KAkamawaThemenstarter3 Beiträge · seit 201524. Nov. 2015 · #1
Hallo zusammen!
Nachdem mein Freund und ich letztes Jahr eine geführte Tour von Kapstadt über Namibia, Botswana zu den Vicfalls gemacht haben, hat auch uns das Afrika-Fieber gepackt. 😄
Jetzt wollen wir Südafrika auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkunden. Dabei liegt unser Fokus vor allem auf Tiere gucken 😉 und etwas Wandern. Reisezeit ist September / Oktober für 3 Wochen. Wir werden in festen Unterkünften übernachten.
An sich haben wir die Route schon geplant. Da hier aber so viele Leute mit deutlich mehr Afrika-Erfahrung unterwegs sind, wollte ich euer Feedback einholen. Habt ihr noch Tipps? Sind die Reisestrecken machbar? Ich bin für alle Ratschläge offen. 😉
Landung in JHB morgens, Übernahme Fahrzeug
2 Ü Golden Gate Highland NP, Highland Mountain Retreat 1 Ü Royal Natal NP, Tendele Camp 1 Ü Nelspruit, Birds Babble Self Catering Guesthouse 1 Ü Graskop, Zur alten Mine 1 Ü Hoedspruit Endangered Species Centre 2 Ü KNP, Biyamiti Bushveld Camp 1 Ü KNP, Lower Sabie 2 Ü KNP, Tamboti Tented Camp 1 Ü KNP, Olifants 1 Ü KNP, Mopani 2 Ü KNP, Sirheni Bushveld Camp 1 Ü Mapungubwe NP, Leokwe Camp 2 Ü Mapungubwe NP, Limpopo Forest Tented Camp 1 Ü Lekgalameetse Resort
Rückflug abends von JNB
Vielen Dank für eure Hilfe! 🙂 LG, Maxi
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200824. Nov. 2015 · #2
Hallo Maxi,
Willkommen im Forum! 🙂
Am Ankunfstag würde ich nicht mehr als 3 Stunden fahren. Du wirst müde sein, links fahren müssen und das Auto kennst du auch nocht nicht ganz...... 😗
Deine Tour finde ich auch nicht optimal. Ein Hin und Her....
Ich würde Golden Gate NP sowie Royal Natal NP auslassen. Da hast du auch mehr Zeit dir die Gegend von Blyde River Canyon anzuschauen und kannst am Ende auch noch den Marakele NP mitnehmen oder Leshiba besuchen.
ich finde eure Route auch etwas unrund. Und mir persönlich wären zu viele 1-Nacht-Stops dabei. Die Drakensberge würde ich entweder mit Kwazulu-Natal kombinieren und dafür den Nordosten weglassen oder auf die Drakensberge verzichten und wie Annick schon schrieb, mehr Zeit für den Nordosten einplanen.
Wenn ihr die Drakensberge wegen des Wandererlebnisses drin lassen wollt, würde ich von dort aus Richtung St. Lucia (mindestens 2N, eher 3) fahren, 2 Nächte im Hluhluwe-iMfolozi NP verbringen und dann weiter Richtung Norden fahren. Unterwegs bietet sich noch der Ithala NP (auch mindestens 2 N)an. Nach einem Zwischenstop in Swaziland könnt ihr dann in aller Ruhe den Süden des KNP erkundigen, von Grakop aus den Blyde River Canyon machen und dann wieder zum Flughafen fahren.
Alternativ von JNB in Richtung Nordosten starten: evt. Pilanesberg NP, dann Marakele NP, Mapungubwe NP, zum Pafuri Gate in den KNP einfahren und von dort aus gemütlich in mindestens 2-Nacht-Stops Richtung Süden fahren. Von dort dann wieder bei Hazyview raus und zum Schluss den Blyde River Canyon.
Ich habe gesehen, dass Du auf Deiner Übernachtungsliste einige Bushcamps hast. Wenn Du die nicht schon gebucht hast, wird es wohl eng werden. Vor allem Biyamiti ist in aller Regel sofort nach Buchungsbeginn ausgebucht.
tribal71150 Beiträge · seit 201525. Nov. 2015 · #4
Hallo Maxi,
die Tour ist sicherlich machbar, kann mich den beiden Vorschreibern aber nur anschließen.
- zu viele 1-Nacht Stopps - Drakensberge und Nordosten ist zuviel für den Zeitraum
Obwohl ich die Drakensberge sehr mag würde ich diese rausschmeißen für dieses Mal und mich auf die Panoramaroute/Krüger/Mapungubwe/Marakele (evtl Pilanesberg) konzentrieren (die Route kann man im oder gegen den Uhrzeigersinn fahren je nach Verfügbarkeit der Unterkünften). Wenn Ihr Tiere gucken und etwas wandern toll findet ist vielleicht ein Wilderness Trail im Krüger Park etwas für euch. Wir waren von dem Trail begeistert.
Im Mapungubwe würde ich 2N Leokwe und nur 1N ins Forest Camp gehen. Im Marakele ist das Tlopi Tented Camp toll
Viel Spaß noch bei der weiteren Planung, Markus
Max Power570 Beiträge · seit 201125. Nov. 2015 · #5
Selbe befürchtung hier.... zu viele KM und zu viele Umzüge. Das geht als Camper aber in festen Unterkünften nicht optimal ....
Ob man 3 Nächte für die Blyde River Region braucht kann man denke ich auch überdenken.
Nur als Tipp um eurer Wanderlust entgegen zu kommen: Swasiland! Wadern mit Tieren und recht netter Landschaft ist da in einigen Parks (sehr günstig) möglich und im Endefekt nur 100km vom Krüger entfernt.
Malolotja, Miliwane, Mlawula.... alle drei laden zum Wandern ein und garantieren mindestens Antilopen nahe zu kommen, wenn nicht mehr. Und in allen drei kann man bequem und sicher alleine ohne Guide wandern.
Drakkensberge sind evtl noch beeindruckender. Swasiland ist aber von der Lebensart 'afrikanischer' und die Landschaft dennoch schön und dabei nicht überlaufen.
KAkamawaThemenstarter3 Beiträge · seit 201529. Nov. 2015 · #6
Vielen lieben Dank für eure Ratschläge! Es ist super, dass sich hier so viele die Zeit nehmen, die Routen anderer zu durchdenken und Tipps zu geben. 🙂
Leider habt ihr meine Befürchtung bestätigt, dass die Drakkensberge zu viel sind... 🙁 Aber hilft ja nichts, man kann ja nicht alles sehen. Dafür ist der Tipp mit Swasiland super und so habe ich umgeplant und außerdem die Richtung umgekehrt:
1 Ü Nelspruit (soll genau 3 Stunden von JHB dauern, ist somit denke ich machbar am 1. Tag) 1 Ü Graskop 1 Ü Hoedspruit Endangered Species Centre 1 Ü Lekgalameetse Resort 2 Ü Mapungubwe NP, Limpopo Forest Tented Camp 1 Ü Mapungubwe NP, Leokwe Camp 2 Ü KNP, Sirheni Bushveld Camp 1 Ü KNP, Mopani 1 Ü KNP, Olifants 2 Ü KNP, Tamboti Tented Camp 1 Ü KNP, Lower Sabie 1 Ü KNP, Crocodile Bridge (Biyamiti ist tatsächlich schon ausgebucht) 2 Ü Mlawula Nature Reserve (Swaziland) 2 Ü MlilwaneNature Reserve (Swaziland) 1 Ü Ermelo
Damit haben sich die Kilometer deutlich reduziert. Dass es viele 1-Nacht-Stopps sind stört uns nicht so, solange die Distanz dazwischen nicht zu groß ist. Den Marakele NP hatten wir auch mal in der Route mit drinnen, aber dann rausgenommen, um mehr Wandern zu können.
Wenn ihr noch weitere Tipps haben solltet, dann gerne her damit. 🙂
LG, Maxi
Max Power570 Beiträge · seit 201129. Nov. 2015 · #7
Das freut ich das ihr mit Planne vorwärts kommt!
Der Schlenker um Mapungubwe ist mal unüblich aber irgendwie gefällt er mir 😉 Bedeuted halt einige Kilometer mit kurvenreicher Strecke mehr.. Aber warscheinlich schöner als die N1 über Plokwane...
Zum Krüger: Ich weiß eure Vorgeschichte nicht. Mir wäre er für eine erste Reise in den Krüger zu Nordlastig. Der Norden ist schön und 2 Nächte Sirheni sicher nicht verkehrt. Mopani und Olifants sind traumhaft.... aber im Süden abt ihr nur 2 Nächte. Und am letzten Tag davon werdet ihr noch früh aus dem Park rausfahren. Hängt ihr aus irgendeinem Grund an Tamboti? Wäre nicht so mein Favorit. Ich kenne vom Camp her nur das Camp daneben (Maroela), ist von der Lage im Park nicht unbedingt 2 Nächte wert wenn Olifants/Lower Sabie nur 1 bekommen. In meinen Augen.
Aber die Einsamkeit des Nordens ist auch schön. Haben aber zwischen Mopani und Sirheni in ca 3 Stunden Fahrt nur eine handvoll Antilopen aufspühren können... Das ist schön, aber manchmal auch dann ätzend 😉
Ab Olifants wirds dann merklich besser, aber halt auch voller. Und dennoch ist zwischen der Tierdichte um Olifants und Lower Sabie nochmal ein deutlicher Sprung.
Zu Mlawula: Wir fahren Ostern hin wenn das WEtter passt. Ich berichte. Man findet ja wenig im Netz/Forum. Kaum besucht. Mit Sicherheit einsam.
Zum Miliwane: Hier kann ich euch Beehives empfehlen. Es gibt zwei Camps. Ein privates, ein staatliches, fast nebeneinander. Die Beehives sahen aber echt nett aus. Wir haben nur daneben gecampt. Und dieses Camp ist der Knotenpunkt aller Wanderwege.
KAkamawaThemenstarter3 Beiträge · seit 201503. Dez. 2015 · #8
Hallo Amos,
vielen Dank noch für deine weiteren Tipps. Ich hab mich mittlerweile durch die Buchung der Unterkünfte gemüht.
Den Tipp, Lower Sabie lieber 2 Nächte und Tamboti nur 1 zu geben hab ich auch gleich noch berücksichtigt. Im Norden zu starten ist sicher schön, am Anfang ist ja auch jede Antilpoe aufregend. Wenn es dann eine Steigerung zum Süden hin gibt um so besser. 🙂
In Mlilwane konnten wir gerade noch ein Plätzchen in den Beehives ergattern. 😉 Kannst du uns vielleicht noch einen letzten Tipp zu einer Unterkunft in Mlawula geben? Wir haben bisher bei der Magadzavene Lodge angefragt, aber noch keine Antwort.
Also vielen Dank für deine Mühe. Wir freuen usn schon riesig auch wenn es noch so lange hin ist.
LG, Maxi
Max Power570 Beiträge · seit 201103. Dez. 2015 · #9
Hi,
tut mir leid 😉 Ich war da leider noch nicht. Letztes Jahr nur Miliwane und Malalotja. Aber dieses Ostern gehts nach Mlawula oder nach Mbulutzi... ohne Vorbuchung.
Miliwane und Malalotja war Vorbuchung letztes Jahr an Ostersamstag nicht nötig.... und die Südafrikaner die an dem Tag von Mbuluzi kamen haben uns erzählt sie waren da zu zweit (also zwei Autos).
Mbuluzi und Mlawula sind Nachbarn und miteinander Verbunden. Wer in dem einen Park nächtigt, darf auch in den anderen rüber fahren. Macht also nicht viel unterschied. Nur: Mlawula ist 4 mal so groß und landschaftlich toller, Mbuluzi ist privat, leicht teurer (Camping R100 anstelle von R35 ;-)) und wohl besser organisiert und ich habe gelesen im 4x4forum die Unterkünfte besser (da privat...).
Und: Im Mbuluzi laufen wohl oft Giraffen beim Frühstück durchs Camp und Sie haben mehr Hippos.... deswegen werden wir wohl doch ins Mbuluzi gehen. Aber ich berichte nach Ostern 🤩
LG Amos
Oh: Tipp: Im Miliwane unbedingt die Wanderkarte kaufen für R50 oder so. Die ist echt treffend und hilfreich. Restaurant war das Buffet recht ordentlich, die location der Terasse über dem kleinen See auf jedenfall genial. War das einzige mal im Urlaub das wir Abend gegessen hatten, war aber sehr verlockend.
Und: Am ewigen Feuer liegen oft Abends Warzenschweine und grillen sich. 2 Meter vom Feuer entfernt. GENIAL. Hab mich dazu gelegt: