Wild Camping in Botswana?

67 Antworten · 13,7k Aufrufe · gestartet 02. Apr. 2013 von fittken
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Themenstarter277 Beiträge · seit 201302. Apr. 2013 · #1
Hallo,

wie ihr vielleicht in einem anderen Thread gelesen habt, spiele ich mit dem Gedanken mit dem 4x4 durch Botswana zu reisen.

Wie schätzt ihr die Möglichkeiten zum Wild Campen dort ein?

Über Erfahrungsberichte und Ratschläge wäre ich dankbar.
1'723 Beiträge · seit 200902. Apr. 2013 · #2
Née Ehrlich ... Was soll denn das ? Wild campen in bots und sim ?
Warum ??? Um geld zu sparen oder um wildnis zu erleben ? Wild
Hasté genug auf den camping sites. Ist aus meiner sicht ziehmlich ruecksichtslos vor allem Weil vièle menschen vom einkommen aus tourimus leben und abhaengig sind.
Und hasté dir mal die frage gestellt wie das waere wenn alle das
Machen wuerden ?
Ganz schoen daneben find ich
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
3'883 Beiträge · seit 201102. Apr. 2013 · #3
fittken schrieb:Hallo,
wie ihr vielleicht in einem anderen Thread gelesen habt, spiele ich mit dem Gedanken mit dem 4x4 durch Botswana zu reisen.

Wie schätzt ihr die Möglichkeiten zum Wild Campen dort ein?

Über Erfahrungsberichte und Ratschläge wäre ich dankbar.
Mit dem 4x4-Camper durch Botswana, das ist eine gute Idee. Wir haben das auch vor.
Wild zu campen dagegen halte ich für eine sehr schlechte Idee. Miss Ellie in ihrem Zorn hat ganz Recht.

Hinzu kommt, dass in den Nationalparks und Naturreservaten, wo sich das Wildlife abspielt, nicht wild gecampt werden darf. Im übrigen darfst du die Campingplätze nicht mit unseren europäischen Plätzen vergleichen. Pro Platz gibt es nur wenige Stellflächen und die sind meist so weit voneinander entfernt, dass man sich kaum sieht und hört.

In der Nähe von Ortschaften wie z. B. Kasane, Maun und Gabarone würde ich aus Sicherheitsgründen nicht wild campen. (Ebenso wie ich um europäische Ortschaften einen riesigen Bogen machen würde.)

Ich habe zwar nur Erfahrungen aus Namibia mitgebracht, lese jedoch fleißig im Unterforum Botswana => Camping und Routen. Das kann ich dir auch empfehlen, dann wirst du von selbst feststellen, dass deine Idee nicht so gut ist. Zusätzlich gibt es ausgezeichnete Reiseführer, in denen du dich über das Land und seine Eigenarten informieren kannst.

Du wolltest einen Ratschlag? Hier ist er: Lass es sein!

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
439 Beiträge · seit 200902. Apr. 2013 · #4
fittken schrieb:Hallo,

wie ihr vielleicht in einem anderen Thread gelesen habt, spiele ich mit dem Gedanken mit dem 4x4 durch Botswana zu reisen.

Wie schätzt ihr die Möglichkeiten zum Wild Campen dort ein?

Über Erfahrungsberichte und Ratschläge wäre ich dankbar.
In den Nationalparks natürlich nicht möglich, weil nicht erlaubt. Ansonsten kein Problem. Musst nur ein bisschen auf Sicherheit achten. Wie schon geschrieben um die "großen" Städte herum würde ich das vermeiden. Aber ansonsten im ganzen Land völlig problemlos - eigene Erfahrung.
931 Beiträge · seit 200602. Apr. 2013 · #5
Unter Berücksichtigung der üblichen Regeln kann man in Botswana problemlos wild campen. Wenn man die Umgebung von Städten und Dörfern meidet ist das kein Problem. Und es gibt einige Ecken wo man wild campen muss. Da gibt es nämlich nichts anderes. Man kann also auch niemanden etwas wegnehmen, wie Miss Ellie meint. Den erhobenen Zeigefinger finde ich daher ziemlich überflüssig.

Gruß

Ulli
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1'723 Beiträge · seit 200902. Apr. 2013 · #6
Ach ja ??? Wo ist denn bitte nix ? Und warum miss man denn
Dann dahin ?
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter277 Beiträge · seit 201302. Apr. 2013 · #7
Vielen Dank für eure Antworten.

Ich verstehe die Aufregung einiger hierzu nicht.

Wieso bin ich als Tourist verpflichtet Einnahmen bei den Enheimischen durch meine Übernachtung zu generieren? Durch Automiete, Nationalparlgebühren etc. lasse ich ohnehin nicht wenig Geld im Land.

Und wenn ein Angebot nicht nachgefragt wird (in dem Fall der Campingplatz), ist das ja nicht mein Problem. Das mag jetzt hart klingen, aber geht ihr in Deutschland jeden Abend außer Haus essen, damit die Gastwirtschaft um die Ecke nicht pleite geht?

Außerdem sind seit der Privatisierung in Botswana einige Übernachtungsmöglichkeiten nicht gerade günstig oder sehe ich das falsch?

Ich verstehe durchaus die Argumentation, sehe da allerdings nichts moralisch verwerfliches dran.

Würde mich freuen, wenn es noch einige Antworten zu dem Thema gibt.
142 Beiträge · seit 201103. Apr. 2013 · #8
wir haben in botswana etliche male wild gecampt und noch nie das kleinste problem damit gehabt. oft ist es gar nicht anders möglich: beispielsweise auf der zufahrt nach mabuasehube oder auf der zufahrt von rakops ins CKGR, oder im gebiet nördl. des kaa gate, KTP. dass man dies nicht im einzugsgebiet von größeren städten tun sollte, versteht sich von selbst. andererseits gibt es, gerade abseits der touristischen pfade, wenige bis gar keine campsites. unsicher haben wir uns in botswana nie gefühlt, das land gilt nicht umsonst als sehr sicheres reiseland, nicht zu vergleichen mit anderen ländern im südl. afrika.

genieße die einsamen nächte in traumhaft schönen, menschenleeren landschaften. es gibt nicht mehr viele gebiete auf der erde, wo dies so unkompliziert möglich ist.

lbg ulli

wildcamp ca. 30 km östl. des matswere gate auf der zufahrt zum CKGR

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1'125 Beiträge · seit 200603. Apr. 2013 · #9
Guten Abend!
Ich halte Fittkens Argumentation für schlüssig.
Selber habe ich öfter in Botswana wild gecampt, nicht um Geld zu sparen oder dasselbe den Einwohnern vorzuenthalten, sondern weil es nicht anders ging. Mein alter LR schaffte die Riesenstrecke von Mafikeng bis Kang nicht an einem Tag, vor allem wenn man (früher) noch in Lobatse auf die Bank musste. Tanken musste ich sowieso in Lobatse. Ich kam meist bis kurz hinter Sekoma. Da fängt auch (nach der unendlich tristen und offenen Landschaft davor) der Busch an. Ich bin dann am späten Nachmittag auf einer Fahrspur in die Buschlandschaft eingebogen und habe dort übernachtet. Wenn man nur 100m reinfährt, sieht einen niemand mehr. Und am nächsten Morgen ging's dann weiter. War alles kein Problem. Ich vermute, dass sich daran in der Zwischenzeit nichts geändert hat.
Und moralische Vorhaltungen sind wohl fehl am Platze.
Gute Nacht!
Rodrigo
Omnia vincit amor
6'152 Beiträge · seit 200603. Apr. 2013 · #10
hallo,

ich bin zwar kein Camper -- sondern Lodge/Farm-Hopper.
Den Satz --- manchesmal gibt es gar kein Campingplatz oder die Strecke ist
zu lang .... das geht doch in meinem Falle auch nicht, muss von einer festen
Unterkunft zur anderen kommen -- und da muss ich halt planen --- und wenn die Strecke zu lang ist --- dann halt sehr früh losfahren.
Ich kann verstehen, wenn man fragen würde, sollte ich mal nichts ans gewünschte Ziel kommen - kann ich dann wild campen - aber nicht generell, muss aber feststellen, dass einige schon auf diese Tour reiten bzw. fahren.
Oder wie geschrieben, Botswana ist sehr teuer - ja Leute, dann darf ich halt
nicht hinfahren -- sondern muss mir ein billigeres Land suchen.
Mein Traum ist auch Tansanisa --- für mich zu teuer, deshalb bleibt es auch
ein Traum. 🙁
Schönen Tag wünscht Euch
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2013
5'479 Beiträge · seit 200903. Apr. 2013 · #11
Die eigentlich entscheidende Info wurde hier noch nicht geliefert. Wie sieht die rechtliche Situation aus? Ist wild campen in Botswana erlaubt?
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
6'152 Beiträge · seit 200603. Apr. 2013 · #12
fittken schrieb:Vielen Dank für eure Antworten.

Ich verstehe die Aufregung einiger hierzu nicht.

Wieso bin ich als Tourist verpflichtet Einnahmen bei den Enheimischen durch meine Übernachtung zu generieren? Durch Automiete, Nationalparlgebühren etc. lasse ich ohnehin nicht wenig Geld im Land.

sorry ,, verpflichtet bist Du nicht --- aber egal in welches Land zu fährtst
kostet es halt irgendetwas


Und wenn ein Angebot nicht nachgefragt wird (in dem Fall der Campingplatz), ist das ja nicht mein Problem. Das mag jetzt hart klingen, aber geht ihr in Deutschland jeden Abend außer Haus essen, damit die Gastwirtschaft um die Ecke nicht pleite geht?
Oh wie einfach -- es ist kein Campingplatz da --- dann stelle ich mich halt hin
hast Du mal daran gedacht, Dir vorher Gedanken zu machen, wo Du lang fährst
wo es einen Campingplatz gibt, ansonsten kann man einfach seine Route ändern


Außerdem sind seit der Privatisierung in Botswana einige Übernachtungsmöglichkeiten nicht gerade günstig oder sehe ich das falsch?
Das siehst Du völlig richtig, nur wenn ich mirs nicht leisten kann bzw. mir es
zu teuer ist, fahre ich auch nicht in dieses Land.
Gruss Hanne

Ich verstehe durchaus die Argumentation, sehe da allerdings nichts moralisch verwerfliches dran.

Würde mich freuen, wenn es noch einige Antworten zu dem Thema gibt.
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'060 Beiträge · seit 201303. Apr. 2013 · #13
fittken schrieb:
Wieso bin ich als Tourist verpflichtet Einnahmen bei den Enheimischen durch meine Übernachtung zu generieren? Durch Automiete, Nationalparlgebühren etc. lasse ich ohnehin nicht wenig Geld im Land.

Und wenn ein Angebot nicht nachgefragt wird (in dem Fall der Campingplatz), ist das ja nicht mein Problem. Das mag jetzt hart klingen, aber geht ihr in Deutschland jeden Abend außer Haus essen, damit die Gastwirtschaft um die Ecke nicht pleite geht?
Mir scheint diese Argumentation ein wenig zu hinken. Zum einen profitiert von Automiete oder Nationalparkgebühren i. A. nur eine Minderheit der Bevölkerung. Zum anderen lebt der Staat von seinen Bürgern, wenn die nichts verdienen, geht auch der Statt pleite. Dann gibt es Zustände im Land, dass du dort nicht mehr als Tourist hin willst.

Natürlich gehe ich nicht jeden Abend zum Essen, aber wenn ich in D einen Wochenend-Ausflug mache, packe ich nicht das ganze Auto voll mit Essen und Trinken, sondern ich gehe im Ausflugsort essen oder einkaufen. Ich stelle auch nicht mein Zelt auf die nächstbeste Wiese, sondern auf einen Campingplatz oder miete ein Zimmer.

Tourismus sollte nicht nur mein egoistisches Privatvergnügen sein, man sollte das Land nicht nur ausnützen zum eigenen Zweck, sondern auch dem Land nützen, indem man die lokale Bevölkerung unterstützt durch Übernachtung, Essen, Kauf von handgefertigten Waren, ...
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
391 Beiträge · seit 200803. Apr. 2013 · #14
Tja, so ist es uns vor zwei Jahren auch ergangen. Planten eine Reise durch BOT, ZIM und MOS und mussten dann feststellen, dass wird ganz schön teuer… zur teuer für unser Budget!!

Obwohl wir, wenn es sein muss, auch schon einige Male wild gecampt haben, wollten wir dann doch die ganze Reise nicht darauf abstimmen… ist ja irgendwie auch stressig, jeden Cent umzudrehen.

Da bleibt einem nichts anderes übrig, als sich ein günstigeres Reiseziel zu suchen.
Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
2'048 Beiträge · seit 200703. Apr. 2013 · #15
Hallo fittken,
warum willst du nach Botswana? Wohl doch, weil dort Natur noch vorhanden ist. Und du bist dir sicher im Klaren, dass du mit deiner Reise genau diese Natur ein Stück kaputt machst. Für mich ist es begrüßenswert, dass Botswana (anders als z.B. Namibia) schon sehr früh entschieden hat, statt auf Massentourismus auf einen hochpreisigen Individualtourismus zu setzen.
Wieso bin ich als Tourist verpflichtet Einnahmen bei den Enheimischen durch meine Übernachtung zu generieren? Durch Automiete, Nationalparlgebühren etc. lasse ich ohnehin nicht wenig Geld im Land.
langfristig werden afrikanische Länder ihre Naturreichtümer nur erhalten, wenn dadurch auch ein spürbarer Nutzen für die Bevölkerung entsteht. Der Druck in den NP Tierseuchen zu bekämpfen und Schadinsekten zu beseitigen, damit dort auch Rinder weiden können, ist sehr hoch.
Botswana hat schon mal Ansätze gemacht, die Selbstfahrer komplett aus allen NP's zu vertreiben und Besuche nur noch mit 7 von lokalen Touroperater durchführen zu lassen. Wenn jetzt auch noch massenweise Wildcamper dort auftauchen, nur um angesichts mehrerer tausen Euro für Flug, Mietwagen, und Sprit vor Ort Geld sparen zu können, dann kann ich nur zu gut verstehen, wenn bald Selbstfahrerreisen verboten werden. Mich verwundert immer wieder, mit welcher Ignoranz Leute wie fittken an dem Ast sägen, auf dem sie selbst sitzen möchten. Und natürlich sind das alles Menschen, die sich optimal verhalten, keine Hinterlassenschaften zurück lassen etc. Warum ist es so schwer zu verstehen, dass das besondere, die einsame, weitgehend unberührte Natur eben durch jeden Besuch und jeden Eingriff ein Stück zerstört wird. Und ich finde es gut, dass Botswana versucht, diese Eingriffe so klein wie möglich zu halten. !0 gutzahlende Gäste schädigen weniger als 100 Selbstfahrer oder gar 1000 Wild- und Billigcamper. Leute wie fittken werden aber dafür sorgen, dass irgendwann nur noch ausgewählte, wohl dann 2-3 Jahre im Voraus gebuchte Lodgegäste zugelassen werden und ich mir das dann überhaupt nicht mehr leisten kann.
So - jetzt verstehst du vielleicht, warum sich hier einige so über deine Frage aufregen.
Nachdenkliche Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
1'287 Beiträge · seit 200803. Apr. 2013 · #16
helliulli schrieb: oder im gebiet nördl. des kaa gate, KTP.
Hallo,

nur mal als Beispiel, das Gebiet nördlich des Kaa Gates gehört zum Qhaa Qhing Conservation Trust. Hier darf man sich zwar "wild" in die Landschaft stellen, muss aber dafür Gebühren zahlen.
Im letzten Jahr haben wir uns ca. 10 km vor Hukuntzi in die Landschaft gestellt. Kurz vor Sonnenuntergang kamen Ranger aus dem KTP und haben uns informiert, dass wir das nur dürften, wenn wir in Hukuntsi um Erlaubnis fragen und die entsprechenden Gebühr entrichten.
Wir haben uns dann am nächsten Tag in Hukuntsi am Kiosk gemeldet und die Gebühren (130 Pula) entrichtet. Natürlich mit Preistafel und Quittung. 😉

Ich denke man sollte sich informieren bzw. in den Dörfern fragen und auf Community Grund ruhig etwas zahlen. In der Regel sind die Gebühren im Verhältnis zu den restlichen Kosten (Flug, Auto, Sprit) fast zu vernachlässigen und kommen (hoffentlich) der Dorfgemeinschaft zu Gute.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
1'723 Beiträge · seit 200903. Apr. 2013 · #17
danke jaw ..
ich haette es nicht besser schreiben koennen..
gott geht mir das auf den ...... .. !!! ihr wollt nach botswana wegen der natur, weil es schoen ist, weil es wild ist .. je wilder desto lieber .. warum ist botswana noch wild ?? Weil es vergleichsweise gut gemanaged wird und eben geschuetzt wird.. Verhalten wie wildes campen traegt der gesamten Selfdriver Liga schlechte quoten zu ... ob es nur ausdruecklich verboten ist oder geduldet wird spielt eigentlich keine rolle .. ein land, wo man es eigentlich, ausser im notfall, von einer unterkunft zur naechsten schaffen kann, muss einfach nicht tolerieren, dass sie da leute einfach in die natur stellen... frueher oder spaeter, na klar ist ja nie jemand gewesen, hinterlaesst dieses garantiert auch unschoenen beischmuck.. (abfall, faekalien etc etc )...
ich kann es einfach nicht begreifen wie arrogant und egoistisch manche sind.. alleine hier fuer direkt zwei laender die frage zu stellen finde ich echt frech... sei dir ueber eines gewiss : sollte ich dich wild campen sehen schick ich dir die dorf aeltesten oder die ranger auf den hals und ich hoffe andere tun das auch .. sonst wird das doch irgentwann zur totalen anarchie ..
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
391 Beiträge · seit 200803. Apr. 2013 · #18
Also, so ganz verstehe ich die Aufregung über fittken nicht. Vielleicht ist er jung und noch Student hat einfach nicht genügend Geld zur Verfügung und da finde ich diese Fragen ganz OK. Irgendwo muss er sich ja informieren.

Aber auch ich rate von wildcampen in Botswana oder im südlichen Afrika generell ab. Wir haben das nur gemacht, wenn es einfach nichts anderes gab… dies war der Fall in total abgelegenen Gebieten. Auch bei Pannen kann es sein, dass man irgendwo übernachten muss.

Botswana möchte doch eigentlich uns Selbstfahrer los werden und setzt total auf hochpreisigen Lodgetourismus. Hier gibt es auch nicht, wie in Australien, Campgelegenheiten die umsonst sind… fand ich eine gute Idee dort.

Wenn es dein Budget nicht zulässt, kannst du das südliche Afrika und auch Teile Ostafrikas (hier besonders Tansania) voll vergessen. Wir waren in Äthiopien Reisebericht Äthiopien und das war günstig und super interessant. Interessanterweise hat dort eine österreichische Gruppe von jungen Leuten an den Blue Nil Falls wild gecampt. Die wurden Nachts überfallen und ein junger Mann wurde erschossen. Dies passierte während unserer Rundreise,
Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2013
6'369 Beiträge · seit 201103. Apr. 2013 · #19
Hoi zämä
Miss Ellie schrieb:ich kann es einfach nicht begreifen wie arrogant und egoistisch manche sind.. alleine hier fuer direkt zwei laender die frage zu stellen finde ich echt frech... sei dir ueber eines gewiss : sollte ich dich wild campen sehen schick ich dir die dorf aeltesten oder die ranger auf den hals und ich hoffe andere tun das auch .. sonst wird das doch irgentwann zur totalen anarchie ..
Auch wenn ich wildes campen auch nicht empfehle und sogar davon abrate halte ich nicht diese Fragen sondern solche Antworten für unnötig und arrogant...was sollen denn diese Drohungen???
Er stellt Fragen über Dinge die er nicht weis, das ist doch legitim!
Oder darf man sich jetzt nicht mal mehr informieren???
Dafür hab ich kein Verständniss... wofür ist das Forum denn sonst da???
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'086 Beiträge · seit 200903. Apr. 2013 · #20
Hallo zusammen,

der Scharzwald ist auch schön. Wie es da mit dem wildcampen aussieht siehts Du hier. Nur mal so zum Nachdenken! 🙂

Gruß Klaus
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2013