Donnerstag, 20.09. Sataras UmgebungDer Wecker klingelt kurz nach 05:00 h. Es ist bewölkt. Nach der obligatorischen Tasse Tee bzw. Kaffee reihen wir uns in die Autoschlange ein, die auf die Gate-Öffnung gewartet hat. Direkt vorm Camp sind Impalas.
Nachdem ich gestern auf dem Sightingboard viele Markierungen für Löwensichtungen entlang der S 100 und die Unterhaltung von welchen mitgehört habe, die an der S 100 entsprechend erfolgreich waren, wollen wir heute unser Glück hier versuchen. Es sind zwar Wasserböcke, Gnus, Impalas , Paviane, Giraffen, Zebras und Schakale zu sehen, aber Katzen-Fehlanzeige. 🙁
Während wir das Leben am Gudzani Damm (Hippos, Sattelstörche, Nilgänse, Zebras, Impalas) beobachten, meint Christian, Löwen beim Riss zu hören. Wir fahren daher ein Stück hinterm Damm lang, aber außer Kudus entdecken wir nichts. 😵
Also drehen wir um und fahren zum Sweni Hide, von dem wir im Gegensatz zum letzten Jahr wieder begeistert sind: Hippos, Kroks, Kudus, Wollhalsstörche, Nimmersatt, Negerrrallen, Kiebitze
auf dem Weg zum Sweni HideWenn es nicht so kühl wäre, wären wir gerne noch länger geblieben.
Um 09:30 h sind wir wieder katzenlos zurück im Camp. Nach dem Frühstück gehen wir zur Laundry, um unsere Wäsche zu waschen und zu trocknen. Dabei beobachten wir eine Schwalbe beim Nestbau, wie sie immer wieder mit kleinen Zweigen und Gräsern angeflogen kommt (leider hatten wir keinen Fotoapparat dabei 😈 ). Anschließend machen wir eine Stippvisite im Shop. Da es inzwischen wärmer geworden ist, setzen wir uns auf unsere Veranda. Ich schreibe ein paar Postkarten, beobachte Vögel,
Einmal kurz nicht aufgepasst und schwupps, wurde ein Stück Mandarine vom Teller stibitzt.und wir überlegen, wohin wir später fahren wollen. Da wir uns letztlich für eine große Runde über die S 90, S 41 zur S 100 entscheiden, sind wir um 13:45 h schon wieder unterwegs. Bei Sonnenschein sieht die Landschaft doch gleich nochmal so schön aus.
S 41 / S 90 Am Wasserloch Gudzani east sind sehr viele Weißrückengeier (gezählt 51 , aber für meinen bescheidenen Fotoapparat zu weit weg und im Gegenlicht).
In der Umgebung sind Perlhühner, Wasserböcke, Zebras, Giraffen und Hammerköpfe.
Wir verweilen eine Viertelstunde am Gudzani Damm, wo viele Hippos, Kroks, Impalas, Gänse und eine Tropenhelmschildkröte (habe in einem Reptilienbuch nachgeschaut, welche auffällige Schildkröte es war) sind.
Auch jetzt beschert uns die S 100 weder Löwen noch Geparde oder Leoparde. Dafür Impalas, Kudus, Warzenschweine, Gnus, Baboons und am Fluss Wasserböcke.
Am Wasserloch Shibotwans treiben sich einige Meerkatzen, ein Eli und ein Sattelstorch herum. Ein Schreiseeadler, eine Giraffe und ein schöner Sonnenuntergang bilden den Abschluss der Pirschfahrt.
Christian wirft schon mal den Grill an, dafür gehe ich zweimal zum Shop, weil sie sein gewünschtes Bier nicht hatten. Ich schaue auch kurz bei der Filmvorführung vorbei, das hatten wir uns ja für unseren diesjährigen Krügeraufenthalt fest vorgenommen. Nur sind die Vorführungszeiten für uns etwas ungünstig: 18:30 h ist Beginn, vielleicht können wir es morgen einrichten.
Beim Essen hören wir eine Hyäne heulen, was ganz nach meinem Geschmack ist und es ist auch jetzt noch angenehm warm , so dass wir den Rest des Abends draußen ausklingen lassen.
ÜN: Satara
Tageskilometer:131 Ich bin im Nachhinein selbst erschrocken, wie gering meine Fotoausbeute ist. Hängt zum einen sicherlich mit dem trüben Wetter am Vormittag zusammen, aber auch damit, dass es keine aufregenden Sichtungen gab und ich anscheinend zu faul war, das x-te Gnu oder Kudu zu fotografieren. Für den nächsten Krügeraufenthalt habe ich mir vorgenommen, auch die alltäglichen Sichtungen festzuhalten, macht sich beim Reisebericht besser 😗