hallo Bianca, es ist einfach schade, dass immer wieder in den Etosha Camps das Personal so unwillig, unhöflich und launisch ist. Das vermiest einem schon mal für einige Stunde die gute Laune, das müsste nicht sein wenn man einen kompetenten Ansprechpartner direkt da hätte, denke das würde sicher auch die ganze Atmosphäre bessern. Freut mich, dass wenigstens Vingerklip einen positiven Eindruck hinterlassen hat, die Betten für die Kinder find ich super klasse. Eine sonnige Woche wünscht Dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201505. Sept. 2016 ·
Hallo Hanne,
wir waren eigentlich von all unseren Unterkünften und dem jeweiligen Service total begeistert. 🙂 Lediglich das Etosha Camp schlug da völlig aus der Reihe, womit wir nach Erfahrungen vor 11 Jahren (!) schon gerechnet hatten, was aber dennoch ärgerlich für uns war... 😠 Die Zimmer der Vingerklip Lodge sind wirklich schön!
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201505. Sept. 2016 ·
Ich bin allerdings immer noch nicht mit allen Unterkünften "durch"... Letzte Station unserer Reise in Namibia, bevor es für 4 Tage noch nach Kapstadt ging, sollte eigentlich die Kambaku Safari Lodge für 2 Nächte sein. Unser Flug wurde allerdings vorverlegt, bzw. wir auf einen 4 Stunden früheren Flug gelegt, so dass wir leider nur eine Nacht dort waren und am Schluss noch im Hotel Thule waren. Kambaku war für uns die "kostenintensivste" Unterkunft in Namibia, ist allerdings speziell auch auf Familien mit Kindern ausgerichtet, was den Aufenthalt sehr angenehm machte. Lenni und Matthis hatten direkt bei der Ankunft schon die bereitstehenden Fahrräder entdeckt und flitzten damit durch die Gegend, so dass wir in Ruhe das Auto ausräumen konnten. Wir entschieden uns aufgrund unserer kurzen Verweildauer direkt zu einem Nature Drive mit Guide für den späteren Nachmittag. Kaffee und Kuchen standen schon bereit... Die großzügigen Zimmer mit Blumendeko auf dem Bett, das Bad mit Extra-Waschbecken in Kinderhöhe und die Kinderschlafecke im oberen Bereich zeigen viel Liebe zum Detail... Die Jungs entdeckten auch gleich den eigens für Kambaku entwickelten Naturführer, in dem auch Platz für Notizen und eigene Beobachtungen ist. Sämtliche Tiere und Pflanzen, die auf dem Lodge-Gelände vorkommen, werden hier genau beschrieben.
Unser Nature Drive in den Sonnenuntergang ließ den Tag informativ und sehr schön ausklingen. Wir sahen Gnus, Steinböckchen und eine Herde Impalas, bevor zum Gin Tonic Biltong gereicht wurde... 😉
Das leckere Abendessen wurde auf der Terasse serviert, wobei darauf geachtet wird, dass an jedem Gästetisch ein Mitglied der Lodge sitzt, um eventuelle Fragen beantworten zu können. Zurück im Zimmer dann die warme Überraschung! In jedem Bett lag eine supersüße Wärmflasche... Mir entfuhr ein leiser Schrei des Entzückens, worüber Matthias nur schmunzeln konnte. 🤩 (Ich hatte allen Ernstes vorher schon gerätselt, wie ich meine eigene mitgebrachte Wärmflasche ohne Wasserkocher befüllen könnte... ) Das Frühstück ließ wieder keine Wünsche offen. Selbstgebackene Waffeln sind einfach der Hit für die Kinder! Da die Lodge gerade für Familien so einiges bietet, haben wir den Vormittag hier noch genutzt und sind Bogenschießen gegangen... 🙂 Das Wasserloch der Lodge wurde im übrigen von einer riesigen Gnu-Herde und einigen Impalas bevölkert... Zum Abschied durften sich die Jungs aus dem "Fundus" zwei Oryx-Hörner aussuchen. Tja, dank der Überredungskünste meines Mannes und wahrscheinlich vor allem seines Veterinärausweises 😄 waren die Hörner sogar vor uns in Bremen...
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201528. Sept. 2016 ·
Liebe Hanne,
die letzte Station unserer Reise hatte ich bisher weggelassen, muss das aber - glaube ich - beenden, bevor wir an die konkrete Reiseplanung für nächstes Jahr gehen... 😉 Im Anschluss an Namibia waren wir noch für 4 Tage in Kapstadt. Mein Mann hatte die Flüge relativ spontan gebucht und sein Plan war es eigentlich, eine Woche in Südafrika zu verbringen. Irgendwie passte das aber alles nicht und so wurde unsere Zeit in Kapstadt etwas kürzer... Untergebracht waren wir im "The twelve Apostles" in Camps Bay, einem 5-Sterne-Hotel, das wir aber zuerst im Dunkeln nicht finden konnten... 😗 Tja, es liegt komplett alleine irgendwo an der Küstenstraße aus Camps Bay raus... Kurz zum Hotel: Direkt am Meer liegend, nur durch die Straße getrennt... Atemberaubende Sonnenuntergänge vor der schönen Felsenkulisse (bei gutem Wetter!!!) sind garantiert!
Das Hotel selbst besticht durch einigen Luxus, wobei die Einrichtung der geräumigen Zimmer sicher Geschmackssache ist. Sie wirkte auf uns nach den verschiedensten Unterkünften in Namibia irgendwie kühl durch den ganzen hellen polierten "Marmor" etc. Das Personal ist überaus zuvorkommend und man musste aufpassen, nicht einfach rumzustehen, da sich schnell jemand Gedanken machte, ob irgendwas nicht in Ordnung sei... 😉 Wie auf Kambaku gab es auch hier die abendliche Wärmflasche im Bett und für die Kinder eine Schokolade mit ordentlichem Knabberteil obendrauf!
Das Essen war sehr gut, wobei wir abends aufgrund der Müdigkeit unserer Kinder tatsächlich nur das Angebot der Bar genutzt haben und nicht im Restaurant zum Essen waren. Das Frühstück war exzellent. Es gab alles, was das Herz nur so begehrt (einschließlich Austern) und die Jungs liebten vor allem die frischen Waffeln mit Obst...
Wir hatten während unseres Aufenthaltes in Kapstadt riesiges Glück mit dem Wetter. Es regnete bei Ankunft und goss in Strömen am Abend vor unserem Rückflug nach Deutschland. Dazwischen hatten wir Sonnenschein, so dass die Kinder sogar den Pool des Hotels nutzen konnten: Das Hotel bietet einen kostenlosen Shuttle-Service mit sehr netten Fahrern bis an die Waterfront an, den wir auch ein Mal genutzt haben (wir konnten unsere Abholzeit flexibel selbst bestimmen!). Leider kamen wir aufgrund einer 2wöchigen Sperrung des Seilbahnbetriebes nicht auf den Tafelberg... Ansonsten haben wir einen Tagesausflug um die Kap-Halbinsel mit dem gemieteten Auto unternommen und waren somit am Leuchtturm von Cape Point, bei den Pinguinen (äußerst putzig) in Boulders Beach und bei den bunten Badehäuschen von Muizenberg:
Nach unserem Aufenthalt in Namibia, wo es kaum Menschenmassen gab, war es allerdings seltsam, sich mit den Massen an Touristen auf dem Steg am Strand bei den Pinguinen zu tummeln... 😮 😐 Unser Fazit für Kapstadt lautet so auch vorsichtig: Als Abschluss für unsere Namibia-Reise waren die 4 Tage sicher auf ihre Art auch total schön, aber so anders als Namibia, dass es irgendwie nicht wirklich "rund" war. Würden wir die Reise noch einmal machen, würden wir sie wahrscheinlich nicht in Kapstadt ausklingen lassen...
In Vorfreude (kann man das so schreiben?) auf das nördliche Forumtreffen und unsere Namibia-Planung für nächstes Jahr... 🙂