JKJK321Themenstarter52 Beiträge · seit 201210. Feb. 2014 · #1Hallo liebe Foriker,
nachdem wir im letzten Jahr zwei Mal in Südafrika waren, reizt uns nun ein kleiner Abstecher nach Namibia, um mal etwas anderes kennenzulernen.
Wir wollen aber auf jedem Fall eine Woche nach Cape Town und davor 14-15 Tage in die Wildnis.
Ich bin mir nun nicht ganz sicher, wie wir da vernünftig planen sollen. Ich muss noch anmerken, dass wahrscheinlich noch 2 absolute Afrikaneulinge dabei sein werden. Wir möchten eher low-budget reisen, aber nicht campen und sind zwischen 25-35 Jahre alt.
Die Reise soll voraussichtlich im Februar 2015 stattfinden.
Also, hier mal eine erste Route:
Start in Upington (1N)
Kieliekrankie 2N
Urikaruus 2N
Tented Camp 2N
(oder alternativ über Nossob und Bitterpan ins Tented Camp)
Fish River Canyon 1N
Aus 3N
Sesriem 3N
Flug von Windhoek nach Cape Town
Oder wäre es vor allem für die Afrikaneulinge cooler, eine reine Namibiarundreise zu machen, also ohne KTP. Auch um grosse Planzenfresser, wie Elefanten etc. sehen zu können
Dort würde mir eine Tour von Windhoek über Sesriem ins Damaraland zum Etosha und übr die Waterberge zurück nach Windhoek vorschweben.
Was würde sich Eurer Meinung nach für 2 Nambia- (aber insgesamt schon ca. 6 Monate in SA verbracht) und 2 Afrikaneulinge im Februar eher anbieten?
LG
JK
Günter Franz915 Beiträge · seit 201010. Feb. 2014 · #2Hallo JK,
Du schreibst:
Dort würde mir eine Tour von Windhoek über Sesriem ins Damaraland zum Etosha und übr die Waterberge zurück nach Windhoek vorschweben.
Unter den von Dir genannten Gesichtspunkten und aus Rücksicht auf die Teilnehmer die NAM noch gar nicht kennen würde ich diese Nordvariante wg.Namib/Sossusvlei und Etosha unbedingt vorziehen und mir den Südteil für eine spätere Reise aufsparen. Du selbst bist ja bisher, wenn ich das recht verstehe, auch nicht in NAM gewesen.
Bevor Du nicht entschieden hast wohin es genau gehen soll, macht es wenig Sinn schon jetzt detailliertere Vorschläge zu einer der Varianten zu machen, finde ich.
Melde Dich gerne wieder wenn es soweit ist
Gruß
Günter
JKJK321Themenstarter52 Beiträge · seit 201210. Feb. 2014 · #3Hallo Günter Franz,
Vielen Dank für deine Antwort!
Was scheint dir denn an der Nordvariante besser zu sein?
Ich selbst war noch nicht in Nambia, jedoch im KTP, der mir ausserordentlich gut gefallen hat.
Wenn Du den KTP mit dem Etosha vergleichst, wie würdest Du die Unterschiede beschreiben? Ich habe jetzt auch schon mehrfach gehört, dass der KTP in Sachen Tiersichtungen mehr hergibt und auch schöner sein soll, da die Etoshapfanne ja farblich einfach "grau" ist.
LG
JK
Günter Franz915 Beiträge · seit 201010. Feb. 2014 · #4Hallo JK,
so einfach ist das nicht zu beantworten.
Ich kenne beide Parks und schätze den einen wie den anderen. Im Februar (Regenzeit) wirst Du beide Parks, besonders aber Etosha vorauss.grün und mit blühenden Büschen antreffen. Die Pfanne selbst bleibt natürlich "grau". Aber die streifst Du ja nur am Rande. Tierbeobachtungen an den Wasserstellen, besonders in Okaukuejo und Halali sind durch nichts anderes zu ersetzen.
Der auffälligste Unterschied ist natürlich die Tierwelt. Elefanten und Rhinos fehlen im KTP z.B.ganz, aber das hast Du ja selbst schon angemerkt. Wenn Du also schon im KTP gewesen bist, ist Etosha zudem neu für Dich. Das müsste doch auch ein Anreiz sein. Die Landschaften dort auf "grau" zu reduzieren finde ich schon sehr oberflächlich !!
Bei beiden Parks handelt es sich um Wildgebiete. Tiersichtungen sind da wie dort keineswegs garantiert.
Abgesehen davon finde ich die Landschaften (für eine erste ! Reise) in Nambia im Norden insgesamt spektakulärer und vielfältiger. Aber das ist natürlich subjektiv.
Vielleicht liest Du Dich hier erst mal noch durch die Reiseberichte und stellst Vergleiche an. Dann musst Du sehen, was Dich mehr anspricht und danach entscheiden !?
In meinem Reisebericht aus 2010 in der Signatur unten habe ich beide Parks beschrieben. In nur 2 Wochen lassen sich die wg.der großen Entfernungen allerdings kaum unterbringen.
Gruß
Günter
take off1'674 Beiträge · seit 201210. Feb. 2014 · #5Hallo JK,
bei der ersten Namibia Reise und zu dem mit Afrikaneulingen, würde ich den KTP weglassen und mich auf den nördlichen Teil beschränken. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Auf jeden Fall würde ich Sossuvlei mit reinnehmen.
So in etwa könnte ich mir die Strecke vorstellen:
Windhoek
Kalahari Anib
Tirasberge
Sossuvlei
Swakopmund
Vingeklip
Etosha
Waterberg
Windhoek
Liebe Grüße
Dagmar
kalachee1'059 Beiträge · seit 200610. Feb. 2014 · #6Hallo JK
Willkommen im Forum!
Also, falls die beiden potenziellen Neulinge auch tatsächlich mitkommen und auch du selber Namibia noch nicht kennst, würde ich ebenfalls die Nord-Variante bevorzugen.
Der KTP ist unbestritten - vor allem auch landschaftlich - einer der schönsten Parks überhaupt, aber eben ohne die grossen Pflanzenfresser. Und das kannst du Afrika-Neulingen doch nicht antun! Heisst: ab Windhoek eine Runde ungefähr wie von Dagmar vorgeschlagen und anschliessend für eine Woche nach Cape Town fliegen.
Die Etosha-Pfanne selber mag ja etwas grau sein, der Park darum aber nun wirklich nicht. 😉
Liebe Grüsse
Samuel
Burschi4'140 Beiträge · seit 200911. Feb. 2014 · #7Hallo JK,
vielleicht noch ein HInweis, weil ihr ja "low budget" unterwegs sein wollt. Bei eurem ersten Vorschlag habt ihr außer dem Hin- und Rückflug ins südliche Afrika noch den Einwegflug von Joh. nach Upington oder die Fahrzeugmiete direkt in Joh. und dann eine Rückführung des Wagens von Windhoek nach Joh. oder Upington zu zahlen und nochmals einen Flug nach Kapstadt.
Wenn ihr aber die Standardroute mit der Etoscha und dem mittleren Teil Namibias wählt, kommt ihr bei den Kosten besser weg.
Und schließlich gebe ich meinen Vorschreibern recht, Afrika beim ersten Mal ohne Elefanten - da fehlt was! Also spricht vieles für eine reine Namibia-Tour mit Etoscha.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
JKJK321Themenstarter52 Beiträge · seit 201211. Feb. 2014 · #8Vielen Dank an Alle.
Also Cape Town ist auf jeden Fall fix eingeplant. Um zusätzliche Flüge kommen wir also auf keinen Fall herum.
LG
JK
JKJK321Themenstarter52 Beiträge · seit 201211. Feb. 2014 · #9Schonmal danke für all die Antorten,
Ich habe im Netz noch folgendes gefunden:
"Etosha in February
: 5/10
The weather in February tends to represent the main part of the wet season. Generally speaking conditions should be pretty poor by conventional measures, with prolonged periods of grey and stormy weather. Temperatures have dropped from their peaks, with a more reasonable 32C/90F during the day but still a slightly warm 18C/64F at night.
In terms of gameviewing the arrival of the rains should have signalled a mass exodus away from the dry season waterholes in search of better grazing, making for generally more difficult gameviewing. The biggest issue is elephant, which tend to migrate away into the surrounding woodlands and out of range ... it is not unusual to see no elephants at all during this time. Since the rain tends to arrive from the northeast, the game tends to head in this direction and there can be good numbers in view on the plains around Namutoni. Additionally some of species select this time to give birth, most notable amongst which are the young antelopes. The main pan may also have filled with water, which can attract a good number of waterfowl. Dramatic skies should be a regular feature for photographers."
Also wenn das stimmt, brauchen wir ja im Februar nicht bis in den Etosha zu fahren. Dann könnten wir ja auch von Upington über denn KTP, Kalarahri Anib, Sesriem und Swakopmund bis ins Damaraland (und dort mit Glück Wüstenelefanten sehen) und dann zurück nach Windhoek. Das währen dann knapp 2000 km und wir hätten mit grosser wahrscheinlicheit tolle Katzensichtungen im KTP. Wie sieht es denn mit Raubkatzensichtungen im Etosha im Februar aus?
LG
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200911. Feb. 2014 · #10Hallo JK,
also wenn ihr Kapstadt in jedem Fall mit einbauen wollt würde ich von da nicht noch nach Windhoek fliegen sondern von Kapstadt aus den südlichen Teil von Namibia bereisen. Und wenn es unbedingt Elefanten sein sollen fahrt in den Addo Elephant Park. Könnt ihr ja immer noch entscheiden wenn ihr wisst ob die beiden anderen mitkommen.
Wenn ja, Addo mit einplanen
Wenn nein, KTP und südlichen Teil von Namibia ab/bis Kapstadt bereisen.
Spart in jedem Fall Kosten für zusätzliche Flüge.
lg sasowewi
Günter Franz915 Beiträge · seit 201011. Feb. 2014 · #11Hallo JK,
Du schreibst:
Also wenn das stimmt, brauchen wir ja im Februar nicht bis in den Etosha zu fahren. Dann könnten wir ja auch von Upington über denn KTP, Kalarahri Anib, Sesriem und Swakopmund bis ins Damaraland (und dort mit Glück Wüstenelefanten sehen) und dann zurück nach Windhoek.
Ohne Etosha macht es kaum Sinn soweit in den Norden zu fahren. Im Damaraland Elefanten sehen zu können ist ebenso sicher oder unsicher wie in Etosha. Selbst wenn Du in Etosha keine Elefanten siehst (garantieren kann das soundso niemand und zu keiner Jahreszeit), hast Du gute Chancen auf Antilopenbabys und Wasser in der Pfanne und Fishers Pan mit einer üppigen Vogelwelt und ganz besonderen Landschaftsbildern.
Das wird ja so auch in dem von Dir zitierten Artikel beschrieben.
Wir selbst waren wiederholt während der Regenzeit in Etosha. Jedesmal haben wir Elefanten gesehen. Einmal in so großer Zahl (Mutterherden inmitten von hohem und grünen ! Gras und Bullengruppen), und weitaus häufiger als zuvor in der Trockenzeit !
Das währen dann knapp 2000 km und wir hätten mit grosser wahrscheinlicheit tolle Katzensichtungen im KTP.
Woher nimmst Du die Sicherheit auf Katzensichtungen !? Du kannst sie haben oder auch nicht. Und das zu jd.Jahreszeit.
Während unserer Reise hatten wir nach 5 ! Tagen die ersten und einzigen Löwen im KTP. Ein Grund mehr da wieder hin zu fahren.
Wie sieht es denn mit Raubkatzensichtungen im Etosha im Februar aus?
Das wird Dir keiner guten Gewissens voraussagen können, ebenso wenig wie für den KTP. Beide Parks sind wie gesagt riesige Wildgebiete und die Tiere halten sich nicht immer da auf, wo wir sie gerne haben möchten.
Wie Du siehst ist das alles nicht so einfach zu beurteilen und es ist nicht möglich einigermaßen zuverlässige Voraussagen über Tiersichtungen jedwelcher Art zu treffen. Für mich ist das der besondere Reiz einer Reise dahin. Sonst könnte ich besser gleich einen Zoo oder Safaripark besuchen.
Gruß
Günter
JKJK321Themenstarter52 Beiträge · seit 201211. Feb. 2014 · #12Vielen Dank Günter,
Mir ist schon klar, dass man nie sichere Voraussagen betreffend Sichtungen machen kann. Ich hatte so ein Erlebnis selbst im Hluluhwe-Imflozi GR, das ja vieeeel kleiner ist. Bei unserem ersten Besuch hatten wir Wildhunde, dutzende Nashörner, Büffelherden, Löwen direkt neben der Strasse am faulenzen, Elefanten, Hyäne beim fressen und vieles mehr. Bei unseren weiteren 3 Besuchen war dann vieeel weniger zu sehen. Im KTP hatten wir während 9 Tagen fast jeden Tag Löwen an verschiedensten Orten gesehen. Ich ging davon aus, dass dies wohl standart sei - offensichtlich fälschlicherweise. Ich tendiere nun immer mehr zu Variante Mittel- und Nordnamibia mit Etosha.
@sasowewi: Die Flugkosten sind kein Problem. Bei Kulula gibt es Flüge bereits ab ZAR 500 JNB nach Windhoek und von der SChweiz aus fliegt man sowieso über Jo`burg (normalerweise) - Direktflüge nach Windhoek gibt es meines Wissens nicht.
LG und danke nochmals an alle. Wenn es ums fine-tuning der Route geht, melde ich mich wieder..
JKJK321Themenstarter52 Beiträge · seit 201201. März 2014 · #13Hallo Liebe Foriker,
Wir sind nun mit der Planung bereits etwas weiter. Ich habe mir 2 Routen überlegt und bin gespannt, was ihr davon haltet:
Zuerst sicher eine Woche in Kapstadt und dann Flug nach Upington, von dort aus:
Twee Rivieren 1N
Nossob 1N
Bitterpan 1N
Tented Camp 2N
(oder Alternativ nur das Auob Tal hochfahren, Twee Rivieren 1N, Urikaruus 2N, Tentedt Camp 2N)
Mariental 1N
Sesriem 3N
Swakopmund 1N
Damaraland 3N
Windhoek 1N
Bei dieser Route würde sich noch die Frage stellen, wie weit wir ins Damaraland hochfahren müssten, um Chancen auf Wüstenelefantensichtungen zu haben. Braucht man dafür zwingend einen Guide oder geht das auch als Selbstfahrer? Ich habe gesehen, dass die Lodges, die geführte Touren anbieten, eher teuer sind, weshalb wir die Tiere lieber selber suchen würden.
oder Variante 2:
Twee Rivieren 1N
Nossob 1N
Bitterpan 1N
Urikaruus 2N
Tented Camp 1N
Keetmanshoop 1N
Fish River Canyon 1N
Aus und Lüderitz 3N
Sesriem 3N
Hier würden natürlich die Elefanten wegfallen, dafür hätte man noch den Fish River Canyon und die Wildpferde mit dabei und einige hundert Kilometer weniger zu fahren.
Welche Route würdet ihr vorziehen?
LG
JK