Sesriem / Sossousvlei

7 Antworten · 1'823 Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2017 von Madi_Vienna
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201718. Okt. 2017 · #1
Ihr Lieben,

eine Kurze Frage an euch Experten 🙂
Wir reisen im März nach Namibia (4x4 mit Dachzelt / 2 Erw. + Kind) und sind gerade am Planen der Route.
Wollen es nicht allzu stressig haben und auch mal 2 Nächte an einem Ort verbringen.

Jetzt ist die Tour schon recht voll und wir überlegen, ob es ein echtes "Must See" ist von Windhoek aus bis nach Sossousvlei zu fahren? Danach gehts für uns über Swakopmund in den Norden (Etosha) und da war unser Gedanke, ob man sich den Namib Naukluft NP nicht in einem etwas nördlicheren Teil ansieht und dennoch die wunderbaren Dünen sehen kann?

Was meint ihr?

Danke euch vorab! Madeline
82 Beiträge · seit 201618. Okt. 2017 · #2
nur kurz: das Deadvlei ist einmalig und für mich DAS landschaftliche Highlight Namibias. Schau mal nach Landschaftsfotos von Namibia - dort ist an erster Stelle das Deadvlei - ist auch für Kinder toll (waren mit 2 Jungs letztes Jahr dort).
Gruss,
Bernd.
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2017
33,1k Beiträge · seit 200618. Okt. 2017 · #3
Hallo Madeline,
etzt ist die Tour schon recht voll und wir überlegen, ob es ein echtes "Must See" ist von Windhoek aus bis nach Sossousvlei zu fahren?
schöne Dünen siehst Du z.B. auch zwischen Swakopmund udn Walvis Bay.
Aber: Die Fahrt von Windhoek nach Sesriem ist eine gemütliche Halbtagestour. Das ist also kein Problem und sozusagen "Touristenstandard". Ich würde, um die Fahrtzeit zu verkürzen, bis Rehoboth Teerstraße fahren und dann die C24 bis nach Sesriem. Reine Fahrtzeit etwa 4,5-5 Stunden.

Vielleicht stellst Du ansonsten mal Deine ganze Route vor, dann kann man sagen wo vielleicht 2 Nächte ein Muss sind oder nicht (wobei ich persönlich immer 2+ Nächte an einem Ort einplanen würde)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2017
Themenstarter9 Beiträge · seit 201718. Okt. 2017 · #4
Vielen Dank für eure beiden Rückmeldungen. Ich hatte mir schon fast gedacht, dass ich es nicht so leichtfertig streichen mag 🙂

Hier mal unsere Route - danke schon vorab fürs drüber schauen:


Tag 1: Ankunft in Windhoek / Auto-Übernahme / 1 Nacht in Windhoek
Tag 2: Windhoek und Fahrt in Richtung Sossousvlei (mit Zwischenstop 1 Nacht)
Tag 3: Fahrt nach Sossousvlei
Tag 4: Sossousvlei
Tag 5: Fahrt nach Swakopmund
Tag 6: Swakopmund
Tag 7: Fahrt nach Terrace Bay + ÜN
Tag 8: Fahrt zur Grootberg Lodge
Tag 9: Grootberg Lodge + Ausflüge von dort
Tag 10: Fahrt in den Etosha - 2 Nächte im Etosha (Westseite)
Tag 12: Etosha Fahrt zur Ostseite
Tag 13: Etosha Ostseite
Tag 14: Fahrt nach Rundu
Tag 15: Rundu / Okavango
Tag 16: Rückfahrt auf halbe Strecke Windhoek
Tag 17: Rückfahrt nach Windhoek
Tag 18: Rückflug


... was meint ihr?
33,1k Beiträge · seit 200618. Okt. 2017 · #5
Hi Madi_Vienna,

Tag 7 würde ich in Swakopmund noch verbringen. Was erhoffst Du Dir von Terrace Bay (die wahre Skelettküste kannst Du eh nicht erleben)
Tag 14-16 macht eigentlich keinen Sinn. Rundu ist eine "Groß"stadt und der Okavango dort wenig beeindruckend. Ich würde die 3 Tage z.B. am Waterberg, auf einer der großen privaten Wildschutzgebiete (Erindi, Okonjima & Co) oder so verbringen. Denkbar wären auch 2 Nächte am Anfang der Reise in der Kalahari (also Windhoek->Kalahari-> Sossusvlei)

Diesen Thread kennst Du? https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201718. Okt. 2017 · #6
Hallo Christian,
danke für deine Rückmeldung.
Bzgl. Skelettküste? Was meinst du mit, die kann man nicht wirklich erleben? Was kann ich mir da vorstellen?

Bzgl. Rundu - ich hatte in einigen Blogs gelesen, dass man von hier sehr schöne Boot Touren auf dem Okavango machen kann.
Ursprünglich wollten wir die Tour nur Nord-Östlich gestalten - also Winhoek, Etosha, Rundu u Caprivi Streifen bis Vic.Falls.
Das war uns aber zu stressig und daraufhin haben wir es umgestellt auf die Route oben - wollten uns aber ein bisschen Okavango behalten...

LG, Madi
33,1k Beiträge · seit 200618. Okt. 2017 · #7
Hi Madi,
Bzgl. Skelettküste? Was meinst du mit, die kann man nicht wirklich erleben? Was kann ich mir da vorstellen?
Du kannst im Prinzip nur auf der Hauptstraße fahren und da siehst Du einige wenige Wracks. Das richtige Erlebnis Skelettküste hat man nur per (teurem) Fly-In... oder vielleicht in naher Zukunft bei der neuen Shipwreck Lodge.
Bzgl. Rundu - ich hatte in einigen Blogs gelesen, dass man von hier sehr schöne Boot Touren auf dem Okavango machen kann.
Ja, aber dann musst Du schon nach Andara/Bagani. Bei Rundu erlebst Du auf dem Okavango (außer vielleicht mal einem Krokodil und dem illegalen Grenzverkehr Angola-Namibia) nur wenig.

Viele Grüße
Christian
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1'567 Beiträge · seit 201518. Okt. 2017 · #8
Hallo Madi,

nach Rundu fährst du von Etosha Ost aus recht lange. Wir waren in diesem Jahr mit unseren beiden Jungs im Caprivi und haben auch eine Nacht bei Rundu am Okavango verbracht. Für uns war diese Nacht eigentlich als Zwischenstation auf dem Weg in die Capriviregion gedacht. Zum Ankommen "am Fluss" war das so total gut. Du siehst dort im Okavango aber so gut wie keine Tiere. Flusspferde etc. gibt es nicht, da das Wasser zu flach ist. Unsere Sundownertour war also auch nur zum "Sonnenuntergang-Gucken"...(s. Reisebericht: Familienabenteuer im Caprivi) Ich würde dort auch nicht unbedingt zwei Nächte verbringen. Falls ihr dorthin fahrt, hätte das ganze in meinen Augen nur einen Sinn, nämlich dass ihr sagen könntet: Wir haben den Okavango gesehen 😐 . Und dafür ist der Weg zu lang! 😮
Für den Osten Etoshas kann ich euch wirklich das Mushara Bush Camp ans Herz legen. Da würde ich nicht im Park übernachten.
Zurück Richtung Windhoek waren wir noch 2 Nächte am Waterberg. Uns gefällt die Gegend dort und es gibt schöne Wanderwege, die auch Kindern Spaß machen. Zusätzlich gibt es die Rhino-Tour und eine geführte Wanderung auf das Waterberg-Plateau (beides empfehlenswert).
Zu den privaten Wildschutzgebieten kann ich nichts sagen. Sie sind für euch aber vielleicht eine gute Alternative für die letzten Tage.
Bei Tag 7 würde ich mich Christian anschließen. In Swakopmund kann man soviel machen! 🤪
Ihr habt genug Zeit für eine schöne Rundtour! Verbringt nicht soviel davon im Auto... Dieses Land ist so wunderschön. Vielleicht macht ihr den Caprivi übernächstes Jahr...? 😉

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html