NANamibia_PlanerinThemenstarter18 Beiträge · seit 201211. Mai 2012 · #1Hallo zusammen
Mit vielen Tipps aus dem Forum steht nun die Route für unsere erste Namibia-Reise. Wir lassen es bewusst sehr ruhig angehen, haben mit wenigen Ausnahmen keine langen Fahrtzeiten geplant und öfters mal auch zwei Übernachtungen an einem Ort geplant. Der Urlaub soll entspannt und erholsam sein, und mir genügend Zeit für mein Foto-Hobby geben 🙂 . Wir fliegen am 1. Juli 2012, bedeutet dass es auch früher eindunkeln wird und wir froh sein werden, wenn wir rechtzeitig an unseren Standorten ankommen. Habt ihr noch letzte Tipps oder heisse Ratschläge, die wir in unsere Route integrieren könnten? Was denkt ihr zu unserer Route?
Tag 1: Übernahme Fahrzeug, Einkaufen, Daan Viljoen Game Park Campsite
Tag 2: Fahrt Richtung Süden, Bagatelle Kalahari Game Ranch
Tag 3: Fahrt nach Keetmannshoop, Quivertree Forest Campsite (nicht vorgebucht, es hiess auf der Homepage dass Reservationen für Campsites nicht nötig sind)
Tag 4: Fahrt Richtung Fishriver Canyon, Canon Roadhouse Campsite
Tag 5: Fishriver Canyon, Ai-Ais Restcamp Campsite
Tag 6: Fahrt nach Noordoewer, anschliessend dem Orange River entlang, Norotshama River Resort Campsite
Tag 7: Fahrt zur Klein Aus Vista, Desert Horse Campsite
Tag 8 + 9: Lüderitz (Kolmanskop, ev. Bootsauflug, Lüderitz Halbinsel), Hotel Nest
Tag 10: Fahrt in die Tirasberge, Ranch Koiimasis Campsite
Tag 11 + 12: Sesriem (Sossusvlei, Sesriem Canyon), Desert Camp
Tag 13/14/15: Swakopmund (Kuiseb Canyon, Welwitschia-Drive, ev. Bootsausflug) , Hotel Eberwein
Tag 16 + 17: Spitzkoppe / Ameib Ranch (Bulls Party, Philips Cave), Ameib Ranch Campsite
Tag 18 + 19: Brandberg / Vingerklip, versteinerter Wald, Damara Mopane Lodge
Tag 20: Twyfelfontein, Orgelpfeiffen, Aabadi Mountain Camp
Tag 21: Abstecher zum Skeleton Coast NP, Terrace Bay Lodge
Tag 22: Skeleton Coast NP, Rückfahrt zum Hoada Campsite
Tag 23/24/25: Fahrt Richtung Etosha NP, Gondwana Etosha Safari Campsite
Tag 26 : Etosha NP, Halali Campsite
Tag 27 : Etosha NP, Namutomi Campsite
Tag 28: Etosha NP verlassen, Etosha Aoba Lodge
Tag 29 + 30: Waterberg Plateau NP, Waterberg Campsite
Tag 31 + 32: Mt. Etjo Lodge, Camp Dinosaur
Tag 33 + 34: Duesternbrook Guest Farm, Campsite
Tag 35: Fahrt nach Windhoek, Abgabe Mietwagen, Rückflug
Freue mich auf eure Inputs!
Liebe Grüsse
rhh64983 Beiträge · seit 201111. Mai 2012 · #2Da ihr fast nur auf Campsites sein werdet, wirds im Juli nachts sehr kalt. Aus ist der Kältepol Namibias, habe ich mir sagen lassen.
Macht euch Gedanken darüber, wie ihr mit Temperaturen von 0 Grad und ggf. weniger umgehen wollt. Überlegt euch, ob ihr nicht ein paar Euro mehr in feste und wärmere Unterkünfte investieren wollt.
Joerg3'175 Beiträge · seit 200611. Mai 2012 · #3Hallo Namibia - Planerin!
Ralf's Hinweis mit der Kaelte ist sehr gut.
Zwei kleine Tips. Da Dachzelt oft sehr einfach dem Wind ausgestzt ist, lege ich unter die Matratzen Pappkartons da macht schon einiges aus. Da Ihr ja im Winter unterwegs seis und also kein Regen sein wird. Hab ich noch nen tip, funktioniert nur bei sandigem Boden. Loch graben von der Groesse der Padmatratze , Glut rein fuellen, Sand drueber, Bett drauf , UAAAAAAAAAHHHHHHHH warm
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
NANamibia_PlanerinThemenstarter18 Beiträge · seit 201211. Mai 2012 · #4Hallo ihr beiden
Herzlichen Dank für eure Tipps. Dass wir mit Temperaturen um den Gefrierpunkt rechnen müssen wissen wir, deshalb haben wir uns vor wenigen Tagen Schlafsäcke mit Komforttemperatur 0°C gekauft 🙂 . Beim Auto sind natürlich auch Schlafsäcke inklusive, die wir ebenfalls noch benutzen könnten wenn die eigenen nicht reichen. Thermowäsche und Mütze wird hoffentlich auch noch mithelfen...
Die beiden Tipps mit Karton und Glut sind sehr wertvoll, danke dafür. Alle Outdoor-Tipps sind herzlich willkommen!! Knapp 1/3 der Nächte werden wir ja in verschiedenen Hotels/Lodges sein, vor allem an der Küste (Lüderitz, Swakopmund und Skelettküste) habe ich auf eine "feste" Unterkunft wegen des mgl. heftigen Windes geachtet.
Der Rest wird hoffentlich mit entsprechendem Verhalten im Dachzelt möglich sein 😄 .
Danke schon mal, bin gespannt auf weitere Reaktionen und Tipps, übrigens auch zu Sehenswertem auf unserer Route.
Liebe Grüsse
Kiwi298 Beiträge · seit 201011. Mai 2012 · #5Hallo,
da habt ihr euch eine schöne Route zusammem gestellt, wobei ich den Süden nicht kenne!
In Swakopmund solltet ihr auf alle Fälle die Robbentour machen und euch überlegen, die Wüstentour mit Tommy oder Chris noch einzuschieben. Diese beiden Touren sind wirklich toll!!!
Im Etosha solltet ihr, falls es noch eine Möglichkeit gibt, in Okakuejo bleiben. Das Wasserloch ist einmalig!!
In der Aoba-Lodge solltet ihr auf alle Fälle den Game-Drive und/oder den Sundowner einplanen.
Hierzu kannst du auch mal in meinen Reisebericht reinlesen, vielleicht ergeben sich für euch dann noch andere Anregungen....
Liebe Grüße Kiwi
Reisebericht: Afrika- Ein Traum wird wahr !!!
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/175448-afrika-ein-traum-wird-wahr--1212-01012011.html
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was berichten....
Matthias Claudius
NANamibia_PlanerinThemenstarter18 Beiträge · seit 201211. Mai 2012 · #6Herzlichen Dank für deine Inputs. Wüstentour - da muss ich noch bei dir nachlesen, wo ich mich da genau melden muss, rsp. wer das organisiert, klingt aber spannend. Für Swakopmund haben wir extra 3 Nächte eingeplant da wir gelesen haben, dass von dort aus wirklich viel zu unternehmen wäre. Für deine Empfehlung bin ich deshalb sehr dankbar!
Gerne wären wir im Etosha NP in Okakuejo geblieben, leider bereits fully booked als ich angefragt habe im Februar (!!). Deshalb der Kompromiss, 3 Nächte beim Anderson Gate zu bleiben (Etosha Safari Camp), anschliessend je 1 Nacht in Namutomi und Halali. Leider werden die Wasserlöcher dort nicht so spektakulär sein wie in Okakuejo, aber das war halt einfach Pech... 🙁
janet1'419 Beiträge · seit 200911. Mai 2012 · #7Huhu!
Ihr habt eine wunderschöne Tour in beneidenswerten 5 Wochen - wir haben fast die gleiche in viel zu kurzen 3 Wochen gemacht.
Ich würde folgendes ergänzen:
Im Köcherbaumwald im Mesosaurus Bushcamp nächtigen - supereinsame wunderschöne Campsite zwischen Köcherbäumen und Steinen wie bei Giants Playgroung 🙂 Schau mal in meinen Reisebericht, da sind viele Fotos und Beschreibungen drin 🙂 Das Camp ist ein Stück hinter dem Quivertree Camp.
In Aus würde ich überlegen im Eagles Nest zu schlafen .... nicht günstig, aber hammermässig schön und ein pures Erlebnis, aber der Wind pfeift da ziemlich und bei uns wars auch im September abends und nachts noch eiskalt.
Statt dem Desert Camp würde ich (insofern noch frei) das Sesriem Camp bevorzugen da ihr dadurch eine Stunde eher im Park und bei den Dünen seid. Grad zum Fotografieren ein Traum.
In Swakopmund unbedingt die Wüsten- und die Bootstour machen, super lehrreich, witzig und spannend!
Warum campt ihr nicht direkt am Brandberg? Ich fand den Platz im Rivier dort soooo schön und wir hatten Besuch von den seltenen Wüstenelefanten direkt im Camp! Als Camper könnt ihr dort auch den Pool der Lodge mitbenutzen.
An Okaukuejo würde ich bis zuletzt dranbleiben. Das Wasserloch ist wirklich toll, und die Chance dass auch noch kurz vorher was frei wird ist gegeben 🙂
Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
DieWiesbadener482 Beiträge · seit 201211. Mai 2012 · #8Hallo ihr Beiden
weil ihr nach weiteren Tipps gefragt habt: Abends noch eine Thermokanne mit Heisswasser voll machen, damit ihr Morgens erstmal schnell einen Kaffe/Tee zum aufwärmen trinken könnt.
Die Wechsel-Wäsche mit in den Schlafsack nehmen ( ist dann zwar verknittert, wird aber beim Sitzen wieder glatt ) ist dann beim Anziehen nicht so kalt.
Fahrzeugkabine innen frei halten, falls ihr Nachts dann doch ins Auto flüchten müßt.
Das wird schon - wir haben es auch überlebt und fahren in 2 Wochen wieder los.
viele warme Grüße ´B)
Wolfgang
namib304 Beiträge · seit 200711. Mai 2012 · #9Guten Abend Namibia Planerin..
Wirklich eine sehr schöne Tour, die Du da geplant hast.
Wegen der "Kälte" würde ich mir nicht so sehr Gedanken machen.
Habe selbst mind. 20x zu dieser Jahreszeit im Dachzelt "überlebt!"
Muß aber dazu sagen, dass es dazu schon einer vernünftigen Vorbereitung bedarf.
Also ich habe mir immer in Windhuk für wenig Geld (ca.5€) eine sogenannte "Pferdedecke" (ist schwer, aber sehr warm, nach Reiseende verschenkt) gekauft und natürlich warme Kleidung bei Nacht getragen.
Angenehm war auch eine sogenannte Sturmhaube, damit die Ohren und der Kopf warm bleiben.
Nützlich sind auch dicke Wollsocken des nachts anzuziehen.
In-und mit solcher Ausrüstung habe ich noch nie gefroren, selbst einmal im Juli beim Campen auf dem Quivertree Camp Ground bei Keetmanshoop nicht ( Temperatur gegen Morgen 3 Uhr 5 Grad Minus!!)
Noch ein Tipp, wenn nicht schon zu spät:
Wenn ich in Swakopmund übernachte, dann nie im Dachzelt, da nachts zu kühl und feucht, sondern (fast) immer in einem Bungalow (Muncipal Restcamp Swakopmund).
Mußt dann zwar das Frühstück selbst zubereiten, aber da Kühlschrank und Elektrokocher vorhanden, auch kein Problem.
Der Bungalowpreis ist wesentlich günstiger als eine Pensionsübernachtung.
Bungalows gibts in verschiedenen Kategorien und Preislagen.
Im übrigen bin ich auch vom 8.-11. Juli 12 dort eingebucht, mache zum 3. mal die Catamaran- und Wüstentour mit.
Einfach unbeschreiblich schön.
Noch eine Empfehlung für Swakopmund:
Museum (eigentlich ein Muß)
Kristallgalerie (beeindruckend und lehrreich)
Meine Tour dauert vom 14.06.12 - 13.07.12
Windhuk 1 Übernachtung- Nähe Ghanzi 1 Nacht -Maun Sedia Hotel 2 Nächte -Moremi( 3 Nächte) -Chobe ( 5 Nächte)- Ihaha 2 Nächte - Kasane 3 Nächte mit Ausflug Vic Falls-
Caprivi (2 Nächte) - Grootfontein Roys Camp 1 Nacht - Ameib 2 Nächte - Spitzkoppe 2 Nächte- Swakopmund 3 Nächte- Windhuk 1 Nacht - Rückflug!
Bin mit 2 (4 Männer) Fahrzeugen :
Toyota Safar 3.0 TD 4x4 D/Cab
unterwegs (ASCO)
Jede Person hat somit ein eigenes Dachzelt (welch ein Luxus..aber Mann gönnt sich ja sonst nix!!
Dir wünsche ich eine wunderschöne Reise mit tollen Erlebnissen!!
Gruß
Gerhard
Sandra7739 Beiträge · seit 201011. Mai 2012 · #10Guten Abend
Auch ich werde im Juli/August mit Dachzelt in Namibia unterwegs sein. Leider sind es "nur" 3,5 Wochen. Um die Kälte mache ich mir gar keine Sorgen. Wir waren vor zwei Jahren während 3 Monaten in Südamerika und hatten Temperaturen bis -18 Grad!!! Die Tipps mit der Decke, Wechsel-Wäsche im Schlafsack,... kann ich nur bestätigen! Ich möchte noch einen Tipp hinzufügen: fülle vor dem Schlafen gehen eine PET-Flasche mit heissem Wasser und nimm sie in den Schlafsack. Die Flasche bleibt bis am Morgen warm! Einfach gut verschliessen....;)
Jetzt noch eine kurze Frage an Gerhard: Was denkst du, ist es nötig, im Juli einen Bungalow im Municipal Rest Camp zu reservieren? Oder können wir's auch einfach so wagen?
Ich wünsche allen ein gutes Wochenende und viel Spass bei den Reisevorbereitungen!
Herzlich,
Sandra
namib304 Beiträge · seit 200712. Mai 2012 · #11Hallo Sandra,
es kommt darauf an, wann Du im Juli reservieren möchtest:
Peak Season wurde mir mitgeteilt, sei vom 15.06- 15.07. und somit eben Hochsaison.
Meine Reservierung fiel in diese Zeit und ich mußte 4mal per Email nachhaken, ob meine Reservierung ok sei..habe dann perFax meine VISA Daten geschickt.
Also, ich würde vorher reservieren!
Wünsche Dir eine herrliche Reise.
Herzlichst
Gerhard
TobiasW38 Beiträge · seit 201212. Mai 2012 · #12Hallo Namibia Planerin
Ist ja Interesant, da macht Ihr fast zur gleichen Zeit wie wir eine sehr ähnliche Route.
Beim vergleichen habe ich gesehen das wir etliche schnittpunkte haben, da werden uns sicher öfters über den weg laufen.
Hier findest du unsere ungefähre Routeschönen Urlaub und LG aus der Schweiz
Tobias
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
NANamibia_PlanerinThemenstarter18 Beiträge · seit 201221. Mai 2012 · #13Wow, da sind ja nochmals ein paar tolle Tipps zusammengekommen, danke euch allen dafür. Die Tipps beim Campen werden wir auf jeden Fall beherzigen, ich glaube schon dass wir mit der Kälte gut zurecht kommen werden, mache mir diesbezüglich jedenfalls keine Sorgen 😄 . In der Etosha Aoba Lodge habe ich inzwischen noch eine Sundowner Fahrt gebucht, und auch die Living Desert Tour mit Chris ab Swakopmund ist fixiert. In Swakopmund selbst haben wir bereits das Hotel Eberwein gebucht; ich dachte mir schon, dass Dachzeltcampen an der windigen Atlantik-Küste mitten im Winter keine gute Idee ist 😉 . Also werden wir dort mit etwas Komfort verwöhnt, bevor dann Outdoor-Feeling angesagt ist.
Ich bin riesig gespannt auf Namibia, ihr alle habt unsere Vorfreude noch grösser gemacht - so lange müssen wir uns nun nicht mehr gedulden 🤩 . Auch euch allen, die ihr noch eine Reise vor euch habt dieses Jahr, wünschen wir eine tolle Reise!
liebe Grüsse