Hilfee-Erstlinge mit 2 Kindern in Namibia - Route?

23 Antworten · 3'178 Aufrufe · gestartet 06. Sept. 2016 von lale77
Bilder klein
Antworten
Themenstarter5 Beiträge · seit 201606. Sept. 2016 · #1
Hallo zusammen 🙂

Ich bin schon seit einiger Zeit stille Mitleserin in diesem Forum. Alleine durch die tollen Reiseberichte muss man sich in Namibia verlieben!! Besten Dank dafür!!

Jetzt planen wir (mein Mann und ich mit unseren Kids - 11 und 13) für nächstes Jahr eine Namibiareise 🤪 . Genauer gesagt, fliegen wir am 8.7.17 ab Frankfurt und am 30.7.17 wieder zurück. Der Flug ist also bereits gebucht. Betreffend Auto, haben wir bei Savanna eine Anfrage hängig. Unsere Vorstellung wäre ein Hillux 4x4 mit zwei Dachzelten. Wir möchten gerne campen aber uns zwischendurch sicherlich auch eine feste Bleibe gönnen.

Vor lauter Reiseführer und Berichte im Forum lesen schwirrt mir nun so ziemlich der Kopf... "Was hab ich wo gelesen." 🙄 Und weiss so gar nicht, wo wir anfangen sollen!?!

Unsere "geplante" Route würde zur Zeit ungefähr so aussehen:
- Ankunft in Windhoek - Übernahme Fzg - Einkauf und Fahrt zur ersten Bleibe (evt. Farm Krumhuk?)
- Lüderitz (via Mariental / Keetmanshoop mit je 1 Nacht)
- Sesriem/Sossusvlei (Strecke? D707? Übernachtungen unterwegs? 2 Nächte i.o.?)
- Walvis Bay/ Swakopmund (Strecke? Gerne Rast in Solitaire... , 2-3 Nächte? Robben, Little Five, etc.)
- dann grooosses Fragezeichen Ziel ist Etosha. Über Brandberg oder Omaruru oder oder... wie viele Tage/Nächte?
- Etosha 4-5 Nächte
- dann wieder ein grosses Fragezeichen 😕 Waterberg oder? Evt. Cheetah Conservation Fund
- Rückflug ab Windhoek

Nun meine gefühlt 1001 Fragen...

- ist die Route so ungefähr in diesem Zeitraum machbar/ sinnvoll?
- zusätzlich den Fish River Canyon oder der Caprivi- Streifen ist wohl zuviel, oder?
- könnt ihr uns bei meinen grossen Fragezeichen Tipps und Anregungen geben?
- könnt ihr uns familienfreundliche Unterkünfte (Lodge/Guesthous/Camping..) empfehlen?
- Können wir im Juli auch im Süden campen? Oder ist es da def. zu kalt?

Noch kurz zu uns... Wir werden das erste Mal in Afrika unterwegs sein (ausgenommen Tunesien und Ägypten). Mein Mann und ich waren bereits für 3 Monate mit dem Zelt in Australien unterwegs, jedoch noch ohne Kinder. Die Kinder kennen "nur" eine 3-wöchige Florida-Rundreise. Wir lieben die Natur und natürlich die TIERE!!! Auch kleine 🙂 (gibt's da nicht irgendwo ein zahmes Erdmännchen? 🤪 )

Besten Dank bereits jetzt für eure Mithilfe!!! 🙂 🙂 🙂
7'296 Beiträge · seit 200607. Sept. 2016 · #2
lale77 schrieb:Wir lieben die Natur und natürlich die TIERE!!! Auch kleine 🙂 (gibt's da nicht irgendwo ein zahmes Erdmännchen? 🤪 )

... wenn ihr in Solitaire Rast macht, gibt es dort zumindest Erdhörnchen. Die sind den Erdmännchen ja ziemlich ähnlich und waren äußerst neugierig. Wenn man sich dort mal drei Minuten still hingehockt hat, kamen die auch näher als einen Meter ran.

Erdmännchen gab es früher bei Rostock Ritz und die hatten auch keine Scheu. Ich weiß aber nicht, ob es die dort aktuell noch gibt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'140 Beiträge · seit 200907. Sept. 2016 · #3
Hallo Lale77,
erst mal willkommen im Forum. ich will mal versuchen ein paar Fragen zu beantworten.
Reisezeit Juli. Ihr fahrt also im afrikanischen Winter. Das heißt, die Tagestemperaturen sind schön angenehm, aber in der Nacht kann es doch "saukalt" werden. Ihr befindet euch immerhin oft über 1500m Meereshöhe und da sind zu dieser Jahreszeit Temperaturen unter 0°C nicht unbedingt eine Seltenheit. Aber auch +5°C sind schon kalt beim Campen. Richtet euch also darauf ein: Schlafsack, dicke Socken, Trainigsanzug mit Kapuze zum Schlafen.
Route: Die vorgeschlagene Route lässt sich in dem Zeitraum bewältigen, allerdings ohne den Caprivi! Den solltet ihr euch unbedingt für eine 2. Reise aufheben, sonst wird das eine zu große Hetzerei.
In Swakopmund solltet ihr zu dieser zeit unbedingt feste Unterkunft wählen, da wird es nicht nur kalt, sondern auch feucht, das ist recht unangenehm in der Nacht und am Morgen. Die Übernachtung in Walvis solltet ihr aus organisatorischen Gründen nach Swakop verlegen. Bei einer Delfin Tour werdet ihr dann von Swakop aus nach Walvis gefahren. Der Ort Walvis selbst ist nicht attraktiv.
In der Etoscha sind 4 Tage sinnvoll. Übernachtung 2x Okaukuejo, 1x Halali, 1x Onguma.
Bei der Frage Waterberg oder CCF, ist es im Sinne eurer Kinder sicher die Entscheidung für CCF, denn Geparden sind für sie interessanter als ein Friedhof. Auf dem Weg in die Etoscha ist vielleicht ein Stopp bei Khorixas sinnvoll (Damara Living Museum, Petrified Forest, Twyfelfontein). Auch die Spitzkoppe würde sich anbieten.
Fragen sind meist besser zu beantworten, wenn sie konkret sind. Daher erst mal eine Route ausarbeiten mit den Übernachtungsorten und dann einstellen mit gezielteren Fragen. Dann kommen auch mehr Antworten.
gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
33,1k Beiträge · seit 200607. Sept. 2016 · #4
Hallo Lale77,

ich gebe Dir mal diesen Thread: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html mit an die Hand. Schau Dir mal die 3-Wochen-Route (erster Post) an. Die ist für Erwachsene ausgelegt - je nach Kindesalter kann es sicherlich auch noch ruhiger zugehen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201207. Sept. 2016 · #5
Hallo Lale,

statt CCF würde ich Okonjima empfehlen, da der CCF nur über das seeeeehr teure Gästehaus verfügt.

LG
Logi
2'391 Beiträge · seit 201607. Sept. 2016 · #6
Unsere 10 jährig (und wir auch) waren vom Waterberg Plateau begeistert. Da gibt es auch 2 Campsides, allerdings nur im Tal nicht auf dem Plateau.
1470340293383-2.jpg

Im Tal gibt es viele Tiere und auf dem Berg unendlich viele Klippschliefer, die sind Programm für 3 Tage 🙂
Im Juli gab es am Rostock Ritz noch Meerkatzen /Erdmännchen und ein halbzahmes Zebra
Im Walvis Bay ist die Bootstour ein unbedingtes MUSS für jede Familie.
1469275642147.jpg

In Swakopmund die desert tour auch. Wir haben sie mit Gerald von Charlys Dersert Tours gemacht. Allerdings haben wir auf Grund der Kälte keine Schlagen gesehen.
Unsere Tochter war total begeistert vom Quivertree Forest Camp (da gibt es auch eine Camping oder Selbstversorger Häuser) weil die ein riesen Trampolin haben, 9 Hunde und ein zahmes Warzenschwein. Allerdings sind die Häuser schon etwas in die Jahre gekommen. Für Kinder aber ein Paradies. Die dürfen da auch alles.
Der Canyon ist viel Fahrerei und gibt Kindern nicht wirklich etwas. Ich würde es nicht nochmal tun. Unsere Tochter hat da ziemlich gejammert über die langen Autofahrten.
Das Desert Horse Inn hat uns auch sehr gut gefallen. Nette Besitzer, die Pferde und Rinder züchten und selber 2 Jungs haben, die sehr begeistert unserer Tochter die Farm gezeigt haben. Die Besitzerin hat deutsch österreichische Eltern. Da gibt es außerdem ein weißes Oryx. Einen Campingplatz haben die auch. Die Wildpferde sind ganz in der Nähe und liefen dort auf der B1 rum.
1468869050858.jpg

1468869070615.jpg

Eigentlich waren die gar nicht soooo wild 😉
1468869069803.jpg

Wenn Du genaueres wissen möchtest, dann schreib mir eine PM.

Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter5 Beiträge · seit 201607. Sept. 2016 · #7
Wow!!! Danke für die vielen und so schnellen Antworten!

@BikeAfrica. Erdhörnchen sind doch auch süss und wenn sie neugierig Näherkommen, würden sich die Kids bestimmt freuen! Rostock Ritz ist notiert.

@burschi. Ja, auf die kalten Nächte müssen wir uns wohl gut vorbereiten. Auch deshalb, möchten wir zwischendurch in Guesthouses oder Lodges (ganz sicher in Swakopmund).

@travelNAMIBIA. Besten Dank für deinen Link. Ich habe diese Route bereits vorher gesehen und aufgrund dessen den Fish River Canyon und Caprivi-Streifen gestrichen! Würde wohl zu stressig und es sollen ja Ferien sein 🙂 Eine Frage hätte ich doch noch zu der Route.... Da sind 2 Nächte bei D707 vorgesehen.... Ich habe es zwar noch nicht wirklich recherchiert, darum eine gaaaanz dumme Frage.. was macht man da? Oder braucht es für die Fahrerei soviel Zeit?

@Logi. Danke für den Tip! 🙂

@sasa Danke für Deine Bericht und die vielen Tipps! Und ja, wir werden den Fish River wohl def. auslassen. Haben keine Lust auf nörgelnde Kids 😕

Ich werde schauen, dass wir in nächster Zeit unsere Route etwas genauer definieren können. Es braucht aber wahnsinnig viel Zeit, die nicht immer vorhanden ist... Aber es macht dafür noch um so mehr Spass 😁 😎 🙂

Besten Dank nochmals für alle Tipps und Ideen und weitere sind immer willkommen 😉
177 Beiträge · seit 201507. Sept. 2016 · #8
Ich habe es zwar noch nicht wirklich recherchiert, darum eine gaaaanz dumme Frage.. was macht man da? Oder braucht es für die Fahrerei soviel Zeit?
Einfach gesprochen: die Landschaft genießen, die Atmosphäre einer der Gästefarmen aufnehmen, Farmrundfahrt, vielleicht eine kleine Wanderung. In Hinblick auf Atmosphäre einer der spannendsten Orte Namibias. Generell geht es bei Namibia-Urlauben zu einem guten Teil um Atmosphäre nicht um Sightseeing. Das macht es mit Kindern ggf. etwas schwierig. Das gilt im übrigen auch für einige andere Stops.
1'567 Beiträge · seit 201507. Sept. 2016 · #9
Hallo Lale 77,

wir waren mit unseren Jungs auch im Juli in Namibia, allerdings nicht im Süden...
Ich hab schon ganz viel über unsere Reise geschrieben und möchte mich nicht wiederholen, aber die Farm Krumhuk als erste Station ist super! Fotos sind zu finden unter "Nda Pandula! Danke für 16 Tage Familienabenteuer"...
Das Desert Camp in Sesriem ist auch toll für Familien...

Ganz viel Spaß beim Planen!

Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Themenstarter5 Beiträge · seit 201607. Sept. 2016 · #10
Da bin ich wieder 🙂

@mike17 und binca75 Danke auch an euch für die Erfahrungsberichte. Binca75 Danke für den Reisebericht! Diesen habe ich besonders "intensiv" studiert, da ihr ja auch mit Kids unterwegs wart.

Ich habe nun heute Nachmittag versucht, unsere Route etwas genauer zu bestimmen (ist gar nicht sooo einfach 🙄 . Diese würde zur Zeit so aussehen:

8.7.17 Flug Frankfurt-Windhoek
9.7.17 Ankunft früh morgens - Autoübernahme, Einkaufen, Fahrt zur 1. Unterkunft (in der Nähe) (Farm Krumhuk?) (1N)
- Mariental (1N)
- Keetmanshoop (1N) (Köcherbaumwald)
- Aus (1N) (Ausflug nach Lüderitz) (oder braucht es dann 2 Nächte?)
- D707 (1-2 N)
- Sesriem (Sossusvlei, Düne45 etc.) (2 N) (Übernachtung direkt im Park empfohlen?)
- Swakopmund (2-3N) (Robbentour/Little Five/ ....)
- Spizkoppe (Bulls Party/Philipps Höhlen) Übernachtung? Reicht Brandenberg? (1N)
- Khorixas (1N) (versteinerter Wald, Orgelpfeifen)
- Etosha (4-5N) (beste Aufteilung?)
- Waterberg (1N)
- Okahandja oder sonst in der Nähe Windhoek (1N) (Spaziergang/Fütterung der Geparden)
- 30.7.17 Abends Rückflug

Was meint ihr? Ist das mit den Kids (11 u 13) so machbar? Ist irgend ein Halt zuviel oder zu wenig oder eine Strecke gar "sinnlos"? Ich bin mir bewusst, dass 2 Nächte sinnvoller wären... Aber unsere Kids sind ja auch nicht mehr soooo klein.

Bin gespannt auf eure Meinungen 🙂 😗 😄
177 Beiträge · seit 201507. Sept. 2016 · #11
Spontan: Was willst Du in Mariental? Und auch Keetmanshoop ist als Ort vernachlässigbar. Ja, Köcherbäume sind nett, aber eigentlich auch eher in der Abenddämmerung. Und da ist man nicht unbedingt vor Ort.
Wenn Du nach Lüderitz willst, brauchst Du eigentlich einen vollen Tag, um ein bißchen was zu sehen, also lieber 2 Tage in Aus. Oder alternativ nur schnell zu den Wüstenkleppern (wenn Du keine Pferdemädchen hast, eher überbewertet) und dann weiter.

Zwischen Sesriem und Swakop könnte man eine Ü einschieben, zieht sich sonst ziemlich. Dafür kommt man in Sesriem auch mit einer Übernachtung klar, wenn man im Park nächtigt.

Mit Kindern kann man sicherlich 3 Tage Swakopmund verbringen, dann sollte man sich aber auch ein Programm zusammenstellen, der Ort an sich gibt nicht allzuviel her - außer man findet deutschsprachige Schilder in Afrika uuuunheimlich spannend. Also: Little Five, Bootstour, Robben, Mondlandschaft etc.

Zwischen Swakop und Etosha gibt es massenhaft Landschaft, für Kinder generell eher uninteressant, aber mindestens 2 Ü braucht ihr, sonst wird's eine Hetze.
zuletzt bearbeitet 08. Sept. 2016
4'140 Beiträge · seit 200908. Sept. 2016 · #12
Hallo,
würde Mike leider in einigen Punkten widersprechen:
Wenn ihr auf der Campsite der Farm übernachtet, zu der der Kocherbaumwald gehört (Quevertree Forest), dann könnt iht direkt im Köcherbaumwald den Sonnenuntergang genießen und tolle Fotos machen.
Bei Lüderitz würde ich dann auch 2 Tage in Aus übernachten, denn der Tag mit der Besichtigung in Lüderitz und natürlich dem Besuch in Kohlmannskuppe (Geisterstadt) benötigt so viel Zeit, dass ihr dann nicht noch ein weiteres Ziel ansteuern könnt.
Dafür würde ich zwischen Sesriem und Swakopmund keine Übernachtung einschieben. Das kann man gut in 5 Stunden fahren. Außer Little Five und Dolfin Tour gibt es in Swakopmund aber auch noch andere Dinge, auch für Kinder: Aquarium, Kristall Galerie und Museum, das auch eine Reihe von Tieren zeigt, die man dann mal in Ruhe ganz aus der Nähe anschauen kann. Bei der "Mondlandschaft" würde ich eine geführte Tour machen, denn die vielen interessanten Kleinigkeiten entdeckt man sonst nicht.
Wenn ihr in Mariental übernachten wollt, dann schlage ich von Gondwana dei Kalahari Anib Lodge vor. Dort macht ihr den Sundowner Drive mit und bekommt schon mal einen schönen Eindruck von den roten Dünen der Kalahari. Eine Übernachtung lohnt hier.
Wenn es zum Schluss noch einmal Geparden und Leoparden sein sollen wäre Düsternbrook auch eine Gelegenheit, sie bei einer Anfütterung aus der Nähe zu sehen.
An der Spitzkoppe reicht eine Übernachtung - Sonnenauf- und untergang an der Rock Arch! Wenn du aber Bulls Party und Phillips Cave sehen willst, dann müsst ihr auf Ameib übernachten.
In der Etoscha solltet ihr versuchen mindestens 3 Nächte im Park zuzubringen (2x Okaukuejo, 1x Halali).
Im Damaraland würde ich die Orgelpfeifen eher weglassen und dafür das Damara Living Museum besuchen. Die Vorführungen dort sind für Kinder interessanter als die Basaltsäulen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
2'772 Beiträge · seit 200608. Sept. 2016 · #13
Hallo und guten Morgen lale77,
Ihr habt euch für Mariental entschieden. Habt Ihr da schon eine Unterkunft im Auge? Ca. 36 km nördl. von Mariental liegt die Lapa Lange. Sie hat nebem festen Unterkünften auch einen sehr schönen Campingplatz. Ein großes Wasserloch lädt zum Verweilen ein. Da kommen jede Menge Tiere, u.a. anderem tgl. pünktlich um 17.00 Uhr 2 Nashörner. Des weiteren haben sie ein extra Gehege wo 3 zahme Geparde und ein wilder Caracal wohnen. Die Geparde sind von der Mutter verstoßen und von der Farm aufgezogen worden, deshalb zahm.
Vielleicht wäre das ein Unterkunftstip für Euch.

LG Pascalinah
PS: ein paar Bilder von Lapa Lange habe ich in meinem u.a. Fotobuch.
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 08. Sept. 2016
6'152 Beiträge · seit 200608. Sept. 2016 · #14
Pascalinah schrieb:Hallo und guten Morgen lale77,
Ihr habt euch für Mariental entschieden. Habt Ihr da schon eine Unterkunft im Auge? Ca. 36 km nördl. von Mariental liegt die Lapa Lange. Sie hat nebem festen Unterkünften auch einen sehr schönen Campingplatz. Ein großes Wasserloch lädt zum Verweilen ein. Da kommen jede Menge Tiere, u.a. anderem tgl. pünktlich um 17.00 Uhr 2 Nashörner. Des weiteren haben sie ein extra Gehege wo 3 zahme Geparde und ein wilder Caracal wohnen. Die Geparde sind von der Mutter verstoßen und von der Farm aufgezogen worden, deshalb zahm.
Vielleicht wäre das ein Unterkunftstip für Euch.

LG Pascalinah
PS: ein paar Bilder von Lapa Lange habe ich in meinem u.a. Fotobuch.
hallo Pascalinah,
kleiner Hinweis - damit keiner verkehrt fährt- die Lapa Lange Game Lodge liegt südwestlich von Mariental- .
Einen schönen Tag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'772 Beiträge · seit 200608. Sept. 2016 · #15
uuups 🤩 , Sorry, Hanne. Du hast natürlich recht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gruß Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
82 Beiträge · seit 201608. Sept. 2016 · #16
Wir waren gerade 18 Tage mit unseren 2 Kids (9 und 11) in Namibia und haben nur eine kleine Runde gemacht (Sesriem, Swakop, Etoscha) - wir hatten die Entfernungen absolut unterschätzt und waren sehr froh nicht noch weiter in den Süden gefahren zu sein.

Auf dem Weg von Swakop in den Etosha haben wir in Hohenstein 2 Nächte verbracht - auf dem Hinweg ein Stoppover an der Spitzkoppe. Von Hohenstein aus ist es ein 30min Katzensprung zur Ameib (Bullsparty und Felszeichnungen). Den Ausflug zu den Small Miners fanden nicht nur unsere Kids toll.

Im Etosha würde ich auf jeden Fall versuchen in Olifantsrus 2 Nächte zu verbringen - das Camp ist im Vergleich zu den anderen winzig aber die einzelnen Zeltplätze viiieeel schöner (wir hatten in der Nacht Löwengebrüll mit Gänsehaut). In Okaukuejo war der Pool schön (für Juli wohl eher vernachlässigbar), der Zeltplatz eher naja, die Nashörner am Wasserloch zahlreich.

Auf dem Rückweg vom Etosha haben wir in Okonjima halt gemacht (Zeltplatz) - wir haben im Etosha keine Geparden/Leoparden gesehen - das haben wir hier bei 2 Pirschfahrten nachgeholt (dort haben einige Tiere Senderhalsbänder).

Highlight des Urlaubs war aber Naankuse - dort durften wir mit einigen verwaisten Geparden spielen - unsere Kids waren da fast nicht mehr weg zu bekommen.

Gruss,
Bernd.
52 Beiträge · seit 201608. Sept. 2016 · #17
Bernd
Wir werden nächstes Jahr auch in Naankuse sein. Habt ihr die "Behind the scene" Tour gemacht? Mein Sohn spricht heute schon immer wieder davon! Sein grösster Wunsch ist es, einen Caracal zu sehen 🙂
Themenstarter5 Beiträge · seit 201608. Sept. 2016 · #18
Guten Abend zusammen

Danke für die zahlreichen Tipps und Infos 🙂 🙂 .

Warum wir je einen Halt in Mariental und Keetmanshoop geplant haben?

Eigentlich nur aus dem Grund, dass wir an einem Tag nicht zuviele Km's abklappern müssen 😕 .... Aber mit dem Übernachtungsvorschlag von pascalinah (Lapa lange) scheint es uns schon eine Reise wert zu sein!!! So drei zahme Geparden wäre bestimmt ein toller Einstieg für die Kids. Danke pascalinah für den Tipp und den Einblick ins Fotobuch 🙂

Danke auch allen anderen für die Vorschläge. Hohenstein klingt auch ganz vernünftig für eine Übernachtung. Und naankuse.... Wird meine nächste Google-Suche sein 😛

Allen einen schönen Abend!
2'391 Beiträge · seit 201612. Sept. 2016 · #19
Hallo lale77,
in der Nähe von Mariental haben wir inder bereits erwähnten Kalahari Anib Lodge genächtigt. Eine sehr schöne Lodge. Auch wenn sie groß ist, hat es uns sehr gut gefallen. Vor allem die Zmmer waren ein Traum. Wir bekamen einen Familienbungalowbund unser Tochter wollte nicht merh weg, weil das Zimmer größer und schöner als ihres zu Hause war 😉 und es gab diesen tollen Sitzsack auf den man springen konnte.

P1010571.JPG

Evtl. wollt ihr ja nicht nur campen, zumal in der Kalahari die Nächte echt kalt werden können.

Wie bereits geschrieben waren wir in Keetmanshoop beim Köcherbaumwald. Da gibt es übrigens auch 4 zahme Geparden.

P1010688.jpg

P1010706-2.jpg



Und 9 Hunde und ein zahmes Warzenschwein

P1010658.jpg


Von Aus ist man wie schon geschrieben direkt bei den Wildpferden. Klar kann man die uninteressante Klepper nennen, wenn man das so sieht, aber meine Tochter ist kein rosa Pony Mädchen (unsere eigenen Pferde interessieren sie nicht wirklich) und trotzdem war sie sehr begeistert von den wildlebenden Pferden. Die Führung in Kolmannskuppe ist für jedes Alter interessant (9.00 und 11.00 Uhr in deutsch und in englisch)
P1030137.jpg


In Lüderitz selber waren wir nur sehr kurz, aber dafür sind wir den Wegweisern große Bucht gefolgt und hatten einen super schönen Tag in der Lagune mit hunderten Flamingos. Ich kann das nur empfehlen. Das war die totale Entspannung nach all der FAhrerei der letzten Tage.
P1030152i.jpg


P1030200.jpg



Zu der Strecke Aus - Sessriem: Klar schafft man die an einem Tag, aber wir fanden sie sehr anstrengend. Die Strasse ist wirklich schlecht. Wir haben Mittagsrast auf Rostock Ritz zum Erdmännchen gucken gemacht und keiner wollte mehr weiter. Einerseits weil die Loge so toll, die Aussicht so phantastisch und die Erdmännchen so süüüüüß
P1040003.jpg

sind und andererseits, weil wir alle sehr kaputt von der Rüttelei waren.

Wenn es euer Zeitplan erlaubt, dann macht eine Zwischenübernachtung. In Sessriem solltet ihr auf jeden Fall 2 Nächte bleiben, denn da gibt es nunmal viel zu sehen und die Nächste Etappe nach Walvis Bay oder sogar Swakop wird wieder sehr lang. Auf der Strecke hat unsere Tochter Gregs Tagebuch 7 gelesen und ich war froh, dass es in Swakopmund einen deutschen Buchladen mit Gregs Tagebuch 8 und 9 gab 😉

Danach sind wir in das Erongo Gebige gefahren. WIr hatte eine Nacht auf der Aiais Aiba The Rock Painting Lodge. DIrekt vor der Lodge liegt das San Living Museum, daß eien Alternative zum Damara Living Museum sein könnte. Auf dem Lodgelände gibt es Felszeichnungen
P1040580.jpg


P1040709.jpg


Viel Spaß bei der weiteren Planung

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2016
6'152 Beiträge · seit 200612. Sept. 2016 · #20
hallo lale,
man schafft es von Aus bis Sesriem wenn Ihr mit den Tagen knausern müsst - aber wenn es geht dann macht mit den Kindern einen Stop auf der D 707 - z.B. bei Frau Gräbner -Gunsbwys - oder Namtib - fragt dort nach dem Familienzimmer, beide sind für Kinder super geeignet.
Sasa ich denke dass Ihr den Stop auf Rostock Ritz nach Sossosvlei auf dem Weg nach Swakopmund gemacht , es kam so rüber dass dieser Stop zwischen Aus und Sesriem gewesen sei.
Sommerliche Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2016