von nata zum tuli block und weiter nach SA

7 Antworten · 1'580 Aufrufe · gestartet 13. Aug. 2013 von franzicke
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Themenstarter2'085 Beiträge · seit 201213. Aug. 2013 ·
Hallo liebe Experten,
gestern hab ich mich mal in Karte und Reiseführer für unsere Botswana-Reise vertieft ... speziell unsere letzte Etappe vor der Rückreise nach JNB macht mir etwas Kopfzerbrechen - die Fahrt von der Nata Lodge (das ist unsere letzte Campsite) zum Tuli Block (dort sind wir zum Abschluss im Mahatu Tent Camp). Die Strecke wollen wir am 5. November fahren. Jetzt hab ich gelesen, dass man die TIEFSANDIGE Motloutse-Furt durchfahren muss - was nur möglich ist, wenn der Fluss kein Wasser führt. Und da stellt sich doch gleich die Frage, wie stehen denn die Chancen, dass das Flussbett Anfang November trocken ist. Es kann dann ja durchaus bereits geregnet haben. Aber auch gleich so viel, dass das Wasser bleibt?
Unsere Weiterfahrt ist dann 2 Tage später geplant - über Tzaneen nach JNB.
Ist denn schon jemand die Strecke von Norden kommend in den Tuli block gefahren?
Wäre es denn im Zweifel sinnvoll, über SA zum Tuli Block zu fahren, also einen großen Umweg auf dem Hinweg zu machen, dafür aber dann das Fahrzeug zur Weiterfahrt schon auf der "richtigen" Seite zu haben?
Ich freu mich über jeden Hinweis, auch sehr über ungefähre Zeitangaben, denn das wird mit Abstand unser längster Fahrtag und ausgerechnet da scheint's jetzt auch noch etwas kompliziert zu werden.
Schon mal Danke vorab und Grüße
Franzicke
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
441 Beiträge · seit 201213. Aug. 2013 ·
Hallo Franzicke,

was für eine schöne Reise !!!!!!!!

Nach meinem Kenntnisstand müsst Ihr immer bei Salomona Wall durch das Flussbett. Eure Strecke geht ja über die River Crossing Drift bis Pont Drift und von dort wieder nach Norden zum Camp.
Solltet Ihr von Südafrika aus dort hin fahren, dann müsst Ihr bei Pont Drift über den Limpopo River. Und wenn der Motloutse Wasser führt, dann ist im Limpopo erst recht Wasser.
Wenn Du über Dir über Google Maps Botswana ansiehst und die Strecke Francistown nach Mahatu Tent Camp eingibst, kann Du sehen, dass es keine wirklichen Alternativen gibt. Aber die Lodge hat bestimmt eine Lösung.
Wir waren im September dort. Im Limpopo waren bei Pont Drift ca,15 cm. Wasser und bei Salomons Wall war alles trocken.

Liebe Grüße aus Hamburg
Petra
https://www.smilies.4-user.de
142 Beiträge · seit 201114. Aug. 2013 ·
hallo franzicke,

wir sind die strecke mitte dezember 2012 gefahren. die motloutse furt war staubtrocken und nicht "extrem" tiefsandig, normale sand furt, kein grund zur besorgnis. es fahren zahlreiche fahrzeuge der umliegenden farmen durch, ist also gut gespurt.
auch der ponton über den limpopo war trocken. für dieses crossing gibt es eine info tel. nr. / falls du sie brauchen solltest, suche ich sie dir gern heraus.

lbg ulli
Themenstarter2'085 Beiträge · seit 201214. Aug. 2013 ·
Tausend Dank für die Antworten - genau so was wollte ich gerne hören 😉

Auf das Angebot mit der Telefonnummer komme ich evtl. noch zurück - bevor du ans Suchen gehst, warte ich mal ab, was wir an Unterlagen bekommen, da wir über Iwanowski gebucht haben und die erst ca. 2 Wochen vor Abreise die Reiseinformationen bekommen. Wenn das mit der Botswana-Anreise klappt, würden wir ja den Limpopo erst bei der Weiterfahrt von Mashatu nach SA durchfahren. Dazu müssten die Leute vom Camp ja auf jeden Fall Bescheid wissen. Jetzt plumpst mir echt ein Stein vom Hasenherz - nochmals vielen Dank!
Franzicke
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3'491 Beiträge · seit 200614. Aug. 2013 ·
Hallo Franzicke,
eine Limpopofurt im November einzuplanen, ist sicher recht mutig. Ich würde es zumindest nicht machen. Ok - Du kannst das letztlich ja immer noch vor Ort im Tuli Block entscheiden, denn die Lodge kann Dir dann sehr konkret etwas zum Wasserstand sagen.
Von Nata bis zum Tuli Block ist eigentlich zu weit für einen Tag. Ich empfehle eine Zwischenübernachtung in Selebi-Phikwe. Dort gibt es das renovierte Cresta Bosele Hotel, das sich für einen solchen Zwischenstop wirklich gut eignet.
Vom Tuli Block aus gibt es eine Alternative zu der Furt Pont Drift - nämlich die Brücke von Platjan. Die ist zwar nicht viel breiter als ein Auto und hat auch kein Geländer, aber sie ist gut befahrbar und es müsste schon wirkliches Hochwasser kommen, bevor diese Brücke überspült wird. Weiterfahrt dann über Alldays.
Gruß Joli
142 Beiträge · seit 201114. Aug. 2013 ·
hallo franzicke,

hier ein foto von platjan, damit du dir vorstellen kannst, was dich dort erwartet: alles ganz easy, solange der steg nicht überflutet ist.

lbg ulli


hc4ca466.jpg
Themenstarter2'085 Beiträge · seit 201214. Aug. 2013 ·
Danke Joli,
als Alternative für die Rückfahrt hab ich auch Platjan oder sogar Zanzibar als Grenzbrücke gefunden - das wäre zwar ein Umweg, aber durchaus machbar. Die Hinfahrt macht mir ja eben auch deshalb etwas Sorgen, weil die Strecke so lang ist und dann am Schluss noch ne Überraschung bereit halten könnte. Wir können leider keine Zwischenübernachtung mehr einplanen - Iwanowski- und Hupe-Reiseführer geben beide die Strecke von Francistown bis Tuli Block mit 4 Stunden an, wenn wir für Nata bis Francistown noch 2 weitere einplanen und uns 1-2 Stunden als Puffer dazu rechnen, wird's zwar ein langer Fahrtag, müsste aber mit viel Asphalt bei früher Abfahrt doch zu machen sein? Hoffentlich!
Grüße Franzicke
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Themenstarter2'085 Beiträge · seit 201214. Aug. 2013 ·
WOW - Vielen Dank für das Foto Ulli,
das sieht ja toll aus! Und als Beifahrer kann man ja zwischendurch die Augen auch mal zu machen 😎 So langsam wird aus Vorfreude schon leichtes Reisefieber ... dabei muss ich noch 2 Monate aushalten. Begeisterte Grüße
Franzicke
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