graugansThemenstarter60 Beiträge · seit 201812. Juli 2018 ·
Logi schrieb:
graugans schrieb: Dem Polizisten ist das auch völlig wurscht. Es interessiert nur Deinen Leihwagenvermieter bzw. dessen Versicherung. Die Nachfahrtverbote und den daraus resultierenden Verfall des Versicherungsschutzes kannst Du gewöhnlich im Kleingedruckten des Mietvertrages nachlesen.
LG Logi
Hoi Logi, gut, dass wir das nicht wussten (und auch keinen Schaden hatten). Zumindest im Bezug zum Thema Auto fuhren wir stressfrei durch die Nacht 🙂 Liebe Grüsse - Claudia
wir starten am 31.07. zu unserer Tour. Andere Jahreszeit, anderes Auto - aber hoffentlich genauso schön wie eure Tour. Auf die Spinne und den Scorpion wollen wir natürlich verzichten.
Vielen Dank für den tollen Bericht, den ich jetzt eine Stunde lang lesen durfte. Das macht die Vorfreude noch größer.
Logi schrieb: Dem Polizisten ist das auch völlig wurscht. Es interessiert nur Deinen Leihwagenvermieter bzw. dessen Versicherung. Die Nachfahrtverbote und den daraus resultierenden Verfall des Versicherungsschutzes kannst Du gewöhnlich im Kleingedruckten des Mietvertrages nachlesen.
LG Logi
graugans schrieb:Hoi Logi, gut, dass wir das nicht wussten (und auch keinen Schaden hatten). Zumindest im Bezug zum Thema Auto fuhren wir stressfrei durch die Nacht 🙂 Liebe Grüsse - Claudia
Du hast es immer noch nicht verstanden: Du verlierst nicht nur den Versicherungsschutz für die Nachtfahrt, sondern für die gesamte Dauer Deiner/Eurer Anmietung.
In Eurem Fall ist das besonders von Interesse, da Ihr ja bereits einen Schaden am Fahrzeug hattet. 😗
Ich würde von daher die Kreditkartenabrechnungen in den kommenden Monaten sehr genau im Auge behalten. 😉
graugansThemenstarter60 Beiträge · seit 201816. Juli 2018 ·
wiki schrieb:
Vielen Dank für den tollen Bericht, den ich jetzt eine Stunde lang lesen durfte. Das macht die Vorfreude noch größer.
Hallo Wiki, vielen Dank für dein Feedback und schön wenn ich etwas beitragen kann, sodass die Wartezeit bis Ende Juli schneller vergeht 😁 Liebe Grüsse und schönen Urlaub in Namibia - Claudia
graugansThemenstarter60 Beiträge · seit 201816. Juli 2018 ·
18. Luxus und (fast) keine Begegnung
Am nächsten Morgen zogen wir um ! Unser Chalet
Wir freuten uns wie verrückt über den Luxus 🤪 🤪 Die Klimaanlage, das Badezimmer, den Skorpion-freien Boden, die gekühlten Getränke. Das riesige Bett – im Gegensatz zum Innenleben des Schneckenhäuschens ein sehr grosser Unterschied !
Die Terrasse mit abgedeckten Whirlpool
Zu Mittag gingen wir wieder zum Hotel und assen Mittagslunch. Dort waren dann auch schon Irene und Mauritzio angekommen. Den Lunch nahmen wir zu viert ein und wir sprachen noch über die Skorpion-Nacht, aber auch über das Leben generell, was jeder so in seinem Berufsleben macht und über andere Reisen. Es war ein sehr angenehmer Lunch.
Wir gingen wieder zurück, um unseren Bungalow zu geniessen. Nachdem ich das Bad fotografierte, nahm ich eine ausgiebige Dusche und cremte mich mit der zur Verfügung gestellten Body-Lotion ein.
Duftend genossen wir einfach unser Interims-zu-hause, sassen auf der Terrasse, schnurrten vor uns hin und genossen den Ausblick. Ein Eland geht in Richtung Wasserloch, das wir direkt von unserer Terrasse aus sehen konnten.
Das Wasserloch wartet auf Gäste – wir auch ! 😄
Es zog ein Gewitter auf, wir genossen dieses von unserer Terrasse aus. Das Gewitter war vorüber, spektakuläre Wolken blieben noch eine Weile als Souvenir zurück. Da die Häuser der Arbeiter denselben Farbton wie der Sand haben, sind diese kaum zu erkennen.
Leider taten wir das „Terrasse-geniessen“ so lange, dass wir unser Abendessen fast vergessen hatten. Daher war das Dinner dann leider überhaupt nicht gemütlich, da der Guide zum Night-Drive drängelte. Aber schön, den wollten wir natürlich auch noch mitnehmen. Wir waren eine Gruppe von ca. 12 Personen in einem Pritschenwagen. Schon mal vorweg genommen, der Night-Drive war nicht sehr ergiebig oder ereignisreich. Wir sahen einige Tiere schlafend oder zumindest liegend, die man auch tagsüber sehen konnte, Strausse, Springböcke und Oryxantilopen. Wir sahen aber auch ein Erdferkel, die man nur nachts entdecken kann.
Unser Guide war sehr bemüht und motiviert, uns noch mehr Tiere zu zeigen, leider liess sich keines mehr blicken. Die Fahrt dauerte lange, sehr lange. Ich glaube, am Schluss schliefen 12 Personen, ich auf jeden Fall tat es. Nachdem wir wieder in unserem Bungalow ankamen, wurden wir schon von einem riesigen Netzflügler und einigen grossen, bunten Gottesanbeterinnen erwartet.
Absolut müde gingen wir um Mitternacht in das tolle Bett und schliefen tief und fest. Wie kann man vom Nichts-tun sooo müde werden ?
Hallo Claudia, die ganze Zeit Reise ich still mit, erlebe Eure besonderen Begenungen. Die Stillen, die Skurrilen und auch die Unangenehmen. Aber einen Night Drive, mit Erdferkel Begenung als nicht sehr ergiebig oder ereignisreich zu beschreiben, halte ich für eine gewagte These. Seit Jahren nun schleife ich den Chef ins südliche Afrika unter dem Vorwand, dass wir in diesem Jahr ganz sicher ein Aardvak sehen werden..... langsam mache ich mich unglaubwürdig. Für nächstes Jahr musste ich zusätzlich zum Erdferkel noch die Victoria Fälle mit in die Waagschale werfen. Also bitte Claudia, dass war eine wirklich seltene und außergewöhnliche Sichtung. Freut Euch!!! Ihr gehört nun zum illustren Kreis derer, die eines gesehen haben. 🤩 Liebe und neidische Grüße Kitty
Da muss ich Kitty zustimmen und kann mich den "neidischen" Grüßen nur anschließen. Freut euch darüber 🙂 Auch bei uns steht eine solche Sichtung noch auf der Wunschliste.
graugansThemenstarter60 Beiträge · seit 201817. Juli 2018 ·
kitty191 schrieb: Also bitte Claudia, dass war eine wirklich seltene und außergewöhnliche Sichtung. Freut Euch!!! Ihr gehört nun zum illustren Kreis derer, die eines gesehen haben. 🤩 Liebe und neidische Grüße Kitty
Hallo Kitty, hallo Belletti, dann freue ich mich nun wirklich sehr über unser Anfängerglück 😁 Vielen Dank für Euer Feedback ! Mir ging es mit den Seepferdchen auch so: über 200 Tauchgänge sah ich keines, ich dachte schon, diese sind eine Erfindung der Tauchbasen 🤪 Aber, ich habe dann doch eines gesehen - es gibt sie ! Liebe Grüsse und ich wünsche euch beiden noch viele Aardvak's - Claudia
Lotusblume1’940 Beiträge · seit 200918. Juli 2018 ·
graugans schrieb: ... Am nächsten Morgen zeigte uns Peter noch die drei Chalets, die vermietet werden. Diese sind sehr schön und Mariannes ganzer Stolz. Niemand darf dort arbeiten, ausser sie selbst ! Nicht mal die Wäsche darf jemand anders waschen (apropos Chalets: diese hat Peter eigenhändig gebaut, genauso wie den Shelter). Leider habe ich keine Aufnahme von den Chalets gemacht, ich „borge“ mir ein Foto von deren offiziellen Webpage (ich glaube, das darf ich in diesem Fall) 📎 Dunesong.jpg ... Das waren 3 sehr schöne Tage mit zwei Übernachtungen und wir verliessen die Dune Song Breathers.
Hallo, wir haben für den Herbst dieses Jahres 2 Chalets im Dune Song gebucht und freuen uns nach deiner Schilderung umso mehr auf diese Unterkunft/Farm. Der E-Mail Kontakt mit Marianne ist schon sehr vielversprechend. Z. B. hat sie mir geschrieben, dass die Chalets Selbstversorger sind, aber man von ihnen gratis Grillfleisch und selbst gebackenes Brot erhält. Sie fragte explizit, ob wir Lamm oder Rind von ihrer Farm bevorzugen.
Ein sehr schöner Reisebericht mit tollen Fotos! ..das Spinnen und erst Recht Skorpion Erlebnis...boah ...braucht keiner.
graugansThemenstarter60 Beiträge · seit 201818. Juli 2018 ·
Lotusblume schrieb: Hallo, wir haben für den Herbst dieses Jahres 2 Chalets im Dune Song gebucht und freuen uns nach deiner Schilderung umso mehr auf diese Unterkunft/Farm..... Ein sehr schöner Reisebericht mit tollen Fotos! ..das Spinnen und erst Recht Skorpion Erlebnis...boah ...braucht keiner.
Liebe Lotusblume, vielen Dank für dein Feedback, es freut mich sehr 😘 Ich freue mich auch für euch, dass ihr diesen Herbst Dune Song gebucht habt ! Es wird sicher wunderbar werden. Wäre sehr daran interessiert, wie es euch dort gefallen hat und wie das Fleisch und das Brot geschmeckt hat. Was wir von Marianne während dem Nachmittags-Aperitif essen durften, war vielversprechend 😁 Liebe Grüsse - Claudia
graugansThemenstarter60 Beiträge · seit 201818. Juli 2018 ·
19. World-best coffee-ceremony
Am nächsten Morgen gab es wohl meine „world-best-coffee-ceremony“. In unserem Chalet machte ich den Kaffee, öffnete den Wirlpool, setzte mich hinein, trank den Kaffee und blickte auf das Wasserloch. Dass es dort keine Tiere hatte, trübte meine Glücksgefühle in keinster Weise 😘 😘 Das war wunderbar !
Nachdem wir am Buffet das Frühstück genossen hatten, gingen wir noch in Richtung Pool und freuten uns über die Erdhörnchen
Dann kam noch eine Gruppe von Erdmännchen. Es sah lustig aus, wenn ein Erdmännchen die restliche Truppe beobachtete und erst dann läuft, wenn alle anderen vorbei waren.
Nachdem sich die Gruppe erst unter einem Auto im Schatten versammelte, kamen sie dann auch noch zum Hotel und hatten offensichtlich keine Scheu vor Menschen.
Sie spielten, buddelten und glotzen das künstliche Steppen-Schuppentier an 😄
An diesem Morgen trafen wir noch eine Familie mit 2 Teenagern und begannen mit ihnen zu sprechen. Es war eine Familie aus Windhoek, sie fragten uns, wie es uns in Namibia gefiel. Also erzählten wir ein paar von unseren Erlebnissen. So erfuhren wir, dass die Spinne der zweiten Nacht eine Roman Spider war. Auch vom Skorpion erzählten wir und sie stellten viele Fragen über das Spital in Mariental. Sie waren dann recht froh, dass wir mit der Behandlung im Spital sehr zufrieden waren und ich fasste die Situation (wohl mehr für mich selbst) so zusammen: „without the scorpion I never would have had this experience and I never would have met this nurse !“ 😉 Diese war wirklich ein Original !
Auf die Frage, warum Swakopmund so hohe Mauern mit Elektrozäunen oben drauf haben, erzählten sie uns, dass es in der Nähe Minen gibt. Dort werden recht viele Minenarbeiter gesucht, es können aber nicht alle aufgenommen werden. Die Nicht-genommenen würden sich dann manchmal nicht Gesetzes-konform benehmen. Dies führe zu einer höheren Kriminalitätsraten und diese wiederum zu den Mauern und Zäunen.
Wir erhielten vom Familien-Oberhaupt noch den Ratschlag, die letzte Nacht in der Arebbusch Travel Lodge zu buchen. Diese sei sauber, kein allzu grosser Umweg zum Flughafen und hat einen Betonboden. Nach unserer Erfahrung beim Auspacken mit all dem Sand wollten wir es beim Einpacken besser machen und fragten eben nach diesen Kriterien. Wir checkten aus, verabschiedeten uns von Irene und Maurizio und der Familie aus Windhoek und starteten unseren letzten Trip.
Wir genossen die letzte Gravel-Road und die Landschaft.
Auch hier gab es Salzpfannen, im Hintergrund die roten Dünen
Schön bewachsene Dünen
Einfach eine wunderbare Landschaft
Bei Rehoboth kamen wir wieder auf die B1 und düsten Richtung Windhoek. Die Arebbusch Travel Lodge war nach der Beschreibung sehr gut zu finden und wir checkten ein. Die Unterkunft bestand aus kleinen Bungalows mit überdachtem Carport. Nicht charmant aber sauber und eher ein Business-Hotel. Rasch machten wir uns an das Werk, die Schränke zu leeren, die Koffer zu füllen und das Schneckenhäuschen für die Übergabe sauber zu machen. Wir gingen zum Abendessen, das habe ich als gut in Erinnerung, ich weiss aber leider nicht mehr, was wir gegessen haben. Aber, wir hatten eine gute Flasche Chenin Blanc aus Windhoek, das wissen wir beide noch 😁 Wir freuten uns beide wieder auf zu Hause 😁 Ein besonderer und erlebnisreicher Urlaub ging zu Ende ...
Am nächsten Tag hatten wir noch eine problemlose Abnahme vom Schneckenhäuschen, selbst die Kosten vom neuen Toaster wurde anstandslos übernommen. Ein ganz klein wenig emotional waren wir schon bei der Verabschiedung - das Schneckenhäuschen sprang jeden Morgen an, wir schliefen prächtig in ihm, putzten und pflegten es (mein Auto wird ganz blass vor Neid), es schützte uns vor Regen, Wind und Skorpionen und wir hatten keine echte Panne. Wir hätten kein besseres Schneckenhäuschen haben können ! Dann hatten wir vor dem Abflug noch ein paar Stunden Zeit, die wir bereits am Flughafen lesend verbrachten. Der Rückflug verlief plangemäss und ereignislos, wir landeten pünktlich im finsteren, feuchten und kalten Winter in Zürich.
Eine Fortsetzung folgt noch .... Liebe Grüsse - Claudia
graugansThemenstarter60 Beiträge · seit 201819. Juli 2018 ·
20. Fazit
Liebe alle, erstmal möchte ich mich bei euch bedanken, dass einige von euch nun seit fast 6 Wochen mitlesen, manche still, manche gaben einen Kommentar, manche schickten mir persönliche Nachrichten und manche drücken den Danke-Button. Vielen Dank für Euer Interesse ! Es macht Spass, wenn man etwas erzählt und ein Echo bekommt ! Daraus werde ich lernen und in Zukunft auch mehr Button drücken und kommentieren.
Das Blog schreiben selber ist ebenfalls eine Bereicherung ! Ich glaube, das ist der Urlaub, der mir eben durch das Blog schreiben am detailliertesten in Erinnerung bleiben wird. Ich hatte während des Urlaubs nur pro Tag 2 – 3 Stichwörter mitgeschrieben, aber vor allem die Rechnungen aufgehoben, da finden sich dann so Kleinigkeiten wie der 333 Botanical Garden Gin in der Bagatelle wieder. Und selbstverständlich helfen die Fotos bei der Erinnerung. Die Erlebnisse mit den Personen haben sich in mein Hirn so tief eingegraben, dass sie auch nach einem viertel Jahr total präsent waren. Durch das Schreiben habe ich den Urlaub nochmals erleben dürfen - insofern ein richtig günstiger Urlaub 😁
Würden wir alles wieder so machen, wie erlebt ? Wir analysierten ….
Was kam zu kurz ? Das Thema Tierbeobachtung kam in diesem Urlaub eher zu kurz und wir müssen uns überlegen, wie, wo und wann wir das nachholen - irgendwie kommt mir vor, ich höre ganz leise eine Stimme, die etwas vom KTP flüstert. Mal sehen, wie sich diese Stimme entwickelt 😉 Wobei, wenn ich die Foto’s rückblickend im Blog anschaue, waren es gar nicht so wenig, und dann sogar noch das Erdferkel, das wir leider nicht genügend gewürdigt hatten. Was uns in dieser Beziehung aber wirklich fehlte, war die Ruhe, auf Tiere zu warten.
Was in diesen Ferien zu kurz kam war die Bewegung, wir kamen mit einem grossen Nachholbedarf wieder nach Hause. Meist war es schlicht zu heiss, wenn wir bei der neuen Destination angekommen sind – und wir sind beide keine Morning-Jogger und trainieren auch nicht für einen Marathon 😄
So ein Sundowner mit einem Gin Tonic ist schon etwas sehr spezielles. Dass wir das erst am vorletzten Abend machten, kommt ja schon fast einem Verbrechen gleich 🤨 Das würden wir bei einem nächsten Mal sicher anders machen. Es wurden uns aber auch keine Ausfahrten/Essen in den Unterkünften angeboten. Dies liegt wohl an der Nebensaison und der damit einhergehenden geringen Anzahl der Besucher. Wir haben aber auch selber zu wenig danach gefragt.
Die Lebensmittel in Namibia haben eine sehr gute Qualität, speziell natürlich das Fleisch, aber auch die Milchprodukte waren toll. Aufgrund der Tatsache, dass wir meist in Supermärkten einkauften und selbst kochten, nahmen wir, was uns geläufig war und haben so recht wenig mit unbekannten Lebensmittel oder auch Gewürzen experimentiert. Das nächste Mal würden wir das ändern oder auch häufiger Essen gehen.
Was war für uns genau richtig dosiert ? Wetter / Temperatur (unsere Reisezeit war Ende November, Mitte Dezember. Nachttemperatur zwischen 10 und 14 Grad, Tagestemperatur bis knapp über 30 Grad, Kalahari sogar darüber): dafür waren wir kleidertechnisch gut ausgerüstet, wir brauchten aber auch alles. Vom dünnen Sommerkleid bis zum Fleece und langen Jeans. Die Temperaturunterschiede sind schon je nach Tageszeit bzw. Ort (Küste ist sehr kühl) sehr gross. Im Auto hatten wir auch Bettwäsche mitbekommen, von der wir dachten, diese würden wir nie brauchen, da sie zu dick wäre. Schnell haben wir aber unsere Seidenschlafsäcke gegen die mitgegebene Bettwäsche getauscht.
Auto / Schneckenhäuschen: Wir fuhren in diesem Urlaub über 6.500 km. Da die Landschaft so abwechslungsreich ist, haben wir dies nicht als störend empfunden. Und wir wollten uns ja einen Überblick verschaffen, da kommt man nicht drum herum, ein paar Kilometer weiter zu fahren. Die Bx-Strassen machten wenig Spass, die Gravel-Roads meist sehr grossen.
Campingplätze / Unterkünfte: mit einer Ausnahme können wir jeden Stellplatz / Unterkunft, die wir besucht haben, weiter empfehlen.
Was hat unsere Erwartungen übertroffen ? Die Anzahl der Actions und Überraschungen ! Ganz selten machten wir, speziell an den Abenden, das was wir uns vorgenommen hatten. Die Natur war einfach stärker als unsere Pläne!
Die Landschaften in Namibia sind top-top, die Weiten sind beeindruckend, das Licht und die Farben fantastisch. Bei Landschaftsaufnahmen gibt es fast eine „Geling-Garantie“, Tieraufnahmen sind natürlich etwas ganz anderes und an Blitzen und Sternenhimmel muss ich definitiv noch arbeiten. Meine Kamera steht im Dachgeschoss und wartet auf Blitze, Graufilter (wenn das Gewitter am Tag kommt) und Fernbedienung (wenn das Gewitter in der Nacht kommt) inklusive. Am kommenden Samstag sind Gewitter vorhergesagt – ich bin bereit 😄
Wir hatten viele, sehr unterschiedliche Begegnungen und auf keine möchte ich rückblickend verzichten (ok, die Hotelmanagerin ?, der Stechschrittkellner ? Nein, diese gehören auch dazu). Die Begegnung mit Peter und Marianne war wirklich beeindruckend: so viel Gastfreundschaft, herzliches Interesse und offenem Wesen waren wir noch selten in einem Urlaub begegnet und es wird schwer zu toppen sein. Aber auch Frieda, Irene und Maurizio, Kleber, Strange Ranger waren eine Bereicherung. Und nicht zu vergessen, die Begegnung mit dem Skorpion inklusive der Krankenschwester in Mariental. Ganz sicher, ein „once-in-a-lifetime-Erlebnis“ 🤪
Fazit vom Fazit und tschüss Wir würden auch bei einem zweiten Mal recht spontan fahren, jedoch 3 oder 4 Highlights (Lodges und vor allem auch Ausflüge mit ausgewählten Guides) vorplanen und vorbuchen. So waren wir während dem Aufenthalt in Namibia doch recht stark mit der Logistik beschäftigt. Auf der anderen Seite war es auch gut, „frei“ zu sein. Denn wo zu bleiben, nur weil man bereits bezahlt hat, ist auch keine schöne Idee.
Nun ist die Reise vorbei, ich gehe nochmals durch den Bus und verteile ein sicher nicht Leber-schädigenden, virtuelles Glas Gin-Tonic an alle. Zum Wohl – schön war’s mit euch !
HartmutBremen274 Beiträge · seit 201719. Juli 2018 ·
Moin, besten Dank für den toll geschriebenen Bericht und den schönen Fotos. Da wir mit den Motorrädern unterwegs sind, bleiben die Tiersichtungen auch immer auf 1 Fotorunde auf die Mount Etjo beschränkt. Hartmut
Ganz herzlichen Dank für den wunderschönen Reisebericht zweier sehr sympathischen Reisenden! Liebs Grüessli - Magdalena
Giraffen-Lisa766 Beiträge · seit 200719. Juli 2018 ·
Hallo ihr Beiden, ganz lieben Dank für den tollen Bericht! Ich habe jeden Abschnitt sehr genossen und das Mitfahren war wunderbar! Auch einen herzlichen Dank für das virtuelles Glas Gin-Tonic an alle. Zum Wohl Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Flash20101’425 Beiträge · seit 201520. Juli 2018 ·
Guten Morgen ihr beiden,
auch ich möchte mich für die tolle Reise in eurem Schneckenhaus bedanken 🙂 Habe sie sehr genossen!
Unglaublich, dass du schreibst, du hättest unterwegs bloß ein paar Stichworte aufgeschrieben 🙄 Hätte ich das so gehandhabt, hätte ich bestimmt ein paar Sachen vergessen!
Als stille Mitfahrerin bedanke ich mich herzlich für diesen schönen Bericht! Viel Spass beim Planen der nächsten Reise!
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)