Vienna goes NAMBOTS - Familiencamping die Dritte

Reisebericht 43 Antworten · 14,7k Aufrufe · gestartet 01. Dez. 2017 von granato75
Themenstarter248 Beiträge · seit 201218. Dez. 2017 ·
10. AUGUST 2017:
Nach Kongola

ÜBERNACHTUNG:
Namushasha River Lodge CS

Fahrdistanz: 270km

Ich stehe um 5:30 Uhr auf und versuche ein Video vom Sonnenaufgang zu machen. Leider ist der Blick Richtung Osten aufgrund des dichten Bewuchses sehr eingeschränkt und die Fotos werden nicht sehr gut. In der Nacht war es recht frisch, ich hatte eigentlich gehofft, dass die Temperaturen hier im Caprivi etwas angenehmer sind als weiter südlich im Etosha-Nationalpark. Ich spaziere ein paar Minuten zum Aussichtsdeck der Lodge am Fluss. Hier bildet der Okavango die Grenze zwischen Namibia und Angola im Norden. Von der Bootsanlegestelle aus gelingen immerhin ein paar schöne Fotos in der Morgensonne.
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Währenddessen begrüßt mich der Rottweiler von gestern Abend. Helmut schaut auch mit seinem Apparat vorbei und gemeinsam lassen wir uns von der aufgehenden Sonne aufwärmen.
Die heutige Fahrzeit bis zur Namushasha Lodge bei Kongola beträgt ca. 3 Stunden. Die naheliegende Mahango Game Reserve werden wir aus Zeitgründen auslassen. Bei den Popa Fällen, ganz in der Nähe von Divundu, wollen wir aber schon vorbeischauen. Außerdem hoffen wir in Divundu einkaufen und Bargeld organisieren zu können.
Zwischen 07:30 Uhr und 08:00 Uhr sind alle auf den Beinen und wir frühstücken. Wieder schaut der Hund vorbei und auch ein Kronenducker besucht uns. Dieser lässt sich auch vom Hund nicht wirklich stören, zumal dieser mit der Jagd auf die Buschhörnchen beschäftigt ist.
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Wir sind um 9:30 Uhr abfahrbereit und schauen beim Haupthaus vorbei um die Rechnung zu begleichen. Bis sich dort jemand findet, der sich verantwortlich fühlt und alles erledigt ist, ist schon wieder eine halbe Stunde vergangen und wir brechen schließlich um 10:00 Uhr auf.
Das Navi führt uns in Divundu zum Hombe Supermarkt. Die Auswahl ist im Vergleich zu den Spar Supermärkten von bisher deutlich geringer, aber die wesentlichen Dinge des Einkaufszettels können wir besorgen.
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Wir biegen danach von der Hauptstraße ab Richtung Popa Falls Resort. Dort müssen wir beim NWR-Camp Eintritt bezahlen und spazieren zu einer Aussichtsplattform. Danach wollen wir die Stromschnellen noch aus der Nähe fotografieren, scheitern aber mehrmals beim Versuch den richtigen Trampelpfad zu finden. Alles in allem verbringen wir hier eine Stunde am Gelände.
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Zurück in Divundu um 12:00 Uhr entdecken wir einen Geldautomaten und einen anderen, etwas verstecken, Supermarkt, in dem wir noch die restlichen Sachen des Einkaufszettels organisieren können. Es folgt wieder eine monotone Fahrt quer durch den Bwabwata-Nationalpark entlang des Highways für mehr als 2 ½ Stunden. Wir wechseln uns beim Fahren ab um nicht auf der schnurgeraden Strecke einzuschlafen. Schließlich erreichen wir die Stadt Kongola und biegen nach Süden ab.
Wie üblich befolgen wir die Anweisungen des Navis und biegen Richtung Namushasha Lodge ab. Es dürfte sich dabei aber nicht um die reguläre, sondern eine ältere, schon ziemlich zugewachsene und tiefsandige Zufahrt handeln. Da hätten wir doch dem Schild anstelle des Navis vertrauen sollen….
Trotzdem schaffen wir die drei Kilometer bis zur Namushasha Lodge. Wir verbuchen das Navigations-Malheur als Tiefsand Training für die kommenden Tage in Botswana. Es ist 16:00 Uhr als wir ankommen. Wir bekommen bei der Rezeption die Campsite zugewiesen und richten uns dort ein. Es ist ein großer Platz im Grünen mit eigenem Waschhaus und schöner Aussicht auf den Kwando-Fluss.
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Danach spazieren wir wieder 5 Minuten zurück zur Lodge, wo wir uns Kaffee bestellen und uns per Whattsapp und WLAN zuhause melden. Die Kinder spielen Schach und Handy.
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Etwas später machen wir Feuer und grillen Würstchen, Hühnerteile und Boerewoers aus Divundu.
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Beim Grillen bin ich besonders geschickt und verbrenne einige Finger am Grillrost! Zum Glück hat Birgit eine Brandsalbe dabei, die recht rasch den Schmerz lindert.
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Nach dem Abendessen spielen und schauen die Kinder in den Zelten, Birgit und Claudia spielen Qwirkel, während Helmut und ich versuchen, den Nachthimmel mit unseren Kameras einzufangen.
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Zum ersten Mal dieses Jahr hören wir Hippos und glauben die leuchtenden Augen von Krokos im Fluss erkennen zu können.
Wie üblich sind wir gegen 22 Uhr in den Zelten. Morgen steht ein Ruhetag auf dem Programm. Wir freuen uns darauf, die Zelte mal nicht einklappen zu müssen.
Reisebericht: Vienna goes Nambots 2017 - Familiencamping die Dritte Reisebericht: Familiencamping in SA & Bots No 2 2015 Reisebericht: Vienna goes Namibia 2013 Video Highlights Namibia
zuletzt bearbeitet 18. Dez. 2017
1’425 Beiträge · seit 201518. Dez. 2017 ·
granato75 schrieb:
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Hi Peter,

dieses Rhino haben wir 2015 und 2016 auch dort gesehen und ihn Smithi getauft. Dieses Jahr ließ er sich leider nicht blicken, aber schön zu sehen, dass es ihn noch gibt 🙂

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
Themenstarter248 Beiträge · seit 201219. Dez. 2017 ·
11. AUGUST 2017:
Namushasha

ÜBERNACHTUNG:
Namushasha River Lodge CS

Fahrdistanz: 0km

Die erste Woche unserer Reise ist bereits vergangen. Wir schlafen uns aus und lassen uns auch mit dem Frühstück Zeit. Am Vormittag waschen Claudia und Birgit zum ersten Mal die Wäsche. Auch die Hängematten sind aufgespannt. Ich sichere Fotos, lade alle Akkus und sortiere das Campingequipment. Wir kontrollieren auch die Flüssigkeitsstände der Autos. Alles in Ordnung. Wir melden uns bei der Rezeption für das Abendbuffet an. Am Nachmittag schreiben wir Postkarten, die wir noch hier aufgeben wollen, damit sie mit hoher Wahrscheinlichkeit vor uns in Wien ankommen.
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Außerdem bemerken wir bei der Rezeption, dass die Uhren hier schon nach Botswana Zeit gehen. Bei der River Dance Lodge wurde uns noch gesagt, dass offiziell ganz Namibia die gleiche Uhrzeit hat (also auch der Caprivi Streifen). Diese Regelung wird aber hier offenbar ignoriert. Als wir es bemerken, ist es somit statt 14 Uhr schon 15 Uhr. Damit ist auch klar, dass der angedachte Ausflug zum Museumsdorf heute nicht mehr stattfinden kann.

Während sich die Kinder die Zeit am Aussichtsdeck vertreiben, machen die Erwachsenen einen netten Spaziergang entlang des Flusses. Danach wird noch eine Weile am Platz entspannt.
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Das Abendbuffet ist hervorragend. Es gibt Kürbissuppe, Reis, Kartoffelpürree, Salat, Schweinenackenbraten und Oryx Stroganov. Wir begleichen die Rechnung und kehren gegen 20 Uhr zum Stellplatz zurück. Wir versuchen uns nochmal an der Sternenfotografie, während Birgit, Claudia und Leonie wieder Qwirkle spielen.
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Themenstarter248 Beiträge · seit 201220. Dez. 2017 ·
12. AUGUST 2017:
Nach Botswana

ÜBERNACHTUNG:
Muchenje Campsite

Fahrdistanz: 213km

Nach dem Aufstehen und dem Frühstück wird die restliche Wäsche noch von der Leine abgenommen und verstaut. Gegen 10 Uhr sind wir abfahrbereit. Doch leider springt unser Auto nicht an. Der Ruhetag ohne Starten des Motors, der Kühlschrank und das extensive Laden der Akkus hat beide Batterien praktisch entladen. Helmut stellt sein Auto dicht an unseres und wir verbinden die Batterien mit den Starterkabeln. Trotzdem reicht der Saft noch nicht aus, um unser Auto zu starten. Wir telefonieren kurz mit Vincent, der vorschlägt zunächst 15 Minuten zu warten, bis genug Saft von der einen zur anderen Batterie geflossen ist. Die Mädels marschieren inzwischen zum Hauptgebäude um sich dort die Zeit zu vertreiben. Wir wollen sie dann dort abholen, so wir die Autos in Gang bekommen. Schließlich gelingt es uns, unser Auto zu starten und wir holen um 11 Uhr unsere Damen vom Hauptgebäude ab.

Der Tag beginnt mit einer Verzögerung:
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Wieder unterwegs:
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Kurz nach Mittag machen wir in Katima Mulilo eine kurze WC und Einkaufspause. Frischfleisch ist wieder tabu, da heute noch der Grenzübergang nach Botswana auf dem Programm steht. Um 13:45 Uhr erreichen wir die Grenzstation Ngoma Bridge.
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Die Ausreise aus Namibia geht recht flott, wobei sich mir nach wie vor der Sinn des Ausfüllens der "Immigration" Zettel bei der Ausreise (!) nicht erschließt.
Die Einreise nach Botswana dauert schon etwas länger.
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Die botswanische Beamtin nimmt alles sehr genau und checkt auch die Geburtsurkunden der Kinder im Detail. Ihr fällt sogar auf, dass in den Geburtsurkunden Claudia Annamaria und im Reisepass lediglich Claudia vermerkt ist. Trotzdem dürfen wir einreisen und bezahlen am Nebenschalter ca. 15 EUR Road Tax. Immerhin verlangt niemand die umgerechnet knapp 30 EUR pro Person Einreisegebühr, die von Gesetz wegen seit Anfang Juli einzuheben wären. Danach erfolgt wie erwartet die Kühlschrankkontrolle und die Desinfektion aller Schuhe auf dem Seuchenteppich. Es gelingt uns aber ein mariniertes Braii-Pack ganz unten im Kühlschrank über die Grenze schmuggeln. Es bestätigt sicher wieder, dass ein Grenzübertritt in Afrika ca. 1 Stunde Zeit in Anspruch nimmt.
Bereits 10 Minuten später erreichen wir um 15 Uhr die neue Muchenje Campsite im gleichnamigen Ort.
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Diese liegt direkt am Chobe Fluss mit Blick auf Namibia, folglich sind die einzigen Vierbeiner die wir sehen Kühe. Das Areal ist eingezäunt, somit können sich auch die Kids problemlos frei bewegen.
Den späten Nachmittag verbringen wir am Sonnendeck und die Mädels im Pool.
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Rallenreiher:
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Ich organisiere noch ein Braii-Pack mit Fleisch und Würsten bei der Rezeption. Zusätzlich kochen wir Frankfurter Würstchen und machen Hot-Dogs. Während des Kochens und Essens müssen wir die Meerkatzen im Auge behalten, die ständig in unserer Nähe sind und versuchen, uns Essen abzuluchsen.
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Nachdem die Kinder in den Zelten verschwunden sind spielen wir noch eine Runde. Danach geht es zur üblichen Zeit in die Zelte.
Reisebericht: Vienna goes Nambots 2017 - Familiencamping die Dritte Reisebericht: Familiencamping in SA & Bots No 2 2015 Reisebericht: Vienna goes Namibia 2013 Video Highlights Namibia
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2017
Themenstarter248 Beiträge · seit 201221. Dez. 2017 ·
13. AUGUST 2017:
Kasane

ÜBERNACHTUNG:
Chobe River Cottages, Kasane

Fahrdistanz: 80km

In der Nacht wecken mich Claudia und Leonie aus dem Nachbarzelt. Irgendetwas hören sie neben dem Zelt rascheln. Claudia befürchtet, dass eine Maus oder Ähnliches in eine unserer Taschen auf der Motorhaube gelangt ist und dort nagt und knabbert. Und so klettere ich um 3 Uhr in der Früh aus dem Zelt und stehe in meiner Schlafadjustierung (=T-Shirt und Boxershort) vor dem Auto, untersuche alle Taschen auf der Motorhaube und versuche die Herkunft des Geräusches zu ergründen. Ich kann allerdings den Verursacher nicht finden. In der Zwischenzeit sind auch die Geräusche verstummt. Zumindest bin ich mir jetzt sicher, dass sich nichts IN den Taschen befindet. Als ich mich wieder von der Motorhaube weg bewege, können wir wieder das Geräusch hören.
Ich vermute, dass es sich ein Mäuschen warmen Motorraum gemütlich gemacht hat und sich dort an Pflanzenresten oder Samen labt. Ich hoffe mal, dass der Nager keinen Schaden am Fahrzeug anrichten kann. Falls doch, würde mein Vertrauen in die Unzerstörbarkeit des Toyota Hilux deutlich leiden.
Am nächsten Morgen entdecken Birgit und Helmut Mäusekot in ihrem Laderaum. Bei Ihnen scheint ein Nager sogar den Weg zu den Vorräten geschafft zu haben. Eine endgültige Lösung für das Problem fällt uns allerdings nicht ein. Wir können schlicht und ergreifend nicht alle Vorräte inklusive Keksen; Brot usw. in 100% dichten und mäusesicheren Behältnissen unterbringen.
Während des Frühstücks hören wir plötzlich ein lautes Plätschern aus dem Heck unseres Autos. Während wir aufmerksam das Essen am Tisch gegen die Meerkatzen verteidigt haben, hat es tatsächlich ein besonders frecher Affe geschafft, in den Laderaum zu klettern. Und dort einen Tetrapack mit Apfelsaft entdeckt. Ein kräftiger Biss in die Ecke des Kartons und schon hat sich der süße Saft über die Heckklappe verteilt. Wenigstens ist sonst nichts nass geworden, da der Behälter weit außen und unten aufbewahrt war.

Wir behalten die Affen beim Frühstück im Auge:
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Nach dem turbulenten Frühstück verlassen wir um 09:30 Uhr den Platz und machen uns auf den Weg zurück zur Kreuzung bei der Ngoma Bridge, wo sich das Gate des Chobe Nationalparks befindet. Dort wollen wir in den Park einfahren und die 30km River Front bis Kasane abfahren. Am Gate bezahlen wir die Permits für einen Tag und lassen bis auf 1,5 Bar die Luft aus den Reifen. Wir sehen viele Tiere und legen alle paar hundert Meter einen Fotostopp ein. Für die ersten 5 von 20km brauchen wir somit fast 90 Minuten. Sehr spannend finden wir das Erlebnis, als wir uns plötzlich mitten in einer großen Büffelherde befinden. Vorsichtig und im Schritttempo tasten wir uns an den Tieren vorbei, die uns aber weitgehend ignorieren.

Am Gate des Nationalparks:
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Hinunter zur Riverfront:
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Rotschnabeltoko:
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Check des Kameraequipments:
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Schreiseeadler:
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Kampfadler:
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Ein bisschen müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu spät zu unserer heutigen Unterkunft, den Chobe River Cottages in Kasane kommen, da dort um 15 Uhr unsere reservierte Bootsfahrt beginnen soll. Wir reduzieren die Anzahl an Stopps und erhöhen leicht unser Tempo. Wir erreichen schließlich Kasane gegen 13:15 Uhr und beziehen unsere erste feste Unterkunft seit Windhoek.
Birgit ist recht geschafft. Immerhin ist sie heute zum ersten Mal 3 Stunden am Stück und das teilweise im tiefen Sand gefahren.
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Wir haben Leonie versprochen, dass wir, wenn möglich, zu Mittag etwas von KFC organisieren. So mache ich mich mit Leo und Helmut auf den Weg zum Stadtzentrum und wir organisieren etwas zum Mitnehmen.
Während des Mittagessens auf den Terrassen unserer Cottages beschließen Helmut und Birgit den angedachten Ausflug morgen zu den Victoriafällen nicht zu machen. Ansonsten müssten sie heute schon wieder komplett packen und morgen sehr zeitig raus.
Kurz vor 3 Uhr gehen wir ein paar Schritte nach nebenan zu Kalahari Tours, wo wir die Bootstour auf dem Chobe reserviert haben.
Als wir bezahlen wollen werden uns 500 USD als Preis für das Boot genannt !
Auf meinen Hinweis hin, dass knapp 1000 Pula, also unter 100 EUR vorab vereinbart waren, findet sie auch prompt mein mail von letztem November und wir bezahlen den damals vereinbarten Preis, anstelle der zuvor verlangten 5-fachen Summe! Eigentlich ziemlich dreist, aber man kann es ja einmal probieren… ?
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Unser Bootsführer Kent schlendert mit uns zur Anlegestelle. Es stellt sich heraus, dass wir den Park-Eintritt gerade zum zweiten Mal bezahlt haben, weil wir ja schon in der Früh am Gate den Eintritt für 24 Stunden bezahlt haben (die Bestätigung habe ich dabei). Da es doch um 40 EUR insgesamt geht laufe ich mit dem Zettel zurück zum Office, wo die ursprüngliche Buchung storniert und ein geringerer Betrag abgebucht wird. Ich jogge zurück und leicht verspätet um 15:15 starten wir die für 3 Stunden geplante Tour. Wir sehen Krokos, Hippos, Elefanten und Büffel in großer Zahl. Auch die umfangreiche Vogelwelt zeigt sich uns. Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang legen wir um 18:30 wieder an.
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Marabu und Nimmersatt:
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Schlangenhalsvogel im Wasser:
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Schlangenhalsvogel an Land;
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Riedkormoran:
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Graufischer:
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Malachiteisvogel;
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Löffler und Heiliger Ibis:
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Wasserbock:
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Litschis:
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Anschließend spazieren wir zum Hintereingang der Chobe River Cottages, wo uns ein Warzenschwein den Weg zum Tor verstellt. Mir gelingt es, das Tier ein wenig auf die Seite zu scheuchen und vorsichtig schreiten wir mit Respektabstand an ihm vorbei.
Nicht weit entfernt von den River Cottages befindet sich das Old House Lokal. Dorthin spaziere ich mit Helmut und wir besorgen Pizzas zum Abendessen.
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Diese lassen wir uns auf der Terrasse schmecken, bevor wir uns zum ersten Mal seit einer Woche wieder in gemachte Betten schlafen legen.
Reisebericht: Vienna goes Nambots 2017 - Familiencamping die Dritte Reisebericht: Familiencamping in SA & Bots No 2 2015 Reisebericht: Vienna goes Namibia 2013 Video Highlights Namibia
zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2017
Themenstarter248 Beiträge · seit 201222. Dez. 2017 ·
14. AUGUST 2017:
Senyati

ÜBERNACHTUNG:
Senyati Safari Camp, Kasane

Fahrdistanz: 20km

Alle haben gut geschlafen und wir frühstücken gemütlich auf der Terrasse. Die Erwachsenen fahren um 9:30 Uhr einkaufen während die Kinder in der Unterkunft bleiben. Wir dürfen die Zimmer bis 11 Uhr nutzen, somit haben wir beim Einkaufen keinen Stress.
Heute steht ein Großeinkauf auf dem Programm. Wir brauchen für 6 Nächte Essen und Trinken. Außerdem befüllen wir den Wassertank des Autos mit 50l Frischwasser, um genug Wasserreserven dabei zu haben. Wir besorgen Frischfleisch, Nudeln, Faschiertes und Hühnerfilets. Dazu Reis, Kartoffeln, Weißbrot, Konserven und Knabbersachen. Und natürlich jede Menge Getränke. Beide Autos sind wieder gut gefüllt.

Beim Großeinkauf:
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Um 11:15 Uhr sind wir wieder zurück in der Unterkunft und holen wir die Kinder ab. Danach geht es für 20 Minuten Richtung Süden zum Senyati Safari Camp, wo wir heute schlafen werden.
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Bereits um 12:45 Uhr treffen wir dort ein. An der Rezeption bezahlen wir den Stellplatz und bekommen Campsite Nr. 2 zugewiesen. Das ist unser erster Campingplatz ganz ohne Zäune. Auf ihrem Weg zum Wasserloch spazieren Elefanten wenige Metern an uns vorbei.
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Den Nachmittag verbringen wir lesend oder Handy spielend. Ich mache mich mit Selina und Franziska auf die Suche nach Geocaches, welche wir wenig später erfolgreich loggen können.
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Ein schöner Anblick ist eine ganze Herde Rappenantilopen, die am Nachmittag beim Wasserloch vorbeischaut.
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Zebramangusten:
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Ab 15 Uhr haben die Elefanten das Sagen am Wasserloch. Mehrere Herden kommen und gehen, fast alle mit Jungtieren. Aus dem Elefantenbunker heraus gelingen uns tolle Fotos aus nächster Nähe.
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Am Abend machen Selina und Franziska Feuer und wir grillen Beef Russians und Käsekrainer. Die Boerewoers schmeckt uns nicht wirklich und wird entsorgt. Als Beilage gibt es frisches Gebäck und Chakalaka (Gemüseletscho).
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​Danach spazieren wir zum Aussichtsdeck. Die Kinder spielen eine Weile Schach und kehren danach zu den Autos zurück. Wir trinken etwas und beobachten die Elefantenherde am beleuchteten Wasserloch. Gegen 21:30 wird die Elefantenherde plötzlich sehr unruhig, nimmt ihre Kleinen in die Mitte und trompetet in Richtung der finsteren Büsche. Wir können nicht erkennen, wer die ungebetenen Gäste sind. Ob es Löwen oder andere unerwünschte Elefanten waren werden wir nie erfahren. Wenig später kehrt wieder Ruhe am Wasserloch ein.
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Kurz nach 22 Uhr kehren auch wir zu den Autos zurück.
Reisebericht: Vienna goes Nambots 2017 - Familiencamping die Dritte Reisebericht: Familiencamping in SA & Bots No 2 2015 Reisebericht: Vienna goes Namibia 2013 Video Highlights Namibia
zuletzt bearbeitet 22. Dez. 2017
766 Beiträge · seit 200722. Dez. 2017 ·
Hallo liebe granato75,
ich lese euren Reisebericht schon seit Anfang mit und freue mich über die tollen Fotos und eure Erzählungen sehr.
Heute habe ich auch gelesen, dass Ihr Geocacher seid 🙂
Wir sind auch seit 10 Jahren leidenschaftliche Schatzsucher und ich habe in Namibia und Botswana einige schon gefunden.

Danke zwischendurch für euren lebhaften und schönen Bericht
von Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Themenstarter248 Beiträge · seit 201229. Dez. 2017 ·
15. AUGUST 2017:
Chobe NP

ÜBERNACHTUNG:
Savuti Camp, Chobe NP

Fahrdistanz: 176km

Zwischen 7:30 Uhr und 8:00 Uhr stehen alle auf und wir frühstücken.
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Heute fahren wir wieder in den Chobe Nationalpark und werden die nächsten 2 Nächte im Savuti Camp übernachten.
Nachdem wir den Platz um 09:40 Uhr verlassen haben fahren wir für 15 Minuten nach Norden Richtung Kasane. Am Ortsanfang gibt es eine neue Puma Tankstelle und auch einen gut sortierten Shoprite Supermarkt. Wir tanken und besorgen noch ein paar Getränke und Brot im Supermarkt. Kurz darauf erreichen wir das Sedudu Gate des Chobe Nationalparks. Als wir dem Ranger sagen, dass wir nach Savuti wollen, bittet er uns ein Paket zum Ghoha Gate, im südlichen Teil des Parks, für seinen Kollegen dort mitzunehmen. Es dürfte sich, nach der Verpackung zu urteilen, um Formulare handeln.
Natürlich sind wir bereit ihm diesen Gefallen zu erfüllen. Danach fahren wir die Transit Road durch den nördlichen Teil des Chobe Nationalparks. Anschließend kommen wir wieder an der Muchenje Campsite vorbei. Es geht noch ca. 30 Minuten auf asphaltierter Straße durch einige Dörfer bis schließlich die Teerstraße endet und die Gravelroad beginnt. Sehr bald wird aus dem Schotter weicher Sand und wir lassen Luft aus den Reifen.

Die Asphaltstraße endet...
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...und es geht auf Sand weiter
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Am Ghoha Gate registrieren wir uns erneut und geben wie vereinbart das Paket ab.
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Wir machen kaum Pausen, auch Tiere sehen wir entlang der Straße wenig. So kommen wir recht gut voran und erreichen früher als gedacht die Savuti-Region gegen 15:00 Uhr. Wir drehen noch eine kleine Runde nördlich des Camps und sehen dabei unter anderem Trappen und Elefanten.
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Um 15:30 Uhr sind wir schließlich im Savuti Camp und beziehen Platz Nummer 1 direkt neben dem ausgetrockneten Savuti Channel.

Angola Schmetterlingsfink:
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Heute machen Claudia und Birgit faschierte Laibchen mit Reis, die sehr gut gelingen.
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Nach dem abendlichen Gang zum Waschhaus schauen wir bei Campsite Nr. 10 vorbei, wo wir die Fomis Matthias und Bele sowie die "Eulenmuckels" treffen und kurz quatschen. In der Nacht hören wir deutlich Elefanten und Löwen ganz in der Nähe.
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Auf der montierten Wildkamera kann ich leider keine nächtlichen Besucher festhalten.
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zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2017
Themenstarter248 Beiträge · seit 201229. Dez. 2017 ·
16. AUGUST 2017:
Savuti

ÜBERNACHTUNG:
Savuti Camp, Chobe NP

Fahrdistanz: 70km Gamedrives

In der Nacht muss Claudia kurz das Zelt verlassen um hinter dem Auto auf die Toilette zu gehen, ist dabei jedoch aufgrund verdächtiger Geräusche (wir vermuten ein Elefant im trockenen Savuti Channel nebenan) alles andere als entspannt…
Erleichtert im doppelten Sinn huscht sie rasch wieder ins Dachzelt 😉

Zwischen 7:30 Uhr und 8:00 Uhr stehen alle auf und es gibt Frühstück.
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Zwergmangusten beim Waschhaus:
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Rotschnabelfrankolin:
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Glanzstar:
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Fuchsmanguste:
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Heute werden wir wieder hier schlafen, wir haben also keine längere Fahrt vor uns. Ein paar Runden in der Gegend drehen und Tiere schauen wollen wir aber schon!
Auch wenn uns bewusst ist, dass es für Tierbeobachtung nicht die beste Zeit ist, wollen wir außerdem nicht in der Mittagshitze hier am staubigen Platz herumsitzen. Wir klappen also die Zelte ein und verlassen den Platz um 10:45 Uhr.

Bevor es zu heiss wird....
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Fahren wir wieder los:
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z.B. zum Leopard Hill:
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Rüpeltrappe:
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Gabelracke:
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Sekretärvogel:
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Es ist zwar eine ganz nette Fahrt in schöner Landschaft, aber wie erwartet sehen wir nicht viele Tiere.
Gegen 13:00 Uhr sind wir wieder am Platz und verbringen ein wenig Zeit mit Lesen, Relaxen, Fotos sichern und Akkus laden.
Um 15:15 Uhr brechen wir nochmal auf und haben deutlich mehr Sichtungsglück.
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Leierantilope:
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Kurze Pause:
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Achtung Gegenverkehr:
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Gegen 17:30 Uhr, schon auf dem Rückweg, sehen wir aus der Ferne Hornraben, die wir fotografieren wollen. Dort angekommen, sehen wir ein Stück weiter einige Autos stehen. Als mittlerweile erfahrene Safari-Fahrer wissen wir, dass 5 Autos an einer Stelle ein untrügliches Zeichen für eine Katzensichtung ist .
Tatsächlich haben wir nach ein paar Minuten Wartezeit eine gute Sicht auf drei Löwendamen unter einem Baum und können gute Aufnahmen machen.

Hornraben:
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Endlich Löwen!
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Eine Kududame:
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Nach unserer Rückkehr um 18:10 Uhr wird wieder Feuer gemacht und um 19:30 Uhr der Grillrost aufgelegt. Wir grillen Hühnerspieße und Burger. Danach lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.
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zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2017
149 Beiträge · seit 201729. Dez. 2017 ·
Hallo Ihr lieben,

es macht riesig Spaß Euren Bericht zu lesen und die Reise zu verfolgen.
Und dazu diese überwältigenden Aufnahmen!!!!

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

LG & einen guten Rutsch
Olli
Themenstarter248 Beiträge · seit 201229. Dez. 2017 ·
17. AUGUST 2017:
Khwai Region

ÜBERNACHTUNG:
Dizhana Campsite, Khwai

Fahrdistanz: 92km

Heute verlassen wir die Savuti Region. Um 10:15 Uhr fahren wir los. Zuvor knipsen wir noch eine Familie Zwergmangusten beim Waschhaus. Am Platz besuchen uns jede Menge Tokos und Graulärmvögel.
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Heute fahre ich mit Leonie bei Birgit im Auto mit. Helmut und Franziska bei Claudia und Selina.
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Am Weg sehen wir nur wenige Tiere, wir kommen somit trotz tiefem Sand gut voran. Wir haben den Eindruck, dass aufgrund der guten Regenzeit heuer das Gras höher als vor 2 Jahren steht. Sicherlich gut für die Tiere der Region, allerdings ist dadurch auch auf offenen Flächen die Sicht teilweise stark eingeschränkt.
Nach der Savuti Ebenen und der Marsh Region fahren wir für viele Kilometer im dichten Mopanebusch. Hier ist es noch schwieriger etwas zu erspähen. Nach 3 Stunden Fahrt erreichen wir das Mababe Gate um 13:15 Uhr und verlassen den Chobe Nationalpark durch das Mababe Gate.

Am Gate:
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Es wird grüner:
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Im Ort Mababe besorgen wir Feuerholz für die nächsten Tage.
Hier im Ort muss man zur Zeit eine ziemlich mühsame Umfahrung über Feldwege machen, da auf der Transitroad eine viel zu tiefe Wasserdurchfahrt ist.
​30 Minuten später, gegen 14:30 Uhr, erreichen wir die Dizhana Campsite. Wir bekommen eine große Campsite zugewiesen, die wir uns allerdings mit einer südafrikanischen Familie teilen müssen. Zumindest hat jede Gruppe eine eigene (Open-Air) Dusche und auch ein eigenes WC. In unmittelbarer Nähe des Platzes, vielleicht 20m entfernt, grast ein Elefant, der aber von uns keinerlei Notiz nimmt und bald davontrottet. Während die Kinder duschen, schreiben Birgit und Claudia am Tagebuch weiter.
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Steppenbaumhopf:
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Zum Abendessen braten wir für die Kinder Hühnerbrüste in der Pfanne ab. Unser Hühnerfleisch schneiden wir klein und machen Geschnetzeltes mit Rahm und Chakalaka. Dazu gibt es Reis. Einmal etwas anderes, aber auch sehr lecker. Heute sind wir etwas früher mit dem Abendessen fertig.
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Nach Einbruch der Dunkelheit sind die Kinder im Zelt und wir verbringen noch etwas Zeit am Lagerfeuer. Wir leuchten in die Büsche und bemerken ganz in der Nähe nahe zwei leuchtend gelbe Punkte. Wir erkennen eine Hyäne, die in 10m Entfernung um das Camp schleicht. Rasch sind alle in den Zelten. 🙄
Außerdem kommt am Abend kräftiger Wind auf und es kühlt spürbar ab.
Helmut hat Bedenken, dass unser Lagerfeuer sich ausbreitet und versucht die Flammen zu löschen. Zuerst auf „Männerart“, dann mit Sand aus der Umgebung ?.
Der immer stärker werdende Wind deutet auf einen Wetterumschwung hin. Wir sind gespannt, wie die Nacht verläuft und bei welchen Temperaturen wir morgen aufstehen.
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zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2017
Themenstarter248 Beiträge · seit 201202. Jan. 2018 ·
18. AUGUST 2017:
Moremi Game Reserve

ÜBERNACHTUNG:
Xakanaxa Campsite, Moremi

Fahrdistanz: 103km

In der Nacht weht zeitweise ein starker Wind und wir merken, dass es spürbar kälter ist als die Tage zuvor. Zum ersten Mal ziehe ich mir über den Schlafsack zusätzlich noch die Decke.
Beim Aufstehen um 7 Uhr zeigt das Thermometer in der Morgensonne 4 Grad an. Wahrscheinlich hatte es in der Nacht noch 1,2 Grad weniger. Bis 8 Uhr sind alle dick eingepackt und mit Hauben am Kopf auf den Beinen. Wir entdecken einige Spuren des gestrigen Hyänenbesuchs.
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Um 10 Uhr sind wir abfahrbereit und wir fahren ein paar Kilometer zurück zum Dorf. Sicherheitshalber kaufen wir noch 2 weitere Bündel Holz. Ich versuche das Holz mit meinem Spanngurt auf dem Dach zu befestigen. Das funktioniert leider nicht wirklich und so verfrachten wir es wenige später doch in die Laderäume.
Nach dem Dorf Mababe fahren wir Richtung North Gate der Moremi Game Reserve. Wie uns bereits gestern unsere südafrikanschen Nachbarn vorgewarnt haben, müssen wir auf der Fahrt eine ordentliche Wasserdurchfahrt meistern. Diese haben wir nun erreicht und ich ziehe schon mal die Crocs an.
Ich wate durch den Fluss auf der Suche nach der niedrigsten Furt. Auch 2 Guides, die zufällig vorbeifahren, geben uns Tipps wie die Durchfahrt zu fahren ist. Wir fahren als Erstes und tauchen mit dem Hilux doch ein wenig tiefer ein, als es zunächst den Eindruck hatte. Das Wasser schwappt hinauf bis zur Motorhaube.
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Nach kurzer Abwägung anderer Alternativen fährt auch Helmut los. Er fährt einen größeren Bogen und kommt deutlich trockener durch den Fluss.
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Nach einer weiteren, seichteren, Durchfahrt erreichen wir schließlich um 12:30 Uhr die Brücke über den Khwai am North Gate. Auch diese Überfahrt wird natürlich fotografisch und videotechnisch festgehalten. Danach registrieren wir uns am North Gate und fahren in die Moremi Game Reserve ein.
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Sattelstorch:
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Wir schauen beim Dombo Hippo Pool vorbei. Es ist inzwischen 13:30 Uhr. Hier kann man sich die Beine vertreten und es gibt einen Hochstand, der eine schöne Aussicht bietet. Leider sehen wir Hippos nur in der Ferne.
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Witwenenten:
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Graufischer:
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Nach einer gemütlichen Fahrt erreichen wir Xakanaxa um 15:30 Uhr. Wir haben die Campsite Nummer 10, die leider recht weit vom Waschhaus entfernt ist.
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Somit wird schon jetzt beschlossen, dass das Zähneputzen heute abend beim Auto stattfinden wird. Wir vereinbaren bei nahen Bootsanlegestelle eine 2 stündige Fahrt für morgen Nachmittag. Der Preis beträgt 580 Pula pro Stunde. Heute Abend grillen wir mal wieder. Es gibt Boerewoers, Russenwürste und Käsegriller sowie ein paar Stück Eland Fleisch mit gekochten Kartoffeln. Am Abend schauen wieder Ruth, Uwe, Bele und Matthias vorbei, die heute hier ihre zweite Nacht verbringen. Die Kinder schauen im Zelt am Tablet, aber auch uns wird es um 21 Uhr im frischen Wind zu kalt und wir ziehen uns in die Zelte zurück. In der Nacht stattet uns wieder eine Hyäne einen Besuch ab. Diesmal gelingt es uns auch, sie mit der Wildkamera zu fotografieren.
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zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2018
Themenstarter248 Beiträge · seit 201202. Jan. 2018 ·
19. AUGUST 2017:
Relaxtag Xakanaxa

ÜBERNACHTUNG:
Xakanaxa Campsite, Moremi

Fahrdistanz: 0km

Heute ist wieder ein autofreier Tag. Also müssen auch die Zelte nicht eingeklappt werden.
Wir frühstücken in aller Ruhe. Danach wird gelesen, Fotos werden gesichert, Akkus geladen und ein wenig Wäsche gewaschen. Wir bemerken, dass unsere Brotvorräte von Mäusen angeknabbert wurden. Wir entsorgen ein paar Scheiben, zum Glück haben wir mehr als genug.

Gang zur Morgentoilette:
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Ein Buschbock schaut vorbei:
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Halsband-Bartvogel:
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Nama-Specht:
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Wiedehopf:
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Spaziergang:
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Elefantenbesuch:
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Zu Mittag naschen wir Kekse und Knabbersachen. Danach ist Körperpflege angesagt. Am Nachmittag versuche ich zum ersten Mal, Brotteig zu kneten. Wir wollen ihn bis morgen gehen lassen und dann beim South Gate versuchen Brot im Potje zu backen.
Um 15 Uhr spazieren wir zur Bootsanlegestelle.
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Dieses Boot bietet die Möglichkeit auch am Dach Platz zu nehmen. Trotz der noch immer starken Sonne setzen Claudia und ich uns aufs Dach, zusammen mit den Mädels. Von oben hat man eine deutlich bessere Aussicht, umso mehr, da das Schilf sehr hoch ist. Wir sehen unter anderem eine Silberreiherkolonie, ein paar Hippos aus der Entfernung und ein Babykrokodil.
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Silberreiher:
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Baby-Kroko:
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Nach unserer Rückkehr kochen wir zum Abendessen Spaghetti Carbonara.
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Wir spielen noch ein wenig und trinken Gin Tonic. Während des Essens hören wir merkwürdige Tierlaute in der Nähe.
Mehr ein Röhren als ein Brüllen. Löwen dürften es nicht sein. Ich vermute, dass es sich um einen Leoparden handelt.
In der Nacht gelingt es uns ein grasendes Hippo auf der Wildkamera festzuhalten.
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zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2018
2’109 Beiträge · seit 200602. Jan. 2018 ·
Hallo ihr vier,

nachdem wir uns nun schon mehrfach in eurem Reisebericht getroffen und wir auch bereits etliche Male hineingespinkst haben, wird es höchste Zeit, uns mal persönlich zu Wort zu melden. Vielen Dank für eure Mühe und den schönen Bericht. Viele Stellen haben wir wiedererkannt. Auch wenn ihr zu siebt wart, beeindrucken uns eure gigantischen Grill-Arrangements. Das sieht sehr lecker aus.
Wir haben auch mal zwei komplette Tage in Xakanaxa verbracht, ohne das Auto zu bewegen. Da hatten wir aber einen Motorschaden, und uns blieb nichts anderes übrig. Sonst würden wir immer wenigstens einen kurzen Gamedrive machen.

Wir fahren gerne weiter mit und warten dann am South Gate auf euch. 😉

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
Themenstarter248 Beiträge · seit 201203. Jan. 2018 ·
Hallo liebe Muckels,

Frohes neues Jahr!
Vielen Dank für das Lob.
Ich weiss, es ist geradezu ein Frevel, das Auto in Xakanaxa einen ganzen Tag nicht zu bewegen , zumindest hatten wir ja die Bootsfahrt am späten Nachmittag..... 😛
Gerade mit zwei Dachzelten am Auto und zwei Teenager-Mädels ist es halt nicht so einfach "mitten in der Nacht" (also vor 9 Uhr 😣 ) "mal schnell ins Auto zu hupfen" ("ich muss mich noch kämmen" 😘 ) und ein paar Runden zu drehen ("Echt jetzt? Kennen wir schon....") . Fragt mal nach bei Karin und Peter wie spaßig das sein kann...... 😄

Hätte ich jeden Tag darauf bestanden, wäre ich wohl ausgesetzt worden. 😈 🙄

Immerhin hab ich die Damen am Tag darauf und auch in der Nxai Pan zu einem Morning Drive überreden können.... 😎
Bilder folgen demnächst.

LG aus Wien,
Peter
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Themenstarter248 Beiträge · seit 201203. Jan. 2018 ·
20. AUGUST 2017:
Zum South Gate

ÜBERNACHTUNG:
South Gate Xakanaxa Campsite, Moremi GR

Fahrdistanz: 116km

Heute stehe ich mit Claudia bereits um 06:30 Uhr auf. Heute wollen wir einen Morning Game Drive machen.
Leonie und Selina fahren auch mit und wir starten um 7:00 Uhr.
Helmut, Birgit und Franziska bleiben am Platz. Trotz einiger netter Sichtungen haben wir wieder kein Glück was Katzen oder gar Wildhunde betrifft.
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Gegen 9:15 Uhr sind wir wieder am Platz und frühstücken. Dabei bemerken wir, dass das noch übrige Weißbrot inzwischen schon schimmlig geworden ist. Wir müssen so gut wie alles Brot und Gebäck entsorgen. Zum Glück wollen wir ja heute selbst frisches Brot backen.
Um 10:15 Uhr fahren wir los Richtung Third Bridge Camp. Am Weg machen wir schöne Sichtungen.
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Zwergspint:
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Die Wasserdurchfahrt bei Third Bridge wird von Claudia und Birgit genau zu mittag souverän gemeistert, während Helmut und ich die Aktion filmen. Nach einer kurzen Rast bei Third Bridge fahren wir weiter.
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Andere Touristen machen uns auf zwei Geparde aufmerksam, die ganz in der Nähe unter einem Baum liegen sollen. Nach kurzer Suche entdecken wir sie auch und können schöne Bilder machen.
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Afrikanischer Löffler:
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Obwohl wir heute nur etwas mehr als 100km fahren, ist es schon 15:30 Uhr, bis wir das South Gate erreichen.
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Ich mache Feuer, gebe Holzkohle dazu und versuche, laut Anleitung Brot zu backen.
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Das dauert zwar eine Weile (immerhin hab ich 2 Kilo Mehl verarbeitet); das Ergebnis riecht und schmeckt aber sehr gut. Allzu viel Brot wollen wir aber nicht jetzt essen. Den Hauptanteil wollen wir für das morgige Frühstück aufheben. Die letzten Frankfurter Würstchen riechen auch nicht mehr gut und werden weggeworfen. Wir haben aber noch Käsegriller, Russenwürste und vor allem Rindersteaks, die wir mit Folienkartoffel grillen.
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Am Abend statten uns die Eulenmuckels, Bele und Matthias einen Besuch ab und wir plaudern eine ganze Weile am Lagerfeuer.
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Um 22 Uhr werden wir von den Nachbarn ermahnt, dass wir doch leiser sein mögen. Um 22:30 Uhr verabschieden sich unsere Besucher und wir wünschen uns gegenseitig eine angenehme Heimreise. Unsere Bekannten haben nur mehr 2 Nächte und den Rückweg nach Windhoek vor sich. Wir sind noch ein paar Tage länger in Afrika. Aber auch unser Aufenthalt biegt leider schön langsam in die Zielgerade ein.
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zuletzt bearbeitet 03. Jan. 2018
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21. AUGUST 2017:
Tiaans Camp

ÜBERNACHTUNG:
Tiaans Camp, Khumaga

Fahrdistanz: 316km

Wir freuen uns über eine angenehm warme Nacht. Um 7 Uhr hat es schon über 10 Grad. Wir frühstücken und fahren gegen 09:30 Uhr los.
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Nach dem Gate erleben wir eines unserer diesjährigen Highlights. In der Nähe des Kaziikini Camps läuft ein Rudel Wildhunde die Straße entlang. Begeistert knipsen und filmen wir solange es uns möglich ist.
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2 Stunden später erreichen wir Maun.
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Wir erledigen ein paar Einkäufe beim Spar Supermarkt und besorgen dort auch zum Mittagessen gebackene Hühnerteile und Pommes. Wir tanken und wollen die Reifen wieder auf Normaldruck aufpumpen lassen. Das klappt leider erst bei der dritten Tankstelle, die wir ansteuern.
Nochmal 1 ½ Stunden später erreichen wir um 15 Uhr Tiaans Camp bei Khumaga.
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Nachdem wir unser Lager aufgeschlagen haben, schauen wir beim Haupthaus auf einen Kaffee vorbei. Schon vor unserem Urlaub haben wir Heike gebeten, einen Geburtstagskuchen zu besorgen, da Birgit heute ihren Geburtstag feiert. Alles klappt wie geplant, wir essen die leckere Schokotorte und gratulieren Birgit.
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Die Kinder hüpfen kurz in den Pool und wir relaxen den restlichen Nachmittag.
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Wir haben uns schon im vorhinein zum Abendessen angemeldet. Es gibt Maissuppe, Kudu Gulasch mit Kartoffelpüree und als Dessert Joghurt.
Nach dem Abendessen schaut Claudia kurz zu den Autos. Beim Zurückgehen sieht sie ganz nahe im Baum eine kleine weiße Eule. Aufgeregt kommt sie zu uns um den Fotoapparat zu holen. Bis wir wieder beim Baum sind, ist die Eule leider schon davongeflogen....
​Wir surfen noch ein wenig im Internet bevor wir um 22 Uhr zum Stellplatz zurückkehren und in die Zelte krabbeln.
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22. AUGUST 2017:
Nxai Pan

ÜBERNACHTUNG:
South Camp, Nxai Pan NP

Fahrdistanz: 130km

In der Nacht und am frühen Morgen ist es relativ laut. Wir hören Stimmen, Esel und ab 5 Uhr kräht immer wieder ein Hahn. Trotzdem stehe ich um 6 Uhr auf, weil ich von der Aussichtsterrasse aus den Sonnenaufgang über dem Boteti filmen möchte. Alle anderen sind zwischen 7:30 und 8:00 auf den Beinen. Um 9:30 Uhr verabschieden wir uns von Heike und fahren ein paar Meter zur Fähre am Fluss.
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Nacheinander überqueren wir mit der Fähre den Boteti.
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Um 10 Uhr sind wir am Gate des Magkadigadi Nationalparks.
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Nach ein paar Kilometern fahren wir einen steilen Abhang hinunter zum Fluss und setzen dort die Fahrt Richtung Norden fort. Heuer sehen wir deutlich weniger Tiere als vor 2 Jahren, landschaftlich ist die Fahrt entlang des Flusses aber immer noch reizvoll.
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Goliathreiher:
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Weissrückengeier:
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Zurück auf der Main Road setzen wir die Fahrt Richtung Phuduhudu Gate fort, von einigen Zebraherden abgesehen, allerdings ohne besondere Sichtungen.

Schlankmanguste:
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Wir verlassen diesen Nationalpark und erreichen um 13 Uhr das Einfahrtstor in den Nxai Pan Nationalpark nur wenige Kilometer entfernt.
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Wir zeigen unsere Buchung für das South Camp vor und bezahlen das Permit für einen Tag. Die Ranger empfehlen uns, entgegen den Anweisungen des Navis, die alte anstelle der neueren Main Road zu benutzen. Diese scheint tatsächlich in besserem Zustand zu sein und so kommen wir ganz gut voran.
Nach 20 km zweigen wir östlich Richtung Baines Baobabs ab. Dort angekommen, es ist inzwischen 14:15 Uhr, hat es 36 Grad. Wir machen eine Pause und essen Marillenroulade und Zuckermelonen aus Maun. Wir spazieren herum und machen Fotos von den Affenbrotbäumen.
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Nach dem neuerlichen Aufbruch erreichen wir die neue Main Road und fahren dort weiter Richtung Norden. Wie befürchtet ist diese Straße deutlich welliger und tiefsandiger und wir kommen nur langsam voran. Nach 10 km wird die Straße aber wieder besser.
Um 16:20 Uhr erreichen wir das South Camp. Wir melden wir uns an und bekommen die Campsite Nr. 4 zugewiesen. Das Waschhaus ist mit einem Elektrozaun und massiven Bodenstacheln gegen Elefanten gesichert.
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Nach dem Aufbau des Camps schaue ich mit Leonie noch beim einzigen Wasserloch in der Gegend vorbei. Die anderen entspannen inzwischen.
Leo darf selbstständig die Strecke hin und zurückfahren, was ihr auch sehr gut gelingt.
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Am Wasserloch ist nicht viel los, allerdings sehen wir am Weg zwei Löffelhunde.

Löffelhunde:
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Weissbürzelsinghabicht:
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Nach einer Stunde sind wir wieder am Platz und Claudia macht leckeres Kartoffelgulasch. Während des Essens taucht ein einzelner Elefantenbulle auf der sich am Nebenplatz ein paar Blätter vom Baum holt. Sicherheitshalber setzen wir uns mit den Kindern für ein paar Minuten in die Autos. Ohne uns eines Blickes zu würdigen zieht der Elefant schon bald weiter und wir essen fertig.
Es ist ein sehr warmer Abend, noch um 20 Uhr hat es 15 Grad. Wie so oft spielen wir noch ein wenig und gehen gegen 22 Uhr in die Zelte.
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zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2018
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23. AUGUST 2017:
Zurück nach Maun

ÜBERNACHTUNG:
Queness Inn, Maun

Fahrdistanz: 240km

Leider ist die Nacht nicht so ruhig wie wir es erhofft hatten. Bis Mitternacht und dann ab 5 Uhr hören wir die Reisegruppe von der Campsite nebenan. Als diese um 6 Uhr losfahren, stehen Claudia und ich auf. Heute wollen wir zum Abschluss noch einen letzten Morning Game Drive machen. Auch die drei Kinder wollen mitfahren. Es ist 6:45 Uhr als wir uns auf den Weg machen. Birgit und Helmut halten inzwischen am Platz die Stellung.
Wir drehen ein paar Runden durch den Park. Wir sehen Springböcke, Schakale, Strausse und ganz am Schluss, leider nur aus großer Entfernung, eine Löwenfamilie mit Jungtieren. Nach 2 Stunden Fahrt sind wir gegen 8:45 Uhr wieder am Platz und frühstücken.
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Ohrengeier:
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Singhabicht mit erlegter Schlange:
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Um 9:45 Uhr treten wir den Rückweg zur Hauptstraße an. Nach ein paar Kilometern sehen wir ein Touristenfahrzeug mit Problemen. Der Landcruiser mit einer italienischen Reisegruppe und Anhänger hat ein Getriebeproblem und nur mehr Zweiradantrieb. Er hat somit keine Chance im tiefen Sand voranzukommen und hat sich festgefahren. Wir werden gebeten zu helfen, was wir natürlich auch tun.
Helmut und Birgit ziehen das leere Fahrzeug aus dem Tiefsand bis es besseren Untergrund erreicht hat. Der Anhänger mit dem Gepäck der Gruppe wird an unseren Hilux montiert. Wir wollen ihn bis zum Einfahrtstor ziehen und ihn dort abstellen.
Während wir beraten ob es notwendig ist, den Landcruiser weiter abzuschleppen, trifft ein anderes Fahrzeug des Reiseveranstalters ein, welches sich um das defekte Fahrzeug mit den Touristen kümmert.
Danach setzen wir unsere Fahrt fort, unser Hilux mit dem Anhänger hinten dran. Trotz des Zusatzgewichts kommen wir gut voran und erreichen ohne Probleme das Gate.
Dort pumpen wir mit unseren Luftpumpen die herabgelassenen Reifen wieder auf Straßendruck auf. 100km auf Asphlt bis Maun wollen wir nicht mit 1,5 Bar in den Reifen zurücklegen.
Währenddessen überlegen wir, wie wir den tonnenschweren Anhänger von der Anhängerkupplung wieder losbekommen. Beim Montieren haben einige Männer zugleich angehoben, Helmut und ich scheitern kläglich beim Versuch ihn wieder abzubekommen. Auch das Rangieren mit dem Wagen bringt keine Verbesserung.
Ich versuche den High Lift Jack, der bei uns montiert ist, für diese Aufgabe zu verwenden. Diesen habe ich zwar noch nie verwendet, mir aber vor dem Urlaub ein paar Youtube Videos angeschaut, um die Funktionsweise zumindest im Prinzip zu verstehen. „Ein tolles Tool aber sehr gefährlich, wenn man es falsch einsetzt“ ist mir jedenfalls noch gut in Erinnerung.
Es dauert eine Weile bis die Befestigung gelöst und der Highlift-Jack einsatzbereit ist, aber der Plan funktioniert! Wir können mit dem überdimensionalen Wagenheber die Last von der Anhängerkupplung soweit reduzieren, dass wir die Verriegelung lösen und den Anhänger sicher abstellen können.
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Im Summe hat uns die Hilfsaktion doch 90 Minuten gekostet. Somit ist es schon Mittag, als wir auf der Hauptstraße den Weg nach Maun antreten. Kurz vor Maun übersehe ich ein 80 km /h Schild und fahre prompt in Radarfalle der Polizei. 95 km/h statt 80 macht 400 Pula, also ca. 30 EUR Strafe. Das Prozedere wird von den beiden Beamten korrekt und freundlich abgewickelt.
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Danach übernimmt wieder Claudia das Steuer. Schon bald darauf springen im Auto gleichzeitig einige Warnleuchten an. Das Symbol für Handbremse, ABS und ASR leuchten plötzlich während der Fahrt auf. Wir telefonieren kurz mit Vincent von Safari Car, der keine grobes Problem hinter den Warnleuchten vermutet, eher einen lockeren elektrischen Kontakt. Dennoch vereinbaren wir, dass ich später in Maun sicherheitshalber zum Check bei der Toyota Werkstatt vorbeischaue.
Um 14:45 Uhr erreichen wir das Queness Inn, eine neue Selbstversorgerunterkunft in Maun. Wir laden aus und beziehen die modernen, geräumigen Zimmer.

Queness Inn:
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Ich mache mich kurz darauf auf den Weg zur Werkstatt, während Claudia und die Kinder in der Unterkunft bleiben. Helmut und Birgit wollen in der Zwischenzeit in der Stadt ein paar Souvenirs einkaufen gehen. Bei der Werkstatt verbringe ich in Summe 1 Stunde, wie vermutet handelt es sich nur ein kleines Problem, ein Sensor an der Hinterachse hat sich gelockert und „gesponnen“.
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Danach besorge ich im Supermarkt noch ein paar Getränke und Lebensmittel.
Um 17 Uhr sind alle wieder im Hotel eingetroffen. Helmut und Birgit haben für sich schon etwas bei KFC zum Abendessen organisiert. Wir wollen eigentlich, wie bei unserem letzten Besuch vor zwei Jahren, bei der Thamalakane River Lodge eine Pizza essen gehen. Wir erfahren aber, dass dort heute Buffetabend ist. Wir entscheiden und Pizza liefern zu lassen und verbringen den Rest des Abend auf den Tischen im Innenhof.
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zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2018
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24. AUGUST 2017:
Go West

ÜBERNACHTUNG:
Kalahari Bush Breaks, Gobabis

Fahrdistanz: 535km

Wir schlafen sehr gut in der gemütlichen Unterkunft und treten um 9:30 Uhr unseren letzten langen Fahrtag an. Wir verbrauchen das restliche Botswanische Bargeld an der Tankstelle und verlassen Maun. Wie befürchtet zieht sich die Fahrt ewig. Endlose Kilometer auf schnurgeraden Straßen, ab und zu Veterinär- bzw. Polizei-Kontrollen, die auch Zeit kosten.

Kurze Pause:
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Seuchenteppich:
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Vorsicht Radarkontrolle !
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Schließlich erreichen wir um 16:00 Uhr die Grenze, die auch wieder mit Aus- und Einreiseformalitäten eine Stunde in Anspruch nimmt. Anschließend ist es nur mehr eine kurze Fahrt bis Kalahari Bush Breaks, wo wir einen schönen Platz zugewiesen bekommen.
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Luxury Campsite:
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Nyala:
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Wenigstens gewinnen wir durch die Zeitverschiebung eine Stunde. Somit ist es „erst“ 16:10 Uhr als wir eintreffen, obwohl wir schon mehr als 7 1/2 Stunden unterwegs sind. Wir schauen noch beim Haupthaus vorbei, wo wir etwas Trinken und Fleisch organisieren können. Die Kinder spielen inzwischen mit Hundewelpen.
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Wir grillen Oryx Filets und Würstchen. Danach verbringen wir den letzten Camping-Abend bei angenehmen Temperaturen am Lagerfeuer und trinken Gin Tonic.
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