13 Tage Namibia / verschiedene Anfängerfragen

18 Antworten · 3'044 Aufrufe · gestartet 27. Juni 2016 von Ulli_T.
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Themenstarter20 Beiträge · seit 201627. Juni 2016 · #1
Hallo,

in der 2. Aprilhälfte 2017 werden wir 13 Tage in Namibia sein (länger ging leider nicht).
Als grobe Vorstellung habe ich mir folgende Etappen überlegt:

Swakobmund (3 Nächte)
Erongo (2 Nächte)
Etosha Mitte (2 Nächte)
Etosha Ost (2 Nächte)
Okonjima oder Waterberg oder Erindi+Mt Etjo (2 Nächte)
Windhoek (1 Nacht)

Dazu folgende Fragen:

Was haltet Ihr grundsätzlich von dieser Zusammenstellung für einen kurzen Aufenthalt?

Gibt es da ein Ziel welches auf dem vorgegebenen Weg liegt und "mitgenommen" werden sollte?

Ich kann über Flugmeilen einen Polo von Avis sehr günstig bekommen.
Was spricht dagegen, bzw. welche Einschränkungen hätte ich dann bei den o.g. Zielen im Vergleich zu einem Geländewagen?

Vielen Dank

Ulli
2'497 Beiträge · seit 201127. Juni 2016 · #2
Hallo Ulli,

Du hast 12 Nächte verplant, wenn Du die 13. Nacht direkt nach Ankunft in Winhoek verbringst und auf keinen Fall direkt am Ankunftstag nach Swakopmund fährst, ist die Tour so ganz ok. Du hast nicht versucht, "alles" reinzupacken und hast so schon mal einen kleinen Überblick und Grund zum Wiederkommen.

Ein Polo reicht für die von Dir genannten Strecken aus, er bietet halt weniger Komfort als ein größerer und höherer Wagen, aber reichen tut er allemal.

Willst Du campen oder in Lodges/auf Gästefarmen übernachten? Das ist auch noch mal wichtig für die Auswahl des Autos. Und bist Du allein oder fahrt Ihr zu mehreren?

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2016
1'794 Beiträge · seit 201327. Juni 2016 · #3
Hallo Ulli, besser kurz als gar nicht 😁 !

Für die erste Nacht bei 13 Nächten empfehle ich euch die Immanuel Wilderness Lodge nördlich von WDH, wenn ihr nicht unbedingt in der Stadt übernachten wollt.
Jedenfalls würde ich nach Ankunft nicht direkt nach Swakop fahren!

Wenn ihr nur 12 Nächte habt, könnt ihr je nach Rückflug auch von der letzten Station(Okonjima etc.) direkt zum Flughafen fahren!

Viel Spaß beim Planen.

LG NOGRILA
Themenstarter20 Beiträge · seit 201627. Juni 2016 · #4
Hallo Karin,

Ich habe dazu einen sehr langen Beitrag im Forum gelesen, in dem davor gewarnt und zu einer ersten Nacht nahe des Flughafens geraten wird. Dennoch planen wir (meine Frau und ich) , direkt nach der Ankunft nach Swakobmund zu fahren.

Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, möchten wir nicht unbedingt Zelten. Wenn wir das finanziert bekommen wäre ein schönes Doppelbett mit eigener Toilette schon wünschenswert...

Ulli
1'667 Beiträge · seit 201127. Juni 2016 · #5
Hallo Ulli,

ob es bis Swakop machbar ist, hängt natürlich auch von Deinem Flug ab. Wenn Du in der Früh landest, könnte es gehen. Ein Polo ist ja am Flughafen schnell übernommen, mit einem Camper dauert das schon mal 1-2 h. Einkaufen müßt ihr auch nicht, so kommt ihr zeitig los.
Trotzdem sollte man die Fahrt nicht unterschätzen. Ca 6h Fahrzeit solltest Du rechnen und je nach Jahreszeit wird es um 18.00 Uhr dunkel. Entspannter ist auf alle Fälle eine Übernachtung in Windhoek oder auf einer schönen Lodge in der Umgebung.
LG
Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2016
2'497 Beiträge · seit 201127. Juni 2016 · #6
Hallo Uli,

das Risiko geht Ihr ganz allein ein (solange Ihr bei einem Unfall kein anderes Auto oder andere Menschen trefft 🙁 ). Ihr kommt nach einem Nachtflug an, müsst Gravelroads fahren und Euch im Linksverkehr orientieren, aber wenn Ihr es trotz Warnungen so wollt, ist das halt so. Den Rest der Tour finde ich wirklich ok.

Warum sollte sich Campen nicht vermeiden lassen?? Bei einem Polo müsstet Ihr sowieso alles mitbringen oder in Windhoek leihen, denn der hat sicher keine Campingausrüstung. Es gibt in Swakopmund zahlreiche nette und bezahlbare Guesthouses, im Etosha tun´s meiner Meinung nach auch die normalen Zimmer, wir hatten noch nie einen Waterhole Bungalow und Okonjima ist schon etwas hochpreisiger, aber auch dort gibt es verschiedene Preiskategorien.

Viel Spass beim Planen
Karin
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938 Beiträge · seit 201327. Juni 2016 · #7
In Namiba gibt es für fast jeden Geldbeutel Unterkünfte. Vor allem in Windhoek und Swakopmund ist die Auswahl groß.
Im Etosha schon deutlich eingeschränkter Okaukuejo wie schon gesagt, reicht die einfache Kategorie, Waterhole war m.E. keinen deut besser als das "normale" Zimmer. Ost-Etosha gibt es private Unterkünfte, die hochpreisig und genial sind.
Für April 17 seit ihr noch gut in der Zeit, es sollte sich also was finden lassen.

Wenn ihr noch verratet, in welchem Preissegment ihr Übernachten wollt, bekommt ihr bestimmt Tipps.

Bezüglich des Autos, es kann gut gegehen mit einem Polo, es kann aber auch sein, dass im Etosha oder bei der einen oder anderen Lodgezufahrt, der Unterboden schleift. Sollte das nicht mitversichert sein, wird es ein teuerer Spass. Ein höheres Auto bietet bei Tiersichtungen eine bessere Übersicht, auch bei hohem Gras sieht man mehr. Zum Fahren braucht man es auf Eurer Tour nicht.

Aber, ich würde niemals gleich losfahren. Und ich halte mich für einen ganz passablen Fahrer, aber das Risiko wegen Übermüdung einen Unfall zu verursachen wäre mir zu groß. Es ist Urlaub, und kein Wettrennen.
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
235 Beiträge · seit 201627. Juni 2016 · #8
Schon mal direkt nach einem langen Nachtflug weitergefahren ?
Ich habe das schon mehrmals bei uns in D ab Frankfurt nach Hause gemacht, das sind 1:15 min Fahrt. Ich kenne die Strecke aus dem FF, bin aber jedesmal froh heil zuhause anzukommen. Man ist übermüdet, reagiert längst nicht mehr "normal".
Das ganze dann noch mit ungewohntem Auto, evtl. sogar mit Lenkrad und Schalthebel auf der "falschen" Seite und im evtl. ungewohnten Linksverkehr....
Da kommt Urlaubsfreude auf, wenn man aufgrund unsinnigem "ein Tag Zeit mehr" evtl. gleich einen Unfall hat. ....
7'302 Beiträge · seit 200627. Juni 2016 · #9
Hallo Ulli,

ich kenne Deine/eure Interessen nicht, aber ich würde wie folgt starten:

Am Ankunftstag so 1-2 Stunden Fahrt und erstmal "ankommen" in Namibia. Dabei würde ich mich Richtung Lake Oanob oder Hardapdam orientieren.
Am nächsten Tag würde ich zum Sossusvlei/Deadvlei fahren und irgendwo dort übernachten. Swakopmund würde ich persönlich kürzen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter20 Beiträge · seit 201628. Juni 2016 · #10
Hallo

und vielen Dank für die Tipps bis hierher.

Von Namibia habe ich überhaupt keine Ahnung. Meine Zusammenstellung der Tour kam einfach durch blättern im Forum und Internet zustande. Ich habe einfach ein paar oft genannte Orte so verknüpft, wie mir das für die 12 Nächte/13 Tage für machbar erschien. Was sich genau hinter den einzelnen Orten/Regionen verbirgt, weiß ich nicht wirklich...

Wir wandern gerne in der Natur - es dürfen auch gerne längere Spaziergänge sein.
Natürlich freuen wir uns, wenn wir dabei das eine oder andere Tier sehen können, was uns hier in Deutschland nicht begegnet. Autofahren betrachten wir eher als notwendiges Übel - "Freude am Fahren" hätte ich auch nicht in einer Luxuskarosse ...

Was Budget und Ansprüche für die Unterkünfte angeht, da fällt es mir schwer mich festzulegen.
Wir brauchen keinen Luxus - nehmen den aber trotzdem, wenn der günstig zu bekommen ist.
100 Euro pro Nacht (inkl. Frühstück) ist für mich eigentlich die Schmerzgrenze, die wie bei unseren Reisen oft deutlich unterschreiten. Dass wir manchmal aber doch mehr bezahlen, lässt sich manchmal wohl nicht ändern.

Was den Wagen angeht, so ist das mit dem Polo schlichtweg eine Preisfrage. Größere, geländegängige Wagen habe ich für die 13 Tage ab 800-1000 Euro gefunden. Ein Polo kostet bestenfalls die Hälfte - und wenn ich endlich mal meine Flugmeilen einlöse, dann geht vom Reisebudget gar nichts ab.
Insofern

Für Swakobmund habe ich deshalb 3 Nächte eingeplant, weil wir da sicherlich erst Abends ankommen und wieder morgens abfahren. So sind das ja nur 2 Tage, von dem wir einen Tag aber durchaus auch in der näheren Region verbringen könnten. Uns gefallen längere Aufenthalte in der gleichen Unterkunft besser. Wenn aber (auch aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes) eine einzelne Übernachtung Sinn macht, dann soll das eben sein ...

Es spräche nichts dagegen auf dem Weg nach Swakobmund noch eine Station zu machen - Lake Oanob oder Hardapdam und Sossusvlei/Deadvlei liegen aber südlich und würden unsere Strecke deutlich verlängern. Wenn möglich, würde ich die lieber verkürzen 🙂

Wir kommen morgens kurz vor 10 Uhr an - und ich gehe davon aus, dass wir zu diesem Zeitpunkt frisch und ausgeschlafen sind. Links sind wir schon häufig gefahren - auch auf schlechten Straßen. Insofern halte ich es durchaus für vertretbar, dann die Strecke vom Flughafen bis Swakobmund anzutreten.

Ich hatte mir im Bereich Anleitungen das 6 Seitige Thema "Warnung: Nicht direkt nach der Ankunft losfahren!" schon sorgfältig durchgelesen. Auch wenn es sicherlich gut gemeint ist, muss ich die gleichen Hinweise hier nicht noch einmal lesen und bitte diesen Punkt hier auch nicht weiter zu thematisieren.

Ich hoffe, dass ich damit alle Fragen beantwortet habe.
Über weitere Tipps zu Unterkünften, Wanderungen (auch am Weg der Fahrten) und vielleicht zu einem Tagesausflug von Swakobmund aus würden wir uns freuen.

Ulli
16,9k Beiträge · seit 201228. Juni 2016 · #11
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2026
33,1k Beiträge · seit 200628. Juni 2016 · #12
Hallo Ulli T.

es ist ja ganz einfach: Route so lassen und nur die 1 Nacht Windhoek am Ende an den Anfang schieben. So habt ihr keinerlei Probleme, falls ihr doch sehr müde ankommt (und wenn ihr früh morgens wieder abfliegt, dann könnt ihr zur Not noch die eine "Waterberg" näher an Windhoek bzw. zum Flughafen verlegen.)

Meine 13 Tage (12 Nächte) würde als Ersttäter übrigens so aussehen:
Windhoek (1 Nacht)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (2)
Damaraland (2)
Etosha (3)
Waterberg o.ä. (2)

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2016
573 Beiträge · seit 201328. Juni 2016 · #13
Hallo,

die Strecke nach Swakopmund kann man schon fahren nach dem Flug. Du mußt ja nicht Gravel fahren, sondern kannst die Teerstrasse nehmen. In Swakopmund empfehle ich Meikes Guesthouse. Ich war gerade selbst 3 Nächte dort, einfach super dort. Da stimmt alles, und Meike bucht auch Ausflüge und Restaurants für Euch. Bei uns hat das alles wunderbar geklappt!

Für Etoscha empfehle ich zwei Übernachtungen bei den Brands auf der Vreugde Guest Farm. Ich war da bereits zweimal, bis gestern wieder 4 Nächte. Den Park kann man problemlos von dort aus besuchen, und hat eine super Unterkunft, preiswert und bestes Essen! Im Park solltet Ihr auch ein- zweimal übernachten, um die beleuchteten Wasserlöcher an den Camps zu bewundern. Ich mach das nicht mehr, mir gefällt es ausserhalb besser!

Viel Spaß!
33,1k Beiträge · seit 200628. Juni 2016 · #14
Hi Maecs,
die Strecke nach Swakopmund kann man schon fahren nach dem Flug. Du mußt ja nicht Gravel fahren, sondern kannst die Teerstrasse nehmen.
richtig, es ist dennoch eine der gefährlichsten Straßen in diesem Lande, da eine der meistbefahrensten. Zudem ist zwischen Windhoek und Okahandja die große Baustelle, so dass man schon mal dafür 60 Minuten Fahrt einrechnen muss. Sollte man nur alles im Hinterkopf haben.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
573 Beiträge · seit 201328. Juni 2016 · #15
travelNAMIBIA schrieb:Hi Maecs,
die Strecke nach Swakopmund kann man schon fahren nach dem Flug. Du mußt ja nicht Gravel fahren, sondern kannst die Teerstrasse nehmen.
richtig, es ist dennoch eine der gefährlichsten Straßen in diesem Lande, da eine der meistbefahrensten. Zudem ist zwischen Windhoek und Okahandja die große Baustelle, so dass man schon mal dafür 60 Minuten Fahrt einrechnen muss. Sollte man nur alles im Hinterkopf haben.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Du hast natürlich Recht! Vor allem mit der Baustelle, die habe ich gestern auch passiert, auf dem Weg von Etosha nach Windhoek! Letzlich muß das jeder für sich entscheiden, gerade eher unerfahrene Fahrer (Schotter, Links, weite Strecken etc) und "Ersttäter" sind vielleicht mit einer Nacht in Windhoek besser bedient. Da ist halt noch vieles neu!

LG Maecs, der jetzt doch wieder feststellen mußte, das der namibianische Winter immer noch deutlich besser ist, als der deutsche Sommer!

😉
7'302 Beiträge · seit 200628. Juni 2016 · #16
Ulli_T. schrieb:
Wir wandern gerne in der Natur - es dürfen auch gerne längere Spaziergänge sein.
Natürlich freuen wir uns, wenn wir dabei das eine oder andere Tier sehen können, was uns hier in Deutschland nicht begegnet.
... dann würde ich -wie Christian schon schrieb- die erste Übernachtung nach bzw. in die Nähe von Windhoek legen und gleich zu Beginn die 25 km von Windhoek zum Daan Viljoen Nationalpark fahren und zum Eingewöhnen eine Wanderung machen. Es gibt dort verschiedene Rundwege, auf denen man gleich die ersten Tiersichtungen zu Fuß machen kann (alleine und ohne Ranger).
Zu Fuß begegnete Tiere: Gnu, Oryx, Kudu, Bergzebra, Kuhantilope, Springbock, Pavian ...

Sossusvlei/Deadvlei liegen zwar etwas mehr südlich, sind aber absolute Highlights in Namibia. Dafür würde ich persönlich jederzeit den Waterberg weglassen. Und ich würde auch auf die Asphaltstraße nach Swakopmund verzichten. Das ist eine langweilige Strecke, während die Piste ein Gefühl von Natur und Wüste vermittelt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter20 Beiträge · seit 201604. Juli 2016 · #17
travelNAMIBIA schrieb:
Meine 13 Tage (12 Nächte) würde als Ersttäter übrigens so aussehen:
Windhoek (1 Nacht)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (2)
Damaraland (2)
Etosha (3)
Waterberg o.ä. (2)
Hallo Christian,

natürlich hört sich Sesriem/Sossusvlei prima an und würde mich auch sehr interessieren.
Allerdings erhöht sich dadurch die Gesamtstrecke der Fahrten sicherlich um 350-400km und wir würden bestimmt 5-6 weitere Stunden im Auto verbringen müssen.
Dazu kommt noch, dass die am besten gelegene Unterkunft wohl ein reiner Campingplatz ist.
Ich werde das meiner Frau vorschlagen, bin mir aber recht sicher das Ergebnis ("dann lieber nicht") schon vorahnen zu können...

Über die eine Station auf dem Weg von Swakobmund nach Etosha bin ich mir noch nicht sicher.
Zu Damaraland, Omaruru, Erongo, ... habe ich beim ersten Überblick nichts gefunden, was mich auf eine der Alternativen festgelegt hätte.
Aber vielleicht kann ich das ja auch offen lassen und vor Ort entscheiden. Oder sind dann die Möglichkeiten zu sehr eingeschränkt, eine passable Unterkunft zu finden?

Ulli
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2016
Themenstarter20 Beiträge · seit 201604. Juli 2016 · #18
Hallo,

könnte Ihr mir bitte bestätigen (oder korrigieren) inwieweit folgende Strecken- und Zeitangaben realistisch sind.
Dazu wäre noch eine Info interessant, inwieweit es neben der kürzesten/schnellsten Strecke noch bessere/schönere Alternativen mit interessanten Zwischenstopps gibt.

Flughafen WDH - Swakobmund 400 km 5-6 Std
Flughafen WDH - Sesriem 375 km 5 Std
Sesriem - Swakobmund 350 km 5 Std
Swakobmund - Erongo 240 km 3,5 Std
Erongo - Etosha 300 km 4 Std
Etosha - Waterberg 250 km 3,5 Std
Waterberg - Windhoek 250 km 3,5 Std

Danke

Ulli
235 Beiträge · seit 201604. Juli 2016 · #19
Wir sind früher auch aus Kostengründen rein mit dem Dachzeltcamper unterwegs gewesen. So unkomfortabel ist das gar nicht. Aber unschlagbar günstig, denn ein normales B & B ist meist schon nicht unter 50 € pP zu haben und dann hat man noch nicht gegessen. natürlich kann man Selbstversorger buchen aber da gibts auch schon mal die Einschränkung das das erst ab 2 Tagen Aufenthalt geht.
Es gibt auch in Namibia Campsites mit guten Sanitärblöcken. Sogar tlw. mit privatem Sanitärhäuschen.
Unterwegs beim Fahren habt ihr ja eh keine Toilette.
Selbst heute mit dem WoMo sind wir meist günstiger unterwegs als mit Mietauto, Unterkünften und Essen gehen.
Beim Auto würde ich nicht sparen, ein Polo auf Schotterpisten- das gibt ein arges Gerüttel. Ein anständiger SUV macht da schon eher Sinn. (2 WD Wohnmobil ist in Namibia aber nur eingeschränkt nutzbar).
Aus der Erfahrung vieler Selbstfahrerreisen, planen wir öfters auch mal 2-3 ÜN ein und meist nicht mehr als 250 km Fahrtstrecke. Alles andere ist Stress.