MOmodprimThemenstarter50 Beiträge · seit 201402. Feb. 2014 · #1
Hallo ihr,
Ende Februar geht es für zwei Jahre nach Namibia und im April möchte ich ggf. gleich meine erste Tour machen. Bisher hatte ich nur "normale" Digicams, z.B. Lumix. Nun habe ich mir das Einstiegerset der Canon EOS 600D mit dem Einsteiger-Objektiv gekauft (18-55).
Meint ihr dies reicht für einen absoluten Einsteiger oder sollte ich mir schon sofort ein größeres Objektiv kaufen? Es soll wirklich auf einem Hobby-Niveau bleiben... Gesendet von meinem GT-I8160P mit Tapatalk 2
Burschi4'140 Beiträge · seit 200902. Feb. 2014 · #2
Hallo, 55mm sind schon etwas wenig, vor allem, wenn du mal ein Tier fotografieren möchtest. Da sollten es schon 200mm sein. Es gibt doch von Canon ein tolles Objektiv 18 - 200, das wäre ideal, wenn du nicht auf Nahaufnahmen von Tieren bestehst, denn dann beginnt die Sache erst bei 400 mm. Das ist dann aber natürlich eine Preisfrage. Gruß: Burschi
MOmodprimThemenstarter50 Beiträge · seit 201402. Feb. 2014 · #3
Hey,
super, danke dir für die Antwort. Dann werde ich wohl mal ein wenig stöbern.
Grüßle
Nadja
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MOmodprimThemenstarter50 Beiträge · seit 201402. Feb. 2014 · #4
Hey,
nein, nein, ich wollte nicht, dass der Eindruck entsteht. Ich sitze schon den halben Tag vor Zeitschriften und dem PC, um mich zu informieren bzgl. Zubehör, Handhabung, etc. Das war lediglich als Einstiegsfrage gemeint, da einen am Anfang das Thema doch etwas erschlägt und ich nun nicht wusste, wo ich rein technisch mit dem Einsteiger-Kit stehe.
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Ein zweites Objektiv mit mehr Brennweite oder wenigstens eines was alles abdeckt (wenngleich das meistens nicht ganz an die Lösung mit zwei Objektiven herankommt), würde ich dir schon anraten. Denn die bisherigen Kompaktkameras haben vermutlich einen größeren Zoombereich abgedeckt als das Objektiv das du jetzt hast. Zwischen 200 und 300mm Endbrennweite würde ich dir schon anraten wenn du nicht nur jene Tiere fotografieren willst, die unmittelbar neben dir stehen/liegen.
Der Rest ist dann wirklich nur etwas Gespür für die Bildgestaltung und ein paar Grundkenntnisse der Fotografie (Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert und deren Zusammenspiel).
Viel Spaß und gutes Licht, Wolfgang
Toni_1962256 Beiträge · seit 201202. Feb. 2014 · #7
Dein Objektiv ist für Landschaftsaufnahmen schon mal gut und für die Tiere lege dir ein Sigma 50 - 500 zu (google mal, da gibt es günstig welche gebraucht), dann hast du wirklich alles abgedeckt. Und fotografiere zunächst einfach alles im Programmmodus dann gibts schöne Bilder.
Hallo modprim, mit der EOS 600 hast Du Dir eine gute Kamera gekauft. Für eine Reise nach Namibia würde ich mir jedoch ein weiteres oder anderes Objektiv zulegen. Mit dem vorhandenen 18-55mm Objektiv kannst Du gut Landschaften fotografieren. Die Möglichkeiten für die Tierfotografie wären allerdings doch sehr eingeschränkt. Das Tamron 70-300 mm für ca.310 € ist erschwinglich, bedingt allerdings einen Objektivwechsel. Bei dem häufig vorhandenen Sand und Staub ist das nicht sehr angenehm. Darum wäre das Tamron 18-270 mm für ca.350 € vielleicht eine Option bzw.meine Empfehlung an Dich. Du kannst es immer drauflassen, sparst Dir den Objektivwechsel und bist damit für nahezu alle Fotosituationen gerüstet. Selbstverständlich gibt es bessere, aber auch um das mehrfach teurere Objektive.
nein, nein, ich wollte nicht, dass der Eindruck entsteht. Ich sitze schon den halben Tag vor Zeitschriften und dem PC, um mich zu informieren bzgl. Zubehör, Handhabung, etc. Das war lediglich als Einstiegsfrage gemeint, da einen am Anfang das Thema doch etwas erschlägt und ich nun nicht wusste, wo ich rein technisch mit dem Einsteiger-Kit stehe.
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Ein Tipp von mir ... bevor du dich stundenlang mit sinnvollem und sinnlosem Zubehör beschäftigst ... beschäftige dich lieber mit dem Zusammenspiel der Einstellungen von Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert etc. Denn wie die Vorredner schon sagten... nur ein guter Fotoapparat macht noch kein gutes Foto! Ich glaube, wenn du das begriffen hast, hast du mehr Spaß am fotografieren und an deiner Canon EOS 600D...
Es gibt im Internet mehrere gute Fotoworkshopseiten... z.B. Klick
Jep, da möchte ich auch wiedersprechen. Vorallem die Mehrfeldschärfeeinstellung im Programmmodus ist beim Fotografieren in Grassavannen absoluter Mist. Ich hab da schon soviele Bilder verhauen, weil die Kamera das Gras scharf gestellt hat und nicht das Tier... 🙁 😠 Seither fotografiere ich nur noch mit manueller Blende, da ich an meiner EOS 650D da das Messfeld für die Schärfe selbst wählen kann.
Bei landschaftsaufnahmen kann man die programmautomatik aber gut benutzen...
LG Andy
THBiker1'366 Beiträge · seit 201103. Feb. 2014 · #11
[Hallo Andy,
da verstehe ich gerade die Zusammenhänge nicht ;)
und zwar zwischen [quote="Bebbl" post=324495] Vorallem die Mehrfeldschärfeeinstellung und
Bebbl schrieb: Seither fotografiere ich nur noch mit manueller Blende, da ich an meiner EOS 650D da das Messfeld für die Schärfe selbst wählen kann.
AF-Messfeld Wahl hat doch nichts mit der Blende zu tun und die Schärfe auch nicht. Die Blende hat nur Einfluss auf die Schärfentiefe. "fotografieren mit manueller Blende" bedeutet bei Dir Blendenpriorität (Av) ???
Bebbl schrieb: "fotografieren mit manueller Blende" bedeutet bei Dir Blendenpriorität (Av) ???
Jep, und nur im AV Modus kann ich das Messfeld manuell auswählen.
Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Aber bei meiner EOS habe ich im Programmmodus 9 Messfelder für die Schärfe. Und im AV Modus kann ich wählen wieviele und welche Messfelder ich benutzen möchte. Jetzt verständlicher?
Gruß Andy
THBiker1'366 Beiträge · seit 201104. Feb. 2014 · #13
Hallo Andy, noch etwas zu den Begrifflichkeiten, damit wir vom Gleichen reden, meinst Du die "Motivbereich Modi" (beinhaltet Automatische Motiverkennung, Kreativ Automatik,....) oder tatsächlich die "Programmautomatik (P)"? Normal sollte die Auswahl des AF-Messfeldes in M, Av, Tv und P möglich sein. Im Motivbereich-Modi fokusiert die Kamera auf das Objekt was ihr am nächsten ist, da sie ja nicht wissen kann, wo du gerne deinen Fokus setzen möchtest.
THBiker schrieb:Hallo Andy, noch etwas zu den Begrifflichkeiten, damit wir vom Gleichen reden, meinst Du die "Motivbereich Modi" (beinhaltet Automatische Motiverkennung, Kreativ Automatik,....) oder tatsächlich die "Programmautomatik (P)"? Normal sollte die Auswahl des AF-Messfeldes in M, Av, Tv und P möglich sein. Im Motivbereich-Modi fokusiert die Kamera auf das Objekt was ihr am nächsten ist, da sie ja nicht wissen kann, wo du gerne deinen Fokus setzen möchtest.
Gruß
Thorsten
Ja, die Begrifflichkeiten ... das ist echt ein schweres Ding. Kann ich dir hier auf der Arbeit auch ein Lied zu singen 🙂 Ich meine natürlich die Automatische Motiverkennung ... hier mit nem grünen A abgekürzt. Dort habe ich mehrere Messfelder! So is das wenn man schnell mal kurz was daherschreibt. mein Fehler ... sorry! Klar, in der Progarmmautomatik stellt die Kamera ja Blende und Verschluisszeit entsprechend ein und ich kann das Messfeld auswählen.... ich hoffe wir sind jetzt auf einer Linie... 🙂
THBiker1'366 Beiträge · seit 201104. Feb. 2014 · #15
Lach, ja....sind wir. Ich hab mir auch extra noch die Kurzanleitung der 650D angeschaut 😄
Toni_1962256 Beiträge · seit 201204. Feb. 2014 · #16
Drechselschorsch schrieb:Guten Tag allerseits, ich möchte Toni widersprechen, erstens ist meine felsenfeste Meinung das nicht automatisch schöne(gute) Bilder entstehen, höchstens technisch einwandfreie. Zweitens muss man sich mit der Kamera beschäftigen, nicht einfach Automatik, sonst brauche ich solch teure Ausrüstung nicht. Das ist meine Meinung.
@ TE Modprim Lass dir den Spaß und die Freude an der neuen Kamera nicht nehmen. Man kann wunderschöne Fotos mit den enstprechenden Programmodi machen, denn diese stellen in der Regel alles für dich richtig ein. Wenn ich etwas mit meiner Kamera im Programmmodus Tier, Portrait oder Landschaft fotographiere und nachher mit den Fotos versierter Manuelleinstelloptimierfotographen am gleichen Objekt zur gleichen Zeit vergleiche, weicht meist die Automatik gar nicht wirklich ab ... 😄 Natürlich verwende ich auch im M-Modus Freistellen oder Tiefenschärfe usw. etc. um individueller zu gestalten, aber das ist Hobby ...
Bebbl schrieb:Jep, da möchte ich auch wiedersprechen. Vorallem die Mehrfeldschärfeeinstellung im Programmmodus ist beim Fotografieren in Grassavannen absoluter Mist. Ich hab da schon soviele Bilder verhauen, weil die Kamera das Gras scharf gestellt hat und nicht das Tier... 🙁 😠 Seither fotografiere ich nur noch mit manueller Blende, da ich an meiner EOS 650D da das Messfeld für die Schärfe selbst wählen kann.
Bei landschaftsaufnahmen kann man die programmautomatik aber gut benutzen...
LG Andy
Mit dem entsprechendem Programmodus kann man auch mit Automatik schöne Fotos machen, oben schon erwähnt.
Hier fragt ein Einsteiger und schon kommen die "Profis" und machen alles komliziert und unmotivierend ...
achso ja und dann natürlich das Argument, dass wer keinen Blick fürs Motiv hat, nur technisch gut sein kann ... wen wunderts ... nur widersprichts du mir da nicht Schorsch
Die "Profis" machen das nicht aus Spass, sondern wiel die Dinge nicht so einfach sind....
Zum einen: Ich habe schon traumhafte Bilder gesehen, die mit einem Handy gemacht wurde - und grottenschlechte Bilder, die aus einer D1 kamen. Man tendiert dazu, sich gute Bilder durch teueres Equipment zu erkaufen... und das funktioniert nicht!
Zum anderen: Mit einer Spiegelreflex-Kamera kann man seine Ergebnisse gegenüber einer Bridge-Kamera deutlich verschlechtern, wenn man mit den Einstellungen nicht umgehen kann und sich noch nie mit den Grundlagen der Fotografie beschäftigt hat. Damit meine ich nicht: Handbuch lesen und Testberichte im Internet suchen....
Wenn man mit einer kleinen "Knipse" (nicht abschätzig, sondern liebevoll gemeint!) und ihren Ergebnissen zufrieden ist - und eigentlich auch auf diesem fotografischen Niveau bleiben will - dann macht es keinen Sinn, sich eine teuere Spiegelreflex anzuschaffen - und das nur, weil alle anderen damit rumrennen...
Toni_1962256 Beiträge · seit 201204. Feb. 2014 · #18
giraffenmog schrieb:
Die "Profis" machen das nicht aus Spass, sondern wiel die Dinge nicht so einfach sind....
Zum einen: Ich habe schon traumhafte Bilder gesehen, die mit einem Handy gemacht wurde - und grottenschlechte Bilder, die aus einer D1 kamen. Man tendiert dazu, sich gute Bilder durch teueres Equipment zu erkaufen... und das funktioniert nicht!
Zum anderen: Mit einer Spiegelreflex-Kamera kann man seine Ergebnisse gegenüber einer Bridge-Kamera deutlich verschlechtern, wenn man mit den Einstellungen nicht umgehen kann und sich noch nie mit den Grundlagen der Fotografie beschäftigt hat. Damit meine ich nicht: Handbuch lesen und Testberichte im Internet suchen....
Wenn man mit einer kleinen "Knipse" (nicht abschätzig, sondern liebevoll gemeint!) und ihren Ergebnissen zufrieden ist - und eigentlich auch auf diesem fotografischen Niveau bleiben will - dann macht es keinen Sinn, sich eine teuere Spiegelreflex anzuschaffen - und das nur, weil alle anderen damit rumrennen...
Deswegen mein ganz praktischer Tipp zu den entsprechenden Programmodi, über die ja die bereits gekaufte Kamera verfügt. Und diese sind wirklich gut und bringen schöne Fotos. Warum stellen Hersteller diese sogar in Spitzenkameras nun erweitert zur Verfügung?
Warum wohl? Weil viele Leute der Meinung sind, daß sie ein teueres Modell brauchen - um sie dann genauso zu benutzen wie die "alte". Wenn ich Hersteller wäre und damit eine Mark 3 statt einer Ixus verkaufen könnte, würde ich auch die Programmautomatik erweitern.
Frage war nicht, ob sich die Dinger verkaufen, Frage war, was gebraucht wird... Und so wie sich mir das nach den kurzen Beiträgen darstellt, würde ich die 600D zurück geben, den weiteren Objektivkauf vergessen und eine günstige Lösung mit gutem Zoom (in Sinne von Brennweite) suchen.
Gefühlt wäre hier wohl auch vorerst eine gute Bridge, wie z.B. die einen Thread unterhalb angesprochene Canon SX50HS oder eine Panasonic FZ200 die bessere Wahl. Bietet auch schon alle Möglichkeiten sich später mit Blende, Belichtungszeit usw. auseinanderzusetzen, kann RAW und hat gleich ein sehr vielseitiges Objektiv dabei.
Aber mit ein wenig Interesse lässt sich auch jetzt aus der DSLR viel herausholen, also einfach Spaß daran haben und etwas ausprobieren.