Hier stell ich mal nun meine Route vor und hoffe auf möglichst viele Kommentare (positive wie vorallem negative ;-)). Wir haben das Glück zu zweit 5 Wochen Urlaub bekommen zu haben. Wahnsinn!
Insgsamt liegen in den 33 Tagen 4500 KM vor uns... wenn wir wirklich alles machen. Die letze Woche sehe ich als Puffer. wenns schlecht läuft kann man hier schneller nach Windhoek und vorher nicht hetzen oder Richtung Tryfelfontein, Brandberg, Ugab-Terrassen oder ganz andere Sachen in der westlichen Region erweitern. 5 Tage Puffer ist denke ich nicht schlecht. Keine Ahnung wie gut der Rest im Norden läuft.
Wir wollen viel Natur und Tiere und nach möglichkeit ein wenig Einsamkeit und Stille. Prinzipiell bin ich ein Wildcamper aber ich habe mich überzeugen lassen auf Farmen und Campsites vorbeizusehen. Lodges etc. kommen ür uns zwei aber eigentlich nicht in Betracht.
Danke für alle Meldungen dazu. Und danke für den Tip mit der Richter-Camping Sammlung GENIAL! Und bitte noch über den Link oben mit meinem Auto schauen. Wäre super nett.
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200911. Dez. 2011 · #2
Hallo Max,
Also was schon mal "negativ" ist: Die Schriftgröße in deiner "Reise.jpg" ist zu klein! Man kann es relativ schlecht lesen...
Ansonsten erst mal Folgendes: In Afrika ist weniger meist mehr! (Eine ganz wichtige Info!). Versuche in keinem Fall so viel wie möglich zu "sehen", denn wirklich "sehen" und "erleben" wirst du es nur, wenn du Zeit hast. Außerdem wirst du so von der Vielzahl der Eindrücke in relativ kurzer Zeit erschlagen.
Verschätze dich auch nicht mit den strecken und Fahrzeiten! Z.B.: Von Katima Mulilo nach Tsumeb an einem Tag??? Schlechte Idee!
Das aber erst mal nur als Grundgedanke.
Trotzdem:
Ich finde 1 Woche Etosha bei eurer geplanten Reiseroute von 33 Tagen erheblich zu lang! 4 Übernachtungen in/bei Etosha reichen wirklich dick! 2 Okaukuejo, 1 Halali, 1 Namutoni oder Onguma Bush Camp (und ja: Etosha und Umgebung sollte man frühstmöglich VORRESERVIEREN!)
Außerdem, könnte man, wenn man wollen und einen Tag für die Tour gewinnen wollte, auch schon am Ankunftstag auf eine Farm nahe des Waterberges fahren oder z.B. nach Düsternbrook Guestfarm (Campsite) nördlich von Windhoek.
Mein Tip:
Etosha-Ost - Roys Restcamp (Besuch der San bei Grashoek! Siehe http://www.lcfn.info/ju-hoansi/ju-hoansi-home ) - (Rundu auslassen) - Ngepi Camp (Mahango Park, Popa Falls) - Bwawata Park (Mazambala Island Lodge Campsite, Bootsfahrt) - evtl. Mudumu (Camp Kwando Campsite, Boootsfahrt, wobei ihr vermutlich mehr viel im Bwawata sehen werdet)) - evtl. Besuch der Mafwe, siehe: http://www.lcfn.info/mafwe/mafwe-home ) - Rückfahrt (aber NICHT nach Tsumeb! Das ist viel zu lang! Evtl. jetzt nach Rundu? Rundu: Evtl. http://www.lcfn.info/mbunza )
oder
Ngepi Camp - Fahrt nach Kasane, Senyati Safari Camp und/oder Kubu Safari Lodge Campsite (beides außerhalb der Stadt) und/oder Chobe Safari Lodge Campsite (in der Stadt, aber näher am Park) und Chobe National Park (evtl., falls gewünscht und Zeit ist, zuvor eine Nacht Katima Mulilo und den Fischmarkt besichtigt.), von Kasane aus sind Victoria Falls day trips möglich. Kosten: Ca. 42 Euro p.p. - Bwawata /Mudumu - Rundu - ...
Nach Katima Mulilo für eine Nacht zu fahren und dann wieder umzukehren halte ich für wenig sinnvoll. Auch sind die Bootsfahrten dort nicht der große Hit. Da bist du auf dem Okavango, Kwando und Chobe River wesentlich besser bedient. Nicht nur was Tiere, sondern auch was Landschaft angeht. So wie du planst lohnt es sich nicht. Sambesi-Bootsfahrten in Zimbabwe (z.B. Victoria Falls) oder etwas nördlicher in Zambia sind aber toll!
Der Mamali Park ist ein 4x4-Erlebnis und lohnt sich erst ab 4-4 Tage. Für eine Nacht ist er nicht zu empfehlen. Ich würde ihn daher auslassen und die gewonnene Nacht anderswo investieren. Außerdem würde ich (falls dies jetzt noch erwünscht ist) aus Zeitgründen die Teerstraße B8 von Kongola nach Katima Mulilo bzw. Kasane fahren.
Bei Popa Falls würde ich möglichst den Mahango und den Buffalo Park besuchen.
Der Van Zyls Pass ist eine relativ gefährliche, sehr fordernde Geländestrecke für Allrad-Könner und sollte eigentlich im Idealfall nur mit mindestens 2 Fahrzeugen gefahren werden. Ich würde an eurer Stelle - ihr seid das erste mal in Afrika - dringend die Finger davon lassen. Auch sollte man die Strecke zeitlich nicht unterschätzen. Dort ist vermutlich weit und breit keine Hilfe zu finden und kein Handy-Empfang!
Ich würde, falls zeitlich machbar über Palmwag Lodge Campsite (Palmwag Consession Area) zurück nach Süden fahren. Mind. 2 Übernachtungen dort!
mal abgesehen davon, dass ich vom Van-Zyls-Pass auch abraten würde: das Kaokoveld ist der abgelegenste Teil Eurer Route. Das würde ich nicht an das Ende der Reise legen. Wenn das, wie Otjikoko schreibt Eure erste Afrikareise ist, macht es allerdings auch wenig Sinn, nach der Ankunft als Allererstes gleich mal durch das Kaokoveld zu toben - es sei denn Du hast Offroaderfahrung aus anderen Ländern.
Die Routenplanung durch das Kaokoveld ist bei Euch ein einziger Zickzack-Kurs: Epupa - van-Zyls - Opuwo - Marble Campsite.
Vielleicht so: Epupa Falls Opuwo Marble Community Campsite Marble Community Campsite (Abstecher Marienflusstal) Purros Community Campsite Purros Community Campsite Khowarib Community Campsite (über Hoanib) Palmwag oder irgendwas am Huab.
Durch den Caprivi hin und zurück auf der gleichen Strecke hunderte Kilometer abzureißen, finde ich auch nicht so attraktiv.
Inklusive Gamedrives und diversen Umwegen werden aus Euren 4.500 Kilometern übrigens mindestens 6.000 Kilometer werden. In 33 Tagen aber trotzdem gut zu schaffen.
Beste Grüße
guido
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #4
Danke euch schon mal für die Rückmeldungen. Ich habe schon ein wenig geändert und den Van-Zysl-Pass definfitiv rausgenommen. Leider sind die letzten 7 Tage noch sehr ungeordnet. Je nach Zeitrahmen fahren wir die C43 gerade runter oder genießen ein paar Abstecher in die D3707. Ich bin Geograph... mich interessiert die Landschaft einfach sehr. Offroad ist nicht unbedingt mein Ding aber für diese Landschaft wagt sich der Geograph halt auch ein bisschen über seinen Schatten hinaus.
Guidos Rat klingt sehr überzeugend... den pfrimel ich in der nächsten Zeit ein.
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200911. Dez. 2011 · #5
Hallo Max,
schade, dass du als Geograph den Sossusvlei bzw. die Namib auslässt... Aber man kann halt nicht alles haben. Da müsste man irgendwo schon Abstriche machen...
Wenn du den Caprivi so machst, wie ich geschrieben habe, würde es mir nichts ausmachen, den selben Weg wieder zurück zu fahren. Habe das auch schon 2 mal so gemacht (und ich bin auch schon über Botswana zurück). Aber das ist Ansichtssache...Und vor allem abhängig von eurer Zeit und davon, was ihr sonst noch vor habt.
Es wäre natürlich noch eine Option, wie Jambotessy in deinem anderen Thread bezüglich des Autos geschrieben hat, vom Caprivi über Botswana zurück zu fahren. Aber dann würde ich mir Zeit für Botswana nehmen und das Kaokoveld dafür weglassen.
Das ist ne Geschmackssache. Beides ist toll!
Lg, Otji!
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #6
Die Idee hinter der Reiseplanung war: In 33 Tagen kann ich nicht alles sehen. Ich möchte nicht quer durch das Land hetzen und alles ein bisschen sehen.
Ich habe mich bewusst auf den reinen Norden, im Enedefekt nördlich 21° Süd beschränkt. Und auch bewusst Botswana ausgelassen. Das heb ich mir für später auf. Im Laufe der Zeit möchte ich irgendwann den Westen und Süden von Namibia intensiv erleben und auch irgendwann Botswana. Es fällt mir schon schwer genug darauf zu verzichten 😉 Bitte führt mich in der Hinsicht nicht in Versuchung 🤩 🤨 (ich könnte gerade schon schwach werden).
Ich habe nun bewusst einen Tag Etosha gekürzt und einen Tag Mamili angehängt (langen hier nicht 2 volle Tage - müssen es wie Otjiokoko schreibt wirklich 4 sein?) und einen Tag für Vic-Falls (hier muss ich erstmal rausbekommen ob sich das lohnt....)
Die letzten 7-8 Tage sind noch sehr flexibel. Die ÜBernachtungen und Route nur provisorisch! Der Schwerpunkt der Reise soll auf Etosha, Bwabwaram, Mudumo und Mamili liegen. Kaudom ist immer noch eine Reserve die ich angehen kann (wenn ich Partner finde) und dafür das Kaokofeld kürze/weglasse.
Danke euch. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob der Plan zu lang ist. Ich versuche bewusst mir viel Zeit zu lassen. Aber es ist nicht leicht
Ich würde an deiner Stelle die Route als grobe Richtlinie im Hinterkopf behalten, maximal Etosha vorbuchen und da auch deine geplante Woche 😄
Zu der Zeit kommst du fast überall ungebucht auf den Camspites unter.
Viel Spass beim weiterplanen !
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200911. Dez. 2011 · #8
Ich würde 4 Nächte Etosha, 3-4 Nächte Bwawata/Mudumu (siehe oben) und 3-4 Nächte Kasane und/oder Umgebung (siehe oben) mit evtl. Vic. Falls day trip (den könnt ihr in Kasane spontan buchen einen Tag vorher! Es gibt dort auch SEHR viel zu tun und zu sehen! Nicht nur die Falls...).
Meiner Meinung planst du zu viel Zeit in der Bwawata/Mudumu-Gegend (vor allem dort!) und in Etosha.
Mamali hat keine sanitären Anlagen und keinen Strom und du wolltest doch auf 4x4-Adventures möglichst verzichten, oder? Siehe ggf. auch hier unter "Aktivitäten", "Mamali": http://www.campkwando.com/site.php?lang=de
Aber auf den Chobe Park (Botswanas tierreichstes Wildreservat mit der größten Elefantenpopulation der Welt) verzichten, wenn ihr schon "in der Ecke" seid und nicht wisst, wann ihr wieder in dieser Gegend kommen werdet, würde ich nicht! Vor allem Senyati Safari Camp wäre was für euch, so wie ich eure Wünsche/Vorstellungen einschätze.
Der Chobe würde einer der Höhepunkte der Reise sein, was die Tiere angeht.
Aber ok. Es ist euer Urlaub! Und ich finde eure Einstellung gut, dass ihr bewusst nicht alles auf einmal sehen wollt.
Aber auch, wenn ihr Etosha und Bwawata/Mudumu noch etwas weiter kürzen würdet und den Chobe mit rein nehmt, werdet ihr feststellen, dass ihr noch genug Zeit habt um alles in Ruhe zu sehen.
Hallo, wir sind gerade eine ähnliche Tour am planen, fahren aber zuerst ins Sossusvlei für 2 Nächte, dann Swakopmund, Spitzkoppe, lassen das Kakaufeld aus, Etoscha planen wir 3 Nächte. VicFalls werden wir auf jeden Fall besuchen, Tagesausflug oder über Nacht. Kasane/Chobe NP sollte man auf jeden Fall mitnéhmen, das ist gewaltig. Auch da dürften 2 Nächte ausreichen. Von dort aus runter nach Maun, Okavango und dann wieder hoch Richtung Caprivi oder etwas früher westlich, zum Grenzpunkt Dobe. Zum Schluss dann wieder runter nach WDH. Leider nur 19 Tage Zeit. Mal sehen was die Detailplanung noch hergibt. Unterwegs sind wir mit einem KEA TRAX. Gruss Horst
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Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201119. Feb. 2012 · #10
Hallo Horst
das war mein erster Plan, ich habe ihn mitlerweile gründlich Überarbeitet - mitlerweile schaut er so aus:
Schau mal lieber hier drüber - hoffe der Plan ist ausgereifter. Habe mitlerweile Ihaha 2 Tage nach vorne verschoben, sodass ich nach hinten für die Alternative Kaokoveld mehr Zeit habe. Waterberg viel auch raus. Ob nun die letzten 2 Wochen die Runde über Dobe werden oder Kaokoveld muss vor Ort entschieden werden. Kasane + Vicfalls bin ich mir noch nicht sicher (siehe Diskussion über die Waterfront Regeln. Ihaha wie gesagt bleibt im Plan.
Bitte Antworte im oben verlinkten Forumsbeitrag, weil aktueller Amos