Flood Okavango

387 Antworten · 56,1k Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2013 von Rajang
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38 Beiträge · seit 202203. Apr. 2026 · #341
Ja die Fähre in Khumaga ist in Betrieb. Wir sind vor Ort und ein befreundeter Guide hat sie bereits genutzt. 🙂
8'684 Beiträge · seit 201007. Apr. 2026 · #342
Da kommt noch einiges nach..... 🙄


Screenshot2026-04-07185351.jpg


Und das, wo doch überall noch so viel Wasser steht. Gestern gab es schon wieder ein gutes Satellitenfoto, bei Khwai kann man zumindest den Airstrip wieder erahnen, das Wasser beim Khwai Guesthouse scheint immer noch da zu sein, aber vermutlich inzwischen wesentlich niedriger.

Screenshot2026-04-07190401.jpg


Wenn man sich Xakanaxa und Xini anschaut, merkt man wenig Veränderung in Richtung "trocken", da kann man wirklich gespannt sein, was die Flut dann damit macht.....

Noch eine kleine Anekdote von der Fähre bei Khumaga (aus der 4x4community)


>>>Does anyone know what happened to the 2 cars that got waterlogged at the ferry yesterday? We were there on the way to Planet Baobab, hoping to go through the pans. There was a group of 2 cars (4x4s) crossing, but one decided not to do the ferry and chance it to drive through. It didn't end well, the car got stuck halfway through, and started sinking. It was up to the canoppy's rear view window when we arrived.
The other car in the group followed on the ferry, but disembarking, seemed to be in a hurry, and got waterlogged. We didn't notice any snorkel on the cars. They were both more than halfway across the river and we could not reach them to help.
<<<

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2026
8'684 Beiträge · seit 201009. Apr. 2026 · #344
1cm weniger als gestern - vielleicht war es das für diese Saison, wäre aber immer noch viel mehr als die Jahre zuvor. Natürlich abgesehen von letztem Jahr, wobei es damals aber im März recht weit runter ging im Vergleich zu diesem Jahr. Die Messstellen in Angola liefern seit über einer Woche keine Daten, von daher ist schwer zu sagen, was von dort noch kommt.


Screenshot2026-04-09172255.jpg


LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Apr. 2026
1'678 Beiträge · seit 200709. Apr. 2026 · #345
Reicht doch. Bei der Sättigung im Delta bis Khwai kann man sich für die Touristen ab jetzt bis November eigentlich gar nicht mehr wünschen.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
111 Beiträge · seit 202414. Apr. 2026 · #346
Eine Frage dazu... Wie lange wird das denn so anhalten? Wie lange steht das Wasser z.B. bei Meno-a-Kwena in dieser Menge?

Man kann ja davon ausgehen, dass die aktuelle 2025/26 Flut auf die bestehende 2024/25 Flut "auflaufen" wird und diese an der Zunge dann zusätzlich nochmals beschleunigt und voran treibt. Auf dem Weg bis zur aktuellen Zunge müssen ja keine Löcher mehr gefüllt werden und der Untergrund ist schon gesättigt.

Was hat das langfristig für Auswirkungen? - auch wenn die nächste Regenzeit auch nochmal so ergiebig wird?

Gerne auch theoretische Mutmaßungen oder Vergleiche aus der Vergangenheit
8'684 Beiträge · seit 201014. Apr. 2026 · #347
Guten Morgen Phili,

ich habe deine Frage eins zu eins in die Maun Flood Whatsapp-Chatgruppe gestellt. Dort treiben sich einige Leute rum, die sich sehr gut auskennen, teilweise auch mit wissenschaftlichem Hintergrund, und welche, die auch schon viel von und mit der Flut erlebt haben.

Ich bin gespannt, ob von denen etwas kommt!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
8'684 Beiträge · seit 201019. Apr. 2026 · #348
Champagner schrieb:Guten Morgen Phili,
ich habe deine Frage eins zu eins in die Maun Flood Whatsapp-Chatgruppe gestellt. Dort treiben sich einige Leute rum, die sich sehr gut auskennen, teilweise auch mit wissenschaftlichem Hintergrund, und welche, die auch schon viel von und mit der Flut erlebt haben.
Ich bin gespannt, ob von denen etwas kommt!
LG Bele
Da ist leider nicht viel gekommen 🙁 . Einer hat mir eine lange Sprachnachricht geschickt, zusammengefasst meint er (er lebt dort schon mehrere Jahre), dass der Boteti sicher auch nächstes Jahr noch Wasser führen wird, auch falls die nächste Flut nicht so stark sein oder gar ausbleiben sollte.

Das kann ich gut nachvollziehen, so war es bei uns 2021 auch. Es war noch viel Wasser im Fluss, aber es floss nicht mehr und verschwand dann in den Folgejahren.

Ein anderer hat dies (ich habs mit einem Transloter übersetzt) geschrieben (also was den Boteti betrifft, genau anders):

>>>Einige erste Klimaprognosen deuten auf eine hohe Wahrscheinlichkeit eines starken El-Niño-Ereignisses hin, das sich bereits entwickelt und voraussichtlich bis in die nächste Regenzeit hinein andauern wird. Dies würde bedeuten, dass in den Monaten August bis November 2026 höhere Temperaturen und eine stärkere Verdunstung zu erwarten sind als in denselben Monaten des Jahres 2025. Was das Wasser in den südlichen Teilen des Boteti angeht, schätze ich, dass es ein ähnliches Gebiet erreichen wird wie bei der Überschwemmung 2020, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, wo das war – vielleicht zwischen Rakops und Mopipi? (Aber ich weiß es nicht.) Ich gehe davon aus, dass dies in der diesjährigen Trockenzeit ziemlich schnell austrocknen wird, sodass es bis Oktober oder November 2026 möglicherweise bereits ausgetrocknet sein wird. Da ich jedoch keine Kristallkugel habe, kann ich das nicht mit Sicherheit sagen.<<<

Ansonsten: es sieht weiterhin nach einem sehr guten Flutjahr aus, in Rundu (wo ja nur der Zufluss des Cubangos eine Rolle spielt) ist dies der Pegel von vorgestern:

A19.04.2026.jpg


Bei Dirico, wo der Pegel des Cuitos, also dem zweiten Zufluss, gemessen wird, sieht es heute so aus - wesentlich mehr als letztes Jahr!

B19.04.2026.jpg


Bei Divundu (wo ja beide Flüsse zum Kavango vereint sind) kommt aktuell die zweite Welle an, wobei das Geschehen insgesamt etwas anders aussieht als letztes Jahr, viel Wasser ist es aber allemal 🙄 :

C19.04.2026.jpg



Heute wird wieder von viel Regen in und um Maun und im ganzen Delta berichtet und auf den Webcams sieht man es regnen und gewittern.

Sehr interessant finde ich die folgende Meldung von Little Tubu/ Tubu Island, das liegt hier:

Screenshot2026-04-19101600.jpg


>>>Die Ostseite steht schon seit längerem wegen des Regens unter Wasser, sodass der Pegel nun stetig ansteigt, was optisch kaum noch auffällt. Der Wasserstand am Pelo ist in den letzten 24 Stunden um 5 cm gestiegen.<<<
Ich überlege mir nämlich immer, wie es mitten im Delta ist, wenn die Flut auf die bereits durchnässten Flächen trifft, bzw. wie man das merkt oder sieht......

In Maun hat der Thamalakane nun weitere Flächen hier geflutet "Flood water just closed the last road around the exit3 floodplane"


Maun.jpg



Da es im Chat auch gerade um die Moisture-Index-Satellitenfotos ging, hab ich mal einfach so zum Spaß einen Vergleich von April 2023, 2024 und 2025 April 2024, 2025 und 2026 gemacht (danke Sabine für die Korrektur der Jahreszahlen):

collagemoistureneu.jpg


So viel mal wieder dazu, gute Satellitenfotos wird es wohl in den nächsten Tagen nicht geben, es ist gewittrig bis Freitag vorhergesagt.

Von Walter habe ich aber Fotos aus Xakanaxa gesehen, da stehen viele Wege immer noch unter Wasser.....


Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 19. Apr. 2026
207 Beiträge · seit 202319. Apr. 2026 · #349
Guten Morgen Bele,
danke für den Vergleich der Satelliten Fotos des Okavango Deltas verschiedener Jahre, sehr interessant.
Hast du dich da nicht vertan und es sind Fotos aus April 2024, 2025 und 2026?
Wir waren ja im März 2024 in Botswana als es so trocken war.
Liebe Grüße, Sabine
8'684 Beiträge · seit 201019. Apr. 2026 · #350
Makalani schrieb:
Hast du dich da nicht vertan und es sind Fotos aus April 2024, 2025 und 2026?
Liebe Grüße, Sabine
Danke Sabine für den Hinweis - du hast natürlich Recht.... und ich bin ein bisschen meiner Zeit hinterher 😊 🤪 😗 !

Ich habe es geändert!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 19. Apr. 2026
111 Beiträge · seit 202420. Apr. 2026 · #351
Vielen lieben Dank für diese spannenden Infos! Einfach so faszinierend!

Herzlichen Dank für deine Mühe.
8'684 Beiträge · seit 201020. Apr. 2026 · #352
Beitrag von Lin Cassidy heute in der Flood-Gruppe auf Facebook:

>>>In early 2010, Piotr Wolski and I wrote a piece for the Ngami Times, titled "What can the 2009/10 floods tell us about the Okavango Delta Management Plan?” At that time, we were both researchers at the University of Botswana’s Okavango Research Institute. Piotr is a climatologist who has led much of the hydrological modelling of the Okavango Delta, and I focus on human-environment interactions.

We wrote that piece because, despite the ODMP’s high profile launch, it was clear that many people living and working in and around the Delta had not taken a long look at the history of the Delta’s floodpulse dynamics, and did not understand why taking an Adaptive Management approach to both the Okavango and their livelihoods was necessary. In part, this was because Maun had over the previous twenty years seen a large influx of people seeking opportunities in the tourism industry. Many newcomers took the dry conditions they moved into as ‘normal’, without considering that the landscape could be highly variable and that wet conditions and dry conditions are equally ‘normal’. Long-term residents have understood this, and that is why people like my past ward headman, Mr Rodgers Matlare (sadly deceased), would refuse to give people land rights in the floodplains. The clue is in the ‘flood’ part of the word ‘floodplain’.

And here we are in 2026, and still people are developing in floodplains, and then being concerned that there are floods in the floodplains. To me, what is concerning is not that the Okavango Delta has variable floods, it is that people choose not to listen.

Without its highly variable and dynamic floodpulses, the Okavango would cease to be a Delta. Far floodplains would become woodland, acacias would encroach to the main channels, and the river system would become a bit more like the Boteti. Wildlife numbers would drop right off. The landscape would become more simplified. Tourists would have nothing to come for. For the Okavango to be a Delta, it needs some places to flood every year, some places to flood every 2 to 3 years, and some places to flood every 50 years – and everything inbetween. Each difference in return interval creates a different kind of habitat, and that habitat diversity is what underpins the wildlife and landscape diversity.

And that’s why the ODMP was founded on principles of Adaptive Management. Adaptive Management means building in resilience to both infrastructure and activities, in order to accommodate a range of different conditions. Indeed, at the time we had good interactions with both the Dept of Roads and the Dept of Water Affairs (as it was then). The Dept of Roads now knows that it is worth putting in culverts where roads cross channels that have been dry for many years. Water Affairs now builds its abstraction boreholes on high bunds, so that pumps can be close to the water channels where the water table is higher, and yet withstand high flood levels. It is indeed a pity we could not persuade the developers of the Maun Water and Sanitation project to avoid installing some of their infrastructure within the river margins.

The tourism sector needs to build similar resilience into its infrastructure and activities. If you sometimes do mokoro trails, you might at other times need to have walking trails. If you sometimes have a lagoon in front of your lodge, you might at other times need to embrace having a grassy plain. Sometimes you’ll be able to boat, at other times you’ll have to drive. This should be part of the magic of the Okavango that is marketed and used to attract visitors.

Private residents, as well as some commercial operations, should also consider how and where they develop their sites. The fact that one could have chosen to proudly proclaim “the first [insert development type here] in an active floodplain” indeed now provides a moment when hubris seems to be the most appropriate word. North-West District Council and the Tawana Land Board have long had planning area maps delineating where land allocations should not go. Yet somehow these plans get by-passed.

Back to 2026. Perhaps it is time for the District Disaster Preparedness Committee to mobilise, so that what is a natural event isn’t turned into a disaster by lack of readiness. It is time for the Department of Environmental Protection to step up its vigilance, because a lot of people are already making plans to protect property they chose to put in the wrong place, by putting in unauthorized bunds and thereby directing water into the yards and infrastructure of others. And it is definitely time for people who are living in floodplains in and around Maun to consider their next move, because this floodpulse is going to be quite a lot bigger than those experienced in 2010, 2011 and 2015. Those with infrastructure within the floodplains have perhaps a month to plan for their property to be flooded. By June this flood is going to reach levels not seen since the 1960s or 1970s, so start acting NOW.<<<



Passend dazu von heute:
ISL20.04.2026.jpg

Water Level creeping up here at Island's Jetty still, today at 3.80m


Sowie dies hier - das Foto wurde kurz hinter der Thamalakane/Boteti-Junction gemacht:

Screenshot2026-04-20180457.jpg
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2026
1'127 Beiträge · seit 202221. Apr. 2026 · #353
Weil ja derzeit und demnächst so viel mehr Land unter Wasser steht und stehen wird, eine Interessensfrage betr. „Ertrinken“ von Bäumen...
.... die hoffentlich nicht als OT eingestuft wird 😎 .

Weiß jemand, wie lange die Baumarten der Region im Wasser stehend überleben können?

Danke und Grüße

PS zur Besiedelung im o.a. Artikel
Das Besiedeln von bei Wetterextremen gefährdeten Orten ist ein weltweites Phänomen. Treibende Kraft in den armen Ländern ist das Bevölkerungswachstum und resultierende Massenarmut. Wenn man die letzten Jahrzehnte in der Region Revue passieren lässt, bleibt einem die Spucke weg, wo und viel Leute heute leben, wo früher "weites Land" bis zum Horizont war. Das Bevölkerungswachstum war atemberaubend oder beängstigend, je nach Sichtweise.
Bei uns hat sich das gleiche abgespielt, aber aus gegensätzlichen Gründen, nämlich durch „Verhäuselung“ der Landschaft wg. Wohlstandes. Auch dabei wurde das Gefährdungspotenzial durch Wasser und/oder Schnee (PS: potenziert durch Bodenversiegelung) oft völlig missachtet und war die Bauweise inadäquat, was dann zig-Milliardenbeträge für Wiederaufbau und Schutzbauten erforderte, die aber das Problem nur Vorort lösen bzw. anderswohin verlagern. Denn meist treten die Hochwasserschäden dann eben flussabwärts davon auf. Dito an den Küsten. Fazit: Es stehen einfach zu viele Behausungen/Häuser an Plätzen, wo keine stehen sollten.
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2026
1'678 Beiträge · seit 200722. Apr. 2026 · #354
Aus Beles Post weiter oben stammt ja das Zitat: " By June this flood is going to reach levels not seen since the 1960s or 1970s,"

Wenn diese Vorhersage stimmt, wird es für Moremi-Reisende dieses Jahr ziemlich problematisch bleiben. Es ist ja immer noch alles überschwemmt, und neue späte Regenfälle haben eingesetzt.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
1'127 Beiträge · seit 202222. Apr. 2026 · #355
….. zumal jetzt ein paar Monate mit saisonal bedingt geringerer Verdunstungsrate kommen, El-Niño-Prognose hin oder her.
Dessen weiter oben angesagten Effekt kann ich für eine kurzfristige Prognose eigentlich nicht verstehen, weil nach meinem Verständnis die Verdunstungsleistung (dort wo durchlässiger Boden vorliegt, wie in Flutebenen) hauptsächlich von der Vegetation* erbracht wird. Die Verdunstung direkt an der Wasseroberfläche ist dagegen vergleichsweise gering.
Dachte ich …. Wenn ich da falsch liege, lerne ich gerne dazu.

*Den durch immer mehr Elefanten verlorenen alten Bäumen wird man noch nachweinen, nicht nur wegen Landschaftscharakter und -ästhetik.
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2026
148 Beiträge · seit 201822. Apr. 2026 · #356
Hallo Tacitus,
die "Verdunstungsleistung" an der Wsseroberfläche habe ich lange Zeit auch für gering gehalten. Dazu hatte ich aber in 2019 ein Erlebis, welches mein Verständnis änderte.
Wir waren in diesem Jahr in Zentral-u. Nordchile unterwegs. Bei einem Besuch des Frey Jorge NP, hier werden die letzten Reste des für den kalten Pazific typischen Küstennebelwald geschützt, durften wir nicht im NP übernachten. Kein Problem, dann halt 50m vor dem Eingangstor. Am Morgen kamen die Ranger. Der erste Kontollgang galt der Wetterstation, um die Daten der letzten 24h auszuwerten, zu erfassen. Dabei wurde auch die Verdunstungsleistung gemessen. Es waren 10,45 mm. Auf meine Frage: Ist das viel/ normal/ wenig? Bekam ich Durchschnitt als Antwort. Nie unter 9mm, selten über 12 mm. Die Sonnenscheindauer setze ich mal mit der in BOT gleich. Die Temperaturen in Bot sind aber höher. Ich gehe davon aus, dass ein Wasserpegel mit etwas über 4m, innerhalb von einem Jahr verdunstet ist. Wer man sich das mal deutlich vor Augen führt bekommt einen kleinen Schreck. Mir ging es jedenfalls so.
Gruß Till
8'684 Beiträge · seit 201027. Apr. 2026 · #357
Gestern gab es mal wieder seit langer Zeit (in meiner Zeitrechnung 🤪 ) ein wunderschönes Satellitenbild ohne Wolken & Co.

Darauf kann man lange spazierenkucken und sieht unter anderem, dass Khwai Airstrip immer noch größtenteils unter Wasser steht.
In der Gegend von South Gate kann man diese drei Channels erkennen.
Nr. 1 ist der abfließende Channel aus der Bodumatau Lagoon Area. Er hat nun die Dry Road von South Gate nach Xakanaxa angeknabbert.
Nr. 2 ist abfließendes Wasser aus der Xini Lagoon Area, auch stetig länger werdend
Nr. 3 ist der Mogogelo Channel, ein Fluss, der selten mal fließt, zuletzt hat er wohl 2020 die Gegend bei Santanwani erreicht, dann wieder nicht und davor auch schon lange nicht mehr.

3k.jpg


Der Pegel bei der Island Safari Lodge steigt weiter - das ist der Graph von heute:

ISLSS27.04.2026.jpg


Heiko hat heute gemeldet, dass der Boteti bei Khumaga seit letzter Woche um weitere 10cm gestiegen ist.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2026
8'684 Beiträge · seit 201005. Mai 2026 · #359
Sehr spannend 🤩 ! Das Flood Bulletin von heute zeigt das, was ich in den letzten Tagen staunend auf der Webcam von der Hakusembe River Lodge beobachtet habe, aber nicht ganz glauben wollte....

Screenshot2026-05-05180828.jpg



Das hier wurde gestern gemeldet:

Screenshot2026-05-05181518.jpg
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zuletzt bearbeitet 05. Mai 2026
1'678 Beiträge · seit 200705. Mai 2026 · #360
Ja, das wird spannend für das untere Delta und Khwai. Wenn das so weitergeht, und die Flut schnell durchdrückt, wird Moremi teilweise unzugänglich bleiben. We shall see ...
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten