Malarone oder Lariam

89 Antworten · 166k Aufrufe · gestartet 13. Sept. 2006 von BaliHai
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Gast13. Sept. 2006 · #21
VirusAfricanum schrieb:
Hallo Balihai,

wusste ich es doch, das Forum bildet "rezeptfrei" ja die Mepha ist ein Hersteller der meistens nur Generika herstellt, wie schon erwähnt glaube ich in Deutschland heisst es Ratiofarm, wenn es wirkt kann man hier ein paar Euro sparen und sich einen Gin-Tonic leisten, dieses Getränk wurde früher in den anfängen der Kolonialzeit als Anti-Malariamittel benutz wegen des darin enthaltenen Strichnin, nun nützen tuts wohl nicht mehr, aber schmecken tut's noch immer, na dann Prost 🤩
moin,

Mephaquin, das gleiche wie Lariam, ist natürlich wie alle anderen Prophyllactica "Verschreibungspflichtig"!!
Ratiopharm ist ein grosser Generica-Hersteller in Deutschland. Die haben kein Malaria-Prophyllacticum ausser natürlich Doxycyclin im Programm.
Wenn Gin-Tonic Strychnin enthalten hätte, dann hätte mit Sicherheit kein einziger der Kolonialherren überlebt. Tonic-Water enthält in geringer Dosis Chinin.
Seit Jahren mache ich keine Prophyllaxe mehr: ich habe Riamet als wiksames Stand-by dabei.

Gruss Gernot

PS: mehrfach wurde der Preis angesprochen. Da Malarone wegen der notwendigen täglichen Einnahme ziemlich teuer ist, ist sicher Doxy eine Alternative - nur kann es bei einigen zu phototoxischen Reaktionen kommen, was ja in Afrika nicht so prall ist.<br><br>Post geändert von: Gernot Eicker, am: 13/09/2006 12:49
1'130 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #22
Über dieses Thema wurde hier regelmäßig geschrieben, auch von mir. Kein Mittel schützt, es werden nur die Auswirkungen verringert. Doxy ist ein Mittel, dass in D nicht zur Malariaproph. zugelassen ist, außerdem ist es photosensibel, was natürlich in sonnigen Gebieten kontraproduktiv ist. Wie bei vielen Fragen empfehle ich hier die Suchfunktion.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
3'766 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #23
@ Gernot,

habe bereits geschrieben das ich Chinin mit Strichnin verwechselt habe 😛

Jetz ist mir auch klar weshalb meine Schwiegermutter immmer so lustig ist 🤩 habe den Post exra nicht abgeändert, sollen alle was zum lächeln haben, Irren ist "Männlich" 🙂 so nun werde ich wohl heute Abend einen Gin-Tonic trinken mit Strich... ähmmm Chinin meine ich 😗
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7'296 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #24
Sanne schrieb:
ich würde jedem raten, eine Prophylaxe zu nehmen. Wie VA richtig sagt, von mancher Malaria-Art hat man ein Leben was von.
... diese Meinung ist allerdings seit 10 Jahren (oder länger) veraltet.

Es gibt vier verschiedene Arten Plasmodien, die -übertragen durch die Anophelesmücke- drei verschiedene Malariaarten auslösen können. In der Regel treten zwei von diesen Arten unbehandelt (oder falsch behandelt) immer wieder in Schüben auf.

Die Plasmodien entwickeln sich im menschlichen Körper über mehrere Entwicklungsstadien, die sich an verschiedenen Stellen im Körper befinden. Es kann gleichzeitig Erreger in verschiedenen Stadien geben.

Befinden sich genügend Erreger im Blut, spürt man die ausbrechende Krankheit. Die Malaria bzw. die Erreger im Blut werden mit Lariam, Malarone und Co. bekämpft.

Andere Erreger befinden sich derweil beispielsweise in der Leber und an anderen Orten, wo sie von den typischen Malariamitteln nicht erreicht werden. Entwickeln sich die Erreger weiter in das Stadium, in welchem sie das Blut befallen, tritt wieder ein Malariaschub auf und wird mit den entsprechenden Mitteln bekämpft. So kann man das "Spiel" natürlich sein Leben lang betreiben.

Es gibt aber seit Jahren Medikamente, die auch die anderen Erregerstadien in den Organen bekämpfen. Anschließend ist die Krankheit in den allermeisten Fällen vorbei (sofern man sich nicht erneut ansteckt).

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
503 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #25
Hallo BaliHai,

ich nehme immer Doxcyclin (mit). Vorteile:
1. man braucht es nicht vorher zu nehmen, kann erst damit anfangen, wenn man wirklich gestochen wurde.
2. Es ist von der WHO empfohlen, vor allem gegen resistente Malariastämme
3. Es ist das mit Abstand preiswerteste Medikament. Wenn Du Glück hast, attestiert Dir Dein Arzt kurz vor Abflug eine schwere Bronchitis und Du bekommst es von der Kasse bezahlt.

Nachteil: es ist halt ein Antibioticum, das Du im Ernstfall relativ lange nehmen musst.

Gruß
Martin
0
2'346 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #26
Hallo Martin,

deinem Punkt 1 muss ich massiv widersprechen. Doxycyclin ist ausdrücklich nicht als Stand-by geeignet, sondern nur zur Prophylaxe.

Gruß
Armin
503 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #27
Stimmt, Armin, Du hast Recht, Sorry. Ich hab' noch 'mal nachgeschaut: mit der Einnahme einen Tag vor Einreise ins Malariagebiet beginnen.

Gruß
Martin
0
Themenstarter382 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #28
hmm - danke erstmal für Eure ausführlichen Meinungen!

Ich denke ich werde über dieses "Doxyclyn" mit meinem Tropenarzt sprechen und schauen was ein Arzt dazu meint. Sollte es eine echte Alternative sein würde ich es nehmen, ansonsten werde ich wieder Malarone statt Lariam nehmen.

In Uganda/Ruanda braucht man über nur stand by eigentlich nicht nachzu denken - da hätte ich ein ungutes Gefühl. Namibia muß ich mir dann noch genau überlegen denn im Süden ist es ja nicht notwendig
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
108 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #29
BaliHai,
mich würde interessieren, was Dein Arzt zu Doxycyclin sagt. Wäre schön, wenn Du das noch mal postest.
Themenstarter382 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #30
Reisebiene schrieb:
BaliHai,
mich würde interessieren, was Dein Arzt zu Doxycyclin sagt. Wäre schön, wenn Du das noch mal postest.
Werde ich sehr gerne machen! Hab nächste Woche eh einen Termin beim "traveldoc" 🙂

Kann ich übrigens sehr empfehlen für alle die in Wien und Umgebung wohnen!

www.traveldoc.at
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
503 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #31
Hallo Reisebiene,

ich kann Dir zumindest schreiben, was meine Ärztin gesagt hat. Ich hatte über Doxy im Forum gelesen und danach bei meiner Ärztin nachgefragt, weil ich bei den "1-2-mal-in-der-Woche-Tabletten" gerne den Tag vergesse. Sie wusste zunächst nichts davon und hat sich dann bei irgendeiner Tropenarzt-Homepage und einem weiteren Kollegen kundig gemacht und hat mir daraufhin Doxycyclin sehr empfohlen. Es sei halt auch von der WHO vorgeschlagen, in Deutschland allerdings nicht als Malariaprophylaxe anerkannt, weil das Anerkennungsverfahren mit einem recht hohen Kostenaufwand verbunden sein soll.
Ein befreundeter Arzt erzählte mir, dass ein Freund von ihm Windhoek nicht verlassen habe und sich dort(!) eine Malariaerkrankung eingefangen habe. Im Krankenhaus sei er mit dem Resochin-Wirkstoff behandelt worden, so dass der Arzt davon ausgeht, dass auch die Resochin/Paludrine-Kombination wirksam sei, wenn die es sogar im eigenen Land als Therapeutikum benutzen.
Bevor ich bei Doxycyclin gelandet war, bin ich immer am ersten Tag zur Luisenapotheke gegangen und habe nachgefragt, was die mir konkret für meine Reisezeit empfehlen. Ich habe dann immer Resochin/Paludrine empfohlen bekommen, rezeptfrei und deutlich preiswerter als in Deutschland. Da ich während der Reisen immer erst nach frühestens 1 Woche in Etosha und weiter nördlich ankam, reichte das auch mit dem eine-Woche-vorher-Nehmen.
Lange Rede, kurzer Sinn: wenn Du die Medikamente verträgst, ist es vermutlich egal, womit du die Prophylaxe machst, nur machen solltest Du sie, zumindest, wenn Du nach Etosha und weiter nördlich fahren willst.

Gruß
Martin
0
Themenstarter382 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #32
Ich denke auch, dass man die Gefahr nicht unterschätzen und auf jeden fall irgendwas nehmen sollte!

Und das Argument von machen dass ja die Einheimischen auch nix nehmen ist falsch, weil die nämlich erwiesenermaßen mehr Resistenzen gg. Malariaerreger haben als Touristen!
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
1'457 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #34
dann schon lieber: http://www.medizin.uni-tuebingen.de/tropenmedizin/

will heißen: Wie ich immer sage: Leute, wendet euch an Fachleute. "Efahrungsberichte" auch meine 😉, kann man sofort in den Kübel werfen. Das Forum ist kein Garant für gute Beratung. Sicher nicht.
127 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #35
@ Konno

vielen Dank!!

Viele Grüße,
Dina
931 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #36
Wie Konno schon sagte: vergesst die ganzen subjektiven Erfahrungsberichte. Gerade zum Thema Malaria wird sowohl Blödsinn erzählt das es schon manchmal weh tut!

Nur als Beispiel das Zitat von Martin (meine Kritik ist nicht persönlich gemeint!): Martin berichtet von einem Arzt, der jemanden kennt, der in WDH mit Resochin behandelt worden sei. Daraus wird dann -von einem Arzt!- messerscharf geschlossen das die Kombination wirksam sei. Auch die Louisenapotheke empfehle diese Kombination....

Nur dummerweise sind die Erregerstämme der Malaria tropica in Afrika in hohem Maße resistent gegen Chloroquin (das ist der Wirkstoff im Resochin). Das ist seit vielen Jahren bekannt. Deshalb ergänzt man Resochin mit einem weiteren Medikament namens Paludrin. Die Aussage der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und anderer ist folgende:
Von besonderer Bedeutung ist die Resistenz von Plasmodium falciparum, dem Erreger der Malaria tropica, gegen Chloroquin (z.B. Resochin®), die vor allem in Asien sowie in Afrika südlich der Sahara und im Amazonasbecken vorkommt.
und weiter...
Die Kombination von Chloroquin (s.o.) mit Proguanil (Paludrine®) verspricht eine bessere Schutzwirkung in Gebieten mit partieller Chloroquinresistenz. Die Wirksamkeit ist, u. a. durch eine schlechte Compliance, deutlich geringer als bei anderen Mitteln. Darüber hinaus zeigte die Kombination in mehreren Vergleichsstudien die schlechteste Verträglichkeit: Zu den o.g. Chloroquin- Nebenwirkungen kommen verstärkte Beschwerden im Bereich von Magen-Darm sowie Haut und Schleimhaut. Nachdem andere Mittel mit einem besseren Nutzen-Risiko-Verhältnis verfügbar sind, wird diese Kombination von der DTG generell nicht mehr empfohlen.
Das hat sich möglicherweise bei der Louisenapotheke noch nicht herum gesprochen?! Oder aber man verkauft einfach was der Kunde verlangt...

Weitere Information gibt es z. B. bei www.dtg.org

Gruss

Ulli
0
3'766 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #37
Danke Ulli für diese Infos!

Ich persönlich halte es so

Ich gehe vor ** JEDER ** Reise in unser Tropeninstitut, und dies deshalb weil die Mediziner die dort arbeiten "Feldrfahrung" haben, mehrmals jährlich an Fachkongressen teilnehmen, und auch Erfahrungen mit Malariapatienten haben und auch über andere tropische Krankheiten die nicht minder gefährlich sind Ahnung haben.

Zum Hausarzt gehe ich wenn ich Schnupfen habe (nicht abwertend gemeint) die haben in der Regel kein fundamendiertes wissen über Tropenkrankheiten was sie ja auch nicht wissen müssen!

Ein guter Hausarzt schickt einen Patienten mit einem Herzfehler auch zum Spezialisten und versucht nicht am offenen Herzen selbst was aus 🤪

Das einzige an dieser Diskussion was mich wirklich stört ist immer das um den Preis gefeilscht wird, ich persönlich will einfach den für mich wirksamsten Schutz zu einem fairen Preis, was interessieren mich da ein paar Eurocents unterschied 😛
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155 Beiträge · seit 200701. Juli 2007 · #38
Hallo und guten Tag,

Malaria-Prophylaxe, Lariam, Malarone, etc.ist wohl unter afrikanischen Touristen das Diskussionsthema schlecht hin.

Hier meine Empfehlung als AM-Fachmann:
1. Jedes Arzneimittel hat Nebenwirkung.
2. Richtig ist, Malarone ist nebenwirkungsärmer, aber eben auch viel, viel teuerer. Es lohnt sich nur für Kurzreisen, da es zwar täglich aber nur während der Zeit im Risikogebiet und 7 Tage danach eingenommen werden muss.
3. Lariam wird auch zur Behandlung einer Malaria eingenommen und dabei nehmen Erwachsen 6 Tabletten pro Tag ein. Hierbei treten die bekannten Nebenwirkungen zu 30% auf.
4. Ich habe viele Reisende getroffen, die über schwere Nebenwirkungen von Lariam erzählten, aber allesamt diese niemals selbst erlebt haben, sondern nur vom Hörensagen kannten.
5. Die Nebenwirkungen von Lariam treten bei Prophylaxe nur selten auf, Malaria ist jedoch lebensgefährlich und der Aufenthalt auf einer Intesivstation nicht sehr witzig.
6.Die Nebenwirkungen von Lariam treten schon nach der ersten, spätestens nach der zweiten Einnahme auf.
7. Wer es einmal ohne Probleme vertragen hat, wird es auch künftig vertragen.
8.Wenn es sein geile deutsche Geiz zuläßt, empfehle ich jedem, der Lariam noch nie eingenommen hat folgendes Verfahren:

Beim ersten Mal beginnt man mit der Einnahme schon zwei!!! Wochen vor dem Urlaub, also zwei Einnahmen noch zu Hause. Treten dabei Nebenwirkungen auf, kann man noch vor dem Urlaub das Medikament wechseln und hat das Theater nicht auf der Reise, wenn es kein zurück mehr gibt. (in England Standard)

9. Keine Malaria-Prophylaxe bieten einen 100% Schutz, daher immer mit auf mechanischen Schutzmassnahmen (Kleidung, Netze, Repelletien) kombinieren. Versagt die Pharmazie, verläuft eine Malaria stark abgeschwächt und man überlebt ganz sicher, versagt die Mechanik trifft es dich mit voller Härte.

10. Touristen leben im Gegensatz zu Einheimischen nicht ständig im Risikogebiet, daher haben sie auch andere Möglichkeiten als diese. Für Einheimische ist die Malaria eine Kinderkrankheit, sie überleben sie schon als Kind oder sie werden nie erwachsen.

11. Reisen in ein Malaria-Gebiet ohne ausreichenden Schutz ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt. Auch wenn ich diesen seit 35 Jahren nie gebraucht habe, ich schnalle mich auch morgen wieder an.


Viele Grüsse, Knuth
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
Gast01. Juli 2007 · #39
VirusAfricanum schrieb:
Danke Ulli für diese Infos!

Ich persönlich halte es so

Ich gehe vor ** JEDER ** Reise in unser Tropeninstitut, und dies deshalb weil die Mediziner die dort arbeiten "Feldrfahrung" haben, mehrmals jährlich an Fachkongressen teilnehmen, und auch Erfahrungen mit Malariapatienten haben und auch über andere tropische Krankheiten die nicht minder gefährlich sind Ahnung haben.

Zum Hausarzt gehe ich wenn ich Schnupfen habe (nicht abwertend gemeint) die haben in der Regel kein fundamendiertes wissen über Tropenkrankheiten was sie ja auch nicht wissen müssen!

Ein guter Hausarzt schickt einen Patienten mit einem Herzfehler auch zum Spezialisten und versucht nicht am offenen Herzen selbst was aus 🤪

Das einzige an dieser Diskussion was mich wirklich stört ist immer das um den Preis gefeilscht wird, ich persönlich will einfach den für mich wirksamsten Schutz zu einem fairen Preis, was interessieren mich da ein paar Eurocents unterschied 😛
genau so halten wir es auch!
zudem - doch das betrifft nun die nachsorge - nach rückkehr aus afrika, und bei auftretenden ungewöhnlicher symptome begeben wir uns umgehend ins tropeninstitut zwecks abklärung.
natürlich ist malarone teuer. doch in relation zu den reisekosten ein eher verschwindend geringer kostenfaktor!
bezogen aus einer niederländischen apotheke relativiert sich der preis jedoch etwas.
malarone verursacht bei uns meist eine leichte schläfrigkeit, daher nehmen wir die tablette nach dem mittagessen, also rechtzeitig zur siesta;-)
insgesamt haben wir mit malarone bislang nur gute erfahrungen gemacht!
und trotz chemischer prophylaxe kleiden wir uns morgens und abends adäquat und benutzen repellent. ferner reisen wir nie ohne eigenes mosqitonetz, da viele camps in botswana und auch zambia keine mosqitonetze in den zelten zur verfügung stellen. doch wir alle wissen, dass mosqitodichte zelte erst noch erfunden werden müssen!
so versuchen wir die risiken zu minimieren und bislang ist es auch immer gut gegangen!

grüessle
anette