Mit dem kleinen Weissen durch Namibia....3700km

80 Antworten · 36,8k Aufrufe · gestartet 20. Okt. 2011 von marimari
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Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201120. Okt. 2011 · #1
Hallo zusammen,
dann will ich auch mal - alles fing am 23.09 in Zürich an.
Mit Lufthansa gings nach Frankfurt, dann weiter nach Johannesburg, wo wir ca. 3.5h Stunden Aufenthalt hatten.

Der Johannesburger Flughafen ist recht überschaubar. Wir haben die Zeit genutzt, um ein paar Schweizer Fränkli in ZAR umzutauschen, da wir uns dann in Namibia nicht mit Geldwechseln, die Zeit vertrödeln wollten. Das umgetauschte Geld hat dann auch bis zum Schluss gereicht und ich habe zwischendurch auch einige Male mit meiner Kreditkarte bezahlt. Da gab es eigentlich nie Probleme - wenn mal eine Lodge Probleme hatte, dann hat man halt nochmals versucht und irgendwann war dann auch die Linie zwischen Namibia nach Südafrika zur Schweizer Bank hergestellt.

Unser Flug war durchwegs ruhig - alles recht entspannt. Einzig das Essen in der Lufthansa war jetzt nichts Besonderes. Ich hatte einen Mittelsitz in der A380- das machte mir eigentlich keine Probleme. Ein wenig ausgelaugt, sind wir dann um 16.30 in Windhoek gelandet, das Gepäck war auch da und wir waren die Ersten beim Autovermieter. Unser kleiner Weisser glänzte - er war knallneu und alles war perfekt. Wir machten uns nach Windhoek auf, wo wir die erste Nacht im Londiningi Gueshouse verbrachten.

Da es bei Ankuft schon eindunkelte, habe ich keine Fotos gemacht. Das Guesthouse liegt in Eros, die Besitzer sind nett und das Essen war perfekt. Wir haben gut geschlafen und das Frühstück war auch schmackhaft. Ich kann dieses Guesthouse zu 100% weiterempfehlen.

Unterkunft: ***
Nachtessen:****
Frühstück:***
Preis-Leistung:****

Da wir ca. um 9pm in die Federn fielen, waren wir am nächsten Morgen schon recht früh wach und fuhren nach dem Frühstück nach Eros einkaufen. Unsere Kühlbox - die wir von der Schweiz mitgenommen haben - musste ja gefüllt werden. Nach den Einkäufen machten wir die Stadt unsicher:-), jedoch gibt es da meiner Meinung nach nicht allzu viel zu sehen.

Darum machten wir uns dann relativ schnell auf den Weg in den Süden...
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201120. Okt. 2011 · #2
Darf ich vorstellen? Unser kleiner Weisser 😄 - der Hyundai – i20



Der kleine Weisse entpuppte sich als sehr zuverlässig. Er hatte die Naturstrassen Namiba’s voll im Griff. Die 3700km wurden problemlos ohne platten Reifen oder sonstigen Schaden gemeistert.
Nun zurück zu unserer Tour;
Nach ca. 3 Stunden Fahrt auf der B1 und eine kurze Strecke Gravel erreichten wir unser erstes Ziel; das Kalahari Farmhouse. Diese Lodge gefiel uns super – vorallem das Preis-Leistungsverhältnis hat da voll gestimmt. Alles war sehr gepflegt und sehr familiär. Noch von unserer Anreise (ZRH-WDH) geschädigt, waren wir dankbar gar keine Pläne für den Nachmittag zu haben. Wir genossen unser Zimmer, den Pool und die fantastische Umgebung. Wir liessen es uns offen, ob wir abends noch zur Anib Lodge zum Sundowner fahren wollen oder nicht. Schlussendlich haben wir uns aber dagegen entschieden und genossen den Sonnenuntergang bei einem Rundgang bei der Lodge. Die Lage ist wunderschön und mir scheint, die Umgebung des Kalahari Farmhouses war der einzige grüne Fleck, den wir in 2 Wochen gesehen habe 🙂 . Das Farmhouse ist eine kleine Lodge die ca. 20 Gäste beherbergen kann.







Das Nachtessen war ein Schmaus; ein leckerer Gartensalat aus dem eigenen Anbau, Beef-Steak, Kartoffel-Gratin u. Gemüse und zum Nachtisch eine Fruchtcréme.
Die Lodge hat kein Wifi; BB und Mobile haben zu 100% funktioniert 😉 . Das Wifi wird aber bald kommen – dies wurde uns von der freundlichen deutschen Managerin bestätigt.
Berwertung Lodge;
Unterkunft: ****
Nachtessen:****
Frühstück:***
Preis-Leistung:*****
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zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201120. Okt. 2011 · #3
26. September
Auch heute sind wir wieder früh auf der Gravel. Wir haben eine lange Strecke vor uns – das Ziel der heutigen Strecke ist die Fish River Lodge (ca. 450km). Den ersten Stopp legen wir beim Spar in Mariental ein. Schnell wird das nötigste eingekauft und in die Kühlbox gefüllt. Weiter geht’s bis zum Köcherbaumwald bei der Farm Gargiganus. Der Köcherbaumwald ist hübsch anzusehen, hätten wir aber gewusst, dass wir am Fish River auch Köcherbäume sehen, hätten wir uns diesen Zwischenstopp wohl erspart.





Nach ca. 1 Stunde Fotostopp fuhren wir Richtung Keetmanshoop und dann weiter zur Fish River Lodge. Die letzten 1.5h zogen sich hin.



Farmtor auf..Farmtor zu…wir haben uns gegenseitig aufgemuntert, da die Anreisebeschreibung wörtlich zitiert sagte; „ wenn ihr meint es geht nicht mehr weiter, gebt nicht auf und fahrt weiter“…na wenn’s dann so ist – dann sind wir eben weitergefahren und um ca. 15.30h bei der Lodge angekommen. Die Lodge ist phänomenal und eine meiner Lieblingslodges der ganzen Reise:







Nach einem kalten Windhoek Lager, machten wir es uns auf Terasse bequem und bestaunten den Sonnenuntergang. Das war ein Naturspektakel sondergleichen - traumhaft;







Danach wurde uns ein leckeres Eland Steak mit Gemüse und Reis serviert und zum Desert gab's noch Tiramisu..das kalte Gurkensüppchen zur Vorspeise spendete ich meinem Mann 😛

Müde bestaunten wir nach dem Abendessen den klaren Sternenhimmel - danach kam uns der Sandmann holen..
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zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201121. Okt. 2011 · #7
27.09
Mittlerweile haben wir uns schon ans früh Aufstehen gewöhnt. Der Sonnenaufgang über dem Fish River Canyon war ein Erlebnis besonderer Art. Normalerweise bin ich ein echter Morgenmuffel, jedoch in Namibia geht das gar nicht 😄 - man (ich) könnte ja was verpassen..





Schon von zu Hause aus habe ich für uns die Tour in den Canyon hinein vororganisiert. Heute soll’s nun endlich so weit sein. Die Fish River Lodge ist die einzige Unterkunft in der Umgebung, welche Touren in den Canyon hinein anbietet.

Um 7.30 ging die 4x4-Fahrt dann los. Begleitet wurden wir von 2 Guides der Lodge und 2 weiteren Gästen. Die Fish River Lodge bietet bei Vollbelegung für ca. 30 Gäste Zimmer an. Jedoch waren wir während unserer 2 Tage nur zu acht da. Deshalb war auch der Aufenthalt sehr persönlich und entspannt.

Gleich nach der Abfahrt konnten wir diese Aussicht geniessen:



Und hier nun der Blick in den Canyon zum Fluss:





Unten angekommen wartete dieses entspannte Bad auf uns – es war bitterkalt, vergleichbar mit einem schweizer Bergsee!





Nach dem Schwimmen im Canyon-See wartete ein leckeres Mittagessen auf uns (siehe Tüten auf den Klappstühlen). Vorallem der kalt gestellte Wein und das Bier erwärmte unsere Gliedmassen wieder zurück zur Körpertemperatur..;)



Zurück bei der Lodge verbrachten wir die verbleibende Zeit auf der Terasse und genossen zum letzten Mal diesen einmaligen Ausblick und den Sonnenuntergang.



Zum Abendessen gab’s wir für mich Fisch – die anderen Gäste haben Schweinefleisch bekommen-dazu wurden Kartoffeln u. Gemüse geboten. Zur Vorspeise wurde ein Thon Salat serviert – zum Dessert eine Creme mit Corn Flakes (oder so änlich - irgendwelche Frühstücksflocken waren es..:) ). Alles war wieder sehr schmackhaft, jedoch war der erste Abend eindeutig kulinarisch auf einem höheren Niveau als der Zweite.



Wir haben nach dem Essen noch gemütlich unseren Wein auf der Terasse ausgetrunken, bevor dann in der Lodge die „allgemeine Nachtruhe“ einkehrte.
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zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2011
3'383 Beiträge · seit 200921. Okt. 2011 · #8
Hallo Mari,
ein schöner Bericht, und schöne Fotos.
Bin gespannt, wie´s weiter geht.
LG,
der bayern schorsch
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Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201121. Okt. 2011 · #11
casimodo schrieb:Hallo Mari,

schöne Photos und kurzweiliger Bericht. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Die Fish River Lodge sieht wirklich toll aus.

Vieel Grüße
Carsten
Danke Dir - ja, die Fish River Lodge ist toll - die gehört definitiv zu meinen Lieblings-Lodges während unserer Reise. Vorallem die Aussicht und die Lage in der Natur ist definitiv die lange und anstrengende Reise wert - 100% empfehlenswert. LG Mari
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Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201122. Okt. 2011 · #12
28.09 – Teil 1
Leider mussten wir uns heute von der Fish River Lodge verabschieden. Wir wollten früh los, da wir einige Kilometer auf Gravel vor uns hatten. Das heutige Ziel war die Drifters Desert Lodge ca. 30km nach Betta – unser Kraftfahrertalent konnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht so richtig einschätzen, da wir es noch nicht lange genug erprobt hatten – aber dazu Weiteres später.
Nach dem schmackhaften Frühstück wollt ich unbedingt noch einige Fotos vom Zimmer der Lodge machen:







Der traumhafte Ausblick vom Zimmer:



Wie schon erwähnt, war die Fish River Lodge für mich ein persönliches Highlight dieser Reise und ich kann sie zu 100% weiterempfehlen. Man sollte unbedingt 2 Tage dort einplanen, so dass man den Canyon besuchen kann. Die Touren sind toll organisiert und man kann die einmalige Natur privat geniessen.

Bewertung Lodge:
Unterkunft: ***** (*= für die Aussicht und das Naturerlebnis)
Nachtessen: Tag 1: ****, Tag2:***
Frühstück:***
Preis-Leistung: *****

BB - Email u. Mobileempfang zu 100% vorhanden
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zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2011
2'772 Beiträge · seit 200622. Okt. 2011 · #13
marimari schrieb: Zur Vorspeise wurde ein Thon Salat serviert –
Hallo marimari,

danke, dass Du uns an Deiner Reise teilnehmen lässt. Jeder erlebt die Landschaft anders und das ist das Interessante an Reiseberichten.

Kannst du mir bitte verraten, was ein Thon Salat ist? 😮 kenne ich nicht, sorry (Vielleicht stehe auch nur mal wieder auf dem Schlauch... 😗 )

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2011
983 Beiträge · seit 201122. Okt. 2011 · #15
Toller Bericht - tolle Bilder.
Abonniert!
Beste Grüße
Ralf
Beste Grüße rhh64
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201122. Okt. 2011 · #16
Danke Ralf!
und hier geht es weiter mit Teil 2:

28.09 – Teil 2
Um ca. 8 Uhr ging’s dann auf die Pad. Der Weg nach Seeheim zurück dauerte exakt 2 Stunden. Dieser ist zurzeit in gutem Zustand – bei nasser Fahrbahn könnte diese D – Strecke jedoch mit dem kleinen Weissen schnell zur Schlittenpartie werden.

Nach ca. 10 min Fahrt verabschiedeten sich auch die scheuen Kudus von uns:



Wieder auf der Teer-Strasse angekommen, fuhren wir direkt nach Helmeringshausen weiter. Dort angekommen, knurrte mein Magen 😄 – na ja, ehrlich gesagt, wir hatten einfach Lust auf Apfelkuchen und Kaffee. 😄

Im Hotel Helmeringshausen legten wir dann auch den obligaten Apfelkuchenstopp ein. Solche Kuchenlustattaken sollten auch zu späteren Reisezeitpunkten befriedigt werden– jedoch verrate ich Euch heute schon mein individuelles Namibia Apfelkuchen-Rating:

1. Cafe Carstensen, Otjiwarongo
2. Hotel Helmeringshausen
3. Cafe in Outjo
4. Solitaire Bäckerei

Das Hotel Helmeringshausen schien uns recht gemütlich zu sein, obwohl das „Nest“ selber ja recht verschlafen ist.





Hier genossen wir auch die Gesellschaft des lästigsten Apfelkuchen-Bettlers aus Namibia.

Der Hahn gab keine Ruhe, wenn er nicht was ab bekam. Als mein Mann dann noch ein zweites Stück Apfelkuchen bestellte, flippte der Freund fast aus…Er gab erst Ruhe, als er auch das letzte Krümel Kuchen noch vertilgen durfte…



Frisch gestärkt ging es dann weiter Richtung Betta (C27). Diese Gravel-Pad war recht anstrengend – die vielen Schlaglöcher und unregelmässige Fahrbahn liessen uns teilweise nur mit 50km/h vorankommen. Für die Strecke Helmeringshausen-Betta brauchten wir dann schlussendlich fast 2.5 Stunden und wir waren immer noch nicht am Ziel. 😈

Zeitweise meinte ich mich flüstern zu hören; „Ach kleiner Weisser, wärst Du doch nur ein 4x4! – Du bist zwar putzig und dreckig, aber zur Zeit gar nicht das Auto meiner Träume..“

Nach ca. weiteren 50 min erreichten wir dann müde und ausgelaugt die Drifters Desert Lodge:







Nach Aussage der Lodge-Betreiber sollten wir heute die einzigen angekündigten Gäste sein. Dies bestätigte sich dann auch und wir hatten die ganze Anlage u. Umgebung für uns alleine. Um 18.00h wurden wir zu einem privaten Game-Drive ins Namib-Rand-Gebiet abholt (dieser war in der Halbpension inklusive).



Die Fahrt war sehr erholsam und liess uns den ganzen Fahrstress des heutigen Tages vergessen. Nach Sonnenuntergang wartete schon der gedeckte Tisch auf uns - die Lodge-Betreiberin hatte für uns das Nachtessen parat…und das war Verwöhnprogramm vom Feinsten;

ein super Gartensalat aus eigenem Anbau, selbstgemachte Pasta mit lang-gegartem Lamm und zur Nachspeise selbstgebackener Schokoladenkuchen. Auch das Frühstück war ein Highlight; Eierspeisen, frisch gemachte Pancakes, frisches Müesli mit Jogurth und Honig, selbstgemachtes Brot und das alles nur für uns Beide alleine – das Essen hier war eines der besten unserer ganzen Reise! Der Service kann als 1A bezeichnet werden und ich kann die Lodge uneingeschränkt als Zwischenstopp zwischen Süden und Sossusvlei empfehlen.

Bewertung Lodge:
Unterkunft: *** (*= für den top Service und die Freundlichkeit der Lodge-Betreiber)
Nachtessen: *****
Frühstück:*****
Preis-Leistung: *****
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zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201122. Okt. 2011 · #17
29.09 - Teil 1
Dieser Tag begann zur Abwechslung mal gemächlich. Nach dem gemütlichen und sehr leckeren Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und genossen noch eine gute (die beste bis anhin – ich vermisste langsam aber sicher meinen guten Morgenkaffee) Tasse Kaffee auf der Terrasse der Drifters Desert Lodge.

Kurz nach 9h war der kleine Weisse wieder Start bereit und los ging’s Richtung Sesriem.

Unterwegs waren viele Springböcke und Oryx zu sichten;



Auch heute verbesserte sich der allgemeine Strassenzustand der C27 nicht wirklich. Jedoch waren wir froh, diese Pad bald „abgehakt“ zu haben.

Umso erfreulicher gestaltete sich dann das Ankommen im Desert Camp. Die Zeltunterkünfte des Desert Camps sind wirklich schön und preislich ein "Schnäppchen", verglichen mit anderen Lodges in der unmittelbaren Nähe. Ich hatte das Camp schon im Januar gebucht, weil ich unbedingt hier hin wollte. Wieder einmal stellte sich heraus, dass dies eine gute Entscheidung war.

Das Desert Camp ist ca. 10min vom Sossusvlei -Parkeingang entfernt. Organisiert man die Park-Permit am Vorabend, fährt man am Morgen mit den ersten Autos in den Park rein.

Hier ein paar Impressionen des Camps:













Nachdem wir uns ein wenig am Pool ausgeruht hatten, ging’s zum Sossusvlei- Adventure Center bei der Sossusvlei Lodge. Von zu Hause aus hatte ich schon mit der Lodge Kontakt aufgenommen, da wir unbedingt einen Rundflug buchen wollten. Unglücklicherweise konnten sie mir nicht bestätigen, ob noch andere Mitflieger zu unserer Reisezeit anwesend sein würden, so dass wir den Flugpreis für die Chesna teilen könnten.

Als wir im Adventure Center ankamen, teilte uns die nette Dame mit, dass wir leider die einzigen Interessenten wären – sie würde uns aber Bescheid geben, falls sich diese Situation in den nächsten Stunden noch ändern würde.

Ein wenig enttäuscht, entschieden wir uns erst mal unseren Abendessen-Tisch zu reservieren , die Park-Permit für den nächsten Tag zu organisieren und einen Kaffee trinken zu gehen…
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zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2011
354 Beiträge · seit 201023. Okt. 2011 · #18
Hi Mari,

danke für Deinen tollen Bericht. Ich bin dabei.

Serengeti
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201123. Okt. 2011 · #19
vielen Dank Serengeti..und weiter geht's

29.09 - Teil 2

…plötzlich vibrierte mein Mobiltelefon. Die nette Dame vom Adventure-Center war am Apparat. „Es haben sich 2 Mitflieger gefunden und wir sollen doch bitte um 17.30h für den Sonnenuntergangsflug zurück zum Büro kommen“, teilte sie uns mit.

Wir liessen uns nicht zweimal bitten und sagten sofort und überglücklich zu. Wir schauten kurz auf die Uhr und entschieden uns zurück zum Camp zu fahren, um uns für den Flug auszurüsten.

Pünklich standen wir im Büro parat, zahlten den Flug und stiegen mit 2 anderen Passagieren und dem Pilot ins Auto ein, um zum kleinen Flugplatz der Lodge zu fahren.

Dort angekommen landete gerade unsere Cessna, die von einem anderen Rundflug zurückkehrte.



Stefano (unser Pilot) checkte den Flieger, mass den Kerosenstand und machte sich zum Abflug bereit. Wir bekamen noch eine Safety Instruktion und schon rollte die Cessna auf die Kies-Startbahn.

Los ging’s - Wir bretterten über den Kies und hoben ab. Im Steigflug waren bereits die Dünen zu sehen:



Düne 45:




Weiterflug in Richtung Sossusvlei:




Richtung weisse Wand:




Atlantik:










Rückflug:




Ca. nach 70min landete Stefano die Cessna wieder auf dem kleinen Flugplatz der Sossusvlei-Lodge. Dieser Rundflug war einfach nur GENIAL und gehört zu einem der schönsten Flüge, die ich schon je gemacht habe. Zusätzlich war dieser Flug wirklich sehr speziell, da wir in kurzer Zeit sehr oft extreme Höhenunterschiede geflogen sind.

Über dem Atlantik haben wir zeitweise gedacht, dass Stefano den Flieger auf dem Wasser landen möchte, so nahe waren wir an den Wellen drann.

Während des Rückflugs hat Stefano gefragt, wie stabil wir alle sind - da alle mit "sehr stabil" antworteten, sind wir dann mit den Dünenformen geflogen und mir schien, der Pilot kannte jeden Dünenhügel aus dem FF – auch die steilen Winkel fliegen war einfach nur ein super Flugerlebnis.

Ein super Tag inklusive einem genialen Rundflug neigte sich dem Ende zu…
(PS; dieser Rundflug war für mich DAS Erlebnis in Namibia und ich kann ihn allen Flugfans mit robusten Mägen bestens empfehlen)


Nach diesem Erlebnis fuhren wir zurück zur Sossusvlei-Lodge und genossen das wirklich leckere Abendbuffet und die Abendstimmung von der Terrasse aus.

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zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2011
8'672 Beiträge · seit 201023. Okt. 2011 · #20
Wow, das sind ja tolle Fotos - und es kocht ein kleines bisschen Neid hoch, denn bei unserem Flug hat es geregnet 🙁 !! Vielen Dank für den schönen Bericht - und weiter so 😉

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute