FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201107. Okt. 2011 · #1Hallo Zusammen,
da ich schon die letzten tage super Hilfe bzgl. des passenden Camper´s bekommen habe, wende ich mich wieder vertrauensvoll an Euch 🙂.
Was bis jetzt geplant ist. Meine Freundin und ich (beide 27) treffen am 06.02.12 in Windhoek ein und haben ab dem 07.02.12 für volle 20 Tage ein Toyota Hilux mit Dachzelt (Safari 2).
Ich will den typischen Fehler, eine zu große Route zu planen möglichst vermeiden. Deshalb würde ich Euch um Eure Hilfe bitten, da mir momentan auch noch ganz gewaltig die Orientierung in Namibia fehlt.
Wir haben uns auf 3 Wochen Natur pur eingestellt, auf unbefestigte Strassen und sehr viele Tiere. Wo kann ich das am besten erleben?
Schonmal vielen Dank für Eure Antworten.
Felix
Günter Franz915 Beiträge · seit 201007. Okt. 2011 · #2Hallo Felix, wenn Du die B - Straßen weitgehend meidest, wirst Du weit überwiegend auf unbefestigten Straßen unterwegs sein. Sie sind die schöneren !
Für 3 Wochen und Deinen Interessen rate ich Dir zur klassischen Nordroute:
Windhoek - Sesriem/Sossusvlei 2x - Swakopmund 3x - Spitzkoppe/Erongo - Vingerklip - Etosha mind.4x, besser 6 verteilt auf alle 3 (östlichen) Camps -Windhoek. Südlich Sesriem und nördlich Etosha würde ich für diese erste Reise nicht fahren. Es gibt genug zu tun.
"Sehr viele" Tiere lassen sich nur schwer vorhersagen. Am ehesten noch für Walvis Bay (Robben, Pelikane, Delfine), auf dem Weg durch's nördliche Damaraland je nach Jahreszeit evtl.Elefanten und natürlich Etosha.
Verschiedene Antilopen, Strauße, Zebras und allerlei Kleintiere werden Dir auch unterwegs begegnen, wenn Du die Augen offen hältst selbst in der Wüste.
Deine Vorplanung ist bisher recht dürftig. Vielleicht hilft Dir diese Route bei der weiteren Planung als Richtschnur. Auch das Studium der Reiseberichte und Routenvorschläge hier im Forum (sh.auch untern) werden Dir weiterhelfen. Dann ergeben sich bestimmt neue Fragen auf die Du hier ggfs.Antworten bekommst.
vg günter
TanjaH956 Beiträge · seit 200907. Okt. 2011 · #3Hallo Felix!
Bei den Wünschen "drei Wochen Natur pur, viele Tiere und unbefestigte Straßen" würde ich euch empfehlen, den Kgalagadi Transfrontier Park und natürlich den Etosha NP mit rein zu nehmen. Was hälst du davon?
Wir hatten heuer im März im KTP sehr große Tierherden im KTP und dazu jede Menge Löwen (nach ein paar Tagen Suche...)
LG aus Österreich,
Tanja
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #4Vielen Dank für die Antworten.
@Günter
Deine Vorschläge gefallen mir sehr gut, irgendwie hat es mir das Kaokoveld angetan..würdet Ihr mir davon abraten?
@TanjaH
Den KTP würde ich sehr gern in die Route einbinden. Wahrscheinlich ist es am beten wenn wir das als erstes nach Windhoek auf dem Weg nach Sesriem anfahren. Sind 3 Tage ausreichend oder lieber mehr einplanen?
Gruß
Felix
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200608. Okt. 2011 · #5Hallo Felix,
ich würde mindestens 4 Tage/Nächte KTP einplanen.
Als Camper kommen eh nur Mata Mata, T.R. und Nossob und dann wieder Mata Mata (oder die letzte Nacht ausserhalb des Parks) in Frage... Es sei denn Du versuchst noch eines der Wilderness Camps (kein Camping möglich) zu ergattern. Schau mal auf die Sanparks-Seite.
Vielleicht sehen wir uns ja dann....;)
Lg Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
peter 081'927 Beiträge · seit 200808. Okt. 2011 · #6Hallo Felix,
Deine Neugier für das Kaokoveld kann ich verstehen. Allerdings sollte man sich schon sorgfältig vorbereiten und wissen, wie man mit dem 4x4 im Gelände umgeht.
Dazu kommt, dass man häufig im Flussbett fährt. Im Februar können diese schlagartig Wasser führen und wenn auch nicht gleich was passieren muss, so kannst Du doch tagelang irgendwo festhängen.
Anderseits kann man auch mit einer Rundtour außerhalb des Kaokoveldes nicht viel falsch machen, schön ist es überall. Tagestouren auf nichtaspaltierten Strassen möglichst nicht über 350 km planen 😉
Gruß
Peter
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #7Hallo Pascalinah,
danke für die Infos.
Empfiehlt es sich die Camps (Mata Mata, T.R und Nossob) vorab zu reservieren?
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #8Hallo Peter,
auch Dir vielen Dank.
Empfiehlt es sich immer wieder eine "Basispunkt" anzufahren oder wie kann ich mir das mit den camping Möglichkeiten vorstellen?
Felix
TanjaH956 Beiträge · seit 200908. Okt. 2011 · #9Hallo Felix!
3 Tage im KTP sind etwas kurz, aber natürlich trotzdem schön. Hm, ich versuch mal eine Route, ich kann nicht anders 🙂 Jeweils Übernachtungsstopp:
1 Windhoek
2 Red Dune Camp im Auob Tal
3 KTP (Nossob)
4 KTP (Nossob)
5 KTP (T.R.)
6 KTP (Mata Mata)
7 Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Sesriem
8 Sesriem
9 Sesriem
10 Swakopmund
11 Swakopmund
12 Swakopmund
13 Erongo bzw. Damaraland
14 Erongo bzw. Damaraland
15 Etosha NP
16 Etosha NP
17 Etosha NP
18 Etosha NP
19 Etosha NP
20 Waterberg oder Nähe Windhoek (je nachdem, wann ihr abfliegt)
Natürlich kann man da noch eine Nacht irgendwo wegstreichen und woanders hinzufügen 🙂
LG aus Österreich,
Tanja
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #10Das hört sich gut an 🙂
Ist das Red Dune Camp in 5-6h von Windhoek aus machbar? Ist die Dune Campsite schöner oder die Farm Campsite?
TanjaH956 Beiträge · seit 200908. Okt. 2011 · #11Hallo Felix!
Unbedingt auf der Düne übernachten! Das Farmhaus ist schön, die Gastgeber nett, der Rasen gepflegt - aber die Dünen sind das Highlight dort 🙂
Wie lange ihr braucht, hängt natürlich davon ab, wie euer Fahrstil ist und wieviele Fotostopps ihr macht. Auf alle Fälle kommt man ganz locker von Windhoek zum Red Dune Camp, rechne mal sechs Stunden.
Fotos gibt's hier ganz unten. Wir waren heuer im März unterwegs, durch den vielen Regen war es extrem grün.
LG aus Österreich,
Tanja
BriZA375 Beiträge · seit 201008. Okt. 2011 · #12Hallo Felix,
"ich" würde mich bei drei Wochen entweder für den nördlichen Teil mit Etosha oder den südlichen Teil mit KTP entscheiden. Beide sind für den Zeitraum ausreichend zu bereisen mit vielen interessanten Stellen. Alles in ein Mal zu packen halte ich für zu viel Fahrerei. Man hat dann zwar alles gesehen, aber für nix so richtig Zeit gehabt.
Viel Spass noch beim Ausarbeiten der Route.
VG,
BriZA
peter 081'927 Beiträge · seit 200808. Okt. 2011 · #13FelixF. schrieb:Hallo Peter,
auch Dir vielen Dank.
Empfiehlt es sich immer wieder eine "Basispunkt" anzufahren oder wie kann ich mir das mit den camping Möglichkeiten vorstellen?
Felix
Hallo Felix,
fixe Basispunkte sind wegen der großen Entfernungen nicht sinnvoll.
Über den links nebenstehende Link "Camping" kommst Du auf die umfangreiche und ständig aktualisierte Liste von Thomas Richter, kann ich sehr empfehlen
Gruß
Peter
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #14TanjaH schrieb:Hallo Felix!
Unbedingt auf der Düne übernachten! Das Farmhaus ist schön, die Gastgeber nett, der Rasen gepflegt - aber die Dünen sind das Highlight dort 🙂
Wie lange ihr braucht, hängt natürlich davon ab, wie euer Fahrstil ist und wieviele Fotostopps ihr macht. Auf alle Fälle kommt man ganz locker von Windhoek zum Red Dune Camp, rechne mal sechs Stunden. Fotos gibt's hier ganz unten. Wir waren heuer im März unterwegs, durch den vielen Regen war es extrem grün.
LG aus Österreich,
Tanja
Vielen Dank, Red Dunes ist gebucht 🙂
TanjaH956 Beiträge · seit 200908. Okt. 2011 · #15Hallo Felix!
Es wir euch bestimmt super gefallen. Kleiner Tipp noch: Red Dune hat einen eigenen Farmstall, wo es Steaks in Topqualität gibt - falls ihr nicht alles schon vorab kaufen wollt 🙂
LG, Tanja
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #16BriZA schrieb:Hallo Felix,
"ich" würde mich bei drei Wochen entweder für den nördlichen Teil mit Etosha oder den südlichen Teil mit KTP entscheiden. Beide sind für den Zeitraum ausreichend zu bereisen mit vielen interessanten Stellen. Alles in ein Mal zu packen halte ich für zu viel Fahrerei. Man hat dann zwar alles gesehen, aber für nix so richtig Zeit gehabt.
Viel Spass noch beim Ausarbeiten der Route.
VG,
BriZA
Auch Dir vielen Dank,
was denkst Du, was bei TanjaH´s Routenvorschlag zu kurz kommt? Für mich macht es einen guten und nicht zu überfüllten eindruck. Zumindest wenn ich es mit den Namibia Rundreisen, die in den Reisekataloge angeboten werden vergleiche.
peter 081'927 Beiträge · seit 200808. Okt. 2011 · #17...noch eins, Felix.
Für Deine Reisezeit brauchts Du nichts zu buchen, außer vielleicht die letzte Nacht in Windhoek.
Gruß
Peter
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #18peter 08 schrieb:...noch eins, Felix.
Für Deine Reisezeit brauchts Du nichts zu buchen, außer vielleicht die letzte Nacht in Windhoek.
Gruß
Peter
Danke für die Info. Auch nicht im KTP und Etosha?
Könnt ihr mir noch ein tolles Hotel/ Guesthouse in Windböen für die erste und letzte Nacht empfehlen?
BriZA375 Beiträge · seit 201008. Okt. 2011 · #19FelixF. schrieb:
Ich will den typischen Fehler, eine zu große Route zu planen möglichst vermeiden. Deshalb würde ich Euch um Eure Hilfe bitten, da mir momentan auch noch ganz gewaltig die Orientierung in Namibia fehlt.
Felix
Ich wollte keine Kritik an der Route von Tanja üben. Die Route ist prima wenn man sich auf diese Punkte konzentriert. Aber Du schreibst selbst, die Route sollte nicht zu groß sein. Das Schöne am individuellen Urlaub ist ja auch, dass man eben nicht die Route der Reiseveranstalter "abklappert".
VG,
BriZA
FelixF.Themenstarter196 Beiträge · seit 201108. Okt. 2011 · #20BriZA schrieb:FelixF. schrieb:
Ich will den typischen Fehler, eine zu große Route zu planen möglichst vermeiden. Deshalb würde ich Euch um Eure Hilfe bitten, da mir momentan auch noch ganz gewaltig die Orientierung in Namibia fehlt.
Felix
Ich wollte keine Kritik an der Route von Tanja üben. Die Route ist prima wenn man sich auf diese Punkte konzentriert. Aber Du schreibst selbst, die Route sollte nicht zu groß sein. Das Schöne am individuellen Urlaub ist ja auch, dass man eben nicht die Route der Reiseveranstalter "abklappert".
VG,
BriZA
Was würdest Du weglassen, wenn KTP und Etosha Pflich für mich sind...?