Wild Camping in Zimbabwe?

101 Antworten · 11,8k Aufrufe · gestartet 02. Apr. 2013 von fittken
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111 Beiträge · seit 201204. Apr. 2013 ·
Etwaige berechtigte Ausnahmen natürlich ausgenommen
2’664 Beiträge · seit 201204. Apr. 2013 ·
janphillip schrieb:Weil es so ist?!
Das, lieber janphillip, überlasse ich Deinem analytischen Denkvermögen!
111 Beiträge · seit 201204. Apr. 2013 ·
Wenn du deinen Beitrag änderst nachdem ich geantwortet habe, dann gibst du mir keine Chance 🙂

Lalalalala... - jetzt reicht's!
7’340 Beiträge · seit 200604. Apr. 2013 ·
Montango schrieb:Lebenshaltung ist min. so teuer wie in D. Da sind jetzt Extras wie mal in eine Lodge oder Hotel gehen, über das Delta oder die VicFalls fliegen, eine Nachtwanderung machen usw. noch garnicht berücksichtigt. Ich habe es noch nie komplett nachgerechnet, aber unter 8.000 € zu zweit haben wir noch keine vierwöchige Afrikareise gemacht.
... und mein Reisepartner und ich haben in Kamerun in vier Wochen zusammen insgesamt 500 Euro ausgegeben (ohne Flug natürlich). Mehr hatten wir in bar nicht dabei und weder Reiseschecks noch EC- oder Kreditkarte wurde irgendwo akzeptiert. Irgendwie gings auch - ohne Auto natürlich.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7’340 Beiträge · seit 200604. Apr. 2013 ·
Montango schrieb:Was meinst Du, wie lange es gut gehen würde, wenn all die Japaner und Amerikaner , die jedes Jahr München heimsuchen, nun alle im englischen Garten Zelte aufstellen würden und Fische aus der Isar grillen oder als Sushi essen würden? (wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob es in der Isar noch Fische gibt 😉 )
... in der Isar gibts keine Fische mehr. Haben die Japaner alle weggefischt und Sushi draus gemacht.
Und Bier wird auch langsam knapp. Das saufen die Amis auf dem Oktoberfest alles weg. 😉

Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
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7’340 Beiträge · seit 200604. Apr. 2013 ·
lilytrotter schrieb:Ich muss hier mal was loswerden:

Ich finde es sehr gut und lobenswert, auch mit kleinem Budget weite spannende Reisen zu planen. Bekannte Vorreiter waren die Leute von ‚Africa on a Shoestring’ und solche Reisenden sind bei der Bevölkerung gern gesehen, denn sie mischen sich unters Fußvolk.
... und sie bekommen mit, was das "Fußvolk" über Touristen denkt. Da würde sich mancher hier wundern. Deren Meinung über Touristen ist oft nicht so dolle, gerade, weil sie so mit Geld um sich werfen. Das kommt nämlich bei den Einheimischen sehr arrogant und überheblich an, wenn sich jemand für 100 Euro am Tag 'nen 4x4 und nochmal 100 Euro für die Übernachtung zahlt. Die schuften oft für 1 US$ pro Tag zehn Stunden auf dem Feld.
Sie haben keinen Luxus, dafür haben sie aber ganz andere Kontaktmöglichkeiten und ganz andere Einblicke in ein Land, als diejenigen, die sich nur von Lodge zu Lodge fahren oder gar fliegen lassen. Da kriegt man zwar den Staff mit aber nicht das Leben der Bevölkerung in den Ortschaften, - keine zufälligen spannenden Begegnungen, keine Einladungen, die man mit einem gemeinsamen Abschiedsessen (das man natürlich sponsert!) oder einem Geschenk abschließen kann.
Wenn einen das schmale Portemonnaie zu anderen Reiserouten als den ausgetrampelten Lodge-Touristenpfaden zwingt, so ist dies nichts negatives an sich! Selbst dann nicht, wenn derjenige hier etwas naiv seine Fragen stellt!
... so schauts aus. Und für mich sind die Einblicke in ein Land und das Leben der Einwohner wichtiger als der ganze Rest. Und wenn einem das wichtiger ist, muss man anders unterwegs sein, um diese Kontakte zu finden.

Gruß
Wolfgang
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7’340 Beiträge · seit 200604. Apr. 2013 ·
Drechselschorsch schrieb:Wie ein erwachsener Mensch auf die Ide kommen kann auf Kosten der Menschen die fast nichts haben ein Land zu bereisen kann ich nicht verstehen.
... wenn ich nicht eine ganze Menge Threads im Forum übersehen habe, dann kaufen die meisten Urlauber ihr Essen auch in Namibia, Südafrika und Co. in den großen Supermärkten (und fragen auch ständig nach solchen). Das geht auch auf Kosten der Einheimischen. Das Geld landet nur dann bei den Leuten, wenn ihr auf dem Markt in den kleinen Dörfern kauft (oh Gott, wird da nicht in der Zeit ins Auto eingebrochen?) oder in den kleinen Kaschemmen am Straßenrand. Da müssen sich aber sicherlich 90% jetzt mal im Spiegel anschauen und sich fragen, ob sie hier mit ihrer Reiseart den Einheimischen soviel Gutes tun, wie sie denken.

Gruß
Wolfgang
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1’309 Beiträge · seit 200904. Apr. 2013 ·
janphillip schrieb:
Wenn fittken jetzt noch schreiben würde, dass er tatsächlich einsieht, dass Wild Camping (egal wo) keine Option ist, dann könnten sich die Gemüter wieder beruhigen und der thread hätte seinen Soll erfüllt
....
....
???
Weil es so ist?!
Echt? Ist das so? Wo steht das denn?

Mal ganz allgemein in den Raum geworfen:

Wer bestimmt eigentlich, was einen guten und was einen schlechten Touristen ausmacht?

Darf ich mit dem Mietwagen durch Afrika reisen, wo es doch Tourguides und Fahrer gibt, die mich durch Afrika fahren können. Nehme ich denen dann nicht den Arbeitsplatz weg?

Ist das wirklich in Ordnung, wenn ich in Namibia mein Auto miete und damit eine Botswana-Tour mache? Da sollte ich doch lieber noch ein halbes Jahr sparen, um mir den Mietwagen in Botswana leisten zu können.

Warum gehe ich eigentlich auf Camp Sites, wo nur wenige Menschen von meiner Campinggebühr ihren Unterhalt bestreiten. Da spare ich doch lieber zwei Jahre und leiste mir gute Lodges mit vielen Mitarbeitern.

Eigentlich sollte man auch die Leute mit den viel zu kurzen Objektiven verbannen. Die müssen immer so dicht an die Tiere ranfahren und verbauen den Blick. Dann doch eher drei Jahre auf die mindestens 600mm sparen.

Meine Empfehlung: http://www.amazon.de/Afrika-Fu%C3%9F-Guten-Hoffnung-Kilimandscharo/dp/3768818780/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1365092105&sr=8-7&keywords=alexandre+poussin
Mit fünf Euro am Tag durch Afrika gewandert und entweder wild gecampt oder sich bei Einheimischen durchschmarotzt. Wunderbare Lektüre!

Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
7’340 Beiträge · seit 200604. Apr. 2013 ·
Nenette schrieb:
Meine Empfehlung: http://www.amazon.de/Afrika-Fu%C3%9F-Guten-Hoffnung-Kilimandscharo/dp/3768818780/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1365092105&sr=8-7&keywords=alexandre+poussin
Mit fünf Euro am Tag durch Afrika gewandert und entweder wild gecampt oder sich bei Einheimischen durchschmarotzt. Wunderbare Lektüre!
Danke für den Tipp!
Habe mir gerade den zweiten Band davon gekauft. Der erste, dazu noch gebraucht, ist mir zu teuer.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1’309 Beiträge · seit 200904. Apr. 2013 ·
BikeAfrica schrieb:
Nenette schrieb:
Meine Empfehlung: http://www.amazon.de/Afrika-Fu%C3%9F-Guten-Hoffnung-Kilimandscharo/dp/3768818780/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1365092105&sr=8-7&keywords=alexandre+poussin
Mit fünf Euro am Tag durch Afrika gewandert und entweder wild gecampt oder sich bei Einheimischen durchschmarotzt. Wunderbare Lektüre!
Danke für den Tipp!
Habe mir gerade den zweiten Band davon gekauft. Der erste, dazu noch gebraucht, ist mir zu teuer.

Gruß
Wolfgang
Musst du halt noch etwas sparen 😄 .

http://www.buch.de/buch/14239/767_afrika_zu_fuss.html

19,99€ und neu.

Viele Güße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
7’340 Beiträge · seit 200604. Apr. 2013 ·
Nenette schrieb:
BikeAfrica schrieb:
Nenette schrieb:
Meine Empfehlung: http://www.amazon.de/Afrika-Fu%C3%9F-Guten-Hoffnung-Kilimandscharo/dp/3768818780/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1365092105&sr=8-7&keywords=alexandre+poussin
Mit fünf Euro am Tag durch Afrika gewandert und entweder wild gecampt oder sich bei Einheimischen durchschmarotzt. Wunderbare Lektüre!
Danke für den Tipp!
Habe mir gerade den zweiten Band davon gekauft. Der erste, dazu noch gebraucht, ist mir zu teuer.

Gruß
Wolfgang
Musst du halt noch etwas sparen 😄 .

http://www.buch.de/buch/14239/767_afrika_zu_fuss.html

19,99€ und neu.

Viele Güße,
Nenette
Prima. Habe gerade mein Sparschwein geplündert und wenn ich noch 'nen Kleinkredit aufnehme, reichts. 😉
Vielen Dank!

Gruß
Wolfgang


Ergänzung:
Hier noch ein Buchtipp von mir über eine fünfjährige Radreise um die Welt, zum großen Teil aus Afrika:
Abenteuer ohne Grenzen

Hat mir vor meiner ersten Radreise insofern geholfen, als dass ich mich bei Einladungen oft als Vegetarier ausgebe, um zu vermeiden, was dem Autor passiert ist. Der fand nämlich in Zambia mal eine Ratte auf seinem Teller - komplett mit Fell, Schwanz, Kopf mit Zähnen ... und hat sie gegessen, um die Gastgeber nicht zu beleidigen.

Da mein Exemplar von ePay eh ziemlich gebraucht ist, verleihe ich es bei Interesse auch. Dann einfach PN schicken ...
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
439 Beiträge · seit 200904. Apr. 2013 ·
Drechselschorsch schrieb: (...)Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr 40. Jahre lang im untertägigen Steinkohlenbergbau gearbeitet um dann endlich einmal eine solche Reise finanzieren zu können.

Gruß Georg
Oh Scheiße! Neue Einreisebestimmungen für das südliche Afrika. Was tue ich jetzt nur? Völlig vor den Arsch mein Studium.
1’155 Beiträge · seit 200604. Apr. 2013 ·
… ich oute mich nun definitiv als asoziales egoistisches Element, dass trotz Campingverbots ab und zu in den Schweizer Bergen in steilen Felswänden biwakiert, der in Skandinavien vom „Jedermansrecht“ „gebrauch macht und überall dort campiert wo es schön und einsam ist, ich übernehme die volle Verantwortung, dass ganze Dorfgemeinschaften in Afrika am Hungertuch nagen, weil ich das Bedürfnis habe, jeweils ein paar Tage in der Einsamkeit der jeweiligen Pampa zu nächtigen, ich erkläre mich solidarisch mit allen deutschen Mitmenschen und ihren Wohnmobilen die irgendwo in der Schweiz auf eine Parkplatz oder in Basel am Rhein parkiert nächtigen und nichts zum Bruttosozialprodukt unsere schönen Alpenrepublik beitragen… mir kann nur noch ein esoterischer Bachblütenworkshop mit Selbstfindung- Verlängerungs- Wochenende helfen um mich auf den richtigen Weg des korrekten Benehmens zurückzuführen … 🙁
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
4’132 Beiträge · seit 200804. Apr. 2013 ·
Fritmanns Fäkalsprache ziert nun wiederholt seine letzten Posts. Ja, irgendwas muss ihm ständig über die Leber laufen, dass er sich einfach nicht beherrschen kann oder es hat wohl mit Muttis Erziehung nicht so ganz geklappt.


Der kleine Besserwisser beschwert sich zwar ständig und pedantisch über alle anderen Besserwisser und bösen Gutmenschen, die nicht seine Meinung vertreten und nicht klar auf klare Fragen antworten, er selber aber ist mal wieder mit sinnfreiem Gebabbel gut dabei: -
„Oh Scheiße! Neue Einreisebestimmungen für das südliche Afrika. Was tue ich jetzt nur? Völlig vor den Arsch...“
es scheint sehr befriedigend zu sein, sich mit überheblichen Bemerkungen über die Mühen anderer lustig zu machen


... er kann nicht anders...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
1’667 Beiträge · seit 201104. Apr. 2013 ·
BikeAfrica schrieb:
... und mein Reisepartner und ich haben in Kamerun in vier Wochen zusammen insgesamt 500 Euro ausgegeben (ohne Flug natürlich). Mehr hatten wir in bar nicht dabei und weder Reiseschecks noch EC- oder Kreditkarte wurde irgendwo akzeptiert. Irgendwie gings auch - ohne Auto natürlich.

Gruß
Wolfgang
.. als wir noch jung und arm waren, dafür unbegrenzt Zeit hatten, haben wir mit dem Motorrad die Sahara durchquert mit 100,00 DM / Woche. Wir haben schwarz getauscht, z.T. wild gecampt (gab ja oft keine Campingplätze) und uns von den Bauern Melonen schenken lassen. Dafür haben wir denen aber Kaffee gekocht.
Wenn wir ein Auto gemietet hätten und geflogen wären, wäre es auch teurer geworden. Konnten wir uns aber nicht leisten.
Wenn wir mal Rentner sind, machen wir es wieder so wie früher 😉

LG

Montango

ab November jeden Jahres gibt es übrigens auch wieder Bier in München, wir trinken allerdings nur Champagner 😗
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
Themenstarter277 Beiträge · seit 201304. Apr. 2013 ·
Fritzmann schrieb:
Drechselschorsch schrieb: (...)Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr 40. Jahre lang im untertägigen Steinkohlenbergbau gearbeitet um dann endlich einmal eine solche Reise finanzieren zu können.

Gruß Georg
Oh Scheiße! Neue Einreisebestimmungen für das südliche Afrika. Was tue ich jetzt nur? Völlig vor den Arsch mein Studium.
Tomcat schrieb:… ich oute mich nun definitiv als asoziales egoistisches Element, dass trotz Campingverbots ab und zu in den Schweizer Bergen in steilen Felswänden biwakiert, der in Skandinavien vom „Jedermansrecht“ „gebrauch macht und überall dort campiert wo es schön und einsam ist, ich übernehme die volle Verantwortung, dass ganze Dorfgemeinschaften in Afrika am Hungertuch nagen, weil ich das Bedürfnis habe, jeweils ein paar Tage in der Einsamkeit der jeweiligen Pampa zu nächtigen, ich erkläre mich solidarisch mit allen deutschen Mitmenschen und ihren Wohnmobilen die irgendwo in der Schweiz auf eine Parkplatz oder in Basel am Rhein parkiert nächtigen und nichts zum Bruttosozialprodukt unsere schönen Alpenrepublik beitragen… mir kann nur noch ein esoterischer Bachblütenworkshop mit Selbstfindung- Verlängerungs- Wochenende helfen um mich auf den richtigen Weg des korrekten Benehmens zurückzuführen … 🙁
you (two) made my day!

Da Simbabwe für uns nicht mehr in Frage kommt, der Thread aber eh schon abgedriftet ist, möchte ich kurz noch was zu unseren Plänen schreiben:

Wir möchten Anfang September für 35 Tage einen 4x4 mieten und durch Namibia und Botswana reisen.

Was ich jetzt schreibe ist FSK 18:

Ab und zu werden wir fernab von Campingplätzen campen. 🤨
Meine Freundin hat sich von einigen Kommentaren hier überzeugen lassen, sodass wir wohl auch einigen Kindern in Afrika durch unseren Aufenthalt auf Campingplätzen eine gute Zukunft bescheren sollten.

Ansonsten noch zur Klarstellung unseres Budgets:

Insgesamt 3000€ pro Person inklusive Flug und allem drum und dran! Flüge nach Joburg sollten wir allerdings für ca. 630€ und vllt. günstiger bekommen.

Wir würden uns beide freuen, wenn jemand noch Tipps etc. auf Lager hat, vor allem auch was die zu erwartenden Benzinkosten betrifft. (Ich hoffe das ist nicht der nächste Aufschrei...)
Gast04. Apr. 2013 ·
Hallo,
fittken schrieb:Wir würden uns beide freuen, wenn jemand noch Tipps etc. auf Lager hat, vor allem auch was die zu erwartenden Benzinkosten betrifft. (Ich hoffe das ist nicht der nächste Aufschrei...)
Verbrauch hängt natürlich etwas vom Fahrzeug ab (Hubraum, Alter, ...). Mit Doppeltank, Campingausrüstung etc. sind die Autos ziemlich beladen und haben mit Dachzelt oben drauf, Kanistern an der Seite, etc ungefähr den CW-Wert einer Schrankwand 😎 Rechne mit 10-15 Litern pro 100 km bei einem Diesel und 2-3 Litern mehr bei einem Benziner.

Zu der Kilometerzahl, die sich aus Eurer reinen Route ergibt, solltest Du noch 30-50% dazu rechnen. Das kommt nach unserer Erfahrung für Games Drives und Abstecher immer dazu. Der Liter Benzin kostet knapp einen Euro.

Beispiel: 4.500 km Route. 6.000 km realistische Fahrstrecke. Ca. 15 Liter Verbrauch = 900 EUR.

Interessehalber: Bei wem wollt Ihr in Johannesburg mieten?

Beste Grüße

Guido

PS: Irgendwie war die ganze schöne Aufregung umsonst. Manno. Mit 6000 EUR und davon ca. 1.200 für Flüge und 1.600 für das Auto kommt Ihr locker über die Runden.
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
319 Beiträge · seit 201204. Apr. 2013 ·
Es ist schon erschreckend welche Meinungen hier geäußert werden - eigentlich wollte ich mich nicht dazu äußern. Ich kann Wolfgang in vielen Dingen nur zustimmen. Ich komme bei meinen Reisen auch oft in sehr engen Kontakt mit der wirklich einfachen Bevölkerung, habe teilwise mit denen zusammen auf dem Feld gearbeitet. Auch der Hochpreistourismus (Lodges etc.) trägt nicht unbedingt zu verbesserten Lebensbedingungen der Menschen bei (die Lodges werden oft von ausländischen Unternehmen/Inhabern betrieben).
Da kann man auch in ganz einfachen Hotels übernachten, auf den einheimischen Märkten einkaufen und in den ganz einfachen Restaurants bei Mama Afrika essen - nebenbei bekommt man dabei noch einen Einblick in das alltägliche Leben, was bei meinen Reisen eigentlich immer sehr wichtig ist. Es ist für mich einfach schön mit den Kindern Fußball zu kicken, abends mit 50 anderen Schwarzen Fußball zu schauen und über Gott und die Welt zu diskutieren (manchmal natürlich anstrengend, weil man doch sehr ausgequtscht wird (Fragenmäßig meine ich damit).
Zum Beispiel war ich oft in Uganda - kurz nach Idi Amin war es richtig interessant - kein Tourist hat sich hingetraut und die Leute waren begierig sich mit Ausländern zu unterhalten. Ich war dann auch bei den Berggorillas - damals verlangte man 110US-Dollar - man habe ich überlegt, es dann aber doch gemacht. Nebenbei noch einen Verantwortlichen von dem Park kennengelernt, der mich dann mit seinen Rangern zur Habituierung einer Gorillagruppe mitgeschickt hat - kostenlos. Jahre später war ich wieder unten in Kisoro. Da war dieses Gebiet dann schon bei den Hochpreistouristen bekannt und sie sind mit Kleinflugzeugen eingeflogen. Bei meiner Fahrt nach Kisoro war die Strasse immer noch eine Lehmpiste aber bei Kisoro war ein nagelneues geteertes Flugfeld entstanden - für die Bevölkerung bestimmt sehr von Nutzen. Was mir noch aufgefallen ist war, daß die Dorfbevölkerung die Touristen gebeten hat ihren Kindern kein Geld, Kugelschreiber etc. zu geben, da dies die sozialen Strukturen erheblich stören würde (war selber überrascht, daß die Dorfbewohner darauf hingewiesen haben - sonst ist es meist der Fall, daß die Kinder gezielt zum Betteln geschickt werden, weil damit mehr Einkünfte erzielt werden, als wenn die Eltern einen Tag auf dem Feld arbeiten).

Nun aber zu fittken seiner Frage. Also ich war im Mai letzen Jahres knapp 5 Wochen unterwegs. Wir sind von Jo'burg über Krüger NP nach Zimbabwe. Dort Matobo Hills, Hwange NP und Victoria Falls (inklusive Helikopterflug). Weiter ging es dann durch den Norden von Botswana (Chobe) nach Namibia. Dort durch den Caprivi Streifen zum Etosha NP, weiter zum Skeleton Coast Park runter in die Namib desert bis nach Sossusvlei und zurück nach Windhoek und von dort nach Hause. Die ganze Reise hat für drei Personen inklusive alles (sprich Flüge, 4x4 mit Dachzelt, Helkiopterflug an den Victoriafällen, Grenzübertritt-Gebühren, Einwegmiete für Leihfahrzeug, Parkgebühren etc.) 8700 Euro gekostet. Also im Rahmen deines Budgets. Wobei es für mich schon teuer war, da ich sonst auch oft mit Rad unterwegs bin und da ist meist der Flug ins Land der größte Posten.

Wie ich gerade gelesen habe, hast du Zimbabwe schon ausgeschlossen. Ok, wobei man dort eigentlich preiswert über die Runden kommt. Campingplätze sind preiswert, Parkeintritt zahlt man einmal und kann dann dafür 5 Tage im Park bleiben (war übrigens früher im Etosha-Park auch mal so - oder waren es da nur 3 Tage).
In Namibia kann ich dir den Caprivistreifen empfehlen. Der hat wirklich ein afrikanischen touch - Frauen die früh Maniok stampfen, Kinder mit tollem selbstgebastelten Spielzeug, sehr aufgeschlossene Menschen (im Süden sind die Farbigen irgendwie mehr zugeknöpft). Dort gibt es auch Community-Zeltplätze, die teilweise sehr schön sind. Der Babwata NP hat uns extrem gut gefallen. Gerade im Norden, auch auf dem Weg zum Skeleton Coast Park gibt es genug Möglichkeiten auch wild zu campen. Je weiter südlich man kommt, umso schwieriger wird es, weil alles eingezäunt ist. Wenn du wild campst behalt einfach im Kopf, was du erwarten würdest, wenn jemand auf deinem Land/Garten zelten würde - nämlich den Ort so verlassen, wie er vorher war. Sprich allen Müll natürlich mitnehmen (das sollte eh selbstverständlich sein), aber auch seine Ausscheidungen vergraben und wenn man Feuer gemacht hat, auch die Feuerstelle eingraben. Spaten ist ja am Auto dran. Auch unterwegs, wenn man mal muß, solltem man eigentlich das auch als Regel einhalten (sprich wenn eine Frau mal Pipi muß sollte auch das Papier entweder eingegraben werden, oder in der Mülltüte im Auto landen - ich glaube das machen selbst die Leute die von Lodge zu Lodge fahren nicht unbedingt, wenn ich manchmal die Rastplätze gesehen habe).

Ansonsten sehe ich keine Probleme auch mit einem schmalen Budget durch die Länder zu reisen.

toumtoum
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
Themenstarter277 Beiträge · seit 201305. Apr. 2013 ·
Guido. schrieb:
Zu der Kilometerzahl, die sich aus Eurer reinen Route ergibt, solltest Du noch 30-50% dazu rechnen. Das kommt nach unserer Erfahrung für Games Drives und Abstecher immer dazu. Der Liter Benzin kostet knapp einen Euro.

Beispiel: 4.500 km Route. 6.000 km realistische Fahrstrecke. Ca. 15 Liter Verbrauch = 900 EUR.
Danke, sehr gute Infos!

Habe Dir bezüglich der Vermietung mal eine PN geschrieben.
toumtoum schrieb:
Wie ich gerade gelesen habe, hast du Zimbabwe schon ausgeschlossen. Ok, wobei man dort eigentlich preiswert über die Runden kommt. Campingplätze sind preiswert, Parkeintritt zahlt man einmal und kann dann dafür 5 Tage im Park bleiben (war übrigens früher im Etosha-Park auch mal so - oder waren es da nur 3 Tage)
Ja, Zimbabwe hatten wir eigtl. ausgeschlossen, weil viele hier Wild Camping wegen erhöhter Kriminalität nicht empfohlen haben.
Aber da wir von dem Wild Camping ja eh ein bisschen weggekommen sind und laut http://www.zimparks.org/images/tariffs.pdf die Preise auch gar nicht so schlecht aussehen (5 Tage im Park bleiben, 1x Eintritt zahlen und fürs Camping ca. 5-10 Dollar, da freut sich der studentische Geldbeutel ) 😉

In sofern sollten wir Simbabwe vllt. auch in Betracht ziehen.

In jedem Fall danke ich Dir für den guten Beitrag!
4’132 Beiträge · seit 200805. Apr. 2013 ·
Hallo, fittken, wieso willst du jetzt eigentlich überhaupt nach Namibia? Das stand doch vorher noch gar nicht auf deinem Plan.
Es ist doch super sich für Teile von SA , Swaziland, Zimbabwe und Mozambique zu entscheiden. Wieso geht ihr davon ab und nehmt nun Namibia?
Nebenbei sind die Flüge nach Joburg und die Fahrzeugmieten dort deutlich billiger als nach Nam.
90 % der Routen die dich in interessante Gebiete bringen, kannst du im südlichen Afrika ohne 4x4 machen. Einiges auch mit ÖV.
August ist noch kühl, das würde ich bei meiner Routenplanung bedenken. Je nachdem ob du noch einen Standurlaub planst oder nicht, würd ich das ans Ende der Reise legen, - ohne Auto.

Ich wüsste keinen Grund warum es in Zimbabwe gefährlicher wär, als anderswo. Es kommt IMMER auf die Situation vor Ort an, in jedem Land – und die kannst du erst beurteilen, wenn du da stehstst/gehst/fährst und dann erst kannst du dich entscheiden, wie du es einschätzt – nur in deinem Fall fehlt dir halt die Grundlage für eine adäquate Bewertung der Situation und die Erfahrung, was du grundsätzlich dort beachten möchtest. Das lernst du auf dieser Reise und bei der nächsten Reise hast du es dann drauf. Aber das gilt, wie gesagt, für jedes der Länder.


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt