AlexaThemenstarter1’249 Beiträge · seit 201220. Feb. 2012 · Liebes Forum,
ich bin neu hier und hoffe, ich stelle keine allzu dummen Fragen als Anfängerin... 😊
Wir waren letztes Jahr das erste mal in Afrika und sind drei Wochen auf eigene Faust durch Südafrika gefahren. Dort hat uns wohl der Afrika-Virus befallen...
Wir möchten dieses Jahr gerne wieder nach Afrika, ich sammle aber gerade erst Ideen.
Wir haben drei Woche Zeit (Ende September - Anfang Oktober)und ich würde gerne eine Woche im nördlichen Südafrika (Selbstfahrer) mit zwei Wochen Botswana & Victoria Falls verbinden. Da ich noch überhaupt keine Erfahrung mit Botwana habe, tendiere ich erstmal zu einer organisierten Tour dort, allerdings mit möglichst kleiner Gruppe. Kann mir hier jemand einen Reiseveranstalter empfehlen??
Oder ist das Selbstfahren in Botswana mit Südafrika vergleichbar und problemlos möglich?
Vielen lieben Dank für Eure Tipps und Anregungen!
Alexa
Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200920. Feb. 2012 · hallo Alexa
na fahren in botswana, zumindest teilweise in National Parks ist etwas "anspruchsvoller" was 4*4 fahrten angeht.. Lasst euch aber nicht irre machen, das geht alles, im zweifelsfalle einen lehrgang vorher machen. Ich wuerde es vorziehen einen kleinen lehrgang zu machen und die tour auf eigene faust machen, als mich dem rythmus einer gruppe zu fuegen. Aber das muss natuerlich jeder selber wissen.
Abgesehen von sandstrecken kann man sehr gut selber fahren.
Im Groben koenntet ihr sowas machen wie ::
pretoria
Marakele
rhino karma
Central Kalahari
Maun
Okavongodelta / moremi
Chobe
Livingstone (oder simbabwe seite)
und auf der anderen seite wieder zurueck..
wir haben eine solche tour schon gemacht, geht prima !! Wir hatten sogar noch Makgadigadi mitdrin.
Viel freude bei der vorbereitung
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
ALM2’319 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · hallo.
also BOT und ZIM sind sind mit Südafrika kaum zu vergleichen.
ich sehe das nicht so easy wie miss ellie.
vom moremi über savuti nach kasane ist mal nix für grünschnäbel.
ebenso die makgadigadi pan oder nxai pan...ich erinnere mich sehr lebhaft an die 38km tiefsandpiste. nix für schwache nerven.
auch die chobe river front vom ilhala campsite richtung westlichem ausgang...
wir waren im august dort und wir wollten neben dem abenteuer selbstverständlich auch erholung haben. dauernd aufgeschlitzte reifen etc. trägt nicht gerade zum relaxen bei.
naja, und meiner meinung....als anfänger kommt die zentralkalahari schon mal gar nicht in frage.
Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200920. Feb. 2012 · hallo ...
nix fuer ungut, will auch keine grundsatzdiskussion ausloesen, aber sind wir nicht alle irgentwann mal anfaenger ??
Und wann genau is der richtige augenblick mit botswana anzufangen ??
nach 25 suedafrikaurlauben ??
Und eine gruppenreise traegt auch nicht zu mehr erfahrung bei wenn man nicht selber faehrt ..
Haengt doch einfach davon ab wozu man lust hat, oder ?
und dauernd aufgeschlitzte reifen ??? also da habt ihr aber verdammtes pech gehabt.. wir haben in 2mal central kalahari, makgadigadi, moremi, 2 * chobe, savuti etc etc kein einziges mal aufgeschlitze reifen gehabt..
hier sind 100te die nach botswana fahren, und dies auch das erste mal..warum machst du denn hier angst.. ?? wieso sollte sich alexa duemmer anstellen als alle anderen .. ??
versteh ich nicht
naja letztlich muessen sie das natuerlich alleine entscheiden, aber ne gruppenreise in botswana ?? da wird einem ein grosses stueck der grossen freiheit doch genommen.. (meine meinung !!)
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200920. Feb. 2012 · ach ja und noch was : livingstone is easy zu fahren.. nur teerstrassen, gar kein ding !
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
ALM2’319 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · es geht doch hier gar nicht um die frage, ob botswana oder nicht.
es geht schlicht und ergreifend um nützliche tipps, die einem anfänger gerecht werden.
auch habe ich noch keinen einzigen plattfuß auf meinen self-made-safaris gehabt.
durfte jedoch sehr oft augenzeuge derer werden, die damit zu kämpfen hatten.
ohne zweifel, botswana ist mit sicherheit die erste kleine herausforderung für eine eigene safari. doch die durchquerung des CKGR ist mit nichten dafür geeignet.
ich mache keine angst, sondern ich möchte sensibilisieren.
ferner steht es völlig ausser frage, dass eine gruppenreise den individuellen charakter einer eigenen safari nicht das wasser reichen kann.
für anfänger empfehle ich das khama rhinso sanctuary, die chobe riverfront, den moremi und auch das khumaga campsite des makgadigadi nationalparks.
querfeldeinfahrten zu kubu island, die durchfahrt des savutis und des CKGR gehören meines erachtens nicht ins repertoir eines anfängers.
eine eigendurchgeführte safari sollte spass machen und keine allzugrossen herausforderungen mitsichbringen. nur so kann man vertrauen in sich selbst gewinnen und beim nächsten tripp sich etwas weiter aus dem fenster wagen.
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · Hallo Alexa,
zu deiner Frage Botswana als Selbstfahrer zu erkunden gibt es für mich zwei Antworten:
1. Ich würde eine Selbstfahrertour einer Reisegruppe vorziehen
2. Ich würde als Anfänger nicht selbst in die Nationalparks von Botswana fahren
Da Botswana nicht nur aus NP besteht und zwischen den Ortschaften akzeptable Straßenverbindungen bestehen kannst du natürlich unter ähnlichen Bedingungen wie in Südafrika selber fahren.
Die Lodges bieten in der Regel ausreichend Aktivitäten an, um intensive Naturerlebnisse in die Reise mit einzubinden. Zu den Victoria Fällen würde ich euch einen Transfer von Kasane nach Vic Falls mit zwei Übernachtungen in Vic Falls empfehlen.
Wenn euch der Sinn nach OFF-ROAD Erlebnissen steht, würde ich erste Erfahrungen besser in Namibia sammeln!
AlexaThemenstarter1’249 Beiträge · seit 201220. Feb. 2012 · Hallo Ihr Lieben,
da gehts ja schon heiß her 🙂
Auf jeden Fall vielen Dank für Eure Meinungen! Ich werd mich jetzt mal in Ruhe auf die Reiseführer stürzen und mir dann anhand Eurer Infos Gedanken machen, wie wir die ganze Sache angehen!
Im Krüger Park sind wir auch selbst gefahren, aber ich denke mal, dass das nicht unbedingt vergleichbar ist. Was ich sicher nicht will, ist eine Reise mit Riesengruppe im Reisebus! Aber es gibt ja auch viele Anbieter, die nur mit kleinen Gruppen oder auch nur "zu zwei" fahren, das muß ich mir mal ansehen. Mein Freund fände es sicher auch mal ganz schön, wenn er nicht fahren muß die ganze Zeit (geschweige denn dass, er neben mir als Fahrerin sitzen muß...).
Vielen Dank an Alle für Eure Infos!
Viele Grüße, Alexa
ALM2’319 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · hallo Alexa.
sicherlich bieten einige natiaonalparks in botswana auch dem grünschnabel ausreichend gelegenheiten sich mühelos und ohne grosse gefahr dem thema self-made-safari zu nähern.
wir sind auch keine haudegen, denn auch wir wollen safari-romantik, ausruhen und etwas abenteuer kombinieren. jeweils nur das eine...ohne das andere...käme für uns nicht in frage.
durch afrika zu brettern nur um viele parks abzurutschen, dass ist anstrengend und dabei geht sehr viele von dem, was dir afrika bietet einfach verloren.
nur ausruhen und nixmachen..naja, dafür eignen sich andere ziele auf der welt.
als kleiner tipp von mir:
beginnt eure reise in johannesburg. fahrt dann in den marakele nationalpark (noch in südafrika). ein kleiner aber feiner park. keine schwierigen pistenverhältnisse, also ein nationalpark zum anfangen. dannach weiter ins khama rhino sanctuary in botswana. auch dort ein kleiner überschaubarer park, in dem das jeepfahren spass macht und man sich sicher, sprich, nicht alleine gelassen fühlt. dann weiter über nata nach kasana in den chobe. die riverfront bietet alles, was das afrikaherz begehrt und ein plattfuss stellt dort keine gefahr oder umstände dar, denn es ist immer jemand da, der dir helfen kann.
aber auch der hwange in zimbabwe eignet sich, um erste erfahren zu sammeln. es muss dort ja nicht gleich der völlig abgelegene teil des nationalparks sein. vom simanatella camp zum mandavu dam und masuma dam weiter zum robins camp....das sind pisten und strecken, die keine angst machen, mit denen man aber trotzdem seine ersten erfahrungen sammeln kann. ach ja... auch der matobo in zimbabwe (auf halbem weg zwischen hwange und francistown in BOT eignet sich als first adventure. klein, absolut schöne landschaft und ganz, ganz liebe menschen.
AlexaThemenstarter1’249 Beiträge · seit 201220. Feb. 2012 · @ ALM
Vielen Dank, das schau ich mir jetzt mal alles an im Reiseführer!!
Klingt sehr gut!
Grüße, Alexa