RURubiThemenstarter7 Beiträge · seit 201403. Sept. 2014 · #1
Hallo zusammen, habe durch Zufall diese Seite entdeckt weil ich verzweifelt versucht habe, etwas über die beste Reisezeit für Namibia raus zu finden. Namibia ist mein absolutes Traumziel aber ich finde es sehr sehr schwierig sich Informationen im www zu beschaffen. Daher bin ich froh, dass hier so viele Namibiakenner sind. ich plane im nächsten Jahr meinen Traum zu erfüllen und habe mich natürlich erst mal gefragt wann denn jetzt die beste Zeit für einen Besuch ist. Was mir sehr wichtig ist: Etosha und hier möchte ich natürlich auch Tiere beobachten können. Die Aussagen der Reisebüros sind da sehr unterschiedlich. Die einen sagen in der Trockenzeit ist es am sichersten Tiere zu sehen, die anderen sagen in der Regenzeit, oder vorher oder kurz nachher. Ich hoffe, dass hier ein Namibiakenner ist, der mir das beantworten kann. Schon mal vielen Dank. Weitere Fragen folgen sicher 😎
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200703. Sept. 2014 · #2
Hallo Rubi,
herzlich willkommen im Forum. Ich denke, dass es hier für all deine Fragen eine Antwort gibt. Du kannst auch die Suchfunktion nutzen, da die meisten Fragen schon gestellt wurden.
Namibia hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz, wir waren schon während der Regenzeit unterwegs und auch in der absoluten Trockenzeit. Nur im Namibia-Winter noch nicht, da wir Camper sind, wäre es uns da zu kalt.
Für Etoscha würde ich dir zu der Trockenzeit raten (z.B. September), da die Tiere zu den Wasserlöchern müssen, wirst du sie dort bestimmt antreffen.
Grüße und viel Spaß beim planen Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
RURubiThemenstarter7 Beiträge · seit 201403. Sept. 2014 · #3
willkommen im Forum! Es hängt natürlich alles von der Regenzeit ab. Wenn es nicht geregnet hat, dann ist auch gleich nach der Regenzeit die Ausbeute in Etosha sehr gut. Gehe aber mal davon aus, dass die Trockenzeit und dann zum Ende hin Dir die beste Sicherheit für Tierbeobachtungen bietet, d.h. Juni-Oktober.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Rubi, herzlich willkommen hier im Forum. 🙂 Wir waren schon in April/Mai und September/ Oktober in Namibia unterwegs. Es ist nunmal so, das die Tiere "aufgespürrt " werden müssen. 😉 Wir hatten sowohl als auch wahnsinniges Glück. April Mai war was die Touristen betrifft, nicht soviel Los aber das kann man auch nicht so voraus sagen.
Lese mal unseren Reisebericht "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Armin2'346 Beiträge · seit 200604. Sept. 2014 · #6
Hallo Rubi,
die größte Sicherheit für Tierbeobachtungen dürftest du wirklich im September/Oktober haben. Auch sind dann die Temperaturen "erträglicher" als im Juli/August. April/Mai (unsere Reisezeit im letzten Jahr und auch 2015) ist risikobehaftet, was Tierbeobachtungen angeht. Im letzten Jahr haben wir bedingt durch die ausgefallene Regenzeit sehr viele Tiere gesehen, erwarten tun wir das zu dieser Zeit allerdings nicht. Da wir schon oft - auch zu den unterschiedlichsten Zeiten - in Namibia waren, ist uns die Tierbeobachtung allerdings auch nicht so wichtig.
Viel Spaß Armin
PApaulinchen475 Beiträge · seit 201205. Sept. 2014 · #7
hi rubi
unsere erste Namibiareise in 2012 war im Oktober/November. In Etosha waren die Tierbeobachtungen für uns als Erstlinge so üppig und faszinierend, dass es uns umgehauen hat. wenig Touristen waren unterwegs, selbst im Etosha waren keine Vorreservierungen ( als Camper ) nötig. Diese Reisezeit empfehle ich dir, natürlich unter Wettervorbehalt, wir hatten eine sehr trockene Zeit.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200905. Sept. 2014 · #8
Hallo Rubi, willkommen im Forum. Du willst "Tiere" beobachten und meinst damit sicher die Big Five und die Zebras und Antilopen. Dann bist du, wie schon gesagt September und Oktober zur Trockenzeit an den Wasserstellen am besten dran. Doch zu den Tieren gehören auch Vögel und Insekten. Wenn du z.B. Vogelfreund bist, dann ist eher die Regenzeit besser, weil dann das Nahrungsangebot für Vögel größer ist, sie deshalb in dieser Zeit die Jungen aufziehen und daher auch das Prachtgefieder zeigen. Die schönen Webervogelmännchen sind nur in dieser Zeit schön bunt, während sie im Winter (Trockenzeit) wie bei uns auch eher unscheinbar gefärbt sind. Auch für Insektenliebhaber (Schmetterlinge / Käfer) ist natürlich die Zeit in der alles grün ist (nach der Regenzeit) die bessere. Hast du Freude an Reptilien und Schlangen, sind die Wintermonate (Juni - August) eher schlecht, da sich die wechselwarmen Tiere dann verkriechen. Nun, Fazit: Namibia bietet zu allen Jahreszeiten etwas und auch die großen Säuger lösen sich in der Regenzeit nicht in Luft auf, sie sind nur etwas schwrer zu entdecken. Gruß: Burschi
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200705. Sept. 2014 · #9
Ich möchte da auch mal eine Lanze für den namibischen Sommer (nach Ende der Schulferien, also ab Mitte Jänner) brechen.
Vor allem, wenn man sich eher im Westen des Landes aufhält, ist das für mich in Summe der Ereignisse eine ideale Zeit. Da ich offenbar mit dieser Meinung ziemlich alleine bin, sind die Campsites leer, man kann ohne Vorreservierung hinfahren, muss sich an den Wasserlöchern nicht mit 100 anderen um einen Platz streiten, bekommt die Fahrzeuge günstiger und die Chance, dass das gebuchte Fahrzeug auch tatsächlich da ist, ist nahe 100%.
Die beiden Male, die ich mittlerweile war, hatten wir ein Nashorn (!), Elefanten, Giraffen, Strausse, Zebras, Affen, Oryx, etc. in "freier" Wildbahn, inklusive Elefantenherden in den Trockenrevieren. In Etoscha kommen sie Abends halt nicht zu tausenden an die Wasserstellen, aber wenn man untertags herumfährt, dreht man sich irgendwann nach der dreissigsten Giraffe auch nicht mehr wirklich um. In Etoscha gesellten sich noch Löwen zu den Sichtungen hinzu.
Klar, es ist *heiss*. Also so wirklich schön heiss. So wie's für mich halt Afrika ist. 😉 Könnte mir nicht vorstellen, in Afrika mit langer Hose, Schiunterwäsche und Daunenjacke abends am Feuer zu sitzen, aber zum Glück sind die Menschen da verschieden.
Und was noch wunderbar ist, wenn es mal geregnet hat, sieht man ein paar Tage später, wie sich die Gegend mit einem leichten Grünhauch überzieht...
Und ja, man sollte natürlich ein wenig flexibel sein, wenn mal ein Revier abgeht und man nicht dort fahren kann, wo man geplant hat, aber nachdem wir mit Dachzelt auf Campsites unterwegs sind, spielt das auch keine große Rolle. Dann ändert man halt die Strecke oder den Übernachtungsplatz, reserviert war ja eh nichts...
Für den Osten des Landes, Caprivistreifen oder Botswana ist das aber eher nicht zu empfehlen, da kann's dann schon mal ordentlich Wasser runterkommen, wie wir im Jänner 2011 auch mitbekommen haben...
Aber wie schon viele geschrieben haben: Namibia hat immer Saison...
Bernd1'182 Beiträge · seit 200606. Sept. 2014 · #10
Hallo Wolfgang,
ich bin ganz Deiner Meinung. Wir fahren seit Jahren immer in den ersten drei Monaten des Jahres in die südlichen Länder Afrikas. Wir genießen die höheren Temperaturen und die milden Nächte dort unten, wenn in Europa Eis und Schnee herrschen. Ein Sundowner unter dem Sternenhimmel bei 28° C um 10h pm im Januar ist eben schwer zu toppen. Ich muss gestehen, dass ich immer sehr schadenfroh reagiere, wenn ich den deutschen Wetterbericht im TV sehe.
Im europäischen Sommer, wenn es ihn denn gibt, segeln wir lieber in der Ostsee oder im Mittelmeer.