Gas vs. Strom

29 Antworten · 3'849 Aufrufe · gestartet 13. Juli 2016 von BikeAfrica
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Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #1
Hallo zusammen,

die Frage gehört zwar nicht speziell zu Namibia, aber hier lesen vermutlich die meisten mit.

Gerade läuft ein Thread, in dem es um die Frage einer zweiten Batterie in Verbindung mit dem Betrieb einer Kühlbox geht. Dabei stellt sich mir die Frage, warum man eine Kühlbox nicht mit Gas betreibt.
Ich hatte vor Jahren mal 'nen kleinen Lkw ausgebaut, bei dem Kocher und Kühlschrank über Gas betrieben wurden. Den Kühlschrank konnte man auf Strombetrieb (12/24/220 Volt) umstellen, wenn man z.B. längere Zeit auf einem Campingplatz mit Stromanschluss war. Jetzt trage ich mich mit dem Gedanken, einen Pick-up reisetauglich auszustatten und Gasbetrieb für die Kühlbox wäre die erste Wahl gewesen.
Dass die meisten Mietwagen offenbar die Kühlbox über Strom betreiben, scheint ja Gründe zu haben. Was spricht denn für Strom und gegen Gas?
Platzbedarf für die Gasflasche? - in meinem Fall kein Problem. Passt auch noch eine als Reserve rein.
Sicherheit? - hat man Angst, die Mieter können damit nicht umgehen?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'667 Beiträge · seit 201113. Juli 2016 · #2
Hallo Wolfgang,

meines Wissens gibt es mit Gasbetrieb nur Absorber und keine Kompressorkühlgeräte. Da hast Du bei hohen Temperaturen schnell ein Problem, der Absorber schafft max. 20 Grad Differenz zur Aussentemperatur.

So sind z.B. fast alle Kühlschränke in Wohnmobilen und Wohnwagen Absorber. Vorteil: die machen keinen Lärm.

Wir haben im Wohnwagen einen Absorberkühlschrank, nehmen aber immer noch eine Kompressorbox mit, die kann dann sogar gefrieren bei 35 Grad Aussentemperatur.

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2016
785 Beiträge · seit 200813. Juli 2016 · #3
Hi Wolfgang,

die Kühlschränke mit Gasbetrieb sind Absorber-Geräte, die Kühlschränke die rein mit Strom funktionieren sind Kompressor Geräte.

Kompressor-Kühlschränke haben meist eine bessere Kühlleistung, gerade bei warmer Umgebungstemperatur.

Es gibt hierzu im Netzt einige Diskussionen, wie, wo was und warum, ist ein abendfüllendes Thema.


Gruß


Markus

Montango war schneller mit seiner Antwort!
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2016
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #4
... mein Kühlschrank (war keine Kühlbox) hatte damals bei locker 35 Grad Außentemperatur noch Minusgrade im Gefrierfach.
Ich weiß nicht, welches System das war. Habe mich jahrelang nicht mehr damit auseinandergesetzt.

Gruß
Wolfgang
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zuletzt bearbeitet 13. Juli 2016
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #5
maggus schrieb:
Montango war schneller mit seiner Antwort!
... und Du schneller als ich. 😉
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Gast13. Juli 2016 · #7
Hi, über Gas und Absorber wurde schon gesagt.
Früher waren beim Camping, in Chalets/Bungalows fast nur Absorber, das ging auch. Es gab auch Kombigeräte (Absorber!) die wahlweise elektrisch oder mit Gas betrieben werden konnten. Freunde mit denen ich öfters unterwegs war, hatten so etwas in einem Defnder. Mit der Kühlleistung gab es keine Probleme, allerdings waren unsere Ansprüche an die Fleischmengen geringer als das hier Standard ist. Ich meine auch, dass bei der Kühlung des Fleisches heute Fleissaufgaben gemacht werden, es geht auch viel einfacher, 2-wöchige Touren in die Wildnis mal ausgenommen. Oft reicht es zu kühlen, Frieren ist oft verzichtbar oder kann nach dem Einkauf vor der Abreise erledigt werden.
Grüße
Nachtrag: Nach meiner Erinnerung wird die Kühlleistung des Absorber vermindert, wenn das Auto (sehr) schief steht, das ist manchmal nervig und ein Nachteil
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2016
828 Beiträge · seit 201613. Juli 2016 · #8
BikeAfrica schrieb:

Dass die meisten Mietwagen offenbar die Kühlbox über Strom betreiben, scheint ja Gründe zu haben. Was spricht denn für Strom und gegen Gas?
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang

Vor Gas habe ich etwas Respekt. Du hast immer eine Art "Bombe" im Auto. In Afrika wird das Equipment sehr stark beansprucht. Ein Gasschlauch kann durchscheueren, mit der Zeit brüchig werden, oder es kann sonst irgendwo ein Leck geben... und wenn du das nicht rechtzeitig bemerkst fliegst du buchstäblich in die Luft....

Bau eine zweite Batterie für die Verbraucher ein ( low cycle Batterie - die nimmt keinen Schaden wenn sie stark entladen wird) und kauf dir ein T-Max System.

http://www.mehari-offroad.de/doppelbatteriesystem-t-max-komplettset

Damit hast du jederzeit die Kontrolle, siehst den Ladezustand beider Batterien, das Solenoid Relais entkoppelt die Starter von der Verbraucher Bat sobald das Fahrzeug steht. Somit kann die Starter Batterie nie entladen werden. Sobald du wieder unterwegs bist werden die Batterien wieder gekoppelt und der Alternator kann sie wieder laden.

Gruss Andreas
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2016
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #9
Maputo schrieb:
Vor Gas habe ich etwas Respekt. Du hast immer eine Art "Bombe" im Auto. In Afrika wird das Equipment sehr stark beansprucht. Ein Gasschlauch kann durchscheueren, mit der Zeit brüchig werden, oder es kann sonst irgendwo ein Leck geben... und wenn du das nicht rechtzeitig bemerkst fliegst du buchstäblich in die Luft....

... dachte ich damals auch, aber das verwendete Gas ist schwerer als Luft und sinkt bei Undichtigkeiten nach unten. Als ich damals den Lkw ausgebaut hatte, habe ich mich auch nicht getraut, die selbst eingebaute Gasanlage zu testen, bevor ich zur Gasprüfung gefahren bin.
Der Prüfer hat als erstes einen Funktionstest gemacht und danach die Dichheitsprüfung. 😉

Gruß
Wolfgang
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33,1k Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #10
Hi Wolfgang,

es gibt jegliche Art von Kühlgeräten mit Gas. Viele Farmen haben sogar Tiefkühltruhen die rein mit Gas betrieben werden - egal wie warm es draußen ist, es dadrin immer bitterkalt...
Dass die meisten Mietwagen offenbar die Kühlbox über Strom betreiben, scheint ja Gründe zu haben. Was spricht denn für Strom und gegen Gas?
Mit fällt als Hauptgrund die Sicherheit ein. Strom ist bei Normalgebrauch sicherer als Gas. Ich weiß, dass viele "Adventure"-Fahrzeuge mittlerweile beim Ausbau komplett auf Gas verzichten. Da wird dann u.a. ein Induktionskochfeld (also Strom) verbaut. Der Gasverbrauch ist zudem teilweise recht hoch (z.B. 400 Gramm pro 24 Stunden - http://giveitgas.co.za/product-category/camping-freezers/)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
828 Beiträge · seit 201613. Juli 2016 · #11
...das ist schon klar... Gas ist wie Wasser in einer Badewanne...und wenn es nicht ablaufen kann füllt es sich im Auto...
1'715 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #12
BikeAfrica schrieb:

... dachte ich damals auch, aber das verwendete Gas ist schwerer als Luft und sinkt bei Undichtigkeiten nach unten.
Wenn die Gasflaschen im Inneren des Fahrzeugs transportiert werden muss eine Öffnung im Boden vorhanden sein, damit Gas entweichen kann.

Bei einem Absorber Kühlschranke müssen die Abgase nach aussen geführt werden = Kamin.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
131 Beiträge · seit 201513. Juli 2016 · #13
An sich ganz einfach zu beantworten, oder frei nach Radio Eriwan "kommt drauf an was Du vorhast!"

Benötigst du tiefe Temperaturen bei hohen Aussentemperaturen kommst du an einem Kompressorkühlschrank (präferiert Engel) nicht vorbei, und damit landest du automatisch beim Strom.

Benötigst du das nicht so extrem dann tut es auch ein Absorber (die sind inzwischen hervorragend und auch weitgehend Lage unabhängig, sprich für jeden Fahrzeug ausreichend, du parkst ja nicht mit 30° Schräglage!).
Da gestaltet sich dann die Kühlleistung in folgender Reihenfolge - absteigend sortiert (aus langer Erfahrung)
GAS
230 Volt
12 Volt

Der Vorteil von Gas ist ein ganz einfacher. Die extrem hohe Energiedichte und damit die Möglichkeit auch ohne laden der Batterien oder ohne "Landstrom" lange kühlen zu können.
Eine 11 kg Gasflasche reicht z.B. bei Betrieb des Kühlschrankes und Kochen für mehrere Wochen.

Und vergiß bitte all diese Ammenmärchen bezüglich "in die Luft fliegen", "gefährlich", das passiert nur in Amerikanischen Movies, aber da explodieren ja auch Autos, usw.

Eine hinreichend gewartete GAS - Anlage ist sicher, und apropo ein moderner Regler "merkt" einen Schlauchbruch und schaltet ab, und eine Gasflasche kriegen wir alle nicht kaputt, wenn sie korrekt befestigt ist!

Von einem der seit über 50 Jahren auf Camping geht mit Zelt, Wohnwagen, diversen Wohnmobilen, bis hin zu Unimog (mit Gas) durch Afrika! Ich bin noch nie in die Luft geflogen - ich schreibsel ja noch immer blödes Zeug 😎 - und ich hab auch noch nie etwas davon gehört.
Erstickung bei falschem Betrieb der Gasheizung ja, das war dann aber Kohlenmonoxid, aber ansonsten nein!
828 Beiträge · seit 201613. Juli 2016 · #14
KoiAhnung schrieb:

Und vergiß bitte all diese Ammenmärchen bezüglich "in die Luft fliegen", "gefährlich", das passiert nur in Amerikanischen Movies, aber da explodieren ja auch Autos, usw.

...das geht schon... damals vor über 20 Jahren, unser schöner Pajero in Australien, es hat den ganzen Tag irgendwie nach Gas gerochen im Auto. Ich habe aber nirgends ein Leck gefunden, der Schlauch war aber sehr porös, wir hätten ihn schon lange wechseln sollen. Und dann irgendwann in der Nacht -wir haben im Zelt geschlafen- ---- Wuuumpfff.... und es war angerichtet..alle Seitenfenter waren weg und im Auto das ultimative Chaos, zum Glück kein Feuer...leider finde ich die Bilder nicht mehr, aber wir waren dann ein paar hundert Kilometer sehr luftig unterwegs .... 😄
131 Beiträge · seit 201513. Juli 2016 · #15
Maputo schrieb:, es hat den ganzen Tag irgendwie nach Gas gerochen im Auto. Ich habe aber nirgends ein Leck gefunden, der Schlauch war aber sehr porös, wir hätten ihn schon lange wechseln sollen.
Du bestätigst damit genau was ich ausgesagt habe - "hinreichend gewartet...." 😎
Da hast du aber Glück gehabt, freu Dich!
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #16
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Tipps und Hinweise.
Ich würde mir gerne die zweite Batterie und die Eletronik dazwischen sparen, zumal die Batterie ja auch ständig geladen werden muss, entweder über die Lichtmaschine oder Solarpanel. Mir schien Gasbetrieb einfach unkomplizierter, vor allem, wenn das Auto mal länger steht bzw. kaum bewegt wird.
Maputo schrieb:...das ist schon klar... Gas ist wie Wasser in einer Badewanne...und wenn es nicht ablaufen kann füllt es sich im Auto...
Der Lkw hatte damals eine Öffnung in Bodennähe im Staufach für die Gasflasche(n) und noch zwei im Bereich des Kühlschranks. Eine für evtl. entweichendes Gas und eine für den "Kamin". Anders würde man die Gasprüfung auch nicht bestehen.
Der Pick-up ist ja unten an der Heckklappe nicht dicht, damit Regen nicht zu einem Swimmingpool führt. Da muss ich halt klären, ob diese Öffnung für die Gasabnahme ausreicht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
828 Beiträge · seit 201614. Juli 2016 · #17
BikeAfrica schrieb:

Ich würde mir gerne die zweite Batterie und die Eletronik dazwischen sparen, zumal die Batterie ja auch ständig geladen werden muss, entweder über die Lichtmaschine oder Solarpanel. Mir schien Gasbetrieb einfach unkomplizierter, vor allem, wenn das Auto mal länger steht bzw. kaum bewegt wird.

Hallo Wolfgang
Für mich hat die zweite Batterie noch einen anderen Aspekt.

Batterien sind manchmal unberechenbar wie italienische Diven. Geht dir die Starterbatterie einmal kaputt, oder hat aus irgend einem Grund zu wenig Power, kannst du die zweite Batterie "linken" und als Starter oder zur Unterstützung nutzen.

Da ich viel im Nirgendwo unterwegs bin, gibt mir dies eine zusätzliche Sicherheit.

Gruss Andreas
131 Beiträge · seit 201514. Juli 2016 · #18
BikeAfrica schrieb:

1. Mir schien Gasbetrieb einfach unkomplizierter, vor allem, wenn das Auto mal länger steht bzw. kaum bewegt wird.

2. Der Pick-up ist ja unten an der Heckklappe nicht dicht, damit Regen nicht zu einem Swimmingpool führt. Da muss ich halt klären, ob diese Öffnung für die Gasabnahme ausreicht.

1. Für länger stehen ist es auch die einzig gangbare Lösung, oder eben 230 Volt! 😎

2. Das reicht für eine Abnahme nicht. Die Größe ist definiert, 100 cm² wenn ich nicht irre. Ausserdem alles in einem abgeschlossen Kasten ohne Elektrik usw.. Flasche fest befestigt. Zugelassener Regler. Ferner darf der Anschlußschlauch nur max. 40 cm lang sein. (Schlauch nach spätestens 10 Jahren austauschen). Weitere Schläche sind im übrigen nicht erlaubt zum Anschluss von Geräten, ausschließlich feste Leitungen!
Siehe auch weiter oben die "Explosion". Die hätte es unter Beachtung der Regeln nicht gegeben!

Viel Spaß beim Ausbau. Meine besten Erfahrungen habe ich gemacht, indem ich zu Anfang einmal zum TÜV bin, das Projekt besprochen habe, dann wärend der Bauzeit noch einmal das KFZ kurz vorgestellt habe, und dann war die endgültige Abnahme ein Klacks. Ausserdem habe ich Hinweise zu technischen Regelwerken und auch einfach gute Tipps bekommen auf die ich selbst wohl nicht gekommen wäre!

Eine recht gute Broschüre gibt es beim TÜV! Und einige Infos z.B. auch hier!
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2016
131 Beiträge · seit 201514. Juli 2016 · #19
Maputo schrieb:
Geht dir die Starterbatterie einmal kaputt, oder hat aus irgend einem Grund zu wenig Power, kannst du die zweite Batterie "linken" und als Starter oder zur Unterstützung nutzen.
Sehr guter Punkt. Ich hätte (und hatte) in einem "Expeditionsfahrzeug" wie auch normalem Wohnmobil auch immer 2 Batterien.

Die Energieversorgung löse ich generell wie folgt: (ok, nicht alles für Namibia gültig, Heizung und Warmwasser kann wohl weglassen!) 😎

Diesel: Motor, Heizung (wenn es in den Norden geht mit Minus 25 Grad, denn soviel Gas kann man gar nicht mitschleppen, 11 kg reichen da für nicht einmal 3 Tage)
Gas: Kühlschrank nur im Stand, Kochen, Warmwasser, eventuell Heizung in gemäßigten Breiten.
12 Volt: Licht, Ladung der unsäglichen Elektronikspielzeuge, Fotoapparat usw., Wasserpumpe, Kühlschrank nur während der Fahrt!
230 Volt: Tja, wenn verfügbar dann fast alles außer Motor. 😎

Und es klingt nun vielleicht unlogisch. Aber selbst mit dem Konzept hatte ich wenn dann Probleme mit der 12 Volt Versorgung!
Nach einer Nacht bei Minus 25 Grad Nähe Nordkapp war selbst die 90 AH Batterie im warmen Innenraum schlapp. Die blöde Deiselheizung macht zwar 5000 Watt aber benötigt dazu viel Strom für Zündung, Überwachung und vor allem das Gebläse!
Wenn dann die Innentemperatur ein Minuszeichen vergestellt hat, bist du richtig froh über die taufrische Starterbatterie!

Aber was lernen wir nun daraus für heiße Regionen.
Einfach nur umdrehen das Ganze, gekühlt wird ja am Ende durch Heizen.
Für die Kühlung des Bieres eine Energiequelle wählen die ohne 12 Volt auskommt , am besten wäre an sich Diesel! 😎 Petroleumkühlschränke gibt es ja!

Der Vorteil der flüssigen Brennstoffe (Benzin, Diesel, Gas, Kerosin) ist nun einmal die unübertroffene Energiedichte, weltweite Verfügbarkeit, einfache Ergänzung / Transport und Reichweite.
Schon mal einen Tesla X60 in Namibia gesehen?
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2016
Gast14. Juli 2016 · #20
Hi KoiVielahnung, eine laienhafte Frage.
Kombinierte Kerosin- oder Paraffin-/Kompressorgeräte für den Haushalt gibt es ja. Warum nicht auch für Camping?
Grüße