STSteve1Themenstarter11 Beiträge · seit 201726. Juli 2017 · #1
Hallo Ihr Lieben,
Ich plane gerade eine Tour durch NW Namibia (Damaraland/Kaokoland), Mai oder (eher) Juni 2018, und haette ein paar Fragen an alle Mitreisenden, inklusive der Experten (Christian, Guido, etc.). Jede Form von feedback und/oder andere Ideen sind natuerlich auch sehr willkommen. Grobplanung ist wie folgt:
Start/Ziel
Unterkunft
km
km/h T4A
km/h?
Fahrzeit
1
Windhoek Grootberg via Kamanjab
Grootberg Lodge
573
93
80
7.2
2
Grootberg Hoanib via Crowther's Trail
Camping
173
37
25
6.9
3
Hoanib Puros via Ganias Plains
Puros Bush Lodge
110
41
25
4.4
4
Puros Etambura via Hoarusib/Khumib
Etambura Camp
112
37
20
5.4
5
Etambura Hartmann's Valley via Groendrom
Camping
140
47
25
5.6
6
Hartmann's Valley Marienfluss via Oranjedrom
Camp Syncro
156
52
25
6.2
7
Marienfluss Etambura via Rooidrom
Etambura Camp
95
48
25
3.8
8
Etambura Opuwo via Orupembe (D3703 or D3707)
Opuwo Country Lodge
197
51
30
6.6
9
Opuwo Epupa (C43)
Epupa Falls Lodge
179
70
65
2.8
10
Epupa Falls Lodge
11
Epupa Khowarib (C43)
Khowarib Lodge
337
76
65
5.2
12
Khowarib Lodge
13
Khowarib Lodge
14
Khowarib Kamanjab via Klein Serengeti
Oppi Koppi
144
47
25
5.8
15
Kamanjab Windhoek
460
96
85
5.4
Fragen: - Fahrzeiten bei T4A scheinen mir recht ambitioniert zu sein. Sind meine Schaetzungen qua km/h und Fahrzeit einigermassen realistisch? (ist Grootberg - Hoanib via Crowther's Trail bei gemuetlichem Fahren und mit viel Pausen in einem Tag zu machen?)
- fuer die Route von Hoanib nach Puros wuerde ich gerne die westlichste Route durch die ganias plains nehmen, und dann eventuell durch den Puros Canyon - oder, bei zuviel Wasser, eben nicht, in diesem Fall, gibt mir T4A kurz vor dem Canyon einen Pfad Richtung Osten. Ist dieser gut befahrbar?
- eine Alternative waere Epupa Falls und/oder Hartmann's Valley zu streichen und jeweils eine weitere Nacht im Etambura Camp und Camp Syncro zu verbringen (weniger Fahrtage). Was meinen die Experten?
- nur zur Planung: was ist besser um von Marienfluss nach Opuwo zu kommen - D3703 oder D3707? (van Zyl's natuerlich nicht)
- habe vor kurzem gelesen (wahrscheinlich hier), dass man in Sesfontein guides zur Erkundung des Hoanib anheuern kann. Falls jemand weiss wo und wie, Danke!
Danke im voraus - ein tolle Gemeinschaft hier, zu der ich hoffe in Zukunft auch beitragen zu koennen!
mit Deinen Durchschnittsgeschwindigkeiten bist Du auf der sicheren Seite.
habe vor kurzem gelesen (wahrscheinlich hier), dass man in Sesfontein guides zur Urkundung des Hoanib anheuern kann. Falls jemand weiss wo und wie, Danke!
es geht zumindest über die Fort Sesfontein Lodge. Die nehmen dann eine kleine Vermittlungsgebühr (wenn Du nicht eine volle Tour mit der Lodge buchst), aber das war nie die Welt.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
mika1606663 Beiträge · seit 201626. Juli 2017 · #3
Hallo Christian,
Habe ich das richtig verstanden dass die Fort Sesfontein Lodge auf Nachfrage Guides gegen eine kleine Gebühr vermittelt?
2002 habe ich einfach den Menschen gefragt der die Gebühr & Registrierung bei der Einfahrt ins Ganamub Rivier erledigt hat ob er uns nicht begleiten will. 😎
War ein tolles Erlebnis mit ihm und wir haben mit ihm zu Fuss Elefanten beobachtet. 🙂
Gruss Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
warum wollt ihr denn nach Sesfontein fahren, um einen Guide zu besorgen, wenn ihr schon im Hoanib seid? Wenn es euch um Elefanten geht, kann man im Fluß ganz gut selbst auf Pirsch gehen.
STSteve1Themenstarter11 Beiträge · seit 201726. Juli 2017 · #5
@ Christian: Danke fuer den Hinweis - und auch ganz allgemein fuer Dein Engagement hier! 🙂
@ Gerhard: 2002 - das waren noch Zeiten!
@ Axel: wir waeren zu diesem Zeitpunkt in der Khowarib Lodge (also in der Naehe von Sesfontein). Wuerden evt auch ueber die Lodge eine Tour buchen, aber falls diese zu teuer und/oder zu voll ist, dann eben auf eigene Faust mit einem local guide, oder vielleicht auch ohne, schauen wir mal!
Steve
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200827. Juli 2017 · #6
Hallo Steve,
ich habe das vor ein paar Jahren auch über die Sesfontein Lodge gebucht. War große Klasse und gar nicht so teuer. Im Jahr danach waren wir auch in der Khowarib Lodge. Die wollten aber nur eigene (nicht sehr preiswerte) Touren anbieten. Wenn Du von der Khowarib Lodge in den Hoanib willst, musst Du ja - wie Du richtig schreibst - über Sesfontein. Da würde ich gar nicht in der Lodge fragen, sondern einen der Einheimischen, ob er Dir helfen kann. Dann wird es noch günstiger.
Liebe Grüße Gerd
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200827. Juli 2017 · #7
Noch eine Ergänzung:
Ich finde die Strecke Windhoek - Grootberg schon sehr ambitioniert. Zumindest wenn Du bis Kamanjab nur auf den Teerstraßen fährst. Die bieten nämlich kaum viel für's Auge und man neigt schnell dazu, unaufmerksam zu werden. Vor allen Dingen, wenn die Sonne Dich so anlacht und Dir ständig ins Gesicht scheint. Ich brauche da unterwegs meine Kaffeepausen. Dazu spätestens in Kamanjab noch einmal voll tanken. Allerdings habe ich keinen besseren Vorschlag, denn die Unterkünfte nördlich von Otjiwarongo kannst Du ja an einer Hand abzählen. Es sei denn, Ihr fahrt über Khorixas - das ist ohnehin die schönere, aber natürlich auch viel längere Strecke. Dann lohnt es sich aber in Outjo eine Zwischenübernachtung einzulegen.
Aber seid doch bereits im Hoanib, wenn ihr den Crowthers Trail fahrt. Dann bleibt dort lieber eine Nacht länger dort und fahrt zusätzlich den Obias und den Ganamub. Ein Tagesausflug von Khowarib aus würde ich nicht mehr machen.
STSteve1Themenstarter11 Beiträge · seit 201728. Juli 2017 · #9
@ Gerd: Danke fuer den Hinweis.
Und in der Tat, WH Grootberg ist schon eine Strecke, aber eben bis Kamanjab Teer - fuer mich entspannter zu fahren als jede deutsche Autobahn. Viel groessere Sorgen machen mir die vielen Fahrtage - vielleicht muesste man da noch was umbauen.
@ Axel: am liebsten wuerde ich je eine Woche in der Palmwag Concession und im Hoanib und drumherum verbringen. Problem ist dass die Dame des Hauses dem Camping nicht unbedingt zuneigt ist, und mehr als eine Nacht am Stueck ist da nicht drin (und die Preise der Wilderness Camps in der Gegend sind mittlerweile weit ueber der Schmerzgrenze - dank Safari Inflation (jedes Jahr > 10% mehr)).
ich (die Dame dieses Hauses) war zunächst auch nicht für Camping zu haben, aber nun mieten wir immer einen Bushcamper (z.B. Savanna), leider auch teuer, aber mit einem Minimum an Comfort. Vielleicht kannst Du Deine Dame ja damit ein wenig "einwickeln".
Camp Syncro ist übrigens einer meiner Lieblingsplätze, da waren wir froh, zwei Nächte zu haben.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
STSteve1Themenstarter11 Beiträge · seit 201729. Juli 2017 · #11
chamäleon2011 schrieb:
ich (die Dame dieses Hauses) war zunächst auch nicht für Camping zu haben, aber nun mieten wir immer einen Bushcamper (z.B. Savanna), leider auch teuer, aber mit einem Minimum an Comfort. Vielleicht kannst Du Deine Dame ja damit ein wenig "einwickeln".
in der Tat, die bushcampers sind schon toll, insbesondere die Avis Landcruisers, also schauen wir mal.
Camp Syncro ist übrigens einer meiner Lieblingsplätze, da waren wir froh, zwei Nächte zu haben.
yep, auch wegen der zwei, anscheinend, lieben Schweizer! Also vielleicht doch Hartmann's Valley in die Zukunft verschieben, und stattdessen zwei Naechte im Syncro.
Ja, Ryan und Sarah haben uns bezaubert. 🤩 Sie sind sooo nett und der Platz, den sie sich ausgesucht haben, ist sooo schön. 😄
Viele Grüße nochmal Karin
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AOaos1'166 Beiträge · seit 200829. Juli 2017 · #13
Hallo Steve,
soweit ich weiß, hat Camp Synceo auch zwei Bungalows. Die müssen wohl im Voraus gebucht werden.
Vielleicht ist es auch sinnvoll, zwei Nächte in Puros zu verbringen. Ein Halbtagesausflug (ca. 125 km) könnte so aussehen:
Am Nachmittag könntet ihr dann in den Puros Canyon oder zur Jan Joubert Koppie (ginge auch am Vortag).
Den nächsten Tag könnte es dann etwas so zu Green Drum gehen (meiner Meinung nach landschaftlich am schönsten:
Übernachtung würde ich entlang der Green Drum Route. Runter ins Hartmanntal würde ich dann erst am nächsten Tag fahren.
Grootberg bis Hoanib über den Crowthers Trail ist "gemütlich und mit vielen Pausen" an einem Tag eher schwer. Entscheidend ist: Ihr seid kurz nach der Regenzeit unterwegs. Auf dem Crowthers Trail kreuzt ihr unter anderem ca. 30 kleinere Flussbetten. Wenn es eine heftige Regenzeit gab und die alle gelaufen sind, kann das recht wild und zeitaufwändig sein. Kann auch gar kein Regen fallen und das alles einfach sein. Ähnlich bei der Frage D3707 oder D3703: Hängt auch davon ab, welche Schäden es an welcher Strecke durch die Regenzeit gab. Entsprechend lassen sich die Fragen so richtig erst nach dem Regen beantworten. Mache halt irgendeinen Plan. Folge Camp Syncro auf Facebook. Die müssen regelmäßig nach Opuwo zum einkaufen und schreiben dann, wie der Zustand von D3707 oder D3703, Roidrom-Pass usw. ist. Und dann musst Du ggf. kurzfristig entscheiden.
Beste Grüße
Guido
STSteve1Themenstarter11 Beiträge · seit 201730. Juli 2017 · #15
@ Axel: Danke! In der Tat, zwei Naechte in Puros waere eine gute Idee. Puros Orupembe ueber die D3707 wollte ich eigentlich vermeiden (Wellblech), aber Dein Hinweis dass die Strecke landschaftlich sehr schoen ist gibt mir nun zu bedenken.
@ Guido: thanks - Du bestaetigst meine Befuerchtungen.
Vielleicht wird's dann doch eine Maennertour (mit viel (wild) camping) - und mit der Liebsten (camping unerwuenscht) geht's dann woanders hin!
D3707 vs D3703 Richtung Opuwo - genau, im Syncro fragen und kurzfristig entscheiden. Wollten nur wissen wie sich die Strecken grundsaetzlich underscheiden (ist aber wohl aber eher eine bloede Frage, da sich die Zustaende natuerlich immer wieder veraendern).
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200730. Juli 2017 · #16
Wenn du in Purros zwei Nächte bleibst, nimm dir einen Guide vom Camp und geh mit ihm im Hoarusib-Tal Elefanten suchen. Uns wurde vom Guide gesagt, dass man mit ihm bzw. anderen Guides weiter ins Tal in den NP fahren darf, was alleine natürlich nicht gestattet ist. Wir waren im Endeffekt nur mehr ca. 10 Kilometer vom Meer entfernt, als wir dann umgedreht sind. Die Landschaft ist gigantisch dort.
STSteve1Themenstarter11 Beiträge · seit 201730. Juli 2017 · #17
dergnagflow schrieb:Wenn du in Purros zwei Nächte bleibst, nimm dir einen Guide vom Camp und geh mit ihm im Hoarusib-Tal Elefanten suchen. Uns wurde vom Guide gesagt, dass man mit ihm bzw. anderen Guides weiter ins Tal in den NP fahren darf, was alleine natürlich nicht gestattet ist. Wir waren im Endeffekt nur mehr ca. 10 Kilometer vom Meer entfernt, als wir dann umgedreht sind. Die Landschaft ist gigantisch dort.
super interessant, denn das bedeutet ja, dass Ihr in der (natuerlich sehr interessanten) no-entry zone wart - dachte bis dato dass sei nur mit speziellen permits moeglich und daher recht schwierig.
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200730. Juli 2017 · #18
Ja, richtig. Wir sind zuerst nur bis zur Lodge gefahren, wo uns der Guide dann gefragt hat, ob wir da noch weiterfahren wollen. Wir haben dann gemeint, ja klar, aber das wäre ja untersagt. Worauf er gemeint hat, er als Guide dürfe das mit Touristen machen. Wir haben's dann nicht hinterfragt, sondern das Angebot angenommen. Ob das also tatsächlich rechtlich möglich ist oder der uns nur etwas besonders Gutes tun wollte, weiß ich nicht.
STSteve1Themenstarter11 Beiträge · seit 201730. Juli 2017 · #19
Danke Wolfgang - auch fuer Deinen tollen 2015 Reisbericht, den ich mir gerade angeschaut habe und der mir bisher entgangen ist. Ihr habt wirklich eine paar sehr spannende Momente gehabt!
AOaos1'166 Beiträge · seit 200831. Juli 2017 · #20
Naja, die D3707 nach Orupembe habe ich nicht eingezeichnet (allerdings geht es ein paar Kilometer über die D3707, welche im Juni im guten Zustand waren).