Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200727. Feb. 2015 ·
Hallo,
beruhigend zu lesen, dass wir bei Gewitter nicht die einzigen "Schisser" sind, die im Auto sitzen 😗 .
Freu mich schon, wenn es weiter geht mit dem Bericht -bei uns sind es noch genau 7 Monate, bis wir wieder "unten" sind .
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
...und hopps, bin auch noch mit im Landi auf der 12-wöchigen Fahrt, jupijeh 😎 Schon mal vielen DANK Reisender, für den tollen Bericht. Wir waren letzten Sommer "nur" 4 Wochen unterwegs, und "nur" in Zimbabwe, aber dafür mit Familie und Anhang, mit 2 Hilux 4x4.
Herzlich grüsst, Manaslu
Der ReisendeThemenstarter152 Beiträge · seit 201301. März 2015 ·
Hallo zusammen, ein großes Dankeschön an all die Danke-Button drücker ... 😁
@ Fleur-de-Cap Es war schon speziell von drei Gewitterzellen eingeschlossen zu sein. In vier Wochen seid Ihr wieder unten? - Grüßt Afrika von uns … Der RB geht gleich weiter …. 😗
@ Jambotessy Nachdem wir festgestellt hatten das unser Dachzelt durchnässt haben wir es vorgezogen ins Auto zu gehen … 😊 Sieben Monate sind doch gar nicht mehr soooooooo lange hin. Bei uns geht es voraussichtlich im nächsten Jahr wieder „runter“. 🙂
@ Manaslu Es ist immer noch Platz im Landrover, willkommen an Bord. Vier Wochen in Zimbabwe ist doch eine gute Zeit. So eine Zwölf Wochen Tour macht man ja auch nicht jedes Jahr … 🙂
Viele Grüße
Der Reisende
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Aurelius Augustinus
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Der ReisendeThemenstarter152 Beiträge · seit 201301. März 2015 ·
29.07.2014 Piper Pan - Ghanzi Als wir am Morgen aufwachen, sehen wir, dass unser Zelt durchnässt ist. Eine weitere Nacht wollen wir nicht mit nassem Zelt in der Kalahari verbringen und beschließen, hier unsere Zelte abzubrechen und Richtung Ghanzi zu fahren. Wir wollen uns eine feste Unterkunft suchen und erstmal unsere Sachen trocknen. Nun geht es einen Tag früher aus dem Nationalpark, schade um die zusätzlich gebuchte Nacht. Das Zelt ist in die Jahre gekommen und an vielen Nähten undicht. Draußen hört der Regen nicht auf. Nach dem Kaffeekochen setzen wir uns schnell ins Auto. Der Platz wird langsam eng, weil wir im Auto noch die feuchten Matratzen und Kissen aus dem Zelt unterbringen müssen. Eine schnurgerade schmale Piste zieht sich nach Süden. Das Fahren ist anstrengend, weil durch die Fahrertür in Sturzbächen das Wasser ins Auto kommt. Aufgrund der Anbringung des Dachgepäckträgers wurde am Türrahmen etwas ausgefeilt, die Dichtungen sind alt und so hat der Fahrer große Mühe, während der Fahrt mit der rechten Hand das Handtuch in den Spalt zu drücken und mit der linken Hand das Lenkrad zu bedienen, und das auf einer Wellblechpiste. Ein Auto eben für Könner 🙂.
Plötzlich taucht vor uns aus dem Nichts mitten auf der Piste ein Löwe auf, „unser“ Kalaharilöwe, pudelnass. Er schaut uns erstaunt an und will eigentlich nicht durchs hohe Gras laufen. Aber wir sind nun mal die Stärkeren. Sobald wir an ihm vorbei sind, biegt er hinter unserem Auto wieder auf die Piste ein. Seine Spuren sehen wir noch etwa 15 km.
Die 70 km bis Xade sind eintönig, besonders im Regen. Wir sehen nicht viel von der Landschaft. Ab Xade ist dann wieder Tiefsandfahren angesagt, aber auf der frisch planierten Gravelroad bis zur Asphaltstraße geht es von New Xade zügig voran. In der Tautona Lodge finden wir nach einigem Hin und Her ein schönes, trockenes Zuhause. Im Restaurant lassen wir uns ein gutes Beefsteak schmecken. Hoffentlich trocknet noch das Zelt in den abendlichen Stunden.
30.07.2014 Ghanzi – Maun Unser heutiges Ziel ist Maun. In Ghanzi an der Tankstelle treffen wir auf einen anderen Kunden von unserem Vermieter. Es entwickelt sich eine kurze Unterhaltung, in der der Eindruck entsteht, dass er mit dem Land Rover nicht zufrieden ist. Auf der Weiterfahrt leuchtet immer wieder die Motorleuchte auf, zeitweise auch die Zündspulenlampe. Unser Landrover nimmt beim Aufleuchten der Motorleuchte das Gas nicht mehr an und so ruckeln wir unserem Ziel entgegen. Schließlich geht er ganz aus. Nach einer Viertelstunde Pause lässt er sich wieder starten. Dann nach kurzer Zeit wiederholt sich immer wieder das gleiche Spiel: keine Gasannahme bis der Motor ausgeht, Pause machen… erneut starten... Es ist eine Fahrt voller Aufregung. Schließlich schaffen wir es bis Maun. Wir fahren zu unserer bekannten Unterkunft „Rivernest“. Fast alle Zimmer sind ausgebucht, aber eines ist noch frei, wie schön. Wir rufen unsern Vermietern Mr. R. aus C. an und bekommen eine Werkstatt in Maun empfohlen. Er meldet uns dort schon mal an. In der Werkstatt bemerkt der Mechaniker gleich, dass sich unser Auto nicht gut anhört. Nun muss ein Computerdiagnose durchgeführt werden. Da er kein Diagnosegerät besitzt, verweist er uns an eine andere Werkstatt. Laut Computerdiagnose funktioniert der 3. Injektor nicht mehr. Wir brauchen einen neuen. Leider haben beide Werkstätten diesen nicht vorrätig und können uns somit auch nicht weiterhelfen. Sie schicken uns zur Landrover-Werkstatt. Als wir dort mit unserem Vermieter Mr. R. aus C. telefonieren, regt er sich auf, dass wir einfach zur Landrover-Werkstatt gefahren sind (die sind zu teuer). Er will uns den Injektor schicken und wir sollen morgen mit ihm nochmal telefonieren. Vor einem Jahr war wohl das Dieselpumpen-Relais schon mal defekt, vielleicht ist das die Ursache. Die Mechaniker von der Landrover-Werkstatt manipulieren die Kontakte am Relais, isolieren die Litzenkabel, die zum Injektor Nr. 3 führen mit coroplastähnlichem Klebeband und bei einer Probefahrt hört sich das Auto viel besser an. Das Ganze kostet uns ein Lächeln, ein Dankeschön und etwas Trinkgeld, mehr nicht. Nach drei Werkstätten geht es jetzt endlich zu unserer Unterkunft und wir sehen auf der Fahrt dorthin einen wunderschönen Regenbogen. Nun wollen wir endlich das Abendessen kochen. Komisch, dass der Herd nicht angeht. Der Grund ist, dass er gar nicht angeschlossen ist. Deshalb war wohl dieses Zimmer nicht vermietet. Das ist auch Afrika. An der Rezeption gibt man uns mit einem entschuldigendem Lächeln den Kocher der Angestellten, der wohl noch nie einen Schwamm gesehen hat. Egal, Hauptsache, man kann damit kochen. Was für ein Tag.
31.07.2014 Maun Oh Schreck, heute morgen springt unser Untermieter unter unserem Bett hervor – eine große Kröte. Mit Topf und Zeitungspapier bringen wir sie vor unsere Haustür. Sie dreht sich prompt nochmal um, als ob sie gleich wieder hinein will, also schnell die Tür zu. Heute werden wir in der Stadt bleiben, um zu sehen, wie es mit dem Auto auf Kurzstrecken geht. Auf der Fahrt zum Einkaufen, Gas auffüllen… fährt das Auto gut. Wir telefonieren später mit Mr. R., dem Vermieter und er meint, dass wir weiterfahren können.
01.08.2014 Maun – Nata Nun geht es endlich weiter. Unser Ziel ist die Elefant Sands Lodge, etwa 50 km nördlich von Nata. Einen Tag später wollen wir dann nach Simbabwe einreisen. Auf der Asphaltstraße kommen wir gut voran. Einen riesigen Baobab sehen wir am Straßenrand. Also machen wir eine Fotopause.
Der Wagen lässt sich jedoch nicht wieder starten. Wir warten einige Zeit und das Auto springt endlich wieder an. Irgendwie scheint das Auto nicht in Ordnung zu sein. Wir sind froh, dass es wir bis Nata schaffen. Plötzlich geht der Wagen mitten auf der Kreuzung aus. Mit dem letzten Schwung rollen wir auf den Seitenstreifen. Wir müssen über eine halbe Stunde warten, bis der Landrover sich wieder starten lässt. An der Tankstelle stellen wir dann fest, dass der Blinker jetzt auch nicht mehr funktioniert. Wir rufen Mr. R. aus C. an und informieren ihn über unsere Probleme. Zu der Blinkeranlage meint Mr. R., dass das in Simbabwe nicht tragisch ist, aber wir sollen dort immer mit Abblendlicht fahren. Wir sind fassungslos. Im Vorfeld haben wir manche Berichte über die sehr genauen Polizeikontrollen in Simbabwe gehört und nun sollen wir mit einem nicht funktionierenden Blinker fahren. Wir versuchen das Weitere mit dem Vermittler, Hr. S. zu besprechen. Bei Mr. R. haben wir das Gefühl, wir werden nicht ernst genommen. Heute kommen wir nicht mehr zu unserem geplanten Ziel und fahren zur Nata Lodge. Dort telefonieren wir mit Hr. S.. Wir sollen die Batterie für ca. 10-15 min abklemmen, so dass der Fehlerspeicher des Steuergerätes sich „entleert“. Aber das Problem ist weiterhin vorhanden. Wegen des Blinkers will Hr. S. mit dem Vermieter telefonieren, ob das Relais ausgetauscht werden kann. Er will sich dann bei uns zurückmelden. Danach warten wir bis in den späten Abend auf den Rückruf, jedoch niemand meldet sich zurück. Wir sind beide sehr ärgerlich. Es ist Freitag, morgen ist Wochenende und keine Werkstatt ist in Sicht. Wie soll das Ganze weitergehen?
02.08.2014 Nata Über das Satellitentelefon rufen wir heute Hr. S. an. Er erzählt uns, dass sie schon einmal eine Mechaniker aus Nata für eine Reparatur bestellt hatten. Leider hatte dieser nicht viel Ahnung und das Auto war danach mehr kaputt als zuvor. Einige Male rufen wir Hr. S. an, weil wir vergeblich auf Rückrufe von Hr. S. und Mr. R. warten. Hr. S. und Mr. R. wollen versuchen, einen Mechaniker zu erreichen. Am späten Vormittag kommt dann endlich ein Mechaniker aus Nata. Er hat kein Werkzeug, keine Ersatzteile, überprüft nichts und verlässt sich nur auf unsere Schadensbeschreibung. Daraufhin will er nun die Ersatzteile besorgen. Es wird aber bis zum Nachmittag dauern, weil er es außerhalb von Nata besorgen muss. Nun heißt es warten, warten, warten... Aber was sollen wir auch am Samstag erwarten. Unsere Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Wieder ist ein Urlaubstag durch Probleme mit dem Auto weg. Beim Telefonat mit Mr. R. wird uns mitgeteilt, dass wir morgen Richtung Francistown fahren sollen, um am Montag dort das Auto reparieren zu lassen. Er empfiehlt uns den Campingplatz Woodland Stop Over. Das bedeutet, dass wir ein bis zwei weitere Tage von unserem Urlaub opfern müssen. Als wir später mit Hr. S. telefonieren, ob wir denn diese Ausfalltage ersetzt bekommen würden, meint er, dass es eigentlich so ist. Spät am Abend kommt der Mechaniker aus Francistown zurück, ohne Ersatzteile ... Für einen guten Tagesabschluß sorgt Hr. S., als er uns zum Abendbrot in das Restaurant der Nata Lodge einlädt.
03.08.2014 Nata - Francistown Nun geht es in Richtung Francistown, … zig Motoraussetzer mit Zwangspausen durch das Ausgehen des Motors (incl. Batterieabklemmen…) haben wir auf unserer Fahrt. Die Empfehlung von unserem Vermieter mit dem Campingplatz Woodland Stop Over ist wirklich gut. Alles ist sehr gepflegt, sogar mit grünem Rasen, vielen Vögeln… Wir können mal wieder durchatmen und genießen die schöne Umgebung. Bei unserem Landrover fällt uns auf, dass es Knoten in der Seilwinde gibt. Als wir Mr. R. informieren, gibt er uns zur Antwort, dass das nicht die Werkstatt machen soll, sondern er will es selber in Ordnung bringen. Wir telefonieren mit Hr. S., der uns die Zustimmung gibt, die Seilwinde in der Werkstatt in Ordnung bringen zu lassen. Unser Eindruck verstärkt sich, dass der Vermieter nicht gewillt ist, das Auto richtig zu warten und wenn es nötig ist, reparieren zu lassen. Die Nacht ist bitterkalt und so nehmen wir alle Decken mit ins Zelt, um einigermaßen die Nacht zu überstehen.
04.08.2014 Francistown – Elefant Sands Lodge Nun geht es zur vierten Werkstatt nach Francistown. Statt zu blinken, halten wir beim Richtungswechsel den Arm raus. Telefonisch wird uns von Mr. R. mitgeteilt, dass in der Werkstatt ein Mr. E. schon über die Probleme informiert ist und uns erwartet. Als wir in der Werkstatt ankommen, ist Mr. E. aber gar nicht da. Aber jemand anderes kümmerte sich um uns. Mr. R. telefonierte dann mit dem Mechaniker. Das Blinkerrelais wird ausgewechselt (ein amerikanisches Modell mit zwei Kontakte war eingebaut, das Original hat jedoch vier Kontakte). Im Stecker zum Steuergerät befindet sich Öl und das führt wohl zu den Motoraussetzern. Mit Kontaktspray wird das Öl entfernt. Nach dem Trocknen ist das Problem „behoben“ - erstmal. Die größte Kraftanstrengung und die meiste Zeit kostet die Seilwinde. Alles musste zerlegt und ausgebaut werden, die Teile sind schwer lösbar. Jetzt erst sehen wir, dass nicht ein, sondern drei Knoten in der Seilwinde sind und das Seil ist dort so verdreht, dass ein Aufspulen des Seiles nur nach dem kompletten Abspulen und Ablängen möglich ist. Zum guten Schluß sehen wir, dass das Ende des Seiles gar nicht mehr an der Rolle befestigt ist. Für uns ist die Winde also gar nicht mehr nutzbar. Der Mechaniker gibt sich sehr viel Mühe und schwitzt ordentlich. Wir versorgen ihn zwischendurch mit Schokolade und Keksen. Mr. R. ist sehr ärgerlich, als er hört, dass die Seilwinde „repariert“ wurde.
Bei der Bezahlung der Rechnung müssen wir in Vorkasse gehen, weil die Bezahlung aus Südafrika zu lange dauert. Uns wir die Erstattung zugesagt. Wir hoffen es. Nun haben wir den ganzen Tag in der Werkstatt verbracht und brechen am Nachmittag auf, um noch zur Elefant Sands Lodge zu gelangen, was wir ja schon vor drei Tagen vorhatten. Der Landrover rollt wieder und wir haben Hoffnung, dass jetzt alles gut wird. Auf der Zufahrt zum Campingplatz sehen wir Elefanten und Giraffen, unsere Afrika-Tour geht weiter.
Am Campingplatz gibt es kein Wasser (die Elefanten haben die Wasserleitung zerstört), aber sie versuchen, es so schnell wie möglich zu reparieren. An dem angelegten Wasserloch kommen und gehen die Elefanten. Wir genießen diesen Anblick und beobachten sie noch eine ganze Weile.
Viele Grüße
Der Reisende
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Du bist ja nicht der Erste, der über Probleme mit dem Vermieter schreibt. So ein Vermieter in Kombination mit einem Landrover ergibt eine riskante Mischung.
Fleur-de-Cap1’409 Beiträge · seit 201002. März 2015 ·
Der Reisende schrieb:29.07.2014 Piper Pan - Ghanzi Die Empfehlung von unserem Vermieter mit dem Campingplatz Woodland Stop Over ist wirklich gut. Alles ist sehr gepflegt, sogar mit grünem Rasen, vielen Vögeln… Wir können mal wieder durchatmen und genießen die schöne Umgebung. Bei unserem Landrover fällt uns auf, dass es Knoten in der Seilwinde gibt. Als wir Mr. R. informieren, gibt er uns zur Antwort, dass das nicht die Werkstatt machen soll, sondern er will es selber in Ordnung bringen. Wir telefonieren mit Hr. S., der uns die Zustimmung gibt, die Seilwinde in der Werkstatt in Ordnung bringen zu lassen. Unser Eindruck verstärkt sich, dass der Vermieter nicht gewillt ist, das Auto richtig zu warten und wenn es nötig ist, reparieren zu lassen. Die Nacht ist bitterkalt und so nehmen wir alle Decken mit ins Zelt, um einigermaßen die Nacht zu überstehen. h57582d8.JPG
Woodland Stop Over und bitterlich frieren.....ich habe ein déjà-vu.....Ihr konntet wenigstens die Campsite "geniessen"....wir sind erst um 11 Uhr nachts angekommen und um 7 Uhr früh wieder abgeholt worden 🤩
Hoffe, die nächsten Tage sind dann entspannter verlaufen.....
Der ReisendeThemenstarter152 Beiträge · seit 201302. März 2015 ·
Topobär schrieb:Du bist ja nicht der Erste, der über Probleme mit dem Vermieter schreibt. So ein Vermieter in Kombination mit einem Landrover ergibt eine riskante Mischung.
Hallo Topobär, leider stellt man manche Dinge erst im Nachhinein fest … 😈 Am Anfang hörte es sich ja alles ganz gut an …
Fleur-de-Cap schrieb: Woodland Stop Over und bitterlich frieren.....ich habe ein déjà-vu.....Ihr konntet wenigstens die Campsite "geniessen"....wir sind erst um 11 Uhr nachts angekommen und um 7 Uhr früh wieder abgeholt worden 🤩
Hoffe, die nächsten Tage sind dann entspannter verlaufen.....
Hallo Fleur-de-Cap,
ja, schon. Es gab nicht nur „Werkstatttage“ … Zimbabwe ruft ... 🤪 😄
Viele Grüße
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Der ReisendeThemenstarter152 Beiträge · seit 201302. März 2015 ·
05.08.2014 Elefant Sands Lodge – Zimbabwe: Hwange NP, Robins Camp Heute morgen ist wieder auf dem Campingplatz Wasser da. Wir merken immer wieder, wie viele Dinge hier nicht selbstverständlich sind, worüber wir zu Hause gar nicht nachdenken. An der Straße Richtung Pandamatenga sehen wir Giraffen und Elefanten.
Vorher wollen wir dort noch tanken, aber eine Riesenschlange von LKW`s und Autos steht dort. Ein Einheimischer lässt uns sogar noch vor, weil er größere Mengen Diesel tanken will. Unser Tankdeckel verabschiedet sich fast und hängt nur noch am seidenen Faden, das Schloß schließt nicht mehr. Aber über solche „Kleinigkeiten“ regen wir uns nicht mehr auf. Am Grenzübergang nach Simbabwe sind nur zwei Beamte da. Sie sind sehr freundlich und entspannt. Die Frage nach dem Fahren mit Abblendlicht am Tage, verneinen sie. In nur 20 Minuten haben wir die Formalitäten erledigt. Eine ruppige Piste empfängt uns im Hwange Nationalpark. Oft können wir nur 10 – 20 km/h fahren. Am Gate bereitet uns Abjot einen sehr herzlichen Empfang und wir unterhalten uns eine ganze Weile. Er meint zu uns, wir können uns frei fühlen in all unserem Tun. Wir sind in dieses Land mit sehr viel Anspannung gefahren und sind nun sehr positiv überrascht. Vom Gate haben wir einen weiten Blick in den Parklandschaft.
Auch im Robin´s Camp sind die Angestellten sehr freundlich und geben sich viel Mühe. Die Anlagen sehen so aus, als ob die Zeit stehengeblieben ist. Einen kleinen Gamedrive zum Tshobe Loop machen wir später noch. Es ist wenig Beschilderung vorhanden. Einen sehr schönen Ausblick haben wir vom Aussichtspunkt. Dieser Park hat einen herben Charme. Bei einer weiteren Rundfahrt verlieren wir fast die Orientierung und fahren über eine steinige, ausgewaschene Piste mit einer kleinen Wasserdurchfahrt. Wir schaffen es noch gerade pünktlich zum Camp zurück.
Ein deutsches Ehepaar aus Freiburg lernen wir kennen und tauschen uns aus. Trotz des Zaunes (mit großen Löchern) schleicht sehr nah eine große Hyäne nur wenige Meter an uns vorbei ...
06.08.2014 Hwange NP: Robins Camp – Sinamatella Camp Morgens geht es 5:15 Uhr raus aus den warmen Schlafsäcken. Wir fahren zu verschiedenen Aussichtspunkten, wie Little Tom und Big Tom mit Aussichtstürmen, die jetzt sehr verfallen sind. Danach geht es zum Salt Pan Dam und Masuma Dam, wo wir Elefanten, Giraffen, Krokodile, Flußpferde, Impalas, Zebras, Warzenschweine und auch Paviane sehen. Unser nächstes Ziel ist der Lukosi River Loop, wo wir auch noch einige Tiere wie Elefanten, Kudus und Impalas entdecken.
Die Tiere sind oft sehr scheu und flüchten schnell, auch wenn sie einen großem Abstand zu uns haben. Später hören wir, dass dieses Verhalten durch die starke Wilderei hier bedingt ist. Jetzt sind wir zwar im Allradfahren geübter, aber bei einigen steilen, steinigen, z.T. mit Stufen versehenen Pisten wird für uns das Fahren anstrengend und schweißtreibend. Gut, dass wir die Campingplätze spontan buchen können. Am Sinamatella Camp gibt es sogar eine Tankstelle. Bei näherem Hinsehen bemerken wir, dass sie schon lange nicht mehr in Betrieb ist. Alles war hier mit viel Überlegung mal angelegt. Es ist schade und traurig, dass nun alles so verkommen ist. Von unserem Camp auf dem Felsplateau haben wir eine atemberaubende Aussicht. Wir können uns gar nicht sattsehen, so schön ist es hier!
Die heruntergekommenen Duschen, wo man nicht einmal die Temperatur des Wassers einstellen kann (es sind wirklich heiße Duschen), können uns dieses schöne Plätzchen nicht verderben.
im Verlauf des Nachmittages kommen noch fünf andere Autos mit fast ausschließlich Deutschen. Andere entdecken mit dem Fernglas ein Löwenpärchen in der Ferne. Man muss schon ein geübtes Auge für die Tiere haben, die oft nur schwer von der Umgebung zu unterscheiden sind. Die Freiburger von gestern treffen wir heute im Camp wieder. So sitzen wir noch mit ihnen am Lagerfeuer und lassen diesen schönen Tag ausklingen.
07.08.2014 Hwange NP: Sinamatella Camp Wir schliefen trotz Löwengebrüll in der Ferne gut. An der Rezeption versuchen wir eine Übernachtung auf einem kleineren Campingplatz zu buchen, aber in der Nähe ist alles leider schon ausgebucht. Wir entschließen uns, eine weitere Nacht hier zu bleiben. Heute machen wir nur einen kleinen Ausflug zum Kashaba Loop, Mandavu Dam und Salt Spring Loop. Wir sehen nur wenige Tiere, sind aber von der schönen Landschaft sehr beeindruckt. Unser große Fernseher in der Windschutzscheibe bietet uns immer wieder neue grandiose Bilder.
Den Nachmittag verbringen wir im Camp. Abends backen wir im Potje unsere Pizza und genießen einen guten Rotwein. Was will man mehr.
Viele Grüße
Der Reisende
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Hallo Reisender, da staune ich nicht schlecht, als ich lese, dass ihr am 1.8. euer Autoproblem mit dem Abklemmen der Batterie lösen solltet. Das ist doch genau die selbe Zeit, als bei uns die Probleme auftraten und Mr. R uns auch das Abklemmen der Batterie empfahl. Unser Verdacht, dass die Vermieter keine Ahnung von der Technik haben, bestätigt sich hier wieder. Vor allem kann ich als Ferndiagnose nicht jedem Mieter das selbe empfehlen. Aus den vorhandenen SMS in unserem Sat-Phone konnten wir auch erlesen, dass schon Vorgängern diese Reparaturart empfohlen wurde. Komisch, dass die Autos danach immer noch Schwierigkeiten bereiteten? Übrigens sagte Mr. S. uns zu, dass der Mechaniker aus Francistown zu uns ins Khama Rhino Sanctuary kommen sollte. Das war der 2.8. . Zumindest an dem Tag wäre er für euch nicht greifbar. 😈 🤪
Besonders ärgerlich ist der Zeitverlust und der Umweg. Francistown liegt ja nicht gerade um die Ecke! Aber lobenswert, dass Mr. S. euch in die Nata Lodge zum Essen geladen hat. Wurde denn das Geld auch erstattet?
Ich freue mich auf den Fortgang, die Erlebnisse in den Nationalparks und eure Tierbilder. Vielen Dank für den schönen Bericht.
einen schönen Bericht hast Du da geschrieben. Vielen Dank dafür.
Auf die von Dir geschilderten Probleme mit dem Auto hätte ich gern verzichten können. 🙁 Das ist wirklich krass - und um so mehr beieindruckend, dass Ihr nicht auf 199 hochgefahren seid. 😈
Vielen Dank hierfür, dein Bericht steigert die Vorfreude auf die nächste Tour!!
Viele Grüße
Markus
Der ReisendeThemenstarter152 Beiträge · seit 201303. März 2015 ·
Hallo Biggi,
tiggi schrieb: Hallo Reisender, da staune ich nicht schlecht, als ich lese, dass ihr am 1.8. euer Autoproblem mit dem Abklemmen der Batterie lösen solltet. Das ist doch genau die selbe Zeit, als bei uns die Probleme auftraten und Mr. R uns auch das Abklemmen der Batterie empfahl. Unser Verdacht, dass die Vermieter keine Ahnung von der Technik haben, bestätigt sich hier wieder. Vor allem kann ich als Ferndiagnose nicht jedem Mieter das selbe empfehlen. Aus den vorhandenen SMS in unserem Sat-Phone konnten wir auch erlesen, dass schon Vorgängern diese Reparaturart empfohlen wurde. Komisch, dass die Autos danach immer noch Schwierigkeiten bereiteten? Übrigens sagte Mr. S. uns zu, dass der Mechaniker aus Francistown zu uns ins Khama Rhino Sanctuary kommen sollte. Das war der 2.8. . Zumindest an dem Tag wäre er für euch nicht greifbar. 😈 🤪
ja, so ähneln sich die Ferndiagnosen und Reparaturvorschläge bzw. die Mieter Beruhigungsversuche, frei nach dem Motto: Wir lotsen euch durch den Urlaub von Werkstatt zu Werkstatt bis nach Johannesburg …. Welche Route man geplant hatte ist nicht relevant, sonder wo kann der Landrover „repariert“ werden. Die Autos verdienen in der Werkstatt bei der „Wartung“ kein Geld, also so schnell wie möglich wieder auf die Straße …
tiggi schrieb: Besonders ärgerlich ist der Zeitverlust und der Umweg. Francistown liegt ja nicht gerade um die Ecke!
Die Zeitverluste durch Werkstattaufenthalte auf der gesamten Reise summierten sich auf elf Tage, am Anfang war noch von einer Erstattung der Ausfalltage die Rede … Bei der „Abrechnung“ im Nachgang war auf einmal keine Rede mehr davon … Von den Umwegen, Mehrkosten durch Diesel, Übernachtungen usw. ganz zu schweigen. Das beste war ja dass unsere Mails irgendwann nicht mehr beantwortet wurden ...
tiggi schrieb: Aber lobenswert, dass Mr. S. euch in die Nata Lodge zum Essen geladen hat. Wurde denn das Geld auch erstattet?
Hr. S. Hat uns eingeladen und bezahlt, dass hatte mal funktioniert …
Hallo Bayern Schorsch,
bayern schorsch schrieb: Guten Abend Reisender,
einen schönen Bericht hast Du da geschrieben. Vielen Dank dafür.
Auf die von Dir geschilderten Probleme mit dem Auto hätte ich gern verzichten können. 🙁 Das ist wirklich krass - und um so mehr beieindruckend, dass Ihr nicht auf 199 hochgefahren seid. 😈
Bis zur nächsten Fortsetzung
der bayern schorsch
Du kannst Dir sicher sein, wir hätten auch liebend gerne darauf verzichtet … Wir waren auf der „Richterskala“ nach oben offen, weit über 199 manchmal … Doch was nützt es, es ändert nichts an der Momentanen Situation vor Ort … Wir mussten in gewisser weiße eine gespaltene Persönlichkeit an den Tag legen … Auf „199“ sein wenn es dran war, aber dann auch wieder den Augenblick genießen können …
Hallo Markus,
maggus schrieb: Hi, ganz toller Bericht und sehr schöne Fotos! Vielen Dank hierfür, dein Bericht steigert die Vorfreude auf die nächste Tour!!
Viele Grüße
Markus
Vielen Dank, wir haben uns Mühe gegeben ...
Viele Grüße
Der Reisende
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Aurelius Augustinus
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ich misch mich nur ungern in das Autothema ein und natürlich sind Werkstattaufenthalte immer nervig, vor allem wenn sie sich häufen. Aber in den Ländern, die Ihr bereist habt, gibt es nun mal nicht an jeder Kreuzung eine Landrover-Werkstatt... Nach meiner Erfahrung sind die Werkstätten, die mit Toyota was anfangen können, leider deutlich häufiger... Aber das ist eigentlich doch im Vorfeld bekannt, oder?
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Der ReisendeThemenstarter152 Beiträge · seit 201303. März 2015 ·
Hallo Sanne,
da hast du allerdings recht. Ich gehe mal davon aus das wir dass bei unserem nächsten Aufenthalt berücksichtigen werden. Im nach hinein ist man manchmal schlauer ...
Viele Grüße
Der Reisende
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08.08.2014 Hwange NP: Sinamatella Camp – Vic Falls Heute führt uns unsere Route nach Victoria Falls. Unterwegs sehen wir auf dem Weg zum Gate noch Elefanten und Kudus. Wir werden sicherlich nochmal herkommen, es hat uns hier sehr gefallen. Nach dem Gate ändert sich abrupt die Landschaft. Wir fahren durch eine Kohlenmine und sieht es wie auf dem Mond aus. Überall befinden sich riesige Kohlenhalden. Auf der Straße läuft eine Kompanie der Armee singend im Laufschritt. Zwei Sicherheitsposten mit Warnwesten regeln den Verkehr und winken uns durch. Mit einmal sind wir nicht nur im Nationalpark, sondern im Land Simbabwe. Wir sind sehr gespannt auf alles. Auf der Straße passieren wir eine Mautstation und zwei Roadblocks, wo wir nur durchgewunken werden. Die Menschen erscheinen uns auf der Straße oft sehr ernst. Schnell ist der Campingplatz in Vic Falls gefunden, wo wir uns mit dem Ehepaar aus Freiburg verabredet haben. Gemeinsam gehen wir zu den Viktoria Wasserfällen. Schon von weitem hören wir sie. Auf einem Rundweg sehen wir das Livingston Denkmal und gehen zu den verschiedenen Aussichtspunkten. Durch die Gischt werden wir an einigen Stellen ziemlich nass. Es ist einfach gigantisch und wir können nur staunen, sehen, hören, fühlen und wieder nur staunen… So eine große Naturgewalt. Wir sind dankbar, dass wir hier sein können. Beim Lookout View Point haben wir einen sehr guten Ausblick auf die Sambesi-Schleife.
Über ein paar verschlungene Pfade gelangen wir zum Victoria Falls Hotel, ein wunderschönes Gebäude im Kolonialstil mit einer gut gepflegten Gartenanlage. Dort gönnen wir uns Kaffee und Kuchen. Auf dem Vorplatz grasen kniend Warzenschweine auf ihren eingeknickten Vorderbeinen – ein fast surreales Bild.
Bis weit nach Mitternacht ist laute Barmusik auf dem Campingplatz zu hören, dann können wir endlich schlafen.
09.08.2014 Vic Falls – Sambia: Livingstone Morgens rasen schon die Affen über den Zeltplatz und markieren ihr Revier ziemlich übelriechend auf der Abdeckplane des Zeltes sowie auf dem Auto. So haben wir heute etwas mehr am Morgen zu tun. Leider müssen wir uns nun von den Freiburgern verabschieden, mit denen wir gerne unsere Zeit verbracht haben. Aber irgendwann trennen sich nun mal unsere Wege. Es geht jetzt über die berühmte Sambesibrücke in Richtung Sambia. Ein letztes Mal winken wir den beiden, die auf der Brücke stehen, zu. Die Ausreise aus Simbabwe gestaltet sich als unkompliziert. Dagegen ist die Einreise nach Sambia zeitaufwendig und nervig. Über zwei Stunden brauchen wir, bis alle Grenzformalitäten erledigt sind. Wir werden von einem Schalter zum nächsten geschickt oder wir werden einfach stehengelassen. Irgendwie weiß kaum einer der Schalterbeamten, wie der Ablauf ist. Durch die fehlende Paß - Nr. auf dem Letter of Authority vom Vermieter bzw. das fehlende Interpol Police Clearance Certitificate, werden wir ins Hinterzimmer vom Chief of staff gebeten. Es dauert und dauert und dauert... bis er endlich erscheint. Wir müssen uns einen langen Vortrag über dieses wichtige Papier anhören. Wir entschuldigen uns dafür und beteuern, dass dieses nicht noch einmal passiert. Der Vermieter hätte dieses wissen müssen. Schließlich haben wir es geschafft und wir fahren nun nach Livingstone. Beim Geldabholen am ATM-Schalter verschwindet die Kreditkarte im Schlitz des Automaten. Sofort kommt aber einer von der Securitiy und sagt uns, er kennt das Problem. Gut, dass hinter dem ATM gleich die Bankfiliale ist und wir sind so froh, als wir unsere Kreditkarte zurückbekommen. Noch schnell den Einkauf erledigen und dann geht es endlich zu den Victoria-Wasserfällen auf der sambischen Seite. Es ist schön und beeindruckend, sie auch aus dieser Perspektive zu betrachten.
Die Menschen aus Sambia sind so fröhlich, offen und herzlich. Wir werden fotographiert, gefilmt von ihnen (andersherum aber auch), kommen sofort mit ihnen ins Gespräch und lachen viel. Wenn sie lachen, geht die afrikanische Sonne auf. Die Wanderung zum Boiling Pot geht durch den Regenwald über viele Stufen bergab und ist recht steil. Unten erwartet uns ein schöner Ausblick und wieder viele fröhliche, kontaktfreudige Menschen. Einige versuchen ein Bad im Wasser zwischen den Felsen zu nehmen, was durch die Wellen nicht ganz einfach ist. Kurzweilig geht es mit einer Familie aus Sambia wieder zurück.
Wir suchen uns einen Zeltplatz außerhalb von Livingstone und werden auch fündig. Leider werden wir die ganze Nacht von drei verschiedenen Seiten mit sehr lauter Musik beschallt. Wir stellen unser Auto hinter ein Gebäude, aber auch dort ist es so laut, dass wir kaum schlafen können.
10.08.2014 Livingstone - Ngonye Falls / Sioma Falls Auf guter Straße geht es anfangs in Richtung Sesheke. Kurz davor hält eine Schlaglochpiste uns in ziemlicher Anspannung. Es sind viele, ja sehr viele und tiefe Schlaglöcher, so dass wir es ebenso wie die Einheimischen halten und auf einer Sandpiste neben der Straße fahren. Unser Landrover wird immer lauter und hört sich „schnatternd“ an, aber er läuft erstmal. Nach Sesheke werden wir von einer neuen und sehr gut befahrbaren Straße überrascht. Manchmal können wir einen Blick auf den Sambesi, zu dem wir parallel fahren, erhaschen. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab und viele, viele Menschen laufen auf der Straße oder fahren mit dem Rad. Während unserer Mittagspause halten einige an und beobachten uns neugierig, was wir hier denn so machen …
Unser heutiges Ziel sind die Ngonye Falls/Sioma Falls. Ein Guide führt uns über viele Steine und Felsen an verschiedene Aussichtspunkte zu den Fällen. Fast hätten sie Victoria-Fälle geheißen, da Livingstone sie zuerst entdeckte.
Der Campingplatz in der Nähe gefällt uns und so bleiben wir hier. Die Buschduschen und -toiletten sind sauber und in Ordnung. Unser Caretaker sorgt schnell für heißes Wasser, so dass wir bald Schmutz und Staub abduschen können. Was für eine Wohltat. Beim Einschlafen hören wir den Wasserfall, welch herrliche Musik.
Viele Grüße
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AFAfrikasuchti15 Beiträge · seit 201504. März 2015 ·
Hallo Reisender,
danke für den ausführlichen Reisebericht!
Wo hast Du den tollen Potje gekauft? Wir wollen uns auch einen in JNB kaufen?
Viele Grüße + Danke! AS
Der ReisendeThemenstarter152 Beiträge · seit 201304. März 2015 ·
Viele Grüße
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Aurelius Augustinus
Meine Reiseberichte
AFAfrikasuchti15 Beiträge · seit 201504. März 2015 ·
Hallo Reisender,
danke für die vielen links zum Potje! Ich freue mich schon drauf...
Übrigens bin gerade dabei Deinen schönen Reisebericht weiter zu lesen. Die Vorfreude für unsere Reise im Juli /August wird dadurch gleich noch größer!!!
Vielen Dank + viele Grüße!!! AS
AFAfrikasuchti15 Beiträge · seit 201504. März 2015 ·
Hallo Reisender,
ich habe Dein leckeres Brot und Pizza auf dem Bild gesehen. Super, dass Du mir auch das Rezept dafür geschickt hast.
Anhand den vielen Tips bzgl. Potje kann ja nichts mehr schief gehen.
Mit Eurem südafrikanischem Vermieter haben wir auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Der deutsche Erstkontakt war klasse und informativ. Das Auto (wir haben uns für ein neueres Modell zu höherem Tagespreis entschieden) fanden wir samt Ausstattung ebenfalls top.
Bei der Fahrzeugrückgabe wurden wir aber über den Tisch gezogen. Angeblich war die Gebtriebeabdichtung hinüber, was mit 3.800 ZAR belastet wurde. Die zugesicherte Werkstattrechnung haben wir nie erhalten. Meine eigenen Recherchen bei fachkundigen Freunden und diversen LR-Foren haben ergeben, das die Dichtung nicht durch "zu schnelles" fahren beschädigt werden konnte.
In Summe blieb ein bitterer Nachgeschmack und entsprechende negative Erfahrungen. Empfehlen werden wir den Vermieter sicherlich keinem.