde ich die Fahrt Richtung Wüste (über Blue drum) - das ist aber Geschmackssache. Letztes Jahr haben wir z.B. am Nadas übernachtet (https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292999-rastlos-durchs-kaokoveld-und-damaraland.html?start=12#481737). Ich würde zumindest nicht auf Hin- und Rückfahrt den Pass fahren.

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 08. Sept. 2018
276 Beiträge · seit 201108. Sept. 2018 · #13
Hallo Silver
Vom Camp Syncro (wir waren immer in der Okarohombo Community Campsite, um die lokale Bevölkerung zu unterstützen) kann man sicher über Red und Blue Drum in einem Tag nach Puros fahren ohne zu rasen, bei normalem Straßenzustand vorausgesetzt. Fahre halt um 7 Uhr los, dann hast du noch Reserve für Unvorhergesehenes, wie bei uns einem Reifenwechsel, bei dem sich die Radmuttern nur ultraschwer lösen liesen (hatten wir noch nie).

Von Puros über die D3707 nach Sesfontein und zum Khowarib Camp kann man auch in einer Tagesetappe fahren, wie immer, wenn die Straße einigermaßen in Ordnung ist.
Wir sind immer nur etwas kürzer gefahren und bei Warmquelle zum Ongongo Hot Spring Camp abgebogen. Etwas urig, aber es gibt dort einen Rockpool mit kleinem Wasserfall zum Schwimmen. Falls interessiert, kann ich ein Bild davon hochladen.
Vormittags bekommt man in der kleinen Bäckerei von Warmquelle frischgebackenes Brot.

Grüße
Norbert
4 Beiträge · seit 201716. Sept. 2018 · #14
Hallo Silver
wir waren im Feb.-Maerz 18 mit dem Dachzelt unterwegs. Oft waren wir alleine auf der Campsite, keine weiteren Fahrzeuge. Manchmal wäre uns wohler gewesen, wären mit einem Partner unterwegs.
In 2019 wollen wir wieder nach Namibia. Dann gerne mit einem Partner. Wir haben weder einen festen Zeitplan, noch eine fixe Route.
Wenn Du weiter einen Reisepartner suchst, bitte bei mir melden. Alles weitere könnten wir dann besprechen.

Grüße aus dem Süden Deutschlands
Klaus
4 Beiträge · seit 201722. Jan. 2019 · #15
Hallo Silver
hast Du Deine Planungen für Mai19 schon abgeschlossen ? Wir ringen immer noch mit dem Gedanken nochmals nach Namibia zu fahren. Gerne mit einem weiteren Fahrzeug. Bei Interesse bitte melden.
Gruß Klaus
18 Beiträge · seit 201824. Jan. 2019 · #16
Ein bischen spät, habe den Beitrag aber erst entdeckt
zu Deinem Zitat, Norbert
Mein Glaube zu Satellitentelefon ist aber etwas erschüttert. 2016 wollten wir im westlichsten Kaokoveld eine SMS schicken, aber der Satellit hat sich abends und morgens geweigert irgend ein Gespräch/SMS weiter zu leiten. 3 Wochen später in Sambia, wie ich von den anderen Autos alleine gelassen (haben sich dort plötzlich Swakopmund (!!!) eingebildet), habe ich mich in einer überraschend auftretenden überfluteten Piste festgefahren. Musste ich dann 10km zu einer Lodge gehen. Die hat natürlich 3 Tage vorher Saisonschluss gemacht. Die 3 Bewacher in einem Camp hatten nur ein altes Fahrrad und sie haben versucht mit ihrem Satellitentelefon ein Auto heran zu holen, aber die Verbindung hat auch dort nicht geklappt. Also mit den 3 Burschen 10km zurück zum Auto maschiert und es in 6 1/2 Stunden freigeschaufelt.
In den 10 Touren davor nie so stecken geblieben, dass man ein Abschleppseil gebraucht hätte, aber einmal alleine und schon passierts (Murphy lässt grüßen). Und auch auf ein Satellitentelefon ist nicht zu 100% Verlass.


Normalerweise handle ich solche Dinge nicht übers Forum ab, aber hier muss ich mich als einer dieser Alleinlassenden outen, nachdem Du, Norbert, Dich meiner Kontaktaufnahme verschliesst und mich hier im Forum anscheisst. Dir war es egal, als wir mit einem Federbeinbruch im Hwange NP festsassen und uns allein im Schrittempo bis VicFalls plagten, um den Schaden reparieren lassen zu können. Hauptsache, Du konntest Deinen vorgefassten Reiseplan umsetzen. Nachdem wir uns mehrere Tage später wieder trafen, setzte unvermittelt vehement die Regenzeit ein; u.a. stand Lusaka unter Wasser. Trotzdem warst Du beratungsresistent gegenüber den Bedenken der Inhaberin der Kiambi Lodge betreffend der Befahrbarkeit der geplanten Destination. Auch unter diesen Umständen für 2 Tage Besuch dieser je 800km An- und Rückreise auf sich zu nehmen, machte für uns keinen Sinn. Unserem Vorschlag zur Planänderung konntest Du nichts abgewinnen, sodass es zur Trennung kam; und nicht wie behauptet: haben sich dort plötzlich Swakopmund (!!!) eingebildet.
Noch ein Nachtrag zum Satellitentelefon: ich hatte mein Thuraya, das mir über viele Jahre in Nordafrika gute Dienste geleistet hatte, mit. Laut Thurayakarte sollte es auch das Kaokoveld und die Kuneneregion sowie Nordbotswana, Nordzimbabwe und Sambia abdecken; funktionierte aber nicht zufriedenstellend. Möglicherweise funktioniert ein anderes System wie z.B. Iridium besser, das wissen aber sicher Kollegen hier im Forum besser.
Gruss Walter
18 Beiträge · seit 201824. Jan. 2019 · #17
Nachtrag: Stellungnahme zum Thread von Norbert_M vom 06.09.2018