MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201109. Juli 2015 · #1Hallo zusammen,
für unsere Rückreise im Juni 16 vom Gonareshou suche ich noch ein paar Infos.
Um Beitbridge zu vermeiden, würden wir gerne über MOZ zurück in den Krüger Park fahren.
Variante a: vom Mabalauta (Gonareshou) über die Grenze nach MOZ, in Mapai mit der Fähre (falls möglich) über den Limpopo. Dann übernachten entweder Nhampfule Camp oder (neu ) Parfuri Camp im Limpopo kurz vor der Grenze. Danach Grenze Parfuri Camp Punda Maria oder ausserhalb vom Park (wo?)
Dazu meine Frage: kennt jemand die genannten Campsites ? Ist die Fahrt von Mabalauta bis Parfuri mit Fähre überhaupt in einem Tag machbar ? Muss man die kleinen Camps vorbuchen oder geht das vor Ort? Um eine der beiden Grenzen zu überqueren brauchen wir ja eine Übernachtung im limpopo oder Krüger.
Variante b: Falls Fähre nicht geht oder so aussieht, als ob sie gleich unter geht 😉 Von Mabalauta nach Masssingir , Camping Albufeira oder Aguia Pesqueira
Dann Grenze Giriyondo und Übernachtung Phalaborwa Safari Park oder in Tanzeen (Satvik Camp oder Magoebasskloof Getaway Camping)
Dazu meine Frage: Ist die Fahrt Mabalauta bis Massingir in einem Tag machbar ? Kennt jemand die genannten Campsites in SA ?
Würde mich über jede Info freuen, da ich ja irgendwann vermutlich einen Campingplatz im Krüger reservieren muss, um die Berechtigung zum Grenzübertritt zu haben.
LG
Montango
Jochen66444 Beiträge · seit 201109. Juli 2015 · #2Hallo Montango,
wir sind das letzte Mal von Bilene aus (über Giriyondo) in den Krüger gefahren. Der Grenzübergang ist sehr gemütlich. Der Limpopo NP ist nicht gerade voll von Tieren. Was ist dein Grund Beitbridge zu unfahren?
Wenn du von Bulawayo kommst, ist die A6 und dann in SA die N1die schnellste Möglichkeit, um in den Krüger zu kommen. Aber in deiner Variante b fährst du ja gleich raus.
Oder kommst du von Masvingo? Dann wäre es die A4.
Gruß Jochen
Jochen66444 Beiträge · seit 201109. Juli 2015 · #3Jetzt hab ich es auch gelesen:
Gonarezhou.
Pafuri würde sich schon anbieten.
Gruß Jochen
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201109. Juli 2015 · #4Hallo Jochen,
danke für Deine Antwort. Du hast es ja schon erkannt, der Grund ist folgender : Wir wollen vom Gonareshou zurück nach Johannesburg zum Flughafen. Dafür haben wir 3 Übernachtungen vorgesehen.
Parfuri wird allerdings Anfang Juni nur mit dem Umweg über Mapai (Fähre) gehen. Ich glaube nicht, dass der Limpopo bei parfuri um die Jahreszeit querbar ist.
LG
Montango
FSausS466 Beiträge · seit 201009. Juli 2015 · #5Hallo Montango,
Beitbridge soll nur schlimm sein von SA nach ZIM, umgekehrt aber weniger nervig. Vielleicht kann der ein oder andere Fomi da was zu sagen?
Ehrlich gesagt, würde ich mir die Hetze durch MOZ und die 75US$ pro Nase! sparen und im Süden den Gonarezhou verlassen und in Richtung Beibringe fahren.
Wenn ihr denn doch durch MOZ wollt - die ersten 30km hinter dem kleinen Grenzübergang im Park sind gut zu fahren, dann wird die Strasse aber Baustelle und eine Herausforderung für Stossdämpfer und Kinnlade 😉
Wir sind die "Strasse" noch im Dezember 2014 gefahren und da war es noch Baustelle. Mag sein dass inzwischen ein paar mehr Kilometer fertig sind, aber darauf würde ich mich nicht verlassen 😉
Aguia Pesqueira ist ganz schön mit viel Aussicht auf den Staudamm. Ans Wasser kommt ihr aber nicht da ihr zu hoch liegt. Hinter Massingir müsst ihr den Eintritt in den Park zahlen - geht cash oder mit Karte.
Wenn ihr vom Gonarezhou kommt. werdet ihr wohl auf den letzten Tropfen Sprit fahren, vergesst also nicht vorher in Chiredzi vollzutanken (wenn ihr denn von Norden in den Park fahrt)! In Moz findet ihr nur in den größeren Städten Tankstellen die Karte akzeptieren, sonst nur Cash!
Punta Maria haben wir auch übernachtet - wir haben uns ein kleines Chalet genommen um uns das Zeltspektakel zu sparen und um mehr Zeit zu haben für Gamesdrives! Die Campsite von PM bietet so gut wie keinen Schatten; die Waschhäuser und Toiletten sind top sauber und es gibt einen gut sortierten Shop an der Rezeption.
In Punta Maria können wir den Early Morning Drive mit Guide empfehlen - günstig und gut! Wir haben morgens 2 Leoparden gesehen! Denke PM könnt ihr auch gut von Beibringe erreichen. Wir sind von PM in einem Rutsch bis in den Tuli gefahren!
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201109. Juli 2015 · #6Danke Frank,
das sind schon wertvolle Infos. Ich wollte Dich die Tage eh mal anrufen. Den Übergang BB von Zim nach SA sind wir schon gefahren, ging einigermassen (ich glaube gesamt 1,5 h)
Visum ist nicht ganz so wild, wir fahren im Norden eh durch MOZ und ein Mehrfachvisum ist nicht so viel teurer.
Aber vielleicht hast Du recht und wir nehmen doch den Übergang Beitbridge.
Dazu gleich die nächste Frage. Lohnt sich dann im Gonareshou überhaupt die südliche Ecke um Mabalauta oder sollte man im Norden bleiben und von dort nach Beitbridge ? Wie lange würde es bis zur Grenze dauern ?
LG
Montango
FSausS466 Beiträge · seit 201009. Juli 2015 · #7Hallo Montango,
ob sich der Süden wirklich lohnt ist so eine Frage - wir hatten im Dezember keine andere Wahl um in den Park zu kommen.
Nachdem wir die Camps im Norden als auch die im Süden gesehen haben, können wir sagen, dass die Camps im Norden auf jeden Fall die schöneren sind 😉
Tiere haben wir im Park leider wenig gesehen - im Süden mehr als im Norden des Parks. Es gibt aber jede Menge Skorpione im Park - die kleinen, halb durchsichtigen! Also bevorzugt hohe Schuhe tragen!
Es ist schwer gegen die Cliffs anzukommen, landschaftlich ist der Süden nicht so reizvoll aber sooo groß ist der Park ja auch nicht. Man kann gemütlich an einem Tag vom Norden in den Süden fahren. Wenn man von den Chijojo Cliffs kommt, gabelt sich der Weg in der Nähe des Flusses. Links geht's auf die Grenzstrasse, weiter geradeaus und dann sich links haltend, kommt man auf die Pad, die in der Nähe des westlichen Zaunes in den Süden des Parks geht. Die Grenzstrasse ist als solche wohl zu erkennen, da aber nicht instandgehalten, ein bissl tricky zu fahren, aber machbar In der Nähe des nicht mehr vorhandenen Zaunes (es stehen noch die verbogenen Pfosten) sieht man die geschredderten Flächen der Minenräumer. Im Herzen des Parks gibt es ein paar Camps, die aber als solche nicht zu erkennen sind - keine Infrastruktur und nicht gekennzeichnet.
T4Afrika und OSM sind ehr nicht zu gebrauchen im Park. Mit der Karte, die ihr am Gate oder beim Ranger kaufen könnt, kommt ihr aber gut durch den Park. Stehen zwar nur GPS-Positionen drauf, aber man findet sich durchs Gestrüpp. Apropos Gestrüpp - eine Axt und/oder eine Säge solltet ihr griffbereit haben... oder eine Kette, mit der ihr die umgerissenen Bäume und Äste aus dem Weg zerren könnt. 😉 Elis muss es also im Park geben, aber wir haben nicht wirklich welche gesehen!
Es gibt keine Schranken auf den Camps, ihr könnt also auf Gamedrive gehen wann immer ihr möchtet 😉
Wir werden den Park bestimmt wieder besuchen...
Axso...wieviel Zeit man einplanen muss von Mabalauta bis Beibringe kann ich leider nicht abschätzen. Aber ich denke so 3 bis 4h werden es wohl sein.
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...