30.09
An diesem Morgen klingelte unser Wecker wirklich früh. Aber was soll’s, wir wollten ja zeitig zu den Dünen.
Kurz vor den Parköffnungszeiten, holten wir unseren Frühstückskorb bei der Sossusvlei-Lodge ab und reihten uns in Pole Warte-Position vor dem Parkeingangstor ein. Pünktlich zum Sonnenaufgang wurde das Tor geöffnet – hinter uns, dröhnten die Motorentests der anderen 4x4 Hilux-Fahrer – ha, ha – der kleine Weisse war früher da...:P
Nach einigen Kilometern konnten wir schon einige Dünen sichten – sporadisch machten wir Halt, um ein paar schöne Lichtspiele einzufangen (zumindest versuchten wir unser Bestes– wir waren nur mit einer normalen Digi-Kamera unterwegs)




Beim 2x4 Parkplatz angekommen, sagten wir dem kleinen Weissen tschüss und stiegen auf den Shuttle um. Auch da waren wir praktisch alleine – ein Paar, das vor uns angekommen war, entschied sich zum Dead-Vlei/Sossusvlei zu laufen…die sind sehr wahrscheinlich noch heute da draussen zu Fuss unterwegs… (dies kann ich persönlich nicht empfehlen, man wandert auch nachher noch lange genug umher. Je später am Morgen, desto heisser wird es da draussen – meiner Meinung nach ist das am falschen Ort gespart!)

Am Dead-Vlei/Sossusvlei Parkplatz stiegen wir aus und kletterten auf die Dünen:




und rutschten dann die Dünen zum Vlei runter:





Nach all diesen Erlebnissen fuhren wir noch zum 2. Parkplatz und kletterten da erneut auf den Dünen rum. Um ca. 11.30h ging uns langsam die Puste aus und wir fuhren zurück zum 2x4 Parkplatz.
Wir deckten den Steintisch (weisse Tischdecke - wie dekadent!) und genossen das herzhafte Frühstück aus dem mitgebrachten Korb. Was für ein Genuss das war!
Danach fuhren wir zurück zum Parkeingang und weiter zum Canyon. Uns hat dieser nicht sonderlich beeindruckt. Deshalb entschieden wir uns - als Alternative 😄 -zur NWR Camp- Bar zu fahren, um ein kaltes Bier zu trinken. Dieses wirkte dann Wunder und wir fühlten uns wieder fit.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Camp am Pool. Am Abend genossen wir noch einmal das leckere Buffet der Sossusvlei-Lodge – wir hatten sie dann alle durch; Oryx, Eland, Zebra, Kudu und die ganzen anderen Biester…
Bewertung Desert Camp:
Unterkunft: **** (* für die einmalige Lage, die schönen Zelte und die Nähe zum Park)
Nachtessen Sossusvlei-Lodge: *****
Frühstückskorb:*****
Preis-Leistung: *****
(das Camp kann ich zu 150% weiter empfehlen – es ist dort sehr privat – klein u. fein eben…das Abendessen in der Lodge auch ein Gaumen-Erlebnis!)