BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201715. Juli 2017 · #1Hallo,
ich fliege in ca. 3 Wochen nach Namibia. Mein Hauptinteresse ist die Landschaftsfotografie. Nachdem ich beim letzten Mal vor allem Dünengebiete im Sossusvlei und um Swakopmund erkundet und fotografiert hatte möchte ich diesmal ein paar neue Orte kennenlernen.
Dabei würde ich auch gerne ein paar schöne Fotos von Köcherbaumwäldern mit nach Hause bringen.
Am Köcherbaumwald bei Keetmanshoop ist ein Aufenthalt schon fest eingeplant.
Was gibt es noch für interessante Plätze mit einer größere Ansammlung von Köcherbäumen?
Auf der T4A Karte ist zum Beispiel westlich von Helmeringhausen noch ein Qiver Tree Forest eingezeichnet?
War da schon mal jemand? Ist der interessant? Und wir kommt man da hin? Auf der Karte ist da keine Piste erkennbar, die da hinführt.
VG
Boris
Logi16,9k Beiträge · seit 201215. Juli 2017 · #2Bobu schrieb:Am Köcherbaumwald bei Keetmanshoop ist ein Aufenthalt schon fest eingeplant.
Bei Keetmanshoop gibt es mehrere.
Ansonsten Wildebeest-Drive im Gondwana Canyon Park.
LG
Logi
freshy3'883 Beiträge · seit 201115. Juli 2017 · #3Es gibt westlich von Keetmanshoop das Mesosaurus Restcamp. Dort hat es nicht nur Köcherbäume, sondern auch Fossilien und gestapelte Doloritsteine. Der Besitzer macht eine interessante Führung und lässt seine Gäste dann in der Landschaft mit den Steinen, Fossilien und Köcherbäumen allein. Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert!
LG freshy
BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201715. Juli 2017 · #4Vielen dank Logi und freshy für die zusätzlichen Locations!
Ich habe mal für beide Ziele bei Google geschaut, was es da schon für Fotos gibt. Mesosaurus sieht sehr vielversprechend aus, vom Wildebeest-Drive habe ich nich viel spektakuläres gefunden.
Kann man das Mesosaurus Restcamp auch besuchen ohne dort zu übernachten?
VG
Boris
BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201715. Juli 2017 · #5freshy schrieb:Es gibt westlich von Keetmanshoop das Mesosaurus Restcamp. Dort hat es nicht nur Köcherbäume, sondern auch Fossilien und gestapelte Doloritsteine. Der Besitzer macht eine interessante Führung und lässt seine Gäste dann in der Landschaft mit den Steinen, Fossilien und Köcherbäumen allein. Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert!
LG freshy
Und sicher, dass das Mesosaurus Camp westlich von Keetmanshoop ist? Auf der T4A Karte sind die Mesosaurus Fossils östlich eingezeichnet.
VG
Boris
freshy3'883 Beiträge · seit 201115. Juli 2017 · #6Bobu schrieb:freshy schrieb:Es gibt westlich von Keetmanshoop das Mesosaurus Restcamp. Dort hat es nicht nur Köcherbäume, sondern auch Fossilien und gestapelte Doloritsteine. Der Besitzer macht eine interessante Führung und lässt seine Gäste dann in der Landschaft mit den Steinen, Fossilien und Köcherbäumen allein. Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert!
LG freshy
Und sicher, dass das Mesosaurus Camp westlich von Keetmanshoop ist? Auf der T4A Karte sind die Mesosaurus Fossils östlich eingezeichnet.
VG
Boris
O je Boris, mit rechts und links habe ich immer mal wieder Schwierigkeiten 😠 , Mesosaurus liegt östlich von Keetm. Es hat dort auch kleine Ferienwohnungen. Ruf doch mal dort an, ob du ohne Übernachtung eine Tour mitmachen kannst. Allerdings verpasst du dann den Sundowner an den Köcherbäumen 😎 .
LG freshy
Mustang05339 Beiträge · seit 201516. Juli 2017 · #7Das Mesosaurus Camp ist sehr zu empfehlen.
Die Tour mit dem Senior ist auch sehr interessant und dauert ca 1,5 Std.
Ich würde eine Nacht in den schönen Unterkünften reservieren ,um den Sonnenuntergang bei den Köcherbäumen zu erleben.
Bilder gibt es in unserem Aktuellen Reisebericht :
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292602-mustangs-on-tour-namibia-suedwest-suedost-2017.htmlGrüße
Mustang05
Reisebericht Mosambik 2018
Reisebericht Namibia 2016 Campsitebewertung
Reisebericht Namibia 2017 Südost,Südwest&KTP
Afrikareisen:
Ghana,Burkina Faso,3xNamibia,Botswana,Simbabwe,Südafrika,Mosambik,Ägypten,1993 Kenia&Tansania,
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200616. Juli 2017 · #8Hi Boris,
Was gibt es noch für interessante Plätze mit einer größere Ansammlung von Köcherbäumen?
Nur zur Zusammenfassung: Es gibt zwei offizielle Köcherbaumwälder, einer davon als Nationales Denkmal anerkannt. Der Nationaldenkmalwald ist der auf Farm Gariganus mit etwa 500 Bäumen (
http://www.kokerboom.net/keetmanshoop.html). Der weitaus größere (man spricht von bis zu 5000) und hier auch mehrheitlich empfohlene ist der auf Farm Garas (
http://www.mesosaurus.com/attractions/)
Du findest aber entlang vieler Straßen im Süden auch inoffizielle "Wälder".
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201716. Juli 2017 · #9Danke freshy, Mustang und Christian!
Bzgl. der beiden Camps muss ich jetzt aber noch mal nachhaken. Aktuell hatte ich geplant 4 Nächte im Quiver Tree Forest Camp zu übernachten. Da nichts reserviert ist (was bei diesem Camp auch gar nicht möglich ist, sie haben mir aber zugesagt, dass man immer einer Platz bekommt), könnte ich theoeretisch noch auf das Mesosaurus Camp wechseln.
Ich sehe folgende 4 Möglichkeiten:
1. 4 Nächte im Quiver Tree Forest Camp übernachten und Mesosaurus als Tagesausflug besichtigen
2. 4 Nächte im Mesosaurus Camp übernachten und Gariganus als Tagesausflug besichtigen
3. 2 Nächste im Quiver Tree Forest Camp und 2 Nächte im Mesosaurus Camp übernachten
Was würdet Ihr empfehlen?
Ein Hinweis noch: Ich werde praktisch nur bei Sonnenuntergang, Sonnenaufgang und Nachts (Sternenhimmel, Timelapse) fotografieren. D.h. ich brauche unbedingt Zugang Nachts zu den Bäumen. Beim Quiver Tree Forest Camp sollte das möglich sein. Geht das auch beim Mesosaurus Camp?
Und kann noch irgend jemand was zu dem Quiver Tree Forest westlich von Helmeringhausen sagen (T4A Karte)?
Viele Grüße und Danke und Eure Hilfe
Boris
Logi16,9k Beiträge · seit 201216. Juli 2017 · #10Hallo Zusammen,
der Köcherbaum der Farm Garas liegt an der B 1 *klugscheiß*.
Ich fasse zusammen:
Garas
https://tracks4africa.co.za/listings/item/w139078/garas-park-rest-camp/Quivertree Forest
https://tracks4africa.co.za/listings/item/w137372/quivertree-forest-rest-camp-campsite/Mesosaurus Fosil Camp
https://tracks4africa.co.za/listings/item/w139682/mesosaurus-fossil-bush-camp/Ich würde unter diesen Umständen gar nichts vorbuchen, sondern hinfahren und mir selbst ein Bild machen, wie, was, wo meinen Vorstellungen entspricht.
LG
Logi
Natur und weg114 Beiträge · seit 201716. Juli 2017 · #11Hallo Boris,
wir waren vor kurzem in Namibia und hatten als Fokus auch Landschafts- und Tierfotografie. Wir hatten drei Nächte im Mesosaurus Fossil Camp und waren absolut begeistert von der Location. Du kannst überall und jederzeit zu Fuß hingehen und es gibt Unmengen Köcherbäume dort. Wir waren jeweils an unterschiedlichen Stellen und haben nur einen Klitzekleinen Teil des Gebiets gesehen. Wenn Du mit Jil eine Tour mitmachst, zeigt er Dir noch ein anderes Gebiet, das ansonsten nicht zugänglich ist. Uns hatte er angeboten, auch jederzeit dorthin zu fahren. Mesosaurus war eines unserer Highlights und wir können Dir das zur Landschaftsfotografie nur empfehlen. In unserem Reisebericht kannst Du Dir in Kürze etliche Bilder von dort ansehen:
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292945-namibia-ganz-nah-4-wochen-unterwegs-im-camper.htmlLG
Heike
BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201716. Juli 2017 · #12Danke Logi und Heike!
Ich glaube, dann werde ich doch mal Mesosaurus reservieren.
Laut Website gibt es dort zwei unterschiedliche Campsites:
6 Main Campsites und ein 3 km entferntes Bushcamp
Welches der beiden Camps ist näher an den (interessanten) Köcherbäumen gelegen?
Da ich ja auch Nachts fotografieren will, würde ich gerne notwendige Autofahrten und Wanderungen auf ein Minimum reduzieren und möglichst nah an den Bäumen übernachten.
VG
Boris
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201316. Juli 2017 · #13Hallo Boris,
so ganz klar ist mir nicht, ob du Camping machen wirst oder in festen Unterkünften wohnen willst. Wir hatten damals beim Mesosaurus Camp das Pech, dass der Senior krank war und wir keine Führung bekommen konnten. Sie wäre jedoch möglich gewesen, ohne dort zu übernachten. So kenne ich nur das Quiver Tree Forest Camp. Die Zimmer und Iglus liegen direkt bei den Farmgebäuden, nahe der Straße. Man hat keine schöne Aussicht - ich würde dort nicht noch einmal hin wollen.
Nicht weit weg von den Farmgebäuden befindet sich der Campingplatz, der mir - für namibische Verhältnisse - auch keinen "romantischen" Eindruck machte. Er hat allerdings den großen Vorteil, dass er direkt am Zugang zum Köcherbaumwald liegt, was für deine Zwecke wohl ideal wäre.
Da du die Zusage hast, dass immer ein Platz zu bekommen sei, würde ich mich Logis Rat anschließen: hinfahren und schauen, was dir besser taugt. Die beiden Farmen liegen ja ziemlich nahe beieinander - und das nicht nur für namibische Verhältnisse! 😉
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201716. Juli 2017 · #14Camping. Ich habe einen Landcruiser J200 gemietet und werde ein Bodenzelt mitnehmen.
Die Aussage "in den letzten Jahre gab es immer Platz" gilt ja erst mal nur für das Quiver Tree Forst Camp. Und wenn das Mesosaurus das schönere ist, sollte ich da vielleicht doch reservieren.
VG
Boris
Natur und weg114 Beiträge · seit 201716. Juli 2017 · #15Da bei unserer Campsite noch fünf weitere Stellplätze waren, waren wir wohl an der Main Campsite. Wir konnten uns im Mai einfach einen freien Stellplatz aussuchen. Die Köcherbäume kannst Du vom Stellplatz aus schon sehen - sie sind rundherum vorhanden und in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.
Matisa267 Beiträge · seit 201616. Juli 2017 · #16Hallo zusammen
Wir waren nun bereits 3x im Mesosaurus Bushcamp, kann ich absolut empfehlen!
Das Main Camp müssten die Campsites direkt an der Strasse hinter dem Office sein. Ob aber das Bushcamp überhaupt reserviert werden kann bin ich nicht sicher. Aber da findet sich immer noch ein schöner Stellplatz, dort kann eigentlich gar nicht "full" sein. Einfach früh genug hinfahren damit man winen schönen Platz aussuchen kann.
LG Matisa
«Reisen ist der schönste Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden»
Meine bisherigen Afrika-Reisen:
2015: Namibia Süden + KTP, 2016: Namibia Süden + KTP, 2017: Namibia Süden + KTP, 2018: Namibia Mitte (inkl. Etosha) + KTP, 2020: Namibia + KTP, 2022: Namibia, 2023: Namibia + KTP
Einige Bilder und ein kurzer Film dürft Ihr gerne auf meiner Webseite anschauen
www.mymoments.ch YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201616. Juli 2017 · #17Wir waren im Quiver Tree Forest Camp und können eigentlich nichts negatives berichten. Die Anlage ist recht weitläufig, man kann sich seinen Stellplatz aussuchen. Die Köcherbäume sind vom Camp aus fußläufig zu erreichen, in den Felsen leben viele Dassies. Bei Nachtfotos auf dem Gelände auf jeden Fall eine Taschenlampe mitnehmen, weil man für "Sternenhimmel über Köcherbaum Fotos" auf die Felsen klettern muß.
Yanjep
PS: Forumsnamen verwechselt, PaulHarris: Anderes Forum
BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201716. Juli 2017 · #18Danke Heike, Matisa und Paul!
Ich habe jetzt Mesosaurus mal angeschrieben. Und Taschenlampe nehme ich für Nachaufnahmen natürlich mit. Aber trotzdem danke für den Hinweis.
VG
Boris
Logi16,9k Beiträge · seit 201216. Juli 2017 · #19Hier hätten wir noch den (etwas älteren) Diskussionsverlauf zum Köcherbaumwald auf Garas:
https://namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/85847-garas-quivertree-park.htmlLG
Logi
BobuThemenstarter69 Beiträge · seit 201716. Juli 2017 · #20Logi schrieb:Hier hätten wir noch den (etwas älteren) Diskussionsverlauf zum Köcherbaumwald auf Garas:
https://namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/85847-garas-quivertree-park.html
LG
Logi
Danke! Ist der dort beschriebene Garas Quivertree Park identisch mit dem hier erwähnten Garas Park Rest Camp oder ist das jetzt noch ein dritter Campground in der Gegend?