Unsicherheit über Routenplanung

30 Antworten · 4'635 Aufrufe · gestartet 15. Okt. 2017 von heusmann
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201715. Okt. 2017 ·
Hallo,

die Flüge nach Namibia sind gebucht und wir bleiben 16 Nächte, bevor es nach Kapstadt weitergeht (also ab/bis WDH).
Wir waren zwar oft in Südafrika, es ist aber das erste mal Namibia.
Leider findet man nur schwer Infos darüber, welche Straßen geteert sind.
Unsere Planung aktuell wäre (jeweils mit Anzahl Nächten:
1. Marienthal
2./3. Fish River
4. Lüderritz
5./6. Soussvlei
7./8. Swakopmund
9. Twyfelfontein
10. Ruacana
11./12./13. Etosha
14. Waterberg
15./16. Windhoek

Wie gesagt wäre interessant, ob das so machbar ist. Und natürlich ob die Dauer der Aufenthalte so ok ist...
Besonders, ob der Ausflug noch zu den Ruacana-Wasserfällen lohnt (und die Straße geteert ist bzw. die Straße/Landschaft einfach unsäglich langweilig ist).

Weitere Tips sind immer gerne willkommen...

Danke und Gruß,
Marc
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2017
33,1k Beiträge · seit 200615. Okt. 2017 ·
Hi Marc,

machbar ist soooo vieles 😉
Tendenziell ist Euer "Abhaken von Sehenswertem" was für 21+ Tage. Ich lege Dir auch die Ersttätertouren ans Herz: https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html Da siehst Du, was gut in 2 oder 3 Wochen machbar und sinnvoll ist.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

P.S.
Leider findet man nur schwer Infos darüber, welche Straßen geteert sind.
man schaue z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Straßen_in_Namibia oder jede Straßenkarte an. Aber ob geteert oder nicht: Bei den Autovermietern ist auf Teer ohnehin nur 100 km/h erlaubt. Ihr schafft dann also vielleicht mit Päuschen so 90 km/h. Auch ungeteert eher so 60-70 km/h Da sehe ich z.B. nicht wie z.B. Twyfelfontein-Ruacana (was wollt ihr da ohnehin? Den Staudamm anschauen?)-Etosha sinnvoll sein sollte...
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2017
Themenstarter9 Beiträge · seit 201715. Okt. 2017 ·
Hallo

und erstmal Danke für die schnelle Reaktion.
So ganz als "Ersttäter" fühlen wir uns nur bedingt, da wir schon 6 Mietwagen-Touren kurz und quer in Südafrika gemacht (okok, da sind die Straßen teilweise besser). Da wir Vielflieger sind, haben bisher immer die erste Etappe direkt nach dem Flug gemacht, das ist kein Problem, da auch nur 300km gut ausgebaute Straße.

Ruacana werden wir uns tatsächlich sparen und dafür vermutlich entweder:
a) länger Swakopmund
b) Tsumeb
c) 2 Nächte Waterberg
machen.

Liegen generell eher unbekanntere "must see" Locations an der Route?

Beste Grüße,
Marc

PS: Danke für den Hinweis bzgl. Wikipedia - hätte ich nicht vermutet, das die Straßen dort derart detailiert beschrieben sind.
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2017
7'304 Beiträge · seit 200615. Okt. 2017 ·
... ich war zweimal bei den Ruacana Falls, weil ich auf dem Weg zu den Epupa Falls eh dort vorbeikam. Einmal war Hochwasser und der Staudamm offen und die Wasserfälle sahen beeindruckend aus. Das zweite mal war der Damm dicht und da sind nur ein paar armselige Rinnsale runtergetröpfelt. Das hatte schon den Weg von Ruacana raus nicht zu fahren gelohnt, aber auch beim ersten Mal hätten die 500 km Anfahrt nicht gelohnt, wenn man am nächsten Tag schon wieder umkehrt.
Schau lieber mal, ob Du z.B. die Spitzkoppe nach Swakopmund mit in die Route einbauen kannst.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200615. Okt. 2017 ·
Hallo Heusmann,

fürchte Du bist so ein Fall von "Ich stelle eine Frage, will aber eigentlich keine ehrliche Antwort haben" 😉 Wo ist also dann Eure "Unsicherheit"? Ihr seid also keine Ersttäter, weil ihr schonmal in RSA rumgefahren seid. Ok. Nur was hat Südafrika mit Namibia zu tun. Zwei Länder, zwei Welten. In Namibia bewegt man sich als Reisender zu 90 % auf nicht asphaltierten Straßen, in Südafrika ist das in aller Regel anders. Nur ein Beispiel. Hier sind die Unterkünfte vielleicht 100 km auseinander. Da kann man nicht Abends mal schnell am Straßenrand in ein Gästehaus einbiegen.
Da wir Vielflieger sind, haben bisher immer die erste Etappe direkt nach dem Flug gemacht, das ist kein Problem, da auch nur 300km gut ausgebaute Straße.
Könnt ihr auch machen. Ihr könnt aber auch durchlesen warum es nicht sinnvoll ist (und es es der Großteil der Namibia-Reisenden anders als ihr hält): https://www.namibia-forum.ch/forum/35-anleitungen/287232-warnung-nicht-direkt-nach-der-ankunft-losfahren.html Mariental sind nur 3 Stunden (darunter die "Todesstrecke" Windhoek nach Rehoboth). Ihr kommt morgens (?) an, bis ihr aus dem Flughafen raus seid, in Windhoek seid, Mietwagen habt etc ist es mittags. Dann fahrt ihr los. Im Winter schafft ihr es dann vielleicht nicht einmal vor Sonnenuntergang (danach darf man mit Mietwagen nicht mehr fahren) mehr bis Mariental.

Quintessenz: Streicht Tag 1-4 und Ruacana und investiert die 5 Tage sinnvoll in andere Locations. Vielerorts sind gerade die Gästefarmen/Lodges und deren Freizeitangebot (Wildbeobachtungsfahrten etc) das Highlight. Davon hat man bei abends ankommen, morgens wegfahren nichts. Und dann seid ihr praktisch bei der 2-Wochen-Ersttätertour (auch als Nicht-Ersttäter ;-)) und werdet einen entspannten, spannenden und eindrucksvollen Urlaub haben. Wenn ihr natürlich spezielle Wünsche habt (Wandern oder so), dann müsste man die Schwerpunkte vielleicht etwas anders legen.

Beste Grüße aus Namibia
Christian
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zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2017
Themenstarter9 Beiträge · seit 201715. Okt. 2017 ·
Hallo Christian,

wie schon abgedeutet, sind wir auch in RSA schon weit ab der normalen Straßen unterwegs gewesen. Das Namibia etwas anders ist, ist uns schon klar - daher ja auch mein Posting hier.
Es wäre hilfreich zu erläutern, was Du genau mit:
travelNAMIBIA schrieb:(darunter die "Todesstrecke" Windhoek nach Rehoboth)
meinst.

travelNAMIBIA schrieb:Vielerorts sind gerade die Gästefarmen/Lodges und deren Freizeitangebot (Wildbeobachtungsfahrten etc) das Highlight. Davon hat man bei abends ankommen, morgens wegfahren nichts.
Da hast Du natürlich recht. Allerdings hätte ich vielleicht erwähnen sollten, dass wir bei unseren letzten beiden RSA-Aufenthalten in 2017 und 2016 ausgedehnt in Nationalparks und in (Game) Lodges in fast allen RSA-Regionen waren.
Daher steht für uns diesmal (erstmal) das Erkunden der vielen Facetten Namibias und Landschaftseindrücke im Vordergrund. Zum Entspannen ist dann der 9-tägige Aufenthalt in den schon oft besuchten Weinbaugebieten rund Kapstadt da... 😉
Wenn uns Namibia gefällt, ist ein erneuter Besuch von Nambia sozusagen schon im Hinterkopf geplant... 😉

Beste Grüße,
Marc
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2017
7'304 Beiträge · seit 200615. Okt. 2017 ·
... auf der B1 wird gefahren wie bekloppt, daher unfallträchtig. Viele halten sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen und überholen bei Gegenverkehr ("wird schon reichen"). Die Straße ist zudem sehr schmal.

Gruß
Wolfgang
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33,1k Beiträge · seit 200615. Okt. 2017 ·
Hi Marc,
Allerdings hätte ich vielleicht erwähnen sollten, dass wir bei unseren letzten beiden RSA-Aufenthalten in 2017 und 2016 ausgedehnt in Nationalparks und in (Game) Lodges in fast allen RSA-Regionen waren.
Alles klar. Dann verstehe ich den Thread nicht. Es gibt also keine "Unsicherheiten bei der Routenplanung", da ihr es ja eh so machen wollt/werdet, wie ihr es geplant habt.

Klinke mich also aus und wünsche eine gute und sichere Reise.

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201715. Okt. 2017 ·
Hallo Christian,

anscheinend erwischen wir uns hier immer "auf dem falschen Fuß". 🙁
Ich habe diese ganzen Etappen aus den diversen DER-Tour Rundfahrten "zusammengestellt" in der Annahme, dass diese realistisch machbar sind, bin mir da aber halt nicht sicher - gerade wegen der Straßen in Namibia. DER-Tour bietet hier auch mehrere vergleichbare Rundreisen genau so an - teilweise sogar mit längeren Strecken (und schlägt als Autos sogar "nur" Polo Kompakt, Corolla oder iX35 vor --- wir werden einen 4x4 buchen).

Da ich hier unsicher bin habe ich ja auch gepostet. Fish River würden wir halt echt gerne machen. Vielleich spart man sich einfach Lüderritz und bleibt in Aus?

Danke,
Marc.
1'412 Beiträge · seit 201315. Okt. 2017 ·
Hallo Marc,

eine ähnliche Tour wie eingangs von dir beschrieben (ohne Ruacara, das ist absolut unsinnig) sind wir 2013 gefahren (übrigens mit einem IX35 2x4), schau mal in meinen damaligen Reisebericht:

https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/279235-die-loeffels-auf-8-raedern-durch-namibia.html

Allerdings muss euch klar sein, dass man viele Dinge entlang der Route nur anreisst, weil die Zeit vor Ort einfach nicht reicht. Dazu benötigt man schlicht und ergreifend mehr Doppelübernachtungen und damit Zeit. Trotzdem empfanden wir es damals als eine tolle, wenn auch fahrintensive Einsteigertour mit vielen Ersteindrücken, die es dann als Wiederholungstäter zu vertiefen gilt.
Und: Ich würde auf gar keinen Fall am Ankunftstag bis Mariental fahren. Bleibt in Windhoek, schaut euch ein wenig in der Stadt um, macht eventuell eine Stadtrundfahrt z.B. mit Bwana Tucke Tucke und fahrt am nächsten Tag über Dordabis/Uhlenhorst in Richtung Mariental. Dann bekommt ihr eine schönen Einstieg in Namibia, die Landschaft und Gravel.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2017
1'567 Beiträge · seit 201516. Okt. 2017 ·
Hallo Marc,
wir haben 2005 eine 2wöchige Tour durch Namibia als Ersttäter gemacht - nicht mit DER-Tour, sondern gebucht über Thomas-Cook-Reisen. Wir fuhren damals einen Polo Classic und haben uns auf all das verlassen, was uns die nette Dame im Reisebüro so sagte... Nur dass diese Dame leider so überhaupt keine Ahnung von Namibia hatte... 🙁 Wir waren in diesen 14 Tagen überall - vom Fish River Canyon über Lüderitz und Solitaire, Swakopmund und Etosha... 😗 mit diesem Katastrophenauto teilweise 8 Stunden schwimmend auf der sandigen Pad (Lüderitz-Solitaire). Es ging irgendwie alles, aber Spaß gemacht hat das nicht! 🙄
Tu mir den Gefallen und nimm dir nicht diese Touren als Beispiel... Ich habe danach an Thomas Cook geschrieben und wir haben ein Viertel des Reisepreises erstattet bekommen. Unter anderem stand in der Reisebeschreibung: "Genießen sie abends den Sonnenuntergang auf den Dünen des Sossusvlei..." Klingt erstmal schön.. 😉 . Das Ende vom Lied war, dass wir zum Sonnenuntergang nach 8 Stunden Fahrt von Lüderitz völlig abgehetzt bei der Solitaire Country Lodge ankamen und froh waren, dass es noch nicht dunkel war... Die Dünen des Sossusvlei konnten wir somit nicht mal erahnen... 😠
Ich würde mich an Christans Ersttäter-Touren orientieren. Die sind realistisch und so geplant, dass man auch etwas von der Reise hat. Wir hatten Übernachtungen in Keetmannshoop und Outjo damals in irgendwelchen Hotels, dabei gibt es so wunderschöne Übernachtungsmöglichkeiten in Namibia.

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
7'304 Beiträge · seit 200616. Okt. 2017 ·
Hallo Marc,

ich habe mir Deine Strecke nochmal angeschaut und folgenden Vorschlag, da die B1 zwischen Rehoboth und Keetmanshoop wohl die langweiligste Straße ist, die Namibia zu bieten hat und Mariental -falls Du im Ort übernachten willst- auch nicht der Knaller ist.

Wie wäre es mit der B1 nach Rehoboth (der Teil der B1 ist landschaftlich ok) und Übernachtung z.B. am Lake Oanob. Am zweiten Tag dann östlich der B1 über Pisten durch die Ausläufer der Kalahari bis Keemanshoop z.B. am Köcherbaumwald. Dann liegst Du zwar ca. 200 km hinter Deinem ursprünglich anvisierten Ziel Fish River Canyon für diese zweite Übernachtung, bist aber am nächsten Tag relativ früh am Canyon und hast noch was vom Tag.
Wenn Du dort dennoch zwei Nächte bleiben willst, holst Du den "verlorenen" Tag durch das Weglassen von Ruacana wieder ein.
Die Fahrt östlich der B1 ist auf jeden Fall ein bisschen mehr Eindruck von Namibia als die öde B1.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'042 Beiträge · seit 201616. Okt. 2017 ·
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:
Bei den Autovermietern ist auf Teer ohnehin nur 100 km/h erlaubt. Ihr schafft dann also vielleicht mit Päuschen so 90 km/h.
das stimmt so nicht ganz. Auf Teer ist von den Autovermietern bei denen wir bisher gemietet haben immer auch 120 km/h erlaubt. Deine angegebenen 100 km/h sind aber so ziemlich die Maximalgeschwindigkeit die ich auf Teer fahre, eher sogar langsamer. Das ist dem Umstand geschuldet, dass ich in Deutschland auf den Landstraßen auch nicht schneller fahren darf und man in Namibia doch häufig mit Wildwechsel rechnen kann. Seien es Paviane, Warzenschweine oder irgendwelche Antilopen, ich habe keine große Lust mit irgendeinem Tier zu kollidieren, das kann einem den ganzen Tag "versauen"...

90 km/h im Schnitt halte ich für unrealistisch. Ich komme in Namibia auf Teer selten auf über 80 km/h in der Durchschnittsgeschwindigkeit, das dann aber nur ohne jede Pause. Eigentlich meide ich die Teerstraßen aber auch so gut es geht...
travelNAMIBIA schrieb:
Auch ungeteert eher so 60-70 km/h Da sehe ich z.B. nicht wie z.B. Twyfelfontein-Ruacana (was wollt ihr da ohnehin? Den Staudamm anschauen?)-Etosha sinnvoll sein sollte...
Bei keinem Autovermieter darf man auf den Gravelroads schneller als 80 km/h fahren, was auch durchaus Sinn macht. Als Durchschnittsgeschwindigkeit würde ich hier mit maximal 50 km/h rechnen. 60 km/h sind ohne Pausen und ohne dass man Tiere sieht vielleicht noch machbar, 70 km/h sind schon Stress pur.

Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen. Ruacana würde ich auch weglassen, manchmal ist weniger doch mehr...

Gruß Markus
33,1k Beiträge · seit 200616. Okt. 2017 ·
OFF TOPIC
---------------------
Hi Marcus,
Auf Teer ist von den Autovermietern bei denen wir bisher gemietet haben immer auch 120 km/h erlaubt.
ich kenne keinen namibischen Vermieter bei dem mehr als 100 erlaubt sind (aber ich kenne vielleicht auch nicht alle). Die ersten stellen bereits auf 90 auf Teer und 70 auf anderen Belagen um. Ein guter Bekannter von mir hat in den ersten sechs Monaten 2017 sechs Fahrzeuge (etwa 15% der Flotte) abschreiben müssen. Er lehnt mittlerweile Vermietungen an "Südländer" komplett ab, da diese besonders unfallträchtig sich zu verhalten scheinen (was auch die diesjährigen Fälle leider bestätigen).

Viele Grüße
Christian
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2'847 Beiträge · seit 201116. Okt. 2017 ·
Hallo Marc,

wir sind auch schon viel in Südafrika unterwegs gewesen, als wir zum ersten Mal nach Namibia gefahren sind.
Die Tour hatte ich mir in einem kleinen, spezialisierten RB ausarbeiten lassen.
Als ich sie dann einem "erfahrenen" Urlauber zeigte, meinte er, dass es recht hart werden würde - was ich überhaupt nicht verstand!
300km am Tag sollten doch wohl spielend machbar sein...... 😐
Naja, wenn man ca. 30-50kmh fahren kann, weil der Grader lange nicht da war, kann es sich ganz schön hinziehen.

Unser Mietwagen von ? war übrigens gedrosselt, wir haben keine 120 km geschafft. Aber selbst auf guten Teerstraßen könnte man sie kaum fahren, denn Tiere, viele Kinder und überhaupt Fußgänger sind allgegenwärtig.

Ich würde auch die eine Nacht Lüderitz überlegen - ich vermute, ihr wollte zur Kolmanskuppe? Die Tour beginnt morgens - und dann noch weiter nach Sesriem? Das wird nix! Wäre auch schade, wenn ihr die Tour um die Lüderitzburg auslassen würdet.

VG Strelitzie
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2017
Themenstarter9 Beiträge · seit 201717. Okt. 2017 ·
Hallo

und erstmal herzlichen Dank für die Ratschläge und Links.
Auch wenn viele den ersten Tag in Windhoek machen, haben wir uns jetzt doch dagegen entschieden.
Wir wissen, dass wir nicht alles werden sehen können (wenn wir die "große Rundtour" machen), aber uns geht es erstmal darum, das Land kennenzulernen und dann bei einem nächsten Besuch gezielt (und ausgiebiger) entweder den Norden oder den Süden zu bereisen.
Aktuelle Planung:
1. Mariental
2./3. Fish River
4. Aus
5./6. Soussvlei
7./8. Swakopmund
9. Twyfelfontein
10./11./12. Etosha
13. Tsumeb oder Waterberg
14. Waterberg
15./16. Windhoek

Somit sind die längsten Routen ca. 360km, die meisten deutlich unter 300km. Mietwagen (Nissan X-Trail 4x4 bei Thrifty (also Hertz) mit 2. Reserverad über DER-Tour) ist gerade gebucht.
Meine bessere Hälfte möchte in Tsumeb das Edelsteinmuseum besuchen - lohnt sich das, bzw. eine Übernachtung dort?

Beste Grüße,
Marc
33,1k Beiträge · seit 200617. Okt. 2017 ·
Hallo Marc,

ich versuche es nochmal ganz "lieb" 😉
Wieso zwanghaft gleich nach Ankunft weiterfahren, aber am Ende ("15./16. Windhoek") dann zwei Nächte in Windhoek verbringen. Schlaft die erste in Windhoek und die letzte bei Windhoek und ihr werdet nichts verpassen.
eine bessere Hälfte möchte in Tsumeb das Edelsteinmuseum besuchen - lohnt sich das, bzw. eine Übernachtung dort?
habe ich noch nie was von gehört? Die Kristal-Galerie in Swakopmund ist für (Edel)Steinefreunde ganz besuchenswert. Ich würde nicht in Tsumeb übernachten. Sehe ich es richtig, dass ihr die 3 Nächte in Etosha in Okaukuejo, Halali und Namutoni (nicht empfehlenswert!) plant? Dann würde ich im Osten rausfahren bis zum Waterberg.

Schönen Gruß
Christian
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201717. Okt. 2017 ·
Hi Christian,
travelNAMIBIA schrieb:Schlaft die erste in Windhoek und die letzte bei Windhoek und ihr werdet nichts verpassen.
Das mit einer Nacht vorweg und hinterher ist auch eine gute Idee. 😮
Wir fliegen halt schon früh weiter nach CPT (8:30) und so würden wir uns vermutlich nur an zwei Nachmittagen (1. + 16. Übernachtungstag) etwas anschauen können in WDH - reicht das denn? 😕

Bzgl. des Museums in Tsumeb habe ich vielleicht auch was verwechselt - ich werde nochmal in den Reiseführern und Katalogen nachblättern, was ich da genau gelesen habe... Es war auf jeden Fall noch was anderes und nicht in Swakopmund...
travelNAMIBIA schrieb:Sehe ich es richtig, dass ihr die 3 Nächte in Etosha in Okaukuejo, Halali und Namutoni (nicht empfehlenswert!) plant? Dann würde ich im Osten rausfahren bis zum Waterberg.
So hatten wir das geplant (bzw. 2 Nächste in Okaukuejo und 1 in Namutoni) und dann im Osten raus. Warum nicht Namutoni? Hast Du hier Tipps, wo man am besten übernachtet, bzw. Touren in Etosha?

Hinsichtlich der Streckenabschnitte hast Du aber keine Bedenken?

Besten Gruß aus Berlin und vielen Dank,
Marc
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2017
7'308 Beiträge · seit 200617. Okt. 2017 ·
heusmann schrieb:Warum nicht Namutoni? Hast Du hier Tipps, wo man am besten übernachtet, bzw. Touren in Etosha?
Namutoni steht immer wieder in der Kritik. Das Wasserloch ist nicht so toll und ab und zu gibt es Kritik an den Zimmern oder am Essen. Ich war vor einem halben Jahr wieder mal in Namutoni. Wir hatten die Chalets und waren damit sehr zufrieden.
In der Gegend von Namutoni hast Du einige Wasserlöcher die sehr gut sind.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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33,1k Beiträge · seit 200617. Okt. 2017 ·
Hi Marc,
WDH - reicht das denn?
für den ersten Eindruck, und um den geht es ja bei Eurer Reise, reicht das in jedem Fall.
So hatten wir das geplant (bzw. 2 Nächste in Okaukuejo und 1 in Namutoni) und dann im Osten raus. Warum nicht Namutoni? Hast Du hier Tipps, wo man am besten übernachtet, bzw. Touren in Etosha?
Alternativen zu Namutoni sind Onguma, Mushara, Midgard, Emanya... Alle um Lichtjahre besser als irgendeine Unterkunft von NWR (und dabei ist Namutoni meiner Erfahrung nach am schlechtesten). Ich sehe nur einen Grund im Nationalpark zu nächtigen und das ist das beleuchtete Wasserloch in Halali und Okaukuejo. Andere Gründe sehe ich nicht.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2017