tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201102. Jan. 2012 · #1Hallo,
kann mir einer sagen/schreiben, wie dick oder dünn die Schlafsäcke der Vermieter sind? Bei Nachttemperatuen um den Gefrierpunkt benötigt man auch im Zelt etwas Wärme! Oder bringt ihr euch immer eigene dicke Daunensäcke mit?
Liebe Grüße
Birgit
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200702. Jan. 2012 · #2Hallo Tiggi,
ich persönlich nehme immer meinen eigenen Schlafsack mitc;) .
Da es im Ju/Aug. sehr kalt sein wird, würde ich mich nicht auf einen 08/15 Schlafsack des Vermieters verlassen. Falls du aber den vom Vermieter nimmst, packe dicke Skiunterwäsche und Fleecejacken/hosen ein für nachts.(auch eine Wärmeflasche macht schön kuschelig warm 🙂 )
Grüße
Jambotesy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200602. Jan. 2012 · #3Hallo Birgit,
wir haben auch immer unsere eigenen Schlafsäcke dabei gehabt. Darin fühle ich mich einfach besser. In Whk. könnt Ihr euch ja noch eine Decke im Outdoorladen kaufen, um euch zur Not auch damit einzukuscheln... oder einkuscheln, wenn man abends noch am Lagerfeuer sitzt. Die Decke könnt Ihr nach der Reise jemandem verschenken. Es findet sich dafür immer ein freudestrahlender Abnehmer.
Die Schlafsäcke vom Vermieter haben wir immer als Unterlage im Dachzelt genutzt.Dann war es von unten auch schön warm.
LG Barbara
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
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Hannobaer248 Beiträge · seit 200902. Jan. 2012 · #4Hi Birgit,
unbedingt eigene, gute Schlafsäcke. Die passen, das ist sehr wichtig, und sind wirklich warm. Da würde ich kein Risiko eingehen. Ihr müsst mit Minusgraden rechnen.
Gruß aus dem frühlingshaften Norden, Hannobaer
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200602. Jan. 2012 · #5Nabend Birgit,
schau ua. mal in die Wiki, da ist einiges Wissenswerte zusammengetragen.
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
mike16147 Beiträge · seit 200904. Jan. 2012 · #6Hallo,
wir waren letzten Sommer in NA-BO wir haben immer unsere eigenen Schlafsäcke mit aber keine sündhaft teuren. Die Nächte im Etosha waren echt bitter kalt, war scheinbar heuer ein extrem kalter Winter. Da habe ich noch zusätzlich etwas angehabt. Im Caprivi, Chobe und Moreme war es am Abend und in der Nacht nicht mehr kalt da habe ich ohne etwas an mit offenen Schlafsack geschlafen. Meine Freundin ebenfalls auch, damit es nicht schein ich wäre der harte Hund:P .
Eigenen Schlafsack und Leintuch würde ich immer selber mitnehmen.
gruß mike
jacquisuiza180 Beiträge · seit 201004. Jan. 2012 · #7Hallo Birgit
wir waren letzen Juli vier Wochen mit unseren Kindern mit Dachzelt in Namibia unterwegs. Dabei hatten wir einerseits unsere eigenen guten Daunenschlafsäcke mit zusätzlichen Seideneinlagen und für die nicht so warmen anderen Schlafsäcke noch eine Fleece-Einlage. In höheren Lagen und auch im KTP war es in den Nächten zwar eisig kalt (am Morgen hatte es im Innern an der Zeltdecke auch schon mal Eis), aber mit den kuscheligen Schlafsäcken auszuhalten.
In tieferen Lagen haben wir die Schlafsäcke dann nur noch als Decken gebraucht. Unter die Matratzen haben wir diese silberfarbenen Rettungsfolien geklebt, dass sollte auch noch etwas gegen die Kälte von unten schützen. Zum Schlafen hatten wir auch schon mal Skistrümpfe an und Thermounterwäsche und einmal gar eine Mütze, aber es war ein tolles Erlebnis und wir würden es wieder so machen.
LG
Jacqueline
CJCJ6 Beiträge · seit 201221. Jan. 2012 · #8Hallo zusammen,
wir werden im Juli/August im Dachzelt unterwegs sein. Zuerst stehen ~10 Tage Kalahari auf dem Plan und nach einigen Zwischenstopps (u.a. Sesriem) noch mal gut 10 Tage Etosha.
Wir haben heute auch nach Schlafsäcken geschaut, konnten uns aber nicht entscheiden.
Was habt ihr denn für Schlafsäcke = welche Komfort-/Limittemperatur?
Wir haben einen ins Auge gefasst mit Komforttemp. von -9°C; der kostet 200 Euro. Ist die Temp. übertrieben oder braucht man das wirklich?
Liebe Grüße,
Christine
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200921. Jan. 2012 · #9Hallo Christine,
4. Augustwoche 2010, Mariental, -4° in der Nacht.
3. Augustwoche 2008, Upington, -1° in der Nacht.
Ob das die Regel ist, kann ich leider nicht beantworten.
Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
Hannobaer248 Beiträge · seit 200922. Jan. 2012 · #10Moin Christine,
mit einer Komforttemp von -9 Grad bist du fast Alaska-Tauglich. Dieser Schlafsack würde selbst bei zweistelligen Minusgraden ausreichen.
Komforttemperatur bedeutet, dass man bei dem angegebenen Wert in normaler Nachtwäsche schlafen kann. Ziehst du mehr Klamotten an oder Thermounterwäsche, Skistrümpfe wie hier auch schon erwähnt, kommst du mit einem Komfortbereich um die 0 Grad locker aus.
Schau einfach mal bei Globetrotter online oder falls du in der Nähe einer Filiale wohnst direkt dort vorbei: gute Auswahl, gute Beratung. Wichtig ist immer die Länge, sie sollte bequem passen, ist der Schlafsack zu lang, gibt's kalte Füße😃
Ob Daune oder keine Daune ist Geschmackssache. 200 Euro spricht m. Erfahrung nach schon mal für gute Qualität.
LG, Hannobaer
Sille449 Beiträge · seit 201022. Jan. 2012 · #11Hallo Christine,
wir haben im letzten Jahr Schlafsäcke von outwell (contour 2300) bei Globetrotter gekauft. Drei Stück sowie einen von Meru für unseren Sohn (11), die haben im Januar zusammen 140€ gekostet. Zusätzlich hatten wir jeder eine Fleecedecke vom großen Schweden mit (je 3,50), die wir vor Abreise in Namibia auf der Farm verschenkt haben. Diese Sachen haben im Juli/ August in den Dachzelten ausgereicht. Nachts haben wir Zwiebelprinzip getragen: Leggins,langes T- Shirt, dünner Fleece, Socken. War manchmal alles nötig manchmal nicht.
Habe mir sagen lassen, dass die Spezies von Daune weg sind, weil Kunstfasern für ein besseres Klima sorgen, die Feuchtigkeit besser ableiten.
Wir waren sehr zufrieden und haben nicht gefroren.
LG
Sille
CJCJ6 Beiträge · seit 201226. Jan. 2012 · #12Hallo zusammen,
wir haben uns jetzt wirklich die besagten Schlafsäcke gekauft und gestern gleich mal kurz ausgetestet. Das wurde nach ein paar Minuten schon mollig warm (naja, war ja auch Raumtemperatur 😉 ).
Falls es doch zu warm ist, können wir die ja als Decken benutzen, aber ich will auf keinen Fall frieren.
Und da wir stark auf unser Reisegewicht achten müssen, ist der Schlafsack mit 1,5 kg ideal.
Ich bin sehr gespannt, wie der sich im Endeffekt schlägt 🙂
Liebe Grüße,
Christine
Cora1'335 Beiträge · seit 200608. Feb. 2012 · #13Hallo Birgit,
vergiss die Skiunterwäsche nicht!!
Auch in einem guten, warmen Schlafsack kann man gut Skiunterwäsche gebrauchen, zumal sie schon vorher, wenn man noch nicht im Bett ist, auch gut wärmt.
Grüßchen
Cora
GUGuido.Gast08. Feb. 2012 · #14Hallo,
Hannobaer schrieb:mit einer Komforttemp von -9 Grad bist du fast Alaska-Tauglich.
Ja. Der Unterschied ist aber: Wenn Du in Alaska abends ins Bett gehst, ist es in der Regel schon kalt und Du brauchst diese Wärmeleistung. Wenn man in Namibia abends ins Bett geht, hat es auch im Winter häufig noch 12-15 Grad. Die große Kälte kommt erst weit nach Mitternacht. Und weiter im Norden hat man auf der gleichen Reise vielleicht ohnehin 15 Grad die ganze Nacht. Wenn man dann nur einen ultrawarmen Schlafsack dabei hat, ist das möglicherweise öfters viel zu warm und man schläft nicht so gut. Wir bevorzugen deshalb 2 einfache Schlafsäcke oder einen Schlafsack und eine zusätzliche Decke zum drüber legen. Kostet dann auch nur 25 bis 40 EUR statt 200 EUR für einen HighEnd-Schlafsack.
Beste Grüße
Guido
Topobär5'479 Beiträge · seit 200908. Feb. 2012 · #15Bin immer mit einem Schlafsack bis -10°C Komfortbereich unterwegs. Egal ob in Alaska, im Himalaya oder in Afrika. Habe immer gut geschlafen. Wenns kalt war, weil trotzdem ein T-Shirt im Schlafsack ausreicht und wenns warm ist, weil man den Schlafsack dann als einfache Decke nutzen kann.
Cora1'335 Beiträge · seit 200608. Feb. 2012 · #16Guido. schrieb:Hallo,
Wenn man in Namibia abends ins Bett geht, hat es auch im Winter häufig noch 12-15 Grad. Die große Kälte kommt erst weit nach Mitternacht. Und weiter im Norden hat man auf der gleichen Reise vielleicht ohnehin 15 Grad die ganze Nacht.
Hallo zusammen,
nur wenn man Glück hat, ist es Abends noch so warm, wie Guido es beschreibt.
Wir haben sehr sehr oft im Winter schon am Abend einstellige Temperaturen erlebt. Generell ist der Süden und die höher gelegene Gebiete kälter. Windhoek ist im Winter auch ein Kältebereich!
Was Du richtig beschreibst ist dass die richtig kalte Zeit erst später kommt. Ab Mitternacht, meist erst kurz vor Sonnenaufgang: dann ist es am kältesten!
Wenn es nachts unter den Nullpunkt fällt, ist es am Abend schon sehr kalt.
13 Grad würde ich mir da sehnlichst wünschen.
Der Norden ist keine Garantie für Wärme, es gibt immer wieder Kältewellen.
Im letzten August 2011 hatten wir in Kamanjab und in der Etosha Frost und Minustemperaturen.
Zwei Tage später war es wieder vorbei!
Im Juni / Juli / August muss man auf alle (!!) Temperaturen vorbereitet sein. Wir hatten im Hartmannstal morgens um 9 Uhr 39 Grad, auch der Abend und die Nacht waren sehr warm. Drei Tage später, etwas südlicher, hatten wir dann Frost.
Da muss der Körper schnell umschalten!
Grüßchen
Cora
Martin_D16 Beiträge · seit 200922. Feb. 2012 · #17Hi Ihr,
wir (vierköpfige Familie) waren im August 2009 in Namibia/Botswana unterwegs.
Mitte August war es immernoch so, dass du früh entweder lange im Schlafsack geblieben bist, oder aber dich gleich angezogen hast. Früh morgens (kurz nach Sonnenaufgang) und abends am Lagerfeuer war es nur mit warmer Jacke angenehm. Tagsüber kurze Hosen und T-Shirt ohne Probleme.
Wir hatten aber zusaätzlich für die Nacht unsere eigenen, für mitteleuropäische Verhältnisse konzipierten, Schlafsäcke dabei. Anfang august htten wir nachts schon noch Minusgerade.
Gruß,
Martin
Montango1'667 Beiträge · seit 201122. Feb. 2012 · #18Hallo,
wir nehmen immer unsere eigenen Daunenschlafsäcke mit. Berücksichtigt dabei auch, dass der Komfortbereich bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Insbesondere Frauen frieren meistens stärker.
Aus der Erklärung vom Globetrotter Versand:
Schlafsacknorm EN 13537
Diese seit 2005 geltende EU-Norm legt allgemeine Anforderungen zur Kennzeichnung und Beschreibung von Schlafsäcken fest. Sämtliche Angaben in den Tabellen sind von unabhängigen Prüfinstituten ermittelt worden. Bei den Temperaturangaben gibt es drei unterschiedliche Angaben:
Komforttemperatur T comf: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) errechnet, die gerade noch nicht friert.
Grenztemperatur T lim: Dieser Wert wird für einen “Standard-Mann” (25 Jahre, 70 kg, 1,73 m) berechnet, der gerade noch nicht friert.
Extremtemperatur T ext: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) unter starker Kältebelastung berechnet. Hier besteht erhöhtes Risiko der Unterkühlung. Zitatende
Mein Schlafsack hat z.B. einen Komfortbereich von - 9 (Frauen) und -15 (Männer)und ich benutze ihn auch zum Zelten in Südeuropa. Wenns zu warm wird, mache ich den Reissverschluss auf :-)) Alles besser als nachts zu frieren. Zusätzlich habe ich noch ein Seideninlett, das reicht dann in ganz warmen Nächten.
Grüsse
Montango