Zu/Durchfahrt Makgadikgadi zu Tiaan’s Camp

57 Antworten · 7’362 Aufrufe · gestartet 13. Aug. 2018 von austria
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487 Beiträge · seit 201205. Okt. 2018 ·
Hallo,

wir waren noch vor ca. 1,5 Wochen dort. Das Camp wird jetzt von Bushways professionell geführt. Die Preise wurden um cs. 30% erhöht. Das eingesetzte Management war sehr nett. Die Strecke vom nördl. Gate bis zur Fähre ist extrem tiefsandig. Mittags ein sehr heißer Sand, die Spur verschwindet sofort, einen Tick schwieriger als zur Nxai Pan. Seit langem haben wir mal wieder einen Lastgang eingelegt um langsam fahren zu können., die 4,5 L Maschine unseres Land Cruisers starb im zweiten Gang förmlich ab (Luft lassen wir allerdings nicht ab).
Zebras sind dort zur Zeit reichlich und sehr schön zu beobachten. Einen toten Elefanten durch Löwenriss in der Totenstarre haben wir dort auch gefunden.
Das Rudel wird dort sicher einige Zeit noch stationär sein.

Grüße



Die Zufahrt
www.save-wildlife.org www.sptr.de
151 Beiträge · seit 201605. Okt. 2018 ·
Eigentlich ist Luft ablassen Gold wert - probiert es mal aus. Man glaubt es fast nicht, dass Welten dazwischen liegen - auch schon auf holpriger Piste. Hätte es selber nie gedacht vor der entsprechenden Schulung.
1’564 Beiträge · seit 200605. Okt. 2018 ·
Wie extrem geht ihr denn mit dem Luftdruck runter? Normal fahre ich mit 2,5 bar.
Ich glaube runter bis auf 1 bar ist nicht notwendig, oder?

Gruß
Hermann
391 Beiträge · seit 201505. Okt. 2018 ·
Kommt ein bisschen auf den Reifen an, man läuft bei zu tiefem Druck gefahren, dass er sich vom Felgen löst (v.A. bei seitlichen Bewegungen). Unter 1.0 bar haben wir deswegen noch nie eingestellt, meistens so zwischen 1.2-1.5 für wirklich tiefen Sand.

Ob 2.5 oder 1.5 sind aber teilweise schon fast "Welten"...

Und ja, die Strecke Khumaga - Phuduhudu (Ridge Road) gehört definitiv in diese Kategorie, zumindest als wir sie vor drei Wochen gefahren sind. Eine der anstrengendsten Strecken überhaupt, dann aufgrund des Aufschaukelns im Sand war selten mehr als 20km/h möglich, gleichzeitig musste der Motor gewaltig arbeiten - der Automat ging mit der Drehzahl jeweils deutlich jenseits der 300er-Marke hoch (3.0l-Diesel Hilux) und in der Hälfte mussten wir kurz anhalten weil das Getriebe-Öl eine Temperaturwarnung anzeigte...

Da war alles andere Richtung Nxai Pan (auch die schmale Strasse, nicht nur die Autobahn) oder im Moremi/KTP direkt angenehm.
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2018
Themenstarter174 Beiträge · seit 201206. Okt. 2018 ·
Danke, für alle Updates die eingestellt werden.
Bei uns gehts am 15.10. los.
74 Beiträge · seit 201511. Okt. 2018 ·
Hi austria,

wir sind vor 3 Wochen die Strecke gefahren. Ja sie ist tiefsandig aber problemlos zu bewältigen. Das allerwichtigste ist, wie hier schon mehrmals erwähnt, den Reifendruck abzusenken. Da Du höchstwahrscheinlich den Reifendruck erst am Parkeingang absenkst, sind die Reifen schon heiß, d.h. der Reifendruck ca. 0,3 atm höher als bei kalten Reifen. Ich bin mit 1,6 atm hinten und 1,3 atm vorne (heiße Reifen) problemlos die Strecke gefahren. Nimm auch einen Reifenluftdruckmesser (den Du vorher zuhause geprüft hast) mit auf die Reise, der kann Dir gute Dienste leisten und nimmt kaum Platz und Gewicht im Gepäck. Du wirst selbstverständlich auch einen vom Autovermieter bekommen, auf den alleine würde ich mich aber nicht verlassen wollen. Prüfe auch jeden morgen vor der Reise den Reifendruck, um den optimalen Grip im Gelände zu haben. Und noch ein Tip für die Fahrzeugübernahme, prüfe unbedingt, ob der Radschlüssel auf ALLE Radmütter der vier Räder drauf passt. Ich hatte das Problem, dass zwei Radmutter am Vorderrad beschädigt waren, und die hätte ich im Notfall nie im Leben mit dem Radschlüssel raus bekommen und das Rad wechseln können.

Gute und sichere Reise !!!!
Ragnarson
151 Beiträge · seit 201611. Okt. 2018 ·
Hier https://www.avis.co.za/safari-rental/driving-tips/ford-ranger-driving-tips ziemlich weit unten, unter Type Pressure gibts auch noch ein paar gute, grundlegende Tipps. Mit um die 1.7 Bar sind wir mit dem Ranger auch durch tiefsten Sand gut durchgekommen. Wenn Du Dich festfährst, darfst Du den Druck notfalls auch mal auf 1 Bar senken um raus zu kommen, danach dann wieder hochpumpen. Wichtig: Auch auf Schotterstrassen den Druck unbedingt senken, der Fahrkomfort steigt dadurch massiv.
7’348 Beiträge · seit 200611. Okt. 2018 ·
landcruiser1970 schrieb:Eigentlich ist Luft ablassen Gold wert - probiert es mal aus. Man glaubt es fast nicht, dass Welten dazwischen liegen - auch schon auf holpriger Piste. Hätte es selber nie gedacht vor der entsprechenden Schulung.
Ich hatte mal einen T3 Syncro VW-Bus. Wenn ich mit dem mit normalem Druck in den Sand bin, bin ich keine fünf Meter weit gekommen. Ein Farmer in Namibia hat mir dann das Sandfahren beigebracht. Luft ablassen (beim meinem Bus auf ca. 1.3 Bar) und dann war das kein Problem mehr. Ich bin danach auch zweimal ins Sossusvlei gefahren obwohl die Kardanwelle ausgebaut war. D.h. ich hatte nur 2x4 und kein 4x4. Der Luftdruck macht extrem viel aus.

Wer es noch besser wissen will: Die neue Pistenkuh Offroad Fahrtraining DVD.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 11. Okt. 2018
1’564 Beiträge · seit 200614. Okt. 2018 ·
Zum Glück fährt man ja heutzutage (fast) nur noch ohne Schläuche.
In der Sahara hatten wir früher das Problem, dass bei zu niedrigen Luftdruck (1,0 bar) die Schläuche verdreht haben und das Ventil abriss. Lang,lang ist`s her!!
1’180 Beiträge · seit 201714. Okt. 2018 ·
So, wie versprochen kurz unsere Eindrücke. Wir waren Ende September dort.

Simi, die Schweizerin, ist dort nur als Aushilfe. Sie ist eigentlich Tourguide und Übersetzerin auf den Bushway-Touren. (siehe Beles Bericht, es ist dieselbe) Zwischen den Touren hilft sie immer irgendwo aus, da Pausentage natürlich nicht bezahlt werden. 😉

Wenn wir sie richtig verstanden haben, dann ist die Dame an der Rezeption = Emilia. Sehr nett, sehr zuvorkommend und hat uns mit allen Fragen geholfen und war einfach sympathisch.


Die Anlage wirkte auf uns nicht heruntergekommen, aber klar merkt man die Trockenheit auch hier. Ablutions sind schön und sauber mit warmen Wasser und für unsere Ansprüche top in Ordnung. Es gibt einen kleinen Pool, der ordentlich ausschaut, aber den wir nicht genutzt haben. Abendessen war solide. Bei uns gab es deutsche Hausmannskost, das hätte es auch zu Hause im Sauerland genauso geben können... eigentlich hat es das sogar öfter so gegeben.
- pürierte Erbsensuppe
- Gulasch
- Zitronenpudding

Das "Aussichtsdeck" würde ich nicht als solches bezeichnen. Alte, aber bequeme Sofas, luftig da etwas höher gelegen. Man kann dort gut ausspannen und sich unten in der Bar etwas Kühles holen. Aber die Sicht zum Boteti ist kaum der Rede wert und auch die gegenüberliegende Böschung ist viel zu steil. Hier würde ich nicht mit Sichtungen rechnen, außer natürlich die Fähre, die an sich schon eine Schau ist. 😄

FAZIT: Uns hat es gut gefallen, würden wir wieder machen. Allerdings hat die Campsite auf der anderen Flussseite den Reiz, dass man viel länger am Boteti stehen kann.

Campsite - Roof-Tent passt auch nicht unter das Sonnensegel, aber inkl. Stromanschlüßen
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Ablutions außen
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Die Duschen mit das beste in Botswana, dass wir gesehen haben
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Spüle außen
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Der Pool
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Essbereich
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Die Bar mit links Emilia
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Aussicht zum Boteti
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Aussichts-Deck
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Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2018
151 Beiträge · seit 201614. Okt. 2018 ·
Lustig, exakt auf derselben Site wie Ihr standen wir Ende Juli auch. Die Fähre wurde damals nur überfahren, mangels Wasser gab es keine Überfahrt, sondern das Ding diente nur als Brücke. Durchs Wasser daneben wollte ich nicht fahren, Tiefe war schwierig abzuschätzen und wäre wohl etwas peinlich gewesen, direkt neben der Fähre stecken zu bleiben. Auch das Überfahren der Fähre kostete 150 Pula pro Weg.
1’180 Beiträge · seit 201714. Okt. 2018 ·
landcruiser1970 schrieb:Lustig, exakt auf derselben Site wie Ihr standen wir Ende Juli auch. Die Fähre wurde damals nur überfahren, mangels Wasser gab es keine Überfahrt, sondern das Ding diente nur als Brücke. Durchs Wasser daneben wollte ich nicht fahren, Tiefe war schwierig abzuschätzen und wäre wohl etwas peinlich gewesen, direkt neben der Fähre stecken zu bleiben. Auch das Überfahren der Fähre kostete 150 Pula pro Weg.
Die Fähre war bei uns wieder im Einsatz... sehr witzig. Muss mal das Video dazu raussuchen. 😉


Gruß,
Robin
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5’485 Beiträge · seit 200915. Okt. 2018 ·
Hallo Robin,

da Ihr ja anscheinend dort zu Abend gegessen habt, möchte ich mal kurz nachfragen, ob man sich noch immer im Voraus zum Abendessen anmelden muss, oder ob das jetzt auch spontan geht? Wenn Anmeldung, mit welchem Vorlauf?

Alles Gute
Thomas
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3’883 Beiträge · seit 201115. Okt. 2018 ·
Topobär schrieb:Hallo Robin,

da Ihr ja anscheinend dort zu Abend gegessen habt, möchte ich mal kurz nachfragen, ob man sich noch immer im Voraus zum Abendessen anmelden muss, oder ob das jetzt auch spontan geht? Wenn Anmeldung, mit welchem Vorlauf?

Alles Gute
Thomas
Guten Morgen,
zwar bin ich nicht Robin, aber wir haben Tiaan's Camp einige Tage vorher genauso wie er erlebt. Die Perspektive verwirrt mich, doch ich glaube, wir haben auf demselben Stellplatz in der Sonne geschmort. Da unser Stromkabel mit 20m lang genug war (ordern wir jedes Jahr bei unserem Vermieter!), konnten wir zumindest die Fahrerkabine unter das Sonnensegel fahren. Nachmittags wanderte der Schatten der Akazie von gegenüber dann auch über das Canopy.
Laut Max, hat er's am liebsten, wenn die Gäste schon abends zuvor sagen, ob sie am Dinner teilnehmen wollen 😉 . Spätestens vormittags will er es jedoch wissen.
LG freshy
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74 Beiträge · seit 201516. Okt. 2018 ·
Blende18.2 schrieb:
FAZIT: Uns hat es gut gefallen, würden wir wieder machen. Allerdings hat die Campsite auf der anderen Flussseite den Reiz, dass man viel länger am Boteti stehen kann.
Gruß,
Robin
Ja, das kann ich nur bestätigen. Wir waren auch Ende Sept. da (22.-24.09.), allerdings standen wir weiter hinten unter Bäumen und hatten guten Schatten.
Das nächste mal werden wir wohl das Khumaga Wild Life Camp (innerhalb des Parks) wählen. Einmal kann man die game drives flexibler gestalten und eben länger am Boteti verweilen und man spart sich die überteuerte Überfahrt mit der Fähre. Wir haben sie insgesamt 5 mal genutzt (5 x 150 BWP = ca. 60 EUR). Das erste mal hat es noch Spaß gemacht, danach war es nur noch eine lästige und nicht gerade billige Notwendigkeit.

Beste Grüße
Ragnarson
1’180 Beiträge · seit 201716. Okt. 2018 ·
Sag mal Ragnarson... haben wir uns gesehen?

Wir waren in der Nacht 23.-24. vor Ort. Beim Essen saß da ein weiteres deutsches Paar oder eine nette Dame hat uns morgens angesprochen. Mokoro-Tour und Frogsafari wären da die Stichwörter. 🙂


Gruß,
Robin
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74 Beiträge · seit 201517. Okt. 2018 ·
Hallo Robin,

wir waren nicht beim Essen dabei. Aber wir haben Euch beim Einrichten auf der campsite ab und an zugeguckt. Und Mokoro und Frogsafari stand bei uns nicht auf dem Plan, vielleicht nächstes Mal, obwohl wir eigentlich kaum zwei mal die gleichen Orte besuchen.

Liebe Grüße
Ragnarson
7’348 Beiträge · seit 200617. Okt. 2018 ·
Ragnarson schrieb:
Das nächste mal werden wir wohl das Khumaga Wild Life Camp (innerhalb des Parks) wählen. Einmal kann man die game drives flexibler gestalten und eben länger am Boteti verweilen und man spart sich die überteuerte Überfahrt mit der Fähre. Wir haben sie insgesamt 5 mal genutzt (5 x 150 BWP = ca. 60 EUR). Das erste mal hat es noch Spaß gemacht, danach war es nur noch eine lästige und nicht gerade billige Notwendigkeit.
Ich mag Khumaga gerne und bin immer wieder mal da. Günstig ist es aber nicht. Du bezahlt pro Person 50 US$ / Nacht. Aber Du kannst wirklich bis zum Sonnenuntergang noch im Park bleiben. Wir hatten beim letzen Besuch viele Pelikane die kurz vor Sonnenuntergang am Boteti runter sind. Sehr schön!
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Herzliche Grüsse
Chrigu
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