Namibia/ Botswana 3 Wochen im August 16

5 Antworten · 934 Aufrufe · gestartet 29. Dez. 2015 von Safari24
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201529. Dez. 2015 · #1
Hallo liebes Forum,

ich bin neu hier lese aber schon seit längerem in diesem Forum mit. Vielen Dank an der Stelle schon mal für die vielen nützlichen Beiträge.
Aktuell planen wir eine Reise nach Namibia/ Botswana wie der Titel schon sagt. Die letzten beiden Jahre haben wir je 3 Wochen im Südwesten der USA verbracht. Nun haben wir das nächte Traumreiseziel in Sachen Natur im Visier und so ist unsere Wahl auf Namibia Botwana gefallen. Gefühlt fällt mir die Routenplanung deutlich schwerer als in den USA deshalb bitte ich um Eure Hilfe und Tipps. Ein grobe Vorstellung bezüglich der Route habe ich bereits (mit Fokus auf die Tierwelt). Bitte schaut mal drüber ob das überhaupt Sinn macht was ich bisher geplant habe.

Vielen Dank vorab schon mal.

1.-2. Tag Ankunft früh Morgens in Windhoek, Abholung Mietwagen, 1 Übernachtung
2.-3. Tag Fahrt nach Okonjima, ca. 225Km, 1 Übernachtung
3.-5. Tag Fahrt nach Okaukuejo, Etosha NP, 2 Übernachtungen
5.-6. Tag Fahrt nach Rundu, Zwischenstation auf dem Weg nach Caprivi, 1 Übernachtung
6.-7. Tag Fahrt nach Popa Falls 1 Übernachtung
7.-9. Tag Fahrt nach Caprivi, 2 Übernachtungen
9.-13. Tag Fahrt nach Kasane, Chobe NP / Victoria Falls 4 Übernachtungen
13.-14. Tag Zwischenübernachtung in Savuti, Chobe NP
14.-15. Tag Weiterfahrt nach Maun
15.-21.Tag ......
21. Tag Rückflug von Windhoek

Wie Ihr seht habe ich ab dem 15. Tag noch keine weitere Planung. Ich würde an der Stelle gerne von Euch erfahren ob die Route für unseren Erstbesuch in Namibia/ Botswana Sinn macht bis dahin. Gerne nehme ich auch Vorschläge über den weiteren möglichen Verlauf an.
Bisher ist noch nichts gebucht, d.h. bei den Flügen fehlt nur noch ein Mausklick, bzgl. Mietwagen und Unterkünfte habe ich noch nichts (außer Recherche).

Über Eure Rückmeldungen freue ich mich sehr. 🤩

Vielen Dank
Norbert
2'097 Beiträge · seit 200629. Dez. 2015 · #2
Hallo Norbert,

willkommen im Namibia-Forum. Mit Namibia und Botswana habt ihr euch wirklich zwei tolle Länder ausgesucht.
Um dir weiterzuhelfen, solltest du noch mitteilen, ob ihr campen wollt und ob bzw. wie viel Allrad-Erfahrung ihr mitbringt. In Botswana sind die Pisten teilweise sehr tiefsandig, es gibt Wasserdurchfahrten, und etwas Erfahrung schadet da nicht.

Kommt es euch ausschließlich auf Tiersichtungen an, oder möchtet ihr auch Landschaft sehen? Davon hat Namibia nämlich sehr viel zu bieten. Es gibt so tolle und beeindruckende Gegenden mit Wüsten, Bergen und Ebenen, die man unserer Meinung nach bei einem Erstbesuch nicht links liegen lassen sollte.

Für Tierbeobachtungen liegst du mit Etosha und Caprivi richtig. Die Etappe von Okaukuejo nach Rundu wird für einen Tag zu weit. Ihr solltet wenigstens eine Übernachtung dazwischen einplanen, z. B. in Namutoni (im Park). Aber auch drei Nächte im Etosha sind dann noch recht wenig.

Die noch offenen Tage am Ende deiner Planung können evtl. weiter oben zur Verlängerung eingefügt werden. Von Savuti kommend ist der Moremi natürlich eine gute Option. Aber wir tendieren dazu, für einen ersten Besuch im südlichen Afrika ausschließlich Namibia zu empfehlen. Drei Wochen sind schon ziemlich knapp, um die Highlights dieses Landes nur ansatzweise zu erkunden.

Viele Grüße
Ruth und Uwe

P. S. Für August 2016 bist nicht allzu früh mit der Planung. Savuti z. B. wird wahrscheinlich schon ausgebucht sein.
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zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2015
Themenstarter2 Beiträge · seit 201529. Dez. 2015 · #3
Hallo Ruth und Uwe,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Wie Ihr seht bin ich noch nicht sehr Forumserfahren, deshalb fehlen dann auch so wichtige Informationen.
Bisher haben wir keine Campingerfahrung sind aber nicht davon abgeneigt. In erster Linie werde ich mich auf die Suche nach Lodges machen, je nachdem was sich da dann ergibt planen wir dann das ein oder andere Camp ein.
Genauso sieht es auch bei meiner Allraderfahrung aus (da wird mir auch mein Quattro nix nutzen 😄 ). In den USA waren wir zwar auch mit dem Allrad unterwegs, die Strecken bzw. Offroad-Pisten dort sind aber sicher kein Vergleich.
Beim ersten Afrika Besuch legen wir in erster Linie die Prio auf Tiersichtungen. An der Landschaft sind wir aber auch sehr interessiert und möchten uns deshalb nicht die ganzen 3 Wochen auf die Tierwelt beschränken.
Ich habe in den letzen Tagen nach einer Routen-Grundlage gesucht, so habe ich die Planung bei den USA Reisen gestartet. Bisher bin ich aber nicht so richtig fündig geworden und habe nun deshalb einfach mal mit einer Routenplanung begonnen.
Etosha kann aus meiner Sicht problemlos auch verlängert werden, ich kenne das Prinzip "weniger ist mehr" schon aus den USA und dort sind wir gut damit gefahren. Wenn Ihr eine passende Route für Namibia-Erstbesucher vorschlagen möchtet, sind wir sehr gerne dafür offen.
Ich habe mir auch schon gedacht dass wir nicht all zu früh mit der Planung sind, wenn ich sehe dass es wenig Sinn macht für 2016 zu planen ist es auch möglich um 1 Jahr zu verschieben. Versuchen werde ich es trotzdem und habe auch schon die ein oder andere Anfrage bzgl. Fahrzeug, Lodges ... gestartet.

Viele Grüße
Norbert
83 Beiträge · seit 201329. Dez. 2015 · #4
Hallo Norbert,

wir haben in diesem Frühjahr eine sehr ähnliche Tour, auch in 3 Wochen, gemacht. Namibia und Botswana im Uhrzeigersinn.

Nach einer Übernachtung in Windhhuk sind wir in einem Rutsch in den Etosha, nach Okaukuejo, das ist völlig problemlos zu bewerkstelligen, nach 2 Nächten sind wir in den Osten des Parks, nach Namutomi.Von dort mit 3 Stationen (Rundu, Popa Falls, Namushaha) nach Kasane in Botswana. Dort ein Tages-Trip (geführt) nach Vic Falls. Von dort über Maun, Nunda und (habe den Namen vergessen) zurück nach Windhuk. Alles sehr entspannt, meistens blieben wir 2 und mehr Nächte.Etwas über 3.000 km sind wir gefahren.

Bei Bedarf kann ich Dir auch nähere Information zu den Lodges geben, in denen wir Quartier bezogen haben, Bis auf eine (deren Namen ich vergessen habe), gab es ausschliesslich positive Erfahrungen.

Neidische Grüße.
8'672 Beiträge · seit 201029. Dez. 2015 · #5
Hallo Norbert,

nachdem jetzt die Eulenmuckels die Details erfragt haben meine Meinung dazu: ich würde auch ein bisschen Landschaft mit einbauen, denn gerade die Mischung, bzw. die Vielfalt an Eindrücken, die Namibia zu bieten hat, macht den Reiz einer solchen Reise aus. Ich war auch schon im Westen der USA unterwegs und fand es dort wunderschön.... aber an der Tierwelt müssen sie noch arbeiten 😎 . Von daher ist Namibia schon ein recht perfektes Reiseland.

Wenn Ihr zum Beispiel die Namib-Wüste (Sesriem mit Sossusvlei und vielleicht auch noch ein bisschen was drumrum) und Erongo und/oder Damaraland einbaut, habt Ihr schon eine große Vielfalt. Swakopmund ist Geschmacksache - bietet aber auch sehr viel an Möglichkeiten, auch tierischer Art.

Etosha ist natürlich eine gute Destination bezüglich Großtiere, wobei die Reisezeit eine gewisse Rolle spielt - dazu hab ich noch keinen Hinweis von dir gefunden. Ups....steht in der Überschrift - also August sieht man sicher viel!!! Dort würde ich auch mindestens 3 Nächte einplanen - man verdaddelt recht viel Zeit an den Wasserlöchern 😄

Wenn Ihr von Etosha in den Nordosten (von Rundu bis zur Grenze nach Botswana) fahrt lernt Ihr ein ganz anderes Namibia kennen und seht auch andere Tiere. Man kann dort recht viel Zeit verbringen.

Wenn Ihr ein bisschen Geld investieren wollt, dann dreht nicht um und fahrt nach Windhoek zurück, sondern plant eine Einwegmiete, gebt das Auto in Kasane ab und setzt als Knaller ans Ende eurer Reise ein paar Tage Chobe. Eine Rückfahrt nach Windhoek kann aus dramaturgischer Sicht ein bisschen enttäuschend sein. Man kann auch - wie robertz eben geschrieben hat (seine Tour würde eurem Wunsch vorallem nach Tiersichtungen nachkommen!!!) - dann noch nach Vic Falls weiter, von dort gibt es auch gute Heimflüge.

Das ist aber meine persönliche Ansicht - jeder tickt anders....

Botswana hat übrigens sehr viele tolle Parks - aber wenn Ihr dort nicht campen wollt, dann wird es eine sehr teure Angelegenheit.

Viel Spaß noch beim Planen und Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2015
173 Beiträge · seit 201429. Dez. 2015 · #6
Hallo Norbert,

wir haben letztes Jahr eine ähnliche Route abgefahren und es war super.

Die Tage 15-21 würde ich nicht nach Maun machen, sondern vorher verteilen. Zwischen Maun und Namibia würde ich dann nur noch einen (notwendigen) Zwischenstopp einbauen. Oder das Auto in Maun abgeben und von dort fliegen. Spart Zeit, ist aber auch ne Ecke teurer.

Namibia ist landschaftlich top. Auf eurer Route könnte man vor dem Etosha ganz gut z.B. das Erongogebirge/Spitzkoppe und das Damaraland einbauen.

Und da ihr eh nach Savuti wollt, würde ich persönlich auf jeden Fall einige Tage ins Moremi-Gebiet fahren. Sowohl landschaftlich als auch von der Tierwelt traumhaft. Fahrtechnisch empfand ich keinen großen Unterschied zwischen Savuti und Moremi, außer dass wir dort noch Wasserdurchquerungen hatten. Wir hatten vorher auch keine Offroad-Erfahrung, hat aber trotzdem super geklappt. Ohne Angst, aber mit Respekt und etwas Vorbereitung funktioniert das mMn auch als "Anfänger".

Apropos Savuti: Da wird euch nicht viel anderes als Campen übrig bleiben. Es sei denn ihr wollt in einer der wenigen extrem teuren Lodges dort (weiß aber auch nicht, wie es da als Selbstfahrer aussieht) übernachten. Ähnlich sieht es im Moremi aus (sofern ihr euch dafür entscheiden solltet). Das macht aber aus meiner Sicht überhaupt nichts. Für uns war das Campen und die dadurch entstehende Atmosphäre eines der Highlights unserer Reise.
Positiv kommt noch dazu, dass das Campen auf Dauer natürlich auch günstiger ist als Lodges.

Gruß
Strubi