Preise in den Camps

25 Antworten · 6'943 Aufrufe · gestartet 27. Dez. 2011 von mapa
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2'319 Beiträge · seit 201105. Jan. 2012 · #21
leider wird es, wie immer im leben, schmerzgrenzen geben müssen. sonst werden die naturschönheiten im südlichen afrika von gretchen müller aus gummersbach übervölkert. einhergehend mit dem schwund an genau dem, was du und ich dort suchen und so lieben.
ich habe im letzten jahr wieder einmal die erfahrung sammeln dürfen, dass es touristen gibt, die dort nicht hingehören. die stören die ruhe, die missachten die natur und die dort lebenden menschen...und nur weil sie das suchen, was im oldenburgischen land oder in niederbayern alltag ist. die sollen mal lieber in den tierpark zu hellbrunn gehen, um sich die kreaturen anzuschauen. letztes jahr in botwsana und zimbabwe blieb mir die spucke weg, als ich mich mit anmassenden typen aus deutschland und der schweiz am gleichen ort aufhalten musste. ich schämte mich für deren verhalten. und deshalb wird es nur der preis sein, der diese situation regeln wird.
natürlich ist es auch nicht in meinem ureigenen interesse, horrende preise zu zahlen. doch was bleibt denn sonst übrig? menschen, die sich über jeden und alles beschweren, die die bevölkerung für deren eigene missstände verantwortlich machen und erwarten, dass alles so funktioniert, wie in einer deutschen grossstadt? wohl wirklich nicht.
449 Beiträge · seit 201005. Jan. 2012 · #22
Hallo ALM,
stimme dir in allem uneingeschränkt zu! Will keine neue Diskussion starten, stelle aber seeehr in Zweifel, dass sich schlechtes Benehmen mit hohen Preisen vertreiben lässt. Habe leider häufiger die Erfahrung gemacht, dass sich ausgerechnet die " hochpreisigen" Reisenden für nix und gar nix außer für ihr eigenes Wohlbefinden interessieren- schon mal überhaupt nicht für soziale, ökologische, kulturelle und sonstige Angelegenheiten ihres Gastlandes bzw. ihrer Umgebung. Leider, oder?

Werde auch wieder nach Botswana fahren, so oder so!

Stürmische Grüße von
Sille
391 Beiträge · seit 200805. Jan. 2012 · #23
@ ALM

Du denkst also, dass diese horrenden Preise nur Touristen mit 'Niveau' anzieht. Das ist doch wirklich Quatsch… gerade in 'teuren' Urlaubzielen gibt es sehr unangenehme Touristen. Kann selbst davon ein Lied singen… z.B. Seychellen, Karibik (ich will aber nicht verallgemeinern).

Was den Massentourismus abschreckt sind nicht die Preise, sondern eher die Sicherheitslage, der Komfort, die Bequemlichkeit. War diesen Winter in Indien, ein günstiges Reiseland aber no-go für viele 'Durchschnittstouristen' aus D ab… wegen Sauberkeit, Terrorgefahr, fremder Kultur.
Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
345 Beiträge · seit 201105. Jan. 2012 · #24
Stimmt, siehe unsere lieben Gäste aus Russland in den Schigebieten. Wer Geld hat, zeigt es und sich auch!!
LG Peter
101 Beiträge · seit 201105. Jan. 2012 · #25
Hi Zusammen

auch ich möchte hierzu unsrer Erfahrungen bekanntgeben.
Wir waren im Oktober 2011 auf 4-wöchiger Tour durch Botswana und Namibia mit einem Allrad Wohnmobil. Die gesamte Tour haben wir im Voraus zusammengestellt und alles selbst gebucht.
Die Preise für die NP in Botswana sind unterschiedlich.
In Savute und Linyanti war es am teuersten mit etwa 80€ pro Nacht und Stellplatz, Third Bridge lag bei ca 49€ und Xakanaxa und Ihaha bei etwa 47€. Die Plätze haben wir im Januar 2011 reserviert und bezahlt.
Die Sanitärgebäude waren alle gepflegt und sauber (ist so in Deutschland oftmals leider nicht zu finden); ausserdem erwarte ich in dieser herrlichen Natur keine goldenen Wasserhähne. Natürlich kommen immer noch die NP-Gebühren dazu.
Die Autos auf den Übernachtungsplätzen konnten wir immer an einer Hand abzählen; wenn ich in die Natur gehe, dann brauche ich auch keine 100 Mann um mich herum!!

Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.

Bild1 ist Stellplatz Third Bridge
Bild2 Direkter Ausblick vom Stellplatz am Ihaha Campground
Gruß
Tilo
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UrlaubAfrika_11236.jpg
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2012
2'319 Beiträge · seit 201105. Jan. 2012 · #26
ich bin der meinung, die, die wirklich das geld haben, die buchen sich eine geführte tour von a bis z. ich meinte die selbstfahrer, die glauben, mit 2000 euro zu zweit für drei wochen über die runden zu kommen. für die ist das ein gehobener urlaubspreis und glauben dann, dass sie sich wie weisse eben verhalten können.
die steinreichen sind anmassend in einem anderen sinne. denen kann keine lodge recht sein.
auch zu 600 USD die nacht nicht. aber wenn ich eine campsite komme und muss mir von allen ecken und enden das genörgel anhören, und dass das alles nicht sein geld wert sei, dann sage ich: drei wochen allinclusive auf der domrep sei dann doch eher das richtige....in einer palmenstrandgesäumten lodge seine caiphi süffeln, anstatt sich über lauwarmes windhoek-bier und fehlendes heisses wasser nach 18 uhr zu beschweren. afrika sollte ja schliesslich dem entsprechen, so wie wir es wünschen. wild, unperfekt, dafür natur pur.