Mom and Daughter auf Namibia-Safari

Reisebericht 155 Antworten · 27,1k Aufrufe · gestartet 25. Juni 2017 von Flash2010
199 Beiträge · seit 201529. Juni 2017 ·
Hallo Laura,

tolle Tour bis jetzt, ich kann ja Deine Gedanken wegen der Koffer gut nachvollziehen 😉

Ich bin mal auf Etosha gespannt, vielleicht haben sich unsere Wege da ja auch unbemerkt gekreuzt 😛

Das Film-Haus muss ich mir aber auch mal genauer anschauen...

LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201529. Juni 2017 ·
Hi Nordlicht,

vielen Dank - also das Filmhaus hat einfach alles entschädigt!

Wenn du später siehst, wie wir durch die Etosha gefahren sind, wirst du dich bestimmt daran erinnern, ob du uns gesehen hast 😄 noch so ein Lacher.... 😗

Liebe Grüße zurück
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
766 Beiträge · seit 200729. Juni 2017 ·
Hallo Ihr Zwei,
ich lese mit Freuden euren Bericht! Heute war die Freude besonders groß, denn wir haben das Filmhaus für Ostern 2018 gebucht - japadapadu 😄
Danke für die die schönen Fotos und euren amüsant geschriebenen Bericht. Toll!
Liebe Grüsse von Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201529. Juni 2017 ·
Hallo Lisa,

hab vielen Dank 🙂 ooooohh, da kannst du dich wirklich sehr drauf freuen! Ein unvergessliches Erlebnis, dort zu nächtigen, würde auch jederzeit wieder dorthin fahren.

Liebe Grüße zurück
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201529. Juni 2017 ·
Fortsetzung Filmhaus & Cheetahs

Um 14:30 Uhr fahren wir ein paar Kilometer weiter nach Otjitotongwe. Schon von weitem erkenne ich die hübsche Gepardin, die so gerne die Hüte klaut. Die anderen beiden warten auch schon. Wir parken den Backie und es kommt auch schon ein weiters Auto angefahren mit einem Par aus Canada. Wir gehen zur Klingel und Tollys Frau kommt zum Tor. Sie erklärt, dass er heute die Besucher betreut, da Marco gerade etwas am reparieren ist, und wir freuen uns, ihn wieder zu sehen. Bevor sie wieder geht, zieht mir Petra noch hastig das Hemd von der Schulter und wir zeigen ihr das Porträt von Stouter. Sie staunt sehr darüber und fragt, was denn wäre, wenn ich ihre Geparden mal blöd finden sollte. Ich muss lachen und versichere ihr, dass das wohl niemals passieren wird.
Wir unterhalten uns noch ein wenig mit den Kanadiern und da kommt auch schon Tolly mit den restlichen Besuchern bzw. Gästen der Lodge angefahren (Grüße an Namib Tom 🙂 ). Er erkennt uns tatsächlich wieder und erklärt in Ruhe, wie sich die Besucher den Tieren gegenüber verhalten sollen.

Wir gehen durch das Tor und zwei der Katzendamen kommen bereits auf uns zu. Auch wenn es unser vierter Besuch ist, haben wir trotzdem wieder Herzklopfen und freuen uns sehr, hier zu sein. Im Vorfeld hatte ich meiner Mama gesagt, dass ich diesmal nicht auf ein gutes Foto aus bin, sondern einfach die Gegenwart dieser tollen Tiere genießen möchte. (zumal ich mein Outfit sowieso langsam leid war und nicht mehr großartig darin fotografiert werden wollte) 😄

Wir gehen hinter in den Garten und merken wie immer, die Tiere werden zu nichts gezwungen, was mir persönlich am wichtigsten ist. Sie kommen von alleine auf einen zu und machen keinen gestressten Eindruck. Die Hutklauerin, die Jüngste mit ihren 5 Jahren, zieht ihre Runden und visiert meinen Hut an, während ich mit Stouter versuche, ein Selfie zu schießen (das muss jedes Jahr sein 🙂 ). Petra schnappt ihn ihr vor der Nase weg und ich bin auf der Stelle uninteressant für sie.
Alle anderen sind noch ein wenig zurückhaltend, aber wir kennen zumindest ein kleines bisschen die Eigenarten der Gepardinnen. Stouter (ich glaube sie ist 8 Jahre alt) kommt von sich aus auf einen zu, setzt sich und lässt sich kraulen. Baba (die Älteste mit ihren 14 Jahren) schleckt gerne Arme ab und hat Hüftprobleme. Petra ist der Meinung, sie würde schlechter laufen als die Jahre zuvor, ich bin mir unsicher. Von der Hutklauerin kann ich mir leider nie den Namen merken 😗
Wir schießen zumindest ein paar Fotos und nach einer halben Stunde werden sie langsam ein wenig nervös - Lunchtime 🙂 Tolly holt den Eimer mit Eselfleisch und alle stürzen sich hungrig darauf.

IMG_0533-2.JPG



So sieht das ganze dann aus Mamas Perspektive aus... Schon ein wenig dämlich 😄
P1060695.JPG


P1060702.JPG


P1060709.JPG


IMG_0544.JPG


P1060711.JPG


P1060713.JPG


Guten Appetit 🙂
P1060756.JPG



Die Schönste 😘
P1060775.JPG



Diesen Blick hat nur sie so drauf!
P1060793.JPG


P1060796.JPG



Während Die Cheetahs fressen, zeige ich Tolly dann meine Schulter mit einem Porträt von Stouter. Er kann es erst gar nicht glauben, dass sie das ist, aber ich erkläre ihm, dass ich Marco im Vorjahr das Bild zeigte, welches als Vorlage diente und er klar gesagt hat, dass sie das auf dem Bild ist. Tolly muss lachen - hat sich bestimmt auch gedacht, ich bin bekloppt.... Aber ich stehe dazu 🙂

Wir brechen auf zur Fütterung der Halbwilden. Wir fahren mit dem Backie bis zur Campsite und springen dann zu den anderen auf Tollys Auto auf. Wir stellen fest, dass er um einiges gesitteter fährt als Marco, wo mir sonst fast der Hut weg geflogen ist 😄
Wir fahren langsam über das Gelände, aber können keine Tiere entdecken, vielleicht haben sie keinen großen Hunger? Plötzlich nehmen wir eine Bewegung wahr und eine Gruppe aus zwei Erwachsenen und drei Jungtieren, vermutlich ein gutes Jahr alt, bewegen sich in unsere Richtung .
Tolly wirft ihnen das Fleisch auf den Boden und sie schnappen sich, was sie kriegen können. Marco wirft es immer in die Luft, damit die Besucher actionreiche Fotos machen können, aber das vermisse ich jetzt absolut nicht, die Tiere müssen nun wirklich nicht vor uns hoch springen.

P1060799.JPG


P1060810.JPG


P1060815.JPG


P1060828.JPG



Wir fahren weiter und suchen den Rest. Ich glaube Tolly sagte, es wären aktuell 14 oder 15 Tiere, bin mir aber nicht mehr sicher. Kurz bevor wir wieder am Tor sind, warten die restlichen auf ihr Fleisch und sammeln sich am Auto. Ein Männchen erkennen wir sogar wieder, wir haben ihn 2015 in einem separierten Gehege gesehen, wo er schon recht aggressiv gegenüber dem auf der anderen Seite des Zaunes war. Im letzten Jahr war er aber auch schon mit den anderen hier zusammen. Er hat ein vernarbtes Gesicht und sieht nicht unbedingt freundlich aus. Promt zeigt er den anderen, wer hier der Boss ist, faucht sie an und droht heftig. Sein Gegenüber lässt sich davon ganz gut einschüchtern und weicht zurück.

P1060830.JPG


P1060864.JPG


P1060835.JPG


P1060845.JPG


P1060850.JPG


P1060852.JPG


P1060855.JPG



Dieses Gesicht erkennen wir ebenfalls aus den Vorjahren wieder 🙂
P1060861.JPG


P1070003.JPG


P1070005.JPG


P1070007.JPG


P1070011.JPG


P1070017.JPG


P1070013.JPG



Nach der Tour bedanken wir uns herzlich, dass wir wieder kommen durften und hoffen, uns nächstes Jahr ebenfalls wieder zu sehen. Wir wünschen Tolly alles Gute und machen uns schnell auf den Rückweg, da Jutta zum Sundowner mit uns rechnet.
Auf der Pad Richtung Hauptstraße sehen wir noch zwei Oryx, die keine große Scheu zeigen. Nach einem Tor halten wir und beschließen, den kurzen Moment des Sonnenuntergangs hier zu genießen, da das helle Licht bereits den Horizont berührt und wir es sowieso nicht ganz pünktlich zurück schaffen. Wir setzen uns hinten auf den Backie und sind uns einig, dass wir hier in Namibia wieder eine wundervolle Zeit verbringen.

IMG_0555.JPG


Seit Petra den Ausdruck "Selfie" kennt, müssen wir bei jeder Gelegenheit welche machen und ich finde es ganz toll, wie offen sie da ist 🙂 Als die Sonne weg ist, kommt plötzlich auf der anderen Seite des Tores ein Auto mit Farmarbeitern angefahren und Petra fragt ganz trocken "Müssen wir jetzt Angst haben?". Ich muss über die Art ihrer Aussage lachen und wir stellen fest, dass die Männer einfach weiterfahren, nachdem sie noch freundlich winken.

Den Weg zum Filmhaus finden wir auch wieder ohne Probleme und ich kann schon von unten erahnen, was uns da wieder Tolles erwartet. Wir steigen die urigen Treppenstufen hinauf und stellen fest, Jutta hat wieder die Illumination ausgepackt. Was für eine Atmosphäre! ....das kann man gar nicht wirklich in einem Bild einfangen.

IMG_0559.JPG


Da wir unsere Religion sehr ernst nehmen, zischen wir ein wenig verspätet unseren Sundowner in Form von Savanna und Windhoeker und können uns gar nicht satt sehen an diesem Ambiente. Wir erzählen Jutta von der Zeit bei den Cheetahs und schon bald kommen die Besitzer der Lodge, Debbie und Duncan mit ihrer Tochter Gini, zum Abendessen vorbei, Jutta kennt sie und hatte sie eingeladen. Wir freuen uns sehr, die drei kennenzulernen! Selten habe ich so sympatische, warmherzige Menschen kennengelernt. Debbie ist sehr herzlich, offen und einfach eine total liebe Frau. Duncan kann man mit ein paar wenigen Worten kaum beschrieben. Ein afrikanisches Urgestein (gebürtiger Schotte, im südlichen Afrika aufgewachsen) mit Vollbart und langen Haaren, der gerne Whiskey trinkt. Wegen ihm hängt das Schild bei Oppi-Koppi, das es verbietet, auf die toten Tiere zu schießen. Allerdings schoss er nicht aus irgendeiner Laune heraus in der Bar herum. Die kleine Gini schlief als Baby unter dem dort angebrachten Elefantenrüssel, das Teil lockerte sich und fiel nur knapp neben sie.

Wir unterhalten uns unheimlich nett mit den beiden und wir hören vor allem Duncan gespannt zu und fragen ihn eine Menge. Er begleitet spezielle Campingtouren, die nicht unbedingt etwas für Anfänger sind, aber wir sind uns einig, mit ihm hätten wir im Busch absolut keine Angst oder Sicherheitsbedenken.

Jutta bittet zu Tisch. Nun erfahren wir auch, wofür Enginie die gefühlten 10 Kilo Schnitzel am Vortag gebraten hat und wofür der viele Nudelsalat ist.

IMG_0560.JPG


Hier in Namibia lässt man die Kinder nicht alleine auf der Farm und so sind sie es gewohnt, überall hin mitgenommen zu werden und dort aber auch dann in Ruhe schlafen zu können. Wir bewundern Gini, dass sie so friedlich auf der Matratze schlafen kann, während wir uns unterhalten.
Leider haben wir es versäumt, ein Erinnerungsfoto zu schießen, außer dem einen hier mit mir und Debbie

IMG_0562.JPG


Duncan könnt ihr auf der Infoseite des Filmhauses sehen, die ich im vorherigen Eintrag verlinkt habe. Ihn muss man einfach erlebt haben 😄 Zu späterer Stunde löschen wir alle Kerzen und Fackeln und sitzen noch ein wenig im hellen Mondschein. Diesen tollen Abend werden wir niemals vergessen.
Wir verabschieden uns herzlich von den dreien und bedanken uns für die außerordentlich liebe und nette Gesellschaft.

Zwischendurch bekommt Jutta übrigens den Anruf, dass unsere Koffer jetzt bei Oppi-Kpoppi abholbereit sind 🤩 als wir bei den Cheetahs waren, hatte der Fahrer sie angerufen, um zu fragen, wo bitte Robyn sei, er käme von Twyfelfontein. Sie sagte ihm, er solle sie ins Oppi-Koppi Restcamp bringen, die Leute da wüssten Bescheid.

Als wir unser Zimmer betreten, stelle ich fest, dass die Ziegen die Felsen hochgeklettert sind und nun auf Augenhöhe des Badezimmers ruhen. Das ist alles so unglaublich für uns. Während wir uns bettfertig machen, frieren wir ganz schön und beeilen uns, in die Betten zu kommen. Jutta spielt für uns von unten aus immer noch die Illuminations-Musik, bis wir uns in die Betten kuscheln. Schade nur, dass wir nicht nebeneinander liegen, denn normalerweise ist es unser Ritual, abends im Bett Bilder vom Tag anzuschauen und ich lese Petra alles vor, was ich aufgeschrieben habe. Wir löschen die Taschenlampen und Jutta dreht die Musik ab und macht sich auch ins Bett. Ich stecke diesmal nicht direkt meine Ohropax in die Ohren (die ich hier nicht wegen der Naturgeräusche brauche - gell, Mama.... 😄 ), sondern möchte noch ein wenig lauschen - wir schlafen ja quasi im Freien, aber dann auch wieder nicht, es ist einfach toll! Wir hören die Dassies über uns und um uns herum wuseln und können mit dem guten Gewissen einschlafen, morgen früh endlich unsere Sachen abholen zu können.
Aber vor allem geht es dann endlich Richtung Etosha 🤩
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
847 Beiträge · seit 201529. Juni 2017 ·
Liebe Laura,
bin auch total neidisch, dass Filmhaus sieht mega aus und Oppi Koppi ist auch nicht zu verachten. Tolle Überraschung, die euch Jutta da bereitet hat und ich kann Petra soooo gut verstehen. Hätte auch nur mit dem Kopf geschüttelt 🙂 🙂

Wann geht´s denn weiter ????????? 😉 😉
LG Netti

OHHH da hat sich was überschnitten, es geht schon weiter 🙂 🙂 🙂

Unglaublich, ich freue mich soooo auf die Tiere und hoffe auch auf ein schönes Foto bzw. Selfie, ich hoffe, ich traue mich 🤩
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201529. Juni 2017 ·
Liebe Netti,

nur noch Korrektur lesen und der Eintrag ist fertig 😄

Also im ersten Jahr habe ich mich das auch noch nicht getraut, aber man merkt schnell, wie entspannt die Tiere sind. Ich halte sie dabei ja auch nicht fest, sondern setze mich daneben und warte, dass sie hübsch in die Kamera "lächelt" 🙂
Und ich bin soo sehr auf eure Fotos dann gespannt, aber vor allem, wie ihr das ganze erlebt habt!

Liebe Grüße zurück, auch von Petra!
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
2'497 Beiträge · seit 201130. Juni 2017 ·
Auch von mir ein dickes Dankeschön für den wie immer sehr persönlichen Bericht. Irgendwann muss ich mal "auf Euren Spuren wandeln" 🤩 Aber lieber ohne Kofferverlust. 😗

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201501. Juli 2017 ·
Soo, auf geht's Richtung Etosha
Ihr müsst ein wenig zusammenrücken, es wird ab jetzt eng auf der Ladefläche 😄

An diesem Morgen wache ich tatsächlich vor Petra und vor Sonnenaufgang auf. Ich nehme die Ohrstöpsel heraus, bleibe liegen und lausche den Vögeln. Man ist das toll, hier aufzuwachen, ich bin hin und weg!

Petra wacht nun ebenfalls auf und wundert sich, als ich fröhlich "Guten Morgen" sage. Wir ziehen uns an und wollen uns auf der Terrasse den Sonnenaufgang ansehen. Petra schießt schöne Fotos und ich lege mich auf die Liege, um die wärmende Morgensonne auf meinem Gesicht zu spüren. In diesem Moment wird mir wieder bewusst, wie gut es uns hier geht und wie schön das ist, diese ganzen Erlebnisse zusammen genießen zu dürfen 😘

P1070019.JPG


P1070020.JPG


P1070022.JPG


P1070023.JPG


P1070025.JPG


P1070028.JPG


Heimlich aufgenommen und mit dämlichem Outfit 😄
P1070027.JPG


IMG_0564.JPG


Wir könnten hier locker noch zwei Tage verbringen, ohne dass es langweilig wird. Nach einem kurzen Frühstück müssen wir jedoch zeitig los, denn bevor wir uns Richtung Outjo aufmachen, müssen wir noch unser Gepäck abholen. Also auf nach Kamanjab.

IMG_0565.JPG


In Oppi-Koppi treffen wir noch Duncan, der gerade seine Tochter zur Schule gebracht hat. Die Angestellten wissen Bescheid und übergeben uns unser Gepäck. Man, war das ein schönes Gefühl! Petra hatte vorher noch Angst, dass sie auch den richtigen Koffer bekommt, da sie in der Beschreibung nur "schwarz" angegeben hatte. Meiner ist ja eindeutig zu identifizieren. Wir trinken noch einen Kaffee und bedanken uns ganz herzlich bei allen.

Die Fahrt nach Outjo vergeht mit guter Laune wie im Flug. Dort ist unser erstes Ziel Weinmanns Garage, um die bestellten Reifen wechseln zu lassen. Wir parken vor dem Laden und geben der Empfangsdame die Rechnung mit dem Hinweis, dass alles bezahlt ist, der Job aber noch aussteht. Sie versteht nur Bahnhof. Ich rufe Jutta an, die nochmal Druck macht und die Dame sagt uns, sie würde ihren Chef anrufen und wir warten draußen. Uns spricht ein Polizist an, wir würden auf der falschen Seite parken und sollten wenden. Wir erklärten ihm freundlich, dass es sowieso in ein paar Minuten in die Garage gefahren wird und er ist zufrieden.
Wir gehen wieder herein und die Dame hat ihren Chef nicht erreicht. Langsam werde auch ich ungeduldig und erkläre ihr noch einmal, dass die Rechnung bezahlt ist, aber der Job noch zu erledigen ist. Als einer der Mechaniker schaut, erkennt er das Auto wieder und alles geht klar. Er fährt den Backie um den Block und wir gehen ebenfalls nach hinten. Der Backie soll zwei neue Hinterreifen bekommen, die Vorderreifen sind ebenfalls wie neu und ein nagelneuer Ersatzreifen war bestellt. Wir können also guten Gewissens mit einem komplett neuen Satz Reifen unsere Tour starten.
Wir amüsieren uns mal wieder, wie hier in Namibia die Sicherheitsbestimmungen ignoriert werden 😄 man sieht das auf dem Bild nicht so genau, aber das Auto steht in der abfallenden Einfahrt.

IMG_0570.JPG


Wir sagen den Workers Bescheid, dass wir ins Farmhouse gehen würden. Dort trinken wir eine kalte Cola mit stief Eis und der Oberkellner Daniel stellt sich uns vor. Zuerst ist er begeistert von meinem Tattoo und dadurch kommen wir ins Gespräch. Wir unterhalten uns sehr nett und versprechen, nächste Woche zum Lunch zu kommen. Zwischendurch kommt ein Worker der Garage an und teilt uns mit, sie wären finished. Daniel fragt am Schluss noch, ob wir Makalanis kaufen möchten und ich denke mir, na deswegen war er vielleicht so überaus freundlich. Wir lehnen ab, aber ich behalte es im Hinterkopf, da ich sowieso noch welche brauche als Mitbringsel.
Zurück bei der Garage sichern wir die zwei alten Reifen und den neuen Ersatzreifen mit einem Schloss auf der Ladefläche. Jutta sagte, wir sollen die alten mitnehmen, da sie diese noch braucht und in der Garage würde sie nur "Beine bekommen".
Also fahren wir so die nächsten Tage durch Etosha 😄

IMG_6679.JPG


Als Touristen gehen wir nun endgültig nicht mehr durch denken wir uns 😄 So, liebes Nordlicht, hast du uns gesehen?

Nach einem Tankstopp erreichen wir gegen 12:30 Uhr die Etosha Safari Lodge. Diesmal fahren wir auch nicht durch das verwirrende Schild daran vorbei, sondern wissen noch, wo es abzubiegen gilt.
An der Rezeption werden wir wie in den Vorjahren sehr freundlich empfangen, bekommen aber gleich einen kleinen Dämpfer, denn unser Zimmer ist noch nicht fertig. Haben wir uns doch so sehr auf Auspacken und eine Dusche gefreut. Naja, kann man nichts machen. Wir fragen noch, ob Rodney heute da wäre, um mit uns einen Game-Drive zu machen. Die Dame funkt ein wenig herum und bestätigt uns, dass alles klar geht.
Erklärung hierzu: Klar könnten wir auch selbst für ein paar Stunden rein fahren, aber wir versprachen Rodney letztes Jahr, dass wir wieder mit ihm fahren würden, weil wir uns in den Vorjahren einfach so gut verstanden. Ein ganz herzlicher Mensch, der offensichtlich seinen Traumjob gefunden hat. Im Herbst ließen wir ihm unser Erinnerungsfoto durch Gäste von Jutta zukommen und schrieben ihm, dass wir am 8. Juni 2017 gerne wieder mit ihm einen Game Drive machen würden.
Wir gehen auf die Aussichtssterrasse und ich stelle fest, dass die Sonne hier richtig extrem brennt. Eine junge Frau ist ebenfalls dort und cremt sich gerade mit Sonnenmilch ein. Ich spreche sie an und erkläre ihr kurz mein Problem (Sonnencreme war ja auch noch irgendwo im Koffer). Wie selbstverständlich gibt sie die Tube und ich bedanke mich freudig. Sonnenbrand muss nun nicht auch noch sein. Wir unterhalten uns noch ein wenig und sie erzählt uns, dass sie eigentlich Etosha Safari Camp gebucht hätten, aber wegen der Dickpen-Plage jetzt umgebucht worden wären.

Da wir ein wenig genervt von der Situation waren, vergaßen wir sogar, ein Foto der Terrasse zu machen. Also für alle, die die Safari Lodge nicht kennen, zwei Bilder vom letzten Jahr:
IMG_7660.JPG


IMG_7656.JPG



Langsam werde ich ungeduldig, da wir nicht mehr allzu viel Zeit bis zum Game Drive haben und frage nochmals an der Rezeption nach unserem Zimmer. Endlich bekommen wir grünes Licht und fahren zum Chalet Nr. 11.

IMG_0575.JPG


Dieses Schild amüsiert uns übrigens auch jedes Jahr und diesmal haben wir endlich daran gedacht, ein Foto zu machen
01.JPG


IMG_0578.JPG


Wir räumen alle Sachen aus dem Auto und Petra fährt es hoch auf den Parkplatz. Sie ist noch nicht wieder zurück im Zimmer, da habe ich schon meinen Koffer geöffnet (es war wie Geburtstag und Weihnachten zusammen 🙂 )und stehe unter der Dusche, weil ich mich so sehr auf meine frischen Sachen freue. Sie tut es mir gleich und wir gehen kurz darauf auch schon wieder hoch zur Rezeption.
Dort erkennen wir schon von weitem Rodney und drücken uns alle ganz herzlich! Wie schön, ihn wieder zu sehen und auch er freut sich sehr. Viele Leute warten auf einen Game Drive und wir denken schon, ohje - das Auto wird voll...
Aber falsch gedacht, alle quetschen sich in das andere Auto und wir holen lediglich noch ein junges Pärchen unten am Safari Camp ab. Ob das nicht ein wenig abgesprochen war, weil wir so nett nach Rodney gefragt hatten? 😗 Schon auf dem Weg nach unten unterhalten wir uns und Rodney erzählt uns voller Freude, wie sehr er sich über das Foto gefreut hat und dass es bei ihm einen Ehrenplatz hat.
Als er mit dem Pärchen zum Auto kommt, stellt er uns sogar vor. Sie genießen ihren ersten Namibia-Urlaub und leider können wir uns nicht mehr an ihre Namen erinnern.
Da ihr ja auch dieses Forum kennt: Wenn ihr das hier lest, dürft ihr gerne ein "Hallo" dalassen und mir nochmal eure Namen nennen 🙂
Wir fahren auf die Teerpad, wo das andere Safari-Auto schon kurz nach der Lodge hält. Wir sehen ein Steinböckchen, am Zaun, dass sich (vielleicht durch die haltenden Autos?) so sehr erschreckt, dass es im Zaun hängen bleibt. Ich weiß, dass man nicht in die Natur eingreifen soll, aber hier hätte ich nicht einen Moment gezögert - aber ich denke Rodney auch nicht. Es kann sich jedoch nach kurzer Zeit befreien, hat aber offensichtlich ein gebrochenes Hinterbein. Was ein blöder Start des Drives 🙁

Im Park sehen wir sehr viel Wild, zumindest von den "üblichen Verdächtigen" gibt es große Herden zu bestaunen. Rodney ist für seine Gäste aber natürlich auf Löwen und Elefanten aus. In Okaukuejo gehen wir kurz ans Wasserloch und Rodney erklärt, dass mit dem Wasser etwas nicht stimmt. Alle Zebras und Antilopen haben die Beine weit hoch voller Schlamm und die Wasserqualität wäre wohl nicht optimal, da auch Elefanten momentan fern bleiben. Okaukuejo ist ein natürliches Wasserloch, aber was mir neu ist, dass Rodey erklärt, man würde hier trotzdem Wasser dazu pumpen, da die Quelle sonst zu schwach wäre.
Im Camp sehen wir sogar unsere erste Schildkröte überhaupt in Namibia 🤩

P1020017.JPG


Auf dem Weg nach Olifantsbad fahren wir auch bei Gemsbokvlakte vorbei. Hier fanden im letzten Jahr Bauarbeiten statt, da der Wasserstand viel zu tief war. Nun ja, schön ist etwas anderes, aber die Tiere können wieder gefahrlos trinken (Bilder gibts erst in einem späteren Teil).
Bei Olifantsbad verpassen wir die Elefanten ganz knapp und können sie lediglich noch riechen. Ach, was lieben wir diesen Geruch! 😁

P1070029.JPG


P1070032.JPG


P1070033.JPG


P1070035.JPG


P1070029-2.JPG


P1070030.JPG


Wir fahren noch ein Stück Richtung Aus, aber haben leider kein Glück. Rodney bekommt den Funkspruch, eine Löwin würde sich bei Nebrowni aufhalten (Ihr erinnert euch vielleicht? Wir nennen es Russenloch 😄 ). Also nichts wie hin! Er tritt gut aufs Gas und wir denken uns nur, er wird schon wissen, was er tut.
Beim Russenloch angekommen stehen viele Autos an der Straße. Aha, vielleicht eine der Tunnellöwen? Wir halten bei den Autos und uns wird erklärt, die Löwin läge keine zehn Meter neben der Straße im Gras. Tja, in unseren Augen eine Phantom-Löwin, denn wir können sie auch mit viel Geduld nicht spotten. Sogar Rodney nicht. Da sieht man mal wieder, wie gut diese Tiere getarnt sind und man bei hohem Gras niemals sicher sein kann, ob nicht irgendwo Raubkatzen herumlungern.
Die Zeit läuft uns langsam davon und wir fahren weiter.
Enttäuscht sind wir keineswegs, wir haben da eine realistische Einstellung zu Tiersichtungen. Und auch das junge Pärchen genoss den Drive - klar, beim ersten Namibiabesuch ist auch noch jedes einzelne Zebra und jede Antilope eine tolle Sichtung!
Bei Ombika erwartet uns zumindest noch in weiter Entfernung ein Black Rhino und wir sagen wie immer "Good night Etosha".

Zurück an der Lodge setzen wir das junge Pärchen ab, das uns erzählt, sie würden einen blauen Duster fahren, vielleicht würde man sich nochmal sehen, da auch ihr morgiges Ziel ebenfalls Halali sei.
Wir fahren hoch zur Lodge und auf einmal stoppt Rodney, noch ehe wir sehen, warum. Keine zehn Meter vom Weg entfernt steht in seeliger Ruhe ein Giraffenbulle und frisst die Sträucher ab, und das im wundervollen Abendlicht! Ein paar Meter neben ihm steht ein weiterer und auf der anderen Seite der Straße machen wir etwas weiter weg ebenfalls noch zwei bis drei aus. Wir finden es sehr schade, dass wir das Pärchen schon abgesetzt haben, das hätte ihnen bestimmt sehr gefallen. So genießen wir diesen besonderen Moment für uns drei alleine.

Handyfoto - daran sieht man, wie nah wir sein durften!
IMG_0588.JPG


Was für ein wundervoller Abschluss! Leider müssen wir Rodney nun erklären, dass wir diesmal nicht "See you next year" sagen können, da wir etwas anderes geplant haben. Aber er war sicher, dass wir uns bestimmt nochmal die nächsten Tage unterwegs treffen würden.
Oben in der Lodge schießt die freundliche Dame von mittags (mit der Sonnencreme) noch unser diesjähriges Erinnerungsfoto. Der Abschied von ihm fällt uns sehr schwer. Eigentlich möchte ich fragen, ob es erlaubt ist, ihn zum Sundowner einzuladen, aber Petra meint, es wäre ihm vielleicht unangenehm, wenn es wirklich nicht erlaubt oder gern gesehen wäre. Wir drücken uns fest und man spürt, dass die Umarmung echt ist und nicht nur der Höflichkeit dient.

IMG_0589.JPG


Als es schon fast dunkel ist, üben wir natürlich noch etwas verspätet unsere Religion aus und bestellen sehr leckere Pina Coladas.

IMG_0594-2.JPG


Später im Zimmer herrscht erst einmal das komplette Chaos. Da wir nun mit zwei Koffern in die Etosha fahren würden, wollen wir zumindest so packen, dass wir aus nur einem Koffer leben können und der andere zu bleiben kann. Gerade in Okaukuejo im Waterhole Chalet wäre es sonst sehr eng. Ich schmeiße erstmal alle Sachen heraus und Petra macht das alles mit etwas mehr System. Wir lassen uns Zeit und sind uns irgendwann dann einig.

Das Buffet zum Abendessen sieht wie in den Vorjahren vorzüglich aus. Viele frische Salate, gekochtes Gemüse und vor allem perfekt gebratenes Fleisch. Wir hauen noch einmal richtig rein, denn so ein Essen gibt es erst wieder in einer Woche! Mir schmecken vor allem die Kartoffeln und der Kürbis - und natürlich das Oryx-Fleisch, das hier frisch abgeschnitten wird.

Nach einem kurzen Blick in die Sterne auf unserer Terrasse beim Chalet fallen wir müde in die Betten und freuen uns, morgen auf eigene Faust durch zu starten.
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2017
229 Beiträge · seit 201402. Juli 2017 ·
Hallo Laura,

da bin ich dabei und gespannt, was Ihr erlebt habt 🙂

Viele Grüße
Helga
Reisebericht: Namibia für Anfänger - Sept. 2016
2'391 Beiträge · seit 201602. Juli 2017 ·
Hallo Laura,
das Filmhaus sieht wirklich traumhaft aus, aber ist das nicht furchtbar kalt im Winter? Wenn ich überlege wie oft wir letztes Jahr geheizt haben. Aber wenn ich so die Temperaturtabellen diessen Jahre sehe, scheint es ja nachts nicht so kalt gewesen zu sein. Ich hoffe, dass das anhält. Vielleicht kommen wir ja Ende des Monats um Mütze und Schal herum.

Vielen lieben Dank für den Bericht. it welcher Software machst Du Deine Filme und wie schaffst Du das so schnell schon einen geschnitten zu haben.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201502. Juli 2017 ·
Hallo Helga,
schön, dass du auch dabei bist 🙂


Guten Morgen Sasa,
also wir hatten Glück, dass es noch so warm war, obwohl, Petra hat schon ganz schön gefroren, bei mir ging es. Wenn es richtig Winter ist, muss man sich eben Bettflaschen machen und eine zweite und dritte Decke nehmen, da gibt es genug 🙂 aber ich glaube mit Temperaturen Richtung Gefrierpunkt ist es schon ein wenig ungemütlicher.
Ich bediene mich ganz simpel am Windows Movie Maker, brauche nämlich keine großartigen Effekte o.ä. Hatte mir mal ein komplexeres Schneideprogramm zugelegt, aber das war mir zu unübersichtlich. Beim Etosha-Film dieses Jahr habe ich eine Einleitung und ein Finale, das war eigentlich die meiste Arbeit, ansonsten schneidet man die Videosequenzen aneinander und lässt die Hintergrundmusik laufen. Bei unserem persönlichen Erinnerungsfilm bin ich ja ein Perfektionist, was die Musik und Emotionen angeht, daher ist das ein wenig mehr Tüftelei.
Aber im Großen und Ganzen mit dem Movie Maker kein Hexenwerk 😉

Liebe Grüße zurück
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
199 Beiträge · seit 201502. Juli 2017 ·
Flash2010 schrieb:So, liebes Nordlicht, hast du uns gesehen?
Ich glaube nicht, denn das wäre mir aufgefallen 🤩

Obwohl wir ungefähr zur gleichen Zeit in Okaukuejo waren - wir sind Mittwoch früh von Namutoni nach Okaukuejo gefahren und waren Donnerstag/Freitag in Okaukuejo.


Flash2010 schrieb:Sie ist noch nicht wieder zurück im Zimmer, da habe ich schon meinen Koffer geöffnet (es war wie Geburtstag und Weihnachten zusammen 🙂 )und stehe unter der Dusche, weil ich mich so sehr auf meine frischen Sachen freue
Irgendwie war das bei uns genauso...wir hatten gerade vernünftig auf der Campsite eingeparkt, da wurden - bevor wir überhaupt die Stühle usw. rausgestellt hatten- die Koffer geöffnet, geduscht und sich umgezogen...und endlich die blöde Brille gegen Kontaktlinsen getauscht 😄

LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201503. Juli 2017 ·
Guten Morgen Nordlicht 🙂

wir sind freitag früh ja direkt nach Halali durchgefahren, hatten dort 2 ÜN und sind dann erst nach Okaukuejo gefahren. Hattet ihr Elefanten am Wasserloch? Wir hatten bei 3 ÜN diesmal nicht einen Elli (in Halali übrigens auch nicht), auch keinen Dung.

Witzig (aber verständlich), dass es euch genauso ging 😄

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
847 Beiträge · seit 201503. Juli 2017 ·
Guten Morgen liebe Laura,

ich bin total beeindruckt, wie viele "Freundschaften" ihr schon geschlossen habt. Ob Jutta, Marco oder Rodney, ihr bleibt immer in guter Erinnerung, so schöööön.
Schade, dass ihr den Löwen nicht sichten konntet, aber ich denke, da kommt noch was 😉 😉
Die Lodge sieht wieder sehr schön aus. Ich setzte mich mal mit einer Pina Colada dazu. Mag ich auch sehr gerne 😉

LG Netti
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2017
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201503. Juli 2017 ·
Guten Morgen liebe Netti 🙂

das hast du richtig erkannt! Würden wir als Pauschal-Touristen (was jetzt nicht negativ gemeint ist!) reisen , hätten wir einige dieser lieben und netten Menschen nicht kennengelernt. Gerade Duncan und Debbie vom Filmhaus werden uns ganz speziell in Erinnerung bleiben. Rodney bekommt dieses Jahr auch wieder unser Erinnerungsbild geschickt und in einem der nächsten Teile meines Berichts kommen wir in eine Situation, die uns auch sehr im Kopf geblieben ist und zeigt, dass wir den Leuten tatsächlich, wie du sagst, in guter Erinnerung bleiben 🙂
Heute Abend gehts weiter!

Liebe Grüße zurück
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2017
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201503. Juli 2017 ·
Etosha die Erste

Der Himmel erstrahlt in seinen schönsten Farben und wir wachen zusammen auf.
Ich liebe einfach diesen Ausblick hier!
IMG_0597.JPG


Wir stehen auf, kochen uns einen Instantkaffee, der uns nur hier schmeckt und gehen auf die Terrasse, um den Sonnenaufgang zu genießen. Bis zum Frühstück lassen wir uns ein wenig Zeit und gehen dann gemütlich nach oben zur Lodge, wo wir fast alleine frühstücken können. Die ganzen Bustouristen sind anscheinend schon vor 8 Uhr aufgebrochen.
Wir packen alles zusammen und checken aus. Bis zum Andersson Gate ist es ein Katzensprung und vor uns steht nur ein Auto an. Moment, das ist doch ein blauer Duster! Natürlich, das ist das Pärchen von gestern vom Game Drive. Wir winken und ich gehe in Richtung Büro. Ich erzähle den beiden von der tollen Giraffenbegegnung und wir wünschen gegenseitig gute Sichtungen.

Wir fahren durchs Gate und stellen auf Pirsch-Modus. Bei Ombika finden sich Zebras, Springböcke, Impalas und weit weg Kudus ein. Bis Okaukuejo begegnen uns ebenfalls viele Springböcke, Zebras und Impalas.

In Okaukuejo zahle ich unseren Eintritt und werfe einen Blick ins Sichtungsbuch. Ende Mai wurden um Okondeka herum viele Löwensichtungen festgehalten, seitdem nicht mehr. Muss nichts heißen, denke ich mir, sie haben ja noch zwei Tage Zeit, bis wir kommen.
Draußen versucht Petra, den Koffer festzuschnallen, damit er auf der Gravelpad nicht so herum rutscht. Ein Angestellter kommt direkt auf sie zu und bietet seine Hilfe an. Wir finden ein Seil im Handschuhfach und er hilft, den Koffer knüppelfest zu spannen. Ich gebe ihm ein kleines Trinkgeld, da es hier nicht selbstverständlich ist, dass jemand aus freien Stücken zu Hilfe eilt.
Wir fahren noch an die Tankstelle, da unser Reifendruckprüfgerät anzeigt, hinten wäre mehr Druck drauf als vorne. Die beiden Herren sind überaus freundlich und sagen, dass es ein super Auto ist. Als Petra sich mit dem einen der beiden unterhält, fällt das Wort "sale?". Sie antwortet mit "yes" und hätte fest noch Juttas Backie verkauft, weil sie den Herren falsch versteht 😄
Wir hatten richtig vermutet, hinten ist zu viel Luft drauf und der Angestellte lässt ab auf 2 Bar. Freundlich und mit dem Gruß "See you in two days" verabschieden wir uns und fahren Richtung Russenloch (Nebrowni).

Kurz vor dem Wasserloch sehen wir den blauen Duster halten und schauen, ob es etwas interessantes zu sehen gibt. Ein Elefant steht recht weit entfernt von der Pad und frisst gemütlich. Für ein gutes Foto steht er aber zu weit und wir müssen uns eingestehen, dass wir schon etwas verwöhnt sind. Als wir weiter fahren, schaut uns das Pärchen ungläubig an und zeigt nochmal auf den Elefant. Was müssen die sich denken, dass wir einfach weiterfahren 😄 ich gebe noch einen Daumen hoch, dass wir ihn gesehen haben.

Bei Nebrowni beobachten wir unzählige Zebras, Springböcke und vereinzelt Gnus und Oryx.

P1070049.JPG


P1070052.JPG


P1070058.JPG


Auf der Weiterfahrt fahren wir in der Nähe der Tunnel immer schön langsam und halten bei dem ein oder anderen Tunnel auch mal ganz dicht am Straßenrand und schauen hinunter. Was würde ich darum geben, in all diese Tunnel schauen zu können, was da so alles drunter liegen mag 😈

Kapupuhedi kennen wir von den letzten Touren nur ausgetrocknet und sind umso überraschter, an dieser natürlichen Quelle noch Wasser vorzufinden, was nur nach guten Regenfällen der Fall ist. Hier beobachten wir eine Kapkrähe und eine Springbockherde. Die Antilopen begeben sich aufmerksam zum Wasser. Plötzlich und wie aus heiterem Himmel flüchten sie. Mensch, da muss doch etwas sein! Leider haben wir keinen Einblick in die Senke, ich würde alles daran setzen, um zu erfahren, was sie vielleicht so verschreckt hat. Auch nach ihrer Flucht bleiben sie aufmerksam und trauen sich nicht mehr ans Wasser. Wir warten und warten, aber es tut ich leider nichts. Als sie sich wieder langsam entspannen, beschließen wir, weiter zu fahren.

P1070070.JPG


P1070066.JPG


Da ich mal wieder mehr gefilmt als fotografiert habe, gibt es hier das Video dazu (das Geplapper einfach wegdenken):
https://youtu.be/XkHjNjyOqQs

Wir sind uns einig, diesmal auch den Schlenker nach Homob mitzunehmen, da wir diesen sonst immer ausgelassen haben. Homob ist ebenfalls ein natürliches Wasserloch und gefällt uns sehr gut, auf jeden Fall empfehlenswert! Auch der Weg dorthin ist sehr gut befahrbar. Das Wasser schimmert tiefblau und der Schilf erinnert uns an Goas und ist mal wieder das beste Beispiel für die kontrastreiche Gegend Etoshas.

P1070094.JPG


Wir sehen Springböcke und zwei Kudukühe. Die Tiere wirken auch hier ein wenig angespannt und plötzlich steigt neben uns tatsächlich eine Frau aus dem Auto und geht in aller Seelenruhe an den Kofferraum 🙄 Muss das wirklich sein?! Nein - da sind wir uns mehr als einig. Der Mann steigt ebenfalls aus und wir beobachten die Situation verdutzt. Ich meine nur trocken, wenn jetzt ein Löwe käme, hätte ich wenig Mitleid. Nicht nur, dass solche Aktionen gefährlich sind, auch dass das Steppenwild Menschen IN ihren Autos gewohnt ist. Wenn man aussteigt kann man Panik erzeugen und die Tiere vergeuden umsonst ihre Energie. Oder sollte jemand von einem Tier angefallen werden, wird am Ende noch das Tier getötet, weil der Mensch sich nicht an die Regeln halten kann. (Natürlich ist es bei Pannen etc. nicht zu vermeiden, dass man aussteigen muss).

P1070076.JPG


P1070077.JPG


P1070080.JPG


P1070082.JPG


P1070083.JPG


P1070088.JPG



Nach Homob nehmen wir den wunderschönen Schlenker über Sueda und Salvadora. Dieser ist einfach jedem zu empfehlen, wegen der wunderschönen Landschaft. Auch werden hier mal Löwen oder Geparde gesichtet und die Pad ist super zu fahren.

P1070097.JPG


P1070098.JPG


P1070099.JPG


Sueda ist hier nur spärlich zu erkennen, aber es ist noch Wasser vorhanden, dank des guten Regens. Hier ist das Wasser sehr salzhaltig, daher bevorzugen die Tiere die Stelle bei Salvadora.
P1070100.JPG


P1070101.JPG



Der Baum bei Charitsaub, ein Bild der Wasserstelle haben wir zwei Tage später gemacht.
P1070102.JPG


Und der Salvadora Baum, eines der Lieblingsmotive der Etosha. Ich habe auch schon ein paar Bilder gesehen, wo Löwen darunter liegen, sogar schon einmal mit einem Riss.
P1070108.JPG


P1050158.JPG


Auf dem Weg nach Rietfontein fällt uns auf, dass man kaum Elefantendung sieht, auch in dem kurzen Waldstück davor nicht, das sah letztes Jahr ganz anders aus, da war alles voll davon.
Bei Rietfontein machen wir Giraffen, Zebras, einen Marabu, Springböcke und Gnus aus. Auch dies hier ist eine natürliche Quelle , die aber das ganze Jahr über Wasser fasst. (Und ich habe wieder verpasst, ein Foto zu machen, vor lauter Filmerei 😵 )

P1070115.JPG


P1070125.JPG


P1070127.JPG


P1070131.JPG


Bei der Weiterfahrt bitte ich Petra auf einmal anzuhalten, weil ich tatsächlich als Nicht-Birder diese Gabelracke ausmache 🙂
Nicht im besten Licht, aber immerhin! Ich wundere mich immer mehr, wie ihr Birder alle eure tollen Vogelaufnahmen hinbekommt. Wenn wir mal einen Vogel sehen, dann fliegt er direkt weg, wenn wir die Kamera ansetzen. Und naja, unterwegs halten wir einfach mehr nach den "Großen" Ausschau.
P1070128.JPG


Auf den Grasflächen vor dem Abzweig nach Halali bewegt sich plötzlich ein grauer Punkt am Horizont. Halt! Jetzt erkennt Petra es auch: ein Black Rhino 🙂 juhu, endlich mal wieder im Tageslicht und nicht bei einem der Camps.

P1070132.JPG


Bei näherer Betrachtung fällt uns auf, dass das vordere Nasenhorn fehlt 🙄 Petra mutmaßt, dass es enthornt wurde, was momentan sowieso eine größere Aktion der Ranger hier ist. Ich halte dagegen und behaupte, dann hätten sie ja das zweite Horn ebenfalls entfernt.
Wir halten einen sehr großzügigen Abstand, denn gerade Black Rhinos sind unberechenbar und wir haben einen heiden Respekt vor ihnen. Außerdem sind wir an den Wasserlöchern nah genug an ihnen dran. (Anmerkung OT: Daher gehören sie auch zu den Big Five und nicht die White Rhinos. Die Big Five wurden nämlich nach Schwierigkeit und Gefahr bei der Jagd benannt.)

Offensichtlich möchte der (ich vermute!) alte Bulle die Pad überqueren und womöglich das Moringa Wasserloch bei Halali aufsuchen. Immer mehr Touriautos mit Guides sammeln sich auf der Pad, direkt in seinem Weg. Wir wagen uns ein klein bisschen näher ran, aber nicht so nah wie die anderen. Er bewegt sich nur sehr langsam und hält immer wieder längere Zeit inne. Vielleicht ist ihm dieser Auflauf nicht ganz geheuer, da er so weit ja gar nicht sehen kann. In unserem Augen wirkt er sehr unsicher, aber das ist nur unsere Annahme.
Bei diesem Foto sieht man sehr deutlich, dass das vordere Nasenhorn nicht sauber enthornt wurde, sondern wohl abgebrochen ist? Auf jeden Fall sieht das zweite alleine schon sehr kräftig und groß aus, da war das vordere bestimmt ausgesprochen kapital. Was hier wohl passiert ist?

P1070134.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Da wir langsam gerne im Camp einchecken möchten, entschließen wir uns, vorsichtig vorbei zu fahren. Aus meiner Erinnerung kann ich schätzen, war es noch 50 - 70 Meter von der Pad entfernt. Ich hatte alles im Blick und Petra fuhr ohne großartig Gas zu geben vorbei.

P1070138.JPG


Kurz nach 15 Uhr erreichen wir Halali und bekommen das allerletzte Chalet Nummer 60. Gut denken wir uns, haben wir wenigstens unsere Ruhe 🙂 An der Rezeption fällt mir auf, dass man hier jetzt auch wie ich es letztes Jahr in Okaukuejo ausprobiert hatte, W-Lan Permits kaufen kann. Empfang ist im Restaurant, am Pool und Wasserloch. Moment mal - am Wasserloch?! Da zweifle ich ernsthaft am gesunden Menschenverstand. Muss man sich hier an diesen wundervollen Ort der Ruhe setzen und an seinem Handy rumspielen?! Wenn hier Wlan irgendwo angebracht wäre, dann in den Zimmer, dann können sich alle dorthin verziehen, die lieber aufs Display schauen als in die Natur. So, das musste mal raus....
Wir gehen noch schnell einkaufen, um den Kühlschrank gut zu füllen.

P1070140.JPG


IMG_6647.JPG


IMG_0607.JPG


Petra packt in Ruhe alle Sachen aus und ich kümmere mich um das Essen - wie daheim 😄 Ich schmiere uns Butterbrote und schneide die Zebrasalami und das Kudu-Rauchfleisch auf und serviere auf der Terrasse unser Abendessen, da wir hier abends nicht ins Restaurant gehen möchten.

IMG_0608.JPG


Es schmeckt prima und der vorgezogene Sundowner zischt richtig gut!
Zum Sonnenuntergang möchten wir am Wasserloch sein, daher trödeln wir nicht viel rum und packen unsere Sachen. Wir legen unser Eau de Insect auf, schnappen uns Ruckzack, Kameratasche, Einbeinstativ, Taschenlampen und Fleece- und Softshelljacken.

Das Moringa Wasserloch ist künstlich angelegt und nicht besonders tief. Damals wurde Helio trocken gelegt, um die Tiere vermehrt hierhin zu locken.
Es herrscht gähnende Leere. Einzig zwei junge Impalaböcke löschen bei Sonnenuntergang ihren Durst.

P1070141.JPG


P1070144.JPG


P1070148.JPG


P1070149.JPG


Nun passiert fast zwei Stunden gar nichts und auch hier fällt auf, dass kein Elefantendung herumliegt. Soll uns recht sein, vielleicht kommt dann eher der scheue Leopard oder andere Raubtiere? Wir üben uns reichlich in Geduld, werden aber bald mit dem ersten Rhino belohnt. Und noch eins. Und ein weiters. Na jetzt geht's aber los hier, denken wir uns. Und da, eine Hyäne! 🤩
Das dritte Rhino, von links kommend, wird sogar von drei weiteren Hyänen begleitet 🙄 Also das haben wir auch noch nicht gesehen. Wir haben bisher nur erlebt, dass die Rhinos mächtig sauer werden und die Bande angesäuert vertreiben. Es ist ein sehr witziger Anblick - immer wenn Hyänen in der Gruppe auftreten, hat man das Gefühl, sie suchen nur Ärger. Gibt es wirklich Stress, wird der Rest des Clans dazu gerufen, diese Laute in der Nacht sind unverkennbar.
Man merkt aber, dass der Rhinobulle nicht sonderlich begeistert von seinen Begleitern ist, er scharrt wütend mit den Füßen und schnaubt laut. Jetzt lässt er seine Wut an einem Busch aus, Glück gehabt ihr Randalen!

P1070155.JPG


P1070158.JPG


P1070163.JPG


P1070165.JPG


P1070169.JPG


P1070173.JPG


Ich kann mich an diesen tollen Tieren einfach nicht satt sehen..... 😘
P1070187.JPG


P1070188.JPG


P1070192.JPG


Bei diesem Video Ton ganz laut drehen 🙂 mit dem Handy aufgenommen
https://youtu.be/meHJGoXIUpw

Bei YouTube ansehen ↗



P1070200.JPG


P1070204.JPG


P1070210.JPG


P1070213.JPG


P1070223.JPG


P1070225.JPG


P1070228.JPG


Wir halten es auf den warmen Felsen bis 21:30 Uhr aus, aber auch zwischendurch fallen mir immer wieder die Augen zu. Petra fragt immer wieder, wann wir los wollen, aber ich warte doch noch auf den Leopard.... Bis ich dann selbst merke, dass es Zeit fürs Bett ist, als ich mich ziemlich gerädert fühle.
Auf dem Weg zum Chalet friere ich ungemein und auch im Bett muss ich noch zittern. Fühlt sich grad so an, als würde ich krank werden. Bloß nicht! Also schnell Augen zu und gar nicht erst daran denken! Petra findet es schade, dass ich ihr nichts vorlese, schläft aber auch direkt ein.

Morgen erwartet uns ein Erlebnis, was wir uns so niemals hätten vorstellen können 🤩 So viel sei verraten: Petra wird ein wenig von ihrem Trauma geheilt 🙂

Fortsetzung folgt frühestens Mittwoch...
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2017
568 Beiträge · seit 201403. Juli 2017 ·
Die Rhinos mit der Spiegelung sind echt Hammer, Chapeau für das gute fotografische "Einfangen".
Was mich an deinem Bericht allerdings (noch) mehr beeindruckt ist die Liebe zur und das Nachdenken über die Natur.
Ich denke da z.B. an die hinreißenden Aufnahmen "stinknormaler" Springböcke etc. (die von so Vielen verschmähten "Standardtiere", die doch so faszinierend sind, wenn man nicht nur "Sensationsjäger" ist) und deine so richtige wie wichtige Überlegung, daß evtl. Tiere für die Dummheit von Menschen (Aussteigen!) bestraft werden.

Freu' mich auf die Fortsetzung!
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201503. Juli 2017 ·
Guten Abend Randfontein,

Mensch... dein toller Kommentar lässt mich glatt rot werden 😊 ... Vielen Dank für das liebe Feedback!

Das Lob für die Nachtaufnahmen geht an Petra, sie hat die Einstellungen der Kamera so zusammengebastelt 🙂

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
1'826 Beiträge · seit 201603. Juli 2017 ·
Hallo Laura,

es macht wieder großen Spaß, mit euch durch Etosha zu reisen.
Ich mag deinen Berichtsstil sehr gern und deine Fotos wecken Fernweh...
Danke, dass du mir die Wartezeit bis zu meinem nächsten Etosha-Aufenthalt verkürzt.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html