Dass sechs Männchen evtl zu wenig sind, um eine Population aufrecht zu erhalten, die auf einem riesiegen Gebiet (Ugab bis Puros) lebt, sollte doch jedem einleuchten oder?
zur Trophäenjagd nichts mehr. Sinnlos. Eines noch zu Atmosfair, weil du wieder alles verdrehst und ich das nicht so falsch stehen lassen werde.
maggus schrieb:"Vermeidung – Reduktion - Kompensation Kompensation kann das Klimaproblem nicht lösen, weil sie nichts an den eigentlichen CO₂-Quellen ändert. Sie ist aber solange als zweitbeste Lösung notwendig, solange die beste Lösung noch nicht existiert."
Generell finde ich es sehr Schade, dass du meine Ausführungen hier als, "komplett ahnungslos und kenntnisfrei hier Aussagen tätigst", bezeichnest, nur weil ich deine Meinung nicht teile! 🙁
Es geht nicht darum, dass Du "meine Meinung nicht teilst". Es geht um unstrittige Fakten. Und diese Fakten werden durch Deine angebliche "Meinung"* nicht unwahr. Noch mal: Du (nicht ich) hast den Zusammenhang hergestellt, dass die Eisbären sterben, wenn wir die Trophäenjagd durch mehr Touristen kompensieren. Die Frage war dann, ob man mit Atmosfair klimaneutral fliegen kann. Der eindeutige Fakt ist: Ja, man kann. Du sagst, das ist ein Märchen. Damit hast Du belegbar ahnungslos und kenntnisfrei Unsinn erzählt.
Weiter zu den Fakten: Die Luftfahrt hat je nach Studie einen Anteil von 2,5-8% an den weltweiten Klimagasemissionen. Das kann man mit einem Ansatz wie Atmosfair kompensieren. Natürlich kann man mit Atmosfair nicht den gesamten weltweiten Klimagas-Austoß von Industrie, Kraftwerken, Heizungen, Straßenverkehr usw. komplett kompensieren. In diese Größenordnung lässt sich der Ansatz von Atmosfair nicht skalieren und insofern ist das nicht die alleinige Lösung für das Klimaproblem. Richtig ist auch, das Atmosfair nicht in die Kategorie ursächliche Lösung fällt (Klimagasquellen eliminieren). Völlig korrekt bleibt aber weiterhin, dass man mit Atmosfair klimaneutral fliegen kann. Kein Märchen. Alles Ablenken und Eröffnen von Nebenthemen ändert an diesem Fakt nichts.
zum Thema Jagd auf Wüstenlöwen ein Auszug des 2010 veröffentlichen Berichts von Dr. Philip Stander und seine Meinung zur Nutzung der Löwen, ua. durch Trophäenjagd:
The “Desert” lion is a prominent feature in Namibia and is highly valued, both aesthetically and financially, by the growing tourism industry. Tourism and hunting currently generates substantial benefits and income to local communities in the Kunene, and play an important role in the protection and conservation of wildlife and the natural environment. The simultaneous growth of wildlife populations, tourism, and communitybased conservation in the Kunene is testimony to this. Under the current climate where local people benefit from wildlife, through tourism and trophy hunting, and where communal conservancies enter into agreements with tour/safari operators, the tourism industryʼs potential impact on wildlife conservation is increasing. It is suggested that the income generated from lions through tourism and trophy hunting in the Kunene during the past decade amounts to a staggering figure, and that the income and benefits that filtered through to the local communities, out-way the losses incurred when lions killed livestock.
Weiter unten im Text wird noch darauf hingewiesen, dass bis zum Zeitpunkt 2010 wohl zu viele Männchen geschossen wurden:
The long-term viability of the Desert lion population has been compromised by the excessive killing of adult and sub-adult males. There is an urgent need to adapt the management and utilisation strategies relating to lions, if the long-term conservation of the species in the Kunene were to be secured.
Jetzt fehlen mir weitere Informationen wie sich die Abschussquote daraufhin entwickelt hat, angeblich wurde wohl in letzter Zeit keine Lizenzen auf männliche Löwen in diesem Gebiet vergeben...( bitte berichtigt mich, wenn ich was falsch sage )!
Aktuell scheint es wohl wieder eine Lizenz zu geben, die wohl momentan gerade vermarktet wird, siehe Seite 1!
zu der Behauptung man könnte Klimaneutral fliegen hier ein Zitat aus einem Interview mit Herr Brockhagen, Geschäftsführer von Atmosfair:
"Also kann man nicht klimaneutral fliegen? Nein, kann man nicht, die Kondensstreifen verschwinden schließlich nicht, wenn wir in Südafrika Windräder aufbauen. Wenn sich ein Flug nicht vermeiden lässt, ist Kompensation aber das Beste, was man tun kann, ein sinnvoller Klimaschutzbeitrag, aber nicht die Lösung des Problems. Klimaneutralität suggeriert aber: das schadet dem Klima nicht."
Zum Thema Anteil des Flugverkehrs an der Erderwährmung folgendes:
"Wer sind die größten Klimakiller weltweit? Und wie hoch ist der Anteil des Flugverkehrs an der Erderwärmung?
........................... Der Flugverkehr hat bei den reinen CO2-Emissionen einen Anteil von etwa zwei Prozent, bei der Klimawirkung, wozu beim Flugverkehr neben dem CO2-Ausstoß auch Kondensstreifen, Zirruswolken, Ozonaufbau in großer Höhe und Methanabbau gehören, sind es etwa zwischen fünf und maximal 14 Prozent."
Auch distanziert sich Herr Brockhagen deutlich von dem so gerne benutzen Begriff "Klimaneutralität"!
Es könnte aber auch sein, dass Herr Brockhagen hier "unsinn Erzählt" ich weis es nicht, habe ja auch nur zitiert!
Auch habe ich mir ein paar Projekte mal etwas genauer angeschaut die Atmosfair unterstützt, hierzu habe ich ein paar, vielleicht naive Fragen, habe Atmosfair mal direkt angeschrieben und um Erklärung geben, bin mal gespannt.... denn man lernt ja nie aus!
Hi, nur nebenbei da total OT, ich frage mich immer, warum das Fliegen so negativ belastet ist.. Es regt sich niemand über die boomende Kreuzfahrtindustrie auf, die mit ihrer Schiffstechnik weit mehr die Umwelt belastet als alles andere, Frachtschiffe übrigens auch... Dieses Schweröl ist das schädlichste und giftigste was es gibt. Aber ich weiß schon warum, wenn Schiffe umweltgerechte Technik an Bord hätten, wüsste die Ölindustrie nicht wohin mit ihrem Abfallprodukt, da kaum eine andere Technik bzw. anderer Industriezweig dieses verwerten könnte. Also zeigt man mit dem Finger auf eine andere Branche. Und meine Ansichten zu diesem Klimaneutral usw. gebe ich mal lieber nicht preis..... Bei 2-3 Litern Verbrauch pro Passagier ist die Flugindustrie nun nicht gerade die Dreckschleuder der Welt. @ Guido, nein ich habe natürlich keine belastbaren Zahlen aus irgend einer Statistik, das ist nur eine allgemeine Ansicht. Gruß
Ja, ich gebe dir Recht, Frachtschiffe sind auch ein großer Klimasünder, ganz klar!!!
Es gibt auch schon einige Organisationen die dies publik machen und versuchen hier Änderungen zu erreichen, man kann solche Organisationen auch entsprechend unterstützen, wenn man denn möchte.
maggus schrieb:Jetzt fehlen mir weitere Informationen wie sich die Abschussquote daraufhin entwickelt hat, angeblich wurde wohl in letzter Zeit keine Lizenzen auf männliche Löwen in diesem Gebiet vergeben...( bitte berichtigt mich, wenn ich was falsch sage )!
Es gab in den letzten 4 Jahren meines Wissens keinen Abschuss durch Trophäenjäger - d.h. nicht im Kerngebiet der Wüstenlöwen. In Randgebieten eventuell schon. Die 7 bedeutendsten männlichen Wüstenlöwen der letzten Jahre waren Rosh, Terrace Male und die 5 Musketiere. 6 dieser 7 wurden innerhalb von 2 Jahren getötet (HWC). Da muss on top nun unbedingt noch die Trophäenjagd kommen.
maggus schrieb:Auch distanziert sich Herr Brockhagen deutlich von dem so gerne benutzen Begriff "Klimaneutralität"! Quelle: http://www.taz.de/!5102262/
Im verzweifelten Versuch, Deine zunächst völlig kenntnisfrei getätigte Aussage nun nachträglich zu rechtfertigen, googelst Du jetzt krampfhaft und suchst nachträglich irgendwas zur Rechtfertigung. Und wow, dabei hast Du ein steinaltes Interview aus 2011 gefunden, laut dem die Wirkung von Kondensstreifen nicht eingerechnet wird und Fliegen mit Atmosfair deshalb nicht klimaneutral ist.
Aktuelle Berechnung FRA-WDH:
Kondenstreifen und andere Klimagase werden heute also grundsätzlich eingerechnet. Der eigentliche CO2-Ausstoß beträgt im Beuspiel FRA-WDH "nur" 1.400kg. Auf die Klimawirkung von Kondensstreifen u.ä. entfällt knapp das Doppelte und das wird eben von Atmosfair berücksichtigt. Das die Wirkung von Kondensstreifen anders als das CO2 dabei nur näherungsweise berechnet werden kann, liegt auf der Hand. Ob überhaupt welche entstehen, wie lange die bleiben usw. hängt von Wetterparametern ab, die in der Formel unmöglich berücksichtigt werden können.
Can schrieb:nur nebenbei da total OT, ich frage mich immer, warum das Fliegen so negativ belastet ist..
Der Eindruck ist völlig korrekt, mich ärgert das auch und das stellt Atmosfair auch korrekt dar. Es wird sich immer an der Umweltschädigung durch das Fliegen abgearbeitet. Das macht aber nur einen kleinen Teil der weltweiten Emissionen aus und da fehlen uns schlicht die technologischen Alternativen. Elektroflugzeuge für die kommerzielle Luftfahrt sind nicht ansatzweise in Sicht und Biosprit funktioniert bislang nur sehr eingeschränkt.
Da wo wir seit Jahrzehnten Alternativen haben, z.B. beim Thema Heizen (Solarthermie, Wärmepumpen, Pelletsöfen, Strohvergaseröfen, Wärmedämmung usw.), da nutzen wir die Möglichkeiten nicht ansatzweise aus. Immer noch werden in neue oder sanierte Einfamilienhäuser Gas- und Ölheizungen eingebaut. Das schreibt zum einen wieder Emissionen für die nächsten 20 Jahre fest und erhöht ebenso für die nächsten 20 Jahre unsere Abhängigkeit von Russland und dem fragilen nahen Osten, wo Öl und Gas mehrheitlich herkommen. Da regt sich keine drüber auf. Über die 20 Milliarden, die Deutschland Jahr für Jahr für die völlig missratene Umstellung auf Erneuerbare Energie verschwendet, regt sich auch kaum einer auf. Mit dem Geld hätte Deutschland wahnsinnig viel für die Umwelt erreichen können. Das ist jetzt zu einem großen Teil in China. (Nicht falsch verstehen: Die Umstellung auf regenerative Energie ist absolut sinnvoll. Wann und wie das gefördert wurde, war völlig absurd).
Mein konkreter Kritikpunkt hier war: Deutschland hat erst 2011 die Luftverkehrsabgabe neu eingeführt (45 EUR auf Langstreckenticket) und das u.a. mit Umweltaspekten begründet. Das Geld fließt in den Staatshaushalt und somit primär in Rentenkasse und Co. Umwelteffekt nahe null. Hätte man stattdessen Atmosfair, Myclimate u.ä. Projekte verbindlich für Flugbuchungen eingeführt, wäre viel mehr für die Umwelt erreicht worden und die Verteufelung des Fliegens beendet.
Hallo Guido, ja, wenn man sich mit manchen Themen eindringlicher befasst muss man so oft feststellen, dass es mehr Fragen aufwirft als Antworten. Man versucht ja Fragen zu beantworten, um das das "Kopfschütteln" geringer wird - leider wird es meistens größer. Scheinbar muss sich die Menschheit vernichten, vorher wird sich nichts ändern...sh aktuelle Diskussion ums Elektroauto und dem damit verbunden Jobabbau, den Deutschland so noch nie erlebt hat. Die Umwelt ist geduldig und kann warten - ein unzufriedenes Volk kann unangenehm werden.... Gebe zu, dass eine Balance zu finden echt schwer ist, Ob Abschussquoten und Einkommen für die Lokals, Gestaltung des persönlichen Lebens, Verhältns Straße vs. Schiene, Wirtschaft, Outsourcing etc pp. VG
maggus schrieb:Jetzt fehlen mir weitere Informationen wie sich die Abschussquote daraufhin entwickelt hat, angeblich wurde wohl in letzter Zeit keine Lizenzen auf männliche Löwen in diesem Gebiet vergeben...( bitte berichtigt mich, wenn ich was falsch sage )!
Es gab in den letzten 4 Jahren meines Wissens keinen Abschuss durch Trophäenjäger - d.h. nicht im Kerngebiet der Wüstenlöwen. In Randgebieten eventuell schon. Die 7 bedeutendsten männlichen Wüstenlöwen der letzten Jahre waren Rosh, Terrace Male und die 5 Musketiere. 6 dieser 7 wurden innerhalb von 2 Jahren getötet (HWC). Da muss on top nun unbedingt noch die Trophäenjagd kommen.
maggus schrieb:Auch distanziert sich Herr Brockhagen deutlich von dem so gerne benutzen Begriff "Klimaneutralität"! Quelle: http://www.taz.de/!5102262/
Im verzweifelten Versuch, Deine zunächst völlig kenntnisfrei getätigte Aussage nun nachträglich zu rechtfertigen, googelst Du jetzt krampfhaft und suchst nachträglich irgendwas zur Rechtfertigung. Und wow, dabei hast Du ein steinaltes Interview aus 2011 gefunden, laut dem die Wirkung von Kondensstreifen nicht eingerechnet wird und Fliegen mit Atmosfair deshalb nicht klimaneutral ist.
Aktuelle Berechnung FRA-WDH:
Kondenstreifen und andere Klimagase werden heute also grundsätzlich eingerechnet. Der eigentliche CO2-Ausstoß beträgt im Beuspiel FRA-WDH "nur" 1.400kg. Auf die Klimawirkung von Kondensstreifen u.ä. entfällt knapp das Doppelte und das wird eben von Atmosfair berücksichtigt. Das die Wirkung von Kondensstreifen anders als das CO2 dabei nur näherungsweise berechnet werden kann, liegt auf der Hand. Ob überhaupt welche entstehen, wie lange die bleiben usw. hängt von Wetterparametern ab, die in der Formel unmöglich berücksichtigt werden können.
Beste Grüße
Guido
Wo fliegt denn bei dieser Berechnung der Flieger lang, das der auf über 16000 km kommt? Und 12,5 km hoch fliegt da eigentlich auch niemand. Hab gestern einen Bericht im TV über ein seit 100 Jahren brennendes Kohleflöz gesehen. Man könnte mal ausrechnen inwieweit das alleine schon die Atmosphäre belastet hat. Denke es gibt unendlich viele Beispiele. Hier wird einem jetzt vorgegauckelt das Elektroautos das Allheilmittel sein soll. Ich hab schonmal einen E-Landcruiser bestellt......Liefertermin....???? Aber ich denke das weicht sowieso gerade grob vom eigentlichen Thema ab. Fakt ist das die Erde nunmal nicht unendlich viele Schmarotzer verträgt. Ist genau wie bei Pflanzen....
Ticktack schrieb:Dann landet der auf dem Rückflug auf Sardinien oder in Nordafrika.
Luftlinie FRA-WDH sind 8080km. Mal 2 = 16160km. Vermutlich rechnen die noch den unvermeidlichen Schlenker bei Start und Landung mit jeweils 20-30km ein. Weil auf der Route FRA-WDH keine großen Schlenker geflogen werden, sind 16.350 km realistisch.
8123 km wenn man einen geraden Strich zieht. Ok, Air Namibia fliegt etwas weiter westlich, also kommen, so schätze ich jetzt mal, noch 2oo km pro Strecke dazu.... Aber egal, ich bin immer von ca. 9000 km ausgegangen. Was eigentlich ist das für ein riesiger Berg in der Südsahara. Ich habe gedacht wir gehen da Nachts runter. Leider gingen die Monitore nicht und ich konnte nicht schauen wie hoch wir waren, aber die Beleuchtung war keinesfalls 10000 km weit weg sondern eher weniger als die Hälfte und der Flieger der uns entgegenkam war schätzungsweise 1-2 km über uns. Hatte gerade die Augen aufgemacht und war etwas irritiert....
A trophy hunt for a desert-adapted lion and a desert elephant in the Torra Conservancy in the Kunene Region that has caused outrage and a public outcry on social media has turned out to be illegal and unapproved by the environmental ministry.
Klingt zunächst so, als wenn die Aufregung umsonst war.
However, spokesperson of the ministry, Romeo Muyunda yesterday told Namibian Sun that they are aware of the advertisement and that the matter will be addressed. He said that permits for such a hunt have not been issued by the ministry. According to him the Torra Conservancy was awarded a quota for a trophy hunt of one lion, but the conservancy was not awarded a quota to hunt an elephant. He also pointed out that even though the conservancy was awarded a quota to hunt a lion that an application to hunt the animal has not been made to the ministry and therefore a permit has not been issued.
Also darf grundsätzlich doch ein Löwe geschossen werden, der konkrete Antrag wurde nur noch nicht gestellt. Der Outfitter, der das beworben hatte, ist auch der Outfitter, der offiziell in Sachen Trophäenjagd mit der Torra Conservancy zusammen arbeitet. https://www.namibiansun.com/news/advertised-hunts-illegal/
Vielleicht nimmt das Ministerium ja Abstand von der Genehmigung, auch wenn eine entsprechende Quote zugeteilt wurde. Schließlich ist genau da in der Torra Conservancy auch gerade ein männlicher Löwe an Anthrax verendet.
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200615. Feb. 2017 ·
Moin zusammen,
hier dir von mir angeforderte Erklärung dazu vom Umweltministerium.... die scheinbar ja gestern schon an den Namibian Sun "durchgesickert" war...